Deutsche Netware FAQ Version 10/2008 Frequently Asked Questions: immer wieder gestellte Fragen und die Antworten zusammengestellt von Stefan Braunstein, D-77694 Kehl (Kontakt siehe Impressum) ----------------------------------------------------------------------------- Inhaltsverzeichnis ================== 1 Vorwort 2 Neuigkeiten 3 Themengebiete... 4 Mailingliste 5 Bedienung / Suche 6 Bezugsquellen / Download der FAQ 7 Sponsoren / Spenden 8 Copyright / Rechtliches 9 Danksagung / Tippgeber 10 Kommentare 11 Impressum/Kontakt 1 Vorwort ********** Die Deutsche NetWare FAQ (Frequently Asked Questions = immer wieder gestellte Fragen und deren Antworten) gibt es jetzt bereits elf Jahre. Sie wird jeden Monat mit Tipps und Tricks aus der Internet Newsgroup de.comp.sys.novell und aus den NewsForen von Novell aktualisiert (in der Vergangenheit auch aus diversen Netzwerk Echos (Foren) des Fidonetzes), und in verschiedenen Formaten, aber (fast) identischem Inhalt im Internet unentgeltlich angeboten. Es gibt nun ber 600 Tipps in 27 Kapiteln, die im ASCII-Format entpackt mehr als 700 KB Platz ben”tigen. Es gibt darber hinaus weitere Formate: WinHelp, DOS-EXE, RTF, HTML, HTMLHelp mit Volltext-Index und zwei Versionen fr PDAs. (siehe Bezugsquellen). 2 Neuigkeiten ************** Hinweis: Neue Tipps werden mit NEU!!, ge„nderte Tipps mit NEU! und Top Ten Tipps mit T10! gekennzeichnet! aktuelle Version . . aus den letzten Versionen . 12 Jahre NetWare FAQ . neuer Bereich: OES (Open Enterprise Server) 3 Themengebiete... ******************* 3.1 NetWare allgemein 3.2 NetWare Clients 3.3 NetWare 3.x 3.4 NetWare 4.x 3.5 NetWare 5.x 3.6 NetWare 6.x 3.7 Open Enterprise Server 3.8 NDS, eDirectory 3.9 Tipps (allgemein) 3.10 Fehlermeldungen (Server) 3.11 Fehlermeldungen (Client) 3.12 GroupWise 3.13 BorderManager 3.14 ZENworks 3.15 Drucken 3.16 Backup 3.17 Connectivity 3.18 TCP/IP 3.19 Internet 3.20 Fax / Mail 3.21 Windows 3.22 Utilities 3.23 Hardware 3.24 Topologien 3.25 Literatur 3.26 alte Tipps 3.27 Zuknftiges 3.28 Lustiges 3.29 Glossar 3.1 NetWare allgemein ====================== 3.1.1 Vorwort 3.1.2 Historie 3.1.3 Server als Arbeitsplatz 3.1.4 Lange Dateinamen 3.1.5 DEFRAG unter Netware 3.1.6 CONFIG.SYS im Server 3.1.7 SPEED 3.1.8 Workstation šberwachung 3.1.9 Serverspiegelung 3.1.10 CDROM im Server 3.1.11 Reihenfolge in der AUTOEXEC.NCF 3.1.12 Idle Loop 3.1.13 DOWN Batches 3.1.14 SET Befehle 3.1.15 Umbau File Server 3.1.16 Grenzen des Dateisystems 3.1.17 a fileserver could not be found 3.1.18 SYS: 3.1.19 Plattenspiegelung 3.1.20 Zweite Netware Partition auf einer Platte 3.1.21 Server Uhrzeit einstellen 3.1.22 Grosse IDE-Platten unter NetWare 3.1.23 NetWare Server kopieren 3.1.24 NLM verz”gert laden 3.1.25 Limits von NetWare 3.1.26 Shutdown Server 3.1.27 LUN 3.1.28 VREPAIR mit PURGE Option 3.1.29 Load Balancing 3.1.30 Bildschirmschoner am Server 3.1.31 Volumeaufteilung 3.1.32 DOS Version zum Booten des Servers 3.1.33 Multi Prozessor Server 3.1.34 (E)IDE Ger„te im File Server 3.1.35 Einbruch in NetWare Server 3.1.36 Broadcasts protokollieren? 3.1.37 Resourcen nicht freigegeben 3.1.38 Netware Debugger 3.1.39 Performancetuning 3.1.40 SERVER.EXE switches 3.1.41 Datenbanksystem 3.1.42 alte Patches 3.1.43 RAM Bedarf des Servers berechnen 3.1.44 Support Call bei Novell ”ffnen 3.1.45 Zeitsynchronisierung per Internet 3.1.46 PCMCIA Netzwerkkarten im Server 3.1.47 Serverstart debuggen 3.1.48 NetWare und Open Source 3.1.49 IPX oder IP 3.1.50 SLP einrichten 3.1.51 Products.dat 3.1.52 VMware 3.1.1 Vorwort -------------- DNF00227 In diesem Kapitel finden Sie allgemeine Tipps zu allen NetWare Versionen. Links . Novell Knowledgebase (englisch): http://support.novell.com/search/kb_index.htm . Novell Newsgroups (englisch): news:support-forums.novell.com . http://www.vquill.com/feltonslist.htm: sehr gute Netware-bezogene Linkliste . Support-Dauer von Novell-Produkten: http://support.novell.com/lifecycle/ . Support-Dauer der NetWare-Versionen: http://support.novell.com/lifecycle/lcSearchResults.jsp?sl=n . aktuelle Preise: http://www.novell.com/licensing/price.html 3.1.2 Historie --------------- DNF99768 Ein kleiner Blick in die Vergangenheit der NetWare Versionen: 1980 Novell Data Systems gegrndet 1983 Umbenennung in Novell; NetWare 68 1984 ArcNet Support dazugekommen 1984 NetWare 86 1985 Advanced NetWare 2.0 1987 Fault tolerance SFT I and II 1988 Advanced NetWare 2.15 und NetWare 2.2 1989 NetWare 3.0 1991 NetWare 3.11 1993 NetWare 3.12 1995-97 4.0, 4.01, 4.02, 4.11 1996 IntranetWare 4.11 1998 NetWare 5.0 und ZENworks 1999 digitalme, NIMS, Internet Caching System 2000 NetWare 5.1 2001 NetWare 6.0 mit Native NFS, AFP und CIFS 2003 NetWare 6.5 mit MySQL, PHP und Apache 2.x 2004 Small Business Version der NetWare 6.5 2005 Open Enterprise Server als native NetWare und als Linux Version Quellen: u.a. http://www.nwfusion.com/research/2000/0731feattime.html 3.1.3 Server als Arbeitsplatz ------------------------------ DNF94580 Bei NetWare Versionen vor 3.0 kann der Server "nicht-dediziert" betrieben werden, das heiát auáer dem Server-Task kann auch mit DOS und Windows 3.x gearbeitet werden. Nachdem die NetWare 2.x Versionen aber nicht Jahr2000 f„hig sind und auch sonst etliche Einschr„nkungen aufweisen, sollten Sie nicht einmal darber nachdenken, eine derart alte Version einzusetzen. NetWare 3.x kann nur dediziert (englisch dedicated) betrieben werden. NetWare v4.x k”nnen Sie prinzipiell auch als Task unter OS/2 in Verbindung mit NetWare fr OS/2 "nicht-dediziert" betreiben, dies ist aber wegen etlichen Nachteilen nicht zu empfehlen. Ab NetWare 5.0 ist es m”glich, Java Programme laufen zu lassen. Praktisch nutzen k”nnen Sie dies unter anderem, indem Sie die java-basierte ConsoleOne direkt am Server ausfhren k”nnen. Auáerdem laufen Programme wie ZENworks oder APC UPS Programme als Java Anwendung auf dem Server. Auch mit Hilfe von Perl, PHP oder Netbasic k”nnen Programme direkt am Server gestartet werden, die arbeitsplatz„hnliche Funktionen bernehmen k”nnen. Weiterhin existieren diverse Dateimanager, die Dateimanipulationen direkt am Server erlauben (siehe http://www.Netwarefiles.de) Mit der Software VMware ist es auch m”glich, neuere NetWare Versionen in einer virtuellen Maschine zu betreiben. Verweis: Tipp VMware Mit der Virtualisierungssoftware XEN wird es mit NetWare 6.5 SP6 (evtl. erst mit SP7) und neuer m”glich sein, diese virtuell auf einem Computer mit einem XEN-aktivierten Linux Kernel (z.B. SLES 10) laufen zu lassen. 3.1.4 Lange Dateinamen ----------------------- DNF94579 Das Filesystem eines NetWare 3.x und 4.x Servers emuliert normalerweise eine DOS-Maschine. Er reserviert deshalb fr Dateinamen nur 11 Zeichen (8.3). Wenn Sie Windows-, OS/2-, Macintosh- oder NFS-Dateien auf dem Server speichern m”chten, dann mssen die systemspezifischen Dateiinformationen und Dateinamen wie z.B. Win / OS/2 Dateinamen (255 Zeichen) oder Macintosh- dateinamen (32 Zeichen incl. Blanks) und Resource-Forkinformationen irgendwo gespeichert werden. Das geschieht durch Einsatz des 'NAME SPACE', der gengend Freiraum fr das jeweilige Dateisystem zur Verfgung stellt. Dieser Name Space muá pro Volume und Betriebssystem angelegt werden durch 1. einmaliges Laden des Namensuntersttzungs-NLMs LOAD Das jeweilige .NAM wird sp„ter automatisch geladen, wenn ein Volume mit Namespaceuntersttzung gemountet wird. Dabei muss dieses NAM File vorhanden sein, sonst kann das Volume nicht gemountet werden. Prfen Sie, ob das erforderliche NAM File und zus„tzlich auch die VREPAIR Erweiterung V_*.NLM (siehe unten) auf der lokalen Serverpartition vorhanden ist. 2. einmaliges Einrichten des Name Space auf einem Volume durch: ADD NAME SPACE [TO [VOLUME]] M”gliche Name Spaces sind . MAC.NAM: MacIntosh Rechner . LONG.NAM: (bei NW 4.10 und „lter: OS2.NAM): fr OS/2 oder Windows . NFS.NAM: fr NFS (bei NW bis Version 4.10 nur im optionalen Zusatz- programm NetWare NFS enthalten) Die eingerichteten Name Spaces kann man sich durch VOLUMES an der Fileserver Konsole anzeigen lassen. Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Sie sich nach der Žnderung neu anmelden mssen, um die langen Dateinamen vom Client aus nutzen zu k”nnen. Bei Netware 5.x und 6.x werden bei den neuen NSS Volumes automatisch alle Name Spaces mitgeladen, ohne dass mehr Arbeitsspeicher verbraucht wird. Auáerdem wird hier das Volume SYS: bei der Installation automatisch mit dem Name Space LONG versehen. Hinweis: Durch die l„ngeren Dateinamen ist auch der Arbeitsspeicherbedarf des File Servers gr”áer. Wer VREPAIR auf einem Volume mit Name Space laufen lassen will, muss nach dem Laden von VREPAIR zus„tzlich die passende Namespace Erweiterung fr VREPAIR laden. (z.B. LOAD V_LONG, bzw. allgemein: V_namespacename) Es ist ratsam, VREPAIR.NLM und die .NAM auf der C: Partition abzulegen, damit VREPAIR mit voller Funktion auch dann zur Verfgung steht, wenn der Server nicht mehr startet und SYS: somit nicht gemountet werden kann. Einen Name Space kann man bei dem traditionellen Filesystem mit folgendem Befehl wieder entfernen: Load vrepair - Vrepair Options - Remove name space support Bei NSS werden alle Namespaces automatisch geladen und k”nnen nicht entfernt werden. 3.1.5 DEFRAG unter Netware --------------------------- DNF94579 Multi-User Betriebssysteme haben im Gegensatz zu DOS viel weniger Vorteile von einer unfragmentierten Platte, wie sie unter DOS oder Windows oft beobachtet werden k”nnen. Bei Zugriffen von mehreren Benutzern kommt ein einzelner Benutzer blicherweise nicht dazu, seine Datei in einem Stck zu lesen oder zu schreiben. Darber hinaus besitzt die NetWare die F„higkeit, Plattenanfragen umzuorganisieren, um die Bewegungen des Lesekopfes zu minimieren (Elevator Seeking). Die Firma Portlock, http://www.portlock.com, bietet aber ein Defragmentierprogramm fr Netware an und nennt auch Grnde, warum eine Defragmentierung Sinn macht. Verweis: http://www.portlock.com/documents/defrag_tips.htm weitere Infos: TID 2912014 Warnung! Ansonsten ist ein "Defragmentieren" nur m”glich, indem Sie das komplette Volume sichern, l”schen, wieder neu anlegen und alle Daten zurcksichern. Aufgrund der damit verbundenen Risiken sollten Sie das aber nicht "einfach nur so mal" machen! 3.1.6 CONFIG.SYS im Server --------------------------- DNF94582 Man ben”tigt bis NetWare 4.x im laufenden Betrieb keine CONFIG.SYS beim File Server! Vor allem Programme wie HIMEM.SYS oder gar EMM386.EXE stellen den Speicher um, was der Netware als protected mode System gar nicht passt. Warnung! FILES und BUFFERS mssen allerdings ab NetWare 5.x vorhanden sein und sollten beide auf 50 oder h”her stehen. (siehe Tipp "Probleme mit NW 5.1 Support Packs") Bei manchen Installationen wird die HIMEM.SYS verwendet, damit der Speicher ber 16 MB erkannt wird. Sobald aber mehr als 32 MB Speicher eingebaut werden, ergeben sich andere, viel gr”áere Probleme. Auáerdem gibt es bei Netware 3.1x und 4.x bereits Patches, die auch auf PCI File Servern den kompletten Speicher ohne REGISTER MEMORY erkennen. Es gibt zwar noch „ltere Versionen von Treibern fr Plattencontroller, die noch einen Eintrag in der CONFIG.SYS ben”tigen. Hier empfiehlt es sich allerdings dringend, aktuelle Versionen der Treiber zu besorgen. 3.1.7 SPEED ------------ DNF95583 Zusammenstellung einiger SPEED Werte: 386SX16: 95 386DX16: 120 386DX25: 109 - 150 (je nach Waitstates) 386DX33: 322 386DX40: 305, 367 - 397 486SX25: 687 486DX33: 879, 905 - 915 486DX50: 1340 - 1375 486DX/2 66: 1827-1834 486DX/2 80: ca. 2100 486DX4-100 (AMD): 2745 AMD 5x86: 3658 Pentium60: 3294 Pentium66: 3660 Pentium90: 3456, 4246 - 4954 Pentium100: 4915-5490 Pentium120: 6604 Pentium133: 7323 Pentium166MMX: 9174 Cyrix P166+: 10966 PPro150: 12350 PPro200: 16429 Pentium266: 21904 Pentium II 300: 24761 AMD K6-2 400: 33028 Pentium II 400: 33028 Pentium III 550: 45401 Pentium III 1 GHz: 82778 Athlon XP 2800+: 210000 Die Spanne zeigt jeweils den kleinsten und gr”áten (sinnvollen) Wert, der mir gemeldet wurde. SPEED kann auch nachtr„glich an der Console manuell gestartet werden. SPEED wird automatisch beim Hochfahren des Servers gestartet und dient haupt- s„chlich als Indiz, ob folgende Einstellungen in Ordnung sind: . Turboschalter . external Cache eingeschaltet . internal Cache eingeschaltet . Memory Wait States Hinweis: Bei aktuellen NetWare Versionen gibt es zus„tzlich den Konsolenbefehl CPUCHECK, der die genaue Prozessorbezeichnung und Taktrate anzeigt. Ab NetWare 5.1 ist SPEED sogar einfach ein Alias auf CPUCHECK, d.h. der alte Befehl ist normalerweise nicht mehr verfgbar. Wenn Sie ihn wieder aktivieren m”chten, geben Sie ALIAS SPEED ein. 3.1.8 Workstation šberwachung ------------------------------ DNF96584 Der Server sendet zu den angebundenen Workstations in regelm„áigen Abst„nden so genannte Watchdog Pakete, auf die die Workstation antwortet. Antwortet die Workstation nicht mehr, wird die Verbindung zu ihr vom Server unterbrochen. Zum šberwachen von abgestrzten Workstations oder wenn die Verbindung zum Server aus einem anderen Grund gekappt ist, k”nnen Sie in der AUTOEXEC.NCF einen SET Befehl eintragen: set console display watchdog logouts=on Damit wird die Anzeige von Warnmeldungen auf der Server Konsole aktiviert: 1/2/96 12:05pm: 1.1.x User xx on station x cleared by connection watchdog Connection cleared due to communication or station failure Die Zeit, die vergeht, bevor ein Server die Verbindung zu einer Workstation trennt, wird entweder an der Konsole (zum Testen) oder in der autoexec.ncf (dauerhaft) eingestellt. SET DELAY BEFORE FIRST WATCHDOG PACKET (Zeit vor dem Senden des ersten Watchdog Packet) (Default 4 min 56,6sec, Einstellbereich 15,7sec - 20min52,3sec) SET DELAY BETWEEN WATCHDOG PACKETS (Zeit zwischen dem Senden der Watchdog Packete) (Default 59,3sec, Einstellbereich 10sec - 10min26,2sec) SET NUMBER OF WATCHDOG PACKETS (Anzahl der Watchdog Packete) (Default 10, Einstellbereich 5 - 100) Wenn Sie jetzt alle drei Parameter auf den niedrigsten Wert einstellen, wird die nicht eingeloggte Workstation nach etwa einer Minute vom Server getrennt. Aktuelle Clients stellen diese Verbindung allerdings selbst„ndig wieder her. 3.1.9 Serverspiegelung ----------------------- DNF94585 SFTIII heiát "System Fault Tolerance Level III" - das ist fr Netware 3.x und 4.x die h”chste Sicherheitsstufe von NetWare, bei der man nicht nur Fest- platten spiegeln kann, sondern ganze Server. Diese werden ber eine Hoch- geschwindigkeitsnetzwerkverbindung gekoppelt und synchronisieren sich automatisch untereinander. Beide Server sollten identisch sein. Wenn einer der beiden Server ausf„llt oder gewartet wird, springt automatisch der andere ein, ohne dass die Benutzer etwas merken. Beide Server sind im Normalzustand st„ndig gespiegelt, Platten und Haupt- speicher. Beim Ausfall eines Servers bernimmt der andere sofort die Kontrolle. Nachdem der Fehler behoben ist, kann der ehemals defekte Server wieder gestartet werden. Er wird automatisch auf den aktuellen Stand gespiegelt, ohne dass auch hier die Benutzer etwas mitbekommen. Warnung! Leider laufen nicht alle NLMs, die auf einem "normalen" Server funktionieren, auch auf einem SFTIII. Man sollte diesen als reinen File- und Printserver einsetzen und Fremd-NLMs wie Backupprogramme, SQL-Server, MPR auf dedizierten (Runtime-) Servern installieren. Eine Alternative zu SFTIII ist der StandByServer von Legato, http://www.legato.com/products/standbyserver/, der auch fr andere Betriebssysteme verfgbar ist. Fr NetWare 5.x und neuer bietet Novell Clusterservices an, die sich im laufenden Betrieb die Last teilen, wobei der Cluster auch bei Ausfall eines Servers weiterarbeiten kann, allerdings nicht ununterbrochen wie ein SFTIII Server. 3.1.10 CDROM im Server ----------------------- DNF94586 Aktuell fr NW 3.x und 4.10 ist das CDROM.NLM aus dem Novell Patch cdup5a.exe bzw. die jeweilige Version in den aktuellen Support Packs der neueren NetWare Versionen. Die aktuellen CDROM.NLM Versionen funktionieren sowohl mit SCSI- als auch mit IDE CDROMs, wobei bei letzteren die mitgelieferten Disktreiber (im HAM- Standard) verwendet werden mssen. AFTER311.NLM muss bei Netware 3.x zuvor manuell geladen werden. Hinweis: Lange Dateinamen auf CD-ROMs werden offiziell erst ab NetWare 5 untersttzt. Schritte: 1. Controlleruntersttzung fr die CD-ROM laden: (a) bei SCSI: LOAD ASPICD (ASPI-Treiber fr CD-ROM) bzw. LOAD ASPICD lun_enable=ff fr CD-ROM-Wechsler "ff" steht dabei fr die untersttzten LUNs (in Bitschreibweise). Normalerweise aktiviert man einfach alle (FFh=255) Hinweis: Man kann den aktuellen ASPICD.DSK von Adaptec brigens auch fr nicht-Adaptec- SCSI-Controller verwenden, die mehrere LUNs nicht untersttzen. (b) bei IDE: LOAD IDECD 2. LOAD AFTER311 (fr Netware 3.x) 3. LOAD CDROM 4. CD HELP gibt eine ausfhrliche Hilfeseite aus 5. CD DEVICE LIST oder CD VOLUME LIST gibt eine Liste der verfgbaren CD- Roms aus. 6. bei Bedarf: Volumename umbenennen mit CD RENAME /D=nummer neuer-name 7. CD MOUNT [volume name|volume nummer] zum Mounten der CD-ROM (durch das Cachen der Verzeichnisinfos geht das Mounten ab dem zweiten Mal erheblich schneller) 8. MAP x:=volumename: zum Ansprechen der CD-ROM am Client Die NetWare 3.11 wird seit dem Patch CDROM3.* nicht mehr untersttzt. Es sollte kein DOS-Treiber fr CD-ROMs auf dem Server geladen sein, weil es sonst šberschneidungen geben kann. NetWare 5.0 und neuer untersttzen CD-ROM- und auch DVD-Laufwerke ber das NSS Filesystem und erlauben deshalb auch lange Dateinamen und automatisches Mounten und Dismounten beim Einlegen und Entnehmen. Sie aktivieren diese Untersttzung mit Hilfe der Batchdatei CDROM.NCF, die die notwendigen NSS- Module l„dt. 3.1.11 Reihenfolge in der AUTOEXEC.NCF --------------------------------------- DNF95587 Die LAN-Treiber sollten Sie erst ganz am Ende des Mount-Prozesses aller Volumes laden, damit voreilige User beim Einloggen vor dem Mounten aller Volumes nicht scharenweise anrufen, warum sie nicht auf das Laufwerk XYZ zugreifen k”nnen. Das spart Nerven, falls der Server in normalen Netzwerk- betriebszeiten neu hochgefahren werden muss. Bei NW 4.x und 5.x, wo normalerweise die INETCFG verwendet wird, kann man in der AUTOEXEC.NCF auch die Befehle DISABLE LOGIN und ENABLE LOGIN eintragen, die den Zugriff der Benutzer erst ab einem bestimmten Zeitpunkt erlauben oder den MOUNT Befehl in der AUTOEXEC.NCF vor den Befehl INITSYS.NCF setzen. Sinn macht das allerdings nur in einem Single Server Netz. 3.1.12 Idle Loop ----------------- DNF95588 Unter Netware 3.x gibt es bei LOAD MONITOR -P einen neuen Punkt Processor Utilization, mit dem Sie die Auslastung beobachten k”nnen, die von den einzelnen Modulen erzeugt werden. Dort finden Sie auch einen Polling Process, der meist ber 90% anzeigt. Seit Netware 4.x (dort wird der Parameter -P nicht mehr ben”tigt) heisst dieser Prozess Idle Loop, was den Zweck etwas n„her erl„utert: In Multitasking-Umgebungen gibt es einen Task, der dann abl„uft, wenn kein anderer Task Rechenzeit beansprucht. Mit anderen Worten: Der Server langweilt sich. Wenn der Server etwas mehr zu tun hat, wird dieser Wert auch kurzfristig wieder kleiner. Der Bildschirmschoner in Form eines Wurms, der bei NW 3.x und 4.x nach dem Laden von MONITOR.NLM aktiv wird und bei NW 5.x einzeln geladen werden muss, wird brigens immer l„nger und schneller, je st„rker der Server belastet ist. 3.1.13 DOWN Batches -------------------- DNF94589 SHUTDOWN.NCF : [Sonderbefehle, falls notwendig] DISABLE LOGIN CLEAR STATION ALL (ab Netware 4.x) FLUSH CACHE (ab NetWare 5.1) FLUSH CDBE (ab NetWare 5.1) DISMOUNT ALL DOWN EXIT (nur bis NetWare 4.x notwndig) REBOOT.NCF fr NetWare 3.x und 4.x: [Sonderbefehle, falls notwendig] REMOVE DOS SHUTDOWN.NCF (von oben) RESTART.NCF : {Sonderbefehle, falls notwendig] DOWN (nur bis NetWare 4.1x) RESTART SERVER (ab Netware 4.1x) Mit dem Befehl RESTART SERVER fhrt die Netware EXIT aus und startet den Server mit der zuletzt verwendeten Server.exe sofort wieder. Gerade bei groáen Serversystemen erfolgt der Neustart damit schneller. Darber hinaus funktionieren bei RESTART SERVER die Schalter -na -ns weiter. Nach Updates von Support Packs muss man ab NetWare 5.x allerdings zwingend RESET SERVER verwenden, damit die neue SERVER.EXE aktiviert wird. Hinweis: Auáerdem darf ab NetWare 5.x kein DOWN vor RESTART SERVER oder RESET SERVER stehen, weil der Server sonst wirklich heruntergefahren wird (und bei Einsatz von ACPI) auch ausgeschlatet wird! 3.1.14 SET Befehle ------------------- DNF98590 Set Reserved Buffers Below 16 Meg = 300 bzw. 200 bei Netware 3.11 bewirkt den gr”átm”glichen Wert fr den Buffer-Bereich unterhalb von 16 MB, der von ARCserve und SBACKUP auch in aktuellen NetWare Versionen ben”tigt wird. Set Immediate Purge Of Deleted Files=on Zusammen mit den beiden folgenden Parametern kann man das sofortige L”schen von Dateien erzwingen, wenn z.B. kaum Platz auf dem File Server ist. Set Minimum File Delete Wait Time NetWare beginnt von sich aus mit dem automatischen Purge von Dateien, wenn kein freier Platz mehr auf dem betreffenden Volume zur Verfgung steht. Mit dem SET-Befehl stellen Sie die minimale Zeit ein, die NetWare warten muss, bevor es die Daten automatisch von der Platte werfen darf. Manuelles Purge ist davon allerdings nicht betroffen, so dass Sie im Zweifelsfall immer selbst eingreifen k”nnen, um Platz auf dem Volume zu schaffen. Set File Delete Wait Time Hier kann man einstellen, wie lange die gel”schten Dateien gehalten werden sollen, bis NetWare sie im Rahmen des automatischen Purge entfernen darf, das eingeleitet wird, wenn nur noch weniger als 1/32 der Volumes frei ist. Set Allow Unencrypted Passwords=On sollte man benutzen, wenn es „ltere Printserver oder andere Ger„te gibt, die nicht verschlsselte Passw”rter durchs Netzwerk schicken und sich sonst nicht am Server anmelden k”nnen. Da dies aber eine Sicherheitslcke darstellt, sollte man diese Ger„te updaten oder austauschen. Set volume low warn all users = OFF schaltet die (zugegeben l„stige) Broadcastmeldung "Volume out of disk space" aus. Die Gefahr beim Ausschalten ist allerdings, dass SYS: vollgeschrieben wird und dadurch erhebliche Probleme verursachen kann. Set Enable Packet Burst Statistics Screen = ON zeigt dann die Stationen an, die "Burst Mode" Verbindungen haben. Set Enable Disk Read After Write Verify = OFF schaltet den Netware eigenen Read after Write Check aus. Dies sollte man nur tun, wenn man keine wichtigen Daten hat oder ein anderer Mechanismus das gleiche prft. (Controller, Platte) Verweis: Weitere SET-Befehle siehe den Tipp zum Performancetuning. 3.1.15 Umbau File Server ------------------------- DNF98591 Beim Umbau eines File Servers gibt es viele M”glichkeiten, die unterschiedlich gehandhabt werden mssen: . Festplattenvergr”áerung . Festplattenaustausch z.B. wegen (drohendem) Defekt . Fileserver Austausch (komplett neues System) . Umstieg auf neuere Netware Version inkl. Fileserver Austausch . Umstieg auf neuere Netware Version auf gleichem Rechner . netzwerkf„higes (NDS) Backupprogramm vorhanden oder nicht Der einfachste Fall ist ein Komplettbackup per Streamer und Komplettrestore. Dazu muá das System und das Backupprogramm aber auch erst wieder installiert werden, es sei denn, das Backupprogramm kann auch Disaster Recovery. (bei ARCserve als Option, funktioniert aber scheinbar nicht immer, ansonsten Replica von STAC oder DUPLIC von Autem, Funktionalit„t unbekannt) Hier empfehle ich den Storage Manager von Portlock Software, der alle DOS- Partition und alle Volumes (und damit inkl. Bindery und NDS) sichern, kopieren und wiederherstellen kann. Eine weitere Alternative zum Backup/Restore ist ein Migrate, das auch beim Update auf eine neuere Version funktioniert. Dabei muá man aber zuerst die Bindery auf den neuen Server kopieren, sonst werden die Paáw”rter und User- IDs nicht korrekt mit bertragen. Das Kopieren geht mit Migrate brigens auch "over the wire" d.h. von dem alten Server zum neuen. Das Sicherste ist auf jeden Fall ein (zus„tzliches) Backup mit SBACKUP. Vor allem bei der Netware 4.x wird damit die NDS 100% gesichert. Wichtig ist auch, vor der Sicherung alle berflssigen Module zu entladen und vor allem im Zusammenhang mit PServer den File Server ohne Laden des PServers neu zu starten, sonst werden die Queues nicht korrekt gesichert. 3.1.16 Grenzen des Dateisystems -------------------------------- DNF98592 Die Anzahl der m”glichen Directory Entries auf einem Volume ist zum einen durch den verfgbaren Hauptspeicher begrenzt, zum anderen aber auch durch die Aufteilung und Gr”áe des Volumes. Die Grenze liegt bei Netware 3.1x und 4.10 bei ca. 2 Mio. und bei 4.11 bei 16 Mio. Directory Entries. Auáerdem kann man mit einem Set Parameter den Platz fr Verzeichniseintr„ge beschr„nken. Defaultm„ssig sind hier 13% des Volumes eingetragen. Das l„át sich auf max 50% erh”hen. Der Zusammenhang zwischen Directories, Files und Deleted Files auf der einen Seite und der Anzahl der Directory Eintr„ge auf der anderen ist nun etwas kompliziert: Directory entries werden in 4k Blocks verwaltet. Fr jedes neue Verzeichnis wird ein 4k Block allokiert. Diese werden dann mit den Dateiinformationen gefllt, wobei jede Datei 128 Byte je Namespace belegt, also wenn man z.B. DOS, NFS und Long Namespace geladen hat, belegt jede Datei 384 Byte im Directory Block. Ist ein 4k Block gefllt, so wird ein neuer allokiert und zum vorhergehenden gelinkt. Die Directory Blocks werden in Volume Blocks von der Platte angefordert, also bei 64 k Blocksize werden 64k belegt, in die dann 16 Directory Blocks passen. Da Netware 2 Kopien der DET h„lt, belegt jeder 4 k Directory Block in Wirklichkeit 8 k auf der Platte. Nicht bercksichtigt wurde bei obiger Berechnung der Platz fr Verwaltungsoverhead und Trustee Eintr„ge. Die Grenzen des Dateisystems ergeben sich also daraus, welche Grenze zuerst erreicht wird, die von 2M Eintr„gen, oder die von x% des Volumes, wobei die Verdoppelung zu beachten ist. Auch deleted Files z„hlen hierbei mit, sie werden bei Erreichen der Grenze nicht automatisch gepurged, man kann aber tempor„r Luft schaffen, wenn man mit PURGE /All Platz schafft! Ist die Grenze erreicht, so erscheint auf der Fileserver Console die Meldung "Insufficient directory space or memory to preserve ". Es k”nnen dann keine Verzeichnisse mehr angelegt werden und in den Verzeichnissen, die volle Directory Blocks haben, auch keine Dateien mehr. Man kann dann bei NW 4.x mit servman.nlm berprfen, ob die 2M Grenze erreicht ist, oder die % Grenze greift. Im ersten Fall hilft nur das Volume zu teilen, oder deleted Files zu purgen (tempor„r) oder auf 4.11 upzugraden. Im zweiten Fall kann man mit Set den % Wert erh”hen. Ausfhrliche Infos zu dem Themenkreis befinden sich bei Novell in TID 2906203, TID 2905228, TID 290030 und TID 1202046. 3.1.17 a fileserver could not be found --------------------------------------- DNF94593 Wenn in einem NetWare Netz mit IPX gearbeitet wird, mssen die Internal Net Nummern aller Server im gleichen Netz unterschiedlich sein. Um die Eindeutigkeit der Nummern in einem groáen Netz zu gew„hrleisten, kann man zum Beispiel eine vorhandene IP-Adresse des Servers, die auf jeden Fall eindeutig ist, in Hex umrechnen, die Punkte weglassen und als Internal Net IPX Adresse des Servers verwenden. Natrlich muss auch der Servername eindeutig sein. Problematisch ist es auch, wenn die IPX Segmentadresse (d.h. die Adresse des Netzstranges) nicht stimmt, die muá bei allen Servern in diesem Strang gleich sein. Das kann man aber an einem auftretenden "Router Configuration Error" feststellen. Auáerdem kann es sein, daá die Server und die Workstations verschiedene Frames benutzen und sich deshalb nicht "sehen". Sie k”nnen zum Eingrenzen des Problems ber den Konsolenbefehl TRACK ON auf einem eigenen Screen alle IPX SAP- und RIP Pakete anzeigen lassen, die Ihnen Auskunft ber die Routerkonfiguration geben. Ausgeschaltet wird dieser Screen wieder mit TRACK OFF. 3.1.18 SYS: ------------ DNF98594 Das Volume SYS: nimmt eine besondere Rolle bei Netware ein. Es muá immer vorhanden sein und wird beim Starten eines Festplattentreibers (normalerweise) automatisch geladen. Auf SYS: gibt es mindestens folgende Verzeichnisse: SYSTEM Das Systemverzeichnis ist fr normale Anwender nicht zu sehen und beinhaltet die Serverprogramme (NLM), die AUTOEXEC.NCF, bei NW 3.1x auáerdem die Queues und die Bindery, bei Einsatz des CDROM.NLM auch die CD-ROM-Shadowfiles. PUBLIC Hier stehen alle Netzwerk-relevanten Programme, die auch von normalen Benutzern gestartet werden k”nnen. MAIL Hier stellt die Netware ein Verzeichnis fr Mailprogramme zur Verfgung, in dem jeder Benutzer wiederum ein Verzeichnis (mit dem Namen seiner Benutzer-ID) besitzt. Auáerdem werden dort bei Netware 3.x die User Login Scripts und die Printjobkonfigurationen abgespeichert. Ab NW 4.x werden die Mailverzeichnisse der einzelnen Benutzer nicht mehr automatisch angelegt. LOGIN Dies ist das einzige Verzeichnis, das vor dem Anmelden an den Server zu sehen ist und dabei das Login Programm und optional Bootimage Files zum Anmelden per Bootprom zur Verfgung stellt. ETC Hier werden seit der Netware 3.12 Konfigurationsdateien untergebracht (vor allem aber ab NetWare 4.x), „hnlich wie unter Unixumgebungen. _NETWARE Dieses Verzeichnis enth„lt die NDS und Server-Lizenzen und ist erst ab Netware 4.x vorhanden und normalerweise fr keinen Benutzer (inklusive Admin) zu sehen. Meistens werden auch serverbasierte Backupprogramme und Virenscanner auf SYS: installiert. Man sollte jedoch keine dynamischen Dateien auf SYS: ablegen, da es gef„hrlich wird, wenn auf SYS: zu wenig Platz vorhanden ist. Besonders ab Netware 4.x ist ein volles Volume SYS: kritisch, da der Server eventuell gar nicht mehr hochf„hrt. Wenn das TTS einen Rollback nach einem Absturz protokollieren und durchfhren m”chte, muss genug Platz dafr vorhanden sein. siehe Tipp: "VREPAIR mit PURGE Option". Bei NW 3.x reichen fr SYS: ca. 100-200 MB, bei 4.x sollten es eher 500 MB sein, NW 5.x verlangt mehr als 1 GB und NW 6 wird erst gar nicht installiert, wenn SYS: kleiner als 2 GB groá ist. Ab NetWare 6.5 wrde ich mindestens 4 GB fr SYS: vergeben. Manche Serverprogramme lassen sich nur auf SYS: installieren, hier sollte man den Platz groázgiger vergeben. Queues lassen sich brigens auf anderen Volumes ablegen, ab Netware 4.x mit Bordmitteln, bei Netware 3.1x mit CREATQ (siehe NetwareFiles.de). 3.1.19 Plattenspiegelung ------------------------- DNF96595 Bei Netware kann man die Datensicherheit erheblich verbessern, indem die installierten Festplatten gespiegelt werden. (siehe auch Stichwort RAID) Es gibt Hardware RAID Systeme, die der Netware eine logische Platte vort„uschen oder die M”glichkeit, daá die Netware selbst die Spiegelung softwarem„áig vornimmt. Zur zweiten L”sung ben”tigt man eine zus„tzliche Festplatte mit der gleichen (oder etwas gr”áeren) Kapazit„t. Diese wird eingebaut, in INSTALL.NLM bzw. NWCONFIG.NLM mit einer Netware Partition versehen und mit DISK OPTIONS - MIRRORING gespiegelt. Dazu w„hlt man mit RETURN die bestehende (zu spiegelnde) Platte aus. Diese Platte ist natrlich mit sich selbst in sync, eine zweite Platte ist noch nicht eingetragen. Nun kann man mit EINFG die neue Platte ausw„hlen, wobei hier nur Festplatten mit ungef„hr der gleichen Kapazit„t angezeigt werden. Ist die neue Festplatte etwas gr”áer, wird die Partition der neuen Platte auf die Gr”áe der bestehenden angepaát, wobei der Rest nicht weiter genutzt werden kann. Ist die neue Festplatte aber kleiner, versucht die Netware (nach einer entsprechenden Warnung und erneuten Abfrage), die bestehende Platte zu verkleinern, was nicht ohne Datenverlust vor sich geht!! Warnung! Sie sollten unbedingt darauf achten, welche Platte auf die andere gespiegelt wird!! Man kann alte und neue Platte durch DISK INFORMATION in MONITOR.NLM auseinanderhalten. Bei der vorhandenen Platte sind normalerweise bereits Volumes vorhanden. Eine vorherige Datensicherung ist aber durchaus angebracht. Netware spiegelt immer Netware Partitionen, keine einzelnen Volumes, aber auch keine kompletten Platten (d.h. auch nicht die DOS-Partition zum Starten des Servers). Wenn die alte Platte auch die DOS-Partition zum Starten des Servers enth„lt, mssen Sie auf der neuen Platte diese DOS-Partition manuell einrichten (und z.B. mit XFDISK von http://www.mecronome.de/xfdisk/deutsch.php aktivieren) und auch die Daten der DOS-Partition auf die neue Platte kopieren. Sonst erleben Sie nach Ausfall der ersten Platt eine unliebsame šberraschung, wenn auf der zweiten Platte keine Startdateien vorhanden sind. Nach Abstrzen oder sonstigen Unregelm„áigkeiten beim Herunterfahren des Servers oder bei Defekten auf einer Festplatte, erscheint mit Mirroring bei einem Neustart des Files Servers folgende Meldung: not all partitions on this system are synchronized bzw. Nicht alle gespiegelten Partitionen auf diesem System sind synchronisiert (wenn die Netware 4.x oder 5.x auf deutsch installiert wurde) Das bedeutet, daá es im Server gespiegelte Platten gibt, die nicht mehr synchron sind. Der Server kopiert nun automatisch die "funktionierende" Partition auf die "defekte", um sie wieder zu synchronisieren. Sobald er fertig ist, gibt er auf der Konsole eine Meldung aus, daá die Synchronisierung abgeschlossen ist. Je nach Gr”áe der gespiegelten Platten dauert das recht lange (bei 9 GB durchaus 2-3 Stunden). Und so lange ist auch der Zugriff der Clients auf diese Platte zwar m”glich, aber relativ langsam, weil im Hintergrund die komplette Platte kopiert wird. Sie k”nnen jederzeit mit den Befehlen MIRROR STATUS, REMIRROR PARTITION und ABORT REMIRROR den Status abfragen und weiteren Einfluá auf die Spiegelung nehmen. Hinweis: Wer einen Adaptec Controller einsetzt, kann brigens diese Synchronisierungsdauer drastisch heruntersetzen. (siehe entsprechenden Tip) Allgemein kann man durch das Optimieren diverser SET-Parameter gerade beim Spiegeln einiges an Performance herausholen. siehe Tipp "Performancetuning". Duplizieren von Festplatten mit Mirroring: Wenn man bei NetWare ein Spiegelset aufbricht, ist die erste Platte "alive" und die zweite "leer" und damit unbrauchbar. Leer insofern, daá eben keine Volumedefinition mehr drauf ist. Die Platte wurde nicht komplett mit 00hex berschrieben. Es gibt nur keine gltige Tabelle mehr. Wenn man aus zwei Platten zwei eigenst„ndige Volumes gleichen Inhalts erstellen will, muá man warten, bis die Platten "in sync" sind. Dann wird der Server sauber runtergefahren. Daraufhin werden die Platten einfach getrennt und der Server mit einer von beiden wieder gestartet. Er wird zwar dann einmal melden, er sei nicht in sync, aber das kann man mit install.nlm bzw. nwconfig.nlm problemlos l”sen, indem man die Spiegelung zwischen der aktiven Platte und der "partition on an unavailable device" auftrennt. Verweis: TID 10027525: How to Remirror or Reduplex drives 3.1.20 Zweite Netware Partition auf einer Platte ------------------------------------------------- DNF98596 NetWare 3.x und 4.x Server k”nnen mit Bordmitteln nur eine NetWare Partition pro Festplatte erstellen (wobei diese "Festplatte" auch ein komplexes RAID 5 sein kann). Ab NetWare 5.0 werden mehrere Netware Partitionen auf einer Platte direkt untersttzt, unter anderem auch, weil NSS Volumes auf einer eigenen Partition liegen mssen. Sie k”nnen jedoch auch bei den „lteren NetWare Versionen eine weitere NetWare Partition einrichten, wenn noch freier Platz vorhanden ist und dort anschlieáend ganz normal mit INSTALL.NLM Volumes einrichten. Das ist in den F„llen sinnvoll, wo eine Platte in einem Server durch eine neue, aber erhebliche gr”áere ersetzt werden soll. Die alte Platte wird einfach auf die neue gespiegelt und auf dem verbliebenen Platz eine weitere Netware Partition installiert. Hinweis: Alternativ l„át sich die bestehende Partition aber auch mit dem Storage Manager for NetWare oder anderen Tools vergr”áern. Um eine zus„tzliche NetWare Partition unter NetWare 3.x oder 4.x zu erstellen, ben”tigt man z.B. das fdisk von Linux (Linux mit einem Kernel booten, der den jeweiligen Plattencontroller untersttzt), einfacher geht es aber mit der Freeware XFDISK (von http://www.mecronome.de/xfdisk/) oder mit Partition Magic von Power Quest. Mit einem dieser Tools wird aus dem verbleibenden Rest eine prim„re Partition erstellt und diese anschlieáend mit dem Partitionstyp 65 versehen. Warnung! Diese Methode wird zwar von der NetWare selbst untersttzt, nicht dagegen von Programmen wie INSTALL oder MONITOR. Wenn Sie versuchen, diese zweite Partition mit INSTALL.NLM zu l”schen, wird statt dessen die erste gel”scht (!!), auáerdem werden die Volumes dieser zweiten Partition im Monitor.NLM unter Disk Information nicht angezeigt. In Produktionsumgebungen wrde ich deshalb professionelle L”sungen wie den Portlock Storage Manager von http://www.portlock.com favorisieren. 3.1.21 Server Uhrzeit einstellen --------------------------------- DNF98596 Sowohl Netware 3.x als auch 4.x kennen den Befehl SET TIME. Seit NW 4.x kann man sich mit HELP SET TIME anzeigen lassen, wie die Eingabe erfolgen muá. Bei NW 3.x reicht es, einfach Datum und Uhrzeit zu setzen. Arbeitspl„tze mssen sich danach neu anmelden, um die Serverzeit neu zu holen oder Sie starten das Programm SYSTIME, das die Workstation mit der Serveruhrzeit synchronisiert. Wer allerdings nur zwischen Sommer- und Winterzeit umstellen will, findet Hilfe im Tipp "Sommerzeit auch bei NW 3.x".(!nl) Manuell k”nnen Sie die Uhrzeit auch vom Client per FCONSOLE im Menupunkt Status einstellen, was erheblich einfach geht, weil die Syntax hier eindeutig ist. Ab NetWare 4.0 sollten Sie die Umstellung aber ber "Time adjustment" machen. MONITOR -> Server Parameters -> time -> TIMESYNC Time Adjustment beschreibt genau, wie Sie den Zeitunterschied einzugeben haben. Dieser Unterschied wird standardm„ssig eine Stunde nach der Eingabe "unauff„llig" angeglichen. Wenn Sie ab NetWare 4.x einfach nur die Uhrzeit mit SET TIME oder unter DOS umstellen, mssen Sie damit rechnen, dass anschlieáend die Synchronisation der NDS durcheinander kommt. (siehe Synthetische Zeit bei den Netware 4 Tipps). Wer sich die dauernde Umstellung der Serveruhrzeiten dagegen ganz sparen will, soll sich ein DCF77 Modul mit NLM besorgen (z.B. NDCF77 von http://www.linum.com/) oder bei Internetzugang den Server mit einem NTP Server im Internet abgleichen. Verweis: "Zeitsynchronisierung per Internet" 3.1.22 Grosse IDE-Platten unter NetWare ---------------------------------------- DNF98594 Aufgrund von Performance- und Erweiterungsvorteilen sollten in File Servern grunds„tzlich SCSI- Komponenten eingesetzt werden. Wenn nun aber ein NetWare File Server doch mit einer EIDE Platte mit mehr als 8 GB Kapazit„t betrieben werden soll, muá diese grunds„tzlich vom BIOS mit voller Gr”áe erkannt werden. Unter Umst„nden ist dafr ein BIOS Update vom Mainboard-Hersteller notwendig. Erkennt die NetWare 3.x und 4.x trotzdem nur 8 GB, verwenden Sie die aktuellen HAM Treiber aus den jeweiligen Service Packs oder fr NW 3.x aus Novell Patch nwpaup1a.exe. Damit sollten Sie die ganze Platte benutzen k”nnen. Wenn die volle Gr”áe trotzdem nicht angezeigt wird, k”nnen Sie bei NetWare 4.x und NetWare 5 (nur fr die Dauer der Installation) den Konsolenbefehl SET IGNORE DISK GEOMETRY=ON einsetzen. Dieser schaltet die Erkennung von unbekannten Partitionen aus, was Probleme bereiten kann, wenn auf dieser Platte auch andere Partitionen vorhanden sind. (Testserver) NetWare untersttzt brigens UDMA nur bei Intel, VIA und Serverworks IDE Controllern. Alle anderen Chips„tze laufen nur im langsameren und vor allem prozessorintensiven PIO Modus. Um die aktuelle Einstellung zu erfahren, starten Sie den Treiber mittels load ideata.ham verbose. Dabei sehen Sie, ob er im DMA oder PIO Modus arbeitet. 3.1.23 NetWare Server kopieren ------------------------------- DNF99600 (Es gibt zwei weitere Tipps zu diesem Thema, die versionsspezifisch sind und deshalb in den Bereichen Netware 3.x und Netware 4.x stehen.) Es gibt es einige Kopierprogramme, die Festplatten mit Netware Partitionen physikalisch kopieren k”nnen, darunter Portlock Storage Manager und Server Magic 6.5. Verweis: Tipp "Portlock Storage Manager" Wer es lieber kostenlos und spartanisch hat und in Linux fit ist, kann das Ganze ber dd if=/dev/ of= machen. Wenn man ber /dev/... auf die Partition zugreift, wird ohne Dateisystem (FS) blockweise auf den Massenspeicher zugegriffen - es ist also v”llig egal, welches FS auf dieser Partition liegt (xFATx, HPFS, NTFS, Netware, ...). Hierbei ist es wie auch bei dem Programm Ghost for DOS nicht m”glich, die Gr”áe von Netware Partitionen und Volumes zu ver„ndern. Letzteres funktioniert entweder wieder mit Server Magic oder dem Storage Manager. 3.1.24 NLM verz”gert laden --------------------------- DNF99601 Wenn man in einer NCF Datei vor ein beliebiges Kommando ein Fragezeichen setzt, erscheint ein Prompt, bei dem man das Laden des NLMs mit y oder n starten bzw. verhindern kann. Der Standard ist "yes", kann aber mit SET Command Line Prompt Default Choice=off (="no") ge„ndert werden. Auáerdem l„át sich durch ein ?y kommando bzw. ?n kommando der Standard umgehen. Nach Ablauf einer vorgegebenen Zeit (Standard 10 Sekunden) wird die Vorgabe yes oder no automatisch ausgefhrt. Žndern l„át sich diese Zeit mit SET Command Line Prompt Time Out = xx (in Sekunden). Zus„tzlich l„át sich hinter dem ? ein Text in Anfhrungszeichen angeben, der dann als Frage erscheint. Bei Netwarefiles.de gibt es auáerdem ein Programm DELAY, das eine freie Anzahl von Sekunden auf die Verarbeitung das n„chsten Befehls wartet. Auch Tobit liefert eine „hnliche Datei mit Faxware/David aus: DVDELAY.NLM. Alternativ k”nnen Sie mit Hilfe des PAUSE-Kommandos die Abarbeitung der AUTOEXEC.NCF auch vollst„ndig unterbrechen. 3.1.25 Limits von NetWare -------------------------- DNF99602 Maximum concurrent open files per server: 100,000 Maximum concurrent TTS transactions: 10,000 Maximum volumes per file server: 64 Maximum number of hard drives per volume: 32 Maximum number of hard drives per server: 2,048 Maximum directory entries per volume: 2,097,152 (bis NW4.10) Maximum directory entries per volume: 16,777,216 (ab NW 4.11) Maximum file size: 4GB Maximum volume size: 32TB Maximum addressable disk storage: 32TB Maximum addressable RAM memory: 4GB Fr eine Erkl„rung der directory entries gibt es die TID 1202046 "NetWare 3.x and 4.x Directory Entry Limits" 3.1.26 Shutdown Server ----------------------- DNF01252 Herunterfahren eines h„ngenden Servers Wenn die Server Console eines Servers ab NetWare 4.11 nach dem Entladen eines NLMs oder aus anderen Grnden h„ngt, kann man den Server eventuell trotzdem herunterfahren, indem man gleichzeitig CTRL - ALT - ESC drckt. Wenn der Server nicht komplett abgestrzt ist, erscheint eine Frage, ob man den Server herunterfahren m”chte. Mit "Yes" kann man den Server herunterfahren. Ab Netware 5.0 k”nnen Sie an dieser Stelle sogar eine weitere Kommandozeile ”ffnen, in der Sie weitere Befehle absetzen k”nnen. Beendet wird diese neue Kommandozeile, die Sie durchaus mehrmals (alternativ auch ber den Befehl EXEC) laden k”nnen, mit BYE. Diese Tastenkombination funktioniert bei NetWare 4.x aber nur, wenn der deutsche Tastaturtreiber LOAD KEYB GERMANY nicht geladen ist. Dieser l„át sich natrlich bei einem bereits h„ngendem System nicht mehr deaktivieren. Weiterhin gibt es auch die M”glichkeit, einfach das INSTALL.NLM bzw. NWCONFIG.NLM geladen zu haben, denn eigentlich kommt es beim harten Ausschalten des Servers haupts„chlich auf das saubere Dismounten der Volumes an. Das ist mit diesem Programm eventuell noch machbar, wenn die Tastatur noch reagiert und funktioniert auch mit NetWare 3.x. Alternativ k”nnen Sie auch versuchen, mit dem Programm Remote von Wolfgang Schreiber (bei den NetwareFiles.de im Bereich "Batch" zu finden) die Volumes remote zu dismounten. 3.1.27 LUN ----------- DNF94589 CDROM-Wechsler und auch Tape-Changer nutzen LUNs (frei bersetzt: logische Ger„te Nummern), das heisst eine Art Unter-ID, damit die verschiedenen Module auch mit einer einzigen SCSI-ID adressiert werden k”nnen. Bei DSK-Treibern aktivieren Sie deren F„higkeit, LUNs zu untersttzen, mit lun_enable=ff z.B. beim Laden des aspicd.dsk. Beim Einsatz von HAM-Treibern (mit der aktuellen NWPA Architektur) laden Sie den HAM-Treiber einfach mit dem Parameter /lun, bei „lteren Adaptec Treibern kann teilweise auch hier ein lun_enable=ff seine Dienste tun. Verweis: TID 10054688, TID 10017180 COMPAQ Treiber kennen diesen Parameter brigens nicht, aktivieren den LUN- Modus aber automatisch, wenn sie ein LUN-f„higes Ger„t am SCSI-Bus entdecken. Unter Umst„nden mssen Sie noch scan all eingeben, welches die LUNs nachtr„glich als Device eintr„gt und bei Cd-Wechslern die dazugeh”rigen scsicd.cdm nachl„dt, fr jede LUN einmal. nwpa.nlm bietet die folgenden zus„tzlichen Konsolen-Kommandos: . REMOVE STORAGE ADAPTER . LIST STORAGE ADAPTERS (entspricht "list devices" der DSK-Treiber) . SCAN ALL (entspricht "scan for new devices" der DSK-Treiber) Aktuell sind fr NetWare 3.x und 4.10 die NWPA Module aus Novell Patch nwpaup1a.exe, bei neueren NetWare Versionen finden Sie diese in den jeweiligen Support Packs. 3.1.28 VREPAIR mit PURGE Option -------------------------------- DNF99605 Es gibt Situationen, bei denen ein Volume nicht mehr gemountet werden kann, weil zuviele Dateien bzw. zuwenig Speicher vorhanden sind/ist. In diesen F„llen kann man VREPAIR auch mit der Option starten, alle gel”schten Dateien sofort zu purgen. (bei NetWare 4.11: Set VREPAIR options -> Punkt 4) Jedes ber diese Option gepurgte File wird im Lauf des VREPAIR als "Fehler" angegeben. Dabei besteht jedoch kein Grund zur Besorgnis, sondern dient einfach der Anzeige der Anzahl an gepurgten Dateien. 3.1.29 Load Balancing ---------------------- DNF98594 Load Balancing erm”glicht eine Lastverteilung bei einem NetWare File Server auf zwei oder mehr Netzwerkkarten innerhalb eines Stranges. Die Aktivierung wird in der TID 2909238 erkl„rt und hier bersetzt. Weitere Informationen gibt es in 3BALANCE.TXT fr NW 3.x Server bzw. 4BALANCE.TXT fr NetWare 4.x Server in Novell Patch ipx660.exe Die Aktivierung erfolgt bei NetWare 4.x mit INETCFG. Dabei muá NLSP Routing eingeschaltet werden und die maximale Anzahl von Aufteilungen definiert werden. Dann wird per SET-Befehl Load Balancing aktiviert. Die Schritte im einzelnen: 1. LOAD IPXRTR Dabei sollten Sie auf eine aktuelle Version des IPXRTR achten, momentan Novell Patch ipx660.exe. Zumindest bei 4.10 muá eine aktuelle Version eingesetzt werden, da die ursprnglichen Versionen kein Load Balancing untersttzen. 2. LOAD INETCFG Protocols IPX Advanced IPX --- Enabled Routing Protocol --- NLSP with Rip/Sap Compatibility Expert Configuration Options Maximum Number of Path Splits: Auf die maximale Anzahl der Netzwerkkarten einstellen, die fr Load Balancing eingesetzt werden sollen INETCFG beenden und Žnderungen speichern 3. REINITIALIZE SYSTEM Damit werden Žnderungen ohne Serverneustart sofort aktiviert 4. SET LOAD BALANCE LOCAL LAN = ON Stellen sie sicher, daá dieser Befehl in der AUTOEXEC.NCF nach dem Laden des IPXRTR ausgefhrt wird. Auf einem NetWare 3.x Server ist INETCFG ohne installierten MPR nicht verfgbar. Dort wird Load Balancing durch direktes Žndern der NLSP Konfigurationsdatei und Einfgen von zwei SET Befehlen in die AUTOEXEC.NCF aktiviert. Achten Sie auch hier auf eine aktuelle Version des IPXRTR Novell Patch ipx660.exe 1. Anmelden als Supervisor und Editieren der Datei NLSP.CFG in SYS:ETC Fgen Sie folgende Zeile ein: {GLOBAL MaxPaths =n} wobei n die maximale Anzahl der Netzwerkkarten ist, die fr Load Balancing eingesetzt werden sollen 2. Tragen Sie in die AUTOEXEC.NCF (z.B. ber INSTALL.NLM) folgende Befehle ein: LOAD IPXRTR ROUTING=NLSP SET LOAD BALANCE LOCAL LAN=ON 3. Server herunterfahren und neu starten 3.1.30 Bildschirmschoner am Server ----------------------------------- DNF99607 Sowohl Netware 3.x als auch 4.x haben einen Bildschirmschoner, der in MONITOR.NLM fest eingebaut ist. Dieser Screen Saver macht sich in Form einer roten Schlange bemerkbar und wird umso schneller, je mehr der Server belastet ist (siehe Polling Process). Bei Multiprozessorservern gibt es brigens pro Prozessor eine andersfarbige Schlange (siehe SMP). Deaktivieren l„át sich dieser Bildschirmschoner durch das Laden des MONITOR.NLM mit dem Parameter -NS. Ab NetWare 5.0 ist der Screen Saver in ein eigenst„ndiges Modul ausgelagert. Verweis: Screen Saver bei NetWare 5.x 3.1.31 Volumeaufteilung ------------------------ DNF99608 Abgesehen von den Problemen bei der Installation von alten Netware for Small Business 4.x Servern erlaubt es jede NetWare Version die physikalischen Fest- platten auf ein oder mehrere Volumes zu verteilen. Umgekehrt ist auch das Zusammenfassen von mehreren Festplatten zu einem Volume m”glich. Verweis: Spanning Sie sollten allerdings immer zu dem zwingend vorhandenen Volume SYS: mindestens ein weiteres Volume erstellen. Je nach Festplattenkapazit„t sollte dabei etwa 2 bis 4 GB fr SYS: (siehe Gr”áenangaben auch im Tipp zu "SYS:") reserviert und der Rest auf ein oder zwei Volumes verteilt werden. Bei groáen RAID5 Systemen oder bei Bedarf sind natrlich auch weitere Volumes denkbar. Jede weitere Splittung bewirkt aber eine endgltige Aufteilung des verfgbaren Plattenplatzes. (auáer Sie nutzen unter NW 6.x NSS Storage Pools oder „ndern die Volumegr”áen mit Drittprodukten (z.B. von Portlock Software oder Powerquest)) Ob Sie Programme und User Dateien jeweils auf eigenen Volumes ablegen oder durch geeignete Unterverzeichnisstrukturen und Root Mappings die Trennung erreichen, ist Geschmackssache. Nicht vergessen sollten Sie allerdings Druckerqueues und Datenbanken, die je nach Installaltion auf dem Volume SYS: liegen und teilweise enorme Gr”áen annehmen k”nnen. Wenn man vorher nicht absch„tzen kann, wie sich die Daten sp„ter auf den Volumes verteilen, sollte man einfach nicht gleich den ganzen Festplatten- platz verteilen, so daá der Rest sp„ter an das Volume angeh„ngt wird, bei dem der Speicherplatz eng wird. Hinweis: Sollten auf beliebigen Volumes Conzept16 Datenbanken liegen, reinstallieren Sie vor Žnderungen an den Volumegr”áen unbedingt vorher Ihre C16 Lizenz, sonst wird ein Anruf bei Vectorsoft oder Ihrem Softwarepartner notwendig. 3.1.32 DOS Version zum Booten des Servers ------------------------------------------ DNF99609 Sie sollten sicherheitshalber kein MS DOS gr”áer als Version 6.22 fr die DOS Partition eines Netware Servers verwenden. Beispielsweise werden bei MS DOS 7.0 von Windows 9x Versionen diverse Driver wie IFSHLP.SYS und HIMEM.SYS ungefragt geladen, auch wenn sie nicht in der CONFIG.SYS stehen. Wenn man allerdings in die config.sys als ersten Eintrag dos=noauto schreibt, werden diese beiden Dateien nicht geladen. Damit hat dann auch NetWare keine Probleme mehr solchen "DOS" Partitionen. Auch Novell DOS 7, das an Caldera verkauft und von denen zuerst in Open DOS umbenannt wurde, danach wieder in DR DOS, funktioniert problemlos. DR DOS 7.x wird von Novell seit Netware 4.x mit jeder Netware Version mit ausgeliefert (Start ber die Lizenzdiskette) und wird bei Netware 5.x sogar ber die bootf„hige Installations-CD-ROM automatisch gestartet. Mittlerweile ist DR DOS 7.03 bei DeviceLogics gelandet, die diese DOS-Version fr Embedded Systeme weiterentwickeln m”chten. Infos und kostenloser Download bei http://www.drdos.com. 3.1.33 Multi Prozessor Server ------------------------------ DNF99612 Die Netware 3.x und die NW 4.x / 5.x Small Business Versionen untersttzen kein SMP (Symmetric Multi Processing), das heiát mehrere Prozessoren im Rechner. Das geht nur mit Netware 4.10 (mit spezieller Hardware) und mit NetWare 4.11 und neuer. Hier ist vor allem eine bessere LAN Performance zu beobachten. Verweis: TID 10052541 Entlastungen sind auch bei speziell fr Multiprozessorsysteme programmierten Anwendungen wie Datenbank-Servern oder zuknftigen Webservern m”glich. Erst seit NetWare 6.0 werden zwei Prozessoren sinnvoller genutzt. Ansonsten ist ein NetWare Server normalerweise gar nicht so belastet, daá ein weiterer Prozessor Engp„áe berbrcken k”nnte. 3.1.34 (E)IDE Ger„te im File Server ------------------------------------ DNF97614 Aktuelle Mainboards sind schon mit zwei IDE-Ports bestckt bzw. die dazugeh”rigen Disk-Controller haben zwei IDE-Ports. Damit k”nnen maximal vier Ger„te angeschlossen werden. Man sollte aber beachten, EIDE-Platten und IDE-Platten bzw. CDROM-Laufwerke nur dann am gleichen Port zu verwenden, wenn die verwendeten PIO Modes bereinstimmen, da sonst die Geschwindigkeitsvorteile des schnelleren Laufwerkes verloren gehen. Darber hinaus sollten die aktuellen HAM Treiber verwendet werden und nur im Notfall IDE.DSK, auf keinen Fall aber ISADISK.DSK. ISADISK.DSK erfordert die Hilfe durch das BIOS des Rechners, das unter Umst„nden die Plattenparameter fr DOS ummappt und damit Schwierigkeiten unter Netware bereitet. Hinweis: Man muá bei zwei Ports den Treiber natrlich auch zweimal laden! Verweis: "Groáe EIDE-Platten unter NetWare" 3.1.35 Einbruch in NetWare Server ---------------------------------- DNF96615 Novell Netware 3.12 und alle neuere Versionen sind sehr sicher, so lange kein physikalischer Zugriff auf den Server m”glich ist. An der Server-Konsole selbst gibt es allerdings einige Tools und M”glichkeiten, sich Vollzugriff auf den Server zu verschaffen. Dies ist auch sehr sinnvoll und keine Sicherheitslcke: Nimmt z.B. ein Admin oder Chef das Supervisor Kennwort mit ins Grab, k„me sonst keiner mehr an alle Daten. Auch auf aktuellen NetWare 5.x und 6.x Servern gibt es NLMs, um sich von der Serverkonsole aus volle Root-Rechte in der NDS zu geben. Bei der Netware 3.11 ist das Security Patchkit zu empfehlen, da hier ein Programm im Umlauf ist, mit dem man das Supervisorpaáwort von einem beliebigen Rechner im Netz knacken kann. Ansonsten einige Tips zum Sichern des Netzes aus einer Hack-FAQ: . Lock File Server Console im NetWare v3.x bzw. 4.x MONITOR.NLM Hauptmenue ausw„hlen oder den separaten Screen Saver der NetWare 5.x und 6.x benutzen . Andere Sicherheitsmechanismen wie intruder detection, forced password changes, limited grace logins, usw. einsetzen . Server Hardware Sicherungen einsetzen, soweit verfgbar Verweis: Weitere englischsprachige Tipps finden Sie bei Novell unter http://developer.novell.com/research/appnotes/1997/november/06/04.htm 3.1.36 Broadcasts protokollieren? ---------------------------------- DNF00139 Es ist nicht vorgesehen, Broadcasts, die per SEND oder anderen Tools bzw. von der Server Konsole gesendet werden, in irgendeiner Weise an einer zentralen Stelle zu protokollieren. Es ist allerdings denkbar, Versand und Empfang von Nachrichten mit einem Programm wie e/pop von http://www.wiredred.com durchzufhren. Dann ist es m”glich, die Nachrichten auf dem Empf„nger Rechner zu sichern. Hierbei sollten allerdings rechtliche Bestimmungen eingehalten und der Betriebsrat informiert werden. Verweis: "Datenschutz" 3.1.37 Resourcen nicht freigegeben ----------------------------------- DNF00140 Wenn Sie beim Entladen von NLMs die Meldung Modul hat xx Resourcen nicht freigegeben bzw. das englische Pendant Module did not release xx resources erhalten, ist das ein Zeichen, daá ein Programm denjenigen Arbeitsspeicher nicht wieder (komplett) freigegeben hat, den es zuvor reserviert hatte. Zumindest unter NW 4.x und neuer ist dies aber nicht tragisch, weil hier der Speicher durch eine sog. "Garbage Collection" immer wieder aufger„umt wird. Bei NW 3.x klappt dieses Aufr„umen nicht perfekt, weswegen man hier den Server immer mal wieder neu starten sollte, wenn diese Meldung ”fters auftaucht. Dadurch wird der Arbeitsspeicher wieder neu geordnet. 3.1.38 Netware Debugger ------------------------ DNF95691 Starten des Debuggers nach einem Abend: Nach dem Absturz zuerst die Fehlermeldung des Abends notieren und dann ++++ gleichzeitig drcken. Danach sollten Sie im Debugger von Netware sein. Wenn nicht, gibt es auch die M”glichkeit, blind 386debug einzugeben. Ohne ein abschlieáendes RETURN gelangen Sie automatisch nach dem g auch in den Debugger. Sollte auch das nicht funktionieren, dann ist der Server komplett abgestrzt. Hier hilft nur noch ein physikalisches Ausschalten. Ansonsten: ? .a Wenn alles gut geht, erhalten Sie das NLM genannt, das beim Crash aktiv war. Mit .h und h erhalten Sie Hilfe zu den m”glichen Befehlen. Verweis: TID 2920074 3.1.39 Performancetuning ------------------------- DNF00169 T10! Set Dirty Disk Cache Delay Time auf 0,1 Sekunden setzen. Besonders der Zugriff auf komprimierte Dateien wird damit deutlich beschleunigt. (Default ist je nach NetWare Version 3,3 bzw. 0,5 Sekunden). Set Maximum Concurrent Disk Cache Writes erheblich h”her setzen (Default 50) bringt vor allem beim Schreiben groáer Datenmengen einiges. Durch die Installation der aktuellen Service Packs fr NW 4.x und 5.x wird dieser Wert auf 500 gesetzt. Auch ein Remirror von Softraids auf TFS ist bei gr”áeren Werten erheblich schneller fertig. Set Minimum Packet Receive Buffers sollte man auf den (aufgerundeten) Wert einstellen, der sich (laut Monitor) nach einer Laufzeit von mehreren Tagen/Wochen von selbst eingependelt hat. Set Maximum Packet Receive Buffers sollte man dann natrlich auch anpassen und etwa 200-300 h”her als die Minimum Buffers einstellen. Im Zusammenspiel mit einem Adaptec Controller (siehe dort) unter NetWare 3.x erreichen Sie durch das Ausschalten des Kontrolllesens einen sehr groáen Performanceschub. Auáerdem gibt es bei Novell eine TID bzgl. Performanceproblemen mit IPX und IP, in der dann auf weitere TIDs verwiesen wird: TID 10051665 Verweis: TID 10012765 3.1.40 SERVER.EXE switches --------------------------- DNF94686 Mit folgenden Parametern fr die SERVER.EXE kann man die Abarbeitung der Startdateien unterdrcken: -NS bergeht nur die Startup.ncf. Wenn es allerdings auf C: keine AUTOEXEC.NCF gibt, wird die Standarddatei auf SYS:SYSTEM auch nicht ausgefhrt. -S [pfad][datei] bergeht die Startup.ncf und verwendet die in [Datei] angegebene Startdatei. -NA bergeht nur die Autoexec.ncf -A [pfad][datei] bergeht die autoexec.ncf.ncf und verwendet die in [Datei] angegebene Startdatei. -NDB ”ffnet bei Servern ab NetWare 4.0 beim Start die NDS nicht. Dadurch kann die NDS bei Fehlern mit DSREPAIR eher repariert werden. -C Cache-Puffer (kann 4, 8 oder 16 KB sein) Wenn der Server mit 2KB Blocks l„uft, kann man keine 4 KB Cachebl”cke angeben, da das Device dann nicht gemounted wird. 3.1.41 Datenbanksystem ----------------------- DNF94589 Bei richtigen Datenbanksystemen (im Vergleich zu Access und anderen lokalen Datenbanken) schicken die Clients (via SQL oder andere Abfragesprachen) Anfragen an die Datenbank, die dann (in einem Servertask) die Datenanfrage analysiert und nur die entsprechenden Daten zurckschickt. Access zieht sich eine Menge Daten bers Netz auf den Client, um die Anfrage bearbeiten zu k”nnen. Fr NetWare gibt es hier als Datenbanksysteme Btrieve bzw. Pervasive.SQL von http://www.pervasive.com, wobei ersteres in einer „lteren Version bei jeder NetWare Version enthalten ist, dann Oracle von http://www.oracle.com, das frher bei NetWare Versionen als 5 Benutzer Version dabei war. Seit Januar 2001 hat Oracle diese Kooperation aufgekndigt, Support gibt es paraktisch nicht mehr. Zu erw„hnen w„re auch SQLAnywhere von http://www.sybase.com und der Advantage Database Server (ADS) von http://www.extendedsystems.de. Sehr interessant ist auch MySQL von http://www.mysql.com als NetWare Portierung mit einer kommerziellen Lizenz und PostgreSQL von http://www.postgresql.org, das fr NetWare von Ulrich Neumann portiert wurde und bei den NetwareFiles.de im Bereich Datenbanken zu finden ist. 3.1.42 alte Patches -------------------- DNF06673 Novell hat auf seinen FTP-Servern immer nur die aktuelles Version seiner Patches. Nachdem aber diverse neue Patches teilweise gr”bere Fehler aufweisen als alte oder mit anderen Programmen nicht zusammenarbeiten, mssen Sie unter Umst„nden auch auf „ltere Patches zurckgreifen k”nnen. Alte Novell Patches gibt es auf folgenden Servern im Internet: . http://www.bham.ac.uk/is/novell/ . ftp://ftp.braz.ru/pub/netware/updates/ Patches fr End-Of-Life Versionen wie NW 3.x, 4.x oder auch NW 5.0, die Sie bei Novell nicht mehr finden, gibt es weiterhin auf meiner Service DVD fr NetWare. 3.1.43 RAM Bedarf des Servers berechnen ---------------------------------------- DNF94589 Sie sollten unbedingt die absoluten Minimalwerte der NetWare Versionen beachten. Diese liegen bei der NW 3.1x bei 4 MB RAM, bei der NW 4.1x bei 8 MB, bei NetWare 5.0 bei 32 MB und bei Netware 5.1 bei 64 MB. Bei NetWare 6.0 sind es bereits 256 MB als Minimalwert. Vernnftiges Arbeiten ist damit aber kaum m”glich, verwenden Sie als Grundlage mindestens jeweils das Doppelte dieser Werte. Alle weiteren Formeln, die Ihnen den RAM Bedarf des Netware Servers berechnen sollen, laufen bei den heutigen Speichergr”áen und unterschiedlichen Anforderungen an den Server meist ins Leere. Auch die Cache Statistiken im MONITOR.NLM geben keinen richtigen Anhaltspunkt bzgl. der Speicherauslastung und NSS Cache Statistiken werden hier gar nicht bercksichtigt. Die einzige wirklich zuverl„ssige Gr”sse ist fr NetWare 4.x und 5.x die LRU Sitting Time, die Sie im MONITOR.NLM beobachten sollten, w„hrend der Server normal belastet ist. Die LRU (Least recently Used) Sitting Time zeigt die Zeitspanne an, in der die „ltesten Cache Blocks im RAM des Servers gehalten werden. Minimal sollte die nicht unter 15 Minuten fallen, alles ber einer Stunde ist prima, und alles ab 2 Stunden bringt keinen Performancegewinn mehr, auáer vielleicht in Extremsituationen. Dies gilt allerdings nur, wenn Sie keine NSS Volumes einsetzen. Bei NetWare 6.x, wo NSS Volumes Standard sind, hat die LRU Sitting Time keine Bedeutung mehr. Verweis: TID 10012765: sehr gute Performancetipps mit ausfhrlicher Erkl„rung der LRU Sitting Time, auáerdem TID 2912136 3.1.44 Support Call bei Novell ”ffnen -------------------------------------- DNF00229 Es gibt mehrere M”glichkeiten, um Probleme mit NetWare Produkten zu l”sen. . Die bei weitem gnstigste, technisch durchaus auch kompetente, aber meist nicht die schnellste M”glichkeit, ist eine Anfrage in einer passenden Gruppe des Novell Newsservers http://support- forums.novell.com. Die Sysops k”nnen meist selbst helfen oder bei eigenem Interesse auch einen Call bei Novell aufmachen. (siehe nachfolgenden Punkt) L”sungen werden von anderen Teilnehmern gegengelesen und k”nnen gegebenenfalls auch verbessert und erg„nzt werden. Dieses Prozedere zieht sich allerdings meist ber mehrere Stunden oder sogar Tage hin. . Wenn es wirklich schnell gehen muss, ”ffnen Sie bei Novell einen Call. Es kann jeder beim Novellsupport anrufen und eine Anfrage starten. Eine derartige Anfrage kostet allerdings 450$! . Alternativ k”nnen Sie einen CNE beauftragen, der den Call fr Sie ”ffnet und Ihnen einen Preisnachlass gew„hren kann. . Sie k”nnen auch Die (Novell-)Supporthotline eines Call-Centers ber eine 0190-Nummer anrufen. Schildern Sie das Problem und hoffen, dass die Hotline das Problem l”sen kann oder auch hier wieder einen Call zu Novell aufmacht. Die Compu-Shack Hotline soll hier kompetent sein. Bei den Calls werden die Kosten mittels Kreditkarte abgerechnet. Sie erhalten allerdings Ihr Geld wieder zurck, wenn es sich nachweislich um ein Problem bzw. Bug von Novell handelt und Sie auf dessen Rckzahlung dr„ngen. 3.1.45 Zeitsynchronisierung per Internet ----------------------------------------- DNF94589 Fr Netware 3.x und 4.x bietet sich ein RDATE Client an, mit dessen Hilfe sich der Netware Server von einem Unix Server die Uhrzeit holt, der den TIME Daemon (rdated) anbietet. Einen Freeware RDATE Client von der Fa. Murkworks gibt es bei http://www.Netwarefiles.de. Zu beachten ist allerdings, dass RDATE die Zeit "hart" setzt, d.h. nicht wie NTP oder der SET Befehl Server Time Adjustment. RDate Server im Internet sind z.B. 128.138.140.44, 171.64.7.77, 171.64.7.99 oder 171.64.7.55. Manche NTP Server fungieren gleichzeitig auch als RDATE Server. Alternativ k”nnen Sie aber einen SNTP Client verwenden, den es als Shareware von http://www.neatech.ch/sntpclnt/ gibt und fr NetWare 4.x auch zu empfehlen ist. Ein Netware 5.x oder 6.x Server dagegen kann mit einem aktuellen TIMESYNC.NLM ohne weitere Fremdprogramme als NTP Client fungieren, indem Sie im MONITOR.NLM bei Server Parameters -> Time "Configured Sources" auf ON und "TIMESYNC Hardware Clock" auf OFF stellen und als "Time Sources" einen offiziellen NTP Server wie "192.53.103.104:123;" (ntp2.ptb.de) angeben. Die Portangabe :123 ist wichtig, damit TIMESYNC weiá, dass es sich nicht um einen anderen Netware Server handelt, sondern, dass die Abfrage per NTP erfolgt. Sie sollten unbedingt auch die IP Adresse angeben, weil die DNS- Namensaufl”sung nicht immer funktioniert. Weiterhin sollten Sie diesen Server auf "Reference" stellen. Verweis: Weitere Timeserver im Internet finden Sie bei http://www.eecis.udel.edu/~mills/ntp/clock2a.html oder Sie verwenden einen zuf„lligen Zeitserver mit http://pool.ntp.org. Grundlage ist eine funktionierende TCP/IP-Verbindung zum Internet und Sie sollten natrlich beachten, dass bei jedem Poll eine Internetverbindung ge”ffnet wird. Erh”hen Sie deshalb den "Timesync Polling Interval", damit nicht alle 10 Minuten (Standardeinstellung: 600 Sekunden) eine Verbindung aufgebaut wird. Geben Sie anschliessend an der Konsole SET TIMESYNC RESTART FLAG=ON ein, damit Timesync neu gestartet wird und die Žnderungen bernimmt. Mit SET TIMESYNC DEBUG=7 k”nnen Sie den Erfolg Ihrer Umstellungen in einem zus„tzlichen Debug-Fenster berprfen, mit dem Parameter "0" wird das Fenster wieder geschlossen. Verweis: TID 10060982, TID 10054144 und in den Novell AppNotes bei http://developer.novell.com/research/appnotes/1999/july/03/index.htm Weitere Netware 4.x oder 5.x Server holen sich diese Zeit automatisch per TIMESYNC vom obigen Server, wenn sie als Secondary konfiguriert sind, Netware 3.x Server verwenden dazu das SYNC.NLM von Wolfgang Schreiber, eine Freeware, die es wiederum bei http://www.Netwarefiles.de als SYNC103.ZIP gibt. 3.1.46 PCMCIA Netzwerkkarten im Server --------------------------------------- DNF00229 Die meisten PCMCIA (PC-Card) Netzwerkkarten enthalten keine .LAN Treiber fr einen Serverbetrieb unter NetWare. Es gibt einige Intel und Xircom Karten, die NetWare Treiber haben, aber auch dort mssen Sie die Karte vor dem Start der NetWare mit DOS-Programmen aktivieren und dann meist auch manuell die richtige IRQ/Port-Kombination herausfinden. Wenn Sie unbedingt einen Netware Server auf einem Notebook einrichten m”chten (was fr Pr„sentationszwecke sicherlich interessant ist), achten Sie darauf, dass der Notebook eine eingebaute LAN-Schnittstelle besitzt. Diese bauen meistens auf einem (Intel) Standardchipsatz auf, fr den auch NetWare-Treiber existieren. 3.1.47 Serverstart debuggen ---------------------------- DNF06664 Ein manueller Serverstart unter Netware 3.x und eingeschr„nkt auch noch bei NW 4.x war recht einfach: Server mit SERVER -NS -NA starten und alle Module aus der STARTUP.NCF und/oder AUTOEXEC.NCF manuell laden und prfen, wann bzw. ob es knallt. Bei der NetWare 5.x und 6.x ist der Serverstart etwas komplizierter geworden. Zwischen STARTUP.NCF und AUTOEXEC.NCF werden in den sogenannten Loadstages weitere Module zusammen geladen, die fr das Mounten der Volumes, die Kryptografie oder die NDS zust„ndig sind. Gestartet wird der Server hier mit SERVER -NS -NA -NL Die Parameter -NS und -NA unterbinden den Start der STARTUP.NCF und AUTOEXEC.NCF. Der Parameter -NL beim Ausfhren der SERVER.EXE verhindert ab Netware 5.0 die Anzeige des Logobildschirms, der normalerweise alle Systemmeldungen verdeckt. Diese Einstellung bleibt zuknftig auch ohne Angabe dieses Parameters erhalten, bis Sie den Server einmalig mit dem Parameter -SL laden. Dieser SERVER Befehl l„dt mit den angegebenen Parametern nur die sogenannte "Kernel stage 0", die weder Servername, Plattentreiber oder Zeitzone kennt. Wenn Sie bereits hier Fehler erhalten, kopieren Sie die SERVER.EXE vom letzten Service Pack (oder von der Installations-CD, wenn noch kein Service Pack installiert wurde) in das Verzeichnis C:\NWSERVER. Wenn Sie einen Fehler bereits bei den Plattentreibern in der STARTUP.NCF vermuten, laden Sie die einzelnen Zeilen manuell, ansonsten geben Sie STARTUP ein. Danach sollten alle Plattentreiber fehlerlos geladen sein, jedoch ohne dass bereits Volumes gemountet werden. Falls es hier Probleme gibt, versuchen Sie, neuere Treiberversionen einzusetzen oder falls der Fehler nach einem Service Pack Update auftritt, gerade die „ltere Version wieder zu verwenden. Diese sind auf der DOS Partition im Verzeichnis C:\NWSERVER\BACKSPx zu finden. Mit dem Befehl LOADSTAGE 1 wird die erste Loadstage ausgefhrt. Nach Beendigung sollte das Volume SYS: gemountet sein. Prfen Sie dies mit dem Befehl VOLUMES. Falls es hier Probleme gibt, verwenden Sie VREPAIR. LOADSTAGE 2 l„dt die NICI (d.h. die Module, die fr die Kryptografie verantwortlich sind). Die NDS 8 erfordert zwingend eine korrekt installierte Krypto-Umgebung, sonst kann diese nicht gestartet werden. LOADSTAGE 3 initialisiert nun die NICI. Wenn Sie hier Fehler erhalten, ist die NICI korrupt und muá neu installiert werden. Die genaue Vorgehensweise finden Sie in der Troubleshooting Anleitung von Massimo Rosen. (siehe Links am Ende des Tipps) LOADSTAGE 4 startet die NDS. Sobald sich eine Loadstage als Verursacher von Problemen oder Abstrzen herausstellt, sollten Sie nicht weitermachen, sondern zuerst diesen Fehler beheben. Sie k”nnen anhand der Aufgabe der Loadstage und der ausgegebenen Fehlermeldung oft auf die Ursache schlieáen bzw. durch manuelles Laden der einzelnen Module einer Loadstage den genauen Verursacher genau feststellen. Die einzelnen Module jeder einzelnen Loadstage zeigt der Befehl LIST STAGE an. Sollten Sie ein NLM aus der Liste nicht als Datei auf Ihrem Server finden, ist es wahrscheinlich direkt in die SERVER.EXE eingebunden und kann trotzdem aufgerufen werden. Nun k”nnen Sie die einzelnen Befehle aus der AUTOEXEC.NCF vornehmen und prfen. Im Zweifelsfall deaktivieren Sie alle unwichtigen Programme (mit einem #) und laden diese nachtr„glich von Hand. Anschlieáend sollten Sie noch die LOADSTAGE 5 starten, die nach neuer Hardware sucht, NLSINIT startet und selten Probleme bereitet. Verweis: Eine sehr ausfhrliche Abhandlung bzgl. Troubleshooting von Serverstartproblemen vom Novell Sysop Massimo Rosen finden Sie - leider nur auf englisch - unter http://support.novell.com/techcenter/articles/anz20010401.html Weitere TIDs: . TID 10018811: Novell NetWare 5.X Loadstage Descriptions . TID 10060420: How do I find the problem with my server . TID 10069810: weitere Command Line Switches fr SERVER.EXE 3.1.48 NetWare und Open Source ------------------------------- DNF01313 Unter http://developer.novell.com/ndk/opensource.htm finden Sie einige Open Source Projekte, die erfolgreich auf NetWare portiert wurden. Verfgbar sind Apache, Perl, MySQL , PHP, Tomcat, PostgreSQL, OpenSSH, RSync und Java Tools. Alle diese Tools finden Sie auch in der NetWare 6.5. Auáerdem finden Sie unter Novell Forge viele kleinere Open-Source-Projekte: http://forge.novell.com. Die Unix Tools und Portierungen von Ulrich Neumann finden sich nun auch bei Novell Forge. Viele weitere Freeware, Open Source und auch Shareware Tools finden Sie natrlich auch bei http://www.NetWareFiles.de. 3.1.49 IPX oder IP ------------------- DNF06674 IPX scheint in vielen K”pfen tot zu sein, mehr Traffic im Netzwerk zu erzeugen und auch veraltet zu sein. IPX ist neuer, viel moderner und generell das viel bessere Protokoll. Ein sauber konfiguriertes IPX Netz produziert im Normalfall weniger Broadcasts als ein IP Netz mit der gleichen Funktionalit„t, wie z.B. automatische Addressvergabe, komplette Namensaufl”sung usw. Davon abgesehen, dass die wenigen Broadcasts von IPX, sogar wenn schlecht konfiguriert, ausser in Netzen mit zigtausend Knoten niemals wirklich ein Problem waren. Auch die Traffic"belastung" durch IPX ist im Vergleich mit einem PureIP Netz mit DHCP, SLP, DNS und weiteren Diensten weitaus geringer. Das heiát es spricht rein gar nichts dagegen, auch in Zeiten von NetWare 6.x weiterhin Netze mit pure IPX zu fahren oder zus„tzlich IP zu installieren, wo es gebraucht wird. 3.1.50 SLP einrichten ---------------------- DNF05615 Die korrekte SLP Konfiguration h„ngt haupts„chlich von der Gr”áe des Netzwerks ab: Wenn sich alle Server und Clients in einem IP Subnet befinden, ist relativ wenig Konfiguration erfoderlich, da in diesem Fall die SLP Multicasts zum Zuge kommen. Gibt es mehrere Subnets und/oder WAN Verbindungen, kommen SLP Directory Agents (SLPDAs) ins Spiel, da Multicasts normalerweise nicht geroutet werden. In diesem Fall ist es wichtig, dass mindestens ein SLPDA konfiguriert und geladen worden ist, die sys:etc\slp.cfg auf den Servern richtig konfiguriert ist und den Clients die Adresse mindestens eines SLPDAïs bekannt ist (entweder ber DHCP oder statisch in den Client Eigenschaften - Service Standort). Auáerdem muss mindestens eine SLP Scope existieren (unscoped oder named, bei SLP2 (NW65) zwingend named). Weitere Infos in der Knowledgebase, z.B. TID 10062474 3.1.51 Products.dat -------------------- DNF01313 Mir ist es bei Supportanfragen oder Serverchecks vor Ort schon des ”fteren aufgefallen, dass manchen NetWare Servern bestimmte Eintr„ge in den Produktoptionen fehlten, obwohl die Produkte installiert waren. In einem konkreten Fall gab es das Problem, dass ich kein aktuelles Support Pack mehr installieren konnte, weil NICI 1.57 fehlte, (NICI 1.0 war korrekt eingetragen), diese neue NICI Version aber nicht installiert werden konnte, weil der Eintrag fr ein bestimmtes „lteres Support Pack fehlte, das aber nachweislich installiert war. Die Products Database (PRODUCTS.DAT) beinhaltet die installierten Produkte des NetWare Servers. Es handelt sich um eine kleine Btrieve Datenbank, die in SYS:SYSTEM zu finden ist. Support Packs prfen die Eintr„ge und aktualisieren nur diejenigen Produkte, die darin stehen. Aus diesem Grund ist es manchmal notwendig, fehlende Eintr„ge vor einem Update manuell einzutragen oder fehlerhafte Eintr„ge zu l”schen. Eine M”glichkeit fr den Neueintrag ist eine Dummy.IPS Datei mit etwa folgendem Inhalt: ProductRecord , 0, ".. ProductRecord , 1, "Product Description" als Beispiel: ProductRecord BSB, 0, "01.01.2006" ProductRecord BSB, 1, "Server supported by stefan@braunstein.de" Diese Datei wird in ein leeres Serververzeichnis kopiert und ber NWCONFIG -> "Install a product not listed" einfach mit der Angabe dieses Verzeichnisses "installiert". Dabei wird nur der gewnschte Eintrag generiert. L”schen kann man Eintr„ge mit UINSTALL.NLM bzw. UNINSTALL.NLM, zum Beispiel, wenn ein Beta-Patch oder obigesn Beispiel ber die Produktoptionen eingespielt wurde. Starten Sie an der Konsole: Uinstall [-c] , wobei exakt dem linken Tabelleneintrag der Produktoptionen entsprechen muss. Falls der Name Groá- und Kleinbuchstaben enth„lt, benutzen Sie bei aktuellen UINSTALL Versionen den Parameter -c. L”schen Sie aber niemals aus Lust und Laune unbekannte Eintr„ge, weil sich dadurch (siehe oben) zum Teil massive Konsequenzen bei nachfolgenden Updates ergeben k”nnen. Verweis: TID 10060763, TID 10058039. Alternativ funktioniert die Verwaltung dieser Eintr„ge mit neueren NetWare Servern auch mit PRODSYNC, das in der TID 10069964 beschrieben wird. Der einfachste Aufruf erfolgt mit LOAD PRODSYNC MENU. Man kann die PRODUCTS.DAT auch in eine lesbare TEXT Datei exportieren: LOAD BUTIL -SAVE SYS:SYSTEM\PRODUCTS.DAT SYS:SYSTEM\PRODUCTS.TXT Das Result hat jedoch zumindest bei einem Test hier nicht gestimmt. 3.1.52 VMware -------------- DNF07694 Mit der Software VMware ist es m”glich, neuere NetWare Versionen in einer virtuellen Maschine zu betreiben. N„here Informationen dazu unter http://www.vmware.com/support/reference/common/guest_novell.html. Sogar eine NetWare 3.12 kann inoffiziell unter VMware betrieben werden. Anleitung unter http://www.vmts.net/article/installnovell.htm. Als Festplattentreiber verwenden Sie LSIMPTNW.HAM, als Netzwerkkartentreiber PCNTNW.LAN. Wenn die Rechnerauslastung des Hosts zu hoch ist, kann man mit den VMware Tools, die ber die VM -> Install VMware Tool installiert werden, etwas Last vom Hostrechner wegnehmen. Prfen Sie mit "vmwtool idle", ob die NetWare tats„chlich Zeitscheiben abgibt. Evtl. starten Sie zus„tzlich nw5-idle.nlm fr NetWare Versionen ab 5.0 manuell. Verweis: http://www.vmware.com/support/gsx25/doc/tools_install_netware_gsx.html 3.2 NetWare Clients ==================== 3.2.1 Vorwort 3.2.2 Client32 Einstellungen 3.2.3 aktuelle NetWare Clients 3.2.4 mehrere gleichzeitige Anmeldungen bei Client32 3.2.5 DOS Client32 mit pure IP 3.2.6 Client Deinstallation 3.2.7 mit NT Client32 nur einmal anmelden 3.2.8 Abschalten des Netware-Login-Fensters 3.2.9 Sicherheitslcke unter Windows NT 3.2.10 Terminalserver 3.2.11 Langsamer NT/Win2000 Client 3.2.12 Erzwungener Login 3.2.13 Mac-Client in Netware einbinden 3.2.14 Default Server 3.2.15 Trustees zeitgesteuert setzen? 3.2.16 Finden von Usern ber NLIST 3.2.17 Zeitsynchronisation mit Server ausschalten 3.2.18 Owner einer Datei 3.2.19 Bootrom 3.2.20 Meldung beim Einloggen bestimmter User 3.2.21 Dateien eines Besitzers auflisten 3.2.22 Empfang von Broadcast Nachrichten sperren 3.2.23 Disable Login fr einzelne User 3.2.24 Mappings 3.2.25 Login Script 3.2.26 Auto-Login unter DOS 3.2.27 trotz Platte mit > 2 GB nur 2.1 GB frei 3.2.28 Rconsole und Xconsole Tastensteuerung 3.2.29 Salvage / Purge 3.2.30 langsame NetWare durch viele Dateien 3.2.31 Verz”gerungen bei Dateizugriffen 3.2.32 Umlaute auf NetWare Volumes 3.2.33 Dateien mit Umlauten l”schen 3.2.34 MS-Client auf NT / Windows 2000 3.2.35 Automatisches Anmelden bei Win9x 3.2.36 Username beim Login leer 3.2.37 Linux Clients 3.2.38 4 GB Dateilimit 3.2.39 Passw”rter 3.2.40 Shareable-Attribut von Dateien 3.2.41 Windows XP SP2 3.2.42 Tree oder Server nicht gefunden 3.2.43 NwDsk und NwDskPe 3.2.44 langsame NFS Clients 3.2.45 Vista Client 3.2.1 Vorwort -------------- DNF05641 Hier finden Sie Tipps zu Client Fragen. Beachten Sie dabei auch die Kapitel "Fehlermeldungen (Client)" und "Windows". Links . http://www.novell.com/coolsolutions/appnote/620.html: AppNote: Novell Client 4.9 SP2 : Initialization, Login and Settings Die alten VLMs erhalten Sie u.a. bei http://www.vobis.de/bbs/support/brett08/index.htm oder http://www.bham.ac.uk/is/novell/ 3.2.2 Client32 Einstellungen ----------------------------- DNF99767 Viele Einstellungen sind ber die Systemsteuerung - Netzwerk - Novell Netware Client - Advanced Settings m”glich: Show Novell System Tray Icon = OFF deaktiviert das rote N im System Tray rechts unten Use Extended File Handles = ON erlaubt die gleichzeitige ™ffnung von Dateien, deren Anzahl nur durch die Maximum Locks per Connection am Server beschr„nkt sind. Bei OFF k”nnen max. 170 Dateien parallel ge”ffnet werden. Sie sollten die IPX-Nummer auf dem Client nicht fest einstellen, sondern auf 000000 stehen lassen. Damit besorgt sich der Client die richtige Adresse vom Server. Auch Frames und Geschwindigkeit sollten nicht fest eingestellt werden. Wenn man „ltere ARCserve Versionen administriert, sollte man auch die SPX Sessions erh”hen. 3.2.3 aktuelle NetWare Clients ------------------------------- DNF99768 Mit dem Release von NetWare 6.5 ist eine neue Generation von Clients erscheinen, welche alle NetWare Versionen untersttzen und zumindest fr Netware Versionen ab Netware 4.x zu empfehlen sind. Bei Windows 95 und 98 handelt es sich um den Client32 3.4, bei Windows NT 4.0, Windows 2000 und Windows XP professional gibt es bereits eine neuere Version 4.91, die jeweils auf englisch, deutsch, franz”sisch und fr andere Sprachen erschienen sind. Bei dem Client 4.91 sind auch bereits Support Packs erh„ltlich. Verweis: http://download.novell.com/ Windows Me und Windows XP home werden offiziell von Novell nicht supported! Auch Microsoft selbst hat diese Versionen nur zum Heimeinsatz bzw. Peer-to- Peer Betrieb entwickelt. Laut diversen Berichten scheinen aber beide Windows Versionen mit den aktuellen Clients (z.T. mit Kniffen) zu laufen. Verweis: TID 10062372 3.2.4 mehrere gleichzeitige Anmeldungen bei Client32 ----------------------------------------------------- DNF98769 T10! Sobald eine Verbindung mit einem NetWare 3.x oder ungepatchten 4.x Server besteht (z.B. um sich zu authentisieren), wird diese Verbindung als "not- logged-in" angezeigt. Diese Art der Verbindung nennt man "attachment". Bei Netware 3.x werden diese "attachments" als lizenzierte Connections gefhrt, was unter den Novellusern zu groáen Unmuts„uáerungen fhrte. Daraufhin wurde das nlm "nliclear.nlm" eingefhrt, welches diese Art Connections nach gewisser Zeit cancelte. Ab der Version 4.x gelten attachments nicht mehr als lizensierte Connections. Das Entfernen hat hier eher kosmetischen Charakter. Nur wenn mehr als 250 Connections (lizensiert oder nicht) bestehen, k”nnte es bei manchen Programmen Probleme geben. Dann kann man die Not-Logged-Ins im MONITOR.NLM bei User Information manuell mit F6 entfernen. Bei den aktuellen Client32 Versionen wird nun jeder Benutzer gleich zweimal am File Server angemeldet. Diese zus„tzliche Verbindung belegt aber keine Lizenz. Die eine Verbindung ist "licensed", die andere "authenticated" (zu erkennen an dem * vor dem Namen in MONITOR.NLM) Als Nebeneffekt erscheinen allerdings bei „lteren Clients alle Broadcasts doppelt. Wegen der mehrmaligen Anmeldungen an den Server funktioniert auch eine Beschr„nkung auf maximal eine Connection pro User nicht mehr. Dies ist in der TID 10013518 beschrieben. Wenn Sie sowohl bei Win9x als auch unter Win NT/2000 nicht den aktuellsten Client bzw. Clientpatch benutzen, kann es wegen eines Bugs allerdings vorkommen, dass Sie bei Verwendung von Broadcasts tats„chlich zwei Lizenzen belegen. Dieser Fehler ist mit den aktuellen Patches fr die vorigen Clients und bei aktuellen Clients behoben. Auch eine fehlerhafte NLS Version verursacht bei aktuellen NetWare 5.1 und 6.0 Versionen teilweise fr doppelte Lizenzen. Hier gibt es einen Betapatch von Novell: Novell Patch nls603ft.exe, der auch Probleme mit akademischen Lizenzen behebt. Verweis: Novell AppNotes bzgl. Lizensierung: http://developer.novell.com/research/appnotes/1996/a9607.htm 3.2.5 DOS Client32 mit pure IP ------------------------------- DNF99771 Der Zugriff auf einen NetWare 5.x oder 6.x Server ist mit aktuellen DOS Client32 Versionen auch ber Pure IP unproblematisch, Die NET.CFG sollte die TCP/IP Adressen entweder exakt beinhalten: Protocol TCPIP IP_ADDRESS 192.168.51.113 IP_ROUTER 192.168.51.254 IP_NETMASK 255.255.255.0 PATH TCP_CFG C:\NOVELL\CLIENT32\TCP BIND (Kartentreiber) oder diese per DHCP aufl”sen lassen: Protocol TCPIP IP_CONFIGURATION = DHCP Der Pfad, der mit "PATH TCP_CFG" definiert ist, sollte auf das Verzeichnis zeigen, das die Dateien HOSTS und RESOLV.CFG beinhaltet. Lesen sie dazu auch TID 2926517, TID 2922760, TID 2918772 Hinweis: Sollte Ihr Rechner brigens ber 512 MB RAM oder mehr verfgen, kann er beim Aufruf der NIOS.EXE einen Reset verursachen. Verweis: TID 2929510, TID 10026862 3.2.6 Client Deinstallation ---------------------------- DNF00121 Um den Novell Client32 fr Win9x komplett zu deinstallieren, starten Sie das Programm UNC32.EXE aus dem Verzeichnis ADMIN, das beim Entpacken des jeweiligen Clients erstellt wird oder Sie verwenden bei einem „lteren Client das UNC32.EXE aus dem Novell Patch adm32_22.exe. Beim Client32 fr NT / Win2000 / XP reicht es normalerweise, diesen aus der Systemsteuerung zu entfernen. Ansonsten hilft ein Blick in die TID 10013922. 3.2.7 mit NT Client32 nur einmal anmelden ------------------------------------------ DNF00162 Bei den NT 4.0 und Windows 2000 Clients muá der Login Name zweimal eingetragen werden, wenn dieser bei der n„chsten Anmeldung wechselt. Wer z.B. als Admin zu einem NT Rechner geht, sich dort anmeldet, muss damit rechnen, dass der normale Benutzer beim n„chsten Anmelden Probleme bekommt. Er muss n„mlich auch im Register "Windows NT" wieder seinen Namen eintragen und das ist manchen schon zuviel. Eine m”gliche L”sung ist das automatische Anmelden des lokalen NT Rechners als Admin und das Aufrufen des Novell Login Programms ber AUTOSTART. Genaueres zum AutoLogon steht in der TID 10052847: "The Ultimate AutoAdminLogon Document for Novell Clients for Windows NT/2000" Eleganter ist aber sicherlich der folgende Registry Eintrag: [HKEY_L_M\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon] "DontDisplayLastUserName"="1" "DefaultUserName" ="" (*) bzw. bei Windows 2000: [HKEY_L_M\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\policies\system] "dontdisplaylastusername"=dword:00000001 Danach sind die Felder im NDS-Reiter und NT-Reiter immer leer. Der NT-Reiter wird bei der Eingabe des Usernamen aber mit ausgefllt. Evtl. muss man vorher beim Client "Save Settings on exit" auf "no" stellen und beim Client 4.7 muss wohl auch der Eintrag DefaultUserName (siehe (*)) leer sein. Falls das ganze nicht klappt: Installieren Sie das ZENworks StarterPack und richten ein Policy-Package fr WinNT ein, das den Login-Service regelt ( Dynamic Local User, DLU). Damit findet beim Login automatisch ein Abgleich mit NT statt. 3.2.8 Abschalten des Netware-Login-Fensters -------------------------------------------- DNF00163 Wer unter Win9x den Novell Client32 installiert hat, diesen aber nicht automatisch starten lassen will, stellt in der Systemsteuerung im Untermenue Netzwerk die "Windows Anmeldung" als Prim„re Netzwerkanmeldung ein. Trotzdem taucht in manchen F„llen der Novell Client auf und erwartet die Anmeldung ins Netware Netz. Fr die 2.x Versionen des Client32 „ndern Sie die Registry wie folgt: (TID 2907849) [HKEY_LM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Network\Real Mode Net] "AutoLogon"=hex:00 Bei den 3.x Versionen des Client32 l”schen Sie in der Registry folgenden Eintrag: [HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\NetworkProvider\Order\ "NOVELLNP" = ... Falls das System nun instabil werden sollte, deaktivieren Sie probehalber das Taskleisten-Symbol ("rotes N"). 3.2.9 Sicherheitslcke unter Windows NT ---------------------------------------- DNF00172 Bei einigen Novell Client Versionen fr NT gibt es weiterhin ein Sicherheits- problem. Man kann das Passwort des vorhergehenden Benutzers, also auch eines Administrators, aus dem NT-Pagefile auslesen. Mit Hilfe des NTFSDOS Treibers ist das auch problemlos von DOS aus m”glich. Allerdings handelt es sich hier um ein generelles Windows NT Problem. Auch memory.dmp und user.dmp sollten dieses Problem aufwerfen k”nnen, wie in http://www.microsoft.com/technet/winnt/storpass.asp#c zu lesen ist. Microsoft bietet auch eine L”sung fr das Problem an: http://support.microsoft.com/support/kb/articles/q182/0/86.asp 3.2.10 Terminalserver ---------------------- DNF00122 Aktuelle Novell Clients untersttzen den MS-Terminalserver. Problemlos funktionieren die Clients 4.8x z.B. mit Citrix Metaframe 1.8 und Metframe XP, wobei noch ein Metframe Patch ben”tigt wird. Verweis: http://www.citrix.com: dort nach "Novell Client and Citrix Metaframe" suchen. http://www.thinclient.net/technology/novell/Metaframe_XP_FR1_and_NDS.pdf: Voraussetzungen und Einschr„nkungen sowie die Installation von Citrix unter NetWare Es gibt auch einen Webring zu Terminal Servern: http://www.webring.org/cgi- bin/webring?ring=thin;list Und eine Linkliste: http://www.xs4all.nl/~soundtcr/#acs 3.2.11 Langsamer NT/Win2000 Client ----------------------------------- DNF04125 Wenn Sie auf einem NT oder Windows 2000 Rechner einen aktuellen Novell-Client installieren und danach einen sehr langsamen Zugriff auf den Server haben, kann das an folgenden Punkten liegen: . IPX sollte (wenn m”glich) installiert und als das "bevorzugte" Protokoll eingestellt sein . Der Rahmentyp des Clients sollte fest eingestellt werden und natrlich mit dem des Servers bereinstimmen . Einstellungen der Netzwerkkarte sollten zur eingesetzten Netzwerktopologie passen, BNC/TP, 10/100 MBit, Voll- bzw. Halbduplex . Probleme mit der Namensaufl”sung: Setzen Sie in der Novell Client-Konfig unter "Erweiterte Einstellungen" den "Name Resolution Timeout" von 10 Sekunden auf eine Sekunde herunter Wenn Win2000 Rechner Performanceprobleme beim Browsen durch die Directorys mit dem Explorer haben, was unter NT 4.0 nicht auftritt, liegt das am Task- Scheduler des IE, der nach geplanten Vorg„ngen auf anderen Computern im Netzwerk sucht, so auch auf NetWare Servern, wo es diese gar nicht gibt. Durch L”schen des folgendes Registry-Eintrags fhrt er diese Suche nicht mehr durch: [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion \Explorer\RemoteComputer\NameSpace\{D6277990-4C6A-11CF-8D87- 00AA0060F5BF}] Die Žnderungen treten ohne Neustart in Kraft. Konsequenterweise sehen Sie danach auch den Ordner "Geplante Tasks" in der Netzwerkumgebung nicht mehr. Verweis: siehe auch . http://www.ithowto.com/novell/clientspeed.htm: weitere wichtige Tipps . TID 2928430 . Microsoft-KB Q245800 3.2.12 Erzwungener Login ------------------------- DNF00224 Wenn Sie verhindern m”chten, dass der Anwender eines Win9x Arbeitsplatzes mit Novell Client sich an der Anmeldemaske "durchmogelt" und diese mit "Abbrechen" berspringen kann, k”nnen Sie folgenden Registry-Eintrag „ndern: [HKEY_LOCAL_MACHINE\Network\Logon] "MustBeValidated"=hex:01 [HKEY_L_M\Network\Novell\System Config\Network Provider\Initial Login] "Cancel Desktop Login"="YES" [HKEY_L_M\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Network] "DisablePwdCaching"=dword:00000001 Ersteres erzwingt eine Netwareanmeldung, zweiteres unterdrckt die Windows Passwortabfrage und letzteres verhindert das Zwischenspeichern des Passworts. Verweis: TID 2915606 und TID 10026624 3.2.13 Mac-Client in Netware einbinden --------------------------------------- DNF96979 Novell selbst untersttzte den Mac lange Zeit nicht mehr direkt, der letzte Client von Novell war die Version 5.11 Novell Patch clt511.bin, fr die auch Patches erh„ltlich sind. Novell Patch mclupd6a.bin Dieser untersttzt aber wohl nur die NDS und keine Bindery Server. Einen neueren Mac Client 5.14 gibt es von der Firma Prosoft, die diesen - entgegen meiner frheren Aussage - wohl doch noch weiterentwickelt. Infos bei http://www.prosofteng.com/. Wer unbedingt sofort Zugriff von Macs auf NW5 Server braucht, hat die M”glichkeit, den oben genannten alten Novell Client 5.11 zu verwenden. Damit greift der MAC ber IPX auf den Server zu. Die Installation l„uft wie folgt ab: Client clt511.bin und patch mclupd6a.bin z.B. per FTP auf den Mac bringen und ausfhren. Client und Patch nach beiliegenden Readme's installieren. Auf den betreffenden NetWare-Volumes den Mac-Namespace installieren. Vom Mac aus am NetWare-Server anmelden und Serverteil des Client5.11- Installationsverzeichnisses auf den Server kopieren. Serverteil installieren (install oder nwconfig). macfile.nlm starten und fertig. Alternativ k”nnen Sie auch aus dem Novell Patch macfil.exe den AFP installieren, um per Appletalk auf den Server zugreifen. Ansonsten bietet erst wieder der kostenpflichtige NFA Pack fr die NetWare 5.1 oder die Netware 6 direkten Support von Appletalk, indem der Server einen AppleTalk-Server emuliert. Mac OS X kann noch AppleTalk. Aber alles andere ist eine Frage der Versionsnummer von MacOS X und des gewnschten AFP-Levels (Apple Filing Protocol). Die beste Version war Mac OS X 10.2.8. Seit Mac OS X 10.3 wurden alte AFP- Level gestrichen. Einen Panther-Rechner wird man damit nicht mehr an einen Netware 3.x-AFP-Server binden k”nnen. 3.2.14 Default Server ---------------------- DNF94616 Wenn ein NetWare Server nicht von allen Workstations als Default Server benutzt werden soll, kann man sein Antwortverhalten den Arbeitsstationen gegenber einschr„nken, wenn man ihn auf Anfragen einfach nicht antworten l„át: SET REPLY TO GET NEAREST SERVER = OFF An denjenigen Arbeitspl„tzen, die dann doch prim„r daran gehen sollen, k”nnen Sie (unter DOS in der NET.CFG, ansonsten bei den Client32 Einstellungen) ein PREFERRED SERVER = setzen. 3.2.15 Trustees zeitgesteuert setzen? -------------------------------------- DNF94617 Wenn Sie einzelne User bzw. Usergruppen die Trustees zeitgesteuert setzen m”chten, so z.B. fr den Zugriff auf "SYS:SPIELE" nur von 12.00 bis 13.00 h, richten Sie dazu einfach einen User SPIELE an mit Time Restrictions von 12-13h an, mit unlimited Connections und Rechte auf SYS:SPIELE. Die User mssen sich dann nur um 12h neu anmelden und werden automatisch gegen 13h rausgeworfen. Supervisor und SV-„quivalente User k”nnen zumindest unter NetWare 3.x damit allerdings nicht rausgeworfen werden. Dort gelten beim Supervisor keinerlei Account Beschr„nkungen und Station Restrictions. Sie sollten auch beachten, dass diese Zeiten als UTC (GMT) gespeichert werden und zumindest ab NetWare 4.x bei Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit um eine Stunde verschoben werden. Auch bei weltweit vernetzten Servern wird die Zeit immer nach UTC und nicht nach der jeweils lokalen Zeit bestimmt. 3.2.16 Finden von Usern ber NLIST ----------------------------------- DNF94618 Mit folgender L”sung kann man feststellen, wo jemand im Netzwerk angemeldet ist. Man kann bei NW 3.x mit USERLIST /A bzw. ab NW 4.x NLIST user /A /B feststellen, ob der Benutzer angemeldet ist. Zus„tzlich erhalten Sie gleich noch die Netzwerkadresse. Dies kann man jetzt mit dem DOS Programmen FIND und einer Batchdatei kombinieren. Ich habe alle Nodeadressen in einer Textdatei abgespeichert. NODE.DAT Arbeitsplatz ABC 00005A12BE7F Arbeitsplatz DEF 00005A121234 . Jetzt noch eine Batchdatei NODE.BAT @echo off find "%1" NODE.DAT /i Und schon bekommt man durch Eintippen von NODE 5A12BE7F den entsprechenden Arbeitsplatz angezeigt. 3.2.17 Zeitsynchronisation mit Server ausschalten -------------------------------------------------- DNF94619 Die automatische Zeitsynchronisation der DOS-Arbeitspl„tze mit dem File Server kann man durch einen Eintrag in der NET.CFG ausschalten: SET STATION TIME = OFF Auáerdem muá im Login Script ein SET_TIME OFF stehen, sonst wird die Uhrzeit beim Einloggen wieder auf die Serverzeit gesetzt! Das geht allerdings erst mit der LOGIN.EXE Version 3.70, d.h. eine NW 3.1x muss erst gepatcht werden. Beim Novell Client32 muá man unter in den Erweiterten Einstellungen (bzw. Advanced Settings) den Wert SetStationTime ausschalten. Bei dem Original Microsoft Client gibt es scheinbar keine Einstellungs- m”glichkeit. 3.2.18 Owner einer Datei ------------------------- DNF95620 Unter NetWare wird bei jeder Datei und jedem Directory der Owner, d.h. der Benutzer, der die Datei oder das Directory angelegt hat, mit abgespeichert. Wenn der Benutzer gel”scht wird, dann hat die Datei oder das Directory keinen Owner mehr. Im Regelfall gibt es keine Probleme, es gibt aber verschiedene Programme, vor allem Datenbanken, die dann nicht mehr (korrekt) funktionieren. Die Owner-Informationen kann man manuell mit FILER ansehen und setzen. Mit diversen Tools (siehe NetwareFiles.de) kann man Dateien ohne Owner auch suchen und den Owner neu setzen lassen. 3.2.19 Bootrom --------------- DNF94621 Booten per Bootrom, d.h. Remote Boot funktioniert mit den ODI Treibern und NETX bzw. den VLMs problemlos, mit Einschr„nkungen und Tricks auch mit der Client32 Version fr DOS, nicht dagegen zusammen mit Windows 95 oder NT. Verweis: VLM (im Glossar) Vorgehensweise: 1. Bootrom einbauen und auf der Karte aktivieren. 2. Bootdiskette anlegen und grndlich austesten. Bei Einsatz von ODI muá noch RPLODI nach LSL und vor dem Kartentreiber geladen werden. 3. Mit DOSGEN im Login Verzeichnis ein Bootimage von der Diskette anlegen 4. Je nach Bootrom-Version muá man bei Einsatz von DOS 5.0 oder h”her RPLFIX (aus Novell Patch rplkt5.exe ber das Image laufen lassen. Diese Vorgehensweise funktioniert nur bei identischen Rechnern, d.h. diese Imagedatei wird von allen Rechnern mit Bootprom gelesen. Wer unterschiedliche Rechnerkonfigurationen laufen lassen will, sollte sich im Novell Handbuch CONCEPTS das Konzept der BOOTCONF.SYS anschauen. 3.2.20 Meldung beim Einloggen bestimmter User ---------------------------------------------- DNF95622 Eintrag im (System) Login Script: if member of "OBSERVE" then #send "Achtung! User %LOGIN_NAME loggt sich gerade ein!" to xy end Dazu braucht man nur noch die entsprechenden User in eine (speziell dafr erstellte) Gruppe OBSERVE einzutragen. Bei einem einzelnen User reicht auch: if login_name = "dau" then .... Hinweis: Ab NetWare 5.0 gibt es brigens kein SEND mehr, aber die Version aus NW 4.x funktioniert auch hier, wenn das IPX Protokoll benutzt wird. 3.2.21 Dateien eines Besitzers auflisten ----------------------------------------- DNF96623 Mit folgendem Befehl lassen sich alle Dateien eines Besitzers auf einem Volume anzeigen: ndir /fo /ow eq benutzername Ndir ist der "Dir"-Befehl von Novell, der nur Dateien [/fo] des Benutzers benutzername [/ow eq (equals) benutzername] auflistet. Evtl. empfiehlt sich noch " |more oder /c > Dateiname.txt" oder einer folgender Schalter: /sort up sortiert nach ge„ndertem Datum /sub alle Unterverzeichnisse /ac bef 1-1-95 alle Dateien, welche seit dem 01.01.95 nicht mehr aufgerufen wurden /si gr 100000 ac bef 01-05-95 sort ow sortiert die Ausgabe nach Benutzern, welche Dateien gr”áer 100K besitzen, die sie aber seit dem 01.05.95 nicht mehr aufgerufen haben. 3.2.22 Empfang von Broadcast Nachrichten sperren ------------------------------------------------- DNF95625 Damit Broadcast Messages (per Send oder Client32 verschickt) nicht mehr am eigenen Rechner empfangen werden, gibt es folgende M”glichkeiten: 1. beim Client32 in den Advanced Settings "Receive Broadcast Messages" auf Server only oder gleich auf None stellen 2. "CASTOFF ALL" bei Netware 3.1x bzw. "SEND /A=N" bei Netware 4.x am DOS- Prompt eingeben. Das f„ngt fast alle Meldungen ab. 3. "message timeout = xxx" in die NET.CFG eintragen. Das l„át bei Benutzung der VLM die Meldungen nach der eingestellten Zeit von selbst verschwinden. Bei Benutzung des MS-Clients muss unter Win9x zum Empfang von Messages WINPOPUP.EXE (aus dem Windows-Verzeichnis) gestartet werden, am besten ber den Autostart-Ordner. 3.2.23 Disable Login fr einzelne User --------------------------------------- DNF95627 Man kann in NetWare 3.x ein "Ablaufdatum" fr einen einzelnen User eingeben: 1. SYSCON 2. User information 3. User aussuchen 4. Account Restrictions 5. expiration date: 30. November 1999 Dadurch wird der Account ab diesem Datum gesperrt. Will man den Account sofort (evtl. fr eine bestimmte Zeit) sperren, kann man statt dessen auch folgendes einstellen: 5a. Account disabled: YES Beides funktioniert natrlich bei NDS Netzen auch mit dem NW Admin. Dort finden Sie beide Einstellungen beim User Objekt im Register "Login Restrictions". 3.2.24 Mappings ---------------- DNF96628 Mit MAP INS Sxx: kann man Such-Laufwerke mappen. (Dies funktioniert allerdings nicht beim OS/2 Requester). Die Option "Sxx:" (xx fr eine Zahl von 1 bis 16 in der Reihenfolge, in der dieses Verzeichnis im Pfad stehen soll) bedeutet dabei, daá NetWare automatisch das n„chste freie Netzlaufwerk (von Z: aufsteigend in Richtung A:) sucht und dieses fr das Laufwerk-Mapping verwendet. Dieser Buchstabe wird dann z.B. als "X:.;" an der Stelle "xx" in den Suchpfad der Arbeitsstation eingetragen. Das optionale "INS" bedeutet, daá Pfade, die bereits an der Stelle "xx" stehen, nicht berschrieben werden, sondern um eine Stelle nach hinten geschoben werden. Wenn man normale Netzlaufwerke mappen will, benutzt man MAP lw:= oder MAP ROOT lw:= wobei lw ein beliebiges (m”glichst noch nicht benutztes) Laufwerk ist. Diese Laufwerke werden nicht in den Pfad der Workstation aufgenommen. 3.2.25 Login Script -------------------- DNF96629 Der folgende Default Login Script der Netware 3.1x (fest codiert in der LOGIN.EXE) wird abgearbeitet, wenn kein System- (bzw. ab NW 4.x Container-) und User Login Script vorhanden ist: WRITE "Good %GREETING_TIME, %LOGIN_NAME." MAP DISPLAY OFF MAP ERRORS OFF MAP *1:=SYS:; *1:=SYS:%LOGIN_NAME IF "%1"="SUPERVISOR" THEN MAP *1:=SYS:SYSTEM MAP INS S1:=SYS:PUBLIC; INS S2:=SYS:PUBLIC/%MACHINE/%OS/%OS_VERSION MAP DISPLAY ON MAP Soll nur das Abarbeiten des Default Login Scripts vermieden werden (unter weiterer Beachtung vorhandener User Login Scripts), reicht ein NO_DEFAULT im System Login Script. Ansonsten kann man alle Login Script Varianten mit EXIT ["programm"] beenden. Seit Netware 4.0 gibt es keinen System Login Script mehr, sondern Container Login Scripte, die fr alle Benutzer in diesem Container gltig sind und Profile, deren Login Script einzelnen Benutzern zugeordnet werden k”nnen. Mit der Zeile INCLUDE SYS:MAIL\%USER_ID\LOGIN kann man unter Nw 3.x User Login Scripts aus dem System Login Script heraus ausfhren. INCLUDE ... funktioniert auch mit jeder beliebigen ASCII-Datei, auf die aber Leserechte bestehen mssen. Seit NW 4.0 kann man auch ein INCLUDE .orgunit.org machen, wobei der Login Script des angegebenen Containers ab der aktuellen Stelle aufgerufen wird. Der System Login Script der NW 3.x steht brigens schreibgeschtzt als ganz normale ASCII-Datei in SYS:PUBLIC/NET$LOG.DAT, die jeweiligen User Login Scripts in SYS:MAIL/%USER_ID/LOGIN. Batchdateien und Programme lassen sich aus einem Login Script heraus mit dem # starten: #BEFEHL fr externe Kommandos #COMMAND.COM /C DEL C:\TEST.BAT fr interne Befehle und Batchdateien Man darf aber nie ein TSR in einem LOGIN Script starten, weil LOGIN.EXE noch l„uft und den Script abarbeitet. Ein TSR legt sich darber, der sp„ter freiwerdende Speicherplatz kann bis zum n„chsten Booten nicht mehr belegt werden. Ausnahme: Mit #CAPTURE kann man ohne weiteres Druckumleitungen machen, weil CAPTURE nicht resident geladen wird, sondern lediglich bestimmte Flags in dem (bereits geladenen) Client „ndert. Die Client32 Versionen erlauben sogar den Aufruf ohne #, weil dort CAPTURE ein interner Befehl ist und somit schneller ist und auch kein zus„tzliches DOS-Fenster aufgeht. Wenn Sie verhindern m”chten, dass beim Einloggen eines Users die Laufwerk- mappings angezeigt werden, setzen Sie ein MAP DISPLAY OFF in den Login Script. Die Anzeige von MAP-Fehlern wird brigens mit einem zus„tzlichen MAP ERROR OFF ausgeschaltet. DOS-Umgebungsvariablen im Login Script definieren Man kann folgendes Konstrukt (besonders aufwendig bei vielen Benutzern) stark vereinfachen: IF P_STATION == "000024061371" SET ID = "24061371" END usw.... Das l„át sich mit einer einzigen Zeile fr alle Stationen im Netz realisieren: DOS SET ID=P_STATION << 4 und funktioniert brigens auch umgekehrt: DOS SET ID=P_STATION >> 6 ergibt ID=000024, macht aber hier keinen Sinn, da es damit zu gleichen Ziffern kommen kann. Aber diese beiden Optionen funktionieren bei allen DOS SET xx= Zuordnungen. 3.2.26 Auto-Login unter DOS ---------------------------- DNF95633 Vorgabe: Ein DOS-Rechner soll sich automatisch ins Netzwerk anmelden, muá aber ein Paáwort haben. Eine M”glichkeit ist echo dein_passwort|login dein_user Der Rechner muá dazu aber ein tempor„res Verzeichnis haben, in das geschrieben werden darf (SET TEMP=...). Der Pipebefehl | macht dies notwendig. Ein andere M”glichkeit ist die automatische "Eingabe" des Paáwortes aus einer Datei heraus: login dein_user 2 GB nur 2.1 GB frei ----------------------------------------------- DNF95634 Bei NetWare-Volumes, die gr”áer als 2,1 GB sind, zeigt DOS nur max. diese 2,1 GB als frei an, Anwendungen wie dBase 2.0 (DOS) bringen sogar Speicher-Voll- Fehler beim Neuerstellen von Indexen. Das Problem hat eigentlich nichts mit NetWare zu tun, sondern liegt in der Verwaltung von DOS, das in diesem Fall mit LongInts arbeitet und diese nur max. 2,1474.... GB (2^10 Byte) aufnehmen k”nnen. Der freie Platz ist natrlich trotzdem vorhanden. Sollten Anwendungsprogramme trotzdem Probleme damit haben, bieten sich folgende L”sungsans„tze an: . Disk-Space-Restriktions fr die User auf dem Volume . vorbergehend eine "sinnlos" groáe Datei (z.b. 2 GB) auf das Volume kopieren und damit den freien Speicher unter 2 GB bringen. . mehrere kleinere Volumes auf dem Server einrichten 3.2.28 Rconsole und Xconsole Tastensteuerung --------------------------------------------- DNF98635 Beim Arbeiten mit der Server Console von RCONSOLE aus unterscheidet sich die Tastaturbelegung vom Zugriff direkt ber die Server Console. . NetWare 3.1x - statt ALT-ESC nimmt man +/- auf dem Nummernblock - statt STRG-ESC gibt es einen Menuepunkt bei * auf dem Nummernblock - um RCONSOLE zu beenden, Shift-ESC drcken oder ber das Menue mit * . NetWare 4.x - 6.x - statt ALT-ESC ALT-F3 und ALT-F4 zum Weiter- und Zurckschalten - um RCONSOLE zu beenden ALT-F2 drcken - Menue mit ALT-F1 (statt mit * wie bei Netware 3.1x) Zusammen mit XCONSOLE und einem Telnet Client mit VT100-Emulation sollte man auf jeden Fall die Tastenkombination STRG-w kennen, die die Tastenbelegungen anzeigt. STRG-z zeigt („hnlich wie STRG-ESC) alle laufenden Tasks an, mit STRG-f wechselt man zum n„chsten Programm und STRG-x beendet die Session. Verweis: TID 10019716, Tipp "Remote Console von AdRem" 3.2.29 Salvage / Purge ----------------------- DNF94636 NetWare entfernt die Dateien, die von den Clients gel”scht wurden, nicht sofort, sondern l„át sie in dem Verzeichnis, in dem sie gel”scht wurden, fr die Clients unsichtbar stehen. Die Datei wird trotzdem gel”scht, wenn . SET Immediate Purge ... (SET Befehle) am File Server benutzt wurde. . die betreffende Datei bzw. das ganze Verzeichnis mit dem Purge Flag versehen wurde. . der Platz auf der Festplatte fr neue Dateien nicht mehr ausreicht. Der Speicherplatz von alten Dateien wird dabei zuerst wieder frei. Ansonsten kann man diese Dateien mit SALVAGE unter NW 3.x bzw. mit FILER ab NetWare 4.x komplett wieder zurckholen. Beim Einsatz des Client32 gibt es die Optionen Salvage und Purge auch ber das Rote N im System Tray unter den "NetWare Utilities". Zusammen mit der Angabe, wer sie wann gel”scht hat, ist es auch m”glich, mehrere Versionen der gleichen Datei zurckzuholen. Falls die angegebene Datei im gleichen Verzeichnis schon vorhanden ist, kann man die Datei unter einem anderen Namen zurckschreiben. Der Benutzer braucht Create Rechte in diesem Verzeichnis. Sollte das gesamte Verzeichnis mit gel”scht worden sein, stehen die gel”schten Dateien (ohne Angabe des ursprnglichen Verzeichnisses) in dem Hidden Verzeichnis \DELETED.SAV dieses Volumes. Nur der Supervisor bzw. Administrator hat normalerweise Zugriff auf dieses Verzeichnis. Purge entfernt diese gel”schten Files auf dem Fileserver unwiderruflich. Ohne Parameter wird nur das aktuelle Verzeichnis gepurged, mit dem Parameter /ALL auch alle Unterzeichnisse des aktuellen Verzeichnis. Hinweis: Purge entfernt nur bereits gel”schte Dateien der Anwender! Probleml”sung: Wenn auf einem beliebigen Volume die Meldung kommt, daá keine Rechte vorliegen, um Dateien aus gel”schten Verzeichnissen zurckzuholen, obwohl man mit ausreichenden Rechten angemeldet ist, dann gibt es auf diesem Volume kein Verzeichnis \DELETED.SAV mehr. Wenn man dieses Verzeichnis neu anlegt und auf System und Hidden setzt, kann die NetWare mit den oben beschriebenen Tools in Zukunft auch wieder Dateien aus gel”schten Verzeichnissen zurckholen. 3.2.30 langsame NetWare durch viele Dateien -------------------------------------------- DNF02246 Wer Programme einsetzt, die in einem Unterverzeichnis sehr viele (meist kleine) Dateien erzeugen, bekommt ab einer Gr”áenordnung von 10.000 - 20.000 Dateien enorme Performanceprobleme. Es wurden bei Novell bereits Verzeichnisse mit bis zu 70.000 Dateien gemeldet. Der Zugriff auf diese Dateien dauert dann zwei Minuten und mehr. Die optimale L”sung ist natrlich das L”schen nicht mehr ben”tigter Dateien. Auch ein Splitten von Daten in verschiedene Unterverzeichnisse ist optimal, wenn es vom Programm m”glich ist. Abhilfe bringt zum Teil auch das regelm„áige Purgen des Verzeichnisses. Eine perfekte L”sung gibt es laut TID 10021744 nicht, aber es gibt einige Ans„tze, um die Reaktionszeit etwas zu verkrzen: . alle SET-Parameter, die mit Directory Caching zu tun haben, auf Maximum bzw. Minimum stellen (je nach Parameter). Danach Server neu starten. Aus den acht bzw. sechs m”glichen Parametern hier die relevanten: Directory Cache Allocation Wait Time: m”glichst klein setzen (0.1 sec), damit der Server schneller neue Directory Cache Buffers belegen kann. Directory Cache Buffer NonReferenced Delay: m”glichst hoch setzen (30 oder 60 Minuten), damit die Daten nicht schon nach 5,5 Sekunden (standard) wieder aus dem Directory Cache Buffer geworfen werden Maximum Directory Cache Buffers: m”glichst hoch setzen. Minimum Directory Cache Buffers: Startwert der Directory Cache Buffers bei einem Neustart des Server. Diesen sollte man auf den Wert setzen, auf den sich der Server sich nach gewisser Zeit von selbst einpendelt. . In dem Mega-Verzeichnis mehrmals DIR eingeben und jedesmal den Durchlauf abwarten, damit das komplette Verzeichnis in den Cache bernommen wird. Der Grund fr diesen lahmen Zugriff auf die Dateien liegt nicht bei der NetWare, sondern bei DOS und dessen Zugriff auf Verzeichnisse. DOS sucht per "Wild-Card" jedesmal alle Dateien durch, auch wenn die gewnschte Datei bereits nach dem ersten Vergleich gefunden wurde oder der Name exakt beschrieben wurde. Hinweis: Auch das NSS File System bei NetWare 5.x und 6.x hat dieses Problem. 3.2.31 Verz”gerungen bei Dateizugriffen ---------------------------------------- DNF99638 Bei Verz”gerungen beim Starten und Arbeiten mit Clientprogrammen sollte man folgende Punkte beachten: . Manchmal hilft es, beim IPX-Protokoll Rahmen und Netzwerknummer manuell einzustellen. . Office 97 protokolliert mittels Outlook alle Dateizugriffe der Office Anwendungen. Dies l„át sich in Outlook unter Extras/Optionen/Journal deaktivieren. . bei Windows NT 4.0 ist eine alte MUP.SYS Schuld TID 2928430. Erst das aktuelle SP5 hat scheinbar eine Version, die auch zufriedenstellend funktioniert. . Auch ein alter 3COM-Treiber im Server (!) war schon an langsamen Zugriffen von Clients schuld. . allgemeine Infos zu Performance-Problemen: TID 2928824 3.2.32 Umlaute auf NetWare Volumes ----------------------------------- DNF99639 Wer mit Win95 und dem MS Client fr NW Netzwerke arbeitet, muá Groá- und Kleinschreibung beibehalten auf NEIN stellen. Dann kann man mit Umlauten problemlos arbeiten. 3.2.33 Dateien mit Umlauten l”schen ------------------------------------ DNF94687 Wenn es nicht klappen sollte, Dateien mit Umlauten zu l”schen, kann man es mit einem "?" statt dem Umlaut versuchen, das heiát statt DEL HŽUSER.TXT einfach mal DEL H?USER.TXT probieren. Auáerdem sollte man versuchen, die Dateien mit unterschiedlichen Clients anzusprechen: DOS mit NETX, VLMs oder Client32, OS/2 Requester oder die diversen Windows Clients haben unterschiedliche M”glichkeiten und Tools. Es macht auch einen Unterschied, ob Sie eine Datei aus dem DOS-Fenster eines Windows-Rechners zu l”schen versuchen oder direkt von DOS aus. Tools zum L”schen sind FILER oder Konsolenprogramme wie das FILER.NLM (siehe NetwareFiles.de) 3.2.34 MS-Client auf NT / Windows 2000 --------------------------------------- DNF01352 Wer auf einem NT oder Windows 2000 Arbeitsplatz einen Novell Client32 ber einen MS-Client spielt, kann sich unter Umst„nden massiven Žrger einhandeln, weil der MS-Client manchmal nicht komplett entfernt wird. Das sehen Sie vor allem am CSNW-Symbol in der Systemsteuerung, das nach der Client32 Installation als "Hinterlassenschaft" des MS-Clients dort eigentlich nicht (mehr) vorhanden sein darf. Um das Problem von vornherein zu vermeiden, sollte der CSNW am besten niemals installiert werden bzw. folgende Vorgehensweise (unter Umst„nden mehrmals) durchgefhrt werden: 1. Novell Client32 deinstallieren 2. MS Client installieren 3. MS Client deinstallieren 4. Novell Client32 installieren 3.2.35 Automatisches Anmelden bei Win9x ---------------------------------------- DNF02244 Einem Win9x Rechner mit aktuellem Novell Client 3.3x kann man mit Tweak UI (von Microsoft) auf der Registerkarte Network die notwendigen Parameter mitgeben, damit er sich automatisch anmeldet. Fr alle Novell Client Versionen (auch fr die 4.x Versionen) gibt es zudem das Freeware Tool Autolog, das die notwendigen und je nach Version unterschiedlichen Registry Einstellungen automatisch vornimmt. Verweis: http://Netwarefiles.de in der Rubrik Login/Logout Mit dem Microsoft Client fr Netware Netze klappt es folgendermassen: 1. Win 95 mit Netzwerk ganz normal so einrichten, daá das Einloggen ber den Dialog geht, bei dem man dann nur den OK Button drcken muá. Weder fr Win95 noch fr Netware darf fr den aktuellen User ein Paáwort verlangt werden. 2. anmelden 3. Ins Netzwerksetup von Win95 gehen und fr die prim„re Anmeldung statt des Client fr Netware Netze die Windows 95 Anmeldung aktivieren. 4. fertig. Shutdown, rebooten, zuschauen, Explorer zum Test ”ffnen. 3.2.36 Username beim Login leer -------------------------------- DNF96629 Wenn sich an den Arbeitspl„tzen immer andere Benutzer anmelden, w„re es praktisch, wenn der Loginname leer bleiben wrde. Standard ist n„mlich immer der letzte Benutzer, der sich erfolgreich angemeldet hatte. Um diese zu erreichen, gehen Sie wie folgt vor: In den Client-Eigenschaften (z.B. ber das rote N im Systemtray) Standortprofile -> Default -> Eigenschaften -> Eigenschaften Und dort dann den Haken "Save Profile after succesful Login" rausnehmen und das Feld fr den Usernamen leeren. Das klappt sowohl mit den aktuellen 3.x als auch den 4.x Clients. 3.2.37 Linux Clients --------------------- DNF99835 Um in Linux (oder jeder anderen Unixversion) die NetWare-Volumes zu mounten, ben”tigt man auf Novellseite NetWare NFS und fr die andere Richtung den NFS Gateway. Beides gibt es fr Netware 3.x im Bundle, ist aber relativ teuer und auch nicht sonderlich stabil. Fr Netware 4.x und 5 sind NFS Funktionalit„ten auch verfgbar, allerdings auch nur gegen Aufpreis. Fr Linux gibt es jedoch seit dem Kernel 2.0 den freien Client ncpfs, der Ihnen die M”glichkeit bietet, NetWare Volumes direkt zu mounten. Sogar der Zugriff ber die NDS und auch per TCP/IP ist m”glich, dieser wird allerdings etwas anders gehandhabt als bei den DOS- und Windows Clients von Novell. Download unter ftp://platan.vc.cvut.cz/pub/linux/ncpfs/ ncpfs ist derzeit nicht in der Lage, bei Pure IP den Novell-Namen und die IP-Adresse aufzul”sen, daher muss man sowohl die IP-Adresse (Parameter -A) als auch den Servernamen ( Parameter -S) desjenigen Servers, der eine Replika enth„lt, angeben. Mit folgenden Parametern ist es auch m”glich, Dateien mit Umlaute unter Linux korrekt anzuzeigen. Um auch Dateinamen mit Umlauten korrekt unter Linux anzuzeigen, mssen die Dateinamen je nach den unter NetWare und Linux verwendeten Zeichens„tzen umcodiert werden. Der Parameter "-p" gibt die Codepage an, die zur Umsetzung von NetWare- Dateinamen mit Umlauten zu Unicode-Namen verwendet wird. Gebr„uchlich ist "-p cp431". Wenn das verwendete Linux-System bereits mit Unicode-Dateinamen (UTF-8) arbeitet, sollte der Parameter "-p" ausreichen. Wenn das verwendete Linux- System keine Unicode-Dateinamen verwendet, muá mit Hilfe eines weiteren Parameters "-y" eine weitere Umsetzung dieser Unicode-Namen auf den Zeichensatz des Linux-Systems vorgenommen werden. Gebr„uchlich sind die Parameter "-y iso8859-15" oder "-y iso8859-1", je nach Zeichensatz des Linux-Systems. Unter SuSE Linux 9.1 und neuer wird standardm„áig bereits UTF-8 verwendet, jedoch kann durch Konfiguration auch ein anderer Zeichensatz verwendet werden. UTF-8 wird untersttzt, wenn unter Linux in der Ausgabe des Befehls set|grep LANG die Bezeichnung "UTF-8" enthalten ist, z.B.: LANG=de_DE.UTF-8 (getestet mit NetWare 5.0 SP6a und als Client SuSE 9.0 (ohne UTF-8) sowie SuSE 9.2 (mit UTF-8)) 3.2.38 4 GB Dateilimit ----------------------- DNF00123 Erst der aktuelle Client 4.9 hebt das bisherige Limit von 4 GB pro Datei auf. Dazu muss allerdings auch ein NetWare Server ab NetWare 6.0 mit aktuellen Support Packs eingesetzt werden. Genauere Infos (vorerst in Englisch): . The NSS design does indeed use 64bit values everywhere and so allows file sizes bigger than 4GB . With the release of Nw 5.0, Novell does indeed include NSS which in theory allows to use files bigger than 4GB. However at the time of the NW 5.0 release, Novell didn't even have an API to handle files bigger than 4GB. So while NSS in theory supported it, it was absolutely impossible to write a program that could actually use this feature. . Later in the Nw 5.x life cycle, Novell added the new 64bit file APIs to their CLIB. This now allowed selected server based applications to handle files bigger than 4GB. However those applications had to be specially written for the new API . All the time, the NCP protocol used by Novell clients to access the servers was not ready for 64bit file access. 64bit support was only added on the server side in NW6SP1 (or maybe SP2) and on the client side with the 4.90 client. Diese Punkte fhren uns zu folgenden M”glichkeiten: . NW 5.x: 64bit Support (und damit Dateien gr”áer als 4 GB) fr server- basierte Anwendungen, die speziell mit den neuen APIs geschrieben wurden. Kein 64bit Support fr Clients . NW 6.0: teilweise 64bit Support. Einige Protokolle untersttzen ihn, andere nicht . NW 6.5: voller 64bit Support fr alle Protokolle, fr die es erforderlich ist 3.2.39 Passw”rter ------------------ DNF00123 NetWare Versionen k”nnen mit Bordmitteln nicht zwischen "guten" und "schlechten" Passw”rtern unterscheiden. Sie k”nnen zwar festlegen, dass Passw”rter mit bestimmten Mindestl„ngen benutzt werden mssen und diese - falls gewnscht - nach vordefinierter Zeit vom Benutzer wieder gewechselt werden mssen, aber weitergehende Prfungen sind nicht m”glich. Marcus Williamson von Connectotel hat das Password Policy Management Tool entwickelt, das sich sowohl als Snap-In fr NWAdmin und ConsoleOne als auch clientseitig einklinkt und die Passw”rter prft. Verweis: http://www.connectotel.com/ppm/ Ab Netware 6.0 kann man auch NMAS Enterprise Edition benutzen. 3.2.40 Shareable-Attribut von Dateien -------------------------------------- DNF00123 Dieses Attribut dient nicht dazu, Dateien im allgemeinen mehreren Benutzern zugleich zug„nglish zu machen, wie oft gedacht wird. Im Gegenteil werden damit alle Schutzmechanismen, die eigentlich den unkontrollierten Zugriff mehrerer Clients auf eine Datei zugleich verhindern sollen, ausgehebelt, damit nicht-netzwerktaugliche Programme trotzdem im Netz laufen k”nnen. Bei Datenbankapplikationen wie MS-Access, die darauf ausgerichtet sind, Dateien im Netz zu teilen, ist das Sharable Attribut absolut tabu, da es die Wirkung von file und rekord locks beeintr„chtigt und zur Korruption der Datei fren kann. 3.2.41 Windows XP SP2 ---------------------- DNF00123 Bei Einsatz des SP2 fr Windows XP sollte man den Client32 4.90 mit dem SP2 einsetzen. Der Client 4.83 l„uft nur mit SP3 und dem zus„tzlichen A-Update. (siehe http://support.novell.com/filefinder/14232/ 3.2.42 Tree oder Server nicht gefunden --------------------------------------- DNF05616 Wenn Sie sich mit einem Windows NT, 2000 oder XP zu schnell nach dem Neustart an einem NetWare Server anmelden m”chten, kann es vorkommen, dass dieser nicht gefunden wird. Diese Windows Versionen zeigen bereits in einem Stadium die Anmeldemaske, in dem noch nicht alle Dienste geladen sind. Warten Sie einfach 15-45 Sekunden und die erforderlichen Dienste (u.a. SLP) sind verfgbar und die Anmeldung klappt problemlos. Die TID 10086186 beschreibt, wie man die Abh„ngigkeiten beim Client 4.9 durch Registry-Žnderungen so steuern kann, dass der Client erst startet, wenn die ben”tigten Dienste bereits geladen sind. 3.2.43 NwDsk und NwDskPe ------------------------- DNF00123 Erwin Veermans hat unter http://www.veder.com/ zwei Tools entwickelt: NwDsk ist eine voll automatisierte NetWare Boot Disk: http://www.veder.com/nwdsk/ Es ist das Top-Tool bei den Novell Cool Solutions, sowohl bei den Downloads als auch bei den Bewertungen. NwDskPe ist ein NetWare Client Manager fr WinPE bzw. BartPE, der jeden beliebigen Novell client in jeder Sprache installieren und einrichten kann. http://www.veder.com/nwdskpe/ auf der NwDskPe Seite gibt es auch Plugins fr WinPE fr ConsoleOne und RconIP (+ OpenSSL) die eine WinPE-CD fr einen Netware Admin noch wervoller machen. Verweis: http://www.microsoft.com/licensing/programs/sa/support/winpe.asp http://www.nu2.nu/pebuilder/ 3.2.44 langsame NFS Clients ---------------------------- DNF01314 Sollten Sie einen Unix oder Linux Rechner haben, der sich per NFS an einen NetWare Server 6.x connecten will und beim Mounten (und nur dort) ewig braucht (zwischen 2 und 15 Minuten), liegt das wahrscheinlich an diversen Versuchen, das Locking beider Systeme auszuhandeln. Verwenden Sie in diesem Fall die Option nolock beim mount Befehl bzw. in der Datei /etc/fstab. 3.2.45 Vista Client -------------------- DNF00121 Bisher ist noch kein Vista Client von Novell als Releaseversion verfgbar, eine Open Beta ist allerdings nach der Technology Preview vom Januar 2007 mittlerweile verfgbar: http://www.novell.com/beta/auth/beta.jsp?id=2306&type=1 Die Novell Client Projektseite spricht von Mitte 2007 fr die Releaseversion. http://www.novell.com/products/clients Der Vista Client ist aufgrund anderer Zugriffstechnologien von Seiten Microsofts (es gibt z.B. keine Gina mehr) komplett neu geschrieben worden und enth„lt diverse Altlasten nicht mehr: IPX/SPX oder Queues werden nicht mehr untersttzt. Es werden 32bit und 64bit Rechner untersttzt und DLU ist direkt im Client integriert. Alternativ kann man auf einen aktuell gepatchten NetWare 6.5 / OES Server auch mit CIFS (Windows-Emulation) zugreifen, ohne, dass ein spezieller Novell Client notwendig ist. Auf der Vistaseite muss hier aber die Authentifikation ge„ndert werden. 3.3 NetWare 3.x ================ 3.3.1 Vorwort 3.3.2 NetWare 3.x Installation 3.3.3 Betrieb 3.3.4 Probleme 3.3.5 Updates und Patches 3.3.6 PSERVER Connection 3.3.7 Zugangskontrolle zum Netz 3.3.8 Upgrade Netware 3.x 5->10 User 3.3.9 Problem mit verschwundenen Trustee Rights 3.3.10 Anzahl Volumes 3.3.11 Prozessor Utilization 3.3.12 Netware 3.x "Quick-Install" 3.3.13 Paáwort bei REMOTE unter NW 3.x 3.3.14 Abend durch defekte Queue 3.3.15 Netware 3.2 3.3.16 Protected Mode BIOS Access 3.3.17 Kopieren NW 3.x File Server 3.3.18 Break at 00000001 because of INT 3 3.3.19 Accounting 3.3.20 Jahr2000 Probleme mit NetWare 3.11 3.3.21 Jahr2000 Probleme mit NetWare 3.12 3.3.22 verlorenes Supervisor-Paáwort 3.3.23 Probleme der Netware 3.x mit Adaptec U2W 3.3.24 NetWare 3.x von Novell abgekndigt 3.3.25 Sommerzeit auch bei NW 3.x 3.3.26 Sicherheitsproblem SYSCON bei NW 3.x? 3.3.27 Intruder Detection bei SUPERVISOR 3.3.28 Umlaute beim Einloggen 3.3.29 Linux Rechner mit NetWare 3 Emulation 3.3.1 Vorwort -------------- DNF05629 Die NetWare 3.x wurde von Novell im Herbst 2000 abgekndigt, d.h. sie wird nicht mehr verkauft und wurde nur bis 2002 untersttzt. Nichtsdestotrotz l„uft sie in vielen Umgebungen weiterhin sehr stabil und ist fr kleine Netze nach wie vor ideal geeignet, wenn vor allem Datei- und Druckdienste gefragt sind. Sie sollten allerdings aufgrund des Alters dieser Version auf aktuelle Patches achten und vor allem dann die Tipps in diesem Kapitel beachten, wenn Sie aktuelle Hardware einsetzen. 3.3.2 NetWare 3.x Installation ------------------------------- DNF05630 Installation und Betrieb funktionieren auch auf halbwegs aktueller Hardware (positive Rckmeldungen mit PIII-1GHz), allerdings sollten Sie bei SCSI- Controllern und Netzwerkkarten die unterschiedlichen NLM-Versionen beachten, die damals und heute aktiv waren bzw. sind. ODI 3.30 und ODI 3.31 bzw. DSK und HAM Treiber ben”tigen wiederum bestimmte NLMs als Grundlage, die unbedingt zusammen passen mssen. Nach der Installation, die im Vergleich zur Installation von neueren NetWare Versionen erheblich mehr h„ndisch abl„uft, sollten Sie die empfohlenen Patches installieren. Entweder das Enhancement Update auf die 3.20 in einem Rutsch oder wenn es sich noch um eine NetWare 3.12 handelt, alle Patches einzeln. Beachten Sie bei Plattengr”áen und Arbeitsspeicherbedarf des Servers, dass zu dem Zeitpunkt, als Netware 3.12 erschienen ist, 500MB (doppelte Bauh”he, 5,25") Platten das Žuáerste waren. Normal waren damals in PCs zwischen 20 und max. 80MB. 3.3.3 Betrieb -------------- DNF04606 Die NetWare 3.x l„uft auch heute noch sehr stabil, obwohl einige Features der neuen NetWare Versionen fehlen. Zu erw„hnen w„re der groáe RAM-Bedarf und der z.T. qu„lend lange Mount-Vorgang bei Neustarts, wenn groáe Platten (9 GB und mehr) eingesetzt werden, auáerdem fehlende M”glichkeiten zur Kompression von Dateien und Block-Suballocation. Zudem nutzt die NetWare 3.x die flache Bindery und kann mit sich mit anderen (NDS) Servern nicht synchroniseren. Viele aktuelle Konsolenprogramme (Backupserver, Faxserver, usw.) laufen mit der NetWare 3.x nicht zusammen. Bei dem Zugriff von aktuellen Windows Arbeitspl„tzen ist zu beachten, dass Sie bei der Nutzung des Novell Client32 eine benutzerdefinierte Installation vornehmen sollten und dabei "nur IPX" und "Bindery" ausw„hlen. Ansonsten ist die Wahl des richtigen Frame (Ethernet_802.3, besser aber Ethernet_802.2) zu beachten. Denken Sie daran, dass die NetWare 3.x von Novell seit geraumer Zeit nicht mehr untersttzt wird, und deshalb der neueste Novell Client nicht unbedingt der beste fr den Zugriff auf NetWare 3.x Server sein muss. Fr Windows NT, 2000 und XP empfehle ich weiterhin den Client32 4.83 mit dem SP3. 3.3.4 Probleme --------------- DNF02464 Probleme mit der NetWare ergeben sich zwangsl„ufig aus dem Alter und dass diese Version von Novell seit geraumer Zeit nicht mehr supported wird. Neue Serverhardware und auch serverbasierte Software muss nicht unbedingt funktionieren, eigene Tests (m”glichst in einer Testumgebung) sind hier zu empfehlen. 3.3.5 Updates und Patches -------------------------- DNF99696 312PTD.EXE 168.258 18.03.98 aktuelle Patches fr NW 3.12 311PTG.EXE 178.076 11.11.96 aktuelle Patches fr NW 3.11 LDR312FT.EXE 166.765 07.02.00 neue LOADER.EXE fr NW 3.12 und 3.2 neue Methode, um Speicher zu registrieren; entspricht jetzt der Methode von NW 4.11 312Y2KP2.EXE 436.629 25.08.99 Jahr2000 Patches fr Netware 3.12 LIB312D.EXE 273.268 20.09.99 aktuelle CLIB fr NW 3.12 und 3.2 AFTER311.NLM V4.15, CLIBAUX.NLM 1.22, A3112.NLM V4.18, CLIB.NLM 3.12m, NWSNUT, MATHLIB(C) CDUP5A.EXE 298.122 22.07.98 CDROM.NLM 4.11 Rev. 21 fr NW 3.12 und 4.1x mit SCSI und ATAPI CDROM Support DSKDRV.EXE 766.525 15.04.98 Disk Driver fr NW 3.1x und 4.x LANDRV.EXE 4.610.909 14.05.98 LAN Driver fr NW 3.1x und 4.x (je nach Treiberversionen auch LANDR6.EXE verwenden) IDE.EXE 36.043 20.09.94 IDE.DSK fr NW 3.1x und NW 4.x bei Problemen mit IDE Platten TCP312.EXE 781.603 18.05.98 Common TCPIP.NLM for NW 3.12 neue TCPIP.NLM v4.01G BNDFX4.EXE 57.666 16.07.97 BINDFIX Version 3.76 PTF fr NW 3 MON176.EXE 68.504 18.09.95 MONITOR.NLM 1.76 fr NW 3.1x PS3X02.EXE 162.367 30.06.95 PServer Patch fr NW 3.1x und NW 2 PSERVER.NLM 3.76 PTF, PSERVER.EXE 3.77, PSERVER.VAP 1.26 und RPRINTER.EXE 3.75 VRP386.EXE 59.336 31.07.97 VREPAIR Version 3.11 Rev. 2 fr NW 3.1x RCONSL.EXE 68.819 26.05.95 RCONSOLE 2.75 fr NW 3.1x LOG376.EXE 74.768 13.03.95 LOGIN Version 3.76 fr NW 3.12 MAP312.EXE 48.964 13.03.95 MAP.EXE fr NW 3.1x bei Problemen mit DOS Boxen unter Windows 312DU1.EXE 188.415 07.10.94 neue SESSION.EXE und FCONSOLE.EXE fr NW 3.12 weil u.U. nicht alle User angezeigt wurden NAM312.EXE 26.158 03.03.95 MAC.NAM fr NW 3.11 und 3.12 ODI33G.EXE 671.148 23.07.99 ODI 3.31/1.11 Update neue ODI Spezifikation IPX65G.EXE 625.432 27.02.98 IPX Upgrade for NetWare 3.1x, 4.1x IPXRTR Stack Version 6.50G zus„tzlich fr Netware 3.11: LIB311B.EXE 258.605 02.06.98 aktuelle CLIB for NetWare 3.11 PU3X01.EXE 453.054 16.11.94 Printing Utilities Update nur fr NW 3.11 und kleiner LANDR6.EXE 150.850 13.06.96 „ltere Netware Server LAN-Driver fr NW 3.11, 3.12, 4.0x und 4.1x CHK375.EXE 30.799 17.09.93 Checkdir Version 3.75 FIL376.EXE 158.446 10.11.93 FILER.EXE V 3.76 fr NW 3.11 FLGDIR.EXE 36.860 02.07.93 neues FLAGDIR fr NW 3.11 NCY358.EXE 79.646 02.07.93 NCOPY Version 3.58 fr NW 3.11 NDR345.EXE 59.495 17.09.93 NDIR Version 3.45 fr NW 3.11 NVER30.EXE 27.081 02.07.93 NVER Version 3.0 fr NW 3.11 SEC*.EXE 3,6 MB 24.05.94 Security Update fr NW 3.11 je nach weiteren Programmen: SBACK6.EXE 282.392 19.04.96 neueste Patches fr SBACKUP zusammen mit SMSUPx.* einsetzen SMSUP6.EXE 2.957.849 16.01.97 aktuelles SMS Update diverse Target Service Agents fr SBACKUP; TSA*.* fuer NW 3.1x, 4.x, DOS, OS/2 entspricht Version aus NW 4.11 STRTL7.EXE 186.618 07.07.99 aktuelle Versionen von IPXS.NLM, SPXS.NLM, TLI.NLM, STREAMS.NLM fr NW 3.x und 4.1x Alle Patches sind auf der Service CD/DVD fr NetWare und natrlich im Internet bei Novell zu bekommen. 3.3.6 PSERVER Connection ------------------------- DNF99682 "User", die sich direkt im Fileserver anmelden (sprich: NLMs wie PSERVER oder ARCserve), z„hlen nicht zu den normalen Usern, die Lizenzen verbrauchen. Das sieht man auch, wenn man die "Connection Information" am Server betrachtet. Dort bekommen solche Benutzer Verbindungsnummern jenseits der Maximalzahl der erlaubten User (also bei einer Zehnerlizenz z.B. von 11 an aufw„rts). PSERVER.EXE oder andere externe Printserver verbrauchen dagegen eine Connection innerhalb der Lizenz. 3.3.7 Zugangskontrolle zum Netz -------------------------------- DNF94683 Mit SYSCON kann der Supervisor festlegen, daá ein bestimmter User sich nur zu einer bestimmten Zeit (ACCOUNT TIME RESTRICTIONS), nur an x Stationen gleichzeitig (LIMIT CONCURRENT CONNECTIONS) oder nur von (einer) bestimmten Station(en) (ACCOUNT STATION RESTRICTION ) anmelden darf. Dabei wird die Station ber die Netzwerkkartenadresse identifiziert, die man unter anderem ber USERLIST /A herausbekommt. 3.3.8 Upgrade Netware 3.x 5->10 User ------------------------------------- DNF94684 Man kann bei der Netware 3.x eine kleinere Version (z.B. 5 User) durch eine gr”áere Version (10 oder mehr User) ersetzen, ohne den Server komplett neu einzurichten, indem man einfach die SERVER.EXE austauscht. Server runterfahren, mit EXIT ins DOS zurck und dann die SERVER.EXE von der SYSTEM_1 Diskette der gr”áeren Version ber die SERVER.EXE der alten Version darberkopieren, anschlieáend den Server neu starten. Das funktioniert natrlich nur innerhalb der gleichen Netwareversion, d.h. nicht von 5-User Netware 3.11 auf 10-User Netware 3.12! Hinweis: Zu beachten ist auch, daá es Patches gibt, die die SERVER.EXE dauerhaft ver„ndern, z.B. um den Speicher ber 16 MB direkt zu erkennen. Diese Patches (z.B. der LOADER Patch von 312PTx.EXE) mssen auch bei der neuen Version erst wieder ausgefhrt werden! Bei NW 3.x gibt es nicht wie ab NW 4.0 additive Lizenzen, bei denen einfach Lizenzen zugekauft und -installiert werden k”nnen, sondern man kann nur die festen Gr”áen 5, 10, 25, 50, 100, 250 User kaufen (auch als Update) und wie oben beschrieben installieren. 3.3.9 Problem mit verschwundenen Trustee Rights ------------------------------------------------ DNF94689 Wer in SYSCON einer Gruppe oder einem User in einem Unterverzeichnis alle Rechte nimmt [ ], sieht dieses Trustee nicht mehr, es sei denn, er vergibt Rechte auf ein andere Verzeichnis in der gleichen Ebene wie das erste Verzeichnis. Das Trustee ist vorhanden wie mit TLIST ohne weiteres zu sehen ist, kann aber eben mit SYSCON nicht betrachtet oder ge„ndert werden. Verweis: TID 1006132 3.3.10 Anzahl Volumes ---------------------- DNF02246 Netware 3.1x kann 64 Volumes je Server verwalten. Maximale Gr”áe eines Volumes: 32TB (1 TB = 1024 GB) Ein Volume kann aus 32 Volume Segmenten bestehen (also aus max. 32 HDs!). Eine Platte kann bis zu 8 Segmente beeinhalten. Theoretisch kann man also 64x32=2048 Platten mit zusammen 32 Terabyte am Server betreiben, was momentan am Speicherausbau und diversen Platzproblemen scheitert. 3.3.11 Prozessor Utilization ----------------------------- DNF95692 Auf der Fileserverkonsole den Monitor, falls geladen, mit EXIT beenden. load Monitor /P startet den Monitor mit einem neuen Menuepunkt Processor Utilization Wenn man diesen Punkt ausw„hlt und dann F3 drckt, kann man mit den Cursor Tasten nach Belieben die IRQs prfen. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Server eine sehr groáe Auslastung hat, aber vordergrndig nichts auf der Server passiert. 3.3.12 Netware 3.x "Quick-Install" ----------------------------------- DNF95693 Wer eine Diskettenversion der NetWare 3.x besitzt, kann diese Version statt von den Disketten auch von CD-ROM oder einem beliebigen anderen Server aus installieren. Innerhalb eines gemeinsamen Verzeichnisses muá jede Diskette in ein Unter- verzeichnis der CD-ROM oder des bestehenden Fileservers kopiert werden, wobei der LABELname der Diskette auch der Verzeichnisname sein sollte. Dann starten Sie die Installation aus dieser Verzeichnisstruktur mit der INSTALL.BAT im INSTALL Verzeichnis. Anfangs muá man das richtige Verzeichnis einige Male manuell eingeben (Verzeichniswechsel mit F6), beim COPY SYSTEM AND PUBLIC FILES findet das Installationsprogramm alle "Disketten" automatisch. Bei einer NetWare 3.11 Installation muá allerdings INSTALL.NLM mit dem Parameter /J gestartet werden, damit die Option "Verzeichniswechsel mit F6" berhaupt angezeigt und aktiviert wird. 3.3.13 Paáwort bei REMOTE unter NW 3.x --------------------------------------- DNF96694 REMOTE.NLM erlaubt zusammen mit RSPX.NLM das Fernwarten des Servers ber RCONSOLE. Dazu muá man bei Netware 3.x beim Laden von REMOTE immer ein Paáwort eingeben, wenn man das nicht bei jedem Starten des Servers manuell machen will. Bei RCONSOLE kann dann in Zukunft entweder dieses Paáwort oder das Supervisorpaáwort verwendet werden. Auch folgende (und „hnliche) "Tricks" load remote ; load remote /s die bewirken sollen, daá nur noch das Supervisorpaáwort erlaubt ist, setzen eben diese Kombination, das heiát ";" bzw. "/s" als Paáwort. 3.3.14 Abend durch defekte Queue --------------------------------- DNF99695 Es gibt bei Netware 3.x das Ph„nomen, daá der File Server bei defekten Queues abstrzen kann, und zwar ohne Abend-Meldung. Dazu muá man diese Queue erst herausfinden und dann l”schen. Davor sollte man alle Programme, die darauf zugreifen, (PCONSOLE, ARCserve, LANspool) deaktivieren und dann das zugeh”rige Verzeichnis (notfalls per Filer(.NLM)) l”schen. Verweis: TID 1000917 3.3.15 Netware 3.2 ------------------- DNF99697 Die Neuinstallation von Netware 3.2 ist eigentlich eine Installation von Netware 3.12 mit dem anschlieáenden Installieren des Enhancement Packs ber die Product Options. Bei einem offiziellen Update von Netware 3.12 wird nur dieses Enhancement Pack installiert. Diese neue Netware meldet sich weiterhin als Netware 3.12. Bei Netware 3.2 sind folgende Patches fr Netware 3.12 in einem Paket zusammengefasst: BNDFX4.EXE CDUP5.EXE CONFG7.EXE IPX65B.EXE LANDR9.EXE LANDRV.EXE LIB312.EXE LOG376.EXE MAP312.EXE VRP386.EXE MON176.EXE NAM312.EXE NW3DFS.EXE NWPA3.EXE 312PTx.EXE ODI33E.EXE OS2U1.EXE PS2OPT.EXE PS3X02.EXE PU3X01.EXE RCONSL.EXE RPLKT4.EXE SBACK6.EXE SMSUP6.EXE SROUT4.EXE STRTL6.EXE SYS376.EXE (Information von Novell) Bei Netware 3.1x mssen diese Patches einzeln und gr”átenteils manuell installiert werden, sind aber kostenlos erh„ltlich. Des weiteren hat die Netware 3.2 die Patches fr den Umstieg auf das Jahr 2000 bereits eingebaut, die fr die Netware 3.12 (nicht 3.11!) einzeln zu installieren ist: 312Y2KP2.EXE 436.629 25.08.99+ Jahr2000 Patches fr Netware 3.12 Darber hinaus sind bei Netware 3.2 „ltere Versionen folgender Tools enthalten, die auch fr Netware 3.x kostenlos und mittlerweile aktueller erh„ltlich sind. TBACK3.EXE 172.843 04.05.98+ TBackup Backup und Restore von Trustees und Inherited Rights Filters (IRF) fr Files und Directories Novell Tool ohne Support CRON5.EXE 25.430 23.06.98 NLM: CRON.NLM V 1.7 fr NW 3.12, v4.x Freeware Scheduler von Novell TCOPY2.EXE 174.964 04.05.98+ TCOPY kopiert Trustees zwischen verschiedenen Verzeichnisb„umen Novell Tool ohne Support Auch fr Netware 3.2 gibt es mittlerweile aktuelle Patches: LIB312D.EXE 273.268 20.09.99+ aktuelle CLIB fr NW 3.12 und 3.2 AFTER311.NLM V4.15, CLIBAUX.NLM 1.22, A3112.NLM V4.18, CLIB.NLM 3.12m, NWSNUT, MATHLIB(C) STRTL7.EXE 186.622 21.05.99 aktuelle Versionen von IPXS.NLM, SPXS.NLM, TLI.NLM, STREAMS.NLM fr NW 3.x und 4.1x 3.3.16 Protected Mode BIOS Access ---------------------------------- DNF98698 Die folgende Fehlermeldung: THIS VERSION OF NETWARE DOES NOT SUPPORT PROTECTED MODE BIOS ACCESS. WITHOUT LOADER PATCH SOME PCI-DRIVERS MAY FAIL. l„át sich durch den Einsatz des LOADER Patches aus dem neuesten 312PTx.EXE einsetzen. Dazu wird mit LSWAP.NLM oder LSWAP.EXE und der LOADER.EXE die SERVER.EXE laut Anleitung gepatcht. 3.3.17 Kopieren NW 3.x File Server ----------------------------------- DNF98699 Grunds„tzlich sieht ein Austausch der Festplatten in einem File Server bzw. der Umbau eines kompletten Servers bei Netware 3.1x folgendermaáen aus: 1. File Server neustarten ohne PServer und weitere nicht notwendigen Module, falls irgendwelche Files offengehalten werden (Auskommentieren in der AUTOEXEC.NCF) 2. User rauswerfen und keine neuen zulassen (MONITOR und DISABLE LOGIN) 3. (mehrere) Komplettsicherung(en) m”glichst mit Verify 4. neue Platte(n) einbauen 5. evtl. DOS Partition anlegen und umkopieren (neue Platte muá sp„ter noch per FDISK aktiviert werden!) 6. Netware Partition installieren (bei (E)IDE den IDE.DSK evtl. nochmal laden) 7. Bindery sichern (mit NBACKUP oder anderem Tool) z.B. wiederholt BINDFIX aufrufen, bis kein Fehler mehr auftritt und dann SYS:SYSTEM/NET$*.OLD sichern 8. Trustee Rights sichern (mit NBACKUP oder LTRUST). Wenn bereits durch Backupprogramm erfolgt, nicht notwendig, schadet aber auch nicht 9. Auf der neuen Platte die Volumes der alten Platte mit *_NEU einrichten (z.B. SYS_NEU, VOL1_NEU etc.) und mounten 10. Kopieren der Daten (eine der folgenden M”glichkeiten) (a) Restore der Daten inkl. Owner usw. vom Band auf die neuen Volumes (b) ARCserve Archiving-Job kopiert direkt vom alten auf das neue Volume (c) Kopieren der Daten von den alten Volumes auf die jeweiligen neuen Volumes inklusiv aller System-, ReadOnly- und versteckten Dateien. Warnung! Bei XCOPY oder NCOPY werden diese evtl. nicht mitkopiert! Hierbei wird der alte Owner, das Erstellungsdatum und das letzte Zugriffsdatum aber auf jeden Fall berschrieben! (d) Sichern aller alten Volumes per NBACKUP auf eine lokale Platte und Restore auf neue Volumes 11. auf Vollst„ndigkeit testen (grober Check z.B. mit VOLINFO) 12. die alten Volumes dismounten und umbenennen (z.B. SYS -> SYS_OLD) 13. die neuen Volumes dismounten und umbenennen (z.B. SYS_NEU -> SYS) 14. Server down und neu starten 15. soweit nicht bereits durch das Backupprogramm geschehen Bindery und/oder Trustees wiederherstellen (mit BINDREST und Batch aus LTRUST Lauf) 16. testen: vor allem Drucker (Queues sind sehr anf„llig bei Umkopieren), d.h. auch ARCserve Queues 17. wenn alles funktioniert, (durchaus 1-2 Wochen warten), alte Platte ausbauen 18. bei Problemen hat man durch Dismounten, Umbenennen und erneutes Mounten sofort wieder die alten Daten zur Hand Backupprogramme sind dem manuellen Kopieren von Volume zu Volume vorzuziehen, zum einen wegen der zus„tzlichen Daten wie Owner, usw., die dabei mit bertragen werden als auch wegen der Geschwindigkeit. Allerdings sollte zuvor einmal ein funktionierender Backup/Restore- Testlauf durchgefhrt worden sein. Hinweis: Es gibt fr NW 3.x das Tool NW3Move als Betaversion, das verspricht, den Kopiervorgang von Bindery, Dateien und Rechten zu vereinfachen. Weitere Infos bei http://www.3net.cz/software/ 3.3.18 Break at 00000001 because of INT 3 ------------------------------------------ DNF99700 Dieser Server Abend und andere Abstrze passieren geh„uft beim Einsatz eines alten NLICLEAR.NLM von 1991. Die aktuelle Version des NLICLEAR.NLM vom 06.04.1995 aus dem Novell Patch 312ptd.exe hat dieses Problem nicht mehr. Weitere (englischsprachige) Infos zu diesem speziellen Abend gibt es bei Avanti Technologies http://www.avanti-tech.com auf der Seite mit Network Management Tips. Dort erf„hrt man unter anderem, daá man im Debugger mit Hilfe des Befehls ? [desp] den Modulnamen und Codeoffset des NLMs herausbekommt, das diesen Absturz wahrscheinlich verursacht hatte. 3.3.19 Accounting ------------------ DNF98701 Bei NetWare 3.x existiert mit dem Accounting eine einfache M”glichkeit, die Logging Informationen der Benutzer zu protokollieren. Auáerdem k”nnen Sie damit die Resourcen des Servers protokollieren und falls gewnscht auch abrechnen. Diese Accounting Informationen werden in der Datei SYS:SYSTEM/net$acct.dat gespeichert und mit dem Tool PAUDIT (oder Alternativen bei NetwareFiles.de) auswerten. L”schen kann man diese Datei nur nach dem Deaktivieren des Accountings ber SYSCON - Accounting - Accounting Server -> Server mit ENTF l”schen. 3.3.20 Jahr2000 Probleme mit NetWare 3.11 ------------------------------------------ DNF99702 Novell bezeichnet Netware 3.11 als nicht y2k kompatibel, gibt aber keine Auskunft, wo es Probleme gibt und wie schwerwiegend diese sind. Nach einem Test der Zeitschrift c't in Ausgabe 1/99 ist die NetWare 3.11 "extrem widerborstig". Einigen wenigen Rckmeldungen zufolge sind jedoch keine Fehler im Zusammenhang mit einem Wechsel auf das Jahr 2000 beobachtet worden. Der Server l„uft tadellos durch, stellt das Datum korrekt um. Runterfahren, Ausschalten, Neustart, Login auch auf uralten DOS-Kisten - alles kein Problem. Allerdings war hier die Testumgebung auch berschaubar, kein TCP/IP, kein BTrieve, kein auf dem Server laufendes Backup. Aber zumindest die bei dieser Installation wichtigen NLMs laufen alle. Es ist aber erwiesen, daá die CLIB Module ein Problem haben und nachdem fast alle NLMs (z.B ARCserve) ihre Zeit daher beziehen, k”nnte es durchaus Probleme geben. Fr die Server.exe selbst gibt/gab es einen LOADER Patch, der einen Y2K Patch enth„lt, fr die Utilities sind es wohl nur kosmetische Fehler. Im Y2K Patch der NW 3.12 Novell Patch 312y2kp2.exe stehen einige Infos ber die Žnderungen der NetWare 3.12. 3.3.21 Jahr2000 Probleme mit NetWare 3.12 ------------------------------------------ DNF99703 NetWare 3.12 ist Jahr 2000 kompatibel, wenn die Patches aus der "Minimum Patch List" von Novell installiert werden oder ein kostenpflichtiges Update auf NetWare 3.2 durchgefhrt wird. Auf jeden Fall sollten die folgenden Patches installiert werden: Novell Patch lib312d.exe, Novell Patch 312ptd.exe, Novell Patch 312y2kp2.exe Bei dem 312PTD.EXE sollte besonders darauf geachtet werden, daá der LOADER Patch installiert ist (siehe Readme), der in der SERVER.EXE selbst dauerhaft Žnderungen bzgl. Y2K vornimmt. 3.3.22 verlorenes Supervisor-Paáwort ------------------------------------- DNF00141 Man kann das Supervisor Paáwort (und das fr alle anderen User) zwar nicht mehr herausfinden, aber es ist durchaus m”glich, es durch eine anderes zu ersetzen, am besten durch einen Supervisor-„quivalenten Benutzer. Sollte keiner zur Verfgung stehen, ist allerdings physikalischer Zugang zum File Server und z.B. das Programm setspass.nlm (von NetwareFiles.de) erforderlich. Um unberechtigte Personen abzuschrecken, sendet dieses Tool eine Broadcast an alle eingeloggten User und ben”tigt auch die Seriennummer des Servers. Verweis: "Hacker", "Aussp„hen von Daten", "Einbruch in NetWare Server" 3.3.23 Probleme der Netware 3.x mit Adaptec U2W ------------------------------------------------ DNF00147 Obwohl diese Kombination teilweise problemlos l„uft, kommen immer wieder Meldungen ber Schwierigkeiten, einen Adaptec U2W Controller unter Netware 3.x stabil zu betreiben. Mit dem Einsatz eines Adaptec UW Controllers sind diesbezgliche Abstrze bisher jedesmal gel”st worden. Verweis: TID 500362, TID 2945634, TID 2906943, TID 2913106 3.3.24 NetWare 3.x von Novell abgekndigt ------------------------------------------ DNF00160 Novell verkauft NetWare 3.2 seit dem 31.10.2000 nicht mehr. Der Support fr diese Version ging nur bis ins Jahr 2002, der fr NetWare 3.11 ist bereits seit geraumer Zeit beendet und auch derjenige fr Netware 3.12 ist am 01.05.2000 ausgelaufen. 3.3.25 Sommerzeit auch bei NW 3.x ---------------------------------- DNF00161 Ab NW 4.0 geht die Sommerzeitumstellung bekanntlich automatisch. Fr NW 3.x gibt es aber auch ein kleines NLM, das die aktuellen Umstellungszeiten fest einprogrammiert hat und deshalb keinerlei Aufwand erfordert. http://www.NetwareFiles.de Area: NLM Utilities WWW: 0aq.htm FTP: util/nlm/ ---------------------------------------------------------------- sumrtime.exe 3.490 15.10.95 NLM3: Summertime 1.96 setzt korrekte Sommerzeit am Server; deutsche Freeware ---------------------------------------------------------------- 3.3.26 Sicherheitsproblem SYSCON bei NW 3.x? --------------------------------------------- DNF95626 In einem NetWare 3.x Netzwerk kann jeder eingeloggte User mit Zugriff auf das Public-Verzeichnis (also normalerweise jeder) die System Configuration (Syscon) aufrufen, mit der Einschr„nkung, daá wichtige Funktionen (User anlegen/l”schen, Rechte vergeben etc.) dem Supervisor und gleichberechtigten Benutzern vorbehalten ist. Man kann also ein biáchen drin rumschnuppern, aber im Prinzip keinen Unsinn anstellen. Sollte es dem einfachen User trotzdem m”glich sein, sind bei der Einrichtung von Usern zu viele Rechte vergeben worden. 3.3.27 Intruder Detection bei SUPERVISOR ----------------------------------------- DNF96624 Der Supervisor kann sich wieder einloggen, nachdem er durch aktiviertes "Intruder Detection" bei NW 3.x nach den angegebenen Eindringversuchen ausgesperrt wurde, indem er an der FileServer Console enable login eingibt. Dadurch wird der Supervisor- Account wieder entsperrt. Hinweis: Das funktioniert aber nur mit der Freigabe des SUPERVISOR- Accounts, alle anderen Accounts k”nnen vom Supervisor selbst in SYSCON / User Information ber den Intruder Lockout Status freigeschaltet werden. 3.3.28 Umlaute beim Einloggen ------------------------------ DNF99640 Bei einem Systemwechsel von Netware 3.11 nach 3.12 ist mir aufgefallen, daá ohne die USERNAMEN zu „ndern ein LOGIN mit z.B. dem Namen Mller nicht mehr m”glich war, wenn er nicht groá oder direkt hinter LOGIN eingegeben wurde. Es gibt den Novell Patch log376.exe, das ein neues LOGIN.EXE enth„lt, bei dem dieser Fehler behoben ist. Auch bei dem Microsoft Client fr Win9x gibt es ein „hnliches Problem. Dort kann es beim Unstieg von Win95 auf Win98 vorkommen, daá Umlaute in Paáw”rtern nicht mehr korrekt erkannt werden. Workaround: Anmelden als guest, login.exe von Hand aufrufen, Anmelden (klappt auch mit Umlaut in Paáwort), Paáwort „ndern. 3.3.29 Linux Rechner mit NetWare 3 Emulation --------------------------------------------- DNF05631 Eine Netware Server Emulation, die im Sourcecode unter der GPL vorliegt und auch mit anderen Unixversionen zusammenarbeitet, ist marsnwe, der den Clients einen Netware 3.x Server vorspielt und die Linux eigenen Platten und Drucker zur Verfgung stellen kann. Der Zugriff erfolgt ber die blichen Netware Clients. Der Download erfolgt unter http://www.compu-art.de/download/mars_nwe.html. Das Programm SMArT, http://www.lintux.cx/smart.html, erlaubt die Konfiguration per GUI. Die Entwicklung des Programmes wird seit geraumer Zeit nicht mehr weitergefhrt, weil dem Autor wohl die notwendigen Internas fehlen, um den Server kompatibel genug zu bekommen. 3.4 NetWare 4.x ================ 3.4.1 Vorwort 3.4.2 Installation 3.4.3 Betrieb 3.4.4 Probleme 3.4.5 Updates und Patches 3.4.6 NetWare 4.1x Login Script Kommandos 3.4.7 Lizenzierung 3.4.8 Kompression 3.4.9 Anmelden bei Netware 4.xx und 3.1x 3.4.10 Auditing 3.4.11 User Login script ausdrucken 3.4.12 Schutz vor Abends !? 3.4.13 neues Volume wird nicht angezeigt 3.4.14 Sommerzeit bei NetWare 4.10 umstellen 3.4.15 Server aus NDS entfernen 3.4.16 Zeitsynchronisation bei NetWare 4.x 3.4.17 zus„tzlicher Admin 3.4.18 If Member of 3.4.19 IntranetWare for Small Business 4.11 3.4.20 Netware 4.11 Server umbenennen 3.4.21 ROLLCALL.NLM 3.4.22 Kopieren NW 4.x File Server 3.4.23 Serversprache 3.4.24 Custom Installation der Small Business Version 3.4.25 keine Kompression mehr? 3.4.26 Treiberprobleme mit NW 4.x Service Packs 3.4.27 mehrere Volumes bei NWSB 4.2 Installation 3.4.28 falsche Version des TSANDS und SMDR bei NWSB 4.2 3.4.29 SERVMAN zeigt Unmengen von aktiven Queues an 3.4.30 3 zus„tzliche User 3.4.31 Netware 4.x und Pure IP 3.4.32 Paáwort bei REMOTE unter NW 4.x und NW 5 3.4.33 User Homedirectory 3.4.34 Konsole (ent-)sperren 3.4.35 Volume SYS: umbenennen 3.4.36 Codepage bei NetWare-Server „ndern 3.4.1 Vorwort -------------- DNF05632 Mit Beginn der NetWare 4.0 wurde die NDS und weitere Konzepte wie automatische Datenkomprimierung eingefhrt, die die NetWare 4.x auch heute noch sowohl in kleinen Netzen als auch in Netzwerken mit mehreren Servern zu einer stabilen und performanten Plattform machen. Vom M„rz 2004 an wurden an der letzten NetWare 4 Version, der Version 4.2 nur noch kritische Fehler behoben, seit Juni 2004 gar keine mehr. Technischen Support gibt es auch keinen mehr. 3.4.2 Installation ------------------- DNF03509 Die NetWare 4.x CD ist nicht bootf„hig. Allerdings k”nnen Sie die Installation mit der Lizenzdiskette, die eine DOS Version enth„lt, starten. Alternativ installieren Sie auf einer 100-200 MB Partition eine DOS Version inklusiv CD-ROM-Treiber und starten die Installation nach dem Hochfahren manuell von der CD-ROM. Die Small Business Version fr„gt nur nach dem Namen der Organisation, nicht dagegen nach dem Treenamen. Dieser wird automatisch vom Organisationsnamen bernommen. Achten Sie auch darauf, dass die 4.x Small Business Versionen es nicht erlaubem, bei der Installation auáer SYS: andere Volumes einzurichten. Dazu gibt es in diesem Kapitel zwei Tipps: "Custom Installation ..." und "mehrere Volumes bei NWSB 4.2". Beim Laden von Netzwerkkarten werden Parameter wie Slot-Nummer abgefragt. Diese Nummer l„át sich durch Wechsel auf die Systemkonsole per ALT-ESC und manuelles Laden des Treibers herausfinden, weil dabei alle gltigen Werte angezeigt werden. Hier mssen Sie den Ladevorgang des Treibers aber unbedingt mit ESC abbrechen und wieder zurck in die Installation wechseln. 3.4.3 Betrieb -------------- DNF03510 Im Betrieb ist die NetWare 4.11 und 4.2 mit dem letzten Support Pack 9 sehr stabil und sollte mit den meisten aktuellen NLMs zusammenarbeiten. Andererseits gibt es keine neuen Support Packs mehr und auch der Support seiten Novells wurde eingestellt. 3.4.4 Probleme --------------- DNF03551 Generell gibt es bei einzelnen Servern oder in reinen NetWare 4.x Netzen kaum Probleme im laufenden Betrieb. Vor allem fr Mischumgebungen mit NetWare 5.x oder 6.x Servern muss allerdings dringend darauf geachtet werden, die aktuelle DS.NLM Version installiert zu haben. (aktuell ist DS 6.21) 3.4.5 Updates und Patches -------------------------- DNF99737 NW4SP9.EXE 80.3 MB 13.11.00 NetWare 4.x Support Pack 9 Update fr alle NW 4.11 und 4.2 Versionen; multilingual DS621.EXE 690 KB 30.07.03 NDS Version 6.21 fr NetWare 4.11 und 4.2 nur mit SP9 zusammen benutzen Beachten Sie, dass Sie bei der Installation des Service Packs 9 unbedingt auch das NLS Update durchfhren, da der Server nach dem Update zwingend darauf angewiesen ist. Dieser Patch ist auch nicht fr (Intra)Netware for Small Business 4.11 gedacht, weil auch diese Version von Novell nicht mehr supported wird, l„uft aber, wenn man die Original SERVER.EXE mit LSWAP manuell mit dem neuen LOADER.EXE patcht. Fr NetWare 4.10 ist eine Vielzahl von einzelnen Patches notwendig, wobei diese Version von Novell schon lange nicht mehr untersttzt wird. Die aktuellen Patches finden Sie noch auf der Minimum Patch List von Novell aufgelistet. Diese Patches sind auf der Service CD fr NetWare 3.x/4.x und natrlich im Internet bei Novell zu erhalten. 3.4.6 NetWare 4.1x Login Script Kommandos ------------------------------------------ DNF05316 Es gibt eine Liste aller Variablen, die von Netware 4.1x in Login Scripts untersttzt werden, im Internet bei http://www.connectotel.com/netware/ oder in der TID 10020568. Beispiele: . WRITE "File Server : %FILE_SERVER" . WRITE "Full Name : %FULL_NAME" . WRITE "Home directory : %HOME_DIRECTORY" . WRITE "Login Name : %LOGIN_NAME" . WRITE "Postal Office Box : %POSTAL_OFFICE_BOX" . WRITE "Surname : %SURNAME" Umgebungsvariablen werden folgendermaáen abgefragt: . WRITE "COMSPEC : "; . WRITE "NWLANGUAGE : "; . WRITE "TZ (Timezone) : "; 3.4.7 Lizenzierung ------------------- DNF95705 Das Eintragen neuer Lizenzen oder L”schen von bestehenden Lizenzen geschieht an der Server Konsole ber INSTALL.NLM (bzw. NWCONFIG.NLM bei NW 5.x) im Punkt Lizenzen (bzw. License option). Dabei mssen Sie sich aber als Admin bzw. anderer Benutzer mit gengend Rechten anmelden, wobei Sie unbedingt Ihren Kontext mit angeben mssen. Also nicht nur ADMIN, sondern CN=ADMIN.O=organisation bzw. CN=ADMIN.OU=unterorg.O=organisation, wenn der Admin in einer OU steht. Beachten Sie auch, dass Sie bei der NW 4.10 nur jeweils die letzte Lizenz (mit F8) entfernen k”nnen, bei den aktuellen Versionen beliebige Lizenzen. Bei NetWare 4.10 und IntranetWare kann man auch mehrere Vollversions-Lizenzen zusammen installieren, bei der Small Business Version ist das nicht m”glich. Dort k”nnen nur spezielle Erweiterungslizenzen verwendet werden. Weiterhin kann man Lizenzen fr NW 4.10, 4.11, 4.2 und NW 5 nicht mischen. Auch sollte nie das INSTALL.NLM von einer anderen Version verwendet werden (insbesondere nicht zwischen normalen und Small Business Versionen), weil sonst das Einspielen der Lizenzen nicht klappt. Verweis: "NDS in gemischten NW 4 und NW 5 Netzen" 3.4.8 Kompression ------------------ DNF95706 Wann wird komprimiert? Die Kompression l„uft zu einer einstellbaren Zeit, Standard ist Mitternacht. Die Beginn- und Endzeit wird mit SET-Befehlen gesteuert. (s. unten) Man kann diese Settings bei NW 4.10 mit SERVMAN.NLM bearbeiten oder ab NW 4.11 direkt im MONITOR.NLM. Was wird komprimiert? Normalerweise werden alle Dateien komprimiert, wenn sie eine bestimmte Zeit nicht angegriffen wurden. Das wird auch mit SET-Befehlen gesteuert. Sie k”nnen aber auch mit dem Client-Tool FILER fr einzelne Directories oder Files angeben, daá diese entgegen der Systemeinstellung (a) sofort oder (b) nie komprimiert werden. Dekomprimieren? Eine Datei muá dekomprimiert werden, wenn auf sie zugegriffen wird. Auch hier k”nnen Sie wieder ber SET-Befehle steuern, ob die Datei sofort nach dem 1. Zugriff wieder unkomprimiert auf der PLATTE gespeichert werden soll oder erst nach dem 2. Zugriff oder berhaupt nur im Hauptspeicher dekomprimiert werden soll. Wie kann ich die Kompression von Dateien sofort starten? Immediate Compress als Attribut z.B. per FLAG setzen: FLAG *.* +ic Dabei beginnt die Kompression jedoch nicht sofort, sondern erst beim n„chsten Kompressionslauf, d.h. normalerweise in der n„chsten Nacht. Wie kann ich die Kompression wieder ausschalten? Beim Sichern von Dateien (vor allem zum Rcksichern auf unkomprimierte Volumes) ist es oft wichtig, daá die Kompression auf einem Volume ausgeschaltet ist. Die M”glichkeit, die Kompression generell per SET-Befehl abzuschalten, erzeugt weitere Probleme. Setzen Sie statt dessen die Anzahl der Tage bevor sie komprimiert werden, auf mehrere Hundert Tage (siehe SET- Befehle unten). Sie k”nnen anschlieáend die gewnschten Dateien (je nach SET-Einstellungen mehrmals) per XCOPY auf andere Volumes oder lokale Platten kopieren und damit entpacken. Bei ARCserve k”nnen Sie auch die Dateien von komprimierten Volumes im entkomprimierten Zustand sichern und dann auf ein Volumes ohne Kompression zurcksichern. weitere Tips Fr Programme, etc. sollte man die Kompression nach M”glichkeit nicht einschalten. Das Aufrufen der Programme wird sonst zu langsam. Wenn es sich aber nicht vermeiden l„át, dann setzen Sie die Wartezeit auf 5 - 7 Tage, damit die Programme, die st„ndig verwendet werden, nicht t„glich komprimiert und wieder dekomprimiert werden mssen. Problemlos sollte die Kompression z.B. fr Datenfiles von Textverarbeitung, etc. sein, die selten benutzt werden. Wenn einer einen Brief vom Vormonat nochmals durchlesen will, kann er die kurze Verz”gerung fr das Dekomprimieren schon verkraften. Komprimierte Dateien werden im Windows-Explorer (je nach Einstellung in "Extras / Ordneroptionen / Verschlsselte oder komprimierte Dateien in anderer Farbe anzeigen") brigens in Blau angezeigt. SET-Befehle: Compression Daily Check Starting Hour: 0 Begrenzungen: 0 bis 23, in der Datei STARTUP.NCF-Datei einstellbar Beschreibung: Die Uhrzeit (0 = Mitternacht, 23 = 11pm), zu der das Dateikompressionsprogramm beginnt, alle aktivierten Datentr„ger nach zu komprimierenden Dateien abzusuchen Minimum Compression Percentage Gain: 2 Begrenzungen: 0 bis 50, in der Datei STARTUP.NCF-Datei einstellbar Beschreibung: Minimale Komprimierung einer Datei (in %) fr bleibende Komprimierung. Enable File Compression: ON Begrenzungen: in der Datei STARTUP.NCF-Datei einstellbar Beschreibung: Dateikomprimierung auf Datentr„gern mit aktivierter Komprimierungsoption zulassen. Bei Deaktivierung findet keine Komprimierung statt. Anforderungen nach sofortiger Komprimierung werden in eine Warteschlange gestellt, bis die Komprimierung erlaubt wird. Maximum Concurrent Compressions: 2 Begrenzungen: 1 bis 8, in der Datei STARTUP.NCF-Datei einstellbar Beschreibung: Die Anzahl der vom System zugelassenen gleichzeitigen Kompressionen. (Simultane Kompressionen sind nur m”glich, wenn mehrere Datentr„ger vorhanden sind) Convert Compressed To Uncompressed Option: 1 Begrenzungen: 0 bis 2, in der Datei STARTUP.NCF-Datei einstellbar Beschreibung: Verfahren fr die dekomprimierte Version, wenn Server eine Datei dekomprimiert. 0 = immer die komprimierte Version beibehalten, 1 = wenn dekomprimierte Datei einmal gelesen wird (innerhalb des Zeitraums in "Days Untouched Before Compression" definiert), dann Datei komprimiert lassen, bei zweitem Zugriff dekomprimiert lassen, 2 = immer zu dekomprimierter Version berwechseln) Compression Daily Check Stop Hour: 6 Begrenzungen: 0 bis 23, in der Datei STARTUP.NCF-Datei einstellbar Beschreibung: Die Uhrzeit, wenn das Dateikompressionsprogramm das Suchen in jedem aktivierten Datentr„ger nach zu komprimierenden Dateien beendet (wenn "Compression Daily Check Stop Hour" und "Compression Daily Starting Hour" gleich sind, jeden Tag um "Compression Daily Starting Hour" die šberprfung anfangen, und die Kompression so lange ausfhren, bis die Kriterien erfllt worden sind.) Compress Screen: ON oder OFF, Standard OFF Beschreibung: Mit diesem (undokumentierten) Parameter kann man einen Bildschirm einschalten, der Statistiken ber die Kompression enth„lt. 3.4.9 Anmelden bei Netware 4.xx und 3.1x ----------------------------------------- DNF95707 1. das programm map.exe vom 4.xx -Server auf den 3.1x-Server kopieren (am besten in SYS:PUBLIC) 2. beim 3.1x-Server "normal" anmelden (mit LOGIN, Login skript wird abgearbeitet). 3. mit map auf den 4.xx-Server mappen (map :=/ :, also z.B.: map r:=fakultaet/sys:public). so bleibt man bei beiden servern angemeldet. Hinweis: Dieses Mappen klappt allerdings nur mit der MAP.EXE von Netware 4.xx! Andererseits l„át sich diese problemlos mit Netware 3.xx verwenden, man kann sie von daher auf dem 3.xx-Server einfach austauschen. 3.4.10 Auditing ---------------- DNF96709 Mit dem Auditing kann man eine šberwachung fr den Server aktivieren. Damit kann man z.B. mit protokollieren lassen, wer wann auf welches File zugreift. Sie k”nnen dort auch mitprotokollieren lassen, wer sich wann ein- oder ausloggt, sein PW „ndert und einiges mehr. Dazu gibt es das Programm SYS:PUBLIC/AUDITCON.EXE. Bei der Benutzung dieser M”glichkeit in Firmen muá dabei aber der Betriebsrat unterrichtet werden. 3.4.11 User Login script ausdrucken ------------------------------------ DNF99710 Ausdruck des Loginscripts eines Users unter Netware 4.x: NLIST user eq show "login script" >LPT1 3.4.12 Schutz vor Abends !? ---------------------------- DNF99712 Aktivierung der in NetWare 4.x eingebauten Schutzmechanismen Manche Hersteller empfehlen folgende SET-Einstellungen, die in die STARTUP.NCF eingetragen werden mssen. SET READ FAULT EMULATION = ON SET WRITE FAULT EMULATION = ON SET ALLOW INVALID POINTERS = ON Dadurch meldet der Server lediglich einen Fehler, anstatt einen Abend zu produzieren. Diese Parameter verhindern aber Abends auf Kosten der Datenkonsistenz. Laut Novell drfen diese Parameter deshalb nicht verwendet werden, weil der Server sonst in einen instabilen Zustand kommt und ein hohes Risiko besteht, dass Daten zerst”rt werden. 3.4.13 neues Volume wird nicht angezeigt ----------------------------------------- DNF99713 Neue Volumes, vor allem neue CD-Roms, werden nicht automatisch in den NDS Tree eingebunden. Abhilfe: Laden Sie install.nlm, w„hlen dort das Directory-Services Menue aus und dann "upgrade mounted volumes into directory". Vergeben Sie ggf. mit nwadmin/netadmin Zugriffsrechte auf das Volume und es sollte sichtbar sein. Hintergrund: CDROM.NLM erstellt kein NDS-Objekt fr ein neu gemountetes CDROM-Volume. Das muá man nachtr„glich manuell erstellen. 3.4.14 Sommerzeit bei NetWare 4.10 umstellen --------------------------------------------- DNF96714 Seit der Umstellung der Berechnung vom Ende der Sommerzeit ist bei Netware 4.10 diese neu zu setzen. (Die NW 4.11 und neuere Versionen haben diese Einstellung schon standardm„áig) set END OF DAYLIGHT SAVINGS TIME = (October Sunday last 3:00:00 AM) [aus der C't 9/1996 bei Praxis/Hotline] 3.4.15 Server aus NDS entfernen -------------------------------- DNF99715 Aus einem Netware 4.x Netz mit mehreren Servern kann man einen Server nicht so ohne weiteres herausnehmen. Die Server speichern Informationen ber die anderen vorhandenen Server und beschweren sich, wenn einer fehlt. Hier wird der Weg beschrieben, wie man einen 4.x Server aus der NDS herausnimmt: 1. DSTRACE einschalten (set dstrace=on) und schauen, ob alle Server synchronisieren (falls nicht, muá zuerst dieses Problem behoben werden) 2. alle Replikas vom Server l”schen (mit dem NDS-Manager (ndsmgr32)) 3. via DSTRACE nachprfen, ob die NDS Synchronisation in Ordnung ist 4. Zeitsynchronisation eventuell umstellen (falls dieser Server nicht SECONDARY war) 5. Server herunterfahren und abschalten 6. Server aus der NDS l”schen (mit dem NDS-Manager (ndsmgr32)) 7. mit NWADMIN die Volume-Objekte aus der NDS l”schen (diese sind als Fragezeichen in einem gelben Kreis dargestellt (subordinate reference)) 8. via DSTRACE nachprfen, ob die NDS Synchronisation in Ordnung ist 3.4.16 Zeitsynchronisation bei NetWare 4.x ------------------------------------------- DNF05618 Prfen der TIMESYNC auf jedem Server mit dem TIME Kommando. Erh„lt man TIME IS SYNCHRONIZED, kann man mit dem n„chsten Server im Tree fortfahren. Erh„lt man TIME IS NOT SYNCHRONIZED, so kann es einen der folgenden Grnde haben: . Der Server hat einen Fehler entdeckt, w„hrend er mit einem anderen Server kommunizierte. . Die TIMESYNC Konfigurationsdatei weist TIMESYNC an, mit einem nicht existierenden Server zu kommunizieren. . Die Zeit der Server Clock ist out of sync mit der Netzwerkzeit. In diesem Fall wird TIMESYNC eventuell selbst die Zeit synchronisieren. Fehlerbehebungen: TIME eingeben, um die Zeitdifferenz des Servers festzustellen. Sind es nur Sekunden, so wird TIMESYNC die Korrektur automatisch vornehmen. Sind es jedoch Stunden oder gar Tage, muá man folgende Prozedur durchfhren: 1. Server mit DOWN, EXIT herunterfahren 2. Mit dem DOS TIME Kommando die DOS Uhr auf die korrekte Netzwerkzeit einstellen. 3. Einen Kaltboot (reset, kein ) durchfhren. 4. Server starten und prfen, ob die Zeit synchronisiert wird. Warnung! Nicht die Zeit von der Console ver„ndern, w„hrend das Netzwerk l„uft! Hilft das alles nicht, kann man auf der Server Console den Befehl set Timesync debug = 7 eingeben. Es erscheint dann ein separater Bildschirm, auf dem alle Synchronisations- aktionen und deren Ergebnisse und Fehlerursachen angezeigt werden. Set timesync debug = 0 schaltet diesen brigens wieder aus. Um geringe Zeitunterschiede auzugleichen, gengt auch ein SET TIMESYSNC TIME ADJUSTMENT=+00.05.00 In diesem Beispiel wird die Zeit um 5 min. vorgestellt. Zurckstellen kann man die Zeit mit einem Minus. Die Anpassung erfolgt nach einer Stunde oder nach sechs Abfrage-Intervallen. Sie k”nnen die Anpassungszeit aber auch selbst bestimmen. Geben Sie einfach SET TIMESYSNC TIME ADJUSTMENT ohne Gleichheitszeichen und Parameter ein. Die Knowledgebase von Novell beschreibt in der TID 10058645, daá bei 15 oder weniger Servern mit einem SINGLE time server und den brigen als SECONDARY gearbeitet werden sollte. Bei gr”áeren Netzwerken sollte man einen REFERENCE und mehrere PRIMARY Server definieren (den REFERENCE am besten mit einer DCF77 Uhr versehen). Wenn bei einem Server die richtige Zeit ausf„llt, wird der Mittelwert aus den verbliebenen PRIMARY Servern gezogen. Je mehr PRIMARY Server, desto genauer die Zeit. Man kann den Server bei Anschluá ans Internet auch per RDATE oder einem (S)NTP Client mit einem (Unix-) Host synchronisieren. Dazu sollte aber unbedingt die richtige Zeitzone eingestellt sein. Fr Deutschland gilt: MET-1MEST Verweis: korrekte Eintragung in das System siehe Tipp "SET Befehle" 3.4.17 zus„tzlicher Admin -------------------------- DNF03552 Bei NetWware 4.x und neuer kann der Admin anders als der Supervisor bei NW 3.1x gel”scht werden, bzw. es k”nnen ihm Rechte in der NDS entzogen werden. Will man zus„tzlich zu diesem Admin einen zweiten einrichten, darf man dem neuen deshalb nicht nur Security Žquivalenz zu dem ADMIN geben. Statt dessen macht man ihn zum Trustee des [Root] und gibt ihm das Supervisor-Objektrecht darauf. Zudem sollte noch geprft werden, ob nicht die IRF in Containern geblockt ist, wo die Server sitzen. Dort máte dieser User noch als Trustee im Container oder auf dem Server mit Supervisor-Objektrecht hinzugefgt werden. Da dieser neue User nun alle Rechte hat, kann er auch die Rechte des Admin ver„ndern oder ihn sogar l”schen. 3.4.18 If Member of -------------------- DNF99718 Bei Netware 4.x kann man die Abfragen der Gruppenzugeh”rigkeit im Login Script auch mit den jeweiligen OUs verknpfen. Statt der einfachen Abfrage If Member of "gruppe" funktioniert hier auch ein If Member of "[.]gruppe.eine_OU.weitere_OU", wobei NDS-konform ein fhrender Punkt die absolute Lage der Gruppe in der NDS andeutet, ohne diesen Punkt dagegen relativ zur aktuellen Lage gesucht wird. 3.4.19 IntranetWare for Small Business 4.11 -------------------------------------------- DNF98719 Bei IntranetWare for Small Business 4.11 Servern wird eine eventuell vorhandene zweite Netzwerkkarte (auch bei ISDN Verbindungen mit Netware Connect) nicht ans Protokoll IPX gebunden. Angeblich seien keine Resourcen verfgbar. Hierbei handelt es sich um einen Fehler, der durch den Novell Patch iwsbp1.exe behoben wurde. Auáerdem ist auch bei der IntranetWare for Small Business der Novell Patch iwsp6a.exe empfohlen. Allerdings muá dort die README.TXT genau beachtet werden! Hinweis: Ein (Intra)NetWare for Small Business Netzwerk kann durchaus aus mehreren File Servern bestehen, wobei aber keine Mischinstallation mit "normalen" IntranetWare Servern bestehen darf. Die Small Business Versionen haben eine eingeschr„nkte NDS, die nicht kompatibel mit der "normalen" NDS ist. Small Business Server kennen keine Partitionierung der NDS und vor allem durch die unterschiedliche Lizensierung sind Probleme vorprogrammiert. 3.4.20 Netware 4.11 Server umbenennen -------------------------------------- DNF99720 Als Basis fr diesen Tip dient TID 10021278 aus der Knowledgebase. Die dort beschriebene Prozedur wurde erfolgreich getestet, nachstehend die freie šbersetzung: Žndern des Server-Namens oder der internen IPX-Adresse bei NetWare 4.1x- Servern Die interne IPX-Adresse und der Server-Name drfen nicht gleichzeitig ge„ndert werden! Es darf jeweils nur eine Žnderung gemacht werden. Wenn die IPX-Adresse und der Server-Name ge„ndert werden soll, muá die nachstehende Prozedur zweimal gemacht werden, einmal fr die IPX-Adresse und einmal fr den Servernamen. Nachstehend die Prozedur fr die jeweilige Žnderung: 1. INSTALL laden, die AUTOEXEC.NCF editieren und die jeweilige Žnderung machen. 2. den Server herunterfahren (down / exit) und neu starten. 3. An der Serverkonsole SET DSTRACE=*L eingeben (+ENTER). 4. Wenn der Server-Name ge„ndert wurde, mssen in den Login-Skripts die Variablen, die den alten Server-Namen beinhalten, ge„ndert werden. 5. NWAdmin starten, das Volume-SYS-Objekt ausw„hlen, rechte Maustaste, RENAME ausw„hlen und umbenennen (wenn nur die IPX-Adresse ge„ndert wurde, ist dies nicht erforderlich). Ggf. fr andere Volumes wiederholen. 6. Danach ein DSREPAIR ber die gesamte NDS (vor allem, wenn mehrere Server im Netz sind). 3.4.21 ROLLCALL.NLM -------------------- DNF98721 Seit den neueren Service Packs mit DS.NLM 5.95 gibt es einen zus„tzlichen Bildschirm mit der Ausgabe von ROLLCALL.NLM. Dieses NLM wird von DS.NLM v 5.95 (oder neuer) automatisch nachgeladen. Rollcall ist ein 'Dispatcher' zwischen dem Wan Traffic Manager und dem DS.NLM. Es wurde eingefhrt, um eine 'Load independency' herzustellen. So ist es nicht notwendig, daá WANMAN.NLM vor DS.NLM geladen wird, es muá sogar nicht einmal vorhanden sein. Momentan gibt es keine Optionen, diesen Screen zu deaktivieren oder zu verstecken. Novell schl„gt in TID 2933920 vor, diesen Screen einfach zu ignorieren. 3.4.22 Kopieren NW 4.x File Server ----------------------------------- DNF98722 Grunds„tzlich sieht ein Austausch der Server Festplatte(n) mit dem SYS: Volume bei NetWare 4.x folgendermaáen aus: 1. User rauswerfen und keine neuen zulassen (MONITOR und DISABLE LOGIN) 2. Fr alle Volumes prfen, ob Datenkompression eingeschaltet ist und welche Namespaces verwendet werden. Auáerdem mssen Sie den Tree-Namen, die interne IPX-Nummer, den Server-Kontext notieren und sp„ter wieder verwenden. 3. Die NDS mit DSREPAIR berprfen. Eine defekte NDS kann sp„ter erhebliche Probleme bereiten, besonders bei einem Restore mit DSMAINT. Vor dem Sichern der NDS muá diese in Ordnung sein. 4. per Datensicherung mit Verify die NDS und die Daten der Volumes sichern. Um sicherzugehen, sollten die Daten mit einem Backupprogramm gesichert werden, das man vorher auf seine Funktionalit„t getestet hat. 5. Wer einen zweiten File Server im Netzwerk hat, hat den Vorteil, daá dort automatisch eine Replika der NDS erstellt wird, auf die im Fehlerfall zurckgegriffen werden kann. 6. Mit DSMAINT.NLM wird nun als letzter Schritt vor der Umstellung die NDS gesichert (Prepare NDS for hardware upgrade), wobei die NDS danach geschlossen bleibt. Aus diesem Grund mssen Sie vorher mit einem Client angemeldet sein, um anschlieáend die entstandene Datei SYS:SYSTEM\BACKUP.DS auf die lokale Platte zu sichern. 7. alte Platte(n) ausbauen, neue Platte(n) einbauen 8. Grundinstallation des File Servers inkl. Installation des Backupprogramms und desselben Service Packs wie auf dem alten Server (vor allem gleiche DS.NLM Version) 9. Vor der eigentlichen Rcksicherung sollten Sie sicherstellen, daá Sie auf dem neuen Server die oben notierten Werte verwenden, auáer, daá Sie einen anderen Baum w„hlen. Dieser neue Baum wird durch das Rckspielen der alten NDS eh wieder berschrieben und verhindert Probleme in einem Multiserver Netz. 10. Rcksicherung: Dabei ist es wichtig, zuerst die NDS wieder ber DSMAINT zurckzuspielen und dann nach einem Neustart in einem zweiten Durchgang die Daten, weil sonst eventuell User-IDs durcheinandergewrfelt werden. Machen Sie bei der Rcksicherung der Daten kein Restore der NDS mehr! 11. Erst wenn alles funktioniert, alte Platte andersweitig verwerten 12. bei Problemen hat man durch den Wiedereinbau der alten Platte auch wieder die alten Daten zur Hand (auch hier muá allerdings die NDS wieder ber DSMAINT aktiviert werden) Weitere (englischsprachige) Infos gibt es in der TID 2924690: "Server Maintenance". 3.4.23 Serversprache --------------------- DNF99723 Es wird dringend empfohlen, die Netware 4.x in englisch zu installieren. . Die deutschen (Fehler-)Meldungen sind oftmals nicht so aussagekr„ftig wie die englischen, auáerdem schleichen sich Fehler ein ("Abbuch" statt "Abbruch") . Die aktuellen Support Packs sind zwar multilingual, aber auf englisch meist fehlerfreier. . Viele Drittprogramme kommen mit den deutschen Message-Files nicht zurecht. Die Umstellung auf englisch kann auch im laufenden Betrieb erfolgen: 1. INSTALL.NLM: Produkt Optionen: Install a additional language 2. Eingabe des korrekten Pfades auf der CD-ROM (siehe Hilfefunktion) 3. language 4 (und nicht ber change server language) Alle verfgbaren Sprachen k”nnen mit LANGUAGE LIST aufgelistet werden. 3.4.24 Custom Installation der Small Business Version ------------------------------------------------------ DNF94865 Dieser Text ist eine šbersetzung der TID 2921736: W„hrend der Installation eines IntranetWare for Small Business 4.11 Servers wird der Benutzer nicht aufgefordert, die NetWare Partition oder die Volume- gr”áen zu bestimmen, sondern die Installationsroutine nimmt sich automatisch den kompletten freien Plattenplatz und erstellt ein Volume SYS: in dieser Gr”áe. Das ist Absicht, um dem unerfahrenen Admin diese Arbeit abzunehmen. Dem versierten Profi sei folgende Methode empfohlen, mehrere Volumes einzurichten: 1. normale Installation der INWSB 2. Nach dem Kopieren der Dateien auf das lokale Laufwerk des Servers und dem Startvorgang der SERVER.EXE wird der Installationsvorgang durch Drcken von ALT-F10 abgebrochen, sobald diese Option angeboten wird. 3. Laden Sie das INSTALL.NLM manuell mit dem Parameter -SO: LOAD INSTALL -SO Diese bewirkt eine Anzeige der Server Options w„hrend der Installation. 4. W„hlen Sie Install a new 4.11 Server und fahren Sie mit dem Installationsprozeá fort. Dieses Vorgehen bewirkt die Anzeige einer Vielzahl von weiteren Optionen, die vom Benutzer beantwortet werden mssen, was bei der Standard-Installation nicht notwendig w„re. Hinweis: Bei der NWSB 4.2 funktioniert diese Vorgehensweise nicht. Dort muá die INSTALL.NLM ausgetauscht werden. Siehe dazu auch den Tip "mehrere Volumes bei NWSB 4.2 Installation". 3.4.25 keine Kompression mehr? ------------------------------- DNF01344 Wenn die folgende Konsolenmeldung erscheint: Insufficient disk space on volume SYS prevented a newly decompressed file from being commited to disk in its decompressed format when the file was closed. liegt das an dem zu geringen prozentualen freien Plattenplatz, der n”tig ist, um eine Datei dauerhaft zu dekomprimieren. Der Schwellwert, ab dem die Netware diese Warnung normalerweise erzeugt, liegt bei 10%. Bei einem groáen Volume mit 10 GB tritt die Meldung also bereits bei einem freien Speicherplatz von knapp einem GB auf. NetWare warnt mit dieser Meldung davor, daá der verfgbare Plattenplatz eventuell nicht mehr ausreicht, um Dateien beim Zugriff wieder dekomprimiert abzuspeichern. Die Meldung ist also fr die Dateien selbst v”llig unkritisch und hat auch mit der Gr”áe der einzelnen Datei nichts zu tun. Sie sollten allerdings bald auf dem angegebenen Volume entweder unbenutzte Dateien l”schen oder den Platten-platz vergr”áern, damit h„ufig benutzte Dateien wieder dekomprimiert abgelegt werden k”nnen. Diese erh”ht die Zugriffs-geschwindigkeit auf diese Dateien zum Teil enorm, weil sonst das Entpacken bei jedem einzelnen Zugriff im Hauptspeicher des Servers erfolgt. Diese Grenzen und damit zusammenh„ngenden Einstellungen k”nnen Sie mit folgenden SET-Befehlen ver„ndern: 'Convert Compressed to Uncompressed', 'Decompress Percentage Disk Space Free to Allow Commit' und 'Days Untouched before Compression'. 3.4.26 Treiberprobleme mit NW 4.x Service Packs ------------------------------------------------ DNF99727 Bei den letzten NetWare 4.x Service Packs ist eine Option zum Update der LAN-, WAN- und Plattentreiber auf den ODI 3.31 bzw. HAM Standard per Default aktiviert. Wer nun alte Treiber benutzt, die nicht zu diesen neuen Standards konform arbeiten bzw. Hardware, fr die keine neueren Treiber existiert, riskiert, dass die entsprechende Hardware nicht mehr fehlerfrei funktioniert. Bei Plattencontrollern und Netzwerkkarten ist dies natrlich besonders kritisch. Eine Deinstallation des jeweiligen Service Packs ist nur m”glich, wenn Sie bei der Installation angegeben haben, daá Sie ein Backup der alten Dateien erstellen m”chten. Dabei werden auch die alten Treiber mitgesichert, die Sie testweise auch einzeln wieder zurckspielen k”nnen. 3.4.27 mehrere Volumes bei NWSB 4.2 Installation ------------------------------------------------- DNF99731 Wie in der TID 10073371 beschrieben, ist die fehlende M”glichkeit, bei Netware for Small Business 4.2 bei der Installation mehrere Volumes zu erstellen, ein Fehler im INSTALL.NLM. Es kann (auf der ersten Platte) nur ein Volume SYS: erstellt werden, das die ganze Netware Partition belegt. Den Fehler k”nnen Sie durch den Einsatz des INSTALL.NLM aus dem SP9 von NetWare 4.11/4.2 l”sen. Dazu bricht man den Installationsprozeá der NetWare ab, verwendet das oben beschriebene INSTALL.NLM und erstellt damit die Volumes. Nach einen Neustart des Servers mit dem eigenen INSTALL.NLM bemerkt er, daá bereits Volumes vorhanden sind. Dabei k”nnen Sie die Volumedefinitionen bernehmen. Bei NetWare 4.11 Small Business Versionen mssen Sie allerdings fr Lizenzeinspielungen wieder das alte INSTALL.NLM verwenden. 3.4.28 falsche Version des TSANDS und SMDR bei NWSB 4.2 -------------------------------------------------------- DNF99732 TSANDS.NLM und SMDR.NLM aus NetWare for Small Business 4.2 sind f„lschlicher- weise Versionen, die eigentlich zu NetWare 5 geh”ren. Deshalb kann TSANDS auch mit der NWSB 4.2 nicht geladen werden. Sie erkennen diese falsche Version an "Unresolved Symbols" beim Laden. SMDR.NLM wird dagegen scheinbar problemlos geladen, bringt aber im Zusammenhang mit BackupExec den unsinnigen Fehler, dass die Partitionen nicht vorhanden seien. Backups mit BackupExec sind mit dieser Version nicht m”glich, ARCserveIT scheint sich dagegen daran nicht zu st”ren. Sie k”nnen beide Programme aus einem aktuellen NW 4.x Service Pack verwenden, wobei Sie sie manuell in SYS:SYSTEM kopieren mssen, weil die Versionsnummern kleiner sind als bei den vorhandenen Versionen und sie deshalb nicht mit der normalen Installationsroutine des Service Packs eingespielt werden. 3.4.29 SERVMAN zeigt Unmengen von aktiven Queues an ---------------------------------------------------- DNF99733 Netware 4.10 Server zeigen im Server Manager (SERVMAN) bisweilen einen unsinnigen Wert bezglich der Anzahl der vorhandenen Queues an: "Active Queues=4294967295". Dieser Wert bleibt auch nach einem Neuladen des SERVMAN bestehen und wird erst durch einen Neustart des Servers auf den korrekten Wert gesetzt. Der falsche Wert hat keinerlei Auswirkungen auf das System und kann ignoriert werden. 3.4.30 3 zus„tzliche User -------------------------- DNF99734 Die NW 4.11 (evtl. auch nur die Small Business Version) besitzt drei zus„tzliche Accounts (d.h. es sind 8 User m”glich bei einer 5 User Version), um Printer Server ohne Userverlust einbinden zu k”nnen. Diese sind auch als normale Userlizenzen nutzbar. 3.4.31 Netware 4.x und Pure IP ------------------------------- DNF99735 Die Netware 4.x und auch die Version 3.x sind nicht in der Lage, Clients mit Pure IP zu bedienen. Ein PING auf den Server funktioniert zwar, wenn TCP/IP korrekt installiert wurde, aber ein Login geht damit nicht, weil das Novell eigene NCP (NetWare Core Protocol) IP nicht untersttzt. Bei Netware 4.x gibt es allerdings die M”glichkeit, mit Netware/IP zu arbeiten, mit dessen Hilfe IPX NCP Pakete in TCP/IP Pakete einpackt werden und so ber Leitungen oder Systeme bertragen werden, die nur TCP/IP untersttzen. Diese Methode sollte allerdings nur dann eingesetzt werden, wenn wirklich keine andere M”glichkeit besteht. Bei korrekter Installation funktioniert sie aber problemlos. 3.4.32 Paáwort bei REMOTE unter NW 4.x und NW 5 ------------------------------------------------ DNF99738 Im Gegensatz zum REMOTE.NLM der NW 3.x, dessen Paáwort im Klartext in der Startdatei zu sehen ist, erlaubt es das REMOTE.NLM der NW 4.x, dass das Paáwort verschlsselt wird. Die Verschlsselung wird aktiviert ber: remote encrypt wobei anschlieáend die korrekte Syntax des LOAD REMOTE Befehls angezeigt wird und auf Wunsch auch gleich in die Startdatei eingetragen wird. Verweis: TID 2923412) 3.4.33 User Homedirectory -------------------------- DNF00148 Wenn Sie gewohnt sind, ein Homeverzeichnis ber die Login Script Variable login_name zu mappen, werden Sie feststellen, dass diese Variablen keine langen Dateinamen zul„sst bzw. den Namen nach dem 8. Buchstaben einfach abschneidet und so versucht, ein nicht existentes Verzeichnis zu mappen. Beispiel: MAP x:=vol1:users\%login_name Wenn Sie aber bei Netware 4.x oder 5.x statt %login_name die Variable %CN bzw. %home_directory verwenden, k”nnen Sie auch Benutzernamen mit mehr als acht Buchstaben benutzen und auch automatisch mappen. home_directory muss natrlich beim Anlegen des Benutzers definiert worden sein. Auch wenn Sie mit den Login Namen zum sp„teren Auslesen innerhalb einer Batchdatei oder aus einem Anwendungsprogramm heraus mit set xy=%login_name ablegen, werden wieder mehr als acht Buchstaben untersttzt. 3.4.34 Konsole (ent-)sperren ----------------------------- DNF00167 Server Konsole sperren im MONITOR.NLM (NW 4.x). Dazu geben Sie ein Paáwort ein, das Sie beim Entsperren wieder benutzen mssen. Alternativ k”nnen Sie auch bei NW 4.x das Supervisor (!) Paáwort verwenden. Denn auch hier gibt es einen (versteckten) Supervisor, dessen Passwort w„hrend des Einrichtens der NDS mit dem des Admins synchronisiert wird und im folgenden unter anderem fr das Entsperren der Lockfunktion im MONITOR.NLM verwendet werden kann. Verweis: TID 2908785 Wenn man bei aktivierter Intruder Detection das Passwort zu oft ausprobiert, ist die Konsole fr die eingestellte Zeit gesperrt. Schalten Sie die Intruder Detection fr denjenigen Container, der auch im Bindery Context des Servers steht, aus und k”nnen dann mit ENABLE LOGIN wieder den Supervisor Account benutzen. Um das Supervisor Passwort zu „ndern, melden Sie sich als Admin mit einem Bindery Login am Server an (LOGIN /B) und „ndern von dort mit SETPASS SUPERVISOR das Supervisor Passwort. 3.4.35 Volume SYS: umbenennen ------------------------------ DNF00168 Das install.nlm in der NWSB 4.2 Version ist so beschnitten, dass es nicht m”glich ist, ein VOL? in SYS oder umgekehrt umzubennen, da fr die Žnderung auf das Volume SYS zugegriffen wird. Die L”sung ist das Install.nlm der 4.11 Version, das als Novell Patch ins224.exe zu bekommen ist und fr diese Zwecke auch bei einer neueren NW 4.x Version funktioniert. 3.4.36 Codepage bei NetWare-Server „ndern ------------------------------------------ DNF00244 Wie kann man nachtr„glich die Codepage eines NetWare-Servers „ndern? Leider schweigt sich die normale Dokumentation von Novell dazu aus, sie erl„utert lediglich, welche Codepages berhaupt untersttzt werden. Das Žndern ist aber relativ einfach zu erledigen, indem man die dafr zust„ndige Treiberdatei gegen eine andere Version von der Installations-CD von Netware austauscht. Dazu f„hrt man den Server herunter und geht mit EXIT zurck zu DOS. Jetzt l”scht man zuerst die Datei Lconfig.sys im Verzeichnis C:\Nwserver. Anschlieáend kopiert man die gewnschte Datei, beispielsweise Lc_850.049 (fr Deutschland mit Code Page 850) nach C:\Nwserver und benennt sie in Lconfig.sys um. Die letzten drei Ziffern des Dateinamens stehen dabei fr die Codepage, die drei der Dateierweiterung fr den L„ndercode. Nach einem Server-Neustart arbeitet NetWare mit der neuen Codepage. Weitere Informationen zum Thema Codepages finden Sie in der Support-Datenbank von Novell unter http://support.novell.com, wenn Sie nach dem Begriff Lconfig suchen. Quelle: http://www.heise.de/ct/faq/hotline/98/18/hotline9818_14.shtml mit ausdrcklicher Genehmigung der Zeitschrift c't zum Nachdruck 3.5 NetWare 5.x ================ 3.5.1 Vorwort 3.5.2 Installation 3.5.3 Betrieb 3.5.4 allgemeine Probleme 3.5.5 Updates und Patches 3.5.6 NW 4.x Tipps fr NW 5.x 3.5.7 ConsoleOne 3.5.8 NSS 3.5.9 Bildschirmschoner bei NetWare 5.x 3.5.10 Logo beim Start des Servers 3.5.11 Alte DOS Utilities nicht mehr vorhanden 3.5.12 NW 5.x und Hardware 3.5.13 WAN Traffic Manager 3.5.14 Netware 5 verliert Lizenzen 3.5.15 Problem mit MONITOR.NLM 3.5.16 Zeitsynchronisationsprobleme 3.5.17 SCMD: Searching for migration agents 3.5.18 NW 5.1 und Btrieve 3.5.19 Policy Manager Meldungen und Optionen 3.5.20 User Quota auf NSS Volumes 3.5.21 verschiedene Farben bei Modulen 3.5.22 Update einer NW 5.0 mit SP6(a) auf NW 5.1 3.5.23 Sommer- und Winterzeit bei NW 5.x 3.5.24 CD-ROM Laufwerk 3.5.25 Netware Configuration File 3.5.26 Dateilocks und hohe Auslastung 3.5.27 REPLACE von NLMs 3.5.28 Probleme mit NW50SP6a 3.5.29 ALIAS 3.5.30 TCP und IP Statistiken 3.5.31 Probleme mit NW 5.1 Support Packs 3.5.1 Vorwort -------------- DNF01360 Erst seit der NetWare 5.0 ist es m”glich, TCP/IP als Standardprotokoll zu nutzen. Die NetWare 5.1 enth„lt einen erweiterten Netscape Enterprise Webserver, einen Newsserver, IBM WebSphere Application Server 3.0 Standard Edition und IBM WebSphere Studio 3.0 Entry Edition und erlaubt damit die Erstellung von webbasierten Applikationen mit dem NDS eDirectory. Sie erlaubt auch den Zugang per Browser auf den NW 5.1 Server, das sogenannte Web Portal. 3.5.2 Installation ------------------- DNF05635 Bei der Installation von NetWare 5 ist es schon mehrfach zu H„ngern bei der Installation gekommen, die wohl vom verwendeten SCSI-CDROM-Treiber herrhren. In einem Fall wurde das Problem durch die "Advanced Options" (nach Auswahl der Sprache und Lizenz-Screen mit F2- bzw. F3-Taste erreichbar) gel”st, indem dort beim CD-ROM- Driver "DOS" statt "NetWare" gew„hlt wurde. Wer einen schnellen Server mit NetWare 5.1 einsetzt, kommt evtl. ber die Installationsroutine gar nicht heraus. Grund ist das JAVA.NLM, das auf Servern mit mehr als 450 MHz unter Umst„nden einfach geschlossen wird und den Installationsprozess damit abbricht. Auch erkennen die original Treiber der NetWare 5.1 neue Hardware nicht mehr (richtig). Verwenden Sie in einem solchen Fall die Overlay CD, die den aktuellen Support Pack bereits in die Installations-CD integriert und deshalb mit aktuellen Treibern und allen Updates daherkommt. Einen bereits installierten Server sollten Sie auf diese Weise aber nicht (!) updaten. Mit den Original Symbios Logic Treibern, die der NetWare 5.0 beiliegen, kann die Installation eventuell mittendrin abbrechen. Mit aktuellen Treibern klappt aber alles auf Anhieb. Bei der Frage nach der Zeitzone w„hlen Sie bitte "Amsterdam". (siehe Tipp "Sommer- und Winterzeit bei NW 5.x") Sollten Sie MLA-Lizensen einsetzen, drfte die TID 2944797 interessant fr Sie sein. 3.5.3 Betrieb -------------- DNF03512 Sie sollten unbedingt das Client Filecaching (siehe Tipp "Dateilocks und hohe Auslastung") ausschalten, um den laufenden Betrieb nicht zu gef„hrden. Ansonsten gibt es mittlerweile immer gr”áere Unterschiede zwischen NetWare 5.0 und 5.1, weil fr letzteres weitaus neuere Patches existieren und diese Version von Novell weiterhin untersttzt wird. 3.5.4 allgemeine Probleme -------------------------- DNF05622 Wenn der Server auch nach der Installation oder Update den Namen TEMPORARY hat, existiert wahrscheinlich eine INSTAUTO.NCF in C:\NWSERVER, die dem Server in der Loadstage 2 diesen Namen verpasst. Normalerweise wird die Datei zwar gel”scht, bei einem Abbruch oder anderen Problem kann es aber vorkommen, dass dies nicht klappt. 3.5.5 Updates und Patches -------------------------- DNF07679 fr NetWare 5.0: Bitte beachten Sie den Tipp mit weiterhin bestehenden Problemen des Support Packs fr NetWare 5.0, die von Novell nicht weiter supported wird. NW50SP6A.EXE 154 MB 18.12.00 NetWare 5.0 Service Pack 6a 56/128bit, multilingual OS5PT2A.EXE Server.exe Update fr NetWare 5.0 SBS5PT2A.EXE Server.exe Update fr SBS 5.0 NDP2XP7.exe (wenn Sie NDPS einsetzen) TS524o.EXE behebt diverse TIMESYNC Probleme wsock4f.exe neue Winsock Version flsysft3.exe behebt einige Lockprobleme und Abends tsa5up9.exe behebt TSA Probleme (ben”tigt fr Backups) tcp553v.exe neuer TCP/IP Stack (entspricht dem von NW 5.1 SP3) Neuere NSS Updates untersttzen nur noch NetWare 5.1. fr NetWare 5.1: NW51SP8.EXE 375 MB 08.03.05* NetWare 5.1 Service Pack 8 multilingual; letzte Version Hinweis: Schalten Sie aber auf jeden Fall das Opportunistic Locking aus. siehe Tipp "Dateilocks und hohe Auslastung" Achten Sie beim NetWare 5.1 Update auf den Tipp bzgl. Problemen mit dem SP8. Die Patches sind auf der Service CD fr NetWare 5.x bzw. auf der Service DVD1 fr NetWare und (zumindest fr NetWare 5.1) im Internet bei Novell zu erhalten. 3.5.6 NW 4.x Tipps fr NW 5.x ------------------------------ DNF03573 Sehr viele Tipps aus dem Bereich Netware 4.x gelten auch fr NetWare 5.x und oft auch fr NetWare 6.x. Es ist recht schwierig, das richtig einzuordnen bzw. richtig zu kategorisieren. Vorschl„ge nehme ich jederzeit gerne entgegen. 3.5.7 ConsoleOne ----------------- DNF99739 Die ConsoleOne ist eine grafische (Java-basierte) Oberfl„che fr den NetWare 5.x File Server, die schon bei der Installation in Erscheinung tritt und diese erleichtern soll. Dadurch wird aber die Minimalanforderung an RAM und Prozessor stark nach oben geschraubt. Mit 32 MB RAM ist die Installation eine Tortur, weil der Server andauernd swappt. 64 MB oder bei groáen Volumes gleich 128 MB RAM sollten es schon sein. Bei NetWare 5.1 werden brigens 128 MB als Minimum empfohlen. Die ConsoleOne kann auch im laufenden Betrieb den NWAdmin zumindest teilweise ersetzen. Aber sowohl NWAdmin als auch ConsoleOne werden mittlerweile nicht mehr weiterentwickelt und einige Programme wie ZENworks 3 lassen sich nur ber ConsoleOne administrieren, andere nur ber NW Admin. Wenn ein falscher Videomodus eingestellt ist, der den Start der ConsoleOne verhindert, kann dieser mit DEF_RSP.NCF (in sys:java/nwgfx/) wieder zurckgesetzt werden. Der Script versucht den Videomodus und die angeschlossene Maus zu erkennen. Abstrze unter Windows XP liegen wahrscheinlich an einer Inkompatibilit„t der Version der JVM, die dem ConsoleOne beiliegt, mit Windows XP. Die neuste JVM von Sun sollte hier Abhilfe schaffen. 3.5.8 NSS ---------- DNF99740 Die NetWare 5.x ist zus„tzlich zum bekannten NetWare Filesystem mit dem Filesystem NSS ausgestattet. Mittels NSS wird die fr das Mounten ben”tigte Zeit drastisch reduziert. Auáerdem wird fr NSS erheblich weniger RAM ben”tigt. NSS Volumes machen bei sehr groáen Plattengr”áen und sehr groáen bzw. sehr vielen Dateien Sinn. NSS-Volumes lassen sich erst mit aktuellen NetWare Support Packs softwarem„áig spiegeln. Alternativ k”nnen Sie eine Spiegelung natrlich auch ber ein Hardware RAID System vornehmen. Auch erst mit aktuellen NW 5.x Support Packs funktionieren Speicherplatz- beschr„nkungen auf Volumeebene, wobei man das NSS-Volume vorbereiten und die Restriktionen mit ConsoleOne erstellen muss und die Rettung von gel”schten Dateien per Salvage. Bei NSS-Volumes sind automatisch alle zus„tzlichen Namespaces integriert, die allerdings keinen zus„tzlichen Speicher ben”tigen. CDROM Volumes k”nnen so auch lange Dateinamen enthalten. Das SYS: Volume ist brigens bei NW 5.x nicht NSS-f„hig. Sobald NSS Volumes definiert wurden (CD-ROMs werden auch ber NSS angesprochen), wird automatisch ein virtuelles Volume NSS_ADMIN erstellt, das NSS Status Informationen ber Filesystemaufrufe zur Verfgung stellt. Bei Netware 6 ist NSS 3.0 enthalten. Verweis: TID 10021097, http://www.portlocksoftware.com/documents/index.htm 3.5.9 Bildschirmschoner bei NetWare 5.x ---------------------------------------- DNF99741 Der Screen Saver wurde bei NetWare 5.x aus dem MONITOR.NLM ausgelagert und in ein eigenst„ndiges NLM gepackt. Man hat jetzt einige Steuerm”glichkeiten: SCRSAVER ENABLE; DELAY=300; DISABLE LOCK Die ";" sind notwendig. Nach 300 Sekunden (5 Minuten) schaltet sich der Bildschirmschoner ein und fragt nach dem n„chsten Tastendruck nach keinem Paáwort (DISABLE LOCK). Um einen Paáwortschutz zu erreichen, verwendet man einfach ENABLE LOCK, wobei der Benutzer dann eine gltige NDS ID, Kontext, und Paáwort eingeben muá. Warnung! Frhere Versionen des Screensavers hatten erhebliche M„ngel, die bis hin zum Abend beim Entladen des Moduls gingen. Seit dem Service Pack 4 wird eine Version installiert, die aber problemlos funktioniert. 3.5.10 Logo beim Start des Servers ----------------------------------- DNF99743 Das Logo beim Start des NetWare 5 Servers kann man unterbinden, indem man diesen einmalig mit SERVER -NL und dann wieder normal mit SERVER startet. Sinnvoll ist diese Einstellung, wenn man die Meldungen der einzelnen Module beim Starten des Netware Servers ohne manuelles Umschalten auf die Konsole betrachten m”chte. Zum Aktivieren des Screens reicht wiederum ein einmaliger Aufruf: SERVER -SL. Die Dokumentation nennt hier auch SERVER -L. Die komplette grafische Oberfl„che X Window, die bei Netware 5 standardm„áig gestartet wird, l„át sich brigens durch Auskommentieren der Zeile STARTX.NCF in der AUTOEXEC.NCF deaktivieren, wenn Sie diese nicht st„ndig ben”tigen. Ein manuelles Laden ist aber natrlich wieder jederzeit m”glich. 3.5.11 Alte DOS Utilities nicht mehr vorhanden ----------------------------------------------- DNF99744 Viele der alten DOS basierten Programme wie NETADMIN sind bei NetWare 5.x nicht mehr vorhanden, weil der Aufwand sie protokollunabh„ngig (IPX / TCP/IP) umzuschreiben, zu groá war. Auch SEND und SYSTIME sind nicht mehr vorhanden. In IPX Umgebungen sind die meisten Utilities aus NetWare 4 zum Teil lauff„hig. NETADMIN bietet aber nicht alle neuen M”glichkeiten der NetWare 5 und hat in einem (mir bekannten) Fall sogar eine NDS8 eines NW 5.1 Servers zerst”rt! 3.5.12 NW 5.x und Hardware --------------------------- DNF98745 Prozessoren: NetWare 5.x l„uft problemlos mit allen Original Intel Prozessoren und auch dem AMD K6 und K6/2, dagegen nicht mit dem AMD K5 und Cyrix Prozessoren. Der AMD K6-2 ist laut Novell Deutschland zwar nicht Novell-zertifiziert, es wurden bisher aber noch keine Probleme gemeldet. AGP Grafikkarten: NetWare 5.0 hat schon bei der Installation mit AGP Grafikkarten in einigen Systemumgebungen Probleme, wenn eine h”here Aufl”sung als VGA eingestellt ist. Vor allem ATI Karten laufen mit Super VGA nicht, weil die Karte den VESA-Modus 800x600 nicht korrekt untersttzt. Das f„llt auf einem Windows Rechner nicht auf, weil dort VESA nicht benutzt wird. Hinweis: Installieren Sie den Netware 5.x Server immer mit der Aufl”sung "Standard VGA". 3.5.13 WAN Traffic Manager --------------------------- DNF99746 In NetWare 5 gibt es als neues NLM den WTM (Wan Traffic Manager). Dieser soll die Synchronisation zwischen WAN Verbindungen zu kontrollieren. WTM ist auch fr NetWare 4.11 verfgbar Novell Patch wtmc1.exe Es gibt aber einige Einschr„nkungen: . Kein Support . Man muá nach der Installation von WANMAN im Baum das DS Update neu einspielen. . WANMAN kontrolliert keine Timesync Pakete. Als einzige L”sung bietet sich der Einsatz von DCF77 Uhren auf beiden Seiten an und jeweils die Einstellung als Single Reference Server. 3.5.14 Netware 5 verliert Lizenzen ----------------------------------- DNF99750 Bei Netware 5 'vergiát' NLS ab und zu seine Lizenzen. POLICY MANAGER - (5.00-15): Unable to obtain a network connection license. Operation will continue. Please contact your Network Administrator. error # C0001006 Nach der Installation des aktuellen Service Packs und Ausfhren von SETUPNLS an der Konsole sollte der Fehler behoben sein. Verweis: TID 10025366: 'grace' connection to Server TID 10017305: NW5SP4 installed- now getting C0001001 errors TID 10017860: Error "Update Connection License Failed" Bei Einsatz der aktuellen Service Packs gibt es nur noch ein Lizenzproblem: Beim Einspielen desselben wird zuweilen aufgrund einer nicht ganz einwandfreien products.dat die falsche SERVER.EXE eingespielt. Bei NSBS 5.1 wird also die SERVER.EXE der NetWare 5.1 nach C:\NWSERVER kopiert. Aufgrund der unterschiedlichen Lizenzierungsarten der Small Business Versionen und der Vollversionen k”nnen die bestehenden Lizenzen nicht weiter benutzt werden. Kopieren Sie in diesem Fall einfach die richtige SERVER.EXE aus dem Service Pack nach C:\NWSERVER und starten den Server neu. 3.5.15 Problem mit MONITOR.NLM ------------------------------- DNF00150 Beachten Sie bitte, dass sich bei der Netware 5.x in SYS:SYSTEM kein MONITOR.NLM befindet. Dieses liegt lokal auf der Startpartition des Servers. Falls dort doch eine Version liegt, stammt sie wahrscheinlich von einer Umstellung von NW 4.x und kann beim Aufruf Abends verursachen. 3.5.16 Zeitsynchronisationsprobleme ------------------------------------ DNF05619 Wenn bei einem Netware 5.0 Server (als Single konfiguriert) die Uhrzeit immer wieder und vor allem innerhalb kurzer Zeit falsch geht, liegt das unter Umst„nden an einem geladenen IDE Treiber. Versuchen Sie einfach, den IDE Treiber zu entladen oder installieren Sie den Treiber aus Novell Patch ideata5a.exe oder einem aktuellen Support Pack, der die Timesync Probleme meist behebt. Der Fehler Timesynchronization has been lost after xx successfull polling loops tritt bei allen neuen TIMESYNC.NLM Versionen nach 5.09 auf. Hier k”nnen Sie auf die alte Version aus dem Service Pack 2a zurckkehren (inkl. TIMESYNC.MSG) oder den - rein kosmetischen - Fehler einfach ignorieren. Weitere L”sungen und Workarounds zu Zeitsynchronisationsproblemen bei NetWare 5 sind bei http://www.linum.com/de/support/novell/ beschrieben. Der Fehler "Synthetic time" oder "Synthetische Zeit" , der bei NetWare 4.x vor allem bei manuellen Uhrzeit„nderungen auftritt, erscheint bei der NetWare 5 ohne Service Pack 3 auch aufgrund eines Zeitzonenproblemes, das in der TID 10011030 erkl„rt wird. Auch dieser Fehler ist rein kosmetischer Natur und sollte keinen Grund zur Besorgnis darstellen. Das "Reparieren" dieses Fehlers, wie er in dem Tip bei Netware 4.x beschrieben ist, sollte nicht durchgefhrt werden! Installieren Sie statt dessen den aktuellen Support Pack, der das Problem behebt. Wenn Sie von DSREPAIR Timesync Probleme gemeldet bekommen, diese aber nicht finden, sollten Sie wissen, dass es fr das Schema eine eigene Zeitsynchronisation gibt, die natrlich auch funktionieren muss. Verweis: TID 10087479 3.5.17 SCMD: Searching for migration agents -------------------------------------------- DNF00184 Seit dem NW5SP4 wurde die Default-Konfiguration des SCMD ge„ndert. Seither kommt es unter Umst„nden zu Fehlermeldungen des Servers, wenn IPX nicht installiert wurde. SCMD wird in Netware 5.x fr den Compatibility Mode fr IP/IPX Netze ben”tigt und kann in reinen IP Installationen bedenkenlos entladen bleiben. Deaktivieren Sie einfach den Aufruf in der AUTOEXEC.NCF. Alternativ kann man SCMD auch mit der Option "/g" starten. Sollten Sie ihn trotzdem brauchen, lesen Sie TID 2950414 und TID 10013853. Das entstehende Piepsen l„sst sich brigens mit "set sound bell for alerts =off" ausschalten. 3.5.18 NW 5.1 und Btrieve -------------------------- DNF00188 NetWare 5.1 installiert automatisch BTrieve 7.0 und verursacht damit unter Umst„nden Problem mit Applikationen, die die alte Version 6.x ben”tigen. Ersetzen Sie die neue Version einfach durch BTrieve v6.10f (1996) von der gleichen CD. 3.5.19 Policy Manager Meldungen und Optionen --------------------------------------------- DNF00189 Sie sehen den PM Status Install Screen normalerweise nur einmal nach der Installation von NW5SP5 an der Serverkonsole. Er ist fr Policy Manager Fehlermeldungen zust„ndig und verschwindet nach dem n„chsten Neustart des Servers wieder, wenn der Policy Manager sich richtig registriert hat. Verweis: TID 10054138 Die m”glichen Befehle, mit deren Hilfe Sie weitere Infos ber den Policy Manager per Konsole abrufen k”nnen, k”nnen Sie sich mit PM HELP anzeigen lassen. Die Liste ist aber zumindest bei meinem NetWare 5 Server nicht vollst„ndig, wenn ich die Ausgabe mit den m”glichen Optionen in der TID 10054503 vergleiche. Vor allem PM DISPLAY und PM STATS sind interessant, wenn es um die Lizenzverwaltung bei gr”áeren Servern geht. 3.5.20 User Quota auf NSS Volumes ---------------------------------- DNF00209 Ab SP5 bei NW5 bzw. SP1 bei NW5.1 ist es m”glich auf einem NSS Volume den Speicherplatz eines Users zu beschr„nken. NSS /userspacerestrictions=NSSVOLUMENAME um es einzuschalten. NSS /nouserspacerestrictions=NSSVOLUMENAME um es auszuschalten. Verwaltet wird es mit ConsoleOne. 3.5.21 verschiedene Farben bei Modulen --------------------------------------- DNF00240 Beim Laden von Modulen (vor allem beim Starten der NetWare 5) oder beim Aufruf von MODULES an der Serverkonsole werden die Modulnamen in verschiedenen Farben angezeigt (wenn Sie einen Farbmonitor besitzen ;-)). Modulnamen in Cyan (hellblau) zeigen an, dass das Modul ber die server.exe geladen wurde. Rote Namen bedeuten, dass das jeweilige Modul aus dem Startup Verzeichnis geladen wurde, weiáe Namen deuten darauf hin, dass das Modul aus der AUTOEXEC.NCF geladen wurde und letztendlich pinkfarbene Module werden angezeigt, wenn das Modul von einem anderen Modul automatisch geladen wurde. Verweis: TID 2945349 3.5.22 Update einer NW 5.0 mit SP6(a) auf NW 5.1 ------------------------------------------------- DNF05636 Wer ein Update eines aktuell gepatchten NW 5.0 Servers (sprich mit SP6(a)) auf Netware 5.1 vornimmt und die NDS7 beibeh„lt, muss einige Probleme bzgl. des NDS "Updates" umschiffen, weil es sich dabei in einigen Punkten um einen "Downdate" handelt. Sie k”nnen jedoch eine Overlay-CD verwenden, die aus einer Original NW 5.1 CD und dem aktuellen Support Pack besteht. Novell bietet das fertige ISO Image auf seinen FTP-Servern zum Download an: Novell Patch nw51sp8ed.exe. Alternativ k”nnen Sie vor dem Update und vor dem letzten Herunterfahren des NW 5.0 Servers den folgenden Konsolenbefehl eingeben: SET DSTRACE=DOWNGRADEDIBTOVERSION9 Aufgrund der Versionsnummer des DSLOADER.NLM geht die NW 5.1 von einer NDS8 aus und erlaubt deshalb nicht die Installation der NW 5.1 mit NDS7. Dies k”nnen Sie beheben, indem Sie nach dem oben erw„hnten Herunterfahren eine alte DSLOADER.NLM nach C:\NWSERVER kopieren oder diese ganz einfach umbenennen bzw. l”schen. Eine alte Version finden Sie auf der NW 5.1 Installations-CD-ROM unter NW51:products\nds7\startup. Sie sollten auch darauf achten, dass sich keine NDS-bezogenen Dateien in C:\NWUPDATE befinden. 3.5.23 Sommer- und Winterzeit bei NW 5.x ----------------------------------------- DNF01258 Novell hat beginnend mit NW 5.x fast alle europ„ischen Zeitzonen falsch definiert. So hat Novell berall die amerikanische Regel " Sommerzeit beginnt am ersten Sonntag im April" eingesetzt. Fr NW 5.1 und mitteleurop„ische Zeit rate ich bei der Installation "Amsterdam" als Zeitzone zu w„hlen. Dies ist die einzige mit der richtigen Regel. Fr alle anderen Zeitzonen muss man die Regel manuell korrigieren. SET START OF DAYLIGHT SAVINGS TIME = (MARCH SUNDAY LAST 2.00.00 AM) Dieses Vorgehen mssen Sie nach der Installation einen neuen Support Packs eventuell wiederholen. Erstaunlicherweise sind in NW 4.11 und 4.2 alle europ„ischen Zeitzonen richtig. 3.5.24 CD-ROM Laufwerk ----------------------- DNF01260 Beim CDROM.NLM der NW 5.x werden die CDs nach dem Einlegen automatisch gemountet und nach dem Herausnehmen auch wieder korrekt dismountet. Allerdings untersttzt diese Version kein Rename von CDs mehr. Falls Sie dieses Feature von der NW 3.x und 4.x gewohnt sind und weiterhin ben”tigen, k”nnen Sie unter Netware 5.x auch CDINST.NLM verwenden, welches zur Installation der NW 5.x verwendet wird und das alte CDROM.NLM der NW 4.x enth„lt. 3.5.25 Netware Configuration File ---------------------------------- DNF01261 Hier werden vor allem die aktuellen Einstellungen der SET-Befehle abgelegt. Diese Datenbank heiát NetWare Configuration Database und hier speichert der NetWare Server beim korrekten Herunterfahren alle Žnderungen an SET Befehlen, die Sie per Konsole oder ber das MONITOR.NLM vorgenommen hatten und bis dato nur auf SYS: bzw. im RAM liegen. Sie k”nnen das Speichern der aktuellen Einstellungen jederzeit ber den Befehl FLUSH CDBE erzwingen. Allerdings werden nur Persistant SET Befehle dort abgelegt. Non-Persistant SET Befehle mssen wie gewohnt in AUTOEXEC.NCF oder STARTUP.NCF eingetragen werden. Physikalisch handelt es sich um die Datei C:\NWSERVER\SERVCFG.000 und weitere SERVCFG.* als Backupversionen davon. Dies ist insofern wichtig fr Sie, weil diese Dateien (z.B. nach einem Absturz beim Herunterfahren) auch korrupt werden und einem Serverneustart verhindern k”nnen. In Extremf„llen (siehe folgende TIDs) mssen sie auch eine Kopie der Datenbank in SYS:_NETWARE l”schen. Suchen Sie dazu in der Novell Knowledgebase nach "SERVCFG". Dort werden Sie neben der TID 10023623 und TID 10063646 weitere TIDs mit Problembeschreibungen finden, bei denen die CDBE eine Rolle spielt und unter Umst„nden gel”scht werden muss. Alle ge„nderten SET Einstellungen mssen Sie nach einem (nun hoffentlich erfolgreichen) Neustart allerdings erneut eingeben. Die TID 10069588 beschreibt weitere Einzelheiten, unter anderem wie man die CDBE editieren kann. 3.5.26 Dateilocks und hohe Auslastung -------------------------------------- DNF01275 Die beiden NW 5.x Service Packs NW50SP6(A) und NW51SP2(A) aktivieren ein Client File Caching, das die aktuellen Novell Clients auch benutzen, mit dem aber einige Anwendungsprogramme nicht klarkommen. So entstehen File Locks (Dateisperren) und teilweise auch eine hohe Auslastung des Servers. Mit dem Parameter Set Client File Caching Enabled = Off an der Serverkonsole (!) aktiviert der Client (!) dieses Feature nicht mehr. Falls die erw„hnten Symptome bereits aufgetreten sind, sollten Sie nach dem Einstellen des SET-Parameters den Server neu starten. Aktivieren Sie diesen Parameter auch dann, wenn Sie scheinbar keine Probleme mit File Locks oder hoher Prozessorauslastung haben. Verweis: TID 10051516 Dieser Parameter wird bei der Installation des NW51SP3 brigens automatisch gesetzt! Hinweis: Bei NetWare 6.x sollte man zus„tzlich noch folgenden Parameter setzen: SET LEVEL 2 OPLOCKS ENABLED = OFF Verweis: TID 10095627 3.5.27 REPLACE von NLMs ------------------------ DNF01391 Ab NetWare 5.1 mit SP3 bzw. NetWare 6 ist es m”glich, NLMs nicht nur einzeln zu entladen und wieder neu zu laden, sondern mit dem Befehl REPLACE zu "ersetzen", d.h. das bereits geladene - und evtl. nach einem Update veraltete - NLM wird entladen und die Version von der Festplatte wird sofort neu geladen. Dieses Vorgehen bietet sich auch bei Konfigurations„nderungen an, die bei bestimmten Programmen erst nach einem Neustart des Moduls aktiv werden. (z.B. DHCP-Server) 3.5.28 Probleme mit NW50SP6a ----------------------------- DNF01257 Bitte beachten Sie, dass der Support Pack 6 ohne "a" Probleme bei der NDS Synchronisierung per TCP/IP hat. Die folgenden Probleme gelten auch fr den NW51SP2A, wobei es fr die NetWare 5.1 bereits neuere Support Packs gibt, die die folgenden Probleme nicht mehr aufweisen. Fr Netware 5.0 gilt aber weiterhin: Probleme mit Dateilocks und hoher Auslastung (siehe anderen Tipp) Wenn Sie Print Queues zusammen mit NDPS nutzen, gibt es Abends in NDPSM.NLM. L”sung: ndp2xp7.exe, das bei Novell nicht mehr erh„ltlich ist, das Sie aber auf meiner Service DVD2 fr NetWare im Verzeichnis Misc\Print finden. Sie mssen besonders beim Einsatz der NDS8 auf die korrekte NICI Installation achten und nach Installation des Service Packs, aber unbedingt vor dem Serverneustart die aktuelle NICI nochmal darberinstallieren. Wenn Sie das nicht gemacht haben, kann die NDS nicht mehr ge”ffnet werden, da die NDS8 den NICI zwingend voraussetzt. Der Server wird dann nicht mehr korrekt hochfahren. Setzen Sie in diesem Fall Novell Patch nrepair3.exe ein. Dann werden Sie gleich zu Beginn der Service Pack Installationsroutine nach dem Admin-Kennwort gefragt, das Sie mit vollem Kontext eingeben mssen. Leider wird die korrekte Eingabe nicht geprft und wenn man dann bei 60-70% Fortschritt ist, wird der angegebene Account benutzt, um NLS upzudaten. Wenn Name oder/und Passwort jetzt nicht korrekt sind, kommen Sie scheinbar nicht weiter. Wenn Sie nun auf die Konsole wechseln, k”nnen UNLOAD SETUPNLS eingeben und nach dem Serverneustart (vorher nimmt er immer wieder die alte, falsche Kombination) SETUPNLS nochmal laufen lassen. COMPAQ Server starten unter Umst„nden nicht mehr, weil die HAM Treiber nicht bzw. falsch aktualisiert wurden. (siehe Readme des Service Packs) Weiterhin gibt es sowohl fr NDS7 als auch NDS8 neue Versionen. Das Problem mit Zeitverschiebungen besteht weiterhin. (siehe Tipp Zeitsynchronisationsprobleme) NSS Probleme: Verzeichnis Quotas unter NSS funktionieren nicht und sind absolut zu vermeiden! 3.5.29 ALIAS ------------- DNF02490 Ab NetWare 5.0 gibt es die M”glichkeit, Aliase zu definieren, um komplizierte oder lange Konsolenbefehle zu vereinfachen. Ohne weitere Optionen werden alle aktuellen Aliase angezeigt. Sehr interessant fr Vielschreiber ist M, das statt MODULES benutzt werden kann. Mit SPEED erhielten Sie in frheren NetWare Versionen eine Zahl, die sich aus Prozessortyp und Taktrate berechnete. Bei aktuellen NetWare Versionen gibt es zus„tzlich den Konsolenbefehl CPUCHECK, der die genaue Prozessorbezeichnung und Taktrate anzeigt. Ab NetWare 5.1 ist SPEED sogar einfach ein Alias auf CPUCHECK, d.h. der alte Befehl ist damit nicht mehr verfgbar. Wenn Sie ihn wieder aktivieren m”chten, l”schen Sie den Alias, indem Sie ALIAS SPEED eingeben. Eigene Alias Befehle k”nnen Sie natrlich auch erstellen: ALIAS neueralias bestehenderbefehl, wobei letzterer auch aus mehreren W”rtern bestehen kann. Diese Befehle bleiben dauerhaft gespeichert. 3.5.30 TCP und IP Statistiken ------------------------------ DNF03514 Mit den aktuellen Support Packs fr NetWare 5.1 und 6.0 k”nnen Sie an der Konsole mit den Befehlen _TCP oder _IP aktuelle Statistik-Informationen zu diesen Protokollen anzeigen. 3.5.31 Probleme mit NW 5.1 Support Packs ----------------------------------------- DNF05645 Mit den letzten Support Packs wurden einige NLMs von SYS:SYSTEM nach C:\NWSERVER verschoben und werden nun von dort gestartet. Aus diesem Grund muss nun zwingend eine CONFIG.SYS existieren, die folgende Eintr„ge enth„lt: FILES=80 BUFFERS=50 Ansonsten k”nnen einige elementare Module nicht geladen werden und der Server f„hrt nicht korrekt hoch. Das aktuelle Support Pack 8 hat zwei Probleme nach Abschluss der Betaphase verpasst bekommen: Das neue RCONAG6.NLM erzeugt korrupte SLP Eintr„ge. Deshalb unbedingt vor Einspielen des Support Packs die alte Version sichern und gleich nach dem Update wieder zurckkopieren. Server, die die neue rconag6 schon geladen hatten, mssen auáerdem neu gestartet werden, da der defekte SLP Eintrag dafr nicht mehr von alleine weg geht, selbst wenn man rconag6 entl„dt oder mit der alten Version ersetzt. Auáerdem ist es m”glich, dass bei dem Update manche neuen Treiber aus dem Support Pack nicht automatisch installiert werden. Der SP8 hat zus„tzlich das Problem, dass er Speicher ber 1 GB nicht nutzen kann. In diesem Fall sollten Sie den Novell Patch 51sp8srv.exe installieren. Broadcast Messages kommen auáerdem leer an. 3.6 NetWare 6.x ================ 3.6.1 Vorwort 3.6.2 Installation 3.6.3 Betrieb 3.6.4 Probleme 3.6.5 Updates und Patches 3.6.6 Netware 6 Neuerungen 3.6.7 NetWare 6.x Lizensierung 3.6.8 CIFS, NFS und AFP Server 3.6.9 IP-Adresse eines NW 6.x Servers „ndern 3.6.10 Cluster 3.6.11 zu wenig Long Term Cache Hits 3.6.12 Fehler beim Binden von IPX 3.6.13 NSS3 3.6.14 NSS Performance 3.6.15 NSBS Starter Pack 3.6.16 m”glicher Datenverlust bei iManager und NetWare 6.5 3.6.17 Speicherleck im TSAFS 3.6.18 abgelaufene Zertifikate 3.6.19 ISO Datei mounten 3.6.20 Update auf NetWare 6.5 3.6.21 NetWare 6.5 SP6 Probleme 3.6.22 NetWare 6.5 SP7 Probleme 3.6.1 Vorwort -------------- DNF08703 NEU!! Netware 6.0 hat (vor allem als Small Business Version) viele neue Features und M”glichkeiten, die NetWare 6.5 hat mit MySQL in einer kommerziellen Version, PHP, OpenSSH und vielen weiteren Žnderungen u.a. im NSS File System nochmal zugelegt. Seit dem SP3 hat die NetWare 6.5 eine vollwertige Bash (Linux Shell). iManage, iFolder, NetStorage, Native File Access, iPrint (basierend auf NDPS) bieten neue Zugriffsm”glichkeiten auf den Server, dessen Daten und Drucker. NDS/eDirectory hat mit der Version 8.6 erneut einen Sprung gemacht (aktuell ist allerdings bereits eDirectory 8.8) und erlaubt noch gr”áere Verzeichnisse, die trotzdem erheblich performanter als die originale NDS der NetWare 4.x sind. NetWare 6.x wird mit einer Cluster Lizenz fr zwei Server ausgeliefert. Verweis: Weitere Hinweise zur neuen Lizensierung der NetWare 6, vor allem bzgl. der Benutzer, siehe "NetWare 6 Lizensierung". Allgemeiner Support fr NetWare 6.5 l„uft bis 2010 und erweiterter Support sogar bis 2012: (LNK) (!XT [support.novell.com/lifecycle/lcSearchRe]) Links . http://www.novell.com/Netware6/ . http://partnerweb.novell.com/partner/netware/nw6.html . http://partnerweb.novell.com/pda/nw6_de.html: kaufm„nnische und technische Argumentationen fr NetWare 6 . http://www.nwconnection.com/2000_10/NetWare%206/: Skalierung . TID 10064501: NetWare 6 Readme Addendum 3.6.2 Installation ------------------- DNF08705 NEU!! NetWare 6.0 untersttzt nun auch USB Tastaturen und USB M„use fr die GUI. NetWare 6.5 untersttzt zus„tzlich auch USB Festplatten und USB Sticks. Sowohl Medien mit FAT Partitionen als auch mit NetWare-Partitionen werden hier untersttzt. Mindestvoraussetzung fr die Prozessoren sind Intel Pentium II oder neuer (inklusive Celeron, PIII und Xeon) bzw. von AMD die Modelle Duron, Athlon und Thunderbird. Ein Rechner mit Intel PentiumPro l„uft, wird aber von Novell nicht supported. Zur Installation der NDS 8.6, die bei der NW 6 enthalten ist, sollten Sie die TID 10063534 gelesen haben, damit ein Update von einer frheren NDS Version nicht in einem Desaster endet. Bei einer Neuinstallation eines NetWare 6.0 Servers kann man das SYS: Volume nur als NSS Volume anlegen. Das ist von Novell so gewollt, mit der versteckten Option per F5 kann man auch das "alte" Traditional File System verwenden. Auch bei einem Update werden SYS: Volumes mit dem traditionellen Filesystem problemlos bernommen. Andererseits spricht nichts gegen das neue NSS 3.0 Filesystem. Hinweis: Die neue NetWare 6.5 SP7 Overlay CD sollten Sie nicht als Update einer „lteren NetWare Version verwenden, sondern mit der SP6 Overlay CD das Update durchfhren und dann erst auf SP7 updaten. Auch die Neuinstallation eines Server mit der SP7 Overlay CD in ein bestehenden Netz wird Probleme verursachen, da hier automatisch ein eDirectory 8.8 installiert wird. Bei einem Update einer „lteren NetWare 6.5 Installation wird eDirectory nur auf die neueste 8.7.x Version gebracht. Weitere Tipps fr die Umstellung finden Sie bei http://www.novell.com/documentation/lg/nw6p/readme/data/adax4zb.html. Lesen Sie auch unbedingt die Sammel-TID 10064501: NetWare 6 Readme Addendum. 3.6.3 Betrieb -------------- DNF06655 Der Zugriff auf NetWare 6 Server mit VLMs wird zwar offiziell nicht untersttzt, funktioniert aber problemlos, wenn Sie beachten, dass Sie die NDS Untersttzung aktiviert haben und mit Kontexten (CX bzw. qualified Username) arbeiten. 3.6.4 Probleme --------------- DNF06651 M”gliche Server Abends mit NetWare 6 sind in der TID 10066256 beschrieben. Bei NetWare 6.5 SP5 wurden Probleme mit Intel RAID Controllern gemeldet. Verwenden Sie hier den SCSIHD.CDM vom Backup des vorigen SPs. 3.6.5 Updates und Patches -------------------------- DNF07696 nw6sp5.exe 368 MB 01.07.04 NetWare 6.0 Support Pack 5 fr NetWare 6 und Novell Small Business Suite 6; letzte Version nw6nss5c.exe 1,8 MB 13.10.05 Post SP5 NSS modules fr NetWare 6.0 nw65sp7.zip 973 MB 17.09.07 NetWare 6.5 Support Pack 7 fr NetWare 6.5, Novell Small Business Suite 6.5 und Open Enterprise Server Fr NetWare 6.0 sind noch einige weitere Einzelpatches erschienen. Auch fr NetWare 6.5 sollten noch einge weitere Patches installiert werden, damit der Server stabil l„uft! Diese Dateien sind auf der Service-DVD1 fr NetWare und natrlich im Internet bei Novell zu finden. 3.6.6 Netware 6 Neuerungen --------------------------- DNF01314 Netware 6 sollte die Netware 5 ursprnglich nicht abl”sen, sondern nach oben erg„nzen. Netware 6 war eher fr groáe Data Center gedacht, die sehr groáe Datenmengen sehr schnell verarbeiten mssen. Mittlerweile sind aber einige interessante Features hinzugekommen, die es fr NW 5.x nicht einzeln gibt, aber auch fr kleinere Installationen interessant sind. Auáerdem wird Netware 5.0 seit l„ngerem und nun die Version 5.1 nicht mehr supported. Eine sehr interessante Neuerung der NetWare 6 ist iFolder, eine L”sung fr mobile Benutzer, bei dem ausgew„hlte Daten offline bearbeitet werden k”nnen und bei erneutem Zugriff auf den Server wieder mit den Netzdaten synchronisiert werden. Netware 6 arbeitet komplett mit NSS Volumes, wobei auch das "alte" Filesystem enthalten ist. Unter Netware 6 ben”tigt die NDS auch kein TTS mehr, was bisher den Einsatz von NSS als SYS: Volume ausgeschlossen hat. 3.6.7 NetWare 6.x Lizensierung ------------------------------- DNF01314 T10! Die NetWare 6 wird nur noch auf Userbasis lizensiert. Das heisst einerseits, dass Sie in dem Netzwerk so viel NetWare 6 Server (nicht als Cluster!) installieren k”nnen, wie Sie m”chten, andererseits aber auch, dass Sie fr jeden User, der in die NDS eingetragen wird und sich mit dieser Kennung auch anmeldet, eine Lizenz ben”tigen, nicht wie frher fr die Anzahl von Benutzern, die maximal gleichzeitig angemeldet sind. Eine Userlizenz wird damit automatisch mit dem ersten Anmelden eines Users reserviert und kann fr 90 Tage nicht mehr andersweitig genutzt werden. Nach diesen 90 Tagen seit dem letzten Anmelden wird die Lizenz wieder freigegeben. Man kann diese Lizenz auch manuell freigeben, dies ist aber im t„glichen Gebrauch nicht praktikabel. Sie verstossen gegen die Lizenzbedingungen, wenn mehrere unterschiedliche Personen innerhalb von 90 Tagen mit der selben Nutzerkennung arbeiten, egal ob gleichzeitig oder nicht. Ein und die gleiche physiche Person kann sich so oft anmelden, wie sie will (auch gleichzeitig), verbraucht dabei genau eine Lizenz, und das ist so auch vorgesehen. In vielen Bereichen ist diese neue Lizensierungsmethode zwar relativ problemlos, aber vor allem Universit„ten und Schulen bzw. Firmen mit Teilarbeitskr„ften werden mit diesem neuen Modell ihre Probleme bekommen. Zumindest fr akademische Institutionen mit VLA oder CLA Level gibt es eine spezielle Lizensierung, bei der ein Tool die Lizenzen nach dem Ausloggen gleich wieder freigibt, was dem frheren Modell entspricht. ("Academic lisensing") Die Small Business Suite 6.0 wird lizensiert wie die „lteren NetWare Versionen, allerdings reicht hier eine SBS Serverlizenz jetzt fr 2 Server. Die Small Business Suite 6.5 / 6.6 wird lizensiert wie die normale 6.5, hier reicht eine SBS Serverlizenz jetzt sogar fr 5 Server. Auch „ltere NetWare Versionen k”nnen zusammen mit der NetWare 6 in einem Tree vorhanden sein. Dieser wird aufgrund der NetWare 6 automatisch ein eDirectory 8.6 Tree. Die neue User-Objekt Lizensierung ist nur fr den Zugriff auf NW6 relevant. Die Lizenzen werden jetzt User Objekten zugeordnet statt Servern. Zus„tzliche NetWare 6 Serverlizenzen k”nnen Sie problemlos und kostenlos bei http://www.novell.com/licensing/eld/LRequest.jsp?ENCRYPTION=NW6 ordern. Hinweis: In manchen neuen NDS Implementationen wird die Platzierung der User Lizenzobjektenicht bercksichtigt. W„hrend diese in frheren NetWare Versionen meist im Container des Serverobjekts lagen und dort auch (vom Server selbst) gefunden wurden, mssen sie bei der NetWare 6 vom Userobjekt aus gefunden werden. Sie drfen also die Userlizenzen und User nicht in zwei parallel liegenden Organisatorischen Einheiten (OU) ablegen, sondern sollten darauf achten, dass die Lizenzen in der User OU selbst oder in einer beliebigen h”her liegenden OU oder Organisation liegen, damit sie per Tree Walking (in Richtung [Root]) gefunden und genutzt werden k”nnen. Sie k”nnen das bzw. die Lizenzzertifikate im NW Admin durch Doppelklick betrachten und erkennen sofort, ob und von wem Lizenzen belegt sind. 3.6.8 CIFS, NFS und AFP Server ------------------------------- DNF02442 Die Netware 6 (und auch die Netware 5.1 mit einem Enhancement Pack) agiert sowohl als CIFS Server fr Windows Clients (CIFS steht fr Common Internet File System, eine Weiterentwicklung von SMB) als auch als NFS Server fr Linux und andere Unixe. Auáerdem auch per AFP (Apple File Protocol) als Appletalk Server, was in allen drei F„llen keinen speziellen Netware Client auf den genannten "Fremd-" Rechnern erfordert, sondern diese mit deren gewohnten Umgebung auf den Netware Server zugreifen l„át. Fr Windows Rechner (vor allem, wenn ein Rechner den Server administrieren soll oder wenn ZENworks genutzt wird) sollte momentan allerdings weiterhin der Novell Client32 eingesetzt werden. Dieses Native File Access Pack ist auch fr Netware 5.1 (allerdings kostenpflichtig) verfgbar, nicht dagegen fr die NetWare 5.0. Nach Žnderungen im CIFS Konfigurationsfile sollten Sie die Žnderungen immer mit CIFSSTOP und CIFSSTRT aktivieren, weil das Neuladen von CIFS.NLM nicht automatisch auch das CIFSPROX.NLM neu l„dt. 3.6.9 IP-Adresse eines NW 6.x Servers „ndern --------------------------------------------- DNF01314 An folgende Stellen die IP-Adresse eines NetWare 6.0 Servers nach einer Žnderung in INETCFG.NLM zus„tzlich korrigiert werden: . SYS:etc\hosts . SYS:etc\hostname . SYS:apache\conf\adminserv.conf . SYS:apache\iFolder\Server\httpd.conf . SYS:NI\UPDATE\DATA\PortResolverInstalled.properties . SYS:\NOVONYX\SUITESPOT\ADMIN-SERV\CONFIG\NS-ADMIN.CONF (weitere Einstellungen fr NetWare Enterprise Web Server siehe TID 10053504) . bei gleichzeitiger Žnderung des Subnetzes sollten Sie die TID 10062053 beachten Weitere M”glichkeiten siehe http://www.novell.com/coolsolutions/netware/features/a_ip_changes_nw6.html bzw. in der TID 10067853 Wenn dieser Server der Gateway in das Internet war oder er bei Clients als DNS-Server eingetragen war, mssen bei den Clientrechnern natrlich auch Žnderungen vorgenommen werden. Bei NetWare 6.5 wird diese Prozedur auf eine einzige Žnderung im Portal reduziert. Beschreibung finden Sie in TID 10088753. 3.6.10 Cluster --------------- DNF01314 NetWare 6.x bietet mit der Standard-Lizenz bereits einen 2 Node Cluster an. Einen einfachen Cluster k”nnen Sie kostengnstig mit folgender Konfiguration einrichten: http://developer.novell.com/research/sections/netmanage/tips/2001/november/t011 101.htm 3.6.11 zu wenig Long Term Cache Hits ------------------------------------- DNF02455 T10! Cache memory buffers werden nur fr das Caching des traditionellen File Systems genutzt. Auch die Long Term Cache Hits und viele andere Statistiken im MONITOR.NLM zeigen nur dafr vernnftige Werte an. Bei NetWare 6 und teilweise bereits bei NetWare 5.0 und 5.1 werden mehrheitlich oder ausschlieálich NSS Volumes genutzt. In diesem Fall spielen die verfgbaren Cache Memory Buffers oder auch die Long Term Cache Hits, die in frheren NetWare Versionen einen Anhaltspunkt geben, ob der Server noch genug Arbeitsspeicher hat, keine Rolle mehr und k”nnen auch gegen Null gehen, ohne dass das System davon betroffen w„re. Um die korrekten Statistiken fr NSS zu ermitteln, sind die Konsolenbefehle NSS stats und NSS info zu verwenden. Eine allgemeine Hilfe zu allen m”glichen NSS Befehlen liefert NSS /?. 3.6.12 Fehler beim Binden von IPX ---------------------------------- DNF01314 Wenn ein NetWare 6.x Server bei der Installation nur mit IP eingerichtet wurde, nachtr„glich aber doch IPX eingerichtet werden soll, hagelt es Fehlermeldungen. Dies liegt daran, dass die ServerID, die gleichbedeutend mit der IPX Internal Net Adresse frherer NetWare Versionen ist (bzw. ein Alias des alten Befehls), bei PureIP Netzen nicht (mehr) ben”tigt wird und deshalb auch nicht in die AUTOEXEC.NCF eingetragen wird. Die L”sung ist trivial: Fgen Sie in der AUTOEXEC.NCF direkt nach dem File Servernamen einen Eintrag ServerID hexadresse ein, wobei hexadresse eine beliebige siebenstellige, aber eindeutige Adresse sein muss, die von keinem anderen Server oder anderem Ger„t im Zusammenhang mit IPX benutzt werden darf. Verweis: TID 10073957, TID 10066884 3.6.13 NSS3 ------------ DNF01314 Das NSS Filesystem gibt es in der Version 2.0 seit NetWare 5.0. NSS 3.0 bringt bei NetWare 6 die Storage Pools mit sich. In denen kann man sowohl mehrere Devices (HDD) zu einem Pool zusammenfassen, sowie aus diesem Pool dann auch "Dynamische" Volumes bilden. So kann mann einem Pool, der aus 2 * 80 GB Platten (insgesamt also 160 GB) besteht, 2 Volumes zu JE 160 GB definieren! Jedes der Volumes kann bis zur Gr”áe des Pools wachsen, wobei das andere jeweils weniger Gesamtkapazit„t anzeigt. Man legt sich damit nicht im Vorhinein fest, wie groá die Volumes sind, sondern kann den Plattenplatz dynamisch belegen. Das Volume SYS: sollte allerdings einen eigenen Pool SYS erhalten (was bei der Installation normalerweise automatisch geschieht), damit ihm der Platz nicht ausgeht. Aus šbersichtsgrnden benenne ich bereits w„hrend der Installation den Pool SYS gerne in SYSPOOL um, um Verwechslungen mit dem Volume SYS: zu vermeiden. Der Pool kann bei Platzbedarf dann online erweitert werden (entsprechendes Plattensystem, das Online Žnderungen erlaubt, vorausgesetzt) Wichtig ist, dass aktuelle Support Packs und evtl. auch zus„tzliche NSS- Patches eingespielt sind. Wenn ein NSS Pool beim Mounten Fehler oder gar Abstrze verursacht, kann man durch einen Parameter in der ASCII-Datei festlegen, dass der betroffene Pool beim Hochfahren des Servers nicht gestartet wird. Erstellen Sie dazu die Datei NSSstart.cfg in C:\NWSERVER des Servers. Dort hinein kommt der Befehl /poolAutoDeactivate=all Dadurch bleibt der genannte (oder gleich alle) Pools im "DEACTIVE" Status und Sie k”nnen den gewnschten Pool mit nss /Poolverify=poolname berprfen und mit nss /PoolRebuild=poolname reparieren. Der Pool Rebuild, der dem VREPAIR aus frheren Zeiten entspricht, kann im Extremfall einen korrupten Pool, auf den aber noch zugegriffen werden kann, v”llig unbrauchbar machen! Sorgen Sie fr eine aktuelle Datensicherung! Seit dem NW 6.5 SP3 ist es brigens m”glich, einen Pool Snapshot, d.h. eine Kopie des Pools im gemounteten Zustand zu erstellen. Dies nutzen Backupprogramme und auch der aktuelle Portlock Storage Manager nutzt dieses Feature fr online Images. Hinweis: TID 10086744 3.6.14 NSS Performance ----------------------- DNF01314 NSS has it's own caching and parameters to be set during the loading of the NSS modules. The following are parameters which tunes the performance of NSS: a. cachebalance b. fileflushtimer c. bufferflushtimer d. closedfilecachesize e. allocahead "Cachebalance" controls how much memory is available for NSS to use for cache. The default for SP2 is just 10%, so increasing it to 80% or 85% puts us on a more level playing field with the legacy file system, which gets 100% (unless NSS is loaded, in which case legacy gets the remainder - 90% if NSS is using default). This percentage should be set to the percentage of total volume space taken from NSS volumes (i.e. 10GB FAT and 90GB NSS would be /cachebalance-85). Increasing "fileflushtimer" and "bufferflushtimer" from their defaults will not increase or optimize performance. In fact increasing them can cause problems with off-lining volumes in clusters and can even cause data loss. These should not be changed from their defaults. "Closedfilecachesize" dictates how many closed files are kept in cache. This can significantly improve performance on NSS. For NetWare 5.x this should be set to 8192, whereas for NetWare 6 the default is 50000. On NetWare 6 this can be increased to 100000 without a problem, but if it is increased to 100000, then the "OpenFileHashShift" should be increased from 15 to 17. "Allocahead" is used to allocate extra blocks ahead of time in anticipation of new files being larger than the 4k block size, which helps performance with larger files but hurts performance with small files. Since we know most of the files will be small, we turn off allocahead. This is acceptable on NetWare 5, but should not be done on NetWare 6. To activate these parameters, you can issue the following command at the startup of NSS, or place it in the AUTOEXEC.NCF file: nss /cachebalance=80 /closedfilecachesize=8192 /allocahead=0 3.6.15 NSBS Starter Pack ------------------------- DNF01314 Der Starter Pack der NetWare Small Business ist mit fnf Userlizenzen kostenfrei, aber wird nicht umsonst installiert und ist auch seit August 2006 nicht mehr verfgbar. Nach der Installation muá das Produkt auf den Endkunden lizenziert und aktiviert (unlock) werden, sonst stellt es nach 90 Tagen seinen Dienst ein. Erweiterungen des Starter Packs sind (siehe Punkt 5 unten) noch bis Juni 2007 verfgbar. Novell Small Business Suite Starter Pack Discontinuation In conjunction with the announcement last week regarding the retirement of the Novell Small Business Suites, the associated Starter Pack program will also be discontinued effective July 2006. Here are a few additional details that pertain to this announcement: 1) The Novell Small Business Suite Starter Pack 6.6 will go end-of-life July 31, 2006 at which time it will be generally supported through June 2008. The lifecycle process is detailed at http://support.novell.com/lifecycle 2) As a migration path, your customers who have a Novell Small Business Suite Starter Pack can purchase support from Novell for their product or they can purchase the Novell Open WorkGroup Suite. Additionally, the Novell Open WorkGroup Suite is the migration path to Linux for Novell Small Business Suite Starter Pack customers. There is also a $80/user annual maintenance subscription (rental) option for the Novell Open WorkGroup Suite which is a very cost effective migration path for the Starter Pack customers. 3) The Starter Pack activation web site will be shut down when the Starter Pack goes end-of- life on July 31, 2006. Novell will also close down the Novell Small Business Suite application portal when the Novell Small Business Suite 6.6 goes into maintenance mode on July 31, 2006. 4) As for component updates, The Novell Small Business Suite Starter Pack components will not be updated to their latest versions. For your customers who want the latest product versions from Novell you should direct them to look to the Novell Open WorkGroup Suite as a migration path from Novell Small Business Suite Starter Pack. 5) If you have customers that have the Starter Pack installed and want additional users, Novell will continue to offer the Expansion Pack for customers through June 2007. 3.6.16 m”glicher Datenverlust bei iManager und NetWare 6.5 ----------------------------------------------------------- DNF01314 Warnung! M”glicher Datenverlust bei Benutzung von iManager auf NetWare 6.5 Server. Ein schwerwiegender Fehler in iManager auf NetWare 6.5 kann zum kompletten Verlust von traditionellen Partitionen fhren. Das Problem tritt unter folgenden Umst„nden auf: 1. Eine Festplatte wurde unter NetWare 5.x partitioniert mit einer traditionellen Partition (kein NSS) 2. Die Festplatte war beim Upgrade nach NetWare 6.5 nicht aktiv, oder wurde erst nach der Installation/Upgrade auf NetWare 6.5 angeschlossen 3. Man benutzt irgend eine "Storage" Funktion in iManager auf diesem Server. Dabei l”scht iManager jegliche NetWare 5.x Partition, ohne zu fragen und die dazugeh”rigen Volumen werden dismounted. S„mtliche Daten auf diesen Partitionen gehen verloren. Verweis: TID 10092919 Laut dieser TID wird der Fehler im NetWare 6.5 SP2 behoben. Durch den Konsolenbefehl "MM UPGRADE PARTITIONS" k”nnen Sie die Konvertierung der NetWare 5.x Partition in das neue Format vornehmen, so dass auch der iManager keine Probleme damit mehr hat. 3.6.17 Speicherleck im TSAFS ----------------------------- DNF01314 Im NetWare 6.5 Support Pack 2 sollte ein Speicherleck des TSAFS, der bei vielen Backupprogrammen als Schnittstelle zum Filesystem eingesetzt wird, eigentlich behoben sein, obwohl einige Rckmeldungen kommen, die das Problem nicht als gel”st sehen. Workaround: tsafs.nlm l”schen bzw. umbenennen, tsa600.nlm in die autoexec.ncf bzw. in der smsstart.ncf eintragen, eventuelle Fehlermeldungen beim Hochfahren (von smsstart) ignorieren. Die TSA600.nlm gibt es in den letzten Support Packs von NetWare 6.0 bzw. eine neuere Version in Novell Patch tsa5up15.exe. 3.6.18 abgelaufene Zertifikate ------------------------------- DNF06672 Wenn SSL-Zugriffe auf den iManager nicht mehr funktionieren oder andere Probleme bzgl. der Zertifikate an der Server Konsole angezeigt werden, liegt das sicher an abgelaufenen Zertifikaten. Diese k”nnen Sie mit dem Tool PKIDIAG leicht reparieren, wobei neue Zertifikate nach einem Diagnoselauf einfach gel”scht und neu erstellt werden. 3.6.19 ISO Datei mounten ------------------------- DNF01314 NetWare 6.5 Support Pack 2 fhrt ein neues Feature ein, das es erlaubt, ISO Dateien als NetWare Volumes zu mounten. Dazu gibt es zwei neue NSS Befehle: nss /MountImageVolume=path_imagefilename erzeugt aus dem angegebenen CD oder DVD Image ein read-only NSS Volume und mountet es gleich nss /RemoveImageVolume=path_imagefilename dismountet und entfernt das angegebene Image als NSS Volume Das ISO Image muss auf einem NSS Volume liegen. Verweis: TID 10095903 3.6.20 Update auf NetWare 6.5 ------------------------------ DNF01314 Wenn Sie einen NetWare 5.x oder 6.0 Server auf NetWare 6.5 updaten m”chten, mssen Sie den Server nicht wie frher ber die neue CD booten, sondern bei laufendem Server in der GUI unter INSTALL die NetWare 6.5 als neues Produkt installieren. Installationsverzeichnis ist das Root der OS CD. Verwenden Sie am besten eine aktuelle Overlay CD mit eingearbeitetem Support Pack und nicht die Original-CD. Falls obige Installationsweise jedoch fehlschl„gt (selbst schon erlebt), mssen Sie den Server ber das "Down Server Upgrade" installieren. Verweis: TID 10090315 3.6.21 NetWare 6.5 SP6 Probleme -------------------------------- DNF01314 Sie sollten beim SP6 aus Stabilit„tsgrnden unbedingt einige zus„tzliche Patches installieren. Alle bekannten Probleme mit dem SP6 fr NetWare 6.5 und OES finden sich in diesem Wiki: http://wiki.novell.com/index.php/Nw65sp6#Post_SP6_known_issues 3.6.22 NetWare 6.5 SP7 Probleme -------------------------------- DNF01314 Novell hat nach der letzten Beta des SP7 ein neues TCPIP.NLM in den SP aufgenommen, der vor allem mit BorderManager Servern massive Probleme bereitet. Updateversion: Novell Patch TCP681j.exe.zip Alle bekannten Probleme mit dem SP7 fr NetWare 6.5 und OES finden sich in diesem Wiki: http://wiki.novell.com/index.php/Nw65sp7 3.7 Open Enterprise Server =========================== 3.7.1 Vorwort 3.7.2 Installation 3.7.3 XEN 3.7.4 OpenSLP 3.7.5 OES 2 3.7.1 Vorwort -------------- DNF06665 Den Open Enterprise Server (OES) gibt es mit zwei Kernen. In der NetWare Variante basiert er auf einem NetWare 6.5 SP3 Server. Support Packs sind fr NetWare 6.5 und OES gleichermaáen gltig. In der Linux Variante basiert er auf einem Suse Enterprise 9 Server (SLES9) und bietet alle Dienste, die im Laufe der Jahre fr die NetWare Server entwickelt wurden, auch an. Die Lizenzen gelten fr beide Kerne. Der NetWare Kern profitiert aber momentan noch von der jahrelangen Entwicklung und hat seine St„rken bei Performance, Stabilit„t, Features, Third Party Support (Backups, Antivirus u.„). Auáerdem ist die Administration unter Linux nicht ganz einfach. Der NetWare Kern wird von Novell garantiert bis 2015 untersttzt. (Quelle: Brainshare 2006 im M„rz 2006) 3.7.2 Installation ------------------- DNF06675 Die Installation von OES (NetWare) entspricht einer Installation von NetWare 6.5 mit eingebautem Support Pack. Die Installation einer OES mit Linux Kernel dem Installieren einer SLES 9 mit anschliessendem Hinzufgen der aus NetWare bekannten Komponenten NSS, iPrint, iFolder, usw. 3.7.3 XEN ---------- DNF01314 Die Virtualisierungssoftware XEN arbeitet als Hypervisor, sprich emuliert nicht einen kompletten Computer wie beispielsweise VMware, sondern bietet ber ein XEN-aktiviertes Linux (z.B. SLES10) eine Schnittstelle fr darber liegende Betriebssysteme (wieder SLES 10, bald auch SLES9, NetWare 6.5 und sicher auch andere Linux Derivate), die damit erkennen, dass sie vertualisiert laufen und darauf reagieren k”nnen. Mit Hilfe aktuelle CPU-Versionen von Intel und AMD k”nnen aber auch andere Betriebssystem wie Windows 2000/XP, NetWare 6.5 (aktuelles SP) usw. virtualisiert gestartet werden. Diese wissen aber nichts von ihrem "Glck" und beanspruchen dadurch das System mehr. Mit dem SLES SP1 steht die neuere Version XEN 3.04 zur Verfgung. Novell bietet fr voll virtualisierte G„ste ein kostenpflichtiges Driver Pack an, das "Windows- und Linux-Altanwendungen mit fast nativer Leistung" erm”glichen soll. Verweis: http://www.novell.com/de-de/products/vmdriverpack/ 3.7.4 OpenSLP -------------- DNF01314 NEU! Im Open Enterprise Server unter Linux arbeitet bzgl. SLP im Gegensatz zur NetWare Variante ein DA, der auf OpenSLP basiert und deshalb nicht per eDirectory konfiguriert wird, sondern per Konfigurationsdatei wie bei vielen anderen Linux Diensten. Verweis: Novell Doc: OES 2: Planning and Implementation Guide - SLP http://http://tinyurl.com/6gtm5k Verweis: Cool Solutions: AppNote: Configuring an OpenSLP DA on OES or SUSE Linux Enterprise Servers http://http://www.novell.com/coolsolutions/appnote/15954.html OpenSLP muss verwendet werden, wenn man einen DA unter Linux einrichten will und wird auch bei SA und UA empfohlen. Die beiden letzteren Dienste werden aber auch von eDirectory zur Verfgung gestellt, so dass man hier auch auf OpenSLP verzichten kann. Grunds„tzlich lassen sich folgende Empfehlungen aussprechen: Installieren Sie auf jedem OES2/Linux Server den Dienst OpenSLP. In der standardeinstellung erbeitet er nur als SA und UA. W„hrend der Installation geben Sie die IP-Adressen der DAs in Ihrme Netzwerk an. Wenn Ihr OES2/Linux Server ein DA wird, dann mssen Sie zus„tzlich zu reinen Installation auch die die Konfiguration umstelen, damit er als DA agieren kann. In Yast k”nnen sie nur den UA/SA Teil von OpenSLP einstellen. Den DA Teil mssen Sie manuell in der passenden Konfigurationsdatei vornehmen. Verweis: Cool Solutions: AppNote: Configuring an OpenSLP DA on OES or SUSE Linux Enterprise Servers http://http://www.novell.com/coolsolutions/appnote/15954.html 3.7.5 OES 2 ------------ DNF01314 NEU! Der Open Enterprise Server 2 basiert auf dem SLES 10. Die zus„tzlichen Komponenten, die den OES 2 vom SLES 10 unterscheiden, werden als "Add-On" im Yast installiert. NetWare 6.5 wird weiterhin mitgeliefert und (ab dem SP7) als Gast im XEN laufen. OES2 enth„lt u.a. Domain Services for Windows, die ein Active Diretory emulieren, und damit Windows Rechnern ohne Novell Client Zugriff auf alle Resourcen des Servers zu bieten. Mit der Dynamic Storage Technology werden sogenannte Schattenvolumes benutzt, die aus zwei physikalischen Volumes eine einzige logische Sicht auf die Dateien bieten und damit teure und billige Speichertechnologien mischen k”nnen, ohne dass der Anwender etwas davon merkt. 3.8 NDS, eDirectory ==================== 3.8.1 Vorwort 3.8.2 Partitionierung der NDS 3.8.3 NDS entfernen 3.8.4 Konsolenmeldung: "Synthetische Zeit..." 3.8.5 NDS in gemischten NW 4 und NW 5 Netzen 3.8.6 NDS prfen 3.8.7 anderen Login Script einbinden 3.8.8 DN (Distinguished Name) 3.8.9 verlorenes Admin-Paáwort 3.8.10 NDS Account Management 3.8.11 eDirectory 3.8.12 NDS Trees mergen und splitten 3.8.13 NDS sichern 3.8.1 Vorwort -------------- DNF03558 Die NDS (Novell Directory Services) heiát seit einiger Zeit eDirectory und ist mittlerweile das Kernprodukt von Novell, mit dessen Hilfe sowohl NetWare Server als auch viele andere Betriebssysteme wie NT, Solaris, Linux mit dem gleichen Verzeichnisdienst arbeiten k”nnen. Links . NDS Cool Solutions: http://www.novell.com/coolsolutions/nds/ . http://www.verzeichnisdienst.de/vz/nds/ 3.8.2 Partitionierung der NDS ------------------------------ DNF95753 Die NDS ist in gr”áeren Netzen eine hierachisch aufgebaute, baumf”rmige Struktur. Die Datenbank zur Verwaltung liegt ursprnglich nur auf einem Server. In einer Multi-Server Umgebung (vor allem in einem WAN) ist es nun sinnvoll, diese Baumstruktur in Abschnitte aufzugliedern und auf die verschiedenen Server zu verteilen. Jeder einzelne Abschnitt ist dann eine Partition. Zugleich k”nnen auch Kopien dieser Partitionen auf anderen Servern abgelegt werden. Diese heiáen dann Replikat oder Replica. Somit kann auch zugleich eine Sicherheitskopie der NDS angelegt werden. Wenn der Server mit der original Partition (Master-Replika) ausgefallen ist, so steht die NDS Information, die er tr„gt, immer noch ber die anderen Replikas zur Verfgung. Damit beginnt dann die eigentliche Arbeit: Wie partitioniert man sinnvollerweise? Wie sollen die Replicas verteilt werden? Wie viele Replicas und subordinary Replicas tr„gt ein Server? Antworten geben Kurse bei Novell, Literatur und Consultingunternehmen. 3.8.3 NDS entfernen -------------------- DNF96872 Falls die NDS defekt ist und man sich nicht mehr anmelden kann, ist es auch nicht m”glich, die NDS von einem NetWare Server zu entfernen. Es gibt allerdings einen undokumentierten Befehl, der die NDS l”scht, ohne sich als Admin anzumelden. Der undokumentierte Befehl Load install -dsremove bzw. nwconfig -dsremove erm”glicht das Entfernen der NDS im Punkt Directory Options ohne vorherige Adminanmeldung. Anschlieáend kann die NDS erneut installiert werden. Unter NetWare 4.10 gibt es zwar einige Fehlermeldungen, die einen erstmal zweifeln lassen, ob es wirklich geklappt hat. Trotzdem ist die NDS entfernt. Ab Netware 4.11 geht es v”llig ohne Fehlermeldungen, fast schon zu schnell. Hinweis: Versionen aus aktuellen Support Packs beinhalten diese Funktion nicht mehr. Hier gibt es Alternativen, die die NDS (zumindest die Versionen 6 und 7) fast genauso einfach l”schen: Den Server mit SERVER -NDB starten (bzw. die NDS mit UNLOAD DS schlieáen) und mit einem Dateimanager fr die Server Konsole (siehe NetwareFiles.de) bestimmte Dateien aus SYS:_NETWARE l”schen: block.nds, partitio.nds, value.nds und entry.nds . Als Freeware Tool zum reinen L”schen der Dateien bietet sich hier auch remfile.nlm von Novell Consulting an. Mit RCONSOLE k”nnen Sie auch jede dieser Dateien durch Darberkopieren einer leeren Datei ersetzen. 3.8.4 Konsolenmeldung: "Synthetische Zeit..." ---------------------------------------------- DNF95755 Synthetische Zeit wird auf Partition "MY_TREE." angegeben Alle Objekte in der NDS haben einen Timestamp. Bei der obigen Fehlermeldung gibt es Objekte, die einen Timestamp haben, der in der Zukunft liegt. Das passiert z.B., wenn beim Einrichten der NDS eine falsche Zeit eingestellt war. Das Ver„ndern der Systemzeit hat ziemlich weitreichende Folgen in der NDS. Eigentlich drfte man jetzt keinerlei Objekte mehr „ndern, bis dieser Zeit- punkt erreicht wird, da ja alle Žnderungen „lter w„ren als das Ursprungs- objekt. Da das nicht praktikabel ist, nimmt Netware eine synthetische Zeit. Da das aber nur eine Notl”sung ist, erscheint eben die Fehlermeldung. Wenn die Zeit jedoch nur um 2-3 Wochen verstellt wurde, was sich durch ein "local dsrepair" feststellen l„át, sollten Sie aufgrund der Warnung unten diesen Zeitpunkt einfach abwarten. Die Konsolenmeldungen verschwinden dann automatisch. Reparieren kann man das bei einer ansonsten intakten NDS mit DSREPAIR.NLM. Unter Advanced Options, Replica Operations, Repair time stamps and declare a new epoch bzw. bei der deutschen Version mit Erweiterte Optionen, Reproduktions- und Partitionsoperationen, Zeitstempel reparieren und eine neue Epoche angeben. Dieser Menupunkt ist bei den neuen DSREPAIR Versionen (z.B. Version 4.56) scheinbar nicht mehr vorhanden. Man kann ihn nur noch erreichen, wenn man DSREPAIR mit dem Parameter -A startet. Alle future time stamps werden damit auf die aktuelle Zeit gesetzt, gleich- zeitig wird mit der neuen Epoche verhindert, daá es zu Konflikten mit falschen time stamps von anderen Replicas kommt. Warnung! Beachten Sie aber unbedingt, dass dieser Vorgang in Multiserver- umgebungen (vor allem im WAN) erheblichen Datenverkehr verursacht und auch nicht unproblematisch ist, weil tempor„r alle Replikas auáer dem Master gel”scht werden. Bei Problemen w„hrend der Neusynchronisation ist dann die gesamte NDS zerschossen. Verweis: TID 10011031 3.8.5 NDS in gemischten NW 4 und NW 5 Netzen --------------------------------------------- DNF99758 In gemischten NW 4.x und NW 5.x Netzen innerhalb eines Baumes mssen alle Master NW 5.x Server sein. Alles andere macht frher oder sp„ter Probleme. (u.a. mit NLS, ZEN, DNS/DHCP, NEPS, etwas aufwendigeren NDS Operationen wie Merge oder Schemaoperationen aller Art). Des weiteren mssen auf den NW 4.10 und 4.11 Servern die jeweils aktuelle DS.NLM Versionen installiert sein, damit alle Features der NDS untersttzt werden. Solange in einem Multi-Server Netz NW 4.x Server (mit der NDS7) betrieben werden, sollte bei NW 5.x keine NDS8 verwendet werden. Dies macht eh keinen Sinn, weil die Neuerungen der NDS8 nicht aktiviert werden, solange noch ein Server mit der NDS7 verwendet wird. NW 4.10 und 4.11 Server sollten auáerdem die Licensing Services (aus Service Pack IWSP6A oder neuer) installiert haben, damit die Lizenzen des NW 5 Server installiert werden k”nnen. Dazu geben Sie nach der Installation LOAD SETUPNLS an der Konsole ein und anschlieáend den Namen des Admins inklusive Kontext (nach dem Muster CN=ADMIN.OU=blahblah.O=blahblubb) an. Zumindest bei NW 4.11 sollten Sie dann auch LOAD NLSLSP.NLM in der Autoexec.ncf eingetragen, sonst klappt die Lizenzierung nicht. 3.8.6 NDS prfen ----------------- DNF05244 Sie m”chten z.B. einen Synchronisationslauf im DSTRACE verfolgen und protokollieren: SET DSTRACE=ON ;DSTRACE einschalten SET DSTRACE=+SYNC ;Alle Sync-Infos an SET DSTRACE=+SCHEMA SET DSTRACE=+PART SET DSTRACE=+MISC SET TTF=ON ;Trace einschalten (TTF=Trace To File) SET DSTRACE=*S SET DSTRACE=*R ;Trace-File zurcksetzen SET DSTRACE=*H ;Synchronisation starten Warten Sie, bis die Synchronisation durch ist, dann geben Sie ein: SET TTF=OFF ; Tracefile schlieáen SET DSTRACE=OFF ; Trace beenden Die Datei SYS:SYSTEM/DSTRACE.DBG kann dann von Spezialisten ausgewertet werden. Fehlerhafte NDS Objekte im NWADMIN k”nnen folgende Symbole aufweisen: Kreise mit Fragezeichen = Problem Vierecke mit Fragezeichen = Snapin fr den NWAdmin nicht installiert Verweis: folgende TIDs in der Novell Knowledgebase sind fr dieses Thema zu empfehlen: . TID 2916107 NDS Troubleshooting . TID 10060600 NDS Health Check Procedures - Cross Platform . TID 2915160 Infos fr den Novell Support . TID 10073559 NDS Troubleshooting Files evtl. auch: . TID 10014936 NDS Tree Design Rules . TID 10056814 Guidelines for implementing NDS 8 . TID 10064117 eDirectory Obituary Troubleshooting . TID 10012766 NDS Backup 3.8.7 anderen Login Script einbinden ------------------------------------- DNF99126 INCLUDE [path]filename funktioniert (wie bei NW3.x), wenn Sie im Login Script eine normale ASCII-Datei einsetzen m”chten. Seit der NW 4.x kann man aber auch die Login Scripte von Profiles oder allen anderen NDS-Objekten, die die Eigenschaft 'loginscript' besitzen (O, OU, User...), einbinden. Hierzu lautet der Befehl INCLUDE [.]. Voraussetzung ist, dass das ausfhrende Objekt zumindest das Leserecht auf diese Eigenschaft hat. ASCII-Dateien haben den Vorteil, dass sie nicht in SYS:_NETWARE verwahrt werden und sich somit mit auch normalen Texteditoren bearbeiten lassen, allerdings bei mehreren Servern den Nachteil, dass sie nicht automatisch ber die NDS repliziert werden. 3.8.8 DN (Distinguished Name) ------------------------------ DNF99127 An der Serverkonsole muss des ”fteren ein NDS Username angegeben werden, meist handelt es sich um den Admin oder einen anderen Benutzer mit Admin Rechten. Dabei wird der DN (distinguished name) gefordert. Bei einem Baum, der folgendermassen aussieht: tree org1 org2 user1 w„re der DN von user1: cn=user1.ou=org2.ou=org1.o=tree cn:=common name ou:=organizational unit o:=organization Im Normalfall ist bei NDS-Operationen oder beim Einrichten bzw. L”schen von Lizenzen der Admin gefragt: cn=admin.o=baumname 3.8.9 verlorenes Admin-Paáwort ------------------------------- DNF00143 Man kann das Admin Paáwort wie bei Netware 3.x (siehe "verlorenes Supervisor-Paáwort") umstellen. Dazu k”nnen die gleichen Tools verwendet werden, wobei zuvor der Bindery Kontext (evtl. zus„tzlich) auf den Container gesetzt werden muá, in dem der Admin oder der jeweilige Benutzer steht. Bei NW 4.x und NW 5 ist im Vorfeld allerdings zu beachten, daá man zus„tzliche Admins nicht zum bestehenden Admin „quivalent macht (siehe "zus„tzlicher Admin"). Das L”schen des Admins selbst ist nicht so trivial zu beheben. Dazu gibt es bei NetwareFiles.de die Demoversion eines Utilities, alternativ ruft man Novell an und l„át den Admin gegen Bezahlung online wieder herstellen. Verweis: "Hacker", "Aussp„hen von Daten", "Einbruch in NetWare Server" 3.8.10 NDS Account Management ------------------------------ DNF00199 Das frhere NDS for Linux oder auch NDS for NT hiess zwischenzeitlich NDS Corporate Edition und jetzt NDS Account Management. Diese Version gibt es fr verschiedene OS und erm”glicht eine Verwaltung der Resourcen, wie sie das jeweilige OS anbietet. Also User Accounts, Domains, und was das jeweilige OS sonst noch so zu bieten hat. Es ist also auf das jeweilige OS zugeschnitten. Sie k”nnen die Version gestaffelt nach Userzahlen kaufen. (5, 25, 100 und 500) 3.8.11 eDirectory ------------------ DNF00200 eDirectory (frher: NDS8) l„uft nicht nur unter Novell NetWare, sondern auch untr Linux und Windows. Man kann unter Linux und Windows zwar auch User anlegen usw. die haben aber nichts mit dem OS zu tun, auf dem eDirectory l„uft. eDirectory ist also ein systembergreifendes Directory, auf das alle m”glichen Resourcen zugreifen k”nnen. Das k”nnen auch z.B. Kunden und Lieferanten sein und eDirectory w„re dann die Datenbank, die die Authentifizierung (Stichwort e-Commerce). Oder man legt seine Personaldatenbank im eDirectory ab. Den Ideen sind (fast) keine Grenzen mehr gesetzt. Vor allem in groáen Netzen mit zigtausenden Objekten (auch unter NetWare selbst) spielt eDirectory seine St„rken aus. In kleineren Netzen wird die neue Struktur, die eine neue physikalische Aufteilung der NDS Datenbank bedingte, aufgrund von automatischen Indexierungen der Objekte sogar langsamer sein. eDirectory kauft man ebenfalls gestaffelt, allerdings mit h”herer Userzahl (100, 500, 1000) 3.8.12 NDS Trees mergen und splitten ------------------------------------- DNF00225 Wer mehrere File Server mit NDS installiert, ohne w„hrend der Installation der neuen Server eine Verbindung zum ersten Server zu haben, kann diese nicht automatisch im gleichen Tree verwalten, auch wenn alle Server den gleichen Treenamen besitzen. Die einfachste L”sung ist das L”schen auf dem unwichtigen Server und das Neuanlegen der NDS auf demselben bei bestehender Verbindung zum bestehenden Hauptserver. LOAD INSTALL - Directory Options Dabei werden aber natrlich alle Directory-Informationen gel”scht und die NDS des Hauptservers komplett bernommen. Wer dagegen zwei Trees tats„chlich zusammenfhren und dabei keine Informationen verlieren m”chte, kann dies mit DSMERGE.NLM erreichen. Hinweis: Die NDS8 untersttzt das Mergen und auch Umbenennen von Trees allerdings nicht. Sie k”nnen allerdings das DSMerge aus dem neuen (kostenlos erh„ltlichen) NDS 8.5 benutzen, das auch mit der NDS8 funktioniert. Dieses Dienstprogramm wird auf dem Server mit der Master Replica der Root- Partition des Quell-Verzeichnisbaums geladen. Dabei sollten die vor dem eigentlichen Verknpfen liegenden Schritte (DSRepair in beiden B„umen, einheitliche DS Schemata, Aufl”sung identischer Namen unterhalb des Root- Verzeichnisses und Sicherung der Trustees des Root-Verzeichnisses fr sp„tere Wiederherstellung) beachtet werden, damit das Zusammenfgen der B„ume fehlerfrei ausgefhrt werden kann. Angesichts der kritischen Operationen in den Verzeichnisb„umen empfehle ich dringend, die Vorgehensweise zuvor in der Online Dokumentation bzw. der unten angegebenen TID nachzulesen. Nach dem Abschluá von DSMerge befinden sich die Inhalte der beiden Verzeichnisb„ume in einem gemeinsamen Root-Verzeichnis und k”nnen dort weiter bearbeitet werden. Auch hier sollten zuvor die einem DSMerge nachgelagerten Arbeitsschritte (šberprfen des korrekten Verzeichnisnamens fr alle Server- Objekte) ausgefhrt werden. Hinweis: Ein (Intra)NetWare for Small Business 4.11 Server kann nicht in den gleichen Baum wie "richtige" Netware-Server eingebunden werden! Des weiteren sollten die DS Versionen bei allen eingesetzten Servern m”glichst bereinstimmen und die Zeit muss auf allen Servern synchron laufen. Verweis: TID 10011011: enth„lt eine sehr ausfhrliche Anleitung zum Mergen von Trees Um einen Tree zu teilen, gibt es bei Novell eine M”glichkeit, die es erlaubt, die Trees sp„ter wieder zu mergen. Diese ist aber relativ gef„hrlich und wird von Novell selbst nicht untersttzt: TID 10050607 Eine weitere TID erkl„rt das Splitten eines Trees: TID 10053915 3.8.13 NDS sichern ------------------- DNF01252 Wir erhalten immer wieder die Frage, auf welche Weise man die NDS sichern soll. Da in dieser Datenbank bekanntlich alle User, Gruppen, usw. enthalten sind, ist eine Sicherung derselben natrlich eminent wichtig. Es gibt einige "tolle" M”glichkeiten, die NDS eines NW 4.x oder 5.x Servers zu sichern, wobei keine dieser M”glichkeiten eine korrekte Rcksicherung der NDS im Notfall zul„át, was eine derartige Sicherung nicht eben sinnvoll erscheinen l„sst. Zum Sichern der NDS ist von Novell nur TSANDS vorgesehen. Dieses NLM wird von allen aktuellen serverbasierten Backupprogrammen untersttzt und ist tats„chlich der einzige (sinnvolle) Weg, eine NDS komplett zu sichern, wobei damit auch einzelne NDS Objekte wieder zurckgesichert werden k”nnen. Eine weitere M”glichkeit ist es natrlich, die NDS auf mehreren Servern als Replika vorzuhalten. In Multiservernetzwerken existieren mehrere Replikas der NDS, die bei Ausfall eines einzelnen Servers (auch dem mit der Master- Replika) als neue Referenz verwendet werden k”nnen. Eine Rcksicherung der NDS ist erst dann notwendig und sinnvoll, wenn auf keinem der Replika-Server eine funktionierende NDS mehr vorhanden ist. Ansonsten macht eine Rcksicherung der NDS eher zus„tzliche Probleme. Sie sollten vor dem Wiedereinfgen des ausgefallenen Netware Servers aber unbedingt einige Punkte beachten, die bei Novell in der TID 10013535 beschrieben werden. 3.9 Tipps (allgemein) ====================== 3.9.1 CNA, CNE, CNI Zertifizierungen 3.9.2 Btrieve 3.9.3 Unterschiede bei den Netware Versionen 3.9.4 Demoversionen 3.9.5 NCP Packet Signature 3.9.6 Mailboxen mit Netware Files 3.9.7 Internetadressen mit Netware Files 3.9.8 Internetadressen mit Netware Themen 3.9.9 diverse andere FAQs und Informationsquellen 3.9.10 Service CD/DVD fr NetWare 3.9.11 Uhrzeiten 3.9.12 Programmierung mit Pascal 3.9.13 Hacker 3.9.14 Aussp„hen von Daten 3.9.15 Datenschutz 3.9.16 C2-Zertifizierung 3.9.17 Terminalserver 3.9.18 Datev 3.9.19 šbernahme von Novell!? 3.9.20 Programmierung mit C 3.9.21 Rechtliches zur Privaten Nutzung von Internet und E-Mail 3.9.22 NetWare Server contra Windows Server 3.9.1 CNA, CNE, CNI Zertifizierungen ------------------------------------- DNF96641 CNE: Certified Novell Engineer CNI: Certified Novell Instructor CNA: Certified Novell Administrator ECNE: Enterprise Certified Novell Engineer MCNE: Master Certified Novell Engineer Fr die Zertifizierungen ist - abgesehen vom CNI - kein Seminarbesuch bei einem Novell Schulungszentrum (NAEC) vorgeschrieben. Statt dessen z„hlt ausschlieálich das Bestehen der Tests. Da die Seminare jedoch exakt das Themengebiet des Tests umfassen, ist es sicherlich zu empfehlen, ein Seminar zu besuchen. Die SelfStudyKits fr CNA5.1 kosten mehr als 1200 DM und sind noch dazu nur auf Englisch erh„ltlich, obwohl es die Prfung auch in Deutsch und Franz”sisch gibt. Um CNA zu werden, mssen Sie einen Administrations-Test bestehen. Um CNE zu werden, sind insgesamt sechs Prfungen notwendig: . NW Administration . NW Advanced Administration . NDS Design & Implementation . Networking Technologies . NetWare Service and Support . Wahlbereich, es gibt Tests ber Drucken, NFS, TCP/IP etc. Die Prfungen kosten jeweils 200 DM zzgl. MwSt. und k”nnen in jedem SATC (Sylvan Prometric autorisiertem Testcenter) oder auch bei VUE abgelegt werden. Seit geraumer Zeit gibt es eine neue Art von Tests. Diese Tests nennt man Performance Tests. Diese Tests sind dafr gedacht, daá man nicht das auswendig gelernte Wissen herunter leiert, sondern Transfer-Leistungen erbringt. Hinweis: Bei den Tests von VUE kann man sich fr Deutsch anmelden, dann kann man auf Englisch umschalten, und wenn man was nicht versteht, wieder in deutschen Text nachsehen. W„hlt man englisch, kann man leider nicht auf deutsch umschalten. Bei Prometric klappt das Hin- und Herschalten aber wohl gar nicht. Verweis: fr Testvorbereitungen, die allesamt auf englisch sind: . http://www.ltoa.com/cne_info.htm . http://www.sharat.co.il/vvv/mylinks.htm#cert-sites . http://www.cramsession.brainbuzz.com/ Verweis: . http://education.novell.com/testinfo/testdata.html 3.9.2 Btrieve -------------- DNF99642 Bei Btrieve handelt es sich um eine Client-Server-Datenbank, die in der aktuellen Version mit NetWare und Windows NT auf der Serverseite und DOS, OS/2 und Windows auf der Clientseite zusammenarbeitet. Man kann es aber auch ohne speziellen Server Stand-alone einsetzen. Dazu muá auf einen DOS-Rechner das Programm BTRIEVE.EXE gestartet werden. Genau dies macht aber Probleme, sobald auch auf dem Server Btrieve l„uft. Dann muá der Btrieve Requester benutzt werden, BREQUEST.EXE fr DOS bzw. einige DLLs bei Windows. Btrieve kommuniziert mit dem Server per SPX. Deshalb sollte man beim Client die Anzahl der SPX Verbindungen hochsetzen (bei DOS in der NET.CFG z.B. SPX CONNECTIONS=60) und beim Server die aktuellen Patches einsetzen, die auch diverse Probleme mit SPX beheben. Btrieve war bis zu Version 6.10x Bestandteil von Netware, wird aber seit der Version 6.15 von Pervasive Software vertrieben. Diese Version ist mittlerweile wohl auch nicht mehr zu bekommen, aktuell ist PervasiveSQL 7.0 (inklusive Btrieve 7.0), das voll abw„rtskompatibel zu den alten Versionen sein soll. Weitere Infos bei http://www.pervasive.com. Žltere Versionen wie Btrieve 5.15 haben erhebliche Probleme auf schnellen Servern, da bleibt nur der (kostenlose) Umstieg auf Btrieve 6.10c oder der kostenpflichtige Wechsel auf eine aktuelle Version von Pervasive. Ein weiteres Problem ist der Start von BREQUEST.EXE von WINSTART.BAT aus. Man sollte dann versuchen, BREQUEST.EXE vor dem Start von Windows 3.1x zu laden. Auch die Konfigurationsdatei von Btrieve auf dem Client, die BTI.INI, sollte man bei Problemen genauer ins Auge fassen. CA/Cheyenne hat bei ARCserve Btrieve Datenbanken eingesetzt und dabei vor allem bei der Version 5.01 erhebliche Probleme bekommen. Deshalb hier einige Tips von CA/Cheyenne im Zusammenhang mit Btrieve: 1. Unter Windows 3.1x ein DOS-Fenster ”ffnen und "MEM /C /P" eingeben. Dann berprfen, ob BREQUEST geladen ist und darauf achten, daá mindestens 530k Basisspeicher frei sind. Im Zweifelsfall muá man einige TSRs weglassen. Es ist v”llig uninteressant, ob 16 oder 32 MB Speicher vorhanden sind, wenn im unteren Speicherbereich nicht gengend Platz ist. 2. In SYS:ARCSERVE/MANAGER bzw. in C:\AS50 muá WBTRCALL.DLL vorhanden sein, und ein Filedatum nach 05/93 haben. Sollte es eine 12/93er Version sein, sollte man die Version von 05/93 verwenden 3. Es k”nnte einen Konflikt zwischen BREQUEST und einer der folgenden Anwendungen geben: Saber Menu, Norton Desktop f. Windows, Insight Manager, Direct Access, Ontime for Windows V1.0, PC Anywhere, HP Monitor Utility, Faxworks. Sollte eine dieser Anwendungen laufen, diese zuerst beenden. 4. Versuche den Manager auf einer anderen Workstation zu benutzen, da es ein Hardware- oder Softwareproblem der Workstation sein k”nnte. 5. šberprfe, daá die neuesten NetWare bzw. MS-Treiber verwendet werden. Es sollten alle Treiber und DLLs den gleichen Releasestand haben. 6. šberprfe die INI-Dateien auf BTRIEVE-Befehle, es k”nnte einen Konflikt geben. 7. In der Datei NOVDB.INI muá in der [brequestDPMI]-Sektion LOCAL=NO stehen. 8. šberprfen, daá BTRIEVE und BSPXCOM mindestens mit den Defaultparametern von ARCserve geladen werden: LOAD BTRIEVE -p=4096 -f=20 -h=60 -l=20 -u=0 -s=30 -m=512 LOAD BSPXCOM -d=8192 -s=15 -w=3 9. die leere Datenbank aus EMPTYDB in das Verzeichnis DATABASE der aktuellen Datenbank kopieren. 3.9.3 Unterschiede bei den Netware Versionen --------------------------------------------- DNF96643 Eine Auflistung der Unterschiede zwischen den einzelnen NetWare Versionen: Neuerungen in Version 3.2 gegenber 3.12: . alle aktuellen Updates und Patches der Version 3.12 und alle (zu diesem Zeitpunkt) aktuellen Clients . mit grafischem Administrationstool SYSCONW . diverse neue Tools (TBACKUP, TCOPY, CRON.NLM), die aber auch fr NW 3.1x frei erh„ltlich sind . neuer Konsolen Befehl: CPUCHECK (nach LOAD CPUCHECK) prft den verwendeten Prozessor Neuerungen ab Version 4.0x: . Netware Directory Services (serverbergreifend und hierarchisch) statt der flachen Bindery . Speicherschutzfunktion fr NLMs (nur bei Netware 4.0x) . besseres Speicherhandling . bessere Untersttzung von Wechsellaufwerken . automatische Datenkompression . automatisches Auslagern selten benutzter Dateien . variable Blockgr”áe (Block Sub Allocation) . erweiterte Protokollfunktion (Auditing) . Administrationssoftware auch fr Windows . Untersttzung von insgesamt fnf Sprachen . h”here Hardwareanforderungen als Netware 3.x . bessere IP Untersttzung . Web Server Neuerungen ab Version 4.11: . Maximum der Verzeichniseintr„ge wurde von 2 Mio auf 16 Mio erh”ht . Der Server "abendet" normalerweise nicht mehr, sondern killt das fehlerhafte Modul und l„uft nach der Fehlermeldung weiter. In kritischen F„llen werden die Benutzer informiert und nach einer einstellbaren Zeit rebootet der Server. . SMP fr max. 4 Prozessoren ist enthalten . NetWare Licensing Service enthalten . Netware Application Launcher . NetWare smart launch fr Win, Win95 und Win NT . TCP/IP wird besser untersttzt, Netware/IP integriert . modulare CLIB . volle Jahr2000 Kompatibilit„t Neuerungen in NetWare for Small Business 4.2 . Faxware 5 (in der gleichen Benutzeranzahl wie die NW Version) . McAfee Netshield for NetWare und VirusScan . Oracle 8, 5 User Version (siehe unten!) . NetObject Fusion 1 Benutzer . GroupWise 5.2 . MPR (inkl. NAT) . Extended SBACKUP . neues Lizenzmodell (entspricht demjenigen von NW 5) . Bordermanager Fastcache Neuerungen in NetWare 5: . grafische Installation (Java-basiert, prozessor- und speicherintensiv) . TCP/IP als Standardprotokoll m”glich . neues Filesystem NSS . neues Drucksystem NDPS Neuerungen in NetWare 5.1: . IBM Websphere . Portal zum Management Zugriff per Browser . Newsserver Unterschiede in Novell Small Business Suite 5.1 (im Vergleich zu NW5.1): . maximal 50 User Lizenzen . GroupWise 5.5 . Faxware 6 . BorderManager (Firewall) Hinweis: Seit dem 01.01.2001 ist Oracle 8 aus allen Small Business Versionen herausgenommen worden. Neuerungen in NetWare 6.0: . Native File Access fr NFS, CIFS, Appletalk . NSS 3.0 . eDirectory 8.6 . neues Lizenzsystem (Lizenz pro User NDS Objekt, unbegrenzte Serverlizenzen) . iPrint, iManage Unterschiede in Novell Small Business Suite 6.0 (im Vergleich zu NW6): . maximal 50 User Lizenzen . Lizenzsystem wie frhere NetWare Versionen (Concurrent Users) . zwei Server Lizenzen . GroupWise 6 . ZENWorks for Desktops 3.2 Vollversion . BorderManager Enterprise Edition 3.6 Vollversion . Tobit FaxWare 6 . Network Associates VirusScan and NetShield (nicht mehr in Version 6.01) . FatPipe Internet Software Neuerungen in NetWare 6.5: . MySQL als kommerzielle Version enthalten Unterschiede in Novell Small Business Suite 6.5 (im Vergleich zu NW 6.5): . maximal 100 User Lizenzen (im Vergleich zu max. 50 User bei NSBS 6.0) . Lizenzsystem wie frhere NetWare Versionen (Concurrent Users) . zwei Server Lizenzen . GroupWise 6.5 . ZENWorks for Desktops 3.2 Vollversion . BorderManager Enterprise Edition 3.8 Vollversion . keine Vollversion der Tobit FaxWare 6 mehr, nur eine auf ein Jahr beschr„nkte Faxware, die allerdingsin einer neueren Version Diese Liste enth„lt keinerlei Anspruch auf Vollst„ndigkeit! 3.9.4 Demoversionen -------------------- DNF99644 NetWare 5.1 / NetWare 6.x Fr NetWare 5.1 und NetWare 6.x gibt es die komplette NetWare Installations- CD auch als ISO-Image zum Download, wobei der letzte Support Pack automatisch enthalten ist. Damit lassen sich auch sehr schnell Testserver hochziehen, um bestimmte Programme oder Hardware auf Kompatibilit„t mit dem neuen Support Pack zu berprfen. Die aktuellen Download Links lauten: NetWare 5.1 ISO-Image inkl. SP7: Novell Patch nw51sp7ed.exe NetWare 6.0 ISO- Image inkl. SP5: Novell Patch nw6sp5ed.exe NetWare 6.5 ISO-Image inkl. SP2: Novell Patch nw65ossp2.exe, Novell Patch nw65prodsp2.exe Die aus diesem ISO-Image erstellte CD-ROM enth„lt eine Demo-Lizenz im Verzeichnis "License". Es gibt dabei des ”fteren das Problem, dass diese Lizenz w„hrend der Installation nicht akzeptiert wird. Kopieren Sie deshalb auf einem Arbeitsplatz dieses Verzeichnis auf eine Diskette und verwenden diese, wenn die Lizenz angefordert wird. NetWare 4.x und 5.x: NetWare 4.x und 5.x Testversionen gibt es als Beigaben verschiedener Bcher und als Runtime-Versionen bei MPR und anderer Software. Auch l„át sich eine Netware 4.11 ohne Einspielen der Lizenzdiskette als Runtime- bzw. Testserver einrichten, allerdings immer nur einer pro Netzwerk. Dies klappt aufgrund einer ge„nderten Lizenzverwaltung bei Netware Versionen ab 4.2 nicht mehr. Von Novell selbst gibt es keine offiziellen Testversionen von NW 4.x mehr. NetWare 3.x: Eine Demoversion der Netware 3.1x gibt es nicht! Es existiert allerdings eine 2 User Runtime Version (NW 3.11, NW 3.12 und auch NW 3.2), die unter anderem zusammen mit dem Multiprotokollrouter (MPR) verteilt wird und lizenzrechtlich daran gebunden ist. 3.9.5 NCP Packet Signature --------------------------- DNF97646 (wurde ab NW 3.12 eingefhrt, weil die NW 3.11, die diese Funktion nicht hatte, "geknackt" wurde.) Bereits beim Verbindungsaufbau wird ein Schlssel fr diese Verbindung vereinbart. Aus diesem Schlssel, der niemals ber das Netz geht, wird eine "NCP Paket Signature" ermittelt. Diese Signature wird an jedes Paket geh„ngt, welches in Zukunft ausgetauscht wird. Pakete ohne oder mit der falschen Signature werden verworfen. Der Level der Kontrolle l„át sich an Fileserver und Workstation einstellen. (Level 0 - 3). Je h”her der Level, desto h”her die Security. Die Performance f„llt bei h”herem Level. Unter NW 3.11 kann man mit dem "PBURST.NLM" die Signature ebenfalls benutzen. Man muá aber auf jeden Fall auf der Clientseite mit den VLMs arbeiten, weil die NETX die Packet Signature auch nicht beherrscht. Hinweis: Wenn man eine Anwendung am Laufen hat, die NetBIOS braucht, wirft der Server alle diese Pakete als "unsicher" kommentarlos weg. Dies nur als Warnung... 3.9.6 Mailboxen mit Netware Files ---------------------------------- DNF99647 Mailboxsysteme mit Schwerpunkt auf Netware Files sind immer sp„rlicher ges„t. Wer seine eigene Mailbox regelm„áig aktualisiert und in dieser Liste erscheinen m”chte, soll sich mit mir in Verbindung setzen. Auch meine eigene Mailbox (frher Pandora) ist nicht mehr aktiv und wird auch nicht mehr reaktiviert werden. Die Nachfrage steht in keinem Verh„ltnis zum erforderlichen Aufwand. 3.9.7 Internetadressen mit Netware Files ----------------------------------------- DNF99648 Die aktuellen offiziellen Novell Patches gibt es nach einer kostenlosen Anmeldung bei http://support.novell.com/patches.html, nicht dagegen mehr per FTP. Produktdownloads wie aktuelle Clients gibt es als Download nur ber http://download.novell.com oder auf der Service DVD fr NetWare. Tool-Sammlungen im Internet: . http://www.NetwareFiles.de/: (m)eine umfangreiche Sammlung mit deutschsprachiger Beschreibung . http://www.NetwareFiles.com: gut beschriebene englischsprachige Sammlung, aber kaum mehr Žnderungen . http://www.novellshareware.com: dave's novell shareware utilities . http://www.novellfans.com/: Darwin Collins: einige NDS Tools und weitere Links 3.9.8 Internetadressen mit Netware Themen ------------------------------------------ DNF99649 . Novell - http://support.novell.com/search/kb_index.htm Novell Support Connection Knowledgebase: sehr umfangreiche englischsprachige Support Datenbank (auch bei der direkten Suche nach TID-Texten) - http://support-forums.novell.com neue Novell Support Foren Diskussionsforen zu allen aktuellen Novell Produkten per Web - news://support-forums.novell.com: die gleichen Foren per Newsreader - http://developer.novell.com/research/appnotes.htm Novell AppNotes: monatlicher Newsletter zu aktuellen Novell Themen - http://www.novell.de/cs/qa.html Novell Customer Services: FAQ zu Verfahrensweisen mit Novell Produkten . Newsgroups - de.comp.sys.novell : deutsche Novell-Newsgroup - comp.os.netware.misc : englische Novell-Newsgroup . andere - http://www.connectotel.com/netware/ Marcus Williamson: Software and Documents for Netware - http://www.novell.com/community/nui/ NetWare Users International - http://www.tactix.com/subnet.html Online IP Subnet Berechnung - http://www.linum.com: DCF77 Uhren fr NetWare und NT Server 3.9.9 diverse andere FAQs und Informationsquellen -------------------------------------------------- DNF99651 NetWare/Netze: Schul Netzwerk Admin FAQ: http://schul-netz.schule.de englischsprachige Novell FAQ: http://netlab1.usu.edu/novell.faq/nov-faq.htm (Stand: 03/2000) englischsprachige Tippsammlung vor allem zu NetWare 6.x: http://mywebpages.comcast.net/jstoecker/novell/ englische Netware 4/5 FAQ: http://www.connectotel.com/netware/ Peer FAQ: http://www.peer-faq.de, Vernetzen in Peer to Peer Netzwerken, beschreibt auch Grundlagen ZEN-Dokumentation von Alexander Lay: http://www.nwadmin.de DCF77 FAQ von Linum: http://www.linum.com/de/produkte/software/zeitsynchronisation/dcf77/novell/faq.htm Novell/Citrix-Integration : http://www.die-server-company.de/labreport/ citrix_novell_integration/ Infoseite zu Tobit David http://www.david-club.de Novell Hack FAQ: http://www.nmrc.org/pub/faq/hackfaq/ (von 2003) interessante Infos: http://ghostadmin.de.cx/ Windows: englische Windows NT/2000 FAQ: http://www.windows2000faq.com/ deutsche Windows FAQ: http://www.winfaq.de/ sonstiges: V.E.R.A.: http://home.snafu.de/ohei/vera/vera.html Das Verzeichnis EDV- Relevanter Akronyme enth„lt Abkrzungen aus dem Computerbereich Usenet-Netiquette-FAQs: http://www.boku.ac.at/news/newsd2.html oder http://www.rumil.de/faq/leitfaden.html ----------------------------------------------------------------------------- Žnderungen und Fehlerhinweise sowie Hinweise auf weitere FAQs nehme ich gerne entgegen. 3.9.10 Service CD/DVD fr NetWare ---------------------------------- DNF99652 Die Admin CD fr NetWare, Client CD fr NetWare und diversen Service CDs mussten zugunsten zweier Service DVDs weichen, weil es einfach nicht mehr m”glich war, alle Patches und Utilities auf einzelne CDs zu packen. Die beiden Service DVDs fr NetWare enthalten aber weiterhin alle Tools, Patches und Treiber fr den NetWare Administrator. Nur die Service CDs fr NetWare 3.x/4.x und 5.x sind mit dem Stand April 2005 weiterhin zu beziehen. Bei Interesse besuchen Sie meine Webseite unter http://www.braunstein.de/service/cdrom/. Dort stehen weitere Informationen bereit und Sie k”nnen die CDs bzw. DVD auch direkt online bestellen. 3.9.11 Uhrzeiten ----------------- DNF99653 UTC: Universal Time Coordinated entspricht GMT: Greenwich Mean Time Wer mit dem 12-Stunden Format arbeiten muá (z.B. bei Zeitangaben, wann das BAckup starten soll), hat eventuell Probleme mit der Zeitangabe: A.M. = ante meridiem = before noon = vormittags P.M. = post meridiem = after noon = nachmittags Nach 11:59 am kommt 12:00 am (meridiem) und dann kommt 12:01 pm. Im Zweifelsfall starten Sie als ein Backup nicht genau um 0:00 Uhr nachts, sondern erst um 0:01 Uhr, das ist dann 12:01 am. Damit kommen Sie nicht mit am und pm durcheinander. Hinweis: Die Zeitbeschr„nkungen der NDS kmmern sich brigens weder um Sommerzeit noch um Zeitzonen. Entscheidend ist immer Ort und Zeitpunkt des Admins. 3.9.12 Programmierung mit Pascal --------------------------------- DNF94933 Fr Turbo-/Borland-Pascal gibt es zwei alte Units zur Programmierung von Clientanwendungen mit Netware-API-Funktionen, die allerdings nur die Netware 3.x richtig untersttzen. Fr Netware 4.x und neuer, vor allem fr den Zugriff auf die NDS, sind nur Fragmente vorhanden. Diese Units und viele weitere Sourcen finden Sie bei den NetwareFiles.de im Bereich Programmierung. Von Freepascal, http://www.freepascal.org, gibt es neuerdings auch die M”glichkeit, NLMs zu erstellen. Cross-Kompilieren vom Windowsclient aus oder sogar direkt auf dem NetWare Server ist damit m”glich. Unter Umst„nden mssen sie sich erst die Binutils von http://home.arcor.de/ armin.diehl/fpcnw/binutils-2.12.90.0.3-win32.zip herunterladen, in denen aus der Readme ist nlmconv nicht dabei. 3.9.13 Hacker -------------- DNF99924 Schon der Versuch eines Erhackens stellt einen Verstoá dar. Par. 263a StGB: Computerbetrug 1. Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Verm”gensvorteil zu verschaffen, das Verm”gen eines anderen dadurch sch„digt, daá er das Ergebnis eines Datenverarbeitungsvorgangs durch unrichtige Geschaltung des Programms, durch Verwendung unrichtiger oder unvollst„ndiger Daten, durch unbefugte Verwendung von Daten oder sonst durch unbefugte Einwirkung auf den Ablauf beeinfluát, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fnf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. 2. Par. 263 Abs 2 bis 5 gilt entsprechend Par. 263 Abs 2: Der Versuch ist strafbar und: Par. 268 StGB: F„lschung technischer Aufzeichnungen 1. Wer zur T„uschung 1. eine unechte technische Aufzeichnung herstellt oder eine technische Aufzeichnung verf„lscht oder 2. eine unechte oder verf„lschte Aufzeichnung gebraucht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fnf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. 2. Technische Aufzeichnung ist eine Darstellung von Daten, Mess- oder Rechenwerten, Zust„nden oder Geschehensabl„ufen, die durch ein technisches Ger„t ganz oder zum Teil selbstt„tig bewirkt wird, den Gegenstand der Aufzeichnung allgemein oder fr Eingeweihte erkennen l„át und zum Beweis einer rechtlich erheblichen Tatsache bestimmt ist, gleichviel ob die Bestimmung schon bei der Herstellung oder erst sp„ter gegeben wird. 3. Der Herstellung einer unechten technischen Aufzeichnung steht es gleich, wenn der T„ter durch st”rende Einwirkung auf den Aufzeichnungsvorgang gegeben wird. 4. Der Versuch ist strafbar. 5. Par. 267 Abs. 3 ist anzuwenden Und dort steht: Par. 267, Abs. 3: (3) in besonders schweren F„llen ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr. 3.9.14 Aussp„hen von Daten --------------------------- DNF07692 (aus dem StGB): 2a. Aussp„hen von Daten. (1) Wer unbefugt Daten, die nicht fr ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, sich oder einem anderen verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Daten im Sinne des Absatzes 1 sind nur solche, die elektronisch, magnetisch oder sonst nicht unmittelbar wahrnehmbar gespeichert sind oder bermittelt werden. Mittlerweile gibt es drastisch versch„rfte Gesetze bzgl. Spionage und dem Einsatz von Passwort Crackern und „hnlichen Tools, auch beim Einsatz zum Testen des eigenes Netzes. 3.9.15 Datenschutz ------------------- DNF02471 Nach einem kleinen Vortrag, dem ich vor einiger Zeit beiwohnen durfte, wrde ich allen Admins mal dringend empfehlen, einen Blick in die entsprechenden Datenschutzgesetze und die relativ neuen Bundesgesetze zu neuen Medien (Telekommunikation/Internet) und den entsprechenden L„nderstaatsvertrag zu werfen. Es mag Admins mit schw„cheren Nerven geben, die danach ihren Beruf wechseln ... Ein sehr guter Link zu den rechtlichen Aspekten sind die Seiten von Prof. Dr. Hoeren: http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/ Dort war es die Netlaw-Library. Weitere Links zum Thema Datenschutz: http://www.datenschutz-berlin.de/ 3.9.16 C2-Zertifizierung ------------------------- DNF00177 Unter C2 Zertifizierung kann man zwei unterschiedliche Dinge verstehen: C2 Orange Book (das Buch hat einen orangen Deckel) Dahinter verbirgt sich der Department of Defence (DoD, Amerikanisches Verteidigungsministerium) Standard DOD 5200.28-STD. Dieser Standard wird auch als DoD Trusted Computer System Evaluation Criteria (TCSEC) bezeichnet. TCSEC ist der Versuch zu beschreiben, dass ein Computersystem "sicher" ist. Achtung, nur der Computer. In der Class 2, dem Abschnitt Controlled Access Protection, wird das Zusammenspiel zwischen benannten Benutzern und benannten Objekten definiert. Systeme, die dem TCSEC Standard entsprechen, ben”tigen eine Zertifizierung. Diese wird vom National Comuter Security Center (NCSC) vergeben. NCSC ist ein Ableger der National Security Agency (NSA). C2 Orange Book complient system. C2 Red Book (das Buch hat einen roten Deckel) Dahinter verbirgt sich die Erweiterung des DOD 5200.28-STD durch das NCSC in der Vorgabe NCSC-TG-005, eine NCSC Technical Guidline (TG). Red Book erweitert das Konzept hinter DOD 5200.28-STD und wird durch DoD TCSEC mit auf das Netzwerk umgelegt. Orange Book zertifizierte Systeme sind stand alone Systeme, Systeme ohne Netzwerk. Red Book zertifizierte Systeme sind Systeme, welche Rechner und Netzwerk Zertifikation besitzen. Beide, orange als auch red Book sind durch einem dritten Partner, sprich die US Regierung, zertifizierte Systeme. Red Book Systeme haben nur die h”here Huerde geschafft. Derweil hat Europa das Information Technology Security Evaluation Criteria (ITSEC). Diese orientieren sich an TCSEC. Jedoch wird deren Zertifizierung als E2/F-C2 ausgedrckt. Win NT 4 mit SP 6a und C2 Update ist C2 Orange Book zertifiziert. Novell IntranetWare [NetWare 4.11 Server] mit IntranetWare Support Pack 3A und Directory Services Update DS.NLM v5.90, DSREPAIR.NLM v4.48 und ROLLCALL.NLM v4.10 ist C2 Red Book zertifiziert. Derweil gibt es noch eine Reihe anderer Systeme, welche diese Zertifizierung besitzen. 3.9.17 Terminalserver ---------------------- DNF00226 Es ist m”glich, einen MS Terminalserver (Metaframe / Citrix) mit Netware zusammen zu betreiben. Verweis: . Tipps und Tricks zum Thema Terminal Server und Citrix: http://www.tsfaq.de/ . Infos von Microsoft: http://www.microsoft.com/germany/winnt/terminalserver/default.htm . Artikel in der Computerwoche 22/2000, online unter http://www.computerwoche.de -> Heftarchiv 3.9.18 Datev ------------- DNF03559 Warnung! Beachten Sie, dass die Datev NetWare Server nicht mehr untersttzt! Bis zum April 2003 wurde nur noch NetWare 5.1 untersttzt. NetWare 6.x und alle „lteren Versionen werden nicht (mehr) supported. Auch auf der Clientseite hat es zwangsl„ufig Umstellungen ergeben. Windows 95, 98 und auch Windows NT 4.0 werden nicht mehr von Datev untersttzt. 3.9.19 šbernahme von Novell!? ------------------------------ DNF01326 Der Marktanteil von Novell an Netzwerkbetriebssystemen schrumpft zwar langsam, aber stetig, aber dennoch wird es keiner Firma gelingen, eine feindliche (!) šbernahme durch Aktienk„ufe durchzuziehen, weil die Aktienmehrheit an Novell die Firma Novell selbst h„lt. Novell ist nur dann zu kaufen, wenn Novell das auch will. 3.9.20 Programmierung mit C ---------------------------- DNF06657 Einen freien Compiler von Herd Software Entwicklung, der auf GNU C++ basiert und NLMs erzeugen kann, finden Sie unter http://www.herdsoft.com/ti/netware/cross/. 3.9.21 Rechtliches zur Privaten Nutzung von Internet und E-Mail ---------------------------------------------------------------- DNF04608 Der BITKOM ("Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.", also die Arbeitgebervereinigung dieser Unternehmen) hat eine Publikation ver”ffentlicht, die ausfhrlich die rechtlichen Belange fr private Nutzung von Internet und Email erl„utert. Absolut lesenswert fr alle Admins, Webmaster und Datenschutzbeauftragte: http://www.bitkom.org/de/publikationen/1357_7594.aspx 3.9.22 NetWare Server contra Windows Server -------------------------------------------- DNF04611 Frher hatten Admins mit dem Festhalten an Netware-Servern ein Rechtfertigungsproblem gegenber Fhrungspersonal, das ja technisch keine Ahnung hat und von Schlagworten lebt. Heute erz„hlen wir denen vom Suse-Kauf und dass Netware 7 einen Linux-Kernel enth„lt, so dass OpenSource-Software verfgbar ist, und vom teuren Wechsel der anderen von Microsofts propriet„rer Steinzeit hin zu offenen Standards der Gegenwart. Funktioniert gut, besonders zusammen mit einigen Parolen wie "Microsoft- Server sind die Altlast von morgen". Oder: "Leute die heute noch an Microsoft festhalten, sind die gleichen die vor 25 Jahren Mainframes angebetet haben". Dann natrlich die Fhrungsrolle von Novell im Bereich eDir/NDS. Hier gibt es einige "beeindruckende" Groákunden, die auf Netware setzen, wie Lufthansa oder McDonalds. Zur finanziellen Situation lautet meine Standard-Aussage, dass bei der Novell/OpenSource-Strategie IBM mit im Boot ist. Auch das beseitigt in der Regel alle Zweifel. Technische Vorteile: . Ab NW 6.x direkter Serverzugang von den verschiedensten Betriebssystemen ohne speziellen Client, z.B. per Samba (SMB/CIFS), NFS, FTP, AFP und natrlich NCP . solides Sicherheitskonzept von Anfang an . kaum anf„llig gegen Wrmer, Viren, sonstiges Viehzeug d.h. w”chentliches Einspielen von Security Patches entf„llt 3.10 Fehlermeldungen (Server) ============================== 3.10.1 Vorwort 3.10.2 Piepsen: Novell-Server Fehlermeldung 3.10.3 Drive deactivated due to ... 3.10.4 Fehlermeldung: Insufficient directory space 3.10.5 Loader cannot find Public symbol... 3.10.6 lost hardware interrupts 3.10.7 File Server mit > 16 MB RAM 3.10.8 Absturzursachen bei Netware Servern 3.10.9 Probleme mit (E)IDE im Server 3.10.10 Defekte Netware CD: gibt's Ersatz? 3.10.11 CPUCHECK data checksup error 3.10.12 Network Status Error 3.10.13 Send OK But Deferred 3.10.14 No ECB Available Count 3.10.15 Speicher wird erst nach Tagen knapper 3.10.16 Exceeded outstanding NCP Dir. Search Limit 3.10.17 Abend: Kernel detected ... 3.10.18 NW3: Richard Kiel Memorial Abend 27 3.10.19 McAfee Netshield Probleme 3.10.20 Abend bei NetWare 4.11 und neuer 3.10.21 Volume xx last segment ends at ... 3.10.22 NLM is using x outdated API calls 3.10.23 Allocated Memory 3.10.24 Server Konsole gesperrt 3.10.25 ABEND am NetWare 3.x Server 3.10.26 SLP UA Warning 3.10.27 'Ewige' Taschenlampe 3.10.28 DHCP Server erzeugt ASCII Zeichensalat 3.10.29 Zeitsprnge nach 2018 oder 2037 3.10.30 Abend durch Trojanerangriff 3.10.1 Vorwort --------------- DNF01371 Links . šbersicht aller Netware und NDS Fehlercodes und Fehlermeldungen: http://www.novell.com/documentation/lg/nwec/index.html 3.10.2 Piepsen: Novell-Server Fehlermeldung -------------------------------------------- DNF95654 Ein Netware Server 'piepst' (fast) immer, wenn an der Serverkonsole eine Meldung ausgegeben wird. Diese Meldungen werden normalerweise (wenn das noch m”glich ist) in das File Server Error-Log geschrieben und k”nnen von dort aus wieder abgerufen werden. Das File Server Error-Log kann man sich wie folgt anschauen: 1. als Supervisor anmelden 2. Syscon aufrufen 3. Supervisor-Options ausw„hlen 4. 'View File Server Error Log' ausw„hlen 5. nach dem Betrachten kann das Logfile gel”scht werden 3.10.3 Drive deactivated due to ... ------------------------------------ DNF96655 1.1.10 Device #0 (5B010) xxxxxxxxx-deactivated due to drive failure. Diese Fehlermeldung deutet auf ein Hardware-Problem hin. Die NetWare konnte nicht mehr auf die Platte zugreifen und hat sie deshalb deaktiviert. Wenn die Platte auch das SYS-Volume enth„lt, geht danach auf dem Server berhaupt nichts mehr. M”gliche Ursachen fr die Deaktivierung sind: . SCSI-Bus nicht ok (Terminierung, Kabel, SCSI-ID nicht eindeutig) . Der DSK-Treiber ist nicht (mehr) aktuell. . W„rmeprobleme . Generelle Hardwareprobleme der Platte . ggf. unzureichende Stromversorgung (Stromschwankungen) usw., die ein Herunterfahren der Platte bewirken. L”sungsvorschl„ge: . Platte heftig testen. (Install Non-Destructive-Surface-Test) . Verkabelung berprfen. Ist die Terminierung ok, Sitz der Stecker prfen ggf. testweise das Kabel tauschen . ggf. Austauschplatte einbauen und testen . neueren DSK-Treiber besorgen und einspielen (alten vorher sichern) . Platte in anderem Rechner testen . Stromversorgung prfen, USV einsetzen 3.10.4 Fehlermeldung: Insufficient directory space --------------------------------------------------- DNF95656 Nach dem Installieren eines neuen Volumes und anschlieáendem Kopieren von gr”áeren Datenmengen auf dieses Volume kam folgende Meldung: 6/30/95 4:33:20 pm Severity = 5. 1.1.39 Cache memory allocator out of available memory. Da gibt es zwei M”glichkeiten: 1. Das neue Volume ist so groá, daá das Server RAM erweitert werden muá, um ordentlich damit arbeiten zu k”nnen. 2. Ein neues Volume hat zun„chst ganz wenig Directory entries (64 Stck). Die werden erst on-the-fly w„hrend des Betriebs vergr”áert, w„hrend man auf dem Volume arbeitet. Kopiert man schon ganz zu Beginn ganz viele Files auf ein neues Volume, dann gehen ihm die Verzeichniseintr„ge aus, weil er mit dem Erstellen irgendwie nicht nachkommt. Abhilfe: ein paarmal mittelm„áig viele Files daraufkopieren und gleich wieder l”schen. Ruf mal volinfo auf und schau Dir w„hrenddessen die Anzahl der belegten und freien Verzeichniseintr„ge an. 3.10.5 Loader cannot find Public symbol... ------------------------------------------- DNF94657 Viele Programme (NLMs) nutzen die Routinen, die von dem Modul CLIB.NLM zur Verfgung gestellt werden. Da dieses Modul mit der Zeit immer wieder erweitert wird, verursachen Anwendungen, die diese neuen Routinen ansprechen wollen, bei „lteren Versionen der CLIB obigen Fehler. Abhilfe: die neueste CLIB.NLM benutzen. Manchmal kann es auch daran liegen, daá NLMs fr NW 4.x programmiert wurden. Diese Versionen haben zus„tzliche Routinen, die aber bei der NW 3.1x ber die Module AFTER311.NLM/A3112.NLM zur Verfgung gestellt werden. Das Modul AFTER311.NLM muá deshalb bei manchen Programmen zuvor manuell geladen werden, A3112.NLM wird dann automatisch nachgeladen. Das (recht alte) A3112.NLM vom 10.10.95 ist brigens fehlerhaft und erzeugt (vor allem bei ARCserve) den Fehler 1.1.38 Cache memory allocator exceeded minimum cache buffer left limit. Fr die NetWare 4.x sind die Module in dem Novell-Patch LIBUP?.EXE bzw. in den kompletten Service Packs enthalten, bei der NetWare 3.1x in einem eigenen Patchkit LIB312?.EXE. 3.10.6 lost hardware interrupts -------------------------------- DNF94658 Primary (Secondary) interrupt controller detected a lost hardware interrupt Grob gesagt entsteht diese Meldung immer dann, wenn das anfragende Device seinen Interrupt verliert, bevor der Interrupt-Controller ein OK von der CPU bekommt. Stehen Daten an, die das Interrupt-Device (z.B. eine Netzwerkkarte oder der HD-Controller) versenden muá, so gibt dieses Device eine Interrupt-Anfrage, einen Event, an den Interrupt-Controller PIC (Programmable Interrupt Controller) weiter. Der PIC sammelt alle Events. Die CPU wird ihre derzeitige Aufgabe so bald als m”glich zwischenspeichern und fr diesen Service unterbrechen und fragt die Unterbrechung beim PIC an. Findet nun der PIC die Interrupt-Anfrage (EVENT) des Devices nicht mehr, erhalten wir einen "....lost hardware interrupt". In einem 16-Bit-Rechner werden 2 PIC's eingesetzt: Primary (Int. 0-7) und Secondary = (Int. 8-15). Abh„ngig davon, welcher Interrupt verloren geht, bekommen wir entweder "Primary controller..." oder "Secondary ...". Da das Interrupt-Device aber noch immer Daten zu versenden hat, wird es eine erneute Anfrage an den PIC senden ...., der wiederum erfragt bei der CPU einen Interrupt-Service ...., und so weiter ..., und so weiter. Damit erkl„rt sich auch, warum die Meldung eines verlorenen Interrupt durchaus mehrmals hintereinander am Monitor erscheinen kann. Im nahen Zusammenhang steht auch die Meldung "Spurious hardware interrupt XX detected", die bei Systemen mit Shared-Interupt vorkommen kann. Da im rechnerinternen Ablauf durchaus ein Int.-Request verloren geht, ist nicht immer ein Fehler vorhanden. Sollte die Meldung jedoch ”fter erscheinen und der Datendurchsatz erheblich verlangsamt werden, mssen wir auf Ursachen- forschung gehen. Warum kann eine Interrupt-Anfrage verloren gehen? . Durch eine unsaubere Interruptleitung der eingesetzten FileServerhard- ware (Rechner). . Kommen erneut Daten an das Device zur Abgabe, kann es sein, daá auch eine erneute Interrupt-Anfrage erzeugt wird. Hierdurch k”nnen "Glitches" auf der IRQ-Leitung entstehen. Als "Glitches" bezeichnet man generell unsaubere Pegelzust„nde (LOW-HIGH Sprnge). Dies wiederum kann zur Auswirkung haben, daá der PIC den Interrupt nicht mehr lokalisieren kann. . Sie besitzen Device-Treiber, die die Interrupt-Anfrage fehlerhaft hand- haben oder sogar st”ren. . Die eingesetzte Hardware arbeitet mit den Devicetreibern in Bezug auf diese Interruptanfragen nicht sauber zusammen. L”sungsm”glichkeiten: . Der Fehler wird bei den Netzwerkkarten lokalisiert: Kontrollieren Sie, ob die neuesten Treiber eingesetzt werden. Vielleicht setzen Sie testweise mal eine Karte eines anderen Herstellers ein. . Der Fehler wird am Plattenkanal lokalisiert: Hier zeigt die Erfahrung das insbesondere AT-Bus-Platten und deren Controller mit diesem Problem zu k„mpfen haben. Testen Sie beide Treiber fr die AT-Bus-Plattenkontroller (ISADISK und IDEDISK) der NetWare. . In einem Fall lag es schlicht daran, daá das Kabel zwischen Multi-IO- Karte und Festplatte zu lang war. Nach einer Verkrzung war alles ok. . Hilft das alles nichts, testen Sie an einem Rechner verschiedene AT- Bus-Platten, Kabel und Controller. . Kontrollieren Sie die Geschwindigkeit des Taktes auf dem Rechnerbus. Eventuell k”nnen Sie diesen Bustakt runtersetzen oder auch Waitstates einschalten. . Sie bekommen relativ selten diese Meldung und Ihr Netzwerk arbeitet als solches einwandfrei. Dann bersehen Sie zun„chst einfach diese Meldung und schalten diese mit set display lost interrupt alerts = off und mit set display spurious interrupt alerts = off an der Console aus, damit sie nicht mehr angezeigt werden. Beachten Sie jedoch, daá diese Meldungen trotzdem noch in der ERROR-LOG-Datei mitgeschrieben werden. 3.10.7 File Server mit > 16 MB RAM ----------------------------------- DNF95659 Vor allem die Original Netware 3.x ohne Patches hat Probleme, Arbeitsspeicher ber 16 MB richtig zu erkennen. Auch die einfache Registrierung mit REGISTER MEMORY l”st die Problematik nicht. Es treten geh„uft Speicherprobleme auf, obwohl noch sehr viel freie Cache Buffers frei sind: Cache Memory Allocator... Man kann sich bei der Netware 3.1x seit den Patchkits 311PTF.EXE bzw. 312PT8.EXE (oder neuer) mit Hilfe des LOADER Patches das REGISTER MEMORY sparen, da durch ein Patchen der Server.exe der komplette Speicher erkannt wird. Das klappt mit den meisten neueren Rechnern, Probleme bei ASUS Boards diesbezglich wurden durch BIOS-Updates gel”st. Dazu sollten nach dem Entpacken von 31xPTx in PATCHES\START die drei Dateien Loader.exe, Lswap.exe und Lswap.nlm vorhanden sein. Diese kopiert man in das Verzeichnis C:\NWSERVER und kopiert auch die Server.exe dazu. Danach erfolgt der Aufruf von LSWAP. Daraufhin gibt es eine Server.old und eine neue gepatchte Server.exe mit dem aktuellen Datum, die in das Start- verzeichnis des File Servers kopiert werden muá. Bei Netware 4.xx wird der Speicher normalerweise komplett erkannt. Falls nicht, ist es dort aber problemlos m”glich, REGISTER MEMORY auch in der STARTUP.NCF (vor den Plattentreibern!) einzutragen. Bei EISA-Boards muá bzw. sollte REGISTER MEMORY nicht angeben werden, wenn der Speicher im EISA-Setup richtig angemeldet ist. Es gibt allerdings EISA- Rechner, bei denen der Speicher scheinbar nicht korrekt angemeldet wird. Fr diese gilt der Vorgang wie fr die anderen Systeme. Falls der LOADER Patch nicht funktioniert, hilft bei NetWare 3.1x folgendes Vorgehen: Der nachfolgende Text bezieht sich nur auf ISA-Rechner, auf denen Novell Netware nur bis zu 16 MB installierten Arbeitsspeicher selbst„ndig erkennt und jeder weitere Arbeitsspeicher mittels dem Befehl "Register Memory" angemeldet werden muá. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, daá viele (vor allem „ltere) Mainboards mit VLB- oder PCI-Bussystem ebenfalls ISA-Rechner in diesem Sinne bleiben. Sollte man unsicher sein, ob dieser Fall auf das eigene System zutrifft, so kann man dies auf folgende Art und Weise feststellen: 1. Start des Servers manuell per "SERVER -NS" 2. Eingabe eines beliebigen Servernamens 3. Eingabe einer beliebigen "Internal Netnumber" 4. Eingabe des Befehls "MEMORY" am Server-Prompt. Sollten nun nur 16 MB (von z.B. 32MB) als "erkannt" gemeldet werden, so wird der nachfolgend beschriebene Weg notwendig werden. Prinzipielles: Netware 3.x l„dt beim Mounten der Volumes die Verzeichnisinformationen dieser physikalischen Gebilde nach einer "Top/Down" Methode in den aktuell verfgbaren Arbeitsspeicher - also immer von der maximal verfgbaren Speicherobergrenze an abw„rts. Da das Mounten des SYS-Volumes jedoch beim Laden des Festplattentreibers vollautomatisch erfolgt, kann dies unter Netware 3.x zu massiven Speicherproblemen fhren. Denn - wie jeder System- betreiber wissen sollte - l„át sich unter Netware 3.x der Arbeitsspeicher oberhalb 16MB erst in der AUTOEXEC.NCF (also nach Mounten des Volumes SYS) anmelden. L”sung: S„mtlicher verfgbarer Arbeitsspeicher muá bereits vor Laden des Platten- treibers (bzw. vor dem Mounten des Volumes SYS) dem System bekannt sein. Dazu geht man nach folgendem Schema vor: 1. Entfernen der Plattentreiber aus der STARTUP.NCF im DOS-Startverzeichnis der SERVER.EXE 2. Aufbau einer AUTOEXEC.NCF im gleichen DOS-Verzeichnis, in dem auch die SERVER.EXE liegt, nach folgendem Schema: FILE SERVER NAME xxxx IPX INTERNAL NET yyyy REGISTER MEMORY 1000000 xxxxxxx (xxxxxxx => siehe unten) LOAD MOUNT SYS SYS:SYSTEM\AUTOEXEC.NCF 3. Aufbau der "normalen" AUTOEXEC.NCF im Verzeichnis SYS:SYSTEM\ wie bisher - lediglich die Zeilen "FILE SERVER NAME" und "IPX INTERNAL NET" sollten (wenn Fehlermeldungen unerwnscht sind) weggelassen werden. Resultat: Durch den oben beschriebenen Weg erreicht man, daá vor dem Laden aller NLMs in den Arbeitsspeicher des Servers der gesamte verfgbare Speicher der Maschine dem System bekannt ist. Man vermeidet somit die normalerweise entstehenden Zerklftungen des Speichers, welche unter Umst„nden zu massiven Problemen fhren k”nnen. Alle weiteren serverbasierenden Programme (Datensicherung usw.) k”nnen jedoch weiterhin (gem„á deren Standard-Prozeduren) mittels der AUTOEXEC.NCF im Verzeichnis "SYS:SYSTEM" geladen werden. Parameter von REGISTER MEMORY: register memory (beide Zahlen in hex) decimal 16777216/1048576/65536/4096/256/16/1 16Meg = 1 0 0 0 0 0 0 =1'000'000 Gesamtspeicher: Befehl: 24 MB register memory 1'000'000 800'000 32 MB register memory 1'000'000 1'000'000 48 MB register memory 1'000'000 2'000'000 64 MB register memory 1'000'000 3'000'000 128 MB register memory 1'000'000 7'000'000 192 MB register memory 1'000'000 B'000'000 256 MB register memory 1'000'000 F'000'000 usw. (Eingabe jeweils ohne ') Hinweis: Falls der File Server mit einer der beiden Methoden trotzdem nicht ehr als 64 MB Arbeitsspeicher anzeigt, ist wahrscheinlich im BIOS die OS/2- kompatible Registrierung des Speichers eingestellt, die unter Netware Probleme bereitet. 3.10.8 Absturzursachen bei Netware Servern ------------------------------------------- DNF98660 . defekte Hardware (CPU, Mainboard, Memory, Netzteil, SCSI-Controller) . šberhitzung durch Lfterausfall (Netzteil, CPU, Festplatten) . Billig-Speicher kann trotz ECC seltsame Fehler verursachen . Falsche SCSI-Terminierung. Eine Ursache kann auch manchmal der SCSI- Controller sein, wenn das Signal TERM-PWR fehlt (Sicherung auf SCSI- Contr. durchgebrannt) . altes BIOS, Firmware, Treiber . IRQ-Probleme: Ist der IRQ 15 belegt? Es gibt unter der Netware ”fters diverse Probleme (vor allem bei SCSI- und (E)IDE- Controllern), wenn man eine beliebige Erweiterungskarte mit IRQ 15 verwendet. Auch die Verwendung von IRQ 14 macht Schwierigkeiten, weil das der Standard-IRQ fr den ersten (Onboard-) (E)IDE-Controller im System ist. Sollte die Verwendung von IRQ 12 nicht klappen, so ist wahrscheinlich die PS/2-Maus im BIOS nicht deaktiviert worden. Auch der IRQ 2/9, der zur Kaskadierung der beiden Interruptcontroller dient, kann bei „lteren Treibern Probleme verursachen. . unsauberes Stromnetz (Spannungsspitzem und -einbrche) 3.10.9 Probleme mit (E)IDE im Server ------------------------------------- DNF97661 Bei (E)IDE-Servern kommt es immer wieder vor, daá die Meldung can't write to FAT erscheint, zum Teil mit anschlieáendem Dismounten des betreffenden Volumes. Der Fehler tritt oft nur bei starkem Zugriff in Verbindung mit vielen Schreib- und Lesevorg„ngen auf. Zuerst sollt geprft werden, welcher Plattentreiber geladen ist. Der ISADISK.DSK ist bei (E)IDE-Platten nicht zu empfehlen, aber auch vom IDE.DSK gibt es einen (mittlerweile schon „lteren) Patch, der Probleme mit groáen EIDE-Platten behebt. Einige Hersteller liefern auch einen eigenen Plattentreiber zum Controller/Board mit. Auch hier sollte nach aktuellen Versionen gesucht werden. Eine andere L”sung ist das Ausschalten des Blockmodus im Rechner BIOS. Durch diesen Blockmodus schreibt der Controller blockweise auf die Platte. Dadurch gibt es unter Netware Timeouts, die obiges Fehlerverhalten hervorrufen. 3.10.10 Defekte Netware CD: gibt's Ersatz? ------------------------------------------- DNF99739 Wenn die Installation der Netware mit der Meldung Fehler beim Kopieren der Datei cdrom.nlm abbricht, liegt das nicht an einer defekten CD-ROM, sondern (siehe TID 2906932) daran, daá der DOS-CD-ROM- Treiber mit dem Namen "cdrom" geladen wurde. Nach dem Umbenennen auf "cdrom001" oder irgendetwas anderes und dem Anpassen von MSCDEX in der AUTOEXEC.BAT funktioniert die Installation auch wieder. Auch ASPICD oder andere Namen, die es auch als Dateinamen gibt (egal, welche Endung sie haben), sollten nicht als Devicename verwendet werden. Devicenamen darf man nicht als normale Dateinamen verwenden. So wird es normalerweise nie eine Datei LPT1.TXT geben oder eine COM1.EXE. 3.10.11 CPUCHECK data checksup error ------------------------------------- DNF99663 Diese Fehlermeldung beim Start eines aktuell gepatchten NW 4.11 oder NW 5 Servers tritt beim Laden von CPUCHECK.NLM bei einigen Systemen auf. Da dieses Modul aber nicht essentiell fr die Funktionalit„t des Servers ist, kann man die Meldung einfach ignorieren. 3.10.12 Network Status Error ----------------------------- DNF99739 In 100 MBit Netzen gibt es den Fehler "NETWORK STATUS ERROR ...... Client versucht reconnect !" h„ufiger als bei 10 MBit Netzen, weil die eingestellten Packet Receive Buffers des Servers oft nicht ausreichen. Es gibt die zwei Parameter "minimum packet receive buffer" und "maximum packet receive buffer" mit den Standardwerten 50/100. Das bedeutet, daá der Server Platz fr 50 (und bei Bedarf ausbaubar auf 100) Pakete hat, die ihrer weiteren Bearbeitung harren. Das reicht fr ein 10 MBit aus, fr ein 100 MBit-Netz eben nicht. Da braucht man zwischen 100 und 500 solcher Puffer, wieviele genau h„ngt von der Anzahl der Stationen, deren Netzwerkkarten und der Art des Datenverkehrs ab. Setzen Sie das Minimum auf 100 und das Maximum auf 500, dann sind sie normalerweise auf der sicheren Seite. Wenn die 100 nicht ausreichen, wird es unmittelbar nach dem Serverstart an den Arbeitspl„tzen ein paar kurzfristige (aber wirklich nur Sekunden) Pausen geben, w„hrend sich der Server im erlaubten Umfang die notwendigen Puffer reserviert. Wieviele es dann tats„chlich sind, k”nnen sie auf der ersten Seite des monitor.nlm nachlesen und im SERVMAN oder manuell in der AUTOEXEC.NCF anpassen. Wenn die Puffer nicht ausreichen, gehen u.U. massiv Datenpakete verloren und das fhrt zu den oben beschriebenen Effekten. 3.10.13 Send OK But Deferred ----------------------------- DNF98665 Die Online-Dokumentation beschreibt die Werte von "Send OK but deferred", die im MONITOR.NLM in der LAN Information angezeigt werden, folgendermaáen: "Die Anzahl der Rahmen, deren šbertragung wegen eines belegten Mediums verz”gert wurde. Dies ist der Fall, wenn zu dem Zeitpunkt, an dem der Adapter den Befehl zum šbertragen des Pakets empf„ngt, eine andere Station auf der Leitung bertr„gt." Mit anderen Worten: Dieser Fehler ist eigentlich gar kein Fehler, sondern soll die Anzahl der Pakete anzeigen, die nicht sofort gesendet wurden, sondern etwas verz”gert wurden, um eine Kollision, die bei Ethernet (CSMA/CD) zwangsl„ufig auftritt, zu verhindern. Der Server sagt der NIC, sie soll ein Paket wegschicken, die NIC stellt aber fest, daá die Leitung gerade blockiert ist und sendet berhaupt nicht. Sie wartet und schickt das Paket los, wenn die Leitung frei ist. Eine Kollision im Sinne von CSMA/CD tritt erst auf, wenn das Paket bereits gesendet wurde, w„hrend der Signallaufzeit des ersten Paketes von der NIC aber noch ein weiteres Paket von einer anderen NIC empfangen wird. Gem„á CSMA/CD ist das der Kollisionsfall und das Paket ist erneut zu senden. In der Praxis ist dieser Wert unabh„ngig von der Verkabelungsart (sowohl bei BNC als auch einer strukturierten TP Verkabelung mit CAT5) immer h”her als der von Single oder Multiple Collision und darf durchaus bei 0,15% bis 1,5% der gesamten Paketanzahl liegen. 3.10.14 No ECB Available Count ------------------------------- DNF98666 Wenn der Z„hler der nicht verfgbaren ECBs (Event Control blocks) sehr schnell hochl„uft, k”nnte irgendeine Netzwerkkarte defekt sein oder Treiberprobleme der Netzwerkkarte im Server bestehen. Auáerdem tritt der Fehler bei vielen Karten auf, fr die am Server Treiber geladen sind, aber kein Netzwerkkabel angeschlossen haben. H”chstwahrscheinlich sind jedoch die Packet Receive Buffers am Anschlag und sollten erh”ht werden. (siehe auch SET Befehle) 3.10.15 Speicher wird erst nach Tagen knapper ---------------------------------------------- DNF94667 Es ist nicht weiter verwunderlich, daá ein knapp mit Speicher ausgersteter Server erst einige Zeit l„uft, bevor er Fehler zeigt oder sogar mit einem Abend abstrzt. Wie aus der Dokumentation zu entnehmen ist, wird von den file cache buffers neben den fr cache nonmovable- (NLMs), cache movable- (hash Tables, FATs und Directory- Eintr„ge), permanent- (communication- und directory cache buffers) und semi-permanent-memory-pool (LAN- und disk-driver) auch noch Speicher fr alloc short term memory entnommen. Diese kurzfristigen Zuordnungen werden fr drive mappings, SAP- und RIP-- Tabellen, Druckerwarteschlangen und Informationen ber die user connections ben”tigt und bei Freigabe nicht wieder an die file cache buffers zurckgegeben (nicht mehr ben”tigter Speicher kann hierbei nur noch innerhalb des alloc short term memory weiterverwendet werden). Es ist leicht nachzuvollziehen, wie sich das im Laufe der Zeit auf die Speicherbereiche des Servers auswirkt und welche Folgen es hat, wenn die file cache buffers sehr knapp bemessen sind. 3.10.16 Exceeded outstanding NCP Dir. Search Limit --------------------------------------------------- DNF94668 You exceeded your outstanding NCP Directory Search Limit Maximum Outstanding NCP Suchl„ufe DOS erlaubt h”chstens 32K an Verzeichniseintr„gen pro Datentr„ger. Dies gilt auch fr Netware 2.x. Der Grund dafr ist der verwendete 16-Bit File Handle (16 Bits mit Vorzeichen ergeben nur 32K). Netware v3.x bietet jedoch eine H”chstzahl von 2 Millionen Verzeichniseintr„gen pro Datentr„ger. Es ist deshalb erforderlich, daá das v3.x Betriebssystem die 16-Bit DOS- Anforderungen in einer Tabelle den Netware v3.x 32-Bit Verzeichniseintr„gen zuordnet. Diese Tabelle wird bei "Find First's", "Find Next's", "File Open's" und bei Verzeichnissuchl„ufen nach Dateiinformationen verwendet. Wenn einer dieser Suchvorg„nge von einem Programm der Arbeitsstation gestartet wird, erscheint der entsprechende Eintrag in dieser Tabelle. Dieser Eintrag wird nur dann freigegeben, wenn der Dateiname genau angegeben wird, wenn die Arbeitsstation eine Meldung "End of Job" ausgibt oder wenn die "Find Next's" Suchvorg„nge am Ende des Verzeichnisses beendet. Wenn eine Arbeitsstation einen "Find First" einleitet, wird der entsprechende Eintrag in diese Netware-Tabelle eingefgt. Sollte die Tabelle voll sein, gibt der Server die Meldung "File Not Found" zurck, obwohl die Datei existiert. Standardm„áig kann diese Tabelle bis zu 51 Eintr„ge enthalten. Ihre Anzahl kann mit Hilfe des einstellbaren Consolen SET Parameters "Maximum Outstanding NCP Searches" erh”ht werden. Diese Erweiterung beansprucht Serverspeicher, da jeder Eintrag 24 Byte betr„gt und es eine Tabelle fr jeden Anschluá gibt. Wenn demnach die Tabellengr”áe auf 100 eingestellt ist und 250 Arbeitsstationen angemeldet sind, muá der Server einen Speicherplatz von 600K fr die NCP-Suchtabellen bereitstellen. 3.10.17 Abend: Kernel detected ... ----------------------------------- DNF95669 Nach ca. 4-5 Stunden kommt manchmal folgendes auf der Serverkonsole: Abend: Kernel detected process going to sleep when it was not allowed Eventuell sind in diesem Fall Stromsparfunktionen im File Server BIOS aktiviert, die muá man auf jeden Fall deaktivieren. 3.10.18 NW3: Richard Kiel Memorial Abend 27 -------------------------------------------- DNF97670 Diese Meldung eines Netware 3.x File Server weist nicht auf einen Virus, sondern auf eine kleine Schlampigkeit des Novell Programmierers Richard Kiel hin. Dieser hatte wohl bei der Programmierung zum Abfangen dieses Abends keinen geeigneten Namen gefunden und ihn zwischenzeitlich Richard Kiel Memorial Abend 27 genannt. Vor der Auslieferung wurde es allerdings vers„umt, diese Meldung zu ersetzen. Es gibt im Patchkit zu NetWare 3.12 einen Patch, der diese Meldung in "Invalid entry in message list" „ndert, den Abend selbst allerdings nicht behebt. Dieser rhrt von einem Problem mit Festplattencontroller oder Netzwerkkarte her und kann durch einen Novell Patch nicht verhindert werden. Aktuelle Treiber oder ein Austausch der Hardware sollten dieses Problem beheben. 3.10.19 McAfee Netshield Probleme ---------------------------------- DNF99671 Laut NAI fhrt das Benutzen der Version 3.x DAT-Files beim Version 4.x Netshield und umgekehrt zum Server-Absturz. Abends treten auch bei falsch konfigurierten On-Access-Jobs auf (Server l„uft dann auf 99%) und bei Scan-All-Volumes (ABEND). Die Fehler lassen sich normalerweise durch Umkonfigurieren beheben. 3.10.20 Abend bei NetWare 4.11 und neuer ----------------------------------------- DNF99673 Bei Netware 4.11 und allen neueren Netware Versionen macht sich ein Abend folgendermaáen bemerkbar: Wenn der Server z.B. SERVER heiát, steht an der Console statt des normalen Prompts SERVER: ein SERVER: wobei das "x" die Anzahl der Abends darstellt. Um den Grund des Absturzes zu erfahren, kann man die Logdatei SYS:SYSTEM/ABEND.LOG zu Rate ziehen, wenn das System noch soweit intakt war, um in die Datei berhaupt schreiben zu k”nnen. Diese darf auch nicht auf Read-Only stehen, da sonst das Anh„ngen neuer Meldungen unm”glich gemacht wird. Wirklich wichtig fr die Analyse ist allerdings nur der erste Abend nach einem Neustart des Servers, weil alle anderen Abstrze wahrscheinlich nur Folgefehler des ersten sind. Wenn Sie in der ABEND.LOG keinen ersten Abend sehen, setzen Sie"set auto restart after abend=0". Damit bleibt der Server nach einem Abend stehen und Sie k”nnen diesen feststellen. Fr die Benutzer heiát dies aber auch, dass kein Zugriff auf den Server mehr m”glich ist. Neuer Rekord war in einer Anfrage in einer englischen Newsgroup brigens die eine Anzahl von 7689 Abends seit dem letzten Neustart des Servers! Verweis: siehe auch Tipp "Online Abend Analysis" 3.10.21 Volume xx last segment ends at ... ------------------------------------------- DNF94915 WARNING! Volume BIG last segment (0) ends at x instead of y hier der passende Auszug aus der NSEPro: Explanation: The segment ends at a block which is incorrect based on the operating system's calculation of where the segment begins and how large it is. Action: None. This message is for information only. 3.10.22 NLM is using x outdated API calls ------------------------------------------ DNF03560 Diese Meldung erhalten Sie oft beim Laden von NLMs, die auf unterschiedlichen Netware Versionen laufen (mssen). Auch wenn der Server meint: "You should upgrade to a newer module when it becomes available", besteht kein Grund zur Sorge. NW 3.x, 4.x, 5.x und 6.x Server benutzen unterschiedliche API Funktionen (Programmierschnittstellen) und ein Programm, das es jeder Version recht machen will, erzeugt obigen Fehler. 3.10.23 Allocated Memory ------------------------- DNF00164 Wer unter Netware 4.x Probleme mit einem "Memory Allocation Memory" (vor allem im Zusammenhang mit der Kompression von Dateien) hat, kann sich bei Novell ein Update herunterladen: Novell Patch pk411it3.exe. Dieses Archiv enth„lt unter anderem den Patch decrenfx.nlm, der eine Schleife behebt, w„hrend eine komprimierte Datei umbenannt wird. Diese Schleife verbraucht sehr schnell Arbeitsspeicher und erzeugt die erw„hnten Speicher- fehler und kann der Server damit zum Absturz bringen. Das Problem wird durch den SP8(a) allein noch nicht behoben. 3.10.24 Server Konsole gesperrt -------------------------------- DNF00214 Wenn beim Netware Server die Konsole nicht mehr zug„nglich ist, der Server selbst aber noch weiterl„uft, kann man bei NetWare 5.1 ber STRG-ALT-ESC eine neue Konsole ”ffnen und bei allen „lteren Netware Versionen ber einen Client den Server herunterfahren, solange der Zugriff auf den Server berhaupt noch m”glich ist. Wenn das auch nicht mehr klappt, k”nnen Sie auch versuchen, den Server in den Debugger (siehe dort) zu bringen, um das verursachende Programm herauszufinden. Bei NW 3.x wird der Server ber FCONSOLE.EXE heruntergefahren. Dieses Programm gibt es auch fr neuere Netware Versionen im Novell Patch tabnd2a.exe. Alternativ gibt es bei NetwareFiles.de diverse Kommandozeilenprogramme zum Herunterfahren des Servers. 3.10.25 ABEND am NetWare 3.x Server ------------------------------------ DNF00183 Allocated Disk Block allocated a block that was not really available Dieser Abend tritt ”fters auf, wenn sehr viele Dateien nicht gepurgt wurden. Gemeldet wurden diese Abends bei unterschiedlichsten Systemen und Konfigurationen, aber meist mit viel Dateibewegungen. Um den Fehler mittelfristig zu beheben, sollten Sie versuchen, einen anderen Treiber fr SCSI Controller zu verwenden und auf jeden Fall ein PURGE /A auf allen Volumes oder alternativ ein VREPAIR mit der Purge Option durchzufhren. In der Knowledgebase steht als Tip zu dieser Abend-Meldung, bei Adaptec Controllern das Mapping bei Platten > 1 GB auszuschalten und die Platten anschliessend neu zu formatieren. Das hat aber in einem konkreten Fall nicht geholfen, diese Einstellung gef„hrdet sogar ein m”gliches Update auf NW 4.x oder 5.x, weil die HAM Treiber damit nicht klarkommen. 3.10.26 SLP UA Warning ----------------------- DNF00201 SLP UA WARNING: Unable to contact directory agent, Verify DA availability, IP connectivity, DA discovery options and configuration. Diese Warnung, die auf der Konsole von Netware 5.x erscheinen kann, "erschl„gt" man am einfachsten, indem man am Server "LOAD SLPDA" eingibt - das l„dt den Directory Agent mit den Default Einstellungen. Das reicht frs erste. Zur Erkl„rung: Im Gegensatz zu IPX, wo die Serverdienste ihre Existenz mittels Broadcasts im Netz bekanntgeben (die SAP (Service Advertising Protocol)-Broadcasts), fragt bei TCP/IP der Client, der einen Dienst sucht, per SLP (Service Location Protocol) -Multicast im Netz nach entsprechenden Diensten. Das Problem ist nun, dass bei den meisten Routern Multicasts deaktiviert sind und auf WAN-Strecken oft auch keine erwnscht sind. Ein Directory Agent macht jetzt nichts anderes als alle ihm bekannten Services in einer Liste zu sammeln und auf Anfrage weiterzugeben. Verweis: TID 10027163 mit Infos zu Konfiguration und weiteren Links 3.10.27 'Ewige' Taschenlampe ----------------------------- DNF01262 Wenn bei einem NT 4.0 oder Windows 2000 Rechner auch mit aktuellen Client 32 Versionen bei bestimmten Netzwerkoperationen die Taschenlampe beim Suchen von Netware Komponenten sehr lange "an" ist, d.h. der Vorgang der lange dauert, kann das am installierten Internet Explorer liegen. Verweis: TID 2936379 http://support.microsoft.com/support/kb/articles/Q226/3/70.ASP 3.10.28 DHCP Server erzeugt ASCII Zeichensalat ----------------------------------------------- DNF01276 Bei auf deutsch installierten Netware Servern erzeugt der DHCP Server bei Start und Ende einen ASCII Buchstabensalat auf der Konsole. Wenn Sie zus„tzlich auch die englische Sprache auf dem Server installiert haben, gibt es folgenden Workaround: [AUTOEXEC.NCF] LANGUAGE 4 LOAD DHCPSRVR LANGUAGE 7 3.10.29 Zeitsprnge nach 2018 oder 2037 ---------------------------------------- DNF99136 ASUS P2B Boards mit BIOS Rev. 1008 - 1009 im Netware Server verursachen seit einiger Zeit pl”tzliche Sprnge in die Jahre 2018, 2037 oder anderen Daten weit in der Zukunft. Die NDS reagiert darauf recht unwillig mit synthetischen Zeiten. Laut Novell Knowledge Base ist das Problem mit einem BIOS Ver. 1010 oder h”her behoben, aber es gab mittlerweile auch vereinzelte Meldungen mit diesen BIOS Versionen. Momentan scheint der Wechsel auf ein anderes Board oder gleich einen anderen Mainboard Hersteller die einzige L”sung zu sein. P3B Boards von ASUS haben das Problem aber wohl nicht. Unter Umst„nden kann auch der Befehl SET TIMESYNC HARDWARE CLOCK=OFF bewirken, dass der Server sich die Uhrzeit nicht von der Hardwareuhr holt und deshalb die Sprnge einfach nicht mitmacht. Bei einem Neustart des Servers muss dann allerdings wieder manuell nachgestellt werden. Verweis: TID 2953199 Ein unangenehmer Nebeneffekt ist ein Bug in der MPREXE.EXE von Windows 9x, die dieses Datum nicht akzeptiert und den Client zum Absturz bringt. Nach der Rckstellung der Serveruhrzeit sollte ein Zugriff wieder m”glich sein. 3.10.30 Abend durch Trojanerangriff ------------------------------------ DNF01313 Backup Exec fr Windows hat eine Sicherheitslcke, im Moment massivst von einem Virus oder Trojaner attackiert wird. Wenn nun BE auf Netware l„uft, fhrt der besagte Angriff zu einem Abend in BackupExec, genauer in NRLTLI.NLM. Allerdings sollte der BackupDienst eines Servers aus dem Internet gar nicht zu sehen sein. Durch Filterregeln der Firewall sollte man den Port 6101 von auáen blocken. Zumindest ein Update fr BE 9.x ist von Veritas verfgbar: http://seer.support.veritas.com/docs/274645.htm 3.11 Fehlermeldungen (Client) ============================== 3.11.1 Vorwort 3.11.2 Too deep in tree 3.11.3 Error 88xx 3.11.4 Die Zugriffsnummer ist nicht definiert 3.11.5 Error 35216 3.11.6 Offene Dateien in SYS:_NETWARE 3.11.7 Matrox Treiber Probleme unter Win2000 3.11.8 keine Profile bei Windows XP SP1 3.11.1 Vorwort --------------- DNF01372 Links . šbersicht aller Netware und NDS Fehlercodes und Fehlermeldungen: http://www.novell.com/documentation/lg/nwec/index.html 3.11.2 Too deep in tree ------------------------ DNF94677 Wenn man ab einer bestimmten Gr”áe der Verschachtelung von Unterverzeichnissen nicht mehr auf die Files in diesen Unterverzeichnissen zugreifen kann, meldet u.a. auch PURGE an dieser Stelle "TOO DEEP IN TREE". Um trotzdem auf diese Dateien und Unterverzeichnisse zugreifen zu k”nnen, reicht es aus, wenn man ein MAP ROOT irgendwo tiefer in den Tree setzt. 3.11.3 Error 88xx ------------------ DNF99678 NetWare Clients melden Ihre Fehler normalerweise mit einer Fehlernummer. Es gibt bei Novell eine Dokumentation der 88xx Error Codes, die allerdings eher fr Programmierer geeignet sind. Eventuell k”nnen Sie damit jedoch den Fehler eingrenzen: Verweis: TID 10058471 3.11.4 Die Zugriffsnummer ist nicht definiert ---------------------------------------------- DNF99679 Wenn auf Windows Arbeitspl„tzen NWDAMIN oder auch ganz andere Programme mit dieser Fehlermeldung oder dem englischen Žquivalent "The handle is invalid" abbrechen, liegt das mit groáer Wahrscheinlichkeit an einem aktiven Virus Scan von McAfee auf diesem Arbeitsplatz. Deaktivieren Sie diesen und falls dies die Ursache fr den Fehler war, erhalten Sie bei McAfee ein Update des Programms. Bei Benutzung des NT Client 4.6 SP2 kann dieser Fehler auch auftreten und wird einfach durch šberspielen mit dem (englischen) SP1 erschlagen. (Rechtsklick auf die Inf - Installieren) Einmal kommt die Frage, ob eine neuere Datei berschrieben werden soll. Hier mit Ja antworten. 3.11.5 Error 35216 ------------------- DNF03561 Wenn es nicht einmal dem Supervisor eines NetWare Servers es gelingt, ein leeres Verzeichnis zu l”schen, obwohl sonst kein Benutzer darauf Zugriff hat, liegt das unter Umst„nden am aktiven Intel LanDesk Virus Protect. Nach dem Entladen des Moduls kann man das Verzeichnis problemlos l”schen und danach Virus Protect erneut laden. 3.11.6 Offene Dateien in SYS:_NETWARE -------------------------------------- DNF05621 Offene Dateien in SYS:_NETWARE verhindern das Backup der NDS und DSREPAIR. Eine m”gliche Ursache fr die von einigen Win95-Clients offengehaltenen Dateien in diesem Verzeichnis ist die vom NAL benutzte (und st„ndig ge”ffnete) NRDDLL95.DLL vom 10.03.97 unter SYS:PUBLIC/WIN95. Dabei muss der Benutzer, der die offenen Dateien erzeugt, Administrator-Rechte haben. Mit der Version der NRDDLL95.DLL von 1996 aus dem Original NW 4.11 Paket oder vom Novell Patch nptr95.exe werden die Dateien sauber geschlossen. Die Version von 1997 findet sich im NW4SP8 sowie im SP7A unter PUBLIC/WIN32, unter PUBLIC/WIN95 steht eine Version vom 04.02.97. Verweis: TID 2949145, TID 2941635, TID 10022872 3.11.7 Matrox Treiber Probleme unter Win2000 --------------------------------------------- DNF98635 Auf Windows2000-PCs mit einer G400-VGA von Matrox treten nach der Installation des NetWare-Client32 (v4.8) und den aktuellen VGA-Drivern von Matrox immer wieder folgende Symptome auf: Nach dem Setup des VGA-Drivers von Matrox lassen sich keine weiteren Setups mehr starten - sie werden einfach nicht mehr in die Tasksliste aufgenommen, sondern bleiben in der NT-Process- Table h„ngen. Weder eine Neuinstallation von Windows2000 noch die Installation des VGA-Drivers ber die INF-Datei anstelle des Setups bringen langfristig Abhilfe. Ausserdem steigt die CPU-Last jedesmal drastisch an: zun„chst auf 10%, sp„ter auf 50%. In der Processtable werden unterschiedliche Dienste als Ursache der erh”hten CPU-Last festgestellt. Als weiteres Kennzeichen bleibt beim Herunterfahren des Systems regelm„ssig ein Prozess namens "CSC Notify Window" h„ngen und muss manuell beendet werden. Insgesamt wird das System zunehmend langsamer. In der deutschen Novell-Newsgroup war zu erfahren, dass es sich um ein Problem handelt, welches nur mit den aktuellen VGA-Drivern des Typs Matrox G4x0 auftritt und auch nur mit dem Novell-Client v4.8. Vom Autor wurde die Matrox Driverversion 5.52 verwendet (MGA64.SYS). Dem Hinweis, dass Matrox-Treiber v5.03 problemlos arbeiten, wurde nicht nachgegangen, da „ltere Driverversionen frher oder sp„ter andere Probleme bereiten. Statt dessen wurden zwei andere Empfehlungen umgesetzt: 1. Installation des Novell Patches 253829.EXE fr den Novell-Client 4.8 Dieser Patch ersetzt die Datei NWWS2NDS.DLL 2. Deaktivierung des Matrox QuickDesk im System Tray durch L”schen des Registry-Eintrags HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\Currentversion\Run\ "Matrox QuickDesk" Die Deaktivierung des Matrox QuickDesk im System Tray kann auch w„hrend der Installation des Matrox-Drivers erfolgen. Nachtr„glich ist die Abschaltung des automatischen Ladens ebenfalls m”glich: "Anzeige/Eigenschaften/Einstellungen/Erweitert/Optionen" "Matrox Quickdesk laden" deaktivieren. Der beschriebene Workaround wurde beim Autor auf zwei PCs durchgefhrt, beide Rechner arbeiten seitdem fehlerfrei. 3.11.8 keine Profile bei Windows XP SP1 ---------------------------------------- DNF00224 Microsoft hat mit dem SP1 eine Prfung in Windows XP eingebaut, ob das Profil auf einem Microsoft Server liegt. Wenn nicht, wird es aus "Sicherheitsgrnden" nicht mehr geladen. Deaktivieren l„sst sich diese "Sicherheitsprfung" mit [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon] "CompatibleRUPSecurity"=dword:00000001 3.12 GroupWise =============== 3.12.1 Vorwort 3.12.2 Installation 3.12.3 Betrieb 3.12.4 Probleme 3.12.5 Patches und Updates 3.12.6 GroupWise und Organizer Synchronisation 3.12.7 dynamische IP-Adressen und POP3-Untersttzung 3.12.8 GroupWise Datenimport 3.12.9 GroupWise Datensicherung 3.12.10 GroupWise als Newsreader 3.12.11 GroupWise und Linux 3.12.12 GroupWise Clients 3.12.13 Filesystem fr GroupWise 3.12.1 Vorwort --------------- DNF00227 Wer NetWare Server einsetzt, sollte sich GroupWise als Alternative zur Kombination Exchange Server und Outlook anschauen, vor allem, weil GroupWise bei den Small Business Versionen standardm„áig bereits enthalten ist. GroupWise Version 7 mit SP3 ist aktuell. Im 4. Quartal 2008 wird GroupWise 8 mit vielen Neuerungen erscheinen. Links . Cool Solutions: http://www.novell.com/coolsolutions/gwmag/ . http://www.groupwise.de: GroupWise & Friends: deutsche GroupWise Community . http://www.groupwise-links.de/: Link-Sammlung rund um GroupWise von Ruth Roettges und Stefan Zangs . gute GW-Tools (vor allem zur Konvertierung von Fremdformaten): http://www.slewis.org/software/ 3.12.2 Installation -------------------- DNF08698 Sie k”nnen eine neue GroupWise Installation direkt vom aktuellen Support Pack aus starten. Es wird nur einmalig nach der Original-CD bzw. dem Software Distribution Directory gefragt, damit eine gltige Lizenz nachgewiesen werden kann. Die Verzeichnisnamen fr Dom„ne und Postoffice sollten nicht l„nger als 8 Buchstaben lang sein und beim Zugriffsmodus fr das Postoffice sollte aus Stabilit„tsgrnden der Client/Server Modus ausgew„hlt werden. Der Internet Agent und Web Access mssen separat installiert werden, wobei letzteres vor allem bei Groupwise 6.5 und 7.0 mit NetWare 6.x auch mit Apache sehr einfach zu installieren ist. Benutzen Sie bei allen Agenten m”glichst den gleichen Namen fr das HTTP- Monitoring, wobei Name und Passwort keine NDS-Namen sein mssen bzw. sollten. 3.12.3 Betrieb --------------- DNF01397 3.12.4 Probleme ---------------- DNF01398 3.12.5 Patches und Updates --------------------------- DNF08699 Fr GroupWise 6.0 gibt es einen SP4: Novell Patch gw6sp4m.exe von 01/2004, der nicht mehr weiter aktualisiert wird. Fr GroupWise 6.5 gibt es einen SP6 Update1: Novell Patch gw656up1m.exe Fr GroupWise 7.0 gibt es einen SP3: Novell Patch gw703_full_nwwin_multi.exe Die Support Packs fr GroupWise 6.5 und 7.0 finden Sie auf meiner Service DVD 2 fr NetWare. 3.12.6 GroupWise und Organizer Synchronisation ----------------------------------------------- DNF00229 Zur Synchronisation eines Handheld Organizers, der auf PalmOS basiert, mit GroupWise gibt es diverse Produkte von Drittherstellern, die mit allen neueren GroupWise Versionen funktionieren: . Intellisync von Pumatech, http://www.pumatech.com Trialversion erh„ltlich . Syncwise von Toffa, http://www.toffa.com/ . Nexic Synchronis 6.0 von http://www.nexic.com/synchronis/ Von Novell selbst gibt es fr GroupWise 6.5 auch ein Produkt, das Palm PDAs mit GroupWise verbindet: Novell GroupWise PDA Connect 1.0. Unter dem Namen MailPlus ist auch ein abgespecktes Conduit erh„ltlich, das nur die Mails mit dem Palm synchronisiert: Novell Patch gwmp10.exe Verweis: TID 10011384 und TID 2932440: „lterer, aber ausfhrlicher Artikel zur Palm Anbindung Es scheinen aber alle Produkte mehr oder weniger Schwierigkeiten mit der Synchronisierung von GW_Kategorien zu haben. Fr den BlackBerry von RIM gibt es noch keine Sync-L”sung fr GroupWise: TID 10062133. Um einen Psion Organizer zu synchronisieren, gibt es LinkWise von Advansys, http://www.advansyscorp.com. 3.12.7 dynamische IP-Adressen und POP3-Untersttzung ----------------------------------------------------- DNF01313 GroupWise bzw. dessen GWIA erfordert eigentlich eine feste IP-Adresse und korrekte DNS-Installation (MX-Record) zur šbermittlung externer Mails. Wer dynamische IP-Adressen benutzt bzw. seine Post per POP3 abholt, kann dies unter Linux mit fetchmail erledigen und die Mails an den GWIA weiterleiten. Als Runduml”sung mit einfacher Webkonfiguration bietet sich der SME Server an. Verweis: http://www.sme-server.de. Unter Windows erledigt dies die Freeware Hamster, unter Netware Max!, iMailDS oder PFA. Max! ab der Version 3.5 kann sowohl ber das apigw oder auch ber das gwia arbeiten. Die Methode ber GWIA ist zu empfehlen. Allerdings wird Max (von !XT [www.weitlandt.com]) nicht mehr aktiv weiter entwickelt. 3.12.8 GroupWise Datenimport ----------------------------- DNF01320 Kalenderdaten und Adressen aus anderen Terminmanagern wie Lotus Organizer, Schedule+ u.a. lassen sich mit Convertern der Firma Lewis in GroupWise importieren. Versuchen Sie z.B. gwimpexp.exe. Verweis: http://www.slewis.org/software/ 3.12.9 GroupWise Datensicherung -------------------------------- DNF07686 Eine Datensicherung der GroupWise Datenbank ist auch ohne speziellen GroupWise TSA oder sonstigen Agenten problemlos m”glich. Die Dateien, die w„hrend der Datensicherung offen sind und nicht gesichert werden k”nnen, sind entweder Logfiles, die nicht gesichert werden mssen oder Indexe, die schnell wieder aufgebaut werden k”nnen. Mit dem passenden TSA ist es allerdings m”glich, auch einzelne Postf„cher wiederherzustellen. Alternativ l„sst sich die GroupWise Datenbank auch im laufenden Betrieb mit dbcopy an eine andere Stelle kopieren und von dort sichern. Verweis: aus der Dokumentation: http://www.novell.com/documentation/lg/gw6/gw6_admin/data/abbtug3.html#abbtug3 http://www.novell.com/documentation/lg/gw6/gw6_admin/data/a488bhi.html#a488bhi Letzte Option, wenn die User-Datenbank zerschossen ist: http://www.novell.com/documentation/lg/gw6/gw6_admin/data/a3n5l5n.html#a3n5l5n 3.12.10 GroupWise als Newsreader --------------------------------- DNF01313 [GroupWise Hilfe, Suchen, Newsgroup] So begrenzen Sie die maximale Zeilenl„nge fr Postings: Klicken Sie auf "Konten" > "Kontooptionen". Klicken Sie auf das Register "Neuigkeiten" > "Allgemeine Optionen". Aktivieren Sie das Kontrollk„stchen "Maximale Zeilenl„nge fr NNTP" > geben Sie gewnschte Zeilenl„nge an. Klicken Sie auf "OK". 3.12.11 GroupWise und Linux ---------------------------- DNF00123 Es gibt mittlerweile einen Groupwise 6.5 Client fr Linux, der mit jedem Groupwise 6.5 Server funktioniert, v”llig egal welches Server-OS dahinter steckt. Natrlich k”nnen auch Windows GroupWise Clients mit einem GroupWise Server kommunizieren, der unter Linux l„uft. Der Linux GroupWise Client kann allerdings NICHT mit „lteren Versionen als GW6.5 auf dem Server arbeiten, genauso wie der Windows Client 6.5. 3.12.12 GroupWise Clients -------------------------- DNF01313 Unter http://www.redbacksystems.com/projects/mozngw/ finden Sie den neuen GroupWise Client Mozilla for GroupWise, der als Cross Platform Client Zugriff auf GroupWise Server per XLM und Javascript realisiert. Die Entwicklung steckt allerdings noch in den Kinderschuhen, erste Einblicke gew„hren aber bereits die Screenshots. Evolution, http://www.novell.com/products/evolution/ bietet sich als Linux GroupWise Client an, ansonsten der native Linux Client von Novell (siehe Tipp "GroupWise und Linux"). Bei GroupWise 7 wird ber die MAPI-Schnittstelle nun nur noch Outlook XP und 2003 untersttzt. Der Connector liegt allerdings nicht im Softwareverteilungsverzeichnis, sondern findet sich im Support Pack. 3.12.13 Filesystem fr GroupWise --------------------------------- DNF08704 Ext3 ist langsam, wenn mehr als 512 Dateien in einem Verzeichnis stehen. Ext3 zusammen mit H-Tree ist schnell, aber kann in manchen F„llen die falsche Datei (wenn auch keine defekte) zurckliefern, was - nicht nur - bei Mailservern fatal ist. Damit l„uft Groupwise nicht sauber auf ext3+htree und deshalb sollte diese Kombination vermieden werden. Auf OES1 gab es nur eine M”glichkeit: Reiser. Nachdem Herr Reiser fr die Weiterentwicklung dieses Filesystems aber nicht mehr zur Verfgung steht, ist das auch eine Sackgasse. Allerdings ist ReiserFS dennoch schnell, k”nnte bei šberlast etwas Probleme machen. Letztendlich bleibt nur NSS als Alternative brig, das allerdings ohne die Salvage-Funktion arbeiten muss, sonst wird auch NSS zu langsam. Verweis: (!XT [www.novell.com/communities/node/4415/grms]) 3.13 BorderManager =================== 3.13.1 Vorwort 3.13.2 Installation 3.13.3 Betrieb 3.13.4 Probleme 3.13.5 Mail und News Proxies 3.13.6 Firewall 3.13.7 Caching Proxy 3.13.8 Proxy Logfile Analyse 3.13.9 Filter fr Wrmer 3.13.10 Authentifizierung fr Webzugriffe 3.13.1 Vorwort --------------- DNF07681 Der BorderManager (aktuelle Version 3.8) ist eine Firewall, die unter NW 5.x und 6.x arbeitet und das interne Netzwerk vor Zugriffen von auáen schtzt. Auch VPNs (Virtual Private Networks) und verschiedene Proxies und Caching Services sind damit m”glich. Der Bordermanager 3.8 kann nun auch mit anderen VPN Systemen zusammenarbeiten, weil ab dieser Version erstmals IPSec untersttzt wird. Novell entwickelt trotz aktuellem Linux Hype und Zusammenarbeit mit Linux Firewall Anbietern wie Astaro eine neue Version 3.9 fr NetWare, die Anfang 2007 erscheinen soll. Links . BorderManager Cool Solutions: http://www.novell.com/coolsolutions/bordermag/ . Tipps und Tricks: http://nscsysop.hypermart.net/#tips . Novell AppNote bzgl. BorderManager Lizenzprobleme: http://developer.novell.com/research/appnotes/2000/august/03/a000803.htm 3.13.2 Installation -------------------- DNF01401 3.13.3 Betrieb --------------- DNF01402 3.13.4 Probleme ---------------- DNF01403 3.13.5 Mail und News Proxies ----------------------------- DNF00231 Alle transparente Proxies des BorderManagers, wozu auch der Mail und der News Proxy geh”ren, scheinen laut Aussage einiger Experten nicht allzu brauchbar zu sein. Am besten Sie nutzen statt dieser Proxies einfach einen generischen TCP Proxy. Diesen konfigurieren Sie als Source auf den News-Server Ihrer Wahl und geben ihm z.b. Port 120 auf dem BorderManager. Dann mssen Sie nur noch den lokalen Newsreader auf den BorderManager, Port 120 zu konfigurieren. Fr den n„chsten Newsserver verwenden Sie Port 121, usw. Der generische Proxy funktioniert schmerzlos, und davon k”nnen Sie dann auch gleich Dutzende konfigurieren, fr verschiedene News-und Mail-Server. Der News-Proxy kann nur einen Newsserver bedienen. 3.13.6 Firewall ---------------- DNF00242 Um den BorderManager als Firewall benutzen zu k”nnen, muss dieser ber mindestens zwei Netzwerkkarten verfgen und nach folgendem Schema aufgebaut sein: ISP - Router - public - BorderManager - private - Ihr LAN public und private sind die beiden Netzwerkkarten des BorderManagers. Sie k”nnen auch eine sogenannte Demilitarisierte Zone (DMZ) aufbauen, indem Sie einen weiteren BorderManager dazwischen installieren, damit auch lokale Resourcen aus dem Internet abgerufen werden k”nnen, ohne dass das komplette Netz ge”ffnet werden muss. 3.13.7 Caching Proxy --------------------- DNF01267 Beim BorderManager kann man einen Caching Proxy installieren, wobei Sie unbedingt darauf achten sollten, das fr den Cache benutzten Volume auch wirklich nur dafr zu verwenden. Der Proxy verwendet immer den kompletten Platz und l”scht in gewissen Abst„nden die alten Daten, wenn das Volume fast voll ist. Das Cache Volume sollte mit 16 K Blockgr”áe und ohne Suballocation und Kompression eingerichtet werden. Man kann den Cache durch Aufruf von LOAD PROXY -CC l”schen. Verweis: TID 10018669 3.13.8 Proxy Logfile Analyse ----------------------------- DNF01283 Es gibt fr den BorderManager ein frei verfgbares Logfile Analyseprogramm mit dem Namen BRDSTATS. Verweis: Tipp 21 bei http://nscsysop.hypermart.net 3.13.9 Filter fr Wrmer ------------------------- DNF05620 Novell hat in seinem Proxy eine Filterfunktion eingebaut, die NIMDA und „hnliche Wrmer filtern kann und editierbar ist. Verweis: http://www.novell.com/coolsolutions/feature/7753.html Allerdings ist zu beachten, dass diese Funktion nur fr den reverse Proxy funktioniert, das heisst wenn man seinen Webserver per BM proxy von aussen "beschleunigt". Der neue Proxy schtzt dann den Webserver vor der Infektion und auch vor der Last, den die ganzen infizierten IIS'e auf dem Server durch ihre Scans produzieren. 3.13.10 Authentifizierung fr Webzugriffe ------------------------------------------ DNF06669 Wenn Sie den BorderManager als Webproxy arbeiten lassen, k”nnen Sie den Zugriff auf das Internet per NDS reglementieren. Damit nicht jedesmal eine Anmeldung erforderlich wird, starten Sie das Programm SYS:PUBLIC/CLNTRUST.EXE unter Windows bzw. seit dem BorderManager 3.8 SP4 das Programm clntrust aus sys:public/clntrust.tar unter Linux. 3.14 ZENworks ============== 3.14.1 Vorwort 3.14.2 Installation 3.14.3 Betrieb 3.14.4 Probleme 3.14.5 ZENworks Version 3.14.6 zuerst ZEN oder zuerst den Client installieren 3.14.7 Problem bei Remote Funktionen 3.14.8 ZEN 2.0 und NW5SP3 3.14.9 User auf NT Client lokal einrichten? 3.14.10 Performancebedarf von ZENworks 3.14.11 Datenschutzbestimmungen bei Fernverwaltung 3.14.1 Vorwort --------------- DNF03565 Dieses Kapitel behandelt ZENworks for Desktops und ZENworks for Servers. Links . http://www.nwadmin.de/: Infos zu ZENworks von Alexander Lay . http://www.novell.com/coolsolutions/zenworks/index.html: sehr gute Seite mit Faq's, Artikeln, Einleitungen und Verweisen 3.14.2 Installation -------------------- DNF03566 3.14.3 Betrieb --------------- DNF01406 3.14.4 Probleme ---------------- DNF03567 Der kostenlose ZENworks Starter Pack wird ab dem Client 4.83 SP2 nicht mehr untersttzt. Sie mssen hier beim SP1 bleiben. 3.14.5 ZENworks Version ------------------------ DNF99822 Wenn sie berhaupt nicht wisen, welche ZENworks Version bei Ihnen denn werkelt, rufen sie einfach vom DOS-Prompt aus zenver.exe auf. Dieses kleine Programm liegt im \public- Verzeichnis desjenigen Servers, auf dem Sie ZENworks installiert haben. 3.14.6 zuerst ZEN oder zuerst den Client installieren ------------------------------------------------------ DNF99823 Stellen Sie sicher, die aktuellen Client32 Versionen von Novell installiert zu haben. Diese untersttzen allesamt ZEN. Sie sollten auch den Workstation Manager aktiviert haben, ohne den nicht alle Funktionen von ZEN funktionieren. Allerdings sollten Sie bei der Nutzung von ZENworks 2 (auch als kostenloses Starterpack) darauf achten, dass die aktuelle Client32 Versionen eigentlich fr ZfD3 gedacht sind. Sie funktionieren also nicht ohne weiteres fr ZfD2. Sie sind aber abw„rtskompatibel, wenn Sie eine ZfD2-Search-Policy einrichten. Dann arbeitet der Client auch ZfD2-Policies ab. Erst nach der Clientinstallation installieren Sie ZENworks auf dem Server. 3.14.7 Problem bei Remote Funktionen ------------------------------------- DNF01313 Wenn Sie (evtl. nach dem Update von ZEN Works 1.0 auf 2.0) eine importierte Workstation ber die neuen Remote Funktionen bernehmen m”chten und es erscheint eine Meldung, daá entweder zuwenig Arbeitsspeicher vorhanden sei oder die gesuchten Komponenten z.B Wviewnt.exe nicht im Verzeichniss SYS:\public\zenworks w„ren, liegt das an der Benutzung von UNC Pfaden oder wenn kein Arbeitsverzeichnis angegeben wurde. Geben Sie einen festen Laufwerksbuchstaben statt dem UNC Pfad an, erscheint die Fehlermeldung nicht mehr. 3.14.8 ZEN 2.0 und NW5SP3 -------------------------- DNF99826 Wenn man mit ZEN 2.0 arbeitet bzw. dies neu installieren will, so sollte man ZEN vor dem NW5 SP3 installieren. Ansonsten sagt ZEN 2.0 bei der Installation, dass mindestens SP2 ben”tigt wird (auch wenn bereits SP3 installiert ist). Das passiert allerdings nur von einem Win95/98 Client aus und auch dort nicht immer. Mit einem NT Client klappt die Installationsroutine von ZENworks 2.0 immer problemlos. 3.14.9 User auf NT Client lokal einrichten? -------------------------------------------- DNF00235 Mit Hilfe von ZENworks ist es problemlos m”glich, auf einer NT-Workstation ein Login zu erreichen, wenn der Benutzer zwar einen Account auf den Novell- Servern besitzt, aber keinen im NT-Rechner vorhanden ist. Dazu reicht bereits das ZENworks Starter Pack, das Sie auf dem Server installieren, den aktuellen Client auf der Workstation und dann DLU (Dynamic Local User) aktivieren. Details finden Sie in der Dokumentation zu Zen2 bei http://www.novell.com/documentation/ 3.14.10 Performancebedarf von ZENworks --------------------------------------- DNF03568 Zen3 sollte bei mehr als fnfzig Benutzern auf einem eigenen Server laufen, wenn ZEN intensiv genutzt wird. ZEN belastet dabei aber vor allem Speicher und Prozessor, was natrlich wieder davon abh„ngt, welche ZEN3 Dienste installiert sind. Ein zweiter Prozessor bringt in den meisten F„llen fast gar nichts, weil keines der installierten Produkte diesen benutzen wrde. Durch die intensive Nutzung von Java ist vor allem ZENworks for Servers sehr speicherhungrig. 3.14.11 Datenschutzbestimmungen bei Fernverwaltung --------------------------------------------------- DNF01313 Generell ist es in Deutschland verboten, Leuten ohne ihre ausdrckliche Erlaubnis auf den Rechner zu schauen. Inwieweit sich z.B. Zenworks berhaupt mit deutschen Recht in Einklang bringen l„sst (immerhin kann der Administrator es in jedem Fall unbemerkt tun) muss wahrscheinlich ein Gericht kl„ren. Die theoretische, und nicht abschaltbare M”glichkeit, dass ein Administrator unbemerkt auf jeden X-beliebigen PC draufgucken kann, k”nnte bereits ausreichen, um illegal zu sein, egal ob man es nun tut oder nicht. Bitte beachten Sie, dass dies keine rechtsverbindliche Beratung oder Information darstellt und Sie im Zweifel besser einen Anwalt konsultieren. 3.15 Drucken ============= 3.15.1 Vorwort 3.15.2 Probleme beim Drucken 3.15.3 Rprinter 3.15.4 9 LPT's nutzen 3.15.5 Druckerpuffer leeren 3.15.6 Printcon job configurations 3.15.7 Netzwerkdrucker 3.15.8 NPrinter fr Win9x 3.15.9 NPrinter for Windows NT 3.15.10 NPrinter unter Win2000/XP 3.15.11 NPrinter Absturz 3.15.12 LPT1 is not supported ... 3.15.13 Printerserver 3.15.14 Drucker unter Netware einrichten 3.15.15 NDPS 3.15.16 neue Treiber unter NDPS einbinden 3.15.17 Anzahl von NDPS Printer Agents pro Server 3.15.18 iPrint und Portal 3.15.19 lpr communication failed 3.15.1 Vorwort --------------- DNF01271 Links . 3.15.2 Probleme beim Drucken ----------------------------- DNF94780 Probleme beim Drucken unter DOS haben meistens drei Ursachen: CAPTURE - Anweisung: Oft fehlen neben den erforderlichen Parametern noch weitere: NT No-Tab-Conversion: Graphikausdrucke sehen jetzt wieder vernnftig aus, weil Novell keine Konvertierung von Tabs in Leerzeichen vornimmt NB No-Banner: dadurch wird der Ausdruck eines Deckblattes unterdrckt NFF No-Form-Feed: Leerseiten, die evtl. jedes zweite Blatt erfolgen, werden unterdrckt TI=10 Time-Out: Der Ausdruck wird nach 10 Sek. ausgegeben (evtl. Wert anpassen) und nicht erst nach dem Verlassen des Programms Unter Windows oder anderen Programmen, die die parallele Schnittstelle nach dem Druck schlieáen, ist allerdings TI=0 zu empfehlen, da der Ausdruck dann wirklich sofort nach dem Wegschicken kommt. alter Printserver: bei allen Versionen unter Netware 4.10 sollte man den Printserver gegen eine aktualisierte Version austauschen. inkompatible parallele Schnittstelle: "Billig"-Schnittstellen untersttzen den IRQ nicht korrekt. Falls der Ausdruck am Server oder RPRINTER qu„lend langsam ist, sollte entweder auf Polling umschalten (am Server Use Interrupts=No, an der WS mit neuem RPRINTER) oder eine andere Schnittstellenkarte einbauen. 3.15.3 Rprinter ---------------- DNF95774 Rprinter wird unter DOS und Windows 3.1x mit NetWare 3.x benutzt, um lokale Drucker auch im Netzwerk ansprechen zu k”nnen. Dazu wird Rprinter an der Arbeitsstation (als TSR) gestartet und signalisiert dem Print Server: Hier steht der Drucker Nummer x. RPRINTER [-P] Die neueren Rprinter Versionen (ab Version 1.26) kann man mit dem Parameter -P im Pollingmode betreiben. Damit sind viele frheren Probleme auch unter Windows beseitigt. Rprinter hat aber weiterhin das Problem, daá nach einem Neustart der WS die erneute Verbindung zum Printserver nicht wieder aufgebaut werden kann, bis der Pserver bemerkt hat, daá der Rprinter nicht mehr im Netz ist und die Verbindung wieder freigibt. Solange meldet dieser "Drucker schon belegt". Dies kann man aber sehr einfach l”sen, indem man den Errorlevel von Rprinter abfragt und eine Schleife bzw. eine Meldung anzeigt. @echo off rem -- Rprinter-Installation (Batch von Adreas Beutling) if not "%2"=="" goto nohelp echo Aufruf: rprint druckserver druckernummer echo Default: rprint drucker 0 :nohelp rem -- Variablen einrichten set rp= set ps=%1 set pn=%2 if "%ps%"=="" set ps=drucker if "%pn%"=="" set pn=0 goto install :wait rem hier kann man ein biáchen warten... z.B.: Wait 5 rem oder Choice dazu benutzen :install rem -- Rprinter entfernen rprinter %ps% %pn% /r rem -- Rprinter installieren rem (/p fr Polling Mode) rprinter %ps% %pn% /p rem -- Schleifenz„hler abfragen (hier fr 10 Durchlaeufe) if "%rp%"=="xxxxxxxxxx" goto ende rem -- Schleifenzaehler erh”hen set rp=%rp%x rem -- Rprinter-Installation erfolgreich? if errorlevel 1 goto wait rem -- Status anzeigen rprinter %ps% %pn% /s :ende rem -- Variablen l”schen set rp= set ps= set pn= Die Prozedur kann (je nach Anzahl der Durchl„ufe) l„nger laufen, bricht den Vorgang dann aber ab, wenn ein anderer Rechner diesen Drucker "angemeldet" hat. Alternativ gibt es auch externe Printerserver, entweder intern fr bestimmte (Laser-) Drucker oder als externes Modell fr beliebige parallele oder serielle Drucker. Diese Printserver belegen je nach Einstellung keine oder eine Userconnection und machen erfahrungsgem„á die wenigsten Probleme. Hinweis: Ab Netware 4.x heisst dieses Programm NPrinter und ist auch fr verschiedene Windows-Version verfgbar. (siehe die entsprechenden Tipps) 3.15.4 9 LPT's nutzen ---------------------- DNF94776 Um unter DOS / Windows 3.x mehr als drei LPT Ports verwenden zu k”nnen, mssen Sie als Client entweder die VLMs oder den Client32 einsetzen. In der WIN.INI von Windows 3.x sollten Sie die Rubrik [PORTS] erweitern: [ports] LPT1:= ... LPT9:= Voraussetzung ist aber der folgende Eintrag in der NET.CFG: LOCAL PRINTERS = 0 NETWORK PRINTERS = 9 Wenn Sie die 9 LPTs auch unter DOS ansprechen m”chten, ben”tigen Sie das CAPTURE von Netware 4.x (oder neuer) oder XCAPTURE (siehe Netwarefiles.de). Bei Windows 9x und Windows NT k”nnen Sie direkt in die Netware Print-Queue drucken. Sie k”nnen allerdings bei Einsatz des Novell Client32 auch bis zu 9 Schnittstellen nutzen und diese umleiten, wenn Sie in den erweiterten Optionen des Client32 den Wert unter Network Printers h”her setzen. 3.15.5 Druckerpuffer leeren ---------------------------- DNF95777 Wird in PCONSOLE ein aktiver Druckjob gel”scht, weil z.B. der falsche Drucker gew„hlt wurde, so stoppt der Ausdruck nicht sofort, weil in einem Puffer noch Daten h„ngen. PCONSOLE -> Print Server Info -> Print Server Operator Hier mssen einmalig alle gewnschten User als Operator eingetragen werden, die diesen Vorgang durchfhren drfen, sonst geht der n„chste Schritt nicht. dann in .. -> Status/Control -> Printer Status wechseln Als Operator hat man jetzt rechts oben ein Feld, das man mit RETURN ”ffnen kann und mit ABORT PRINT JOB den aktiven Job abbrechen. Alternative per Kommandozeile: PSC PS=printservername P=druckernummer ABort 3.15.6 Printcon job configurations ----------------------------------- DNF95778 Printjob Konfigurationen werden zwar selten ben”tigt, aber wer sie braucht, steht vor dem Problem, daá sie normalerweise fr jeden User einzeln eingerichtet werden mssen. Um eine Print Job Konfiguration fr alle Benutzer zu definieren, erstellt man als Supervisor eine Print Job Konfiguration, kopiert die printcon.dat aus \mail\1 nach \public und „ndert SMODE fr capture.exe und evtl. nprint.exe ab: smode capture.exe 5 (search on all opens)). Alle, die diese Konfiguration verwenden sollen, drfen in ihren Home directory kein printcon.dat File stehen haben. Alternative: Man nimmt folgenden Part im System-Loginscript auf: if USER_ID="1" then #NCOPY \MAIL\1\PRINTCON.DAT \PUBLIC\ else #NCOPY \PUBLIC\PRINTCON.DAT \MAIL\%USER_ID\ end Zuerst wird die PRINTCON.DAT des Supervisors nach SYS:PUBLIC kopiert. Jeder andere Benutzer bekommt dann beim Anmelden diese PRINTCON.DAT in sein eigenes Verzeichnis kopiert. 3.15.7 Netzwerkdrucker ----------------------- DNF99786 Es gibt mehrere Methoden, Netzwerkdrucker im Netz zu installieren: 1. Der Drucker ist direkt am Fileserver angeschlossen, der gleichzeitig Printserver ist. Start mit LOAD PSERVER , Konfiguration ber PCONSOLE oder ab Netware 4.x mit NWAdmin Vorteile: . preiswert . einfach zu administrieren Nachteile: . Standort beschr„nkt 2. Der Drucker ist an einem beliebigen Arbeitsplatz angeschlossen. Fileserver ist auch hier Printserver (s. 1.) Zus„tzlich wird RPRINTER bzw. ab NW 4.x NPRINTER ben”tigt. Vorteile: . preiswert . Standort frei w„hlbar Nachteile: . Arbeitsplatz, an dem der Drucker angeschlossen ist, muá laufen . Performance des Rechners wird etwas beeintr„chtigt . St”rung durch Rechnerneustart, Absturz, usw. . nicht immer stabil und st”rungsfrei 3. Ein dedizierter Rechner ist Printserver Die Queues liegen auf dem Fileserver, der Printserver (80286 oder 80386SX reicht v”llig) kmmert sich aber um das Handling und steuert die Drucker an. Start mit PSERVER.EXE, Konfiguration mit PCONSOLE. Betrieb nur mit NW 3.x bzw. mit NW 4.x im Bindery Modus, wobei ab NW 4.x die PSERVER.EXE nicht mehr im Lieferumfang vorhanden ist. Vorteile: . Altrechner kommen zum Einsatz (dann relativ gnstig) . Standort frei w„hlbar Nachteile: . Computer wird nur fr diesen Zweck abgestellt . wartungsanf„lliger als Printerserver als Blackbox 4. externer Printerserver als Blackbox Hier wird meist ein eigenes Konfigurationsprogramm ben”tigt. Vorteile: . st”rungsfrei und unauff„llig . Standort frei w„hlbar (kein Computer notwendig) Nachteile: . meist nur 1-2 parallele/serielle Schnittstellen ansprechbar . belegt je nach Einrichtung eine Lizenz auf dem Server Einige Hersteller bauen diese Printerver auch als interne Karte direkt in den Drucker ein (allerdings meist als Zubeh”r). 3.15.8 NPrinter fr Win9x -------------------------- DNF99788 Fr einen Remote Drucker unter Windows 95 gibt es das Programm NPrinter Novell Patch nptr95b.exe, der bei den aktuellen Netware Versionen (bzw. Support Packs) bereits in SYS:PUBLIC/WIN95 enthalten ist. Dieser wird beim Start von Windows aufgerufen und stellt einen Drucker am Arbeitsplatz im Netz zur Verfgung. Bedingung ist ein Client32 von Novell. Mit dem MS-Client fr Novell-Netzwerke funktioniert es nicht. Hinweis: Auch Drucker an USB-Schnittstellen werden nicht untersttzt. (siehe TID 10024370) Sie mssen Queue und Drucker Objekte vorher mit PCONSOLE oder NWAdmin auf "Remote parallel" konfiguriert haben. Das Programm muss nicht installiert werden, Sie rufen das Programm nptwin95.exe lediglich auf und konfigurieren es einmalig. Der NPrinter-Manager ist eigentlich selbsterkl„rend. Es werden die lokalen Drucker angezeigt, die man einer Druckerwarteschlange des Servers zuordnen kann. Mit dem Zusatz "/exit" wird der NPrinter-Manager bei zuknftigen Aufrufen gleich wieder aus dem Speicher entfernt, die Druckerumleitung jedoch bleibt bis zum n„chsten Neustart erhalten. Der Aufruf kann manuell erfolgen oder als Link in der Autostart-Gruppe von Windows. Dann ist das Programm aktiv, sobald die Login-Prozedur abgeschlossen ist. Optional k”nnen sie das Verzeichnis SYS:PUBLIC/WIN95 bzw. das oben erw„hnte Archiv auf eine lokale Platte kopieren, damit man bereits vor dem Login darauf zugreifen kann. Danach sollten Sie noch die Windows Registry wie folgt „ndern: Registry-Editor (regedit.exe) aufrufen und folgenden Eintrag ausw„hlen: -+- HKEY_LOCAL_MACHINE --+ SOFTWARE --+ Microsoft --+ Windows --+ CurrentVersion --+ RunServices Falls der Eintrag RunServices nicht existiert, muá er erst angelegt werden. Ein Eintrag unter RunServicesOnce funktioniert nicht, da die Eintr„ge dort nach dem ersten Aufruf wieder gel”scht werden. Dann erstellen Sie unter RunServices einen neuen Eintrag. Der Name ist egal, sollte aber eindeutig sein z.B. NPTWIN95 oder NPrinter. Dann muá dem neuen Eintrag noch ein Wert zugewiesen werden. Den neuen Eintrag anklicken und den Pfad und das Programm eintragen: z.B: Name Wert NPrinter C:\NOVELL\NPRINTER\nptwin95.exe /exit Dann beenden Sie Regedit und starten Windows neu. Zwei Bugs hat das Programm. Die Fehlermeldung NPRINTER File '&0' could not be found tritt auf, wenn der einzelne Verzeichniseintrag, in dem die NPrinter95 Dateien abgelegt sind, l„nger als 8 Zeichen ist. Der andere wird im Tipp "NPrinter Absturz" beschrieben. 3.15.9 NPrinter for Windows NT ------------------------------- DNF99787 Es gibt das Programm in Englisch und Deutsch. Es handelt sich (jetzt) um ein offizielles Novell Produkt mit vollem Support. In der Vergangenheit wurde eine 30-Tage-Testversion angeboten, ohne daá auf den Testversionscharakter hingewiesen wurde. Download ber Novell Patch ntprint.exe NPrinter for Windows NT ben”tigt zwingend einen aktuellen Novell Client32. Auáerdem sollte bei NT 4.0 ein aktuelles Service Pack installiert sein. Hinweis: Auch bei dieser Version werden keine Drucker an USB-Schnittstellen untersttzt. (siehe TID 10024370) Weitere Infos, Installationsanleitung, Features usw. stehen in der TID 2931460 3.15.10 NPrinter unter Win2000/XP ---------------------------------- DNF00232 Die Installationsroutine von NPrinter for NT funktioniert unter Windows 2000 oder gar Windows XP nicht. Ab NetWare 5.0 empfiehlt es sich daher eher NDPS auf dem Server und einen LPD Dienst auf Win2000 zu benutzen. Es gibt einen Workaround, der allerdings oft nicht funktioniert. Sie mssen zwingend einen Client 32 einsetzen und wie beim Nprinter fr Win9x werden auch hier keine USB-Drucker untersttzt. (siehe TID 10024370. Wenn Sie diesen Nprinter allerdings unter Windows 2000 einsetzen m”chten, mssen Sie die Installation manuell vornehmen, weil die OEMSETUP.INF der Installationsroutine nicht passt ist und hier auch andere Pfade benutzt werden. Packen Sie dazu zuerst die Datei NTPRINT.EXE Novell Patch ntprint.exe durch Ausfhren des Archivs aus. Kopieren Sie dann NPRINTER.CPL und NPRINTER.EXE aus dem Unterverzeichnis Deutsch (wenn gewnscht auch aus dem Verzeichnis English) in das C:\Winnt\System32 Verzeichnis. Konfigurieren k”nnen Sie das Programm nun (mit Administrator-Rechten) in der Systemsteuerung mit dem Symbol Nprinter. Von der Kommadozeile aus mssen Sie jetzt (laut der zugrundeliegenden TID 10054175) nprinter.exe mit dem Parameter /I aufrufen. Damit wird nach meinen Beobachtungen aber nur nprinter.exe nochmals auf C:\winnt\system32 kopiert. Starten Sie diesen Befehl aber sicherheitshalber trotzdem. Dieser Workaround bleibt die einzige M”glichkeit fr das Remote Drucken unter Windows 2000, wenn Sie nicht auf NDPS umsteigen m”chten, was aber ab Netware 5.0 sinnvoll w„re. Novell wird jedenfalls keine Windows 2000 oder gar Windows XP Version des Nprinter anbieten. 3.15.11 NPrinter Absturz ------------------------- DNF99130 Beim Starten von NPrinter auf dem Windows Client strzt dieser unter Windows 98 SE mit unerlaubten Speicherzugriffen ab. Auch seit der Installation des Servicepacks 7a fr NW4.x gibt es beim Starten von Nptwin95 mit allen Win9x Versionen die Fehlermeldung "Bad Mempointer...". Drckt man OK, funktioniert trotzdem alles. Hier liegt der Fehler an einer fehlerhaften SH30W32.DLL, welche durch das Update installiert wurde. Spielen Sie einfach die Version aus dem Backup- verzeichnis wieder ein. Verweis: TID 10015464 3.15.12 LPT1 is not supported ... ---------------------------------- DNF99789 Wenn man mit dem Nptwin95 einen Drucker zuweisen will, kommt unter Umst„nden die folgende Fehlermeldung: LPT1 is not supported on this workstation Wenn die Schnittstelle aber tats„chlich vorhanden ist und Ausdrucke lokal auch problemlos funktionieren, suchen Sie in der Windows 95 Registry mit REGEDIT nach "Portname". Sie werden dort einen oder mehrere Eintr„ge im Zusammenhang mit LPT1 oder LPT2 finden, die "PORTNAME" lauten. Wenn Sie jeden dieser Eintr„ge in einen beliebigen Namen und dann zurck in "PortName" (auf Groá- und Kleinschreibung achten) „ndern, funktioniert NPrinter wieder. Diesen und weitere Tips zu NPrinter finden Sie auch in der TID 10019104. 3.15.13 Printerserver ---------------------- DNF99790 Externe Printerserver (auch als interne Steckkarte fr bestimmte Drucker verfgbar) sind meist problemlos installierbar und bereiten keine Probleme wie manchesmal RPRINTER oder NPRINTER. Der Nachteil ist, dass sie - je nach Konfiguration - unter Umst„nden eine Userconnection belegen. Entweder der Printerserver arbeitet als eigenst„ndiger PServer. Dann muss er die Daten aus der Queue (ein ganz normales Verzeichnis auf dem NetWare Server) auslesen und anschlieáend l”schen. Dazu ist eine normale User Verbindung zum Server erforderlich, die eine Lizenz verbraucht. Es wird aber kein weiterer PServer ben”tigt, der im Netz laufen und entsprechend konfiguriert werden muss. Oder aber der Printerserver ist als R(N)Printer konfiguriert. Dann bekommt er die Daten von einem anderen PServer (z.B. auf dem Server als .nlm) per SPX Protokoll geliefert und nutzt daher keine User-Lizenz. Wenn also die Userlizenzen knapp sind, sollte ein externer Printerserver im RPRINTER-Modus betrieben werden. 3.15.14 Drucker unter Netware einrichten ----------------------------------------- DNF99129 Sie k”nnen mit den folgenden Schritten sowohl Netzwerkdrucker (direkt am Server) als auch Remote Drucker einrichten. Remote Drucker sind lokale Drucker, die an einem (beliebigen) Arbeitsplatz stehen, aber auch von anderen Pl„tzen genutzt werden sollen. Diese Schritte fhren Sie unter Netware 3.x mit PCONSOLE durch, bei Netware 4.x alternativ mit PCONSOLE oder NWAdmin, bei Netware 5.x nur mit NWAdmin. Seit NW 5.x sollten Sie Netzwerdrucker vorzugsweise ber NDPS einrichten. Diese Methode wird hier allerdings nicht beschrieben. 1. Zun„chst erstellen Sie eine neue Queue. Ab NW 4.x mssen sie dabei angeben, auf welchem Volume das Queue-Verzeichnis liegen soll, bei Nw 3.x wird es automatisch auf SYS: eingerichtet. Ohne weitere Einstellungen haben alle Benutzer das Recht, in diese Queue zu drucken, bei NW 4.x und 5.x alle Benutzer im gleichen Container, in dem auch die Queue steht. 2. Nur bei NW 4.x und neuer richten Sie jetzt ein Drucker-Objekt ein, das einen (zumindest geringfgig) anderen Namen als die Queue selbst haben muss. Hier definieren Sie auch, ob der Drucker "parallel" (d.h. direkt am (Print-)Server oder "remote parallel" (vom Server aus gesehen, d.h. am Arbeitsplatz) angeschlossen ist. Beim Punkt "Assignment" dieses NDS- Objektes geben Sie an, welche Queue dieser Drucker bedienen soll. 3. Dann erstellen Sie, sofern noch nicht vorhanden, einen Printserver mit frei w„hlbarem Namen (z.B. PSERVER1). Dort definieren Sie bei NW 3.x auch die gew„hlte Anschluávariante des daran angeschlossenen Druckers (wie im vorigen Punkt beschrieben) und verbinden anschlieáend den Drucker mit der zuvor generierten Queue. Bei NW 4.x und neuer geben Sie hier wieder ber "Assignment" des NDS-Objektes die von diesem Printserver zu bedienenden Drucker an. 4. An der SERVER-Console mssen Sie das NLM mit dem Printservernamen, wenn bereits geladen, erst entladen und anschlieáend gleich wieder laden: LOAD PSERVER PSERVER1 5. Bei einem Remotedrucker mssen Sie zus„tzlich RPRINTER bzw. NPrinter einrichten (siehe weitere Tipps) Ablauf beim Drucken Wenn sie nun drucken, werden die Daten abgefangen und an die Druckerwarte- schlange geschickt. Der Printserver erkennt einen wartenden Job in der Queue, prft den mit dieser Queue verknpften Drucker und wenn dieser verfgbar ist, werden die Daten an diesen Drucker geschickt. 3.15.15 NDPS ------------- DNF00246 NDPS (NetWare Distributed Printing Services) ist Bestandteil der NetWare 5.1 und neuer. In NetWare 6.5 und neuer heisst es nun iPrint und bietet dort auch eine erweiterte Funktionalit„t. Dieses Drucksystem untersttzt die bidirektionale Kommunikation mit dem Drucker und bietet mit Hilfe von Print Gateways mehr Flexibilit„t. Untersttzt werden HP, XEROX, Kyocera, AXIS, Extended Systems, Canon, Epson Gateways, wobei aber nur der generische Novell Gateway empfohlen wird. Wer den HP Gateway HPGATE.NLM einsetzt, sollte unbedingt auf den NDPSGW.NLM von Novell umstellen, da der HP Gateway u.a. Probleme mit mehrseitigen Dokumenten hat und zum Absturz des Druckers fhren kann, wobei er auch von HP nicht mehr supported wird. Die Umstellung erfolgt automatisch ber das NDPS Printer Agent Conversion Utility v2 (PACvrt.exe) Verweis: TID 10095353. Prinzipiell wird jeder Printerserver, der entweder LPR/LPD oder Novell Rprinter kann, mit Hilfe des Novell Gateways untersttzt. Der NDPS Broker, der bei NW 5.x standardm„ssig gestartet wird, ist fr die Verwaltung der Druckertreiber, der Benachrichtigungen und der "Bekanntmachung" von Public Access Druckern da. Der NDPS Manager ist in etwa mit dem Printserver zu vergleichen und verwaltet die Printer Agents, die eine Kombination von Drucker und Queue darstellen. Verweis: . TID 10017490: Answers to Common NDPS Questions . TID 10063279: NDPS Best Practices Guide . TID 10012857: How to configure an NDPS printer to service a queue 3.15.16 neue Treiber unter NDPS einbinden ------------------------------------------ DNF02480 Neue Druckertreiber werden bei NetWare 5.x ber Nwadmin32 installiert, bei NetWare 6 mit Einschr„nkungen auch per iPrint Konfigurations-Webseiten. ™ffnen Sie das Broker NDS Objekt, wechseln auf das Registerblatt Resource Management und klicken auf Add Resources. Bei der Einbindung des Druckertreibers wird gleich berprft, ob der Treiber komplett ist und problemlos ber die *.inf installiert werden kann. Wenn Sie unter Windows 2000 keinen neuen Treiber einbinden k”nnen, weil der Browse Button keine Reaktion zeigt, der gleich Vorgang mit Windows 9x oder NT aber problemlos klappt, liegt das an einem Problem mit dem TLS Manager zusammen mit Windows 2000. Als Workaround schl„gt Novell in der TID 10054369 vor, den NWAdmin32 mit der Option " /DISABLETLSMGR " zu starten. Eine endgltige L”sung steht immer noch aus. Signierung Wenn Sie von Microsoft signierte Druckertreiber in den NDPS Broker einbinden, geht diese Signatur verloren, weil die zugrundeliegende .INF Datei Bestandteil der Signatur ist und diese wird nicht in das Archiv mit eingebettet. Die einzige L”sung, um diese Signaturwarnungen zu deaktivieren, ist laut TID 10068087 die Treibersignatur Policy auf "ignorieren" zu stellen. 3.15.17 Anzahl von NDPS Printer Agents pro Server -------------------------------------------------- DNF02457 Sie k”nnen ohne Bedenken mehr als 100 Printer Agents pro NDPS Manager verwalten, vorausgesetzt dieser Server hat genug Ressourcen. Auch 200 und 300 Agents sind laut TID 10060025 m”glich, in Cluster-Umgebungen sogar bis zu 1000. Sie sollten in einem Multiserver Netzwerk eine gr”áere Anzahl von Printer Agents besser auf einem einzigen Server laufen lassen als diese auf zwei oder mehr Server zu verteilen. Nachdem pro Server nur ein NDPS Manager laufen darf, kann bei einem Serverausfall ein anderer Server dessen Printer Agents nicht bernehmen, wenn dieser schon "seine" Printer Agents verwaltet. 3.15.18 iPrint und Portal -------------------------- DNF07688 Wenn Sie in der AUTOEXEC.NCF zuerst das Portal.nlm und erst anschliessend NDPSM und BROKER starten, k”nnen Sie die Drucker im Remote Manager unter NDPS Manager Health prfen und dort auch den eingestellten Gateway „ndern. Sie sollten hier bei aktuellen NetWare Support Packs das HP Gateway (hpgate.nlm) gegen das aktuelle ndpsgw.nlm von Novell ersetzen, da das HP Gateway oft Probleme bereitet. Sie mssen nur den Parameter "address" in "ipaddress" „ndern und beim type "raw" eintragen. 3.15.19 lpr communication failed --------------------------------- DNF08697 Die TID 10099192 beschreibt, wie man auf raw statt lpr umstellt, wenn lpr vom Printerserver nicht sauber untersttzt wird. Die TID 3233501 ist deutlich ausfhrlicher und beschreibt weitere M”glichkeiten zur L”sungssuche: . Printerserver > 30 Sek. auslassen (damit wird der Status zurckgesetzt) . Wechsel von HPGate oder andere Gateways auf den NDPSGW von Novell . neueste iPrint Update (neue Parameter beachten, s.u.) . Hardware Handshake ausschalten Die TID 3604883 beschreibt Command Line Switches des NDPS Gateway, die tweilweise notwendig sind, aber aktuelle Versionen des NDPSGW.NLM voraussetzen. Wenn alles nichts hilft, kann man einen Drucker versuchen lokal an einen Windows PC anzuschlieáen und trotzdem ber lpr zu drucken (siehe (!TD [10060125])) 3.16 Backup ============ 3.16.1 Vorwort 3.16.2 ARCserve Database 3.16.3 Backup Ger„te und Medien 3.16.4 Backup/Kopieren von Printqueues 3.16.5 Backup eines Servers 3.16.6 Restore eines Servers 3.16.7 ARCserve 6.1 und NW 4 SPs 3.16.8 Arcserve 6.1 sichert nicht alles 3.16.9 NetWare Backup L”sungen 3.16.10 ARCSERVE 6.1 und U2W-SCSI Controller 3.16.11 ArcServeIT + NW5 3.16.12 ARCserve: langsame Sicherung von Remote Servern 3.16.13 Extended SBACKUP 3.16.14 Sicherung der Server DOS Partition 3.16.15 Shutdown von BackupExec 8.x 3.16.16 Tandberg Streamer schon voll? 3.16.17 ARCserve Performance 3.16.18 Backupsoftware sieht den Streamer nicht 3.16.19 ARCserveIT 6.6 Update unter NW 5.x installieren 3.16.20 ArcserveIT V6.6 unter NetWare5 3.16.21 BE 8.5 Sicherung unter NW5.1 3.16.22 ARCserve erkennt Speicher > 16 MB nicht 3.16.23 ARCserve 7 3.16.24 Tapeware 3.16.25 BackupExec aktuell? 3.16.26 ARCserve Datenbank Probleme 3.16.27 Lizenzen sichern? 3.16.28 ARCserve 7 Patches 3.16.29 ARCserve 7 mit IPX und IP 3.16.30 ARCserve 7 und das fehlende FPSM.NLM 3.16.31 ARCserve 7 und Differential Jobs 3.16.32 ARCserve 9 3.16.33 ARCserve 9 Abends 3.16.1 Vorwort --------------- DNF00223 Alle NetWare Versionen verfgen ber das recht einfache Datensicherungs- programm SBACKUP. W„hrend es bei NW 3.x fast unbrauchbar war, ist es seit NW 4.x einigermassen zu benutzen. Sie sollten sich allerdings trotzdem ein professionelles Sicherungsprogramm zulegen, mit dessen Hilfe Sie auch einzelne Dateien komfortabel zurcksichern k”nnen. Das folgende Kapitel gibt Ihnen auch hier Hilfestellungen bei kleineren und gr”áeren Problemen. Links . eine sehr gute Einfhrung ins Strategien, Hardware und Backupkonzepte liefert die TechInfo Datensicherung bei http://www.insel.com/backup/indexd.htm von Andreas Donner, Frank Klinkenberg-Haaá und Helmut Weiss 3.16.2 ARCserve Database ------------------------- DNF01246 Die Database von ARCserve (auch in „lteren Versionen) kann je nach Bereinigungsintervall sehr groá werden. Wer ARCserve auf SYS: installiert hat und dort zuwenig Platz frei hat, kann beim Rebuild heftige Probleme bekommen, wenn SYS: voll ist. Man ben”tigt fr ein Rebuild mind. den Platz der gr”áten Datenbankdatei plus 10%. Alternativ kann man natrlich ARCserve gleich auf einem anderen Volume installieren, auf dem noch genug Platz ist. Auáerdem ist auf anderen Volumes eine volle Platte nicht so tragisch wie bei SYS:. Bei Problemen und Fehlermeldungen mit der ARCserve Datenbank wie Integrit„tsfehler beim Zugriff auf SYS:ARCSERVE\DATABASE\ASOBJECT.DB [2] kann man versuchen, diese zu l”schen und neu zu erstellen. Nach dem Stoppen von ARCserve muá dazu das Verzeichnis SYS:ARCSERVE\DATABASE gel”scht werden (eventuell nach dem Sichern der Dateien in ein anderes Verzeichnis) Um eine neue leere Datenbank zu erhalten, kopiert man anschlieáend alle Dateien aus SYS:ARCSERVE\EMPTYDB (leere Datenbank) wieder in SYS:ARCSERVE\DATABASE. Dadurch sind zwar alle Eintr„ge der vorherigen Sicherungen verloren, aber die lassen sich im Notfall mit BAND EINFšGEN ja wieder erzeugen (das dauert allerdings einige Zeit). Diese Informationen werden aber nur bei einem selektiven Rcksichern ben”tigt. Danach ist wieder eine neue, saubere Datenbank vorhanden, die ab der n„chsten Sicherung wieder gefllt wird. 3.16.3 Backup Ger„te und Medien -------------------------------- DNF99797 Von den in PCs benutzten Sicherungsger„ten wie Streamer, Floppy, Wechselplatte oder MO-Laufwerk ist in Servern eigentlich nur der Streamer wirklich praktikabel. Sinnvoll ist dabei nur ein Ger„t, das ber eine genormte Schnittstelle wie SCSI verfgt. Behelfsl”sungen, die mit der parallelen Schnittstelle oder dem Floppycontroller arbeiten, sind fr den professionellen Einsatz kaum zu gebrauchen. Tandberg-QIC-Streamer: Beim Quarter Inch Cartridge System werden die Daten in x parallelen Spuren auf das Band geschrieben, meist 40 oder 80. QIC-Streamer sind schon recht lange verbreitet und daher ausgereift. Tandberg SLR24: 12 GB native, 24 GB komprimiert Tandberg SLR60: 30 GB native, 60 GB komprimiert Tandberg SLR100: 50 GB native, 100 GB komprimiert Das drfte selbst fr die gr”áeren Bedrfnisse reichen, wobei auch Wechsler verfgbar sind. Und das alles bei bekannter Robustheit und Wartungsfreiheit der Ger„te. Ausfallquote lt. Hersteller kleiner als 0,7%. Nur die B„nder sind etwa um den Faktor 3 teurer als bei DAT, dafr aber mindestens um den gleichen Faktor langlebiger. DAT: Digital Audio Tapes (DAT) kommen ursprnglich aus der Unterhaltungsindustrie. Durch die Schr„gspuraufzeichnung werden die Daten sehr kompakt auf das Band geschrieben, was leider auch die Anf„lligkeit fr Aussetzer erh”ht. Auch die Tatsache, daá der schnell rotierende Schreib- Lesekopf das Band berhrt, tr„gt nicht zur Ausfallsicherheit bei. Man sollte besonders bei DAT die vorgeschriebenen Reinigungsintervalle beachten, manche Laufwerke zeigen diese per LED selbst„ndig an. Auch der Einf„delmechanismus, der das Band zum Schreib-Lese-Kopf fhrt, ist recht anf„llig gegen Defekte. Die Kapazit„ten liegen je nach Verfahren (DDS-1, DDS-2, DDS-3, DDS-4) zwischen 1 GB und 20 GB unkomprimiert, durch Autoloader ist es m”glich, mehrere B„nder nacheinander oder wahlfrei zu beschreiben. DLT: Digital Linear Tapes (DLT) „hneln DATs, allerdings schreiben sie nicht im Schr„gspurverfahren, sondern linear auf das Band. Auch berhrt hier der Kopf nicht das Band, was die mechanische Belastung von Ger„t und Band verringert. Sie haben sehr hohe Kapazit„ten (10-40 GB unkomprimiert), sichern auch sehr schnell, sind dafr aber relativ teuer. Exabyte Mammoth: Dieses Verfahren entspricht einem 8 mm DAT Laufwerk und speichert (mit Mammoth 2) bis zu 60 GB unkomprimiert. AIT: Streamer und Kassetten sind immer noch teurer als DLT und auch nicht weit verbreitet, aber gnstiges DM/MB Verh„ltnis („hnlich DAT), wobei AIT2-B„nder angeblich schwer zu bekommen sind. Ein Chip auf der Cartridge merkt sich den Bandstand, was deutlich reduzierte Suchzeiten bewirkt. Kapazit„t: 25GB unkomprimiert bei AIT, 50 GB bei AIT2 Travan: im Serverbereich nicht zu empfehlen: zu langsam, nicht robust genug, auáerdem treten zum Teil Kompatibilit„tsprobleme zwischen neueren und „lteren Ger„ten auf. 3.16.4 Backup/Kopieren von Printqueues --------------------------------------- DNF02499 Queues sind nichts anderes als Verzeichnisse auf dem Server. Bei NW 3.x und 4.x liegen sie in SYS:SYSTEM/.QDR, bei neueren Versionen (falls kein NDPS benutzt wird) auf einem beliebigem Volume in /QUEUES/.QDR. Sobald eine Queue mit einem PServer verbunden wird und Jobs abgelegt werden, aber wirklich erst dann, werden in diesem Verzeichnis zwei versteckte Dateien (Q_xxxx.SRV und Q_xxxx.SYS) erstellt, die vom Fileserver bzw. PServer dauernd offen gehalten werden. Beim Backup oder manuellen Kopieren k”nnen diese Dateien dadurch nicht gesichert werden. Unter Netware 3.x gibt es die M”glichkeit, den PServer zu entladen, dann das Volume SYS: zu dismounten und gleich wieder neu zu mounten. Eine andere (allerdings etwas unpraktikablere) Methode ist das Runter- und Neuhochfahren des ganzen Servers, ohne den PServer mitzuladen. Ein einfaches Herunterfahren des PServers (mit UNLOAD PSERVER) reicht dagegen nicht, um die beiden Dateien schlieáen und damit kopieren zu k”nnen. Auáerdem haben Print Server nach einem Restore oft keine Rechte mehr auf das eigene Konfigurationsverzeichnis unter SYS:SYSTEM. Dort stehen die einge- richteten Drucker und die Verknpfungen mit den jeweiligen Queues. Diese Rechte k”nnen mit GRANTP.ZIP (von ftp://ftp.wiso.uni-dortmund.de/novell/ wieder erzeugt werden. Ein manuelles L”schen und Neuanlegen der Queues und das Verbinden mit den entsprechenden Druckern ist da manchmal schneller, wenn sich die Anzahl in Grenzen h„lt. 3.16.5 Backup eines Servers ---------------------------- DNF99800 Da bei jedem File Server irgendwann mal Hardwareprobleme entstehen k”nne, sollte man sich frhzeitig um eine einfache und sichere Datensicherung kmmern. Dazu sollten alle Tips aus dem Backup Bereich der FAQ gelesen und beherzigt werden. Man muá besonders beachten, daá viele einfache Backupprogramme weder die Bindery, noch die Trustees und andere Attribute mitsichern. Auch die geringe Geschwindigkeit und damit die Dauer des Backups bei der Datensicherung ber das Netzwerk ist bei einem Backup von einem Client oder Remote Server aus vor allem bei groáen Serverfestplatten zu beachten. Das Wichtigste jedoch ist die testweise Rcksicherung der scheinbar korrekt gesicherten Daten! Dies sollte man mit unterschiedlichen Szenarien durchspielen: Rcksicherung von . einzelnen Dateien: Hier ist es besonders wichtig, Dateien aus einer Liste (Datenbank) selektieren und rcksichern zu k”nnen, wobei das Band mit der neuesten Version der Datei angefordert wird. . eines kompletten Volumes auf dem gleichen File Server (evtl. unter einem anderen Namen) . eines kompletten Servers auf anderer Hardware (evtl. mit komplettem Neuaufsetzen des Serverbetriebssystems und der Backupsoftware) Erst danach bekommt man ein Gefhl, was bei unterschiedlichen Datenausf„llen in welcher Reihenfolge zu tun ist, wie lange bestimmte Ausf„lle dauern und wer diese Datensicherung berhaupt durchfhren kann (Rechte und Kenntnisse). Warnung! Natrlich muá man sich hten, zwischenzeitlich ge„nderten Daten auf dem Originalserver zu berschreiben oder wegen Fehler bei der Backupsoftware oder bei der Bedienung derselben aktuelle Daten zu l”schen. 3.16.6 Restore eines Servers ----------------------------- DNF99801 Wenn der Notfall eingetreten ist, sollte man die Rcksicherung mit dieser Hardware und Software vorher gebt haben, damit in dieser Phase, die eh von genervten Anwendern und dem Chef im Rcken nicht gerade eine ruhige Hand erlaubt, nichts schiefgeht. Einige Anhaltspunkte, die der Administrator beachten sollte: . was wird wohin zurckgesichert? Werden damit andere vorhandene Daten berschrieben? . Sofern der komplette Server zurckgesichert werden muá, sollte man die Rcksicherung in zwei Schritten durchfhren. Im ersten Schritt wird die Bindery bzw. die NDS zurckgesichert. Erst im zweiten Schritt sollten die eigentlichen Daten zurckgesichert werden, sonst kann es passieren, daá Trustees nicht oder fehlerhaft zurckgespeichert werden, weil das Bindery Object (der USER) noch gar nicht bekannt ist. . Wenn Teile des Servers noch gerettet werden k”nnen, sollte je nach Ausmaá des Schadens nochmals eine Sicherung mit dem letzten Stand durchgefhrt (notfalls zus„tzlich auf die Platten von Arbeitsstationen). . Die Rechte fr die rckgesicherten Dateien, Verzeichnisse und Volumes sollten (automatisch) wieder vergeben werden, damit die Anwender darauf zugreifen k”nnen. 3.16.7 ARCserve 6.1 und NW 4 SPs --------------------------------- DNF99802 Offiziell ist ARCserve 6.1 unter NetWare 4.x nur fr IWSP3 und Libup D zertifiziert. Es l„uft aber auch problemlos mit IWSP4, wenn dort Libup D nachtr„glich ber die Libup E von IWSP4 installiert wird, weil die Libup E zu Loader Abends fhrt. Bei Benutzung des IWSP5B wird das ARCserve Service Pack2 und zus„tzlich RAAW6146*.ZIP (je nach Sprache) ben”tigt. Bei Benutzung der Changer Option mit dem IWSP5b werden zus„tzlich die Patches RAAW613?.ZIP und RAAW6143.ZIP ben”tigt. Desweiteren muá ein Downgrade der TSA Module durchgefhrt werden, indem man Novell Patch smsup6.exe einspielt. Hierbei ist bei 4.11 Servern zu beachten, nicht das DSbacker.nlm und die entsprechene Message Datei aufzuspielen. IWSP6(a) ist nicht zertifiziert. Seit IWSP6 hat die Netware 4.11 eine modifizierte NDS, welche Novell 5 kompatibel ist. Mit dieser NDS kann AS 6.1 laut Aussage von CA nicht umgehen. Einige Benutzer melden jedoch, daá eine Sicherung auch in dieser Kombination funktioniert, andere haben dagegen massive Probleme. 3.16.8 Arcserve 6.1 sichert nicht alles ---------------------------------------- DNF01408 Es wurde von verschiedenen Leuten festgestellt, daá mit ARCserve 6.1 nicht alle Verzeichnisse und Dateien rckgesichert werden k”nnen, auch wenn bei der Sicherung offensichtlich keine Fehler aufgetreten sind. Teilweise funktionierte wieder alles sauber, nachdem der Sicherungsjob gel”scht und neu erstellt wurde. Anscheinend merkt sich ARCserve je nach Markierung der gewnschten Volumes, Verzeichnisse und Dateien die Verzeichnisse und Files, die es zum Zeitpunkt der Joberstellung gibt. Dies wird aber nicht aktualisiert, wenn jetzt in zu sichernden Directories neue Unterdirectories dazukommen. Wenn man ganze Volumes zum Sichern markiert, ist die Gefahr zumindest geringer, daá zuknftig Verzeichnisse fehlen. Eine andere Erkl„rung: Wenn Arcserve sichert, wird nur eine Protokolldatei in einem der Arcserve Verzeichnisse mit den Sessiondetails erstellt. Diese wird von Btrieve erst nach Sessionende in die Datenbank einsortiert, und das nicht mit allzu berauschender Geschwindigkeit. (zu sehen im Btrieve Monitor, LOAD BTRMON) Effekt: erst ca. drei Stunden nach Beendigung der Session sind alle Dateien bzw. Verzeichnisse im Arcserve Manager fr ein Restore sichtbar, vorher eben nur die Teile, die bis zu dem Zeitpunkt schon von Btrieve einsortiert sind. Inzwischen gibt es von Cheyenne folgenden Tip: In der asconfig.ini den Eintrag UseMergeDaemaon auf yes setzen und Arcserve neu starten. Ansonsten kann Arcserve anscheinend keine neuen Datens„tze in die Datenbank aufnehmen, wenn noch andere Prozesse laufen. In den Cheyenne Technews steht es scheinbar genau umgekehrt drin: Fullsms=yes useMergeDaemon=no (yes=default) useSPX=yes (no=default) 3.16.9 NetWare Backup L”sungen ------------------------------- DNF99804 Novell Backup Der NWTAPE.CDM Treiber, der ab NetWare 5.0 dabei ist, untersttzt sowohl SCSI als auch IDE Bandlaufwerke mit der Backupsoftware, die bei NW 5 enthalten ist. Backupprogramme wie ARCserve oder BackupExec arbeiten mit dem ASPI Interface zusammen. Dieses kollidiert mit dem NWTAPE.CDM, das vom HAM Treiber automatisch geladen wird. Sie sollten NWTAPE.CDM in SYS:SYSTEM bzw. auf dem lokalen Serverlaufwerk umbenennen oder l”schen, wenn Sie eine BAckupl”sung verwenden, die auf dem ASPI Interface aufsetzt. ARCserve ARCserve 9 fr NetWare und neuer bieten Untersttzung fr NW 5.x und 6.x inkl. NSS an. ARCserve-Versionen 6.x untersttzen NetWare 5.0 und neuer nicht. siehe TID 2943388 BackupExec Aktuelle BackupExec Versionen untersttzen die NetWare 5.x und 6.x inkl. der NSS-Volumes. Das Programm wurde von Veritas an Symantec verkauft. Von beiden Herstellern gibt es Trialversionen. 3.16.10 ARCSERVE 6.1 und U2W-SCSI Controller --------------------------------------------- DNF99806 ARCserve konnte lange Zeit nicht mit *.HAM Treibern zusammen benutzt werden, obwohl CA schon im M„rz 1998 (in den E-News 98.5) behauptete, daá es keine Probleme g„be. Aber erst die aktuellen HAM Versionen und hier vor allem das NWASPI.CDM scheinen mit ARCserve 6.1 (inkl. aller aktuellen Patches) und z.B. dem AHA2940.HAM Treiber problemlos zu funktionieren. Die neuen HAM Treiber sind wohl auch etwas schneller als die alten DSK- Versionen. Wer dagegen einen DDS-4 Streamer zusammen mit ARCserve 6.1 einsetzen will, wird Pech haben. CA untersttzt diesen Typ erst ab ARCserveIT 6.6. 3.16.11 ArcServeIT + NW5 ------------------------- DNF98807 ARCserveIT 6.6 weigert sich unter NW 5 unter Umst„nden, lange Dateinamen von Remote Servern zu sichern und meldet "SMS not loaded....", AS6.6 bzw. NW5 legen im selben Container wie das Serverobject eine Gruppe SMDR_Group an. Hier muá zumindest der Admin als Member drin sein! 3.16.12 ARCserve: langsame Sicherung von Remote Servern -------------------------------------------------------- DNF04592 In Umgebungen, in denen eine dedizierter File Server mit ARCserve andere Netware Server sichert, tritt bei schnellen Netzen des ”fteren das Ph„nomen auf, daá einige Server normal schnell gesichert werden, andere dagegen nur sehr langsam. Ein Grund kann einerseits an vielen kleinen Dateien in einem Verzeichnis des zu sichernden Servers liegen, was schon der NetWare selbst Probleme bereitet, ARCserve aber vollkommen ausbremst. Hier hilft eventuell der (kostenpflichtige) Push Agent bzw. bei neueren Versionen der Client Agent von CA weiter. Aber auch hier gibt es teilweise drastische Performanceeinbrche, weil einige Parameter per Default zu niedrig eingestellt sind. 3.16.13 Extended SBACKUP ------------------------- DNF99811 Das neue extended SBackup, das mit NetWare 4.2 und NetWare 5 mitgeliefert wird, kann im Vergleich zu dem Vorg„nger SBACKUP auch scheduled Jobs. Gestartet wird es mit SBCON, wobei beim ersten Start der Hinweis erscheint, dass zuvor eine SMDR Gruppe erstellt werden muá. Was aber immer noch fehlt, ist die M”glichkeit, einen Status-Report nach dem Backup auszudrucken. Wenn die Logdatei fr das Band fehlt, gibt es wohl auch keine M”glichkeit herauszufinden, was denn nun auf dem Band enthalten ist. Als weiteres Manko kommt hinzu, daá man zum Rcksichern von Daten diese immer noch nicht aus einer Datei-/Verzeichnisliste ausw„hlen kann, sondern den genauen Pfad angeben muá. Eine Rcksicherung eines einzelnen Verzeichnisbaums ist schier unm”glich, auch wenn man sich an die Vorgaben h„lt, welche Dateien und Verzeichnisse man nun ein- und ausschlieáen sollte. Warnung! Ein eingelegtes Band sollte auf jeden Fall formatiert sein und einen Namen haben. Das Extended SBACKUP reagiert auf ein eingelegtes leeres Band mit einem Abend. Fr eine schnelle (und funktionierende) Sicherung eines Servers z.B. vor einem Umbau ist es die erste Wahl, aber ein "richtiges" Backup-Programm ersetzt es immer noch nicht. 3.16.14 Sicherung der Server DOS Partition ------------------------------------------- DNF99813 Um die DOS Partition eines Netware Servers zu sichern, gibt es verschiedene M”glichkeiten: Mit dem Programm bedrprep.nlm (von NetwareFiles.de) kann unter NW 3.x und 4.x mit dem Aufruf load bedrprep.nlm c:\ sys:sich direkt von der Serverconsole das komplette Laufwerk C: auf sys: kopieren. Fr SMS-compliant Backup-Software gibt es eine wesentlich bessere L”sung, das TSADOSP.NLM, das bei einem der letzten Service Packs der NW 4.x (?) enthalten war und mit BackupExec die lokale DOS Partition problemlos sichert und auch rcksichern kann. ARCserve scheint dagegen allgemein mit TSADOSP Probleme zu haben. Bei Netware 5.0 und neuer ist es m”glich, bei Benutzung des NSS Filesystems mit dem Befehl nss dosfat auch die DOS Partition zu mounten und damit zu sichern. Fr alle Netware Versionen gibt es fr die Server Konsole diverse Kommandozeilentools, mit deren Hilfe Sie auch auf die DOS Partition des Servers zugreifen k”nnen und diese (auch zeitgesteuert) sichern k”nnen. Ich m”chte Sie hier wiederum auf den Bereich "NLM" der NetwareFiles.de verweisen. 3.16.15 Shutdown von BackupExec 8.x ------------------------------------ DNF03528 BackupExec 8.x macht beim DOWN (z.B. automatisch durch eine USV) Probleme, weil einige Dateien noch offen sind: . beconmsg.log . bemgr.res . besrvr.res . betr.res Durch diese offenen Dateien wird der Server unter Umst„nden nicht herunter- gefahren und einfach ausgeschaltet, wenn die USV der Ansicht ist, der Server msse bereits down sein. Auch ein vorheriges Ausfhren von BESTOP fhrt zu einer Fehlermeldung, die das manuelle Beenden der Module erfordert. In manchen Systemumgebungen lief ein versuchsweise ausgefhrter Shutdown per USV allerdings problemlos. In der Veritas-KB gibt es dazu das TID 020-100614, das sich genau mit diesem Problem auseinandersetzt. Es gibt von Veritas das Tool BEDOWN, das nach einer bestimmten Zeit den Server auch bei offenen Dateien ordnungsgem„á herunterf„hrt. Suchen Sie auf http://support.veritas.com das Utility BUTILITY.EXE, in dem sich auch BEDOWN.NLM befindet. 3.16.16 Tandberg Streamer schon voll? -------------------------------------- DNF00145 Wenn sich auf Ihren Servern sich sehr viele kleine Dateien befinden oder die Netzwerkverbindung zu einem Remote Server recht langsam ist, k”nnen die Dateien beim Backup vom Backup Server unter Umst„nden nicht schnell genug gelesen werden. Die MLR/SLR Streamer von Tandberg warten normalerweise auf neue Daten, indem sie weiterlaufen und das Band mit Leerbl”cken vollschreiben, damit der Schreibvorgang nicht gestoppt wird und eine weitere Verz”gerung entsteht. Dieses Schreiben von Leerbl”cken fllt das Band und erzeugt den Effekt, dass das Band als voll gemeldet wird, obwohl die Netto-Kapazit„t von Streamer und Band noch gar nicht erreicht ist. Sie k”nnen dieses Verhalten mit dem Konfigurationstool Tape Drive Optimizer von Tandberg „ndern, indem Sie das Schreiben von Leerbl”cken deaktivieren. Verweis: http://www.tandberg.com/sw383.asp 3.16.17 ARCserve Performance ----------------------------- DNF00153 Unter ARCserveIT 6.6 sollten Sie kein NWASPI.CDM einsetzen, sondern das CANWPA.CDM, das mehr als doppelt so schnell ist. Installationshinweise gibt es im Readme des ARCserve SP4. Verweis: http://support.ca.com/products/netware/arcserve6-netware-menu.html, TID 10023910 Um Grnde fr eine schlechte Performance von ARCserveIT herauszufinden, k”nnen Sie folgende Testreihe starten, die ich dem Newsletter der Firma Pohle/Schultes AG entnommen habe: Arcserve IT 6.6 for Netware Performancefragen Auf einem Windows NT 4.0 Server mit installiertem Arcserve 6.61 fr NT fhrten wir Backups auf einen HP 24*6 DDS3 Autoloader aus. Dabei erreichte ArcserveIT 'out of the Box' einen Durchsatz von etwa 55 MB/min in der Sicherung unseres Netware 5 Server ber einen 100 Mbit Switch. Als wir den Autoloader an ebendiesen Netware 5 Server mit frisch installiertem ArcserveIT 6.61 fr Netware (mit allen aktuellen Patches von Computer Associates) direkt anschlossen (also ohne zwischenliegendes Netzwerk) und die erste Sicherung durchfhrten, erreichten wir die sagenhafte Performance von 21 MB / min, also weniger als die H„lfte. Natrlich ist der Server gleichwertig (Pentium Pro 266) und die verwendete SCSI Karte war auch die selbe (COMPAQ Fast SCSI-2). Der CAI Support empfahl folgende Testreihe, um die Performance der Ger„te zu messen. Da sich diese Testreihe fr jede ArcServeIT 6.61 Konfiguration eignet, drfen wir sie hier wiedergeben, falls Sie ihre eigenen Testreihen aufsetzen wollen: a) Fhren Sie zun„chst eine komplette Sicherung des Volume SYS durch. Notieren Sie anschliessend den im Log von Arcserve angezeigten Wert aus der Zeile xxx File xxx KB written do xxxxx @ 21,210 KB/min aus der Sicherung dieses Volume. Sie sollten hierbei immer das gleiche Volume verwenden und nicht den Performancewert der abschliessenden Arcserve Datenbank ablesen, denn dieser liegt immer deutlich niedriger. Unser Wert: 21,2 MB / min b) Laden Sie jetzt das SYS:ARCSERVE.6\UTILITY\TESTNLM.NLM an der Serverkonsole. Melden Sie sich mit einem Administrator an. W„hlen Sie ebenfalls Volume SYS: als Directory aus. Dieses NLM bietet Ihnen die M”glichkeit, das direkte Arcserve Backup (Option 11) oder den Backup via SMS (Option 12) zu simulieren. Der Wert, den Sie erhalten, beschreibt, wie schnell Ihr Festplattensubsystem in der Lage ist, die Daten vom Volume zu lesen. Zum Vergleich unsere Werte: Option 11: 211 MB/min, Option 12: 178 MB/min (Sie mssen die von TESTNLM angezeigten Werte * 60 nehmen, damit sie vergleichbar sind). Der gemessene Wert beschreibt den maximal m”glichen Durchsatz an eingehenden Daten. Liegt dieser Wert bei dem in 1) gemessenen Wert, dann sind die Festplatten des Servers oder der Festplattencontroller zu langsam. Suchen Sie die Ursache dann in dieser Richtung und nicht in Arcserve selbst. c) Entladen Sie nun Arcserve an der Serverkonsole und editieren Sie die Datei SYS:ARCSERVE6\NLM\TAPESVR.CFG und fgen Sie entweder in der Sektion [NLMx] die Zeile BUFFERS=20 hinzu oder, falls keine Sektion NLMx existiert, h„ngen Sie an die Zeile NLM1=STANDARD... die Option einfach an: NLM1=STANDARD... BUFFERS=20 Starten Sie Arcserve nun wieder und Sie beobachten, wenn Arcserve fertig geladen hat, die Zeile I7001 I/O buffers for Group ... is changed to 20 Starten Sie nun einen Sicherungsjob mit den gleichen Optionen, wie unter 1 und lesen sie den Durchsatz aus dem Jobprotokoll wieder ab. Unser Vergleich: 54,7 MB/min d) Starten Sie nun einen Sicherungsjob mit den gleichen Optionen, wie unter a und c warten Sie im Job Monitor ab, bis der Job tats„chlich auf das Band schreibt. Geben Sie dann an der Serverkonsole ein TAPESVR DISABLE WRITES und lassen Sie den Job fertig laufen. Diese Option leitet die zu sichernden Daten in ein NULL Device um. Sie erhalten dadurch den maximal m”glichen Durchsatz des ArcserveIT Systems ohne Bercksichtigung des Tapes. (nl) Unser Vergleich: 90,1 MB/min ACHTUNG: Das verwendete Band ist anschlieáend wertlos, Sie sollten es mit Quick Erase Plus l”schen! Nach Ende des Jobs schaltet sich die Option 'Disable Writes' brigens von alleine wieder aus. e) Wenn nun die Performance zwischen c und d noch zu weit auseinanderklafft, k”nnen Sie noch folgende Optionen in der TAPESVR.CFG setzen: Erzeugen Sie eine neue Sektion [CONFIG] WSHOTS=80 RSHOTS=80 Starten Sie Arcserve anschliessend neu. Dies erh”ht die Anzahl der Pufferbereiche, in welchen die Daten zwischengespeichert werden. Fhren Sie nun wieder eine Testsicherung durch. Unser Vergleich: 62,4 MB/min f) Eventuell k”nnen Sie auch in der Windows Konsole von Arcserve den Arcserve SCSI Boardtreiber gegen den NWASPI kompatiblen Treiber austauschen. Messen Sie auch hier anschliessend die Performance. In unseren Beispiel gibt es keinen Vergleich, weil der Autoloader nur mit dem SCSI Boardtreiber funktioniert. Zusammenfassung: Mit einem DLT35/70 kann man an einem Windows NT System mit ArcserveIT bis zu 145 MB/min schaffen. Wie man an unter d) sieht, ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht, daher ist das bisherige Ergebnis noch etwas unbefriedigend. Teilen Sie uns mit, wenn Sie bessere Ergebnisse erreichen! 3.16.18 Backupsoftware sieht den Streamer nicht ------------------------------------------------ DNF00174 Wenn Sie einen Streamer eingebaut und korrekt verkabelt haben und Ihr Backupprogrmm sieht ihn trotzdem nicht, ist in diesem Fall meistens NWTAPE.CDM oder SCSI2TP.CDM geladen, die ein Erkennen des Streamers durch ARCserve, BackupExec und alle anderen Backupprogramme, die auf das ASPI Interface aufbauen, verhindern. Benennen Sie beide Treiber auf der DOS-Partition des Servers um, weil sie sonst automatisch geladen werden, sobald ein Streamer vom HAM Treiber erkannt wird. Falls Sie mit der HAM-Treiberarchitektur arbeiten, sollten Sie zus„tzlich NWASPI.CDM laden, damit das ASPI-Interface, das bei DSK-Treibern automatisch vorhanden war, genutzt werden kann. Sie k”nnen NWPA auch mit dem Parameter /naload starten, dann werden keine CDM Module automatisch nachgeladen. (siehe TID 2951606). Falls sich der Streamer jetzt immer noch nicht ansprechen l„át, k”nnte es sich auch um Probleme mit den LUNs handeln. Versuchen Sie hinter dem SCSI- Treiber den Schalter LUN_ENABLE=FF zu setzen 3.16.19 ARCserveIT 6.6 Update unter NW 5.x installieren -------------------------------------------------------- DNF00178 Ein ARCserveIT 6.6 als Update Version erfordert eine bestehende Installation von ARCserve 6.1 (zumindest, wenn diese auch mit Key installiert wurde). Letztere l„sst sich aber normalerweise nicht unter NW 5.x installieren. Mit folgendem Trick funktioniert es jedoch trotzdem: Kopieren Sie Ihre AS6.1 CD auf irgendein Netzwerklaufwerk. In der Adapter.inf gibt es nach NetWare-Versionen aufgeschlsselte Unterabschnitte. Dort kopieren Sie den 4.1x-Abschnitt und benennen ihn auf NW5 um. Aus diesem Verzeichnis installieren Sie AS 6.1, starten es aber auf dem Server keinesfalls (!), sondern installieren gleich das Update auf ARCserveIT 6.6 und am besten gleich noch das aktuelle Service Pack dafr. Wer auf Nummer sicher gehen will, installiert nochmal das NetWare Service Pack, weil AS6.1 gerne „ltere Dateien ber neuere kopiert. Noch besser geht es allerdings, wenn Sie noch den Key einer ASIT-Vollversion haben. Die benutzen Sie w„hrend der Installation. Den richtigen Key k”nnen Sie hinterher problemlos mittels des Lizenzmanagers eintragen. 3.16.20 ArcserveIT V6.6 unter NetWare5 --------------------------------------- DNF01348 Die aktuellen Service Packs 4 und 5 der NetWare 5.0 setzen in manchen Systemumgebungen ARCserveIT 6.6 (mal wieder) voll ausser Gefecht. "E3015 Service connection with is broken, 1 L”sungsm”glichkeiten: . (Wenn m”glich) TCPIP auf dem Arcserve Rechner komplett disablen. Das ist die einzige M”glichkeit, die TSAs dazu zu zwingen, IPX zu benutzen. Meist ist das Problem dann sofort weg, aber leider brauchen viele IP auf dem Server. . Es gibt einen field-test clib update, der bei einigen usern das Problem behoben haben soll, bei anderen dagegen definitiv nicht. . Manchmal hilft es, die Estimate Funktion in der asconfig.ini abzuschalten. ARCserveIT 6.6 wird von CA brigens nicht mehr supported, der Nachfolger ARCserve 7 ist aber nicht unbedingt besser. 3.16.21 BE 8.5 Sicherung unter NW5.1 ------------------------------------- DNF01409 In den aktuellen Service Packs fr NW 5.x befindet sich NLS version 5.02. Dort hat Novell die Rechte auf die Lizenzobjekte ge„ndert. Nun besitzt selbst der Admin keine Rechte mehr auf diese Objekte. Da BE aber den Admin benutzt um das Backup zu machen, zeigt BE Fehler beim Sichern diese Objekte an. Veritas schiebt den Fehler auf Novell und sagt, die sollten das wieder „ndern, Novell will das wohl aus Kopierschutzgrnden nicht wieder rckg„ngig machen. Tragisch ist dieses Verhalten nicht, da das erneute Einspielen der Lizenzen recht problemlos vonstatten geht, aber der Sicherungsabschlussstatus steht dadurch auf "Fehler". Man kann diese Lizenzobjekte mit BEJOBED.NLM aus dem Job herausnehmen oder die Jobs neu definieren. Der Windows Client bis zur aktuellen Version 8.5 ben”tigt brigens weiterhin IPX, ein Pure IP Client soll mit BE 9.0, das Gerchten zufolge ganz oder teilweise in Java realisiert sein wird, m”glich sein. 3.16.22 ARCserve erkennt Speicher > 16 MB nicht ------------------------------------------------ DNF00215 Wenn ARCserve trotz einem aktuellen Controller Memory above 16 MB not supportet meldet (siehe Startprotokoll csloader.log), was scheinbar besonders nach Installation eines aktuellen Service Packs vorkommen kann, kann man das durch folgenden Eingriff in der ASconfig.ini beheben: In der Zeile .....aspibd Host=0 name=Board0 und in der Zeile mit Tapesvr setzen Sie einfach den Schalter USEABOVE16. 3.16.23 ARCserve 7 ------------------- DNF02500 Push Agents werden zwar als Trialversionen auf der CD mitgeliefert, mssen aber wie bisher auch einzeln bezahlt werden. Bei ARCserve 7 ist eine Vollversion von InoculateIT dabei, w„hrend es bei frheren ARCserve Versionen immer nur eine limtierte Version war. Dieses InoculateIT muss aber noch mit dem aktuellen Service Pack gepatcht und mit aktuellen Virensignaturen versehen werden. Im Gegensatz zu ARCserve fr Windows ist die ARCserve 7 Lizenz nicht durch eine Zwangsregistrierung an eine bestimmte Hardware gebunden. Unter NetWare 6 lassen sich mit ARCserve 7 offensichtlich mit SMS keine Volumes ohne LONG-Namespace sichern. Das kommt zwar selten vor, weil NetWare 6 von sich aus immer NSS Volumes erstellt und diese enthalten automatisch alle Name Spaces, aber man kann durchaus ein traditionelles Volume erstellen und den Long Namespace Support nicht einrichten. CA konnte diesen Sachverhalt nachvollziehen, eine endgltige L”sung steht aber noch aus. Ein etwas abenteuerlicher Workaround, der aber immerhin das gewnschte Volume mitsichert, ist die Erstellung von zwei asconfig.ini (eine mit und eine ohne SMS Untersttzung), die mittels Cron und COPY-Job von toolbox.nlm ausgetauscht werden. Zuerst wird alles bis auf dieses Volume mit SMS und nach dem Kopiervorgang und einem Neustart von ARCserve dieses Volume ohne SMS gesichert. Verweis: ARCserve 7 Patches, ARCserve 7 mit IPX und IP Auch die Support Seite http://support.ca.com/asnw7supp.html und hier vor allem die ARCserve 7 for Netware Technical Documents helfen bei Fragen zu ARCserve 7 weiter. 3.16.24 Tapeware ----------------- DNF04599 Aktuell ist Tapeware 7.0, das es unter http://www.tapeware.com fr Netware, Windows und Linux gibt. Tapeware hat im Vergleich zu anderer Backupsoftware einige Besonderheiten: Tapeware hat ein etwas seltsames Bandrotationsverfahren, das (Zitat) "kein normaler Mensch verstehen kann." Dabei verlangt es unter Umst„nden ein ganz bestimmtes Band, wobei auch leere, aber formatierte B„nder nicht verwendet werden k”nnen. Eine Radikalmethode ist in diesem Fall bei DAT-Laufwerken ein Hifi Dat- Recorder, in dem das Band kurz angel”scht wird oder eine Žnderung an den verwendeten (Rotations-)jobs. Ein weiteres Problem von Tapeware ist die Nichtbenutzung des TSA Systems, das eigentlich als Standard bei Netware Servern dient und die korrekte Sicherung von Dateien und Bindery bzw. NDS Daten erlaubt. Infolgedessen kann die Sicherung nach Žnderungen im Dateisystem oder NDS Struktur bei Tapeware durchaus schiefgehen und erfordert deshalb ”fters Žnderungen von Seiten des Herstellers. Beim Virenscan von InoculateIT werden z.B. TSA-Verbindungen ignoriert, bei Tapeware wird mit "Outgoing Scan" von InoculateIT (und sicher auch mit anderen Virenscannern) eine enorme Last erzeugt. Dies l„át sich aber unterbinden, wenn in der ICONFIG.INI in der Zeile, in der INOCUCMD.NLM geladen wird, ein SKIP_ZERO als Parameter dahinter anzugeben. Das unterdrckt das Scannen der Connection 0, also den Server selbst. 3.16.25 BackupExec aktuell? ---------------------------- DNF02421 BackupExec Versionen sollten Sie nie von der mitgelieferten CD-ROM installieren, sondern immer die aktuelleste Version aus dem Internet benutzen. Die originale BackupExec 8.0 konnte zum Beispiel den Neustart des NetWare Servers verhindern oder im schlimmsten Fall sogar komplett schrotten, weil sie ein FILESYS.NLM (also ein NOVELL Patch) auf den Server kopierte, das mit aktuellen Netware Service Packs einfach nicht mehr kompatibel war. Auch der AD_ASPI Treiber der Version 8.5 ist wohl nicht zu gebrauchen, wobei die Versionsnummern teilweise gleich sind. Der AD_ASPI vom 17.5.2001 oder neuer funktioniert wohl problemlos. Verweis: Download unter http://support.veritas.com 3.16.26 ARCserve Datenbank Probleme ------------------------------------ DNF01313 Probleme unter ARCserve 6.x, 7.0 und 9.0, die als Ursache das ASDB.NLM anzeigen, h„ngen meist mit zu niedrigen Defaultwerten der Btrieve Datenbank, die von ARCserve zum Speichern der Jobs genutzt wird, zusammen und tauchen oft auch nach der Sicherung beim Bereinigen der Jobdatenbank auf. ARCserve erfordert laut http://support.ca.com/techbases/as61/10133.html erheblich h”here Werte, die Sie in der SYS:SYSTEM/BTI.CFG eintragen k”nnen: [MicroKernel] MaxFiles =100 (default 20 bzw. 50) MaxCursors=120 (default 60) CacheSize=32768 (in 10133 wird 8192 vorgeschlagen, default 1024 (Werte in K)) MaxClients=120 (default 30) BackgroundThreads=15 (default 4) [Btrieve Communications Manager] MaxWorkerThreads=15 (default 3) MaxClients=120 (default 15) In anderen Dokumenten werden allerdings auch hiervon abweichende Werte genannt. Als Cache Size wird neuerdings empfohlen, 20% des gesamten Hauptspeichers als absoluten Wert einzutragen. Sollte Ihre BTI.CFG bereits h”here Werte beinhalten, behalten Sie diese natrlich bei. Alternativ k”nnen Sie die BTI.CFG auch umbenennen und den Server durchstarten. Beim Neustart wird eine fr das aktive System eine passende, aber rudiment„re BTI.CFG angelegt. Das oben erw„hnte Dokument erkl„rt auch die einzelnen Parameter und ihre Bedeutung und beschreibt zus„tzlich detailliert, wie man eine korrupte Datenbank wieder repariert, als Restore vom letzten Band oder auch durch neu Anlegen. 3.16.27 Lizenzen sichern? -------------------------- DNF02482 Egal, mit welchem Backupprogramm Sie Ihren Server sichern, Sie werden es mit NetWare 5.x oder NetWare 6 und aktuellen Support Packs nicht schaffen, beim Backup der NDS die Lizenzobjekte mitzusichern. Novell hat dies unterbunden, damit diese nicht unbefugt extrahiert und andersweitig benutzt werden k”nnen. Nehmen Sie deshalb diese Objekte von der Sicherung aus, damit die Fehlerprotokolle nicht unn”tig Verwirrung stiften. Bei einer notwendigen Rcksicherung k”nnen Sie jederzeit die Original Lizenzdiskette(n) verwenden. 3.16.28 ARCserve 7 Patches --------------------------- DNF02501 ARCserve 7 ist jetzt mittlerweile knapp zwei Jahre alt und es existieren eine ganze Reihe von Einzelpatches (siehe http://support.ca.com/Download/patches/asnw7/arcnw_7_patch.html, deren Installation fr einen stabilen Betrieb auch dringend empfohlen wird. Allerdings existiert bis heute kein Service Pack, der die manuelle Installation der einzelnen Patches vereinfachen wrde. Sie mssen beim Einpflegen unbedingt auf die Abh„ngigkeiten der Patches zueinander achten und die obige Patchliste von unten nach oben durcharbeiten, damit keine neueren Patches von „lteren Versionen wieder berschrieben werden. Installieren Sie (auáer dem QO06599.CAZ Patch, der nur fr ARCserve Trialversionen gedacht ist), am besten alle Patches, auch wenn die Beschreibung nicht auf Ihr aktuelles Problem zutrifft. Spezial Patches fr NetWare 6?? Das etwas „ltere Datum des Dokuments 18088 ARCserve 7.0 for NetWare and Support for Novell NetWare 6.0 vom Februar 2002 deutet schon darauf hin, dass man fr einen NetWare 6 Support neben den CA Patches natrlich keine separaten SMS und CLIB Patches von Novell installieren muss, sondern einfach den aktuellen Service Pack einsetzen kann. 3.16.29 ARCserve 7 mit IPX und IP ---------------------------------- DNF02502 TCP/IP oder IPX? ARCserve 7 verwendet als Standardprotokoll TCP/IP und l„sst sich nur durch Žnderungen in der Registry des Clients dazu bewegen, statt dessen IPX zu benutzen. Im Dokument http://support.ca.com/techbases/asnw7/SNW0002.html werden die erforderlichen Žnderungen fr Windows 9x und NT/2000 Clients beschrieben, um den ARCserve Manager per IPX/SPX mit dem Server kommunizieren zu lassen. Dieser Schritt ist aber nur dann notwendig, wenn die Kommunikation per TCP/IP nicht gewnscht ist. Wenn die Kommunikation per IP aber trotzdem fehlschl„gt, liegt das oft an einem Portkonflikt, wenn auf dem Server auch NFS Dienste laufen. Diese verwenden standardm„áig den Port 111, den auch ARCserve zur Client-Server Kommunikation nutzen m”chte, was im Konfliktfall aber misslingt. Der folgenden L”sung liegt das CA Dokument 19103 zugrunde: Žndern Sie in der ASCONFIG.INI Datei den Eintrag NLM8=SYS:\ARCSERVE\NLM\CATIRPC ab in NLM8=SYS:\ARCSERVE\NLM\CATIRPC -ipport=65111 CA schl„gt hier zwar keinen bestimmten Port vor, aber ich habe bei einer Recherche im Internet fr diesen Port keine konkrete Nutzung gefunden. Sie k”nnen die korrekte Funktion auf Ihrem System aber selbst testen, indem Sie das NLM zus„tzlich zum -ipport Parameter mit -D starten. Damit wird ein separater Debug Schirm ge”ffnet, der angibt, ob der Port genutzt werden kann. Natrlich mssen Sie am Client diesen neuen Wert auch angeben. Im einfachsten Fall legen Sie die neue Portnummer global fest: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ComputerAssociates\ARCserveIT\Base\ Hier legen Sie falls nicht vorhanden einen neuen Schlssel AlternateRPCPorts an. Erstellen Sie hier einen Eintrag "DefaultPortNumber". als DWORD mit einem Dezimalwert, der der Portnummer in der ASCONFIG.INI entspricht. Individuelle Port Einstellungen fr mehrere ARCserve Server finden Sie im zugrunde liegenden CA Dokument. 3.16.30 ARCserve 7 und das fehlende FPSM.NLM --------------------------------------------- DNF02503 E21028 Cannot locate FPSM.NLM Wenn Sie w„hrend dem Pre Flight Check (PFC) von ARCserve 7 die folgende Meldung erhalten: E21028 Warning - ARCserve will load with following warning(s) Cannot locate FPSM.NLM: Recommended: v5.90a k”nnen Sie diese g„nzlich ignorieren. ARCserve prft das Vorhandensein von Modulen, l„uft im vorliegenden Fall aber problemlos weiter. Novell hat dieses NLM bei den aktuellen Support Packs nach C: verschoben. Um die Fehlermeldung im ARCserve Message Screen zuknftig zu vermeiden, k”nnen Sie es wieder nach SYS:SYSTEM kopieren. Nutzen Sie dazu am besten einen der in den letzten Technik News Ausgaben beschriebenen File Manager. 3.16.31 ARCserve 7 und Differential Jobs ----------------------------------------- DNF02504 Differential Jobs oder Differenzsicherungen sind in ARCserve 6.x oder 7 als normale Jobs eigentlich nicht vorgesehen. Sie sind jedoch sehr interessant: Einmal pro Woche (oder auch zweiw”chentlich) wird eine Vollsicherung gefahren. Hier sind je nach Datenmenge unter Umst„nden mehrere B„nder notwendig, zumindest dauert sie inkl. Vergleich recht lange. Nun wird jeden Tag eine Sicherung durchgefhrt, die nicht nur die Žnderungen zum Vortag enth„lt (das w„re eine Inkrementelle Sicherung, die recht einfach einzurichten ist), sondern alle Žnderungen zur letzten Vollsicherung. In einem Recovery Fall w„re dann nur die Vollsicherung und die letzte Differenzsicherung zurckzuspielen, um alle Dateien zu erhalten. Der Trick, den das CA Dokument 18087 beschreibt, arbeitet mit Filtern: Die Vollsicherung l„uft als Full (Clear Archive Bit), die t„gliche Differenzsicherung dann als Full (Keep Archive Bit), wobei hier zus„tzlich ein Filter eingesetzt wird. Definieren Sie einen Filter, der Include File Pattern mit dem File Attribute Archive gesetzt hat. 3.16.32 ARCserve 9 ------------------- DNF01313 ARCserve 9 ist eine der stabilsten ARCserve Versionen der letzten Jahre. Mittlerweile gibt es aber auch hier ein kostenloses Update auf die Version 9.01. Das Update im Web http://support.ca.com/Download/patches/basb9nw/QO45869.html funktioniert allerdinmgs nur mit englischen ARCserve Versionen. Anwender von deutschen ARCserve Versionen wenden sich bitte an den CA Support und erhalten dort eine Vollversion 9.01, die sie mit ihrer Lizenz installieren k”nnen. Das Einzige was nach wie vor nicht einwandfrei funktioniert, ist das Copy, da weiterhin nach einem TSA512 gesucht wird. Das l„sst sich mit der arcopy- Version aus dem letzten AS7-Patch umgehen. Wer sich mit einer ARCserve 7 Version „rgert, kann diese kostenlos updaten, wenn ein Kaufnachweis nach dem August 2002 vorliegt. Der License Desk von CA ber„t Sie hierbei. Etwas Bohren hilft eventuell auch in anderen F„llen. 3.16.33 ARCserve 9 Abends -------------------------- DNF01313 Bei langen SCSI Operationen kann ARCserve 7 und 9 Abends verursachen oder zumindest Jobs abbrechen. Dies liegt an Real Mode Zugriffen liegen, die bisweilen notwendig werden. Um diese Real Mode Zugriffe zu vermeiden, k”nnen Sie DOSFAT.NSS permanent laden oder von ARCserve nur bei Bedarf laden lassen. Bei ARCserve 7 sollten Sie allerdings die aktuellen Patches geladen haben, bevor Sie die On-Demand-Methode benutzen. 3.17 Connectivity ================== 3.17.1 MPR Tips 3.17.2 NAT 3.17.3 MPR for ISDN mit NW 4 oder NW 5 3.17.4 ADSL und NetWare 3.17.5 Cisco Switch 3.17.6 Standleitung mit NIAS 3.17.7 Bintec Router und IPX 3.17.1 MPR Tips ---------------- DNF99818 Die IPX Segment Adressen bei "IPX WAN Network Numbers" unter "Protocol Parameters" stellen die "Strangnummer" der ISDN-Leitung dar. Daher ist es v”llig egal, was man da eintr„gt. Hauptsache, eine Nummer kommt nicht mehrmals vor. Auf beiden MPR mssen unterschiedliche Nummern vergeben werden, die MPR einigen sich auf dann bei Verbindungsaufbau auf eine. Achten Sie darauf, daá Sie nicht in beiden LANs eine gleiche Netzwerknummer verwenden. Also z.b. in Hannover: "BIND xxx NET=1" und in Mnchen: "BIND xxx NET=2". Man sollte beim Testen der Verbindung am besten erstmal "Call Acceptance" auf "All Numbers" stellen. Erst wenn das einwandfrei klappt, auf "Only registered Numbers" umstellen. Man darf nicht vergessen, den Server nach jeder Žnderung der "WAN and LAN Board Parameters" neu zu starten bzw. "Reinitialize System" aufrufen, sonst werden diese nicht aktiv. Wenn Applikationen unter NetBIOS bers WAN laufen sollen, muá man im SAPCFG den Netbios Filter disabeln. Wenn man nur mal in SAPCFG nachschaut, ist dieser lt. Anzeige disabled. In Wirklichkeit muá man den Eintrag trotzdem noch einmal best„tigen, sonst gehen keine NetBIOS Pakete durch. 3.17.2 NAT ----------- DNF99819 NAT (Network Address Translation) bedeutet eine bidirektionale Umsetzung von mehreren lokalen IP-Adressen eines Netzwerkes auf eine einzige IP-Adresse, die im Internet bekannt ist. Dazu wird auf dem Router, der das NAT durchfhrt, die interne Adresse bersetzt (Translation) und in das Internet gesendet. Kommt ein IP-Paket wieder zurck, kann der Router dieses Paket wieder an den richtigen internen Rechner weiterleiten. Dieser Router kann ein Netware 4.11 Server mit NIAS 4.1 (erst im kosten- pflichtigen BorderManager enthalten) sein, ein NetWare for Small Business Server, der auch schon NIAS 4.1 enth„lt oder ein beliebiger Netware 3.x oder 4.x Server mit dem MPR for ISDN 3.1 von AVM (die meisten werden hierzulande den MPR mit ISDN Karten verwenden), wobei NAT dort erst ab dem Release 9, dessen Update kostenlos ist, m”glich ist. Alternativ kann man auch einen externen Router wie ELSA LANcom, ZyXEL Prestige oder einen CISCO Router verwenden. Die NetWare 4.11 (inkl. der Small Busniess Versionen 4.11) enth„lt nur den NIAS 4.0, der kein NAT erlaubt! Mit NIAS Versionen ab 4.1 funktioniert NAT problemlos. In den Novell AppNotes 3/98 stehen Infos zu NAT, in den vom April 98 wird die Anbindung an einen ISP per NIAS beschrieben. 3.17.3 MPR for ISDN mit NW 4 oder NW 5 --------------------------------------- DNF99820 Netware ab 4.11 (Intranetware) arbeitet ohne jede Zusatzsoftware uneingeschr„nkt mit AVM B1 (und diversen anderen ISDN Karten) zusammen, die Treiber fr die B1 sind sogar bereits mitgeliefert und auch bei AVM auf der Webseite erh„ltlich. Einzig die vielf„ltigen Spoofing Mechanismen des MPR for ISDN sind hier nicht komplett vorhanden. Auch Netware Connect for ISDN, das frher zus„tzlich zu erwerben war, ist als NIAS (mit unterschiedlichem Funktionsumfang) bei den einzelnen Netware Versionen enthalten. Einzig die Netzwerk-CAPI-Funktion der Netware Connect ist im NIAS nicht enthalten. 3.17.4 ADSL und NetWare ------------------------ DNF00190 Es gibt weiterhin keinen PPPoE Treiber fr Netware, der fr ADSL ben”tigt wird und es ist momentan auch nicht abzusehen, wann einer kommen wird. Fr NetWare 6.0 war einer angekndigt, dann fr den SP2. Momentan h„lt sich Novell eher bedeckt. M”chten Sie trotzdem ADSL bzw. T-DSL einsetzen, verwenden Sie am besten einen externen Hardwarerouter, die z.B. Lancom Systems (ex-Elsa) oder Netgear anbieten. Auch ZyXEL, D-Link und viele andere Hersteller haben DSL-Router im Programm, wobei ISDN-Funktionalit„ten, Firewallfunktionen, Printserver, Switches oder auch WLAN-Funktionen enthalten sein k”nnen. Auch kleine Linux-Rechner eignen sich hervorragend als DSL-Router. Infos: . http://www.fli4l.de/ . SME Server: http://sme.braunstein.de 3.17.5 Cisco Switch -------------------- DNF05629 In der Standardauslieferung haben Cisco Switche (z.B. Catalyst) auf allen Ports Spanning Tree und CDP (Cisco Discovery Protocol) eingeschaltet. Das verstehen (u.a.) 3COM Netzwerkkarten nicht. Wenn Sie beide Optionen auf denjenigen Ports, an denen Netzwerkkarten und keine weiteren Switches oder Hubs angeschlossen sind, ausschalten und Port Fast aktivieren und ansonsten Karten und Switch auf AUTO stehen lassen, gibt es keine Probleme. 3.17.6 Standleitung mit NIAS ----------------------------- DNF02436 Es ist nach Aussage sowohl von Novell als auch von AVM und vielen eigenen Versuchen nicht m”glich, mit einer AVM B1 ISDN Karte und dem NIAS einen Standleitungsbetrieb mit der Standleitung D64S der Telekom einzurichten. Der Treiber der B1 untersttzt zwar Standleitungen, aber aktiviert diese nur auf CAPI-Ebene, die der NIAS nicht ansprechen kann. Standleitungen funktionieren mit der AVM B1 zusammen nur mit dem AVM MPR for ISDN, wobei fr die neue AVM C4 wiederum keine Treiber zur Zusammenarbeit mit dem MPRI existieren. Alternativen w„ren eine Eicon diva ISDN Karte (evtl. auch andere ISDN Karten) oder ein Modem, das diese Standleitungsfunktionalit„t per AT-Befehl bietet oder externe Router, die dieses Festures teilweise nur als kostenpflichtige Option beherrschen. 3.17.7 Bintec Router und IPX ----------------------------- DNF05630 Die aktuellen Firmware Versionen der Bintec Router untersttzen kein IPX mehr. Bintec begrndet das mit der (scheinbaren) Einstellung der IPX Entwicklung und dass aktuelle Netware Versionen auch IP untersttzen. Bintec will seine Kr„fte auf TCP/IP fokussieren. Mit den bisherigen Firmware Versionen gibt es allerdings teilweise massive Performanceprobleme bei IPX-Verbindungen, w„hrend IP auf der gleichen Verbindung die volle Kanalbreite ausnutzt. 3.18 TCP/IP ============ 3.18.1 TCP/IP routen 3.18.2 IP-Adressen 3.18.3 Subnetting 3.18.4 Internetanbindung im Novell Netzwerk 3.18.5 Standardgateway unter NetWare 3.18.6 TCP/IP Diagnose 3.18.7 weitere IP Adresse des File Servers 3.18.8 Routingprobleme des Clients 3.18.9 belegte IP-Ports durch NW 5.x und 6.x 3.18.1 TCP/IP routen --------------------- DNF94827 Ein File Server mit zwei (oder mehr) Netzwerkkarten soll TCP/IP routen. 192.168.100.10 ist ein Unix-Host 192.168.100.1 ist die Adresse fr die Karte im Server, die zum Host geht!item [192.168.200.1] ist die Adresse fr die Karte im Server, die zu der WS geht, wohin geroutet werden soll. 192.168.200.20 ist die Adresse der WS Unix Host Netware mit 2 Karten Workstation 192.168.100.10 ----------- | |--------------- 192.168.200.20 192.168.100.1 | |192.168.200.1 | | Der Server hat also zwei IP-Adressen und ist damit IP-Router, da er Netz 192.168.100 nach 192.168.200 und umgekehrt routet. Diese "krummen" Zahlen werden brigens benutzt, weil sie in einem privaten Bereich liegen, der im Internet nicht vorkommt. Verweis: IP-Adressen Zur Aktivierung von TCP/IP im NetWare Server muá man fr die Netzwerkkarten im Server einen weiteren Frame und TCP/IP laden und an den Frame dazubinden. LOAD TCPIP RIP=YES FORWARD=YES LOAD [Treiber1] [Parameter] NAME=IPnet1 FRAME=Ethernet_II BIND IP to IPnet1 AD=192.168.100.1 MA=255.255.255.0 GA=192.168.100.10 LOAD [Treiber2] [Parameter] NAME=IPnet2 FRAME=Ethernet_II BIND IP to IPnet2 AD=192.168.200.1 MA=255.255.255.0 Bei der zweiten Bindung wird kein Gateway angegeben, da ber diesen Strang kein weiteres Netz erreicht werden kann. Die Gatewayangabe beim ersten legt das default Gateway fest. Alle Pakete, die nicht an IPnet1 oder IPnet2 gehen, werden dahin geschickt. Hinweis: Bitte die angegebenen IPX- und IP-Adressen der Beispiele auf die eigenen Adressen anpassen! Besitzer eines Token-Ring Netzwerkes mssen als Rahmentyp statt Ethernet_II Token-Ring_SNAP angeben. Nur mit dem Protokoll TCP/IP kann man noch nicht viel machen (auáer ping zum Testen), man ben”tigt vielmehr weitere Software, z. B. fr NFS oder FTP. Fr die Netware 3.1x gibt es diverse FTP Server, Webserver, Mailserver und Newsserver als Freeware oder Shareware (siehe NetwareFiles.de) und natrlich als kommerzielle Produkte. Bei der NetWare 4.x und 5 werden FTP-Server, Web- Server, DNS, usw. bereits mitgeliefert oder sind zumindest als Download kostenlos verfgbar. 3.18.2 IP-Adressen ------------------- DNF94828 Solange kein Anschluá an das Internet erfolgt oder geplant ist, ist der Aufbau der IP-Adressen frei, das heiát man kann man beliebige Zahlen verwenden. Wenn man aber auf Nummer Sicher gehen will, benutzt man intern die Adressen, die die IANA fr Privatnetze reserviert hat. Sollte bei einem Internet-Knoten eine solche Adresse auftauchen, wird sie nicht weiter geroutet. Class A: 10.0.0.0 Class B: 172.16.0.0 bis 172.31.0.0 Class C: 192.168.0.0 bis 192.168.255.0 Bei Zugang an das Internet ist Aufbau vorgeschrieben. In den IP-Adr. sind die Klassen kodiert und einige der IP-Adr. haben besondere Bedeutung im Netz. Die IP-Adressen werden in der Dezimalnotation gepflegt. Class 0 8 16 24 31 A |0| network | local address | B |10| network | local address | C |110 network | loc. Address| D |1110| Multicast | E |1111| |reserved An den Adressen sieht man, daá die Anzahl der SUB-Netze und Host in den Klassen kodiert sind. Mit einer Class-B Adr. kann man z. B. 254 SUB-Netze, in denen jeweils 254 Hosts adressierbar sind, einrichten. 129.168.5.25 -> 25.Host im 5 SUB-Netz. (NASA IP-Netz) Es gibt Adressen im IP-Adressraum, die vom IP-Stack besonders behandelt werden: Class A 127.0.0.1 loopback Nachrichten an diese Adresse verlassen den Host nicht, sondern werden auf IP-Ebene abgefangen und an die h”here Protokollschicht zurckgegeben. 0.0.0.x x'ter Host in diesen Netz x.x.255.255 alle Host in diesem Netz Diese speziellen Adressen sollten Sie nicht ohne weiteres an IP-Endger„te vergeben. Mit Hilfe der Subnetmask kann man die Adreábereiche in Bezug auf Anzahl der Subnetze und Hosts manipulieren. Im Normalfall verwendet man eine einfache Subnetmask (255.255.255.0) Wenn man ohne gute Vorbereitung und Dokumentation mit anderen Subnetmasks arbeitet, kann man damit sehr schnell Probleme bekommen. Es gibt Programme, die fr vorgegebene IP-Adressen und Masken alle benutzbaren Adressen berechnet, z.B. subnet.exe, ipsub15.zip oder netter10.zip, alle zu finden bei Netwarefiles.de. TCP/IP Router verbinden SUBnetze, denn sie pflegen Tabellen ber die gesamte Infrastruktur der Netzes, sprich Adressen aller existieren SUB Netze und zugeh”rigen Router. Die Verbindung der Endger„te erfolgt durch das Protokoll ARP (Address Resolution Protocol). Dieses sorgt dafr, daá die entsprechende MAC-Adresse der Zielstation der Sendestation bekannt wird. Sind Router im Spiel, wird die MAC-Adresse des Routers zurckgegeben und dieser leitet dann an die Ziel- station oder den n„chsten Router weiter. 3.18.3 Subnetting ------------------ DNF96829 Zun„chst ein paar Grundlagen zur IP-Adressierung. IP-Adressen sind 32-Bit Zahlen, die aus zwei Anteilen bestehen, dem Netzanteil und dem Rechnerteil. Es gibt drei verschieden Arten von IP-Netzklassen, Class-A, Class-B und Class-C. Class-A Netze haben eine 8-Bit Netzwerkadresse und eine 24-Bit Rechneradresse. Das erste Bit in der Netzadresse zeigt an, daá es sich um ein Klasse-A Netz handelt, die brigen 7 ergeben die Netznummer. Das bedeutet, daá es 128 m”gliche Klasse-A Netze gibt. Das Netz mit der Nummer 0 gibt es nicht, das Netz 127 ist fr die sog. Loopback-Adresse reserviert. Also gibt es 126 Klasse-A (1.x.x.x-126.x.x.x) Netze mit jeweils 16777214 Rechnern. Netze der Klasse B haben einen 16bittigen Netzwerk- und einen ebenfalls 16bittigen Rechnerteil. Die ersten beiden Bits im Netzteil zeigen die Klasse an, sie sind (10). Mit anderen Worten, eine Klasse B Adresse liegt im Bereich von 128.x.x.x bis 191.x.x.x. Mit den 14 Bits des Netzteils k”nnen 16384 m”gliche Netznummern gebildet werden, und mit den 16 Bits des Rechnerteils 65536 Rechner Adressen. Ein Klasse C Netz schlieálich ist besitzt ein 24-Bit langes Feld fr die Netzadresse und ein 8-bit langes Rechner Feld. Die beiden h”chsten Bits der Netzadresse sind auf 1 gesetzt, d.h. die Netzadresse liegt im Bereich 192.x.x.x-223.x.x.x. Alle weiteren Netze sind reserviert. Zusammengefaát: Klasse IP-Adresse, N=NetzBit, R=RechnerBit Erstes Byte Klasse A 0NNNNNNN.RRRRRRRR.RRRRRRRR.RRRRRRRR 1-126 Klasse B 10NNNNNN.NNNNNNNN.RRRRRRRR.RRRRRRRR 128--191 Klasse C 110NNNNN.NNNNNNNN.NNNNNNNN.RRRRRRRR 192--223 Ein wichtiger Grundsatz ist, daá niemals alle Bits eines Teils 0 oder 1 sein drfen. Die Rechneradresse, bei der alle Bits des Rechnerteils auf 1 gesetzt sind, hat eine besondere Bedeutung; sie ist die sogenannte Broadcast-Adresse, unter der sich alle Rechner des entsprechenden Netzwerkes angesprochen fhlen. Sie wird z.B. fr BOOTP-Anfragen genutzt. Um nun intern die Rechnernetze weiter zu strukturieren und z.B. abteilungs- weise aufzuteilen, kann ein Netzwerk mit subnetting weiter unterteilt werden. Dazu wird ein Teil der Rechnerportion als Subnetz definiert. In einem Class-B Netz k”nnen die ersten vier Bits der Rechneradresse fr das Subnetz gew„hlt werden. Damit bekommt man 24=16 Subnetze. Von denen k”nnen aber nur 14 genutzt werden, da auch hier wieder die Regel gilt, daá nicht alle Bits gleich 0 oder gleich 1 sein k”nnen. Jedes dieser Subnetze kann 212-2=4094 Rechner umfassen. Sie k”nnen auch statt 8 Bit Subnetzen solche mit 10 Bit benutzen. Damit haben Sie bis zu 210-2=1022 Subnetze mit bis zu 26-2=62 Rechnern. Die maximale Anzahl von vernetzten Rechnern betr„gt damit 63364, statt 65534 in einem nicht-unterteilten Klasse-B Netz. Der Vorteil ist, daá eben nicht 65534 Rechner auf einem physischen Netz liegen, sondern maximal 62. Eine besipielhafte IP-Adresse setzt sich also so zusammen: 10NNNNNN.NNNNNNNN.SSSSSSSS.SSRRRRRR, wobei S nun fr ein Bit des Subnetzes steht. Das bestimmtes Subnetz Netz hat z.B. die IP-Adresse 134.147.204.x, 0, wobei der Computer mit der angegebenen IP-Adresse "angepingt" wird und antwortet. Am NetWare Server gibt es folgende Utilities: PING.NLM: fortlaufendes Ping TPING.NLM: einmaliges Ping IPTRACE.NLM: Traceroute Utility TCPCON.NLM: Anzeige von Statistiken und Routing Tabellen TCPCFG.NLM: (je nach Version) Einstellungen bzgl. TCP/IP Am NetWare Server werden mit SET TCP IP DEBUG=1 (Standard: 0) an der Konsole die IP Pakete angezeigt, die ber den NetWare Server laufen. Um die TCP/IP Einstellungen an den Clients herauszufinden, gibt es dort die folgenden Programme (teilweise gibt es mehrere M”glichkeiten): Windows95: winipcfg Windows NT: ipconfig /all Windows NT: wntipcfg.exe (im NT Resource Kit) Windows: netstat Linux: ifconfig Linux: route -n Linux: netstat -nr OS/2: tcpcfg OS/2: netstat -r Weitere Utilities: Windows: ARP.EXE zum Betrachten un Žndern der ARP Tabelle Windows: TRACERT.EXE : traceroute utility Windows: NSLOOKUP.EXE : DNS lookup utility Windows: NBTSTAT.EXE : NBT Informationen (NETBIOS ber TCP/IP) Weiterhin gibt es LAN Analyzer, die derartige Diagnosen erlauben: . Ethereal von http://www.ethereal.com (Freeware) . diverse Programme von http://www.sunrisetelecom.com/lansoftware/ als 10-Tage-Testversionen 3.18.7 weitere IP Adresse des File Servers ------------------------------------------- DNF99833 Man kann mit BIND IP eine weitere Adresse an die Karte binden, die nicht im gleichen Subnetz liegen darf, aber die gleiche Netzwerkmaske haben muá oder mit ADD SECONDARY IPADDRESS weitere IP Adressen, die dann im gleichen Subnet liegen mssen. Beispiel: Server mit Adresse 192.168.1.1 mit Maske 255.255.255.0 ist vorhanden. . Um weitere Adressen 192.168.1.* zu erzeugen: ADD SECONDARY IPADDRESS 192.168.1.xx . Um Adresse x.y.z.a zu binden, die nicht im SubNetz 192.168.1.0 liegt: BIND IP ADDR=x.y.z.a Die Maske wird automatisch von oben bernommen (eine mit "mask=" angegebene wird ignoriert). Um die Adressen wieder loszuwerden: . fr das erste Beispiel: DELETE SECONDARY IPADDRESS 192.168.1.xx . UNBIND IP ADDR=x.y.z.a Dies l”scht NUR die spezifizierte IP-Adresse, alle anderen bleiben erhalten. 3.18.8 Routingprobleme des Clients ----------------------------------- DNF99834 Wenn das Routing wie in TCP/IP routen (siehe dort) beschrieben, nicht klappt und der Client den Host nicht findet, der Netware Server aber alle anderen Teilnehmer anpingen kann, fehlt beim Client wahrscheinlich der Standard- Gateway zum Server. Normalerweise ist das die IP Adresse der Netzwerkkarte des Servers, an dem auch der Client h„ngt. Diese Adresse muss bei einem Windows-Client in der Systemsteuerung unter Netzwerk und dort unter der TCP/IP-Verbindung der Netzwerkkarte eingegeben werden. 3.18.9 belegte IP-Ports durch NW 5.x und 6.x --------------------------------------------- DNF00185 TCP 524 - NCP Requests - Source port will be a high port (1024-65535) UDP 524 - NCP for time synchronization - Source port will be a high port UDP 123 - NTP for time synchronization - Source port will be the same UDP 427 - SLP Requests - Source port will be the same (427) TCP 427 - SLP Requests - Source port will be the same (427) TCP 2302 - CMD - Source port will be a high port UDP 2645 - CMD - Source port will be the same (2645) Verweis: TID 10013531 Sie k”nnen die aktiven TCP/IP Ports selbst prfen, indem Sie an einem m”glichst aktiven Server TCPCON laden und unter Protocol Info \ TCP \ TCP Connections nachschauen. Dort sehen Sie, welche Connection welche Ports benutzt. Normale NW-Clients arbeiten via Port 524. 3.19 Internet ============== 3.19.1 Webserver unter NetWare 3.19.2 Newsserver unter NetWare 3.19.3 Mailserver unter NetWare 3.19.4 FTP Server unter NetWare 3.19.5 Sendmail per (Web-)Server 3.19.6 DNSDHCP Management Console 3.19.7 NAMP 3.19.8 ”ffentliche DNS-Server 3.19.1 Webserver unter NetWare ------------------------------- DNF99836 Fr NetWare 4.x (?) wurde der Netscape Fasttrackserver for Netware eingesetzt. Sp„ter wurde der im eigenen Haus entwickelte Netscape Enterprise Server (NES) for Netware benutzt, der fr NW 4.x und NW 5.0 verfgbar war. Bei Netware 5.1 ist eine Novell eigene Weiterentwicklung des NES enthalten. Novell stellt mit NScript (Novell Script for Netware) brigens eine gute ASP Implementation fr Netware Webserver zur Verfgung. Als Developer erhalten Sie bei http://developer.novell.com ganz aktuelle Versionen. Ab NetWare 6.0 wird aber der Apache Webserver von Novell eingesetzt, bei NetWare 6.5 in der Version 2.0. 3.19.2 Newsserver unter NetWare -------------------------------- DNF99837 Mit Netware 5.1 wird ein Newsserver mitgeliefert. Weiterhin gibt es bei http://www.netwinsite.com den Newsserver DNEWS fr verschiedene Serverbetriebssysteme, u.a. fr NetWare. Eine Testversion kann man sich dort downloaden. Auáerdem hat Tobit in sein David 6 professional einen Newsserver eingebaut. 3.19.3 Mailserver unter NetWare -------------------------------- DNF99838 Novell bietet einen eigenen Mailserver namens NetMail an, der frher NIMS hiess. Zeitbeschr„nkte Trialversionen, Tools und Tipps und die Dokumentation der aktuellen Version k”nnen Sie unter http://www.novell.com/coolsolutions/netmail/ fr Netware, Windows, Linux und Solaris herunterladen. Dann gab es von http://www.weitlandt.com/max/ einen Messageserver namens MAX!, der frher als 30-Tage-Testversion erh„ltlich war und POP3, Pegasus Mail im Spool-Modus und Groupwise direkt untersttzte. Von David Harris, dem Autor von Pegasus Mail, gibt es das kostenlose Mercury, das vor allem mit Pegasus Mail perfekt zuammenspielt, aber auch POP3 Clients untersttzt und mit Mailinglisten umzugehen weiá. Download bei http://www.pmail.com. Des weiteren gibt es als interessante Alternativen das Programm Niagara von http://www.officenet.hu/niagara/ und ImailDS von http://www.imailds.com. Von Tobit gibt es den Messaging Server David, mit dem unter anderem auch E- Mail-Dienste m”glich sind. 3.19.4 FTP Server unter NetWare -------------------------------- DNF99839 Fr Netware 3.x gibt es sowohl einen freien FTP-Server von Hellsoft als auch einen kostenpflichtigen von Murkworks, die beide bei NetwareFiles.de zu finden sind. Sowohl NetWare 4.1x als auch NetWare 5 haben einen FTP Server, der zusammen mit den Unix Printservices von einer NetWare Installations CD installiert wird. Mit LOAD UNICON wird FTP dann konfiguriert. Im Online Manual von NetWare 5 stehen weitere Informationen zur Installation: http://www.novell.com/documentation/lg/nw5/docui/index.html Der FTP-Server von Novell (NIAS-CD) untersttzt lange Dateinamen, sofern Sie bei der Konfiguration des FTP-Servers in UNICON im entsprechenden Fenster "Default Name Space" statt DOS -> NFS aktivieren. Das Hinzufgen des Dateisystems NFS allein reicht nicht aus!! NetWare 6.x hat einen FTP-Server, der installiert sein muss und dann mit startftp geladen wird. 3.19.5 Sendmail per (Web-)Server --------------------------------- DNF99842 Das Versenden von E-mail direkt vom Netware Server aus wurde lange Zeit nicht untersttzt. Der neue NES hat nun ein sendmail Script in sys:\novonyx\suitespot\js\samples\mailform, wobei Sie nur die beide HTML- Seiten mailform.html und mailsend.html anpassen und mit dem JSAC.EXE (in sys:\novonyx\suitespot\bin\https\) kompilieren mssen. Wer JSAC.EXE unter Windows 95 einsetzen m”chte, sollte allerdings in der Knowledge Base von Novell unter "jsac" nachlesen. Die Suche liefert zwei Dokumente, von denen eines behauptet, daá es unter Windows 95 gar nicht funktioniert und das andere wie es funktioniert. Grunds„tzlich sollte es ausreichen, jsac.exe und die dazugeh”rige .dll nach c:\windows\system zu kopieren und das Win95 USB Update zu installieren. Weiterhin gibt es mittlerweile einige andere M”glichkeiten, ein Sendmail direkt an der Server Konsole zu nutzen. Verweis: NetwareFiles.de 3.19.6 DNSDHCP Management Console ---------------------------------- DNF00124 Die java-basierte DHCP/DNS-Management Console, die mit NetWare 5.x ausgeliefert wird, ist auch nach Einsatz des aktuellen Support Packs auf Clients sehr instabil. Sie k”nnen allerdings durch Einsatz eines aktuellen Java Runtime Environment (JRE) diese Abstrze verhindern. Setzen Sie nicht das JRE 1.3 ein, das bei der ConsoleOne enthalten ist (dann startet die Console evtl. gar nicht mehr), sondern laden das aktuelle JRE direkt bei Sun herunter. Verweis: http://java.sun.com/j2se/1.4.1/download.html Installieren Sie diese Version in ein beliebiges Verzeichnis und berschreiben Sie den kompletten JRE Pfad der DHCP Console mit dem neuen. Wie in der TID 10060988 beschrieben, mssen Sie noch die Dateien JRE.EXE und JREW.EXE in JAVA.EXE und JAVAW.EXE umbenennen, damit diese von der DHCP Console benutzt werden k”nnen. Wenn Sie fr die DHCP Clients den Gateway einrichten m”chten, mssen Sie bei Other DHCP Options den Code 3 (Router) mit der Gateway Adresse belegen. Die Einstellung sollten Sie entweder bei den Global Preferences oder beim Subnetz vornehmen. 3.19.7 NAMP ------------ DNF07685 Apache gibt es in der 1.3 Version bereits seit einiger Zeit als NetWare NLM, Novell liefert es mit NetWare 6.0 als Standard-Webserver aus. Apache 2.0 kommt bei NetWare 6.5 und OES mit. MySQL wurde von Novell und MySQL AB offiziell angekndigt, wobei es sich um eine kommerzielle Lizenz handelt, diese fr NetWare 6 Server (mit Support Pack 2) aber frei verfgbar ist. Damit k”nnen auch kommerzielle Anwendungen entwickelt werden, die dann nicht unter die GPL fallen (siehe http://www.mysql.com/press/release_2002_13.html) Auch PHP for NetWare ist verfgbar und basiert auf der PHP Version 4.0.8. Alle StandardðErweiterungen werden untersttzt, auáerdem LDAP, MySQL und eine UCS Extension (PHP2UCS), mit deren Hilfe auf diverse Novell Services zugegriffen werden kann. Infos und Downloadm”glichkeiten gibt es bei http://developer.novell.com/ndk/php.htm. Perl gibt es schon zu Perl 4 Zeiten als NLM, bei Novells Developer Webseiten gibt es fr Entwickler immer die aktuellen Versionen. Als Alternative zu MySQL gibt es die Datenbank Postgres (bisher noch als Betaversion) in einer NetWare Portierung, allerdings nur fr NetWare 6.x mit aktuellem Support Pack. Novell Mitarbeiter haben ein White Paper geschrieben, das die Einrichtung eines kompleten NAMP Servers beschreibt: http://developer.novell.com/ndk/whitepapers/namp.htm 3.19.8 ”ffentliche DNS-Server ------------------------------ DNF01313 Wenn bekannte und oft genutzte DNS-Server wie der von T-Online (194.25.2.129) nicht funktionieren, versuchen Sie folgende Alternativen: . Arcor: 145.253.2.11, 145.253.2.75 . Tiscali: 195.185.85.195 . Freenet: 62.104.191.241 Eine groáe Auswahl an DNS-Servern finden Sie unter http://www.gsnw.de/?action=dnslist Wenn DNS auch mit allen anderen Server nicht zuverl„ssig klappt, kann es daran liegen, dass Sie den Paket-Filter der Firewall so konfiguriert haben, dass Port 53/UDP erlaubt ist, 53/TCP hingegen gefiltert wird. Wenn die Antwort vom DNS-Server nicht mehr in ein UDP Paket passt, wird von UDP nach TCP umgeschaltet, um die Antwort ber mehrere Pakete zu versenden. Wenn dann TCP gesperrt ist, kommen keine Antwortpakete an. 3.20 Fax / Mail ================ 3.20.1 Vorwort 3.20.2 PMAIL und Netware 4.xx 3.20.3 Tobit Faxware / David h„ngt sich auf 3.20.4 David 5.x zeigt vorhandene E-Mail nicht an 3.20.5 Startbild bei Faxware/David ausschalten 3.20.6 Faxware/David Probleme mit neuen Clients 3.20.7 Faxware/David: Ausdruck dauert lange 3.20.8 Small Business Versionen und Faxware 3.20.9 Server ABEND bei David 6.x und Netshield 3.20.10 Faxmodems fr Tobit Faxware/David 3.20.11 E-Mail Editor DAVID 6.6 3.20.12 Faxware/David 5.x und Win2000 Client 3.20.13 Pegasus Mail 4.x 3.20.1 Vorwort --------------- DNF03518 Faxdienste gibt es fr NetWare seit langem, Maildienste wurden erst mit dem Internet bekannt und verbreitet. Fr beide Aufgaben gibt es in diesem Kapitel Hilfestellungen und L”sungen fr Fehler und Probleme. Links . Tobit Faxware und David: http://www.tobit.com bzw. Newsgroups ber news.tobit.com . ferrariFax: http://www.ferrari-electronic.de . Pegasus Mail und Mercury Messageserver: http://www.pmail.com . (Inoffizielle) deutschsprachige Support Seite fr Pegasus Mail: http://wwwbzs.tu-graz.ac.at/software/pegasus/ 3.20.2 PMAIL und Netware 4.xx ------------------------------ DNF99847 Pegasus Mail funktioniert auch mit Netware 4.x einwandfrei, „ltere Versionen bringen aber evtl. folgende Fehlermeldung: WINMPAIL KANN DIE CONTAINERDATEI FšR IHRE NACHRICHT NICHT ERZEUGEN Der User, der Mails versenden soll, braucht *create-rechte* im gesamten Mail-Directory. Unter NW 3.xx wird fr jeden neu angelegten User automatisch ein mail- directory angelegt - dies ist bei NW 4.xx nicht der Fall. Umgehen kann man das, indem man sich einmalig mit jedem Usernamen in der Bindery anmeldet: LOGIN username /B Dann wird auch unter Netware 4 das mail-directory angelegt. Auáerdem gibt es fr Pegasus Mail einen Aufsatz fr die NDS: WPMNDS*.* 3.20.3 Tobit Faxware / David h„ngt sich auf -------------------------------------------- DNF95583 Wenn zehn Faxe hintereinander nicht gesendet werden konnten, weil besetzt war oder "kein Anschluá unter dieser Nummer", deaktiviert die FaxWare bzw. David den entsprechenden Port. Dieses "Feature" ist standardm„áig aktiviert, um den Server vor zu vielen vergeblichen Wahlversuchen zu schtzen. Sie k”nnen es allerdings auch ausschalten, indem Sie in der Datei DAVID\CODE\david.ini den Punkt MaxSuccessiveErrorCount auf Null setzen und den Strichpunkt davor l”schen. In den aktuellen Versionen kann man diesen Wert auch im TLD konfigurieren. 3.20.4 David 5.x zeigt vorhandene E-Mail nicht an -------------------------------------------------- DNF99861 David 5.x zeigt (auch mit dem letzten verfgbaren Patch) E-Mails ab 64 K Gr”áe mit dem internen Viewer nicht mehr an. Einzige L”sung bleibt einen Externen Viewer in der Tobit.ini mit folgendem Eintrag einrichten: EntryCommand01=BigMail, notepad.exe %s.001 Damit k”nnen Sie ber das Kontextmen und Notepad die E-Mail lesen. 3.20.5 Startbild bei Faxware/David ausschalten ----------------------------------------------- DNF00154 Im David Client (auch im Tobit InfoCenter) kann man den Splash-Screen ausschalten, in dem man das Bitmap aus dem Client-Verzeichnis auf dem Server l”scht. Dies hat zur Folge, dass der Client erheblich schneller startet und das Startbild das Dialogfenster nicht verdeckt. Benennen Sie dazu einfach alle DVWIN*.BMP in DAVID\CLIENTS\WINDOWS\ (auf dem Server) um. Bei den neuen InfoCenter Clients muss man die Faxware brigens erst einmalig registrieren, damit man den Splash Screen ausschalten kann. 3.20.6 Faxware/David Probleme mit neuen Clients ------------------------------------------------ DNF00182 Wegen neuen Default Werten in den aktuellen Novell NT Clients l„uft Tobit Faxware und David am Client nicht mehr korrekt. In den "Erweiterten Einstellungen" der aktuellen Clients muss das "File Caching" auf "Aus" gestellt werden. Dann l„uft FaxWare wieder. Die vorhergehenden Novell Clients machen hier noch keine Probleme. Der Fehler scheint auch nur bei den NT Clients aufzutreten. 3.20.7 Faxware/David: Ausdruck dauert lange -------------------------------------------- DNF00191 Wenn die Ausdrucke aus David bzw. Faxware bei Ihnen auch so lange dauern, prfen Sie die Einstellung im Service Layer unter Konfiguration->System. Auch wenn dort maximale CPU-Nutzung auf "Hoch" steht, wird die verfgbare Serverleistung nicht optimal ausgenutzt. Vor allem File Server, die nur David bedienen mssen, arbeiten mit der Option "Dynamisch" um den Faktor 10 schneller. Beachten sie dabei, dass sonstige Zugriffe auf den Server durch diese Einstellung etwas ausgebremst werden. 3.20.8 Small Business Versionen und Faxware -------------------------------------------- DNF00203 Sobald das Support Pack 4 oder neuer bei NW 5.0 SBS installiert wird, l„uft die mitgelieferte Faxware 5.11 nicht mehr (bzw. beendet sich nach dem Start sofort wieder). Bei Tobit gibt es unter http://nwsb.tobit.com ein Update des david.nlm, das diesen Fehler behebt. Auch unter NWSB 4.2 mit dem NW4SP8 gibt es diesen Fehler, fr den es unter der gleichen Adresse einen Fix gibt. Aktuelle Support Packs fr die Small Business Versionen liefern unter \Tools meist auch Updates fr die mitgelieferte Faxware mit, die Sie installieren sollten. 3.20.9 Server ABEND bei David 6.x und Netshield ------------------------------------------------ DNF01265 Wer David 6.x zusammen mit dem normalen McAfee Netshield laufen l„át, handelt sich gr”áere Probleme ein. David selbst nutzt zum Virenscannen die McAfee Engine, was zu Konflikten fhrt, wenn das "normale" Netshield parallel l„uft (wobei schon Netshield allein nicht ganz unproblematisch ist). Beim Herunterfahren des Servers kann dieser u.a. abstrzen, wenn beide Scanner aktiv sind. 3.20.10 Faxmodems fr Tobit Faxware/David ------------------------------------------ DNF06658 Sie sollten fr Faxware bzw. David von Tobit keine U.S. Robotics Modems bzw. solche Modems einsetzen, die nur Class 1 Standard beherrschen. Damit gibt es eher frher als sp„ter Probleme mit Verbindungsaufbau mit Gegenstellen bzw. mit der stabilen šbertragung der Faxe. Verwenden Sie statt dessen Class 2 bzw. Class 2.0 Modems, wobei ELSA Modems und auch die alten ZyXEL 1496 (letztere mit einer einigermassen aktuellen Firmware) sehr stabil sind und mit vielen verschiedenen Gegenstellen absolut problemlos kommunizieren. Im amerikanischen Raum sollen die Karten des Herstellers Brooktrout sehr stabil und problemlos laufen, diese sind allerdings sehr teuer. Auch mit dem AIOCOMX 2.18 von neueren NetWare Versionen gibt es immer wieder Probleme. Eine uralte Version 2.13 macht da wohl weniger Probleme. 3.20.11 E-Mail Editor DAVID 6.6 -------------------------------- DNF01280 Wenn man eine HTML- E-Mail beantwortet und die Original- E-Mail unten angefhrt wird, steht dort: Original Message processed by Tobit InfoCenter Diese Meldung ist fest kodiert und l„át sich nur durch Patchen der Client- Datei "DVMSGED.EXE" mit einem Hexeditor modifizieren. 3.20.12 Faxware/David 5.x und Win2000 Client --------------------------------------------- DNF01313 Wenn Sie Faxware oder David 5.2 einsetzen und einen Windows 2000 Client zum Faxen (oder auch nur zur Anzeige des David Clients) bewegen m”chten, ist eine L”sung der Einsatz des Clients 4.71 von Novell. Dieser ist jedoch mittlerweile veraltet. Laut einer Rckmeldung ist ein Zugriff von Win2000/XP-Clients auch auf einen David 5.2 Server m”glich, wenn man bei der Installation des Novell Clients (4.81/4.82) die Option Workstation Manager mit installiert. Scheinbar werden dadurch die folgenden Optionen automatisch deaktiviert. Manuell kann man die Kommunikation zustandebringen durch Ausschalten des Dateicaching und Ausschalten des File Commit (in den Client Eigenschaften). Alternativ ist es scheinbar auch m”glich, mit dem MS Client von Windows 2000 zu arbeiten. Dort mssen Sie allerdings die NWCALLS.DLL und NWIPXSPX.DLL aus dem Windows (System-) Ordner l”schen. Žltere David oder Faxware Versionen scheinen mit Windows 2000 gar nicht zu funktionieren und laufen auch nicht mit TCP/IP. Dieses Protokoll wird erst mit der Version 6.x untersttzt. 3.20.13 Pegasus Mail 4.x ------------------------- DNF02506 Pegasus Mail drfte vielen Administratoren schon seit etlichen Jahren bekannt sein. Die DOS-Versionen liefen perfekt mit dem NetWare Mailsystem zusammen und nutzten die Bindery Informationen des NetWare Servers. Die Windows- Versionen liessen sich auáerdem als POP3-Client mit vielen M”glichkeiten einsetzen, wobei die Bedienung allerdings immer etwas gew”hnungsbedrftig war. Die neue Version 4 hat sich nun auch optisch zu einem „uáerst attraktiven Client mit einer zeitgem„áen Drei-Fenster-Ansicht gemausert, der wie alle „lteren Versionen weiterhin frei verfgbar ist. Der Autor David Harris finanziert die Entwicklung durch den Verkauf der Handbcher und durch Supportvertr„ge. Pegasus-Mail ist gegen die typischen "Outlook"-Viren resistent und zeigt HTML-Mails an, ohne darin enthaltene Scripte auszufhren. Sehr m„chtig ist auch die Filterfunktion. Die Version 4.02 l„át sich mit Hilfe einer komfortablen Installationsroutine einrichten. Die neueste Version 4.02a, die als Patch verfgbar ist, behebt einen Fehler an einer korrupten Folderdatei, die noch einen Programmabsturz bei der Version 4.02 verursachte. Dieses ZIP Archiv kopieren Sie einfach in den bestehenden Programmordner. Das deutsche Sprachmodul ist mittlerweile auch fr die aktuelle Version erh„ltlich und verfgt wiederum ber eine Installationsroutine. Verweis: Alle drei Dateien finden Sie unter http://www.pmail.com und bei den Netwarefiles.de. 3.21 Windows ============= 3.21.1 Server Probleme bei Datenbankanwendungen 3.21.2 Fenster von LOGIN-Script bleibt stehen 3.21.3 Druckprobleme 3.21.4 Access 2.0 im Netz? 3.21.5 Speicherprobleme in Windows-Anwendungen 3.21.6 Banner und Notify deaktivieren 3.21.7 Rechte in Office Programmen 3.21.8 Win9x Shutdown Problem 3.21.9 Win98 SE Shutdown Problem 3.21.10 Probleme bei Dateizugriffen unter NW 4.x 3.21.11 Windows Passwortabfrage verhindern 3.21.12 DFš-Verbindung beendet Server Connection 3.21.13 langsame Access Datenbank im Netz 3.21.14 Verzeichnisse per Explorer verschoben 3.21.15 NMASMON 3.21.1 Server Probleme bei Datenbankanwendungen ------------------------------------------------ DNF94871 Datenbankanwendungen, die die Jet-Engine benutzen, wie z.B. MS-Access und sehr viele Record Locks produzieren, bringen einen Netware 3.11 Fileserver zum Abend mit der Meldung: Station 1: Record Lock Treshold exceeded und erzeugen bei neueren Netware Versionen Fehler, weil nicht alle Records verarbeitet werden k”nnen. Das ist vor allem bei Access ein bekanntes Problem, aber auch durchaus mit anderen Programmen denkbar. Dafr gibt es folgende L”sungen: Folgende Settings auf maximale oder zumindest deutlich h”here Werte stellen: set maximum record locks per connection = 10.000 set maximum file locks per connection = 1.000 set maximum record locks = 20.000 set maximum file locks = 100.000 Bei Netware 3.11 sollten Sie zus„tzlich den Fix ttsfix.nlm aus Novell Patch 311ptg.exe einspielen. Dieser Fix schaltet einen Trigger ab, der bei einer šberschreitung der maximalen Locks pro Connection den Server mit einem Abend abwrgt. 3.21.2 Fenster von LOGIN-Script bleibt stehen ---------------------------------------------- DNF96877 Wenn man sich unter WIN9x am Server anmeldet, ”ffnet sich evtl. ein (oder mehrere) Fenster, die man jedesmal mit ALT-F4 schlieáen muá, damit es weiter geht. Das ist jedoch ein Windows "Problem" und hat mit dem NetWare Loginvorgang eigentlich nichts zu tun. Wenn das Fenster wieder einmal auf dem Schirm zu sehen ist, dann schlieáen Sie es nicht, sondern klicken das System-Menue links oben mit der rechten Maus-Taste an und w„hlen den Menue-Punkt 'Eigenschaften'. Dort k”nnen Sie u.a. einstellen, daá das Fenster (ab dem n„chsten Aufruf) automatisch geschlossen werden soll. 3.21.3 Druckprobleme --------------------- DNF95879 Probleme beim Drucken von Rechnern unter Win95 und dem Novell oder MS 32bit- Client: Die DOS-Umgebungsvariablen TEMP und TMP drfen keinesfalls innerhalb eines innerhalb von Windows gestarteten Login-Scripts oder Batchfiles gesetzt bzw. ver„ndert werden; tut man es doch, dann weiá Win95 offenbar nicht mehr, wo es bei der Erstellung der Druckdaten diese zwischenlagern soll... je nachdem wie es der Zufall dann so will, findet Windows seine Sachen wieder oder auch nicht... Beim Login unter dem VLM-Client wird der Login-Script ja noch im DOS- Abschnitt des Windows-Starts, also vor dem Hochfahren der Windows-Oberfl„che ausgefhrt, so daá die o.g. Probleme nicht auftreten. Mit den 32bit-Clients jedoch l„uft auch die Abarbeitung des Login-Scripts bereits innerhalb der 32bit-Umgebung. Also: Falls es berhaupt notwendig sein sollte, TEMP oder TMP zu „ndern, dann sollte das sicherheitshalber innerhalb der AUTOEXEC.BAT geschehen. (Bei Verwendung des Novell 16bit VLM-Clients trat dieser seltsame Effekt brigens nicht auf.) 3.21.4 Access 2.0 im Netz? --------------------------- DNF00122 Bei einer Arbeitsplatzinstallation von Access 2.0 lassen sich nicht alle Assistenten nutzen, vor allem nicht von mehreren Benutzern gleichzeitig. Ein Schreibrecht auf das Workdirverzeichnis bewirkt, daá man die Assistenten berhaupt benutzen kann. Das Attribut SH bewirkt, daá mehrere die Assistenten gleichzeitig nutzen k”nnen. Allerdings werden die Voreinstellungen des Users gespeichert, der den Assistent zuletzt beendet. Keine akzeptable L™sung. Erst das lokale Anlegen des Workdirverzeichnisses fr jeden User einzeln erm”glicht ein reibungsloses Arbeiten. INI-Datei anpassen und es geht. 3.21.5 Speicherprobleme in Windows-Anwendungen ----------------------------------------------- DNF99883 Wenn Speicherprobleme bei Winword oder Excel im Netzwerk auftreten, sind es meistens diese Ursachen: zu wenig Rechte im gew„hlten Verzeichnis Viele Programme l”schen die alten Dateien und schreiben eine neue Version anstatt sie zu „ndern. Makroviren Diese ver„ndern die Speichern Dialoge, um sich weiterverbreiten zu k”nnen und verzweigen zum Beispiel immer auf "Speichern unter..." serverbasierte Virenscanner mit Online Scan Ironischerweise sorgen gerade die Virenscanner dafr, daá Dateien nicht mehr unter ihrem alten Namen zurckgespeichert werden k”nnen, wenn der Scanner die Datei beim Wegschreiben online scannt und der Client dadurch keinen vollen Zugriff mehr darauf hat. Diese Speicherprobleme sind bei McAfee Netshield, Norton Antivirus for NetWare, Intel Landesk bei verschiedenen Clientbetriebssystemen aufgetreten. Dieses Verhalten l„át sich umgehen, wenn man den Online Scan (Echtzeitcheck) von *.DO* und *.XL* Dateien g„nzlich ausschlieát oder zumindest auf den n„chtlichen Check beschr„nkt. 3.21.6 Banner und Notify deaktivieren -------------------------------------- DNF98885 Das Banner vor dem eigentlichen Ausdruck und auch das Notify l„át sich je nach Client und Betriebssystem unterschiedlich abstellen: Microsoft Client Services for NetWare unter Windows NT Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> CSNW -> Vorspann drucken: deaktivieren Novell 32-Bit Client Drucker -> Eigenschaften -> NetWare Settings -> Banner bzw. Notify deaktivieren Bei einem NT4 Rechner mit Microsoft Client k”nnen Sie diese Einstellungen so vornehmen: Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> CSNW: die jeweiligen H„kchen wegnehmen Hinweis: Bei NT 4.0 mit dem SP5 l„át brigens der Ausdruck des Banners aufgrund eines Bugs nicht ausschalten. Verwenden Sie einfach den aktuellen SP6a. 3.21.7 Rechte in Office Programmen ----------------------------------- DNF05628 MS Office Programme wie Excel und Winword haben eine netzwerktechnisch sehr ungnstige Methode zur Speicherung von Datei„nderungen: Die ge„nderten Daten werden in einer tempor„ren Datei fortgefhrt. Beim Speichervorgang wird nun die ursprngliche Datei gel”scht und die tempor„re in diese ursprngliche umbenannt. Aus diesem Grund reicht es nicht aus, das (W)rite Recht zu vergeben, sondern man muá dem Verzeichnis auch (M)odify, (D)elete und (C)reate zuordnen, damit es keine Probleme gibt. Auch die Methode, ein Trustee Assignment diekt auf eine Datei zu legen, greift hier ine Leere, weil das Trustee durch das L”schen der Ursprungsdatei mit gel”scht wird. šbrigens bekommen Sie beim Einsatz von Macrovirenscannern, die Dateien im Hintergrund automatisch scannen, eventuell Fehler beim Speichern von Dateien. Dann ist es auch m”glich, daá die Datei nicht umbenannt werden kann und bleibt nur mit dem Tempor„rnamen erhalten. 3.21.8 Win9x Shutdown Problem ------------------------------ DNF99131 Wenn bei einem Win9x Rechner ein Netzwerkclient (sei es ein Novell Client32 oder ein Microsoft Client) installiert wird, bleibt der Rechner unter Umst„nden minutenlang beim Herunterfahren h„ngen oder h„ngt sich ganz auf. Das kann unter Win95 mit installiertem Internet Explorer 4.01 an einer defekten shell.dll des IE 4.01 liegen. Besorgen Sie sich bei Microsoft den IE 4.01 SP1 oder den IE 5.0. Bei Win98 ist bereits eine neuere Version des IE 4.x enthalten. Bei Win98 SE gibt es dagegen ein allgemeines Problem mit dem Herunterfahren, dessen L”sung im folgenden Tip beschrieben wird. Andere M”glichkeiten sind: . Frame-Type im Client fixieren (nicht auf "Auto" stehen lassen) . IP-Bindung entfernen, wenn IPX benutzt wird . Client komplett neu installieren (Nur IPX, wenn m”glich) . in der CONFIG.SYS steht ein zu kleiner Buffers Eintrag . ASUS P3B Mainboard mit Bios > 1.3 macht scheinbar auch Probleme evtl. auch nur wenn eine Maus an COM1 statt am PS/2 Port h„ngt . der ARCserve Manager wurde vorher gestartet: IPX Verbindungen und Sessionserh”hen . ein aktiver Virenscanner st”rt beim Herunterfahren . vor dem Herunterfahren abmelden Vor allem das vorherige Abmelden vom Server hilft fast immer die H„nger zu vermeiden. Wenn der Login Screen wieder erscheint, kann man einfach die Anmeldung durch Abbrechen umgehen und den Rechner dann problemlos herunterfahren. 3.21.9 Win98 SE Shutdown Problem --------------------------------- DNF00155 Von Microsoft gibt es einen aktualisierten Patch, der das Shutdown Problem von Windows 98 SE in den meisten F„llen l”st. Lesen Sie dazu in der Microsoft Knowledge Base: http://support.microsoft.com/support/kb/articles/Q260/0/67.ASP Download unter http://www.microsoft.com/windows98/downloads/contents/WUCritical/q260067/ Mit dem USB Network Interface 3C19250 von 3COM und wohl auch mit anderen USB Netzerkkarten gibt es mit Novell Clients, die neuer als Version 3.1 sind, brigens auch H„nger, hier allerdings schon beim Starten des Rechners. Zieht man das USB-Kabel vom Notebook ab und startet den Rechner dann erst, startet Windows normal. Man kann dann w„hrend Windows l„uft das USB-Kabel wieder einstecken und wird sofort automatisch am Server angemeldet. Doch auch beim Shutdown h„ngt Windows wieder. Scheinbar ist USB beim Start des Clients noch nicht voll initialisiert. 3.21.10 Probleme bei Dateizugriffen unter NW 4.x ------------------------------------------------- DNF00156 Wer bei Benutzung von langen Dateinamen unter NW 4.11 Probleme bei Zugriffen auf Dateien ber Word und Excel hat und den Client32 3.1 einsetzt, sollte den Novell Patch mixmod6.exe einsetzen. Wer dagegen - auch bei anderen Programmen - mit der Meldung konfrontiert wird, dass Dateien noch offen sind, obwohl der Benutzer sie bereits geschlossen hat, sollte einen aktuellen Service Pack installieren bzw. dafr sorgen, dass der Patch revfhrft.nlm (auch einzeln aus dem Novell Patch revfhrft.exe) installiert ist. Dieser Fehler kann sogar zu Abstrzen des Servers fhren, weil diesem dadurch immer weniger Speicherplatz zur Verfgung steht. Verweis: TID 2952441 3.21.11 Windows Passwortabfrage verhindern ------------------------------------------- DNF00207 Sobald ein neuer Benutzername bei einem NetWare Login an einem Windows 9x Rechner auftaucht, fragt Windows nach dem Passwort. Dieses Passwort wird lokal in der Datei WINDOWS\username.PWL gespeichert und ist recht einfach zu knacken. Damit Windows dieses Passwort nicht mehr speichert, gibt es einen Registry Eintrag: [HKEY_L_M\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Network] "DisablePwdCaching"="1" "HideSharePwds"=hex:01,00,00,00, Alternativ k”nnen Sie auch mit Poledit unter lokaler Computer, Netzwerk, Kennw”rter "disable password caching" bzw. "Kennwortverschlsselung deaktivieren" einstellen und "remote updates" deaktivieren. Ausserdem sollte man aus Sicherheitsgrnden die bisherigen *.pwl Dateien im lokalen Windows Verzeichnis l”schen, wobei dadruch auch Passw”rter fr DFš- Verbindungen gel”scht werden. 3.21.12 DFš-Verbindung beendet Server Connection ------------------------------------------------- DNF00208 Wenn bei einer DFš-Verbindung unter Win9x die Verbindung zum NetWare Server beendet wird oder dies vom DFš-Netzwerk angedroht wird, muss man unter den Eigenschaften des jeweiligen DFš-Netzwerk-Symbols das IPX Protokoll deaktivieren. Win9x kann IPX n„mlich nicht routen bzw. IPX nicht an zwei Netzwerkkarten gleichzeitig binden. Eine Verbindung zweier NetWare Server ist also ber Windows 9x nicht m”glich. Wenn allerdings nur eine TCP/IP Verbindung mit dem Internet oder einer anderen Stelle erforderlich ist, sollte man IPX und m”glichst auch NETBEUI einfach abschalten. Auch die Option "Am Netzwerk anmelden" ist normalerweise nicht notwendig und verlangsamt nur den Verbindungsaufbau. 3.21.13 langsame Access Datenbank im Netz ------------------------------------------ DNF00216 Zuallererst sollten Sie beim Einsatz von Access diverse SET Einstellungen auf Maximum bringen (siehe "Server Probleme bei Datenbankanwendungen"). Egal, ob es sich um Access 2.0 oder eine der neueren Versionen handelt, sollten sie beachten, dass Access mit einer sehr grossen Datei arbeitet, die alle Informationen beinhaltet und zur Aktualisierung und Synchronisierung dieser Datei sehr viele Locks und auch Datenverkehr auf dem Netz erzeugt. Auch wenn die Formulare nicht lokal liegen, ist der Zugriff zumindest unter Access 97 langsamer. Wenn Access trotz der angegebenen SET Befehle und anderer Performance- einstellungen nicht schneller wird, sollten Sie berlegen, einen SQL-Server einzusetzen und Access - wenn berhaupt - nur als Frontend dafr zu benutzen. Verweis: Datenbanksystem 3.21.14 Verzeichnisse per Explorer verschoben ---------------------------------------------- DNF04125 Die h„ufigste Ursache, warum Windows Benutzer Verzeichnisse versehentlich verschieben, liegt im Verhalten des Explorers, der bereits winzige Mausbewegungen bei gedrckter Taste als Verschieben interpretiert. Man kann nun in der Registry die Anzahl der Pixel erh”hen, ab denen der Explorer ein Drag erkennt. HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop\DragHeight und HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop\DragWidth Sie sollten die Standardgr”áe von 2 auf etwa 15 hochsetzen und werden feststellen, dass diese Fehler drastisch reduziert werden. Eine Einschr„nkung der Rechte w„re nur theoretisch m”glich. In der Praxis scheitert dies allerdings an den Applikationen wie MS Office, die fast alle Rechte brauchen. 3.21.15 NMASMON ---------------- DNF01314 Troubleshooting von CIFS Anmeldungen an einen NetWare Server: 1. nmasmon * sys:\namslog.txt 2. Anmeldeversuch via CIFS starten 3. nmasmon entladen 4. Log-file ”ffnen und bis zu dem Punkt suchen, wo der User im richtigen Context erkannt ist 5. Fehlermeldung nachschauen TID mit Errorcodes: TID 10098783 3.22 Utilities =============== 3.22.1 NetwareFiles.de 3.22.2 CONLOG.NLM 3.22.3 Seti@home 3.22.4 Distributed.net Client 3.22.5 Config Reader 3.22.6 Virenscanner 3.22.7 AdRem Remote Console 3.22.8 Portlock Storage Manager 3.22.9 NWADMIN: mehrere User „ndern 3.22.1 NetwareFiles.de ----------------------- DNF99889 Die NetwareFiles.de, http://www.NetwareFiles.de/, sind eine Sammlung von Utilities zum Thema Netzwerke und vor allem zu Novell Netware. Alle Utilities k”nnen mit Beschreibung in einer bersichtlichen Struktur per Webbrowser angew„hlt werden, wobei beim Download mehrere Server (http und FTP) ausgew„hlt werden k”nnen. Alternativ kann auch per FTP direkt auf die Dateien zugegriffen werden. Alle Tools finden Sie auch auf meiner Service DVD 1 fr NetWare. Die Sammlung wird regelm„ssig aktualisiert und immer wieder mit neuen Tools und Updates versehen. 3.22.2 CONLOG.NLM ------------------ DNF95994 Sobald Sie LOAD CONLOG an der Serverconsole gestartet haben, stehen alle Meldungen, die danach auf der Server-Console erscheinen, (also auch harmlose, wie die Liste von MODULES usw.) in SYS:ETC/CONSOLE.LOG. Diese Datei ist scheinbar immer 0 Byte groá, l„át sich aber hervorragend betrachten, kopieren, nur nicht l”schen. Das erreichen Sie nach UNLOAD CONLOG, beim n„chsten Laden von CONLOG wird die CONSOLE.LOG neu angelegt, wobei sich eine alte Version mit Salvage wieder zurckholen l„át. Anmerkung: Wenn CONLOG geladen bleibt, gibt der Server beim Herunterfahren die Meldung 'Write to system console log failed: bad file number' aus. Das ist zwar unsch”n, aber nicht weiter schlimm. CONLOG will weiterhin seine Logdatei schreiben, aber Sie schlieáen vorher durch das Dismounten von SYS: gewaltsam alle Dateien. Das Conlog, das ab Netware 4.1 verwendet wird, kann eine Menge Ntzliches mehr und l„uft auch unter Netware 3.1x. Beispieleingabe: load conlog maximum=100 save=sys:etc\conlog.old entire=yes Dieser Befehl begrenzt die Log-Datei auf 100 KB, speichert die letzte Version in conlog.old und liest den aktuellen Bildschirm aus und speichert ihn als ersten Eintrag in der CONSOLE.LOG. Mit "load conlog help" werden alle gltigen Parameter erkl„rt. Hinweis: Mit Hilfe der Datei INSTAUTO.NCF ist es ab NetWare 5.1 m”glich, CONLOG vor dem Starten der AUTOEXEC.NCF zu laden, um wirklich alle Ausgaben der AUTOEXEC.NCF mitzuprotokollieren. (siehe TID 10063364) 3.22.3 Seti@home ----------------- DNF00159 Seti@home ist ein Programm, welches Datenpakete aus dem Weltraum (Radioteleskop) auf dem eigenen Rechner analysiert, um Extraterrestisches Leben zu finden. Es gibt auch fr Netware Server einen Client, der diese Datenpakete auswertet. http://setiathome.ssl.berkeley.edu/unix.html Dort gibt es eine Datei "i586-novell-netware" als TAR-File. Der Client erfordert ein korrekt installiertes TCP/IP mit Internet Zugang auf dem Server, nimmt sich aber sehr viel Speicher und lastet den Server auch sehr stark aus. Das aktuelle NLM sollte deshalb mit Vorsicht behandelt werden, vor allem, weil nicht einmal fr NDS Synchronisationen in einem Multiserver Netz gengend Zeit bleibt. 3.22.4 Distributed.net Client ------------------------------ DNF00192 Der aktuelle distributed.net-Client fr Netware untersttzt nun endlich vollst„ndig SMP und nutzt damit einen zweiten Prozessor aus (SETI macht das nicht). Distributed.net verfolgt „hnlich wie SETI das Ziel, durch Ausnutzung von Rechner Resourcen weltweit Rechenpower zu sammeln. Hier werden allerdings diese Resourcen genutzt, um Passw”rter zu entschlsseln, wobei nicht in Rechner eingedrungen werden soll, sondern es geht nur um beispielhafte Verschlsselungen wie DES oder RC5-64, die zu knacken sind. Ausserdem sollen mit dieser Rechenpower zuknftig mathematische Probleme gel”st werden. Verweis: http://www.distributed.net/ 3.22.5 Config Reader --------------------- DNF00247 Das CONFIG.NLM von Novell k”nnen Sie zum Auslesen der NetWare Serverkonfiguration benutzen und mit Hilfe des Config Analyzers auch selbst analysieren. Das CONFIG.NLM selbst gibt es hier: http://www.braunstein.de/cgi-bin/download?files/report/fconfig10.exe.htm bzw. fr NetWare 3.x und 4.x die alte Version http://www.braunstein.de/cgi- bin/download?files/report/confg9.exe.htm Starten Sie es nach dem Auspacken und Kopieren nach SYS:SYSTEM mit LOAD CONFIG /ALL bzw. die alte Version mit LOAD CONFIG /DS Die erzeugte CONFIG.TXT, die in SYS:SYSTEM steht, k”nnen Sie nun mit dem Config Analyzer von http://www.npsh.hu/analyzer_en.html analysieren oder auch in einer Newsgroup zwecks Durchsicht durch Fachleute posten. Hier sollten Sie allerdings vorher etwaige Passw”rter unkenntlich machen. 3.22.6 Virenscanner -------------------- DNF00248 Virenscanner produzieren durch das Eingreifen in das Filesystem des Servers, das zur effizienten Virensuche unumg„nglich ist, teilweise massive Probleme. Beachten Sie bitte, dass nicht nur die Virensignaturen immer wieder erneuert werden mssen, sondern auch die Engines (also die Programme) selbst. Vor allem beim Einsatz „lterer Scannerengines im Zusammenhang mit neuen Signatur- oder Patternfiles gibt es immer wieder Schwierigkeiten. Aktualisierte Signaturdateien beheben dieses Problem zwar meistens wieder, aber Sie sollten trotzdem auch die Engines selbst (unter Umst„nden kostenpflichtig) regelm„ssig aktualisieren, auch die der Clients. Der Support fr Inoculan/InoculateIT 4.x fr NetWare wird zum 31.12.2004 eingestellt. Eine umfangreiche Liste von Virenscannern fr NetWare mit praktischen Erfahrungen von Anwendern finden Sie unter http://xsite.xhonneux.com/novav.htm. 3.22.7 AdRem Remote Console ---------------------------- DNF01254 Dieses Programm ist als Alternative zur normalen RCONSOLE bzw. der Java- Version zu empfehlen. Es ist protokollunabh„ngig, deutlich schneller als das Java-Programm RCONJ, die Fonts und damit auch die Fenstergr”áe sind einstellbar und es ist kein kein eigenes Passwort erforderlich. Der Zugriff wird einfach ber die NDS-Property "Console Operator" geregelt, Admins drfen natrlich immer zugreifen. Um zus„tzliche M”glichkeiten wie Auswahl der Shutdown-Konsole (am Server ber CTRL-ALT-ESC) zu aktivieren, muss auf dem Server ein NLM geladen werden. Der Kopiervorgang auf den Server und das Aufrufen des NLMs geschieht beim ersten Aufruf nach Rckfrage automatisch. Diese Version ist kostenlos, wobei Sie sich beim Hersteller registrieren mssen. Es gibt ferner die kostenpflichtige Variante AdRem sfConsole 5, die die bertragenen Daten auch verschlsseln kann und einige weitere Features bietet. Mit der aktuellen Version 5 kann der NetWare Server nun neben Windows Clients auch von Linux Clients aus bedient werden und es gibt sogar ein Plugin fr den Internet Explorer, der die Bedienung von jedem Arbeitsplatz aus erlaubt. Das Plugin wird beim ersten Aufruf ber den Port 5023 automatisch installiert und gestartet. W„hrend der Windows Client die Berechtigung direkt aus der NDS lesen kann, ist hier ein Login erforderlich, wobei die Kommunikation mit dem Server stark verschlsselt wird. Im Gegensatz zur Administration ber das Portal (bzw. den Remote Manager) von Novell k”nnen Sie hier alle Funktionstasten nutzen. Die Bedienung l„uft sehr flssig und entspricht weitestgehend dem Windows Client der Secure Remote Console. Sie k”nnen eine 30 -Tage Testversion direkt beim Hersteller herunterladen. Verweis: http://www.adremsoft.com/freecon/ 3.22.8 Portlock Storage Manager -------------------------------- DNF08702 NEU!! Nachdem ich in der Vergangenheit als Diskmanagementtool fr Netware Server das Programm Server Magic von Powerquest gelobt und auch selbst benutzt habe (zumindest in der Version 3.0), empfehle ich heute den Portlock Storage Manager http://www.portlock.com. Dieses Programm beherrscht einige zus„tzliche Features wie Imaging auf Bandlaufwerke oder FTP-Server und untersttzt in der aktuellen Version 4.x auch die aktuelle NetWare 6.5 und NSS-Volumes, auáerdem NTFS- und Linux Partitionen. Der Storage Manager wurde entwickelt, um die Installation und Wartung, aber auch die Wiederherstellung eines NetWare 3.x, 4.x, 5.x und 6.x Servers zu vereinfachen. Sie k”nnen sowohl die DOS Partition als auch NetWare Partitionen und Volumes inklusive NSS und NSS Storage Pools neu erstellen, kopieren, vergr”áern und zumindest teilweise verkleinern, spiegeln und eine Spiegelung auch wiederherstellen. Vor allem die letzten beiden Punkte erlauben ein perfektes und blitzschnelles Disaster Recovery. Das Backup und Restore erfolgt als Image auf eine weitere Festplatte, per TCP/IP oder direkt auf einen SCSI- Streamer! Auch Novell ist von dieser Technik so berzeugt, dass sie den Storage Manager fr die NetWare 6.x Demonstrations-CD (mit der Beispiel-Firma Digital Airlines) lizensiert haben, was die bliche Installationszeit der kompletten NetWare von etwa 75 Minuten auf unter 10 Minuten reduziert. Hinweis: NetWare 3.x wird nur mit dem Storage Manager 3.x untersttzt, wobei die letzte Version 3.36 scheinbar ”fters keine Partitionen erkennt. Die Version 3.33 lief in mehreren Tests problemlos. Zu allen Produkten von Portlock gibt es beim Hersteller Trialversionen, die nur Beschr„nkungen bzgl. der Plattengr”áe haben. Symantec hat zwar noch eine neue Server Magic Version 6.5 herausgebracht, die auch NetWare 6.0 und 6.5 bis SP1 untersttzt. NetWare 6.5 SP2 wird aber nicht mehr untersttzt, weitere Updates von Symantec gibt es jedoch nicht mehr. 3.22.9 NWADMIN: mehrere User „ndern ------------------------------------ DNF02485 Vor allem beim Einstellen von Quotas (Speicherplatzrestriktionen) ist es sehr mhselig, das in NWAdmin fr mehrere Benutzer einzeln einzurichten. Wenn Sie im NW Admin32 mehrere Benutzer mit gedrckter STRG-Taste (oder auch einen kompletten Block mit Shift) markieren, k”nnen Sie ber das Menue "Objekt" im Menuepunkt "Details zu mehreren Benutzern" bzw. in der englischen Version bei "Details on multiple Users" alle markierten Objekte in einem Rutsch „ndern. Nur in diesem Menuepunkt gibt es brigens die Einstellung "Volume Space Rectrictions", im normalen "Details" Dialog suchen Sie diese vergebens. Auch weitere Einstellungen wie Gruppenzugeh”rigkeiten, Login Beschr„nkungen und Eingaben zum Standort oder Abteilung werden immer fr die markierte Gruppe durchgefhrt. Hinweis:: Bei manchen NW Admin32 Versionen scheint der Menuepunkt "Details zu mehreren Benutzern" nur dann sichtbar zu sein, wenn auch wirklich mehrere Benutzer markiert sind! Und wenn Sie sehr viele NDS Einstellungen m”glichst automatisiert „ndern mssen, ist das Tool N4Utils (aktuelle Version 1.48) genau das Richtige. Per Batchaufruf habe ich selbst mit diesem Freewaretool fr zig User Aliasobjekte, Homeverzeichnisse und Gruppenmitgliedschaften erstellt und Objekt Verschiebungen innerhalb der NDS realisiert. Sie finden das Tool bei http://www.NetwareFiles.de als n4utl148.zip. 3.23 Hardware ============== 3.23.1 Vorwort 3.23.2 Info Anschluátechniken LAN 3.23.3 Ethernetkabel im Freien 3.23.4 Vendor Codes von Netzwerkkarten 3.23.5 Thinwire-Kabel und Stromkabel in einem Schacht 3.23.6 TP Patchpanel- Tester 3.23.7 Jumper TermPWR auf Platte aktivieren 3.23.8 Belegung der Effekta UPS Schnittstelle 3.23.9 Patchfeld 3.23.10 Promiscuous Mode 3.23.11 Adaptec Controller 3.23.12 richtige Server-Hardware 3.23.13 Prozessor 3.23.14 BNC-Verkabelung 3.23.15 Twisted Pair Direktverbindung 3.23.16 Erdung des LAN-Kabels 3.23.17 Klimatisierung des Serverraums 3.23.18 Brandschutz im Serverraum 3.23.19 IBM DNES U2W und Adaptec Controller 3.23.20 DVD Laufwerke unter NetWare 3.23.21 APC USV Software 3.23.22 COMPAQ NSSD -> RDU 3.23.23 Broadcom Netzwerkkarten 3.23.24 Promise Treiber 3.23.25 HP / COMPAQ 3.23.26 Hyperthreading 3.23.27 ISDN Karten fr NetWare 3.23.1 Vorwort --------------- DNF01253 Links . zertifizierte Storage Driver: http://http://developer.novell.com/devres/storage/drivers/ 3.23.2 Info Anschluátechniken LAN ---------------------------------- DNF94893 Um aktuelle Infos zum Verkabeln von Netzwerken zu erhalten, k”nnen Sie sich z.B. die Verlegevorschriften der Kabelhersteller besorgen. Die Netzwerkbcher kommen fast alle von Programmierern und die verstehen von Hardware meist wenig und von Verkabelung gar nichts. Ansonsten in Kurzform: . Biegeradien einhalten . Kabel nicht deformieren (Nagelschellen, Trittbereich) . Ausreichender Abstand von 220V-Leitungen und st”renden Ger„ten . Mit den Steckern anst„ndig umgehen . Zugentlastungen nicht 'anknallen' . Abschluáwiderst„nde rauscharm und mit ausreichender Leistung Dazu bei STP und TR: - Potentialausgleich und Schirm gut berlegen 3.23.3 Ethernetkabel im Freien ------------------------------- DNF95899 Bei hiesigen Temperaturverh„ltnissen drfte die K„lte bei Ethernet/Koax/RG58 Kabeln keine Rolle spielen, wenn es um die Fehlerfreiheit der Daten geht. Vom Verlegen w„hrend der K„lteperiode ist allerdings abzuraten, da kalte Kabel leicht brechen. Liegt es erstmal (gut geschtzt), funktioniert es auch. Jedenfalls solange, wie es nicht bewegt oder anderweitig mechanisch belastet wird. 3.23.4 Vendor Codes von Netzwerkkarten --------------------------------------- DNF95900 Eine Auswahl: 00-00-0C Cisco 00-00-11 Tektronics 00-00-1B Novell/Eagle Technology 00-00-5A SK Schneider und Koch bzw. SysKonnect 00-00-69 Silicon Graphics 00-00-6B MIPS 00-00-6E Artisoft 00-00-C0 Western Digital, jetzt SMC 00-00-D4 PureData 00-01-C8 Thomas Conrad Corp. 00-80-63 Hirschmann 00-80-C7 Xircom 00-AA-00 Intel 00-DD-00 Ungermann-Bass 00-DD-01 Ungermann-Bass 08-00-02 3Com (Formerly Bridge) 08-00-06 Siemens Nixdorf 08-00-07 Apple 08-00-09 Hewlett-Packard 08-00-0E NCR 08-00-10 AT&T 08-00-11 Tektronix, Inc. 08-00-6A AT&T 08-00-6E Excelan Eine Onlinesuche nach dem Hersteller gibt es bei http://standards.ieee.org/regauth/oui/index.shtml. Das Tool MACView von WiredRed http://www.wiredred.com/download.html beinhaltet auch eine kleine Vendor-Datenbank und zeigt die Hersteller der Netzwerkkarten aller Clients im Netzwerk an. 3.23.5 Thinwire-Kabel und Stromkabel in einem Schacht ------------------------------------------------------ DNF95901 Ohne Trennsteg ist es verboten!, ein thinwire-Kabel (Ethernet) im 220Volt- Steckdosen-Kabelschacht dazu zu legen! 3.23.6 TP Patchpanel- Tester ----------------------------- DNF95902 In unserer Firma arbeiten wir ausschlieálich mit TP-Verkabelung. Da ich es als „uáerst nervig empfinde, nicht einfach berprfen zu koennen, ob am Patchpannel eine Dose fr mich geschaltet wurde, hab ich mir einen kleinen 'Patch-Tester' gebaut. Er besteht haupts„chlich aus einem 'alten' Transceiver AUI/TP, der eine Link-LED hat. Diese Link-LED zeigt an, daá eine physikalische Verbindung zum Repeater besteht. Transceiver werden normalerweise von der Netzwerkkarte mit Strom versorgt. Da ich nun nicht immer einen Rechner/Laptop mit mir rumschleppen will, hab ich ersatzweise einen 9Volt-Block genommen. +-Pin 6------ - (Masse) ! o o o o o o o o (AUI auf Stecker geschaut) o o o o o o o ! +--Pin13------ + 9 Volt Wenn ich jetzt den Transceiver mit der TP-Dose verbinde, dann zeigt mir die Link-LED, ob geschaltet oder nicht! Eignet sich auch zum TP-Kabel testen... 3.23.7 Jumper TermPWR auf Platte aktivieren -------------------------------------------- DNF99904 Der SCSI Bus enth„lt definitionsgem„á neben Daten, Steuer und Masseleitungen auch eine Leitung fr Terminator Power. Dies ist eine Gleichstromleitung, auf die normalerweise einer der 8 (16) Ger„te seine Versorgungsspannung legt. Diese wird sowohl von den passiven Abschlusswiderst„nden als auch von den moderneren aktiven Abschlssen (Texas Instruments IC) ben”tigt. Normalerweise wird dies auch der Controller sein. Da es sich um Gleichspannung handelt, drfte es auch, jedenfalls solange die Spannung aus dem selben Ger„t kommt, egal sein, ob sie an einer oder mehreren Stellen eingespeist wird. Kritisch wird es allerdings tats„chlich, wenn es sich um ein externes SCSI Ger„t mit eigener Stromversorgung handelt. Da kann man natrlich jede Menge falsch machen. Zusammengefaát also: TermPwr geh”rt streng genommen nur an einem Ger„t eingeschaltet. Sind aber die Ger„te mit dem selben Netzteil versorgt, so schadet es nicht, wenn man die Jumper gesetzt l„át. 3.23.8 Belegung der Effekta UPS Schnittstelle ---------------------------------------------- DNF96909 LAN Interface Belegung: (Effekta USV 400/600/1000/1500, MS 1000) Pin 2 Low = Stromausfall Pin 3 Low = Pin 5 Low = Batterie Schwach Pin 6 High = ferngesteuertes Ausschalten der USV Pin 4 = Masse 3.23.9 Patchfeld ----------------- DNF99910 Im Geb„ude werden Kabel verlegt, jeweils eines von einer Anschluádose (die z.B. unter einem Schreibtisch sein kann) sternf”rmig bis zu einem zentralen Punkt. Dort steht oder h„ngt ein Schaltschrank, in dem alle diese Kabel jeweils in einer Buchse enden (dem Patchfeld, heutzutage meistens die Western-Stecker). In diesen Schaltschrank werden dann auch die notwendigen Netzwerkverteiler (Hubs) reingeh„ngt, und ggfs. eben auch noch die Telefonanlage oder zumindest deren Anschluesse fr die Nebenstellen. Dann kann man mit kurzen Kabeln (den Patchkabeln) in diesem Schrank jede Dose im Geb„ude mit jeder beliebigen Technik (Netzwerk in verschiedenen Geschwindigkeiten oder auch Telefon) verbinden, ja nach dem, was dort gerade ben”tigt wird. Wenn also ein Kollege umzieht und auf einmal drei Zimmer weiter sitzt, braucht man nur eine Strippe umzustecken, dann bleibt er unter derselben Durchwahl erreichbar. 3.23.10 Promiscuous Mode ------------------------- DNF98912 Unter "promiscuous mode" versteht man die F„higkeit des Treibers und der Ethernet oder Tokenring Karte selbst, den gesamten Verkehr auf dem Strang, an dem sie angeschlossen ist, aufzunehmen und an ein entsprechendes Programm (LanAnalyzer etc.) weiterzugeben. Nur mit einer Karte, die den "promiscuous mode" untersttzt, ist es m”glich, Software-LanAnalyzer einzusetzen. Hinweis: Die 3Com Etherlink-III Karten k”nnen wohl alle kein Error Capturing, das heiát sie zeigen keine defekten Frames an. Deshalb sollten diese nicht fr Lan Analyzer eingesetzt werden. Auch bei den 32-bit Clients funktioniert kein Error Capturing. 3.23.11 Adaptec Controller --------------------------- DNF99913 T10! In aktuellen Support Packs fr NetWare 5.x und 6.x sind die standardm„áig installierten Adaptec Treiber aha2940.ham, aic78u2.ham und adpt160m.ham nicht optimal. Verwenden Sie bei Problemen statt dessen diejenigen im Verzeichnis tools\unsupdrv des Support Packs. Bei Adaptec Controllern gibt es ein recht ineffektives Read-After-Write Verify (Kontrolllesen) bei Einsatz des DSK-Treibers (d.h. normalerweise nur unter NetWare 3.x). Dieses Verify wird normalerweise auch von Netware softwarem„áig und von der SCSI-Festplatte hardwarem„áig vorgenommen, so daá eine dritte Kontrolle durch den Controller nicht mehr notwendig ist. startup.ncf (evtl. auch autoexec.ncf): load aicxxyy.dsk read_after_write=0 tag_disable=ffff Dieser Parameter ist nur bei DSK-Treibern notwendig und zeigt bei den HAM Treibern keine Wirkung. Verweis: TID 10059012 Wenn Sie bei der Umstellung der alten DSK Treiber auf die neuen HAM Treiber ein Problem mit Ihrer Festplatte (<= 1 GB) haben, liegt das an der unterschiedlichen Adressierung der Festplatte durch die jeweiligen Treiber. Benutzen Sie in diesem Fall den Parameter ext_tran=n beim Laden des HAM- Treibers. Die Adaptec DSK-Treiber von 1997 fr diverse Modelle des 2940 bereiten massive Probleme in NetWare Servern und sollten unbedingt durch die letzten verfgbaren von 1999 ersetzt werden. Die „lteren (auch deutlich kleineren) Treiber von 1996 kann man bedenkenlos weiterverwenden, wenn es sonst keine Probleme gibt. 3.23.12 richtige Server-Hardware --------------------------------- DNF98916 Die Diskussionen in den Newsgroups laufen alle auf einen Nenner hinaus: Ein Server muá problemlos laufen - das ist das oberste Gebot. Wenn er darber hinaus auch noch schnell ist, schadet das auch nicht. W„hrend die einen jedoch NoName-Produkte empfehlen, schw”ren andere auf Markenprodukte von HP, IBM oder Dell. Fr einen zum Teil beachtlichen Mehrpreis bieten diese dann aber auch vernnftiges Hardwaremonitoring (šberwachung von Platten, Lftern und anderen Zust„nden im Server). Einig sind sich jedoch die meisten ber die eingesetzte Hardware. Ein optimaler Server sollte folgende Komponenten beinhalten: . passiver Khlk”rper (Riesending, kann nicht ausfallen) . alternativ Pabst-Lfter mit zus„tzlichem Temperaturalarm . insgesamt 3 Lfter (inkl. den im Netzteil), wobei Einbauanleitungen der Plattenhersteller bzgl. Luftstr”mung beachtet werden sollten . jede Menge Arbeitsspeicher (je nach Festplattenausbau) . schneller SCSI-Adapter . SCSI Platten (m”glichst als RAID, ansonsten zumindest gespiegelt) . Backupl”sung im Server, am besten am eigenen SCSI-Controller . schnelle Netzwerkkarten . normaler Prozessor (es ist nicht gerade der schnellste verfgbare notwendig) . USV mit Meldung an den File Server Ganz nett sind auch folgende Eigenschaften: . eigener (abschlieábarer) Serverraum mit Klimatisierung . Prefailure-Garantie (Austausch bei ersten Verschleiáerscheinungen) . Management- und Remote-Diagnose-Funktionen . Hardware Monitoring . mind. 3 Jahre Garantie mit mind. 24h VOS . automatischer Neustart des Servers nach Absturz 3.23.13 Prozessor ------------------ DNF98917 G„ngige Meinung ist, den schnellsten und leistungsf„higsten, der gerade greifbar ist, zu verwenden. Also ist doch zur Zeit ein Pentium IV mit 3,2 GHz die erste Wahl, oder? Oder reicht vielleicht nicht doch ein Pentium II? Ein Server stellt in erster Linie eine Datenschaufel dar, daher muá er normalerweise ber keine besonderen F„higkeiten in Sachen Integerarithmetik oder gar Flieákommaberechnung verfgen. Bei ca. 95% aller Netware Server werden keinerlei Flieákommaberechnungen stattfinden. Anders sieht die Sache bei File Servern aus, die selbst als Datenbankserver oder Fax Server laufen. Die mssen tats„chlich etwas rechnen und sollten einen leistungsf„higen Prozessor besitzen. Seit NetWare 4.x hat sich die Sache ebenfalls etwas ge„ndert. Da NW 4.x nicht so oft genutzte Daten komprimiert, kann da ein etwas schnellerer Prozessor ebenfalls nicht schaden. Ein Pentium II oder AMD mit 300-600 MHz reicht hier aber normalerweise v”llig aus. Seit der NetWare 5.0 mit der grafischen Oberfl„che (X Window) sollte man allerdings beim Prozessor nicht geizen. 700-1000 MHz (1 GHz) reichen aber auch hier aus, bei NetWare 6.5 k”nnen es gerne auch mehr sein, aber auch hier ist nicht unbedingt der allerschnellste verfgbare Prozessor erforderlich. Grunds„tzlich ist die Investition in zus„tzlichen Speicher sinnvoller als in einen schnelleren Prozessor. 3.23.14 BNC-Verkabelung ------------------------ DNF99919 Sie ben”tigen RG-58U Kabel (50 Ohm Wellenwiderstand), je Rechner ein T-Stck fr BNC und zwei 50-Ohm Abschluáwiderst„nde. Die T-Stcke kommen an die Karte. Zwischen T-Stck und Karte darf kein Kabel sein, das T-Stck muá direkt auf der Karte stecken. Es soll zwar F„lle geben, wo diese Anschluátechnik funktioniert (hat), aber es ist auf keinen Fall zu empfehlen. St”rungen und šbertragungsprobleme sind nicht dann auszuschlieáen. An jedes Ende vom Netzwerk kommt je ein Widerstand, von denen einer mit einem Potentialausgleich versehen sein muá. Bei der Installation von weiteren Karten sind keine Widerst„nde mehr einzubauen, die kommen nur an jedes Ende. Das ganze sieht dann so aus: 50-Ohm-T-----------T---- .......... ------T-50-Ohm | | | Karte Karte Karte Die max. L„nge eines 10Base-2-Segmentes ist lt. Standard 185m. Es k”nnen aber auch bei entsprechender Qualit„t der Verkabelung und Netzwerkkarten l„ngere Segmente bis zu 300m L„nge realisiert werden. Bei der L„ngenberechnung sollten Sie ein wenig aufpassen. Man nimmt oft EAD- Dosen und die passenden Kabel mit TAE-Steckern, bei denen das Netz beim Herausziehen eines Steckers nicht ge”ffnet wird und dadurch die Kommunikation der anderen Rechner ohne Unterbrechung m”glich ist. Die Kabell„nge zwischen Dose und Rechner muá man dabei immer doppelt rechnen, da das Kabel von der Dose zu Rechner und wieder zurck fhrt. Ab einer bestimmten L„nge werden Sie aber ohne den Einsatz von Koppel- elementen fr einzelne Segmente nicht auskommen. Das einfachste Verfahren ist der Einsatz eines Repeaters. Beim Einsatz von Repeatern im Ethernet auf 10BASE-2-Basis muá noch beachtet werden, daá auch die Zahl der hintereinander geschalteten Repeater, der Segmente insgesamt und der Rechner begrenzt ist: Zwischen zwei Kommunikationspartnern drfen maximal vier Repeater in Reihe geschaltet sein, d.h. maximal k”nnen fnf hintereinanderliegende Segmente verbunden werden, wobei dann nur auf dreien Stationen sitzen drfen (die sogenannte 3-4-5 Regel). Wenn mehrere Segmente an einem zentralen Punkt zusammenlaufen, kann man dort auch einen Multiport-Repeater einsetzen. 800m in der Form Segment - Repeater - Segment - Repeater - Segment - Repeater - Segment sind aber schon so teuer, daá man doch ber eine strukturierte 10Base-T-Verkabelung mit Netzwerk-Hub nachdenken sollte. Weiterhin ist es m”glich, mit sogenannten Remote-Repeater-H„lften ber Punkt-zu-Punkt Verbindungen (Inter-Repeater-Link, IRL) auch gr”áere Entfernungen zu berbrcken. Der Ethernet-Standard sieht als L„nge eines IRLs, fr den typischerweise Glasfasern verwendet werden, max. 1000m vor. Es gibt aber auch hierzu Firmen, die deutlich l„ngere IRLs in ihrem Produktangebot haben. 3.23.15 Twisted Pair Direktverbindung -------------------------------------- DNF99920 Um zwei Rechner ber Twisted Pair (10 oder 100 Mbit) direkt ohne Hub verbinden zu k”nnen, muá man die Leitungen folgendermaáen kreuzen (Pin- Nummern vom RJ45): Output Data + 1 - 3 Input Data + Output Data - 2 - 6 Input Data - Input Data + 3 - 1 Output Data + Input Data - 6 - 2 Output Data - Am einfachsten geht das mit einer RJ45 Doppeldose : Dort einfach die 1/2-3/6 Kreuzverbindung auflegen und dann rechts und links Standard-Patchkabel rein und fertig ist der "Mini-Hub". Bei 10/100 Mbit Karten muá man darauf achten, diese fest auf 100 MBit einzustellen, damit sie sich nicht selbst„ndig auf 10 Mbit festlegen. 3.23.16 Erdung des LAN-Kabels ------------------------------ DNF99921 Netze mssen nach CE mit einem Potentialausgleich, keiner Erdung, versehen werden! Jeder Kunde ist im Recht, wenn der die komplette Installation mit 'entspricht nicht CE' zurckgibt und seit 1996 haftet der Ersteller einer nicht CE entsprechenden Anlage auch fr Sch„den, deren urs„chlicher Zusammenhang zu seiner Installation nicht nachgewiesen ist. Man kann im Verkabelungsbereich einfach ein T-Stck mit Potentialausgleich einbauen, um diesem Problem zu entgehen. Sie mssen sich darber klarwerden, daá in einem Netz zig Rechner mit Netzteilen ohne VDE laufen und auch in den Netzwerk-Karten sind weder Y- Kondensatoren noch Spannungswandler nach VDE. Wenn von denen eines Spannung auf das Netz gespeist wird und es kommt zu Sach- oder Personensch„den, zahlt keine Versicherung! 3.23.17 Klimatisierung des Serverraums --------------------------------------- DNF99922 Wichtig ist erst einmal, daá ein Luftzug durch den Rechner und auch durch den 19 Zoll Schrank geht, das alleine khlt schon ungemein. Eine komplette Klimatisierung ist in den meisten F„llen nicht notwendig. Wenn eine Anlage installiert wird, sollte man auf jeden Fall darauf achten, daá der oder die Server eine konstante Temperatur haben, wobei sich der Wert der Raumtemperatur zwischen 20 und max. 26 øC bewegen sollte. Auáerdem sollten geh„useinterne Messungen stattfinden, die einen Hitzetod der Hardware durch ausgefallene Prozessor- bzw. Festplattenlfter verhindern. Auch Peltier-Elemente sind eine zwar teure, aber relativ sichere Lebensversicherung. Die Dimensionierung h„ngt u.a. von den r„umlichen Gegebenheiten und der W„rmeleistung der installierten Ger„te ab. Eine Klimaanlage sorgt normalerweise automatisch fr trockene Luft im Raum. Staubfilterung ist ein ganz anderes Thema. Da eine Klimatisierung normalerweise nur funktioniert, wenn niemand irgendwelche Fenster oder sonstigen Lftungseinrichtungen aufmacht, sollte sich nach einer Grundreinigung das Thema Staub fr einige Zeit erledigt haben. Der Ger„uschpegel in einem solchen Raum sollte eh nicht so hoch sein (wenn alles in Ordnung ist), daá er groá st”rt. Irrelevant wird es in dem Moment, wo das wirklich ein reiner Betriebsraum ist - also kein st„ndiger Arbeitsplatz. 3.23.18 Brandschutz im Serverraum ---------------------------------- DNF99923 Hier ist letztlich die Frage, wieviel Sicherheit Sie haben wollen. Einen Betriebsraum sollte man hochwertig absichern. Neben den Kabelkan„len sollte da m”glichst eine ordentliche Brandschutztr rein und auch ganz ohne Fenster - sonst dringt ein Feuer von auáen ber an der Fassade hochleckende Flammen ein. Es gibt Vorschriften fr Brandschutz in Brogeb„uden. Meist sieht das so aus, daá das Geb„ude in Brandzonen eingeteilt wird, die gegeneinander abgeschottet werden. Im Netzbetrieb sind davon insbesondere die Kabelsch„chte zwischen solchen Zonen betroffen und die darin verlegten Kabel. Diese "Brandlcken" mssen mit bestimmten Materialien verschlossen werden - die dadurch gehenden Leitungen mssen, was ihre brennbaren Komponenten angeht, bestimmten Normen entsprechen (was nutzt eine Brandschottung, wenn sich die Flammen an den Kabeln langfressen). 3.23.19 IBM DNES U2W und Adaptec Controller -------------------------------------------- DNF03538 Die IBM DNES U2W Platten mit einer Kapazit„t von 9 GB und 18 GB mit einer „lteren Firmware machen zum Teil erhebliche Schwierigkeiten unter Netware, vor allem bei Einsatz von Adaptec Controllern. Deaktivierte Laufwerke und Schreibfehler sind beobachtet worden. Sie erhalten auf Anfrage bei Hitachi (die den Support und Verkauf von IBM Platten bernommen haben) (E-Mail an support_de@hgst.com) die aktuelle Firmware Version SAHB, die Sie ber ein DOS System mit ASPI-Treiber fr den Adaptec Controller auf die Platte aufspielen k”nnen. Den Firmware-Stand k”nnen Sie brigens entweder direkt im INSTALL.NLM auslesen oder mit dem Programm DFT abfragen: http://www.hgst.com/hdd/support/download.htm 3.23.20 DVD Laufwerke unter NetWare ------------------------------------ DNF00204 Es gibt keine M”glichkeit, ein DVD-RAM Laufwerk (wie auch CD Brenner) unter NetWare 3.x, 4.x oder 5.x anzusprechen. DVD-ROM Laufwerke k”nnen Sie jedoch mit aktuellen Service Packs zumindest unter NW 4.x und 5.x wie ein normales CD-ROM-Laufwerk ansprechen. 3.23.21 APC USV Software ------------------------- DNF04605 Die Power Chute Plus Software 4.33 fr Netware ist mittlerweile recht betagt. Sie l„uft jedoch auf allen NetWare Versionen und ist fr Single Server System ausreichend. Allerdings funktioniert die Installation ber den Client nur mit installiertem Novell Client32, nicht dagegen mit dem Client 4.8 unter Windows 2000. APC empfiehlt, den Client 4.7 einzusetzen. Da dieser jedoch ansonsten fr Windows 2000 nicht zu empfehlen ist, versuchen Sie, die Installation von einem Win9x Client aus durchzufhren. Die aktuelle Java-basierte APC PowerChute Business Edition v6.x fr Netware 5.1/6.0 besteht aus Konsole, Server und Agents (3-Tier-Architektur). Netware kann dabei nicht als Server fungieren, da nur der Agent verfgbar ist. Bei der Installation wird mindestens Java 1.3.1 vorausgesetzt. Mit den aktuellen NW 5.1 Support Packs wird diese Version nicht automatisch installiert. Verwenden Sie deshalb Novell Patch jvm131sp1.exe. Von APC erhalten Sie unter http://www.apc.com/tools/download/ die aktuelle PowerChute Version, die Sie auf dem Server in einem Installationsverzeichnis auspacken. Gestartet wird die Installation direkt an der Server Konsole mit /install. Dabei wird die X-Window-Oberfl„che getartet, weswegen Sie keine Remote Konsole einsetzen k”nnen. Nach Eingabe der erforderlichen Parameter starten Sie den Agent mit "SYS:\PowerChuteBusinessEdition\Agent\bin\pbeagent", wobei der Befehl automatisch in der AUTOEXEC.NCF eingetragen wird. Nun k”nnen Sie per Webbrowser auf den Server zugreifen: http://server:3052 3.23.22 COMPAQ NSSD -> RDU --------------------------- DNF01350 Das NSSD Format von COMPAQ, das in der Vergangenheit zur Treiberuntersttzung von Netware Servern diente, l„uft zum 01.01.2002 aus. Die Funktionalit„t wird nun durch Compaq Support Packs bernommen. Mit dem Utility Remote Deployment Utility (RDU) ist es vom Client aus m”glich, mit einem Schlag alle Treiber und die Management Agents auf den gewnschten Server zu installieren. Verweis: http://www.compaq.com/manage/rdu.html Sie mssen allerdings alle Patches einzeln herunterladen, wenn sie nicht mit dem Internet Explorer arbeiten. 3.23.23 Broadcom Netzwerkkarten -------------------------------- DNF04585 Broadcom Gigabit-Netzwerkkarten, egal ob onboard oder als Karte, die mit einem B57.LAN oder Q57.LAN Treiber geliefert werden, haben sehr schlechte Treiber, die unter anderem Probleme mit UDP verursachen. Verweis: TID 10074067 http://nscsysop.hypermart.net/b57.html Man sollte auch nicht die Version 7.00 des B57.LAN Treibers verwenden, sondern eher die Version 6.04. 3.23.24 Promise Treiber ------------------------ DNF01313 Wenn Sie Probleme mit Promise Treibern bis hin zu Abends haben, versuchen Sie ULTRA.HAM ohne IDEATA.HAM zu laden. In der Vergangenheit hatte Promise den Fehler, dass sie die selbe TreiberID wie IDEATA.HAM benutzten und es deshalb zum Konflikt zwischen IDEATA.HAM und Promise Treibern kam. 3.23.25 HP / COMPAQ -------------------- DNF04600 Die Version des N100.LAN von HP / Compaq erzeugt bei aktuellen NetWare Versionen und Support Packs Fehler. Eine Technote auf der Webseite von HP schl„gt vor, 'spurious=1 rxchecksum=0' beim Laden des Treibers anzuh„ngen. Das Survey NLM Compaq erzeugt sch”ne Listen mit den Unterschieden in Treibern und anderen Optionen zwischen den einzelnen Aufrufen (normalerweise Mittwoch mittag). Allerding erzeugt Survey selbst so viele Probleme, dass viele Admins dieses Tool sofort nach der Installation des Servers deaktivieren. Auch die SmartStart v6.00 bis v6.30 erzeugen einen massiven Fehler beim Einrichten der DOS-Partition. Sobald Sie einen betreffenden Server mit MS-DOS starten, erkennen DOS und auch NetWare eine 1,5 GB DOS-Partition und es kann (z.B. beim Erzeugen eines Dumps) vorkommen, dass der erste Teil der NetWare Partition, der meist SYS: enth„lt, berschrieben wird. Erst die SmartStart 6.40 hat diesen Bug nicht mehr. šberprfen k”nnen sie diesen Partitionsfehler brigens mit dem Storage Manager von Portlock. Die Lfter eines HP/Compaq Servers sind nach dem Einschalten erschreckend laut. Sobald jedoch die Insight Management Agents geladen werden, reduziert der Server die Lftung drastisch. Diese Agents finden Sie bei HP im aktuellen Proliant Support Pack. Allerdings sind die Lfter dann immer noch nicht flsterleise, sie sind eben auf Khlleistung, nicht auf Lautst„rke optimiert. 3.23.26 Hyperthreading ----------------------- DNF01313 Wenn Sie sicher sind, nur einen Prozessor im Server eingebaut zu haben, aber es werden dennoch zwei angezeigt, haben Sie Hyperthreading aktiviert. Dies bewirkt eine Software Emulation eines zweiten Prozessors und mag bei anderen Betriebssystemen Sinn machen. Bei NetWare sollten Sie dieses Feature im BIOS deaktivieren, weil sonst einiges an Performance verloren geht. Verweis: TID 10091810 3.23.27 ISDN Karten fr NetWare -------------------------------- DNF00138 Bei Netware ist heute haupts„chlich fr Faxanwendungen eine aktive ISDN Karte gefragt, nachdem es nur fr diese - allerdings recht teuren - Karten Netware Treiber gibt. Der Vorteil einer aktiven Karte mit eigenem Prozessor und Speicher ist dabei natrlich die Entlastung des Server Prozessors. Aktuell bietet nur AVM fr ihre aktive ISDN-Karte B1 NetWare Treibern an. Definitiv nicht funktionieren passive Karten von Teles und auch AVM, sprich Fritzcard. Die ISDN-Karten von Eicon werden mittlerweile von Dialogics vetrieben. NetWare Treiber existieren, werden aber nicht mehr supported und die aktuell ausgelieferten ISDN-Karten werden wohl von der Software nicht mehr erkannt (neue Device-ID?). Bei der AVM B1 Karte sollten Sie darauf achten, eine Karte mit Rev. 4.0 zu erhalten, weil erst hier Sende- und Empfangsprobleme bei Faxen gel”st wurden, die bei den „lteren Modellen aufgrund eines zu langsamen Prozessors verursacht wurden. Viele aktuelle High-End Server untersttzen den alten PCI Standard der B1 (mit 5V) nicht mehr. Von Intel gibt es aber neue Serverboards (S3200), die wieder ein oder zwei 5V PCI Steckpl„tze aufweisen und die AVM B1 untersttzen. Die aktiven ISDN-Karten C2 und C4 von AVM haben ein 3,3V Design, das auch mit neuester Serverhardware funktioniert, erlauben 2 bzw. 4 Ports (= 4 bzw. 8 Kan„le) und genug Performance, um auf allen Kan„len gleichzeitig zu arbeiten (auch zu faxen). Fr diese Karten bietet AVM auch CAPI 2.0 und CAPI Manager Treiber an, untersttzt jedoch nicht den hauseigenen AVM MPR for ISDN, der aber eh nicht mehr weiter entwickelt wird. Diese Karten gibt es jedoch nur noch gebraucht, da ein erforderlicher Chip darauf nicht mehr produziert wird (aufgrund von RoHS). Alternativ lassen sich fr Faxfunktionen natrlich auch analoge Modems einsetzen, die jedoch nur seriell anschlossen werden drfen und eigene Intelligenz aufweisen sollten. (z.B. gebrauchte Elsa-Modems) 3.24 Topologien ================ 3.24.1 Vorwort 3.24.2 Frames: 802.2 802.3 Ethernet_II Ethernet_SNAP 3.24.3 RJ 45 Belegung 3.24.4 OSI-Modell 3.24.5 Fast Ethernet 3.24.6 Kollisionen im Ethernet 3.24.7 802.2 / 802.3 Frames parallel auf dem Server 3.24.1 Vorwort --------------- DNF04601 Topologien und Netzwerkprotokolle Links . http://www.cs.bsu.edu/homepages/peb/cs637/syllabus.htm 3.24.2 Frames: 802.2 802.3 Ethernet_II Ethernet_SNAP ----------------------------------------------------- DNF99935 Es handelt sich im folgenden um Standards von Rahmen fr Datenpakete auf der Sicherungsschicht des OSI- Modells. IEEE 802.3: 802.3 und 802.2 geh”ren zum IEEE-Standard fr LANs. IEEE 802.3 ist ein Protokoll auf der physikalischen und der MAC-Schicht des OSI-Modells. U.a. sind in diesem Standard die 10BASE-x definiert. Der Rahmentyp von IEEE 802.3 sieht nun so aus: Feld | PA | DA | SA | L |DATA |CRC| Byte |12345678|9 10 11 12 13 14|15 16 17 18 19 20|21 22|23 ... |. .| PA Pr„ambel (dient zur Synchronisierung der Schaltkreise) (8 Byte) DA Destination Address (Ethernetkarten-Adresse des Ziels) (6 Byte) SA Source Address (Ethernetkarten-Adresse der Quelle) (6 Byte) L L„nge der Nutzdaten (2 Byte) DATA Datenfeld (46-1500 Byte) CRC Prfsumme (4 Byte) IEEE 802.2 Hierbei handelt es sich um ein Protokoll auf der LLC-Schicht des OSI-Modells. Der Rahmen sieht wie folgt aus: Feld |DSAP|SSAP|Control| DATA | Byte | 1 | 2 | 3 (4)| .... | DSAP Destination Service Access Point (1 Byte) SSAP Source Service Access Point (1 Byte) Control Kontrollfeld (1 oder 2 Byte) DATA Datenfeld (46-1500 Byte) Ein "Service Access Point" ist das Protokoll auf den h”heren Schichten. Ein IEEE 802.2-Kopf fr IPX sieht das dann z.B. so aus: E0 E0 03 FF FF... E0 ist der IPX-SAP, 03 sagt aus, daá es sich um ein unnumeriertes Paket handelt. Ethernet_802.2, Ethernet_802.3 Jetzt stellt sich natrlich die Frage, was haben diese Rahmentypen mit den IEEE-Standards zu tun? Ganz einfach: Ethernet_802.3 ist IEEE 802.3 "roh", d.h. ohne den IEEE 802.2- Kopf. Das hat zur Folge, daá im Paket keine Informationen enthalten sind, um welches Protokoll es sich handelt - konsequenterweise kann Ethernet_802.3 nur ein IPX-Paket enthalten. Ethernet_802.2 hingegen ist "IEEE 802.3 + IEEE 802.2", enth„lt also beide Informationsk”pfe. Ethernet_II: Ethernet II ist im DIX-Standard (DEC, INTEL und Xerox) definiert. In ihm werden die n”tigen Steuerinformationen der Sicherungsschicht in einem dem CSMA/CD-Verfahren entsprechendem Rahmen ohne Unterteilung in MAC und LLC den Datenpaketen beigefgt. Feld | PA | DA | SA | T |DATA |CRC| Byte |12345678|9 10 11 12 13 14|15 16 17 18 19 20|21 22|23 ... |. .| PA Pr„ambel (dient zur Synchronisierung der Schaltkreise) (8 Byte) DA Destination Address (Ethernetkarten-Adresse des Ziels) (6 Byte) SA Source Address (Ethernetkarten-Adresse der Quelle) (6 Byte) T Typfeld (bei Novell steht dann da 8137 drin) (2 Byte) DATA Datenfeld (46-1500 Byte) CRC Prfsumme (4 Byte) Wie man sieht, ist der deutlichste Unterschied zu IEEE 802.2 in Byte 21 und 22 auszumachen. H„ufig wird dies als Merkmal der beiden Rahmentypen dar- gestellt. Es gibt aber noch weitere Unterschiede in den elektrischen Funktionen, der Jabber Funktion und in den Services der logischen Verbindungskontrolle. Ethernet_SNAP: Ethernet SNAP beschreibt, wie Ethernet-Pakete, die nicht dem Standard 802.2 gengen, ber den Rahmentyp 802.3 versendet werden. Damit wird wieder eine Unterteilung in MAC und LLC erreicht. Er ist „hnlich dem Standard 802.2 aufgebaut, hat aber noch eine Erg„nzung zur Aufnahme des Protokolltyps. Es ist im Grunde auch ein 802.2-Paket, bei dem allerdings zus„tzlich zu den drei LLC-Bytes noch fnf weitere folgen. Die ersten drei kennzeichnen m.W. den Service-Typ, die letzten beiden beinhalten den Typ, der bei ETHERNET II im Typfeld steht. Die Nutzdaten wrden dann z.B. so beginnen: AA AA 03 XX XX XX 81 37 FF FF ... AA ist der SNAP-SAP, bei XX bin ich mir nicht sicher, 81 37 wieder die Novell-ID. Ein AppleTalk-Paket h„tte dort z.B. 89 1B (oder „hnlich) stehen. Feld | IEEE 802.3-Kopf |DSAP|SSAP|CB| PI |DATA |CRC| Byte | 1 bis 22 | 23 | 24 |25|26 27 28 29 30|31 ... |. .| DSAP Destination Service Access Point (1 Byte - stets AA) SSAP Source Service Access Point (1 Byte - stets AA) CB Kontrollfeld (1 Byte) PI Protokollidentifizierung (5 Byte) DATA Datenfeld (55-1500 Byte) CRC Prfsumme (4 Byte) Wie man sieht, k”nnen mit dem SNAP-Rahmentyp Ethernetpakete von Adapterkarten in einer 802.3 Umgebung eingesetzt werden, ohne daá fr die Treiber der Karte eine Neukodierung n”tig ist. > Was bedeuten diese Rahmentypen nun fr den Einsatz von Novell NetWare? Seit dem 15. April 1993 hat Novell den Standard-Rahmentyp auf Ethernet_802.2 umgestellt. Bisher wurde auf dem Rahmen nach 802.3 eine IPX-spezifische Protokollinformation aufgesetzt (sogenanntes RAW 802.3). Seit dem genannten Datum untersttzen alle von Novell neu ausgelieferten Treiber den Ethernet_802.2 Rahmentyp. Literaturhinweise: Sie finden eine Darstellung der Sicherungsschicht in den einfhrenden Werken zu lokalen Netzwerken, z.B. . D. Kaufels: Lokale Netze . A.S. Tanenbaum: Computernetzwerke . M.G. Naugle: Local Area Networking (in Englisch, aber bei Sprachkenntnis leichter verst„ndlich) . P. Chylla u. H.G. Hegering: Ethernet-LANs . "NETWARE CONNECTION" von Juli/August 1993: In der Novell Firmen- zeitschrift finden Sie einen Bericht zu dem ge„nderten Rahmentyp bei ihrem Betriebssystem. 3.24.3 RJ 45 Belegung ---------------------- DNF99937 Anschluábelegung nach ISO/IEC 11801 EN 50173 EIA/TIA 568 A u. B EIA/TIA 568 B (S/UTP Kategorie 5) z.B. Beldern1633 S/UTP Kat. 5 568 A (siehe eckige Klammern!) Die Beschaltung der Klemmen ist bei diesen (aktuellen) Kabeltyp gegenber den bisherigen Normen ver„ndert worden. Soll z.B. eine Verkabelung nach EIA/TIA 568 A vorgenommen werden, so gilt die untere Tabelle mit der Maágabe, daá die Paare 2 und 3 getauscht werden (eckige Klammern!). |Klemmen/ | Farbe | Verwendung |Pins | | 10BASE-T| ISDN | Token-Ring | -------------------------------------------------------------------- | 5 | weiá/blau | | 1b | 1b | Paar 1 | | | | | | | 4 | blau | | 1a | 1a | -------------------------------------------------------------------- | 1 [3] | weiá/orange | 1a | | | Paar 2 [3] | | | | | | | 2 [6] | orange | 1b | | | -------------------------------------------------------------------- | 3 [1] | weiá/grn | 2a | 2a | 2a | Paar 3 [2] | | | | | | | 6 [2] | grn | 2b | 2b | 2b | -------------------------------------------------------------------- | 7 | weiá/braun | | | | Paar 4 | | | | | | | 8 | braun | | | | -------------------------------------------------------------------- Eine Komplettbeschaltung mit allen 4 Paaren bietet den Vorteil, daá das Kabel universell fr alle Anwendungsarten verwendet werden kann, also ISDN S0 Bus, Analoge a/b's, 10BASE-T, Token Ring 4 Mbit/s und 16 Mbit/s. Zu beachten: Wird das Kabel fr eine 'Fast-Ethernet' Verwendung benutzt (100BASE-T), darf die Verdrillung der Paare an den Anschluáklemmen maximal 13 mm ge”ffnet werden! Abweichende Kabel Siemens ICCS-Kabel: Die Beschaltung erfolgt wie bei EIA/TIA 568 A (eckige Klammern!). Jedes Paar enth„lt ein reinweiáes Kabel ohne zus„tzliche Farbkennung. Die Farben von Klemme 5 und 4 sind vertauscht. IEC 708 und IEC 189.2 (z.B. Kerpen Megaline 622/623 S/STP 100 MB Kat. 5): Die Beschaltung erfolgt wie bei EIA/TIA 568 A (eckige Klammern!) Jedes Paar enth„lt ein reinweiáes Kabel ohne zus„tzliche Farbkennung. Achtung: Das Kerpen Megaline 522 S/UTP 100 MB Kat. 5 hat v”llig abweichende Farben nach dem PTT-Code! Das Kerpen Megaline 524 SC entspricht dagegen wieder v”llig dem EIA/TIA 568 A (eckige Klammern!) 3.24.4 OSI-Modell ------------------ DNF99938 Das OSI-7-Schichten Modell besteht aus folgenden Schichten: . Anwendungsschicht (Application Layer) . Pr„sentationsschicht (Presentation Layer) . Sitzungsschicht (Session Layer) . Transportschicht (Transport Layer) . Netzwerkschicht (Network Layer) . Sicherungsschicht (Data Link Layer) . Physikalische Schicht (Physical Layer) šblicherweise wird die Sicherungsschicht noch aufgeteilt in die beiden Unterschichten "logische Verbindungskontrolle (Logical Link Control, LLC)" und "Medienzugriffskontrolle (Media Access Control, MAC)" In jeder Schicht dieses Modells wird in einer sendenden Station ein oder mehrere Datenpakete der h”heren Schicht um spezifische Steuerinformationen (Rahmen) erg„nzt, bevor es oder sie als Paket an die darunterliegende Schicht weitergegeben wird. Genauso ist eine Aufteilung eines Pakets der h”heren Schicht in mehrere Teile m”glich, die jeweils mit eigenen Steuerinformationen an die tiefere Schicht bergeben werden. In der empfangenden Station l„uft dieser Vorgang in umgekehrter Reihenfolge ab. Jede Schicht wertet die fr sie bestimmten Steuerinformationen aus und entfernt sie, bevor das Datenpaket an die n„chsth”here Schicht weitergegeben wird. Ein in mehrere Teile zergliedertes Paket der h”heren Schicht wird wieder zusammengesetzt und eine aus mehreren Paketen der h”heren Schicht bestehende Anlieferung wird wieder zerlegt. Hinweis: Wenn Sie sich diese sieben Schichten fr eine Prfung oder „hnliches merken mssen, geht das wunderbar ber die Anfangsbuchstaben des folgenden Satzes: "All People Seem To Need Data Processing". 3.24.5 Fast Ethernet --------------------- DNF95939 Es gibt folgende Varianten: 1. Fast Ethernet (100BaseTX / 100BaseT4) basiert weiterhin auf CSMA/CD. Fast-Ethernet wird ber (sternf”rmig verkabeltes) Level-(Categorie-) 5 - TP-Kabel gefahren. Die šbertragungsraten liegen bei etwa 100 MBits. Der Fast Ethernet Standard wird derzeit von Firmen wie 3Com, Intel, SMC u.a. entwickelt und untersttzt und hat sich im Markt durchgesetzt. 2. 100VG-AnyLan. HP fhrte hier ein neues Protokoll ein, statt CSMA/CD wird mit Demand Priority gearbeitet, wodurch eine bessere Performance mit šbertragungsraten um 90% erreicht wird. 10 MBit Segmente k”nnen ber gesonderte Bridges integriert werden. 100VG-AnyLan wurde zeitweise von AT&T, HP, IBM und anderen PC-Herstellern favorisiert, konnte sich aber im Markt nicht durchsetzen. Die Verkabelung fr 100VG-AnyLan ist im Prinzip die gleiche wie bei Fast Ethernet. (10BaseT mit Level (Categorie) 5 - Kabeln), kann aber auch in einem CAT3 System erfolgen, wobei jedoch 4 Adernpaare erforderlich sind. Zu VGAnylan gibt es bei HP im Internet sehr gute Infos, ansonsten auch unter http://www.io.com/~richardr/vg/vgfaq.htm. 3. ATM Asyncronous Transfer Mode. Mittels ATM werden ber verschiedene "Schalter" dedizierte Verbindungen zwischen 2 Knoten aufgebaut, zwischen denen eine Information bertragen wird. 4. 100-MBit/s-TCNS Dies ist eine Spezialentwicklung der Firma Thomas-Conrad. Im Prinzip ist diese Entwicklung eine Weiterentwicklung des Arcnet-Standards. Die Vergabe des Busses fr eine Datenbertragung wird hier mit Hilfe eines Token-Bus- verfahrens erreicht. (Gesendet darf nur dann werden, wenn man das "Token" hat). 100-MBit/s-TCNS l„uft auf Coax(RG62), STP, UTP, Glasfaser und natrlich auch auf Level (Categorie)-5-Kabel. 5. FDDI FDDI ist eine Technologie, die haupts„chlich fr den Backbonebereich entwickelt wurde. Der Zugriff fr Datenbertragungen wurde bei FDDI ebenfalls mit Hilfe einer Token-Methode realisiert und wird ringf”rmig verkabelt. Es kann auch auf STP- und UTP-Kabel eingesetzt werden. 3.24.6 Kollisionen im Ethernet ------------------------------- DNF99940 Das Zugriffsverfahren auf das šbertragungsmedium bei Ethernet nennt sich CSMA/CD: Carrier Sense, Multiple Access, Collision Detection. 1. Carrier Sense: Der Sender horcht auf dem Bus 2. Multiple Access: Mehrere Sender k”nnen auf den Bus zugreifen 3. Collision Detection: Eine "Kollision" wird erkannt Wenn eine Station was senden will, dann horcht sie auf dem Bus, ob dieser frei ist, d. h. ob sich gerade ein anderes Paket auf der Leitung befindet. Wenn kein Paket da ist, dann geht sie davon aus, daá der Bus zum Senden frei ist und schickt das Paket los. Das macht nun jede Station und deswegen kann es vorkommen, daá mehrere Stationen "gleichzeitig" ihre Pakete losjagen. Die šberlappung zweier (oder mehr) Pakete nennt sich Kollision. Jeder Sender wird diese Kollision erkennen und die šbertragung einstellen, um sie nach einer Zufallszeit zu wiederholen. Wenn es dann wieder crasht, dann wird halt weiter probiert. Fazit: Es gibt keine Instanz, die den Bus zuteilt. Bei geringer Belastung auf dem Bus ist dieses Protokoll dasjenige mit dem schnellsten Buszugriff. Bei hoher Belastung geht die effektive Datenbertragungsrate in den Keller! Weil best„ndig Kollisionen auftreten, mssen Datenpakete wiederholt werden. Bei sehr hoher Last berwiegen die Wiederholungsversuche. 3.24.7 802.2 / 802.3 Frames parallel auf dem Server ---------------------------------------------------- DNF94941 In einem bestehenden Netzwerk wird noch das 802.3-Frame verwendet. Die Einbindung neuer Stationen bzw. der Einsatz neuer Treiber erfolgt bereits mit dem 802.2 Frame. Man kann nun in einer Groáaktion die Frames von Server und allen Arbeitsstationen gleichzeitig umstellen oder aber es werden (evtl. nur fr eine šbergangszeit) beide Frames parallel gefahren. Das ist insbesondere dann (dauerhaft) notwendig, wenn Bootproms noch den alten Frame Ethernet_802.3 zum Booten ben”tigen. Die Idee besteht darin, auf einer physikalisch existierenden Karte zwei logische Karten abzubilden, die je ein anderes Frame benutzen (hier am Beispiel NE2000 Karte): LOAD NE2000 INT=3 PORT=300 Frame=Ethernet_802.3 Name=NETZ3 LOAD NE2000 INT=3 PORT=300 Frame=Ethernet_802.2 Name=NETZ2 BIND IPX TO NETZ3 NET=3 BIND IPX TO NETZ2 NET=2 Die Pakete werden jetzt von der einen logischen Karte auf die andere "geroutet". Zu beachten ist dabei, daá mit dieser Konfiguration auf einem physikalischen Netzwerkstrang zwei logische Netzwerke verwaltet werden (unterschiedliche NET-Adressen im BIND-Befehl). Nach der Umstellung des Netzwerkes auf den 802.2 Header in den Frames k”nnen dann die Eintr„ge zur Konfiguration des 802.3-Frames gel”scht werden. Die Speicherbelastung und Performanceeinbuáe aufgrund von ein oder zwei zus„tzlichen Protokollen ist kaum meábar. Die Netzwerkkartentreiber werden physikalisch nur einmal geladen und von den Protokollen zusammen genutzt, das heiát es wird kein zus„tzlicher Cache-Speicher zum Laden des NLMs belegt. Deshalb leidet auch keine Plattenperformance darunter. 3.25 Literatur =============== 3.25.1 Anf„nger Bcher 3.25.2 Novell Netware Programmierung 3.25.3 NW 3.1x Buch 3.25.4 weiteres Buch ber Novell 3.25.5 CNE + CNA Unterlagen 3.25.6 Grundlagen Bcher 3.25.7 TCP/IP Bcher 3.25.8 Bcher ber NW 4.x 3.25.9 Buch: Office im Netz 3.25.10 Literatur zu Netware & Win95 3.25.11 Buch ber FDDI 3.25.12 NetBIOS Buch 3.25.13 Zeitschriften 3.25.14 Windows 95 im Netz 3.25.15 Bcher zu NetWare 5 3.25.16 Bcher ber NDS 3.25.17 NetWare 6 Buch 3.25.1 Anf„nger Bcher ----------------------- DNF99942 Network Computing: Was ist das? Untertitel: K„pt'n NetWare erkl„rt's Ihnen! Ralf Albrecht, Natascha Nicol, Uwe Steinmann Novell NetWare 1x1 bis Ver. 3.12 Addison Wesley, ECON-Reihe, ISBN 3-612-28250-3 DM 19,90,- und Das Novell IntranetWare 4.11 Einmaleins ECON, Dsseldorf, 1997, ISBN 3-612-28155-0 DM 24,90 Beide Bcher bieten nur einen šberblick, sind aber sehr verst„ndlich geschrieben. 3.25.2 Novell Netware Programmierung ------------------------------------- DNF99943 Charles G. Rose Programmers Guide to Netware, McGraw-Hill, 1990, ISBN 0-07-607029-8 (-The- standard reference for the Assembler NetWare 2.x API. Best book around for independent programmers.) Charles G. Rose Die Novell Netware-Programmierung auf Disk Beispiele V2.x, v3.x und v4.x in C und pascal. 618 S. (Edition Novell 256), DM 128,- Rossipaul-Verlag, 1994, ISBN 3-87686-256-6 (deutsche šbersetzung, mit zus„tzlichen 3.x/4.x Informationen) Hill/Zessin Netzwerkprogrammierung in C - Novell NetWare 3.x/4.x IWT-Verlag, ISBN 3-8322-491-X mit Kapitel ber das Netware Filesystem Ralf Brown & Jim Kyle Network Interrupts, Addison-Wesley, 1994, ISBN 0-201-57???-? (Contains the same info as Ralph Browns' INTER38?.ZIP file) Laura Chappel Novell's Guide to NetWare LAN Analysis, Sybex/Novell Press, 1993, ISBN 0-7821-1143-2 (Includes a good look at the 'proprietary' NCP-protocoll) Ralph Davis Netware Programmer's Guide, 'Building applications with Netware version 2.15' Addison-Wesley, 1990, ISBN 0-201-57014-9 (Reference for the Novell C Client Kit for NetWare 2.x) Ralph Davis NetWare 386 Programmer's Guide, Addison-Wesley, 1991, ISBN 0-201-57709-7 (Reference for the Novell C Client Kit for NetWare 3.x) Ralph Davis Windows Network Programming: How to Survive in a World of Windows, DOS, and Networks, Addison Wesley, 1993. (An in-depth look at WfW, NetWare, LAN Manager. Includes a chapter about DPMI API call translation) Tim Farley Undocumented NetWare: A Programmer's Guide to Reserved Networking APIs and Protocols, Addison-Wesley, 1994. (covers the NCP protocol, the NW Lite API, NetX modifications of INT 21h, the F2 interface, server APIs etc. IBM IBM Local Area Network Technical Reference. IBM, partNbr. 25F7688, FormNbr. SC30-3383. (LanBIOS and netBEUI, -NO Netware/IPX-) John T. McCann Netware Programmer's Guide, M&T Publishing, 1990, ISBN 1-55851-154-7 (Shows some possibilities of the Assembler API for NetWare.) Barry Nance Network programming in C, Que, 1990, ISBN 0-88022-569-6 (Covers Netware, NetBIOS and IPX/SPX, sources included) Matthew Naugle Network Protocol Handbook, McGraw Hill, 1993, ISBN 0-07-046461-8. (An excellent general reference to all major network protocols, including XNS, IPX/SPX, AppleTalk, TCP/IP and DECnet.) Novell Netware System Interface Technical Overview, Addison-Wesley, 1990, ISBN 0-201-57027-0 (Global description of the Novell C Client Kit for NetWare 2.x) Andrew Schulman et.al Undocumented Dos, 2nd ed., Andrew Schulman, ed. Addison Wesley, 1993, ISBN 0-201-63287-X (General programmers' reference for undocumented DOS; includes a chapter about the network redirector INT 21/11 (VLM type shell)) W. David Schwaderer C programmers guide to NetBIOS, IPX, and SPX, SAMS publishing, 1992, ISBN 0-672-30050-8 (Good programmers' reference for NetBios, 1 chapter about IPX) ???? Novell's Guide to Netware 4.0 Nlm Programming Sybex, ISBN 0-7821-1205-6 englisch, mit Beispielprogrammen 3.25.3 NW 3.1x Buch -------------------- DNF99944 Eine Bibel was NetWare betrifft ist: Novell NetWare 3.12 Installation und Netzwerkverwaltung von Eric Tierling Verlag Addison Wesley ISBN 3-89319-696-X Preis: 99,90 DM Das Buch ist sehr empfehlenswert, insgesamt ber 1000 Seiten und bis jetzt hab ich alle Antworten gefunden, die ich gesucht habe. 3.25.4 weiteres Buch ber Novell --------------------------------- DNF99945 Die Fachbcher aus dem Huethig-Verlag zu den verschiedenen Netware-Versionen sind durchaus empfehlenswert: Fr die Netware 3.12: K. Brotz, P. F”ckeler und S. Wolf Novell Arbeitsbuch zu Netware v3.12 Band I, 460 S., ISBN 3-7785-2252-3, DM 108,00 Band II, 508 S., ISBN 3-7785-2253-1, DM 108,00 3.25.5 CNE + CNA Unterlagen ---------------------------- DNF99946 Von NovellPress gibt es das CNE-Study Guide ISBN 0-7821-1502-0 Es kostet so ca. 180,-DM und enth„lt auf 1596 Seiten eine Zusammenfassung der 3.1x Schiene. 3.25.6 Grundlagen Bcher ------------------------- DNF99947 Andrew S. Tanenbaum COMPUTER NETZWERKE Wolframs Verlag, ISBN 3-925328-79-3 DM 88,-- Netzwerkgrundlagen Zenk, Andreas Lokale Netze, Kommunikationsplattform der 90er Jahre Verlag Addison-Wesley, 1994, ISBN 3-89319-741-9 885 Seiten, 3. berarbeitete und erweiterte Auflage 99,90 DM, gebunden Helmut Kerner Rechnernetze nach OSI Addison-Wesley, ISBN 3-89319-408-8 DM 79.90 Informationen zu den Novell Protokollen 3.25.7 TCP/IP Bcher --------------------- DNF99948 Grundlagenliteratur: . TCP/IP-Grundlagen, Gerhard Lienemann, Heise Verlag, ca. 70 DM . TCP/IP-Praxis, Gerhard Lienemann, Heise Verlag, ca. 80 DM . TCP/IP Netzanbindung von PCs, Craig Hunt, O'Reilly, ca. 70 DM . TCP/IP Netzwerk Administration, Craig Hunt, O'Reilly . TCP/IP ohne Geheimnis, Taylor, Heise-Verlag Alle Bcher sind in deutsch. Ein weiteres gutes Buch ber TCP/IP: TCP/IP von Kevin Washburn und Jim Evans Addison-Wesley Verlag ISBN 3-89319-658-7 ca.600 Seiten Das Buch ist w„rmstens zu empfehlen, setzt aber gewisse Grundkenntnisse voraus. 3.25.8 Bcher ber NW 4.x -------------------------- DNF99949 Tierling, Eric Novell NetWare 4.x Installation Verlag Addison-Wesley ISBN 3-89319-642-0 374 Seiten, 1994 79,90 DM Tierling/Edelmann Novell NetWare 4.x Einrichten des Netzwerkes Verlag Addison-Wesley ISBN 3-89319-644-7 748 Seiten, 1994 89,90 DM Tierling/Edelmann Novell NetWare 4.x Verwaltung und Referenz Verlag Addison-Wesley ISBN 3-89319-645-7 ca. 600 Seiten, 1995 79,90 DM 3.25.9 Buch: Office im Netz ---------------------------- DNF99950 Schlter, Ulrich Windows 3.11 und Office 4.3 unter Novell Netware 3.x/4.x Eine professionelle Netzwerkinstallation Addison-Wesley, 1995, ISBN 3-89319-880-6, 69,90 DM 3.25.10 Literatur zu Netware & Win95 ------------------------------------- DNF99951 Windows 95 im Netz von Dirk Jarzyna ISBN 3-8266-2649-4 DM 59,- Erkl„rung auf der Buchrckseite: Das Buch befaát sich mit den unterschiedlichen Aspekten des Netzwerkeinsatzes von Windows 95. Es richtet sich an Netzwerkverwalter, Netzwerkbetreiber, Mitarbeiter eines Benutzerservice-Centers, Berater, Techniker und Supporter. Ausfhrlich beschreibt Dirk Jarzyna die Konfiguration und den Einsatz von Windows 95-Systemen im Peer-To-Peer-Netzwerk. Zentrale Teile des Buches besch„ftigen sich mit dem Einsatz von Windows95- Arbeitsstationen in Netz- werken unter Windows NT, NetWare, IBM LAN-Manager und vines. Der Leser erf„hrt, wie Windows 95 in der jeweiligen Umgebung installiert und konfiguriert wird. Weitere wichtige Themen, die in dem Buch abgehandelt sind: Drucken im Netzwerk, Remote Access, Online-Dienste und die Anbindung an das Internet. Da Windows 95 mit TCP/IP ein recht komplexes Protokoll untersttzt, ist diesem Protokoll abschlieáend ein eigenes Kapitel gewidmet. 3.25.11 Buch ber FDDI ----------------------- DNF99952 Volker Dudler: FDDI Netzwerke Von der Technik zum Management Huethig Verlag ISBN 3-7785-2287-6 3.25.12 NetBIOS Buch --------------------- DNF99953 Inside NetBIOS J. Scott Haugdahl Architecture Technology Corporation ISBN 0-939405-008 144 DM 3.25.13 Zeitschriften ---------------------- DNF98954 Zeitschriften mit Schwerpunkt Netzwerke und vor allem Netware: LanLine AWi Verlag (Aktuelles Wissen) erscheint monatlich, 148 DM/Jahr http://www.lanline.de Novell Connection http://www.ncmag.com/ auch in Papierform erh„ltlich Novell Research Appnotes http://developer.novell.com/research/appnotes/ amerikanisch, 150 Dollar pro Jahr, 12 Ausgaben, sehr technisch, iX Heise Verlag http://www.ix.de/ eher eine Unix Zeitung c't Heise Verlag http://www.heise.de/ct/ gute und tiefgrndige Grundlagenartikel ansonsten relativ wenig zu Netware Verweis: http://www.fachzeitung.com 3.25.14 Windows 95 im Netz --------------------------- DNF99955 Microsoft Windows 95 im Novell Netzwerk Redmond's technology publishing 1997 Microsoft Anwender Training ISBN 3-932575-39-3, 141 Seiten, 36,90 DM Helmut + Manfred Tornsdorff: Windows 95 im Novell Netzwerk Carl Hanser Verlag 1996 ISBN 3-446-18682-4, 454 Seiten + CD, 69,00 DM 3.25.15 Bcher zu NetWare 5 ---------------------------- DNF99956 NetWare 5 Kompendium. ( NM) Matthias Edelmann / Gebundene Ausgabe Preis: DM 99,95 (immer noch nicht erschienen) NetWare 5.0. ( NM) Eric Tierling / Gebundene Ausgabe Preis: DM 119,90 (immer noch nicht erschienen) Mastering Netware 5 James E. Gaskin Gebundene Ausgabe - 1562 Seiten (September 1998) Sybex Inc; ISBN: 078212268X bis jetzt nur in Englisch, scheint auch nicht optimal auf Netware 5 umgeschrieben worden zu sein 3.25.16 Bcher ber NDS ------------------------ DNF98957 Peter Kuo/Jim Henderson "NDS Troubleshooting" Markt & Technik Buch- u. Software-Verlag GmbH ISBN 3-8272-5009-9 455 Seiten, 1995 59,- DM Scheinbar gibt es dieses Buch nicht mehr. Inhalt: NDS nutzen und verwalten, Planung, Zeitsynchronisierung bei mehreren Servern, NDS-Zugriffsrechte, NDS sichern und zurckspielen, Grundlagen der NDS-Fehlersuche und - behebung, alle Fehlermeldungen im šberblick. Thomas, Blair W. "Novell's Four Principles of NDS Design" (nur englische Ausgabe) International Thomson Pub. ISBN ??? ? Seiten, 199? 82,- DM Sehr gutes Buch zum Verst„ndnis der Novell Directory Services 3.25.17 NetWare 6 Buch ----------------------- DNF01314 Von Novell Press gibt es das Buch "Netware 6 Networking", welches in Deutschland im mitp-Verlag erschienen ist. Dort sind drei CDs dabei: . Netware 6 Demoversion mit einer 5-User Lizenz . Digital Airlines-Demo . Netware 6 Online-Doku Visio Solutions Pack fr NDS (30-Tage Demo) Visio Professional 5.0 Test Drive (30-Tage Demo) Die Netwareversion hat "kein Verfallsdatum und kann jederzeit installiert werden". Folgende Einschr„nkungen auf der Buchrckseite: "Bitte beachten Sie, daá die im Buch beigelegte Lizenz in einem neuen NDS eDirectory-Baum installiert werden muá." Weitere Einschr„nkungen sind nicht erw„hnt. Das Buch hat die ISBN 3-8266-0917-4 und kostet 75,- Euro. 3.26 alte Tipps ================ 3.26.1 Vorwort 3.26.2 ide.dsk und LBA-Modus 3.26.3 Umleiten von COMx ins Netz 3.26.4 kein SYS:LOGIN Verzeichnis mehr vorhanden 3.26.5 "Synthetic time" bei NetWare 5.0 3.26.6 Mac-Client in Netware 3.x einbinden 3.26.7 Netware 5 und NW4MAC 3.26.8 Windows 3.1x im Novellnetz 3.26.9 Windows 3.x Treiber bei Serverinstallation 3.26.10 Windows 3.1x im Netware Netz 3.26.11 Environment unter Windows 3.1x weg 3.26.12 Windows 3.1x auf dem Netzwerk 3.26.13 anderer DOS-Prompt unter Windows 3.1x 3.26.14 Drucker an Arbeitsstation 3.26.15 Žnderungen in Windows 3.1x einschr„nken 3.26.16 Netware & Windows 3.1x Tips 3.26.17 Mailing System NW 3.12 3.26.18 Faxware 4 mit NW 4.x 3.26.19 FaxWare: Abend bei Protokollierung 3.26.20 Remote Booten von WIN95 3.26.21 PServer unter Win95 3.26.22 ARCserve 5.x 3.26.23 Zugriff auf Laufwerk A: bei NT Client 3.26.24 Please wait while ... 3.26.25 Fileserver-Resourcen 3.26.26 ZENworks Installation 3.26.27 PMAIL Mailformat 3.26.28 Cheyenne Faxserve 3.26.29 Faxware 5 3.26.30 Winword und Novell 3.26.31 mehr als 8 Connections im Netz 3.26.32 ODI-Treiber 3.26.33 NETX zeigt DOS 6.0 statt 6.2 an 3.26.34 OS/2 Requester 3.26.35 Druckprobleme nach SP2 fr NW-Client 4.6 3.26.36 "." und ".." auf Netware Server !? 3.26.37 FILES= oder FILE HANDLES= beim DOS-Client 3.26.38 ATTACH 3.26.39 Jahr2000 Probleme mit NetWare 4.1x 3.26.40 Client32 und Office Probleme 3.26.41 Anmeldung an mehreren Trees 3.26.42 Jumperbelegung S&K G-16 3.26.43 Jumperbelegung Longshine LCS 8634 3.26.44 Jumper Setting der WD8003 3.26.45 Adaptec 1542B Jumperbelegung 3.26.46 Jumper fr NE2000 3.26.47 Neues Adaptec BIOS 3.26.48 Probleme mit NW51SP3 3.26.49 ferrariFax 3.26.50 Ferrari Fax und Client32 3.x 3.26.51 SFT III Server herunterfahren 3.26.52 ARCserve4 mit mehr als 16 MB RAM 3.26.53 Netware 2.x 3.26.54 Win95 als Netware Server 3.26.55 Token-Bus/-Ring 3.26.56 AVM-B1 Karte 3.26.57 Erweiterungskarten auf IRQ 15 3.26.58 IBM DFRS Platte unter Netware 3.26.59 diverse Unvertr„glichkeiten 3.26.60 Netzwerkkarten 3.26.61 Win95: IP Konfiguration konnte nicht gelesen werden 3.26.62 NT Client32 und keine Queues 3.26.63 Probleme des ARCserve 6.1 Managers 3.26.64 Online Abend Analysis 3.26.65 Remote Boot mit Client32 3.26.66 Beenden von NES bringt NW 5.0 Server zum Absturz 3.26.67 Erdung des BNC LANs 3.26.1 Vorwort --------------- DNF02432 Alle Tipps zu „lteren Produkten wie Netware 2.2, Windows 3.x oder OS/2 sammle ich hier, da manche gerade wegen des Alters dieser Produkte Tipps und Tricks wieder vergessen oder nie geh”rt haben. Manchmal braucht man sie dann aber doch. Links . (noch keine) 3.26.2 ide.dsk und LBA-Modus ----------------------------- DNF01286 > Ich habe eine 1GB Platte von einem Rechner mit LBA-mode in > einen 386 mit IDE (bis 512 MB) eingebaut. > Das geht gut, bis jemand auf den Bereich ber 512 MB zugreift. Hatten Sie die Platte nach der Aktivierung des LBA-Modus neu partitioniert? Durch den LBA-Modus l„uft die Platte evtl. mit anderen Parametern, die der IDE.DSK nicht erkennen kann und deshalb Fehler macht. 3.26.3 Umleiten von COMx ins Netz ---------------------------------- DNF02428 Viele Programme wie „ltere Versionen von AutoCAD erlauben nur das Drucken bzw. Plotten auf serielle Schnittstellen. Diese k”nnen nicht gecaptured werden. Allerdings gibt es hier einen Trick: Man schreibt vom Programm aus in eine Datei mit dem Namen PRN (alternativ LPT1, LPT2, LPT3). Diese Schnittstelle muá zuvor entsprechend gecaptured sein. Bei Autocad bleibt dieses Drucken in eine Datei inkl. "Dateiname" gespeichert. 3.26.4 kein SYS:LOGIN Verzeichnis mehr vorhanden ------------------------------------------------- DNF01288 Obiges kann z.B. passieren, wenn Sie das bei NW 3.11 mitgelieferte Syscon verwendet haben und ein Trustee auf sys:login vergeben wollten und beim Verzeichnisnamen "SYS:\LOGIN" eingetippt hatten. (Mit \ nach dem Doppelpunkt) Nach einer etwas komischen Warnung wird das Verzeichnis inklusive aller Dateien einfach gel”scht. Diese lassen sich auch mit SALVAGE nicht mehr zurckholen. Dieser Bug ist seit dem SYSCON Version 3.68 (aus der NW 3.12) beseitigt. Man kann das SYS:LOGIN Verzeichnis dann einfach wieder per Hand neu ein- richten. Danach muá der Server neu gebootet werden. Eventuell reicht es sogar, das Volume SYS: zu dismounten und wieder neu zu mounten, damit Netware das manuell erstellte LOGIN Verzeichnis erkennt. 3.26.5 "Synthetic time" bei NetWare 5.0 ---------------------------------------- DNF99747 Der Fehler "Synthetic time" oder "Synthetische Zeit", der bei NetWare 4.x vor allem bei manuellen Uhrzeit„nderungen auftritt, erscheint bei der NetWare 5.0 ohne Service Pack 3 auch aufgrund eines Zeitzonenproblemes, das in der TID 10011030 erkl„rt wird. NetWare 5.0 Server mit einer Zeitzone ”stlich von GMT (UTC), d.h. Europa, Mittlerer Osten und Asien melden nach dem Neustart diesen "Synthetische Zeit" Fehler, bis der Unterschied zur GMT Zeit vorbei ist. In Europa handelt es sich dabei um eine Stunde. Der Fehler ist rein kosmetischer Natur und sollte keinen Grund zur Besorgnis darstellen. Das "Reparieren" dieses Fehlers, wie er in dem Tip bei Netware 4.x beschrieben ist, sollte nicht durchgefhrt werden! Installieren sie statt dessen den aktuellen Service Pack, der das Problem behebt. 3.26.6 Mac-Client in Netware 3.x einbinden ------------------------------------------- DNF01291 Eine recht alte L”sung ist die Netware for MacIntosh. Bei NW 3.x und 4.x war eine 5-User Version enthalten. Diese Version muá nur soviele User untersttzen, wie man Macs ins Netz h„ngen will. Wenn man in den Mac's bereits Ethernet-Karten (was gegenber Appletalk performancem„áig deutlich berlegen ist) drinhat, braucht man auch nur eine Karte im Server und folgende Schritte: 1. An der Server Console: LOAD MAC 2. An der Server Console: ADD NAMESPACE MACINTOSH TO 3. LOAD INSTALL 4. PRODUCT OPTIONS ausw„hlen 5. drcken 6. Diskette mit Netware for Macintosh in Laufwerk A: einlegen 7. Alle Anweisungen am Bildschirm befolgen. Auf dem Mac die Netzwerksoftware installieren. (Bei System 7.5 geht das ber den Installer.) Im Apfel-Menue das Programm "Auswahl" anklicken. Dann "AppleShare" ausw„hlen. Dann Ihren Server anklicken, Login-Name und Passwort eingeben. In der dann erscheinenden Dialogbox das/die Volumes anklicken, mit dem gearbeitet werden soll. (Es erscheinen alle Volumes, die Sie vorher mit ADD NAMESPACE MACINTOSH ... bearbeitet hatten.) Wenn Sie m”chten, daá beim n„chsten Systemstart automatisch auf das NetWare Netz zugegriffen werden soll, einfach die gewnschten Volumes ankreuzen, das Feld "Name und Kennwort sichern" anw„hlen und fertig. 3.26.7 Netware 5 und NW4MAC ---------------------------- DNF01377 NW4MAC ist nicht fr NW5 vorgesehen. Das Produkt war zwischendurch als "End of Life" eingestuft und ist daher nicht in NW5 enthalten. Novell hat fr Mac-Clients ursprnglich den MacIPX-Client in NW5-Umgebungen vorgesehen. Nur machen bei der Client-Version 5.11 nach wie vor diverse Bugs von Adobe- Programmen Žrger, so daá AFP fr Macs sicher die bessere Wahl ist. Fr NW4.2, in der NW4MAC auch nicht mehr enthalten war, kann man es heute noch von Novell herunterladen: Novell Patch nwmac.exe. Bei NW5 hat sich jedoch soviel ge„ndert, daá NW4MAC nicht ohne Probleme zum Laufen zu bringen ist. 3.26.8 Windows 3.1x im Novellnetz ---------------------------------- DNF01293 Unsere Kunden bekommen ein Windows auf's Netz - im Verzeichnis SYS:WIN31 (mit einem Search-Map versehen) wird mit SETUP /A alles installiert. Jeder Benutzer hat ein User-Verzeichnis (i. d. Regel mit MAP ROOT G:=SYS:USER/%LOGIN_NAME% gemappt). Hier richte ich mir in meinem eigenen G:- Laufwerk mit SETUP /N die erste Win-Version im Verzeichnis G:\WIN31 ein. Mein Ziel bei Win-Installationen ist immer folgendes: der Anwender soll zwar alles N”tige zur Verfgung gestellt bekommen, aber er soll so gut wie nichts verstellen k”nnen. Auf die Weise kann er davon ausgehen, daá er beim n„chsten Start von Windows alle Fenster so vorfindet, wie er es gewohnt ist - wenn man weiá, welches Unheil unerfahrene "Maus-Klicker und -Schieber" so auf dem Desktop anrichten k”nnen, ist das immer gut zu wissen. Jetzt installiere ich erstmal alle notwendigen Grafiktreiber. Auch werden alle Gruppen angelegt, die n”tig sind. So schmeiáe ich aus der Hauptgruppe fast alles 'raus, lege mir eine Gruppe "Supervisor" an und erstelle eine Gruppe "Programme", in die sp„ter alle Programme reinkommen. Ich lege auf dem Server ein Verzeichnis SYS:INI an. In diesem Verzeichnis wird fr jeden Grafiktreibertyp ein Verzeichnis angelegt. Bspw.: SS8X6 fr SpeedSTAR 800x600 usw. In diese Verzeichnisse (darauf haben alle Lesezugriff), kommen die gemeinsam genutzten Gruppen-Dateien (*.GRP). Im Verzeichnis INI lege ich fr jeden Benutzer eine PROGMAN.INI als %LOGIN_NAME%.PRG an. Im Login-Script wird jetzt fr jede Station - abh„ngig von der Grafikkarte - ein MAP ROOT J:=SYS:INI\ mit anschlieáendem COPY J:\*.GRP G:\WIN31 gemacht. In den *.PRG-Dateien in SYS:INI kann man wunderbar editieren, welcher Benutzer welche Gruppe sehen soll und wo die liegen soll (die PRG-Datei holt er sich beim Aufruf von Windows). Jeder Benutzer hat in G:\WIN31 eine AUTOSTART- und eine PRIVAT-Gruppe. Alle anderen kommen immer wieder von J: - so ist sichergestellt, daá auch die Gruppen immer gleich bleiben. Wozu die GRP's fr jede Grafikkarte? Weil Win sonst jedesmal die GRP-Dateien an den jeweiligen Treiber anpassen muá - das kostet Zeit. Jetzt kommt die WIN.INI aus meinem Verzeichnis auch ins INI-Verzeichnis. Die SYSTEM.INI kommt als %STATION%.SYS ins INI-Verzeichnis, wobei im LOGIN-Script fr jede Station mit SET STATION=P_STATION <<4 eine eindeutige Veriable gesetzt wurde (die enth„lt die letzten 8 Ziffern der Ethernet-ID). Die SPART.PAR-Datei (die den Verweis auf die stationsabh„ngige Auslagerungsdatei auf C: enth„lt, kommt ebenfalls als %STATION%.PAR ins INI-Verzeichnis. Im INI-Verzeichnis liegen also demnach: Die PROGMAN.INI fr jeden Benutzer Die SYSTEM.INI fr jede Station Die SPART.PAR fr jede Station Die WIN.INI des Supervisors. Jetzt wird erstmal der ganze Kram aus meinem G:\WIN31 fr jeden Benutzer kopiert - jeder erh„lt also ein G:\WIN31. Natrlich ohne meine eigenen Gruppen. Nur mit der leeren AUTOSTART und PRIVAT-Gruppe. Ab hier gibt es zwei M”glichkeiten: entweder legt man auch fr jeden Benutzer eine eigene WIN.INI in INI ab (einfach...), oder man erzeugt eine, in der beim Start von Windows einige Stellen fr den jeweiligen Benutzer ausgetauscht werden. Im ersteren Fall hat man den Nachteil, daá es Zeit kostet, Žnderungen an den INI-Dateien fr alle 120 Benutzer durchzufhren. Im letzteren Fall hat man das Problem, das es irre viel Gefummel ist, bis es l„uft. Danach ist's aber sehr einfach, kurz mal was an der WIN.INI zu machen... > Interessant w„ren die Batches, mit denen Windows aufgerufen wird. Wenn man obiges gelesen hat, versteht man vielleicht auch dieses (die umfangreiche Version mit nur einer WIN.INI): @echo off cls echo. ncopy H:\INI\WIN.INI I:\WIN31\WIN.INI >nul rem hier wird die WINI.INI nur erstmal kopiert ncopy H:\INI\%LOGIN_NAME%.PRG I:\WIN31\PROGMAN.INI >nul rem die eigene PROGMAN.INI ncopy H:\INI\%STATION%.SYS I:\WIN31\SYSTEM.INI >nul rem die stationsabh„ngige SYSTEM.INI ncopy H:\INI\%STATION%.PAR I:\WIN31\SPART.PAR >nul rem die stationsabh„ngige SPART.PAR ncopy H:\INI\%STATION%.CTR I:\WIN31\CONTROL.INI >nul rem auch die muáte ich bei einem Kunden variabel gestalten, rem da die Grafiktreiber unterschiedliche Farben machten ncopy J:\*.GRP I:\WIN31 >nul rem da kommen die Gruppen flag I:\WIN31\SPART.PAR RO >nul rem noch ein Schreibschutz drauf. Die SPART.PAR muá brigens rem auf jedem PC einmalig unter Windows erstellt werden I: rem hier ist das Userverzeichnis I: und nicht G: wie oben if %STATION% == 12345678 goto WS01Config if %STATION% == yyyyyyyy goto WS02Config .... if %STATION% == xxxxxxxx goto WS07Config if %STATION% == zzzzzzzz goto WS08Config rem je nach Station gehts jetzt weiter rem (die Env.-Var %STATION% wird im LOGIN-Script gesetzt). :WS01Config rem USERNAME rem damit man sp„ter noch weiá, wer an dem Platz sitzt cd \win31 rem ins eigene Userverzeichnis wechseln QR Commit0 device= win.in* >nul QR Commit1 Panasonic win.in* >nul QR Commit2 KX-P4450i,PCL4X,LPT1: win.in* >nul QR Anschluss LPT1 win.in* >nul rem ich habe in der WIN.INI die Variablen "Commit0", "Commit1", rem "Commit2" und "Anschluss" gesetzt. Die werden vom Programm rem QR (ein Stringtauscher - mehr dazu weiter unten!) bersetzt in rem das, was hinter der Varible steht, also "Commit1" -> "Panasonic" rem - womit ich fr jeden Benutzer unterschiedliche rem Druckervoreinstellungen machen kann. QR Col1 64 win.in* >nul QR Col2 128 win.in* >nul QR Col3 255 win.in* >nul QR Col4 224 win.in* >nul rem Hier noch ein paar Farbwerte... cd \ goto WindowsStart :WindowsStart rem Hier geht's dann los! win31 %1 rem Windows starten (die WIN.COM im userverzeichnis heiát WIN31.COM!) cls echo. i: cd\win31 copy SYSTEM.INI I:\WIN31\INI\%STATION%SYS.INI >nul copy CONTROL.INI I:\WIN31\INI\%STATION%CTR.INI >nul copy WIN.INI I:\WIN31\INI\%LOGIN_NAME%.INI >nul copy PROGMAN.INI I:\WIN31\INI\%LOGIN_NAME%.PRG >nul rem Damit man zur Not Žnderungen an den INI-Dateien nicht einfach rem durch einen Windows-Neustart berschreibt... Da muá man aufpassen! dir J:\*.GRP /B >DELETE.IT xdel @DELETE.IT /N >nul rem Damit werden wieder alle GRP-Dateien gel”scht. del DELETE.IT >nul del SYSTEM.INI >nul del WIN.INI >nul del CONTROL.INI >nul del PROGMAN.INI >nul rem Damit ist das Verzeichnis beim User wieder total jungfr„ulich! cd.. flag I:\WIN31\SPART.PAR RW >nul del I:\WIN31\SPART.PAR >nul echo. Die andere Veriante (mit vielen WIN.INI's) s„he etwa so aus: @echo off cls echo Der Start von Windows 3.1 wird vorbereitet... echo. flag g:\windows\spart.par rw >nul ncopy f:\win31\ini\%LOGIN_NAME%.ini g:\windows\win.ini >nul ncopy f:\win31\ini\%LOGIN_NAME%.prg g:\windows\progman.ini >nul ncopy f:\win31\ini\%P_STATION%.ini g:\windows\system.ini >nul ncopy f:\win31\ini\%P_STATION%.par g:\windows\spart.par >nul ncopy j:\*.grp g:\windows >nul flag g:\windows\spart.par ro >nul win31 %1 cls echo Windows 3.1 wird beendet... echo. ncopy g:\windows\system.ini g:\windows\%P_STATION%.old >nul ncopy g:\windows\win.ini g:\windows\%LOGIN_NAME%.old >nul echo. 3.26.9 Windows 3.x Treiber bei Serverinstallation -------------------------------------------------- DNF01294 Windows kopiert bei Netzwerkinstallationen von Windows 3.x bei herk”mmlicher Installation zwar die (Video-)Treiber, aber packt sie nicht aus. Windows kann diesen gepackten Treiber natrlich nicht laden und meldet, daá die Datei besch„digt sei. Abhilfe: Mit dem Utility EXPAND, das bei Windows dabei sein sollte, die Treiber von Diskette in ein temp Verzeichniss expandieren/kopieren. Rechte auf das gemeinsame Windows Verzeichnis bekommen und die Treiber reinkopieren. Die Datei OEMSETUP.INF in OEMx.INF, wobei x eine Zahl ist, umbenennen und ebenfalls reinkopieren. Jetzt einfach einen OEM Treiber installieren und als Quelle das gemeinsame Windowsverzeichniss angeben. Damit klappt es. 3.26.10 Windows 3.1x im Netware Netz ------------------------------------- DNF94865 Eigentlich ist Win 3.1x unter Netware kein Problem, man muá sich nur vorher im klaren sein, was man auf dem Server und was an der Station vorhanden sein soll. Sollen die Nutzer an verschiedenen Stationen arbeiten k”nnen, braucht Windows vom lokalen Rechner die entsprechenden Hardware-Infos (i.A. System.Ini). Auf der anderen Seite sollten dann die User-abh„ngigen Daten (so ziemlich alle anderen Inis, Group-Dateien usw.) nur fr den jeweiligen Nutzer verwendbar sein. Mein Vorschlag w„re ein Server-basierter Betrieb mit ca. 100kB lokal, je ca. 1 MB auf dem User-Verzeichnis des Servers (pro User) und ca. 40-50 MB je nach Anzahl der Workstations und Konfigurationen (alle Treiber mssen dann zentral vorhanden sein) auf einem zentralen Serververzeichnis. Nachteil: geringfgig langsamer als bei Betrieb von der lokalen Platte (bei 486er egal), relativ groáer Platzbedarf auf dem Server und ohne zus„tzlichen Aufwand kann der gleiche User sich mit Windows nur an einer Station einloggen. Vorteil: Zentrale Wartung der Treiberdateien (OEMSETUP.INF muá allerdings bearbeitet werden), zentrale Datensicherung, ausreichende Transparenz fr den Standard- User, zentrales Backup. 3.26.11 Environment unter Windows 3.1x weg ------------------------------------------- DNF01296 Wenn unter Windows 3.1x das Netzwerk (Novell Shell 3.26 und h”her bzw. Netware 3.xx) im Windows-Setup nicht eingetragen ist oder uralte Treiber verwendet werden, sind in einen DOS-Task alle Environment-Variablen verschwunden (also z.b PATH etc.). Die letzten Treiber fr Windows 3.1x finden Sie unter NWDLLx.* und WINDRx.* im Internet oder bekannten Mailboxen, zur Not tun es auch die Versionen aus dem Archiv WINUP9.EXE. 3.26.12 Windows 3.1x auf dem Netzwerk -------------------------------------- DNF01297 1. Alle Win-Disketten wie im Handbuch beschrieben in ein Verzeichnis F:\WIN3x expandiert, alle Files auf RO gesetzt und das Verzeichnis im Login-Script mit MAP S1:=F:\WIN3x gemappt. 2. Fr jeden Benutzer ein Homeverzeichnis F:\HOME\benutzername gesetzt und diese im Login-Script mit MAP ROOT G:=SYS:HOME\%LOGIN_NAME gemappt. 3. Die einzelnen Windows-Versionen mit SETUP USER installiert. Und zwar im Verzeichnis \HOME\benutzername\WINDOWS. Auf dieses Verzeichnis habe ich einen Pfad S2:=G:\WINDOWS gesetzt. 4. Ein Verzeichnis F:\USER angelegt. In dieses Verzeichnis kommen gesammelt die WIN.INI's aller Benutzer, jeweils mit dem Namen %LOGIN_NAME.INI versehen. Alle Benutzer haben nur Leserechte in diesem Verzeichnis. Im Login-Script DOS SET LOGIN = %LOGIN_NAME gesetzt. Wichtig: LOGIN_NAME darf max. 8 Zeichen lang sein, sonst muá der Name im Login-Script gekrzt werden (so nach dem Motto IF LOGIN_NAME = "WAHNSINNSKOMIKER" DOS SET LOGIN = "KOMIKER" END 5. Ein Verzeichnis F:\STATION angelegt. Hier kommen die stationsabh„ngigen SYSTEM.INI's rein. Jeweils mit dem Namen %STATION_ID.INI versehen. Im Login- Script setze ich eine Variable ber z. B. IF P_STATION == "000884654673" THEN DOS SET STATION = "84654673" END šber diese Variable kann sp„ter die entsprechende SYSTEM.INI beim Start von Windows aus F:\STATION geholt werden. 6. Auf jeder Station eine Swap-Datei von 10000 KB eingerichtet. Die SPART.PAR im Windows-Verzeichnis in "stationsnummer.PAR" umbenannt und dann auch ins F:\STATION kopiert. Da die schreibgeschtzt im Windows-Verz. liegt, muá man damit etwas aufpassen. 7. Eine Batchdatei WINX.BAT geschrieben: rem Die wichtigen Dateien holen ncopy F:\USER\%LOGIN%.INI G:\WINDOWS\WIN.INI >nul ncopy F:\STATION\%STATION%.INI G:\WINDOWS\SYSTEM.INI >nul flag G:\WINDOWS\SPART.PAR RW ncopy F:\STATION\%STATION%.INI G:\WINDOWS\SPART.PAR >nul flag G:\WINDOWS\SPART.PAR RO rem Windows starten win /3 rem Sicherheitshalber nach dem Beenden von Windows die jetzt eventl. rem ge„nderten INI's retten ncopy G:\WINDOWS\WIN.INI G:\WINDOWS\WIN.OLD ncopy G:\WINDOWS\SYSTEM.INI G:\WINDOWS\SYSTEM.OLD 8. Im Verzeichnis STATION habe ich noch fr jede Grafikkarte/Aufl”sung ein Verzeichnis \GROUPS angelegt (also GROUPS1 fr die Benutzer der SpeedSTAR in 800x600, GROUPS2 fr SpeedSTAR in 600x400 und GROUPS3 fr Paradis mit 800x600). In diesen Verzeichnissen liegen die Gruppendatei der Gruppen, die von den Benutzern nicht ge„ndert werden drfen. Hier kommt nur der Supervisor ran. 9. Im Login-Script je nach Grafikkarte der Station ein Verzeichnis H:=SYS:\STATION\GROUPSx gemappt. Dann muá in der PROGMAN.INI jedes Benutzers der Pfad auf diese Gruppen natrlich noch per Hand gesetzt werden. Dieser ist dann aber unabh„ngig von der jeweiligen Grafikkarte, da die Gruppen ber das gemappt Laufwerk H: gefunden werden. Aufpassen bei der Gruppe Zubeh”r. Wegem dem Umlaut sollte man den Gruppennamen umbenennen. Der Vorteil, Gruppen, INI's etc. in jeweils einem Verzeichnis zentral zu lagern liegt auf der Hand: Žnderungen, die berall durchzufhren sind, werden etwas vereinfacht, da man nicht durch 1000 Verzeichnisse huschen muá. Man kann dann ganz gut in allen INI's die Žnderungen mit einem Editor durchfhren. 3.26.13 anderer DOS-Prompt unter Windows 3.1x ---------------------------------------------- DNF01298 Ich setze im System-Login-Script oder in der AUTOEXEC.BAT die DOS- Umgebungsvariable WINPMT auf [WIN] $P$G. Wenn ich unter Windows im DOS- Vollbild arbeite, erscheint dann [WIN] F:\> als Prompt. Dadurch vergesse ich nicht, daá Windows noch im Hintergrund arbeitet. 3.26.14 Drucker an Arbeitsstation ---------------------------------- DNF01299 Falls beim Starten von Windows 3.1x ein oder mehrere Fenster mit der Meldung "Restoring irgendwelche Devices" erscheint, sind permanente Captures oder Mappings mit NWUser.Exe oder dem Dateimanager eingetragen worden. Da diese Mappings die normalen Mappings aus dem Login Script berschreiben, sollten Sie diese l”schen und Laufwerke und Drucker einheitlich im Login Script mappen und capturen. Sie k”nnen diese mit NWUser oder in der Win.Ini im Abschnitt [Network] l”schen. 3.26.15 Žnderungen in Windows 3.1x einschr„nken ------------------------------------------------ DNF01300 In der PROGMAN.INI kann der Abschnitt [restrictions] hinzugefgt werden. [restrictions] NoRun= NoClose= NoSaveSettings= NoFileMenu= EditLevel= NoRun=1 schaltet den "Ausfhren"-Befehl im Datei-Menue ab. Der "Ausfhren" Befehl erscheint grau (d.h. nicht aufrufbar) im Datei-Menue und der Anwender kann vom Programmmanager nur Programme starten, die als Symbole in den Gruppen erscheinen. NoClose=1 schaltet den "Windows beenden"-Befehl im Datei-Menue ab. Der Anwender kann den Programmmanager nicht ber das Datei-Menue oder ber das System-Menue oder mit ALT+F4 verlassen (der "Windows beenden"-Befehl und der "Schlieáen"- Befehl sind grau. NoSaveSettings=1 schaltet den "Einstellungen beim Beenden speichern" Befehl im Optionen Menue ab. Der "Einstellungen beim Beenden speichern" Befehl ist im Optionen-Menue grau und alle Žnderungen, die der Anwender bei der Darstellung von Windows und bei den Symbolen macht, werden nicht gespeichert. Diese Einstellung berschreibt die SaveSettings= Einstellung im [Settings] Abschnitt der PROGMAN.INI Datei. NoFileMenu=1 entfernt das Datei-Menue aus dem Programmmanager. Alle Befehle dieses Menues sind nicht mehr verfgbar. Die Anwender k”nnen nur die Anwendungen aus den Gruppen mit Doppelklicken oder der EINGABETASTE starten. Wenn Sie den Befehl "Windows beenden" nicht zus„tzlich abgeschaltet haben (NoClose=1), k”nnen die Anwender Windows ber das System-Menue und ber ALT+F4 immer noch verlassen. EditLevel=n aktiviert Einschr„nkungen, was die Anwender im Programmmanager ver„ndern drfen. Sie k”nnen einen der folgenden Werte fr n bestimmen: 1. erlaubt dem Anwender, alle Žnderungen zu machen (Dies ist der Standardwert). 2. verhindert, daá der Anwender Gruppen erzeugt, l”scht oder umbenennt. Bei dieser Einstellung sind die "Neu", "Verschieben", "Kopieren" und "L”schen" Befehle im Datei-Menue nicht verfgbar, wenn eine Gruppe angew„hlt ist. 3. enth„lt alle Einschr„nkungen von EditLevel=1 und hindert den Anwender zus„tzlich Programmsymbole zu erstellen oder zu l”schen. Bei dieser Einstellung sind die "Neu", "Verschieben", "Kopieren" und "L”schen" Befehle im Datei-Menue berhaupt nicht verfgbar. 4. enth„lt alle Einschr„nkungen von EditLevel=2 und hindert den Anwender zus„tzlich die Befehlszeile der Programme zu „ndern. Bei dieser Einstellung kann der Text in "Befehlszeile" im Dialogfeld "Programm- eigenschaften" nicht ge„ndert werden. 5. enth„lt alle Einschr„nkungen von EditLevel=3 und hindert den Anwender zus„tzlich irgendeine Information zu den Programmsymbolen zu „ndern. Bei dieser Einstellung kann keiner der Bereiche im Dialogfeld "Programm- eigenschaften" ge„ndert werden. Der Anwender kann das Dialogfeld sehen, aber alle Bereiche erscheinen grau. Um die Befehle wieder einzuschalten oder die EditLevel=Einschr„nkungen wieder rckg„ngig zu machen, entfernen Sie die entsprechende Einstellung aus der PROGMAN.INI Datei oder setzen Sie den Wert auf 0. Quelle: Microsoft Corporation, Microsoft Windows, Seiten: 227-229, Die technische Referenz 3.26.16 Netware & Windows 3.1x Tips ------------------------------------ DNF01301 Windows 3.1x NetWare Troubleshooting Tips 1. In the Windows SYSTEM.INI file, verify the following settings: Under the [boot] section header: network.drv=netware.drv Under the [386Enh] section header: network=*vnetbios,vnetware.386,vipx.386 2. Update to the latest NetWare drivers, a minimum level of IPXODI v2.10 and NETX v3.32 or VLM v1.10 for proper support of the Windows 3.1 environment. 3. Check for duplicate copies of the NWPOPUP.EXE, VNETWARE.386, VIPX.386 and NETWARE.DRV files. 4. Verify that the NETWARE.DRV file is at least 125,000 bytes in size. 5. Use WINSTART.BAT with care. There is a bug with WINSTART.BAT processing under Windows 3.1 on some PCs, which can cause Windows to hang-up when exiting. 6. In your NET.CFG (or SHELL.CFG) file, be sure to allocate plenty of file handles. FILE HANDLES=80 is a recommended minimum. 7. Novell recommends including the statement "TimerCriticalSection=10000" under the [386Enh] section header of SYSTEM.INI when using VIPX.386 v1.15 or higher. Compiled by Brett Warthen (Infinite Technologies) Fourth Edition: 8.7.94 3.26.17 Mailing System NW 3.12 ------------------------------- DNF94844 Das Mailsystem FirstMail von Novell ist eine abgespeckte Version des Freewareprogramms Pegasus Mail! Wichtiger Unterschied: Das Mailingsystem von Novell kann natrlich nur MHS ("Ist ja nicht schlimm; ein Basis-MHS wird ja mitgeliefert"). Doch man kann damit keine Mail an einen User auf einem anderen Server schicken. Dazu braucht man zus„tzliche MHS-Versionen. Pegasus Mail, das als DOS-, Windows- und Mac-Version erh„ltlich ist, hat diese Einschr„nkungen nicht, wird dauernd weiterentwickelt und ist zudem kostenlos. http://www.pmail.com 3.26.18 Faxware 4 mit NW 4.x ----------------------------- DNF01303 Faxware 4 HPCS l„uft unter Netware 4.11 nicht. Faxware 4 l„uft mit dem letzten Service Pack recht problemlos, allerdings funktioniert der Runtime Modus mit Netware 4.x nicht korrekt. Tobit untersttzt die Faxware 4 nicht mehr. Ein Update auf Faxware 5 ist m”glich, allerdings sollte beachtet werden, daá es bei der Faxware 5 keine Freilizenzen mehr gibt. Wenn bei Faxware 4 die Meldung kommt, man sei kein eingetragener FaxWare Benutzer, kann man das oft durch Neustart von FWNDS l”sen. Wenn dann aber auch an der Faxware Konsole (mit FWNDS gestartet) im entsprechenden Kontext keine NDS-Objekte mehr zu sehen sind, kann man das durch L”schen der Faxware NDS-Objekte l”sen: 1. Faxware entladen 2. Faxware NDS-Objekte l”schen: . Faxware User "Servername" . Faxware Valid Users "Servername" 3. Faxware neu starten 4. Bei Neustarten der Faxware wird man nun aufgefordert, sich mit Admin- Privilegien bei der NDS anzumelden, damit die Faxware-Objekte mit den entsprechenden Rechten neu erstellt werden k”nnen. 3.26.19 FaxWare: Abend bei Protokollierung ------------------------------------------- DNF01304 Es scheint so, als ob die FaxWare 5.11 und auch die Version 5.2 mit aktuellen Service Packs den folgenden Abend verursacht, wenn der Kommunikationsmonitor beim Postman und MAServer mitprotokolliert (DEB-Dateien): "Free called with memory block that has an invalid resource tag; Running Process POP3000". 3.26.20 Remote Booten von WIN95 -------------------------------- DNF01305 Die Untersttzung von remote-bootenden Workstations ber Boot-ROM und Boot- Image ist in Win95 integriert. Auf der Win95-CD ist unter \admin\reskit\helpfile das file Win95rk.hlp zu finden. Hier k”nnen Sie recht detailliert auch Anweisungen zur Generierung eines entsprechenden Boot-Images fr Netware entnehmen. 3.26.21 PServer unter Win95 ---------------------------- DNF01306 Man muá fr den Win95 Printserver einen zus„tzlichen Printserver einrichten. Den ersten Printer des neuen Printserver definierst Du mit Anschluss "Remote Parallel LPT1". Fr diesen Printserver darfst du das PSERVER.NLM nicht laden. Dann gehst Du an dem gewnschten Win95 Rechner mit Printagent in die Drucker- einstellungen und aktivierst den Remote Printer. Beim ersten Mal ist die Fehlermeldung "Druckerserverliste konnte nicht verarbeitet werden" normal. Wenn du die Pulldown Liste der Druckerserver aber nochmal anw„hlst, sollte der Druckerserver erscheinen. Daraufhin holst du dir den entsprechenden Printserver. Danach ist es am besten, den Rechner neu zu starten, denn das Einstellen des Printservers fhrt immer dazu, daá man aus dem Netz ausgeloggt wird. Damit sollte das ganze funktionieren. Der Printagent verbraucht allerdings eine zus„tzliche Userconnection am Server. 3.26.22 ARCserve 5.x --------------------- DNF95799 Wer unter Netware 3.1x die VLMs benutzt und bei ARCserve 5.01 ”fters Abstrze erlebt, muá den NDS.VLM laden, der bei Nutzung der Netware 3.1x standardm„áig in der NET.CFG mit ";" auskommentiert wird. Beim Laden von ARCserve (5 User Version) auf einem Netware Server mit einer 100 User Lizenz erscheint folgende Meldung: This Version of ARCserve runs only on a 5 User-System! Auf der Platte stehen die Daten von 100 Usern. ARCserve m”chte deshalb bei einer 100 User Lizenz von Netware auch mindestens eine 100 User Lizenz von ARCserve. 3.26.23 Zugriff auf Laufwerk A: bei NT Client ---------------------------------------------- DNF99675 Beim Netware Client fr NT 4.11a gibt es bei verschiedenen Novell Programmen in der DOS Box (z.B. FILER, NDIR und SYSCON) die Fehlermeldungen: Kein Datentr„ger in Laufwerk A: und Kein Datentr„ger auf /Device/Harddisk1/Partition1/ . Als Zwischenl”sung gibt es von Novell die Patchdatei Novell Patch nt411f4.exe (Gr”áe ca. 1 MB mit Fixes fuer 4.11+4.11a). Des weiteren soll zumindest der erste Fehler durch eine Žnderung der Registry behoben werden k”nnen: HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Windows\ErrorMode der Wert 0 steht fr LW: A. Nach dem Setzen auf 2 (fr Laufwerk C) war der Fehler verschwunden. Der neue Client 4.3 sollte diesen Fehler brigens nicht mehr aufweisen. 3.26.24 Please wait while ... ------------------------------ DNF99674 Client32 "Please wait while (process) retries request to (server)" Bei Computern mit dem Client32 erscheint manchmal diese Meldung, die besagt, daá der File Server die Anfragen des Arbeitsplatzes (noch) nicht verarbeiten kann. L„át man die Meldung einfach stehen, ist der File Server irgendwann wieder bereit und kann die nachfolgenden Anfragen wieder bearbeiten. Neben Hardwaredefekten sind die Hauptursachen dieser Meldung fehlerhafte Treiber der Netzwerkkarten auf Client- oder Serverseite oder Verkabelungs- probleme, in manchen F„llen auch Routing bzw. Switching Probleme. Diese Meldung erscheint haupts„chlich bei den Novell Clients, weil diese vor allem durch den Write Cache eine h”here Performance als die Microsoft Clients besitzen. Der Server ist dem Ansturm von Netzwerk Paketen einfach nicht gewachsen und macht kurze Pausen, bis er die Pakete wieder verarbeitet hat. Auf der Workstationseite sollte man sich um die neuesten NDIS Treiber fr den LAN Adapter kmmern und darauf achten, daá alle zus„tzlichen Protokolle wie NETBEUI entfernt werden, wenn sie nicht wirklich ben”tigt werden. Auf der File Server Seite sollte man die Patches aus der Minimum Patch List von Novell installiert haben und natrlich auch hier auf aktuelle LAN Treiber des Kartenherstellers achten. Dabei mssen Sie bercksichtigen, daá es zwei ODI-Spezifikationen 3.2 und 3.3 gibt. Je nachdem, welche ODI Version die Treiber der Netzwerkkarte(n) haben, mssen jeweils unterschiedliche Support- NLMs installiert werden (MSM, ETHERTSM und bei der neueren ODI 3.3 auch NBI). Beim Mischen der beiden ODI Spezifikationen treten meist Fehler mit undeklarierten Public Symbols auf. Auf dem File Server kann man zus„tzlich die Werte fr die "PACKET RECEIVE BUFFERS" h”hersetzen, auáerdem die "MAXIMUM CONCURRENT DISK CACHE WRITES" und die "MAXIMUM CONCURRENT DIRECTORY CACHE WRITES". Wenn die aktuellen Service Prozesse gleich der maximalen Service Prozesse sind, sollte man auch den Wert der "MAXIMUM SERVICE PROCESSES" verdoppeln. LAN Adapter, die auf dem "Decchip 21x40 Ethernet Controller" basieren (z.B. Karten von DEC selbst, SMC bei einigen Modellen, Adaptec/Cogent, Kingston, Accton und viele NoName Karten), scheinen besonders anf„llig fr diese Fehler zu sein. 3.26.25 Fileserver-Resourcen ----------------------------- DNF94581 Richtwerte fr die Fileserver-Resourcen: Ganz wichtig ist auf jeden Fall der Wert der Cache Buffers, die sollten ca. 50% haben. Bei unter 20 % wird es da schon sehr knapp und auch gef„hrlich fr die Stabilit„t. Ich kenne die folgenden Werte: . 30% in den Novell Unterlagen . 50% Netware Technote von Compaq . 70% Berichte in Lan Times und Compuserve 3.26.26 ZENworks Installation ------------------------------ DNF99821 Vor der Installation der Serverkomponenten sollten Sie einen Windows 9x (nicht NT!) Rechner mit dem ZENclient installieren (Dieser ist auf der CD enthalten und er bietet es auch in dem AutoRun-Programm an) Falls noch alte Workstationmanager-Objekte fr NT in dem Baum vorhanden sind, greifen diese beim neuen Client brigens nicht mehr, da wird es notwendig, eine neue NT-Workstationkonfiguration zu erstellen. Weitere Infos zu ZENworks gibt es von Alexander Lay unter http://www.nwadmin.de/. Eine sehr gute Seite mit Faq's, Artikeln, Einleitungen und Verweisen ist die Seite http://www.novell.com/coolsolutions/zenworks/index.html 3.26.27 PMAIL Mailformat ------------------------- DNF96848 Nachrichten legt PMAIL im Netz im Verzeichnis SYS:MAIL/user_id ab. Der Datei-Name setzt sich aus einer Zahl und der Extension .CNM zusammen. Das Datei-Format ist ASCII. Die Zeilen To: bis X-Mailer: werden von Pmail ausgefllt. Sie k”nnen aber z.B. mit EDIT genausogut manuell geschrieben werden. Setzt PMail I Schreibt der User ------------I------------------------- To: PETER From: "KLAUS Mueller " Date: 28 Jan 96 15:56:25 Subject: Test Reply-to: KLAUS X-mailer: Pegasus Mail v3.0 ------------I------------------------- Ausfhrliche Infos findet man im RFC 822. 3.26.28 Cheyenne Faxserve -------------------------- DNF99849 Aus der deutschen Website von Cheyenne: FAXServe 5 fr NetWare & GroupWise ist die erste und bisher einzige L”sung, in der die integrierten Faxfunktionen von Groupwise und das einfache Faxen vom Desktop aus popul„ren Windowsanwendungen heraus kombiniert werden. Tobit Faxware kann das brigens seit geraumer Zeit auch. Allerdings hat das FAXserve diverse Haken. Windows NT wird nicht untersttzt. Der Bitwareclient zeigt empfangene Faxe nur Schwarz auf Schwarz an (mit mehreren Rechnern und unterschiedlichen Grafikkarten getestet). Versenden geht auch nicht. Ob die Zusammenarbeit mit Groupwise klappt, kann ich nicht sagen. Auáerdem war es (in einem Fall) n”tig, das NLM zu patchen, das die Modembefehle "verwaltet". Obwohl FaxServe eigentlich mit Scripts arbeitet, sind einige Modembefehle fest in dem NLM hinterlegt. Ansonsten l„uft die Software sehr stabil, nur der Funktionsumfang ist deutlich geringer als bei der Faxware. Es ist z.B. nicht so einfach, Overlays zu benutzen (z.B. Firmenpapier als Hintergrund benutzen). Die Untersttzung von DOS Software ist ziemlich beschr„nkt, man muá fast zwangsweise ein groáes TSR benutzen. Die Faxware Befehle, die man in den Text einbetten kann, fehlen fast v”llig. 3.26.29 Faxware 5 ------------------ DNF99856 Wenn bei Benutzung der Faxware 5 oder David 5.11 der Abend General Protection Processor Exeption Error code / Running process: SystemScan Process auftritt, liegt der Fehler vermutlich an einer defekten Datei im Verzeichnis IMPORT\SYSTEM. Diese sollten Sie sicheren und testweise l”schen. Danach ist die Faxware oder David neu zu starten. 3.26.30 Winword und Novell --------------------------- DNF94862 Bei Word gibt es im Netzwerk immer wieder Probleme mit tempor„ren Dateien. Fr Winword 2.0 muá man den Pfad in der WIN.INI setzen: [Microsoft Word 2.0] DOC-path=F:\DOKU\DOC AUTOSAVE-path=F:\irgendwo INI-path=W:\WINWORD programdir=W:\WINWORD In WinWord 6.0 k”nnen diese Einstellungen alle in EXTRAS/OPTIONEN/DATEIABLAGE get„tigt werden. Auáerdem sollten auch im Umgebungsbereich (SET) die Verzeichnisse, auf die TEMP und TMP zeigen, existieren und die richtigen Rechte haben. 3.26.31 mehr als 8 Connections im Netz --------------------------------------- DNF94761 Laut install.exe des OS/2 Requesters fr den Eintrag "sessions=" im net.cfg sind bis zu 32 Serververbindungen konfigurierbar, der Defaultwert ist 8. Auch unter DOS sind mehr als 8 Serververbindungen m”glich, allerdings nur mit den VLMs und dem CLient32. Dort heiát der Parameter "connections=.." und erlaubt bis zu 50 Verbindungen. Nur unter NETX sind maximal 8 Serverconnections m”glich. 3.26.32 ODI-Treiber -------------------- DNF94762 ODI (Open Datalink Interface) beschreibt eine (bzw. mehrere) Stufen des ISO- OSI- Modells. Novells Konzept der ODI Treiber am Client wurde eingefhrt, um mit mehreren Protokollen gleichzeitig arbeiten zu k”nnen, z.B. IPX und TCP/IP. Auáerdem wird die alte IPX.OBJ Version l„ngst nicht mehr weitersupportet. Die alte IPX wurde aus der IPX.OBJ, einer OBJ-Datei des Kartenherstellers und den Einstellungswerten mit einem speziellen Novell- Linker zusammengefgt. Bei einer Jumper„nderung oder Update von einer der OBJ-Dateien muáte man den Treiber jedesmal neu zusammenlinken. Der Hauptvorteil von ODI ist aber der, daá hier die eine Datei IPX.COM in drei Teile gesplittet wird und eine zus„tzliche ASCII-Datei die Konfiguration stark vereinfacht. Wenn jetzt z.B. der Kartentreiber erneuert werden soll, tauscht man einfach die COM oder EXE des Herstellers aus, das wars. Žndert man wegen einer andern Karte den IRQ der Netzwerkkarte, tr„gt man den neuen Wert einfach in die NET.CFG ein und startet den Rechner neu. Diese drei Teile sind: LSL.COM NE2000.COM (bzw. Dein Kartentreiber) IPXODI.COM wobei in der NET.CFG Einstellungen fr alle drei Teile stehen und mit jedem ASCII-Editor ge„ndert werden k”nnen. Diese drei Teile verbrauchen zusammen zwar mehr Speicherplatz als die alte IPX, haben aber eine erweiterte Funktionalit„t und k”nnen durch die jeweils geringere Gr”áe evtl. doch besser in der hohen Speicher geladen werden. Auáerdem kann man diese Treiber durch den Parameter -U wieder entladen, was bei der IPX.COM nicht m”glich war. Zus„tzlich ben”tigt man fr den Zugriff auf Netware oder PNW Server natrlich immer noch die NETX oder alternativ die VLMs. 3.26.33 NETX zeigt DOS 6.0 statt 6.2 an ---------------------------------------- DNF94763 Wenn Ihre NETX Version (3.32) anzeigt, daá sie unter MS-DOS 6.0 l„uft, obwohl DOS 6.22 l„uft, steht in der CONFIG.SYS die Zeile DEVICE=SETVER.EXE. Sie mssen entweder diesen Eintrag entfernen oder falls er tats„chlich fr ein anderes Programm ben”tigt wird, den Eintrag der NETX.EXE aus SETVER entfernen. 3.26.34 OS/2 Requester ----------------------- DNF96764 . Der im OS/2 Warp 4 enthaltene NetWare Client tr„gt die Version 2.11 inkl. einiger Korrekturen. Es gibt bei Novell allerdings bereits eine neuere Version 2.12, die aber nicht mehr weiter gepflegt wird. . Seit OS/2 Warp Connect wird die NetWare-Untersttzung per Default ber NDIS-Treiber in Verbindung mit dem "ODI2NDI" realisiert. Die NDIS- Konfiguration erfolgt ber das MPTS und die speziellen Einstellungen des NetWare Clients ("Preferred Server" etc.) stehen in der NET.CFG im Root-Verzeichnis auf der lokalen Festplatte. Im MPTS sind auch in der "Untersttzung fr NetWare Requester" die verwendeten Frames anzugeben. šber den ersten aktivierten Frame wird der Server gesucht. Sollte der nicht korrekt eingestellt sein, kommt evtl. die Meldung: "Fehler! REQ0815: Das Programm kann die Verbindungs-ID nicht ermitteln. Dann sollte man in der Konfiguration des NetWare-Requester des MPTS die nicht zutreffenden Frames auf "NO" setzen. Der gleiche Fehler tritt auch beim Laden des NWDAEMON in der CONFIG.SYS auf. Erst das Entfernen der LASTDRIVE-Einstellung aus der CONFIG.SYS hat diesen Fehler behoben. (Eine Fehlermeldung, die nicht unbedingt auf eine solche L”sung schlieáen l„át). . Da die Treiber des NetWare Requesters in der Ladefolge vor den NDIS- Treibern stehen, muá in der "Untersttzung fr NetWare Requester" die MAC-Adresse der Netzwerkkarte eingetragen werden. I.d.R. erfolgt dies automatisch w„hrend der Installation. . Es empfiehlt sich, die Netzwerkanmeldung unter OS/2 wie unter DOS ber das LOGIN.EXE durchzufhren, damit eine zentrale Administration durch den Netzwerkadministrator m”glich ist. Dazu steht im Verzeichnis \NetWare auf der lokalen Festplatte das LOGIN.EXE zur Verfgung. Legt man ein Programmobjekt auf der Arbeitsoberfl„che (oder auch im Systemstart-Ordner) an, so kann dieses ber "Parameter" entweder direkt die notwendigen Angaben enthalten oder bei Eintrag von "[Server/User]" wird der Anwender zu den entsprechenden Angaben aufgefordert. Die Abmeldung vom Server erfolgt automatisch durch den OS/2-Systemabschluss. Dazu sollte man auch in der CONFIG.SYS unter SET RESTARTOBJECTS= den Eintrag CONNECTIONS herausnehmen, um zu verhindern, daá nach dem Booten immer die UserID und das Paáwort fr den Netware Server abgefragt werden. . Wenn man sich mit LOGIN.EXE in der Config.sys einloggt, produziert man einen H„nger, den man durch den Aufruf von NWSTART.EXE (aus R211FT.EXE) vor der LOGIN.EXE beheben kann: CALL=C:\NETWARE\NWSTART.EXE CALL=C:\NETWARE\LOGIN.EXE . Wenn der Server down ist, meldet OS/2 beim Booten, daá der Server nicht erreicht werden kann und bleibt dann bis zur Best„tigung stehen. Wenn man die Zeile RUN=C:\NETWARE\NWDAEMON.EXE aus der CONFIG.SYS entfernt und das Programm separat startet (z.B. STARTUP.CMD), dann ist das Problem gel”st. . Alle Ausgaben w„hrend des Ladevorgangs der Netzwerktreiber werden beim Systemstart der Datei \IBMCOM\LANTRAN.LOG protokolliert. Auf diesem Wege wird auch die Fehleranalyse vereinfacht. . Fr die Netzwerk-Untersttzung in DOS/Windows-Sessions hat Novell ein besonderes Feature in den OS/2-Netware-Requester eingebaut, das ich bisher in keinem anderen System gefunden habe. Die sinnvollerweise per Default als GLOBAL zu installierende NetWare-Untersttzung fr DOS/ Windows-Sessions fhrt in der Einstellung PRIVATE (NetWare_Resources der DOS-Sessions) dazu, das man sich mehrmals und vollkommen getrennt voneinander in verschiedenen Sitzungen auf mehreren Servern (oder auch dem gleichen Server) einloggen kann. Die Laufwerkszuordungen sind vollkommen unabh„ngig voneinander. . Hier noch ein paar Empfehlungen fr die Einstellungen in den DOS- Settings in Verbindung mit NetWare: # LASTDRIVE = E # in DOS-Sessions: IDLE_SENSITIVITY = 25 (oder kleiner) # in WinOS/2-Sessions: IDLE_SECONDS = 10 # INT_DURING_IO *muá* auf OFF stehen bleiben . Damit der nur fr Windows-Sessions ben”tigte TBMI2.COM nicht unn”tig Speicher verschwendet, empfiehlt es sich, fr diese Sessions eine eigene Autoexec.Bat (z.B. als AUTO_WIN.BAT) anzulegen und deren Namen in den DOS-Settings unter "DOS_AUTOEXEC" einzutragen. šbrigens lassen sich auf diesem Wege auch speicherresidente Anwendungen unter OS/2 starten, ohne daá sich das Fenster automatisch wieder schlieát. . Novell hat fr OS/2 per Default die Laufwerksbuchstaben L: (Login) und P: (Public) reserviert und in die Config.Sys als Pfad mit L:\OS2; und P:\OS2; eingetragen. Daher empfiehlt es sich, diese beiden Laufwerksbuchstaben auch auf allen anderen Systemen wegen der Einheitlichkeit fr die gleiche Zuordung zu verwenden. Da es unter OS/2 nur Root-Mappings gibt, gilt hier fr DOS die gleiche Empfehlung, n„mlich nur "MAP ROOT" zu verwenden. Das vereinfacht die Administration erheblich. . Zum Eintragen dieser Mappings sollte man darauf achten, daá es eine OS/2-Version des System-Login-Scripts und auch des User-Login-Script gibt. Diese werden mit der OS/2-Version des SYSCON angelegt. Weiterhin ist zu beachten, daá Novell fr OS/2 keine SEARCH-Laufwerke im Requester implementiert hat. . Wird eine NE-2000 Netzwerkkarte unter OS/2 verwendet, so kann dies zu Problemen bei der Installation und "Installation anpassen" fhren. Ursache ist der Treiber/Sniffer MITFX001.ADD bzw. MITFX001.SNP, auf die die NE2000-Karte mit einem Systemh„nger reagiert, wenn diese auf ihre I/O-Adresse zugreifen. Abhilfe schafft der folgende Eintrag (xxx durch I/O-Adresse ersetzen) als erste Zeile in der config.sys: BASEDEV=RESERVE.SYS /IO:xxx,20 . Je nach NetWare-Version sind auf dem Server einige PATCH-NLMs zu installieren, um z.B. das Handling der EAs (Erweiterten Attribute) in der NetWare zu korrigieren. 3.26.35 Druckprobleme nach SP2 fr NW-Client 4.6 ------------------------------------------------- DNF99128 Wer nach dem Upgrade des Netware-Clients 4.6 mit SP2 Probleme mit dem Drucken mit TCP/IP hat, muss einfach die Datei DPRPCW32.DLL (08.01.1999/ 45.056 Bytes) vom SP1 verwenden. Danach hat man alle Vorteile vom SP2, aber keine Druckprobleme mehr. Verweis: TID 10023992 Die neueren Clients haben dieses Problem brigens nicht mehr. 3.26.36 "." und ".." auf Netware Server !? ------------------------------------------- DNF99630 "." und ".." auf einem Netware Volume werden von Netware Clients normaler- weise nicht angezeigt. Fr NETX und VLM Clients kann man in der NET.CFG folgendes eintragen: Netware DOS Requester Show Dots = On Bei einem uralten Windows 95 Client32 stand diese Einstellung unter "Eigenschaften". Seit dem Client32 2.2 gibt es diesen Eintrag allerdings nicht mehr, weil Novell die Optionen bersichtlich halten wollte und diese Einstellung als unwichtig erachtete. Nichtsdestotrotz k”nnen Sie diese Option ber die Registry „ndern (siehe TID 2930588): HKey_local_machine \ Network \ Novell \ System Config \ Netware DOS Requester \ Erstellen Sie einen Key namens "Show Dots", wenn dieser noch nicht existiert. Fgen Sie nun diesem einen neuen String "0" (d.h. eine Null) hinzu. 3.26.37 FILES= oder FILE HANDLES= beim DOS-Client -------------------------------------------------- DNF95631 VLM benutzt nicht den Eintrag "FILE HANDLES =" in der NET.CFG, sondern den Eintrag "FILES=" in der CONFIG.SYS. Dadurch wird dieser Wert von Netzwerk- und Nicht-Netzwerkanwendungen gemeinsam genutzt. Unter NETX hatte man mit FILES=50 und FILE HANDLES = 150 50 DOS-Handles und 150 Netzwerk-Handles. Um dieselbe Anzahl Handles unter VLMs zu bekommen, muá man FILES=200 setzen. VLM benutzt eine andere Architektur als die NETX-Shell. NETX hing sich in den INT 21h und simulierte dort DOS-Funktionen. Die VLMs hingegen sind das, was Microsoft als "Redirector Interface" bezeichnet. Die VLMs benutzen eine Backend-Schnittstelle, unter der DOS sie aufruft. Da die VLMs von DOS aufgerufen werden, nutzen sie dieselben internen Strukturen wie DOS selbst. Das ist auch der Grund, weshalb in der CONFIG.SYS LASTDRIVE auf Z gesetzt werden muá. 3.26.38 ATTACH --------------- DNF95632 Um sich gleichzeitig an zwei oder mehr Servern anmelden zu k”nnen, verwendet man den Befehl ATTACH bzw. ab NetWare 4.x LOGIN ... /NS. Dabei wird man zwar Benutzer auf diesem Server und belegt auch eine Lizenz, es wird jedoch kein Login Script ausgefhrt. Man kann das Attachen an weitere Server automatisieren, in dem man ATTACH im Login Script als internen Befehl (d.h. ohne #) ausfhrt. Bei Multiserver Netzen mit NDS spielt ATTACH kaum eine Rolle mehr, da man sich automatisch im Netz (sprich in der NDS) anmeldet und nicht an einem einzelnen Server. Beachten Sie aber, dass Sie an jedem Server, zu dem eine Verbindung besteht, auch eine Lizenz belegen. 3.26.39 Jahr2000 Probleme mit NetWare 4.1x ------------------------------------------- DNF99730 Novell empfiehlt ganz dringend, einen Jahr2000 Test der NetWare 4.1x (d.h. die Umstellung der Uhrzeit auf den 31.12.1999 oder sp„ter) nicht in einer Produktionsumgebung zu machen, sondern nur auf speziellen Testservern. Der bekannte Fehler mit der Konsolenmeldung: "Synthetische Zeit..." ist zwar prinzipiell mit DSREPAIR zu beheben, wenn der Test schon erfolgt ist, andererseits ist dies speziell in Multiserver Netzen nicht unkritisch. Teilweise wird sogar empfohlen, eine komplette Rcksicherung durchzufhren. Novell stellt weitere Infos zum diesem Thema in seiner Knowledge Base zur Verfgung: TID 2943412, TID 2937148, TID 2941649, TID 2936382, TID 2938506, TID 2944661 3.26.40 Client32 und Office Probleme ------------------------------------- DNF99766 Sowohl der Novell Client32 2.2 als auch die Version 2.5 (beide fr Win9x) als auch verschiedene Versionen fr Windows NT haben mit Office 97 Probleme. Installieren Sie statt dessen die aktuellen Client32 Versionen von Novell (siehe "neue NetWare Clients") 3.26.41 Anmeldung an mehreren Trees ------------------------------------ DNF02429 Man kann sich mit den Client32 Versionen von Novell gleichzeitig an mehreren NDS-B„umen anmelden. Dazu muá man beachten, daá bei „lteren Client Versionen der Marker im Feld "Clear current connections" auf der zweiten Karteikarte ausgeschaltet ist. Man kann mit WHOAMI prfen, ob man tats„chlich an beiden Trees als NDS-User angemeldet ist, was besonders bei der Administration der Trees wichtig ist. 3.26.42 Jumperbelegung S&K G-16 -------------------------------- DNF94890 Bei „lteren SK-Treibern sollten Sie auf den Frame-Type achten, ist dort standardm„áig anders (IEEE 802.3) als z.B. bei NE2000 eingestellt. Schalter W1 wie folgt: 1 BootProm On aktiv - Off inaktiv 2 IRQ3 On aktiv - Off inaktiv 3,4,5 Speicheradresse BootProm, default alle Off 000 = DC00h 100 = D800h 010 = D400h 110 = D000h 001 = CC00h 101 = C800h 011 = C400h 111 = C000h 6,7,8 I/O-Adresse des POS-Registers 000 = 390h default 100 = 328h 010 = 288h 110 = 220h 001 = 320h 101 = 208h 011 = 180h 111 = 100h Interrupt, Shared Memory Adresse usw. ist alles am Treiber einzustellen. 3.26.43 Jumperbelegung Longshine LCS 8634 ------------------------------------------ DNF94894 JP1: open (default) Close if you installed the LCS-8634 in a PC system with Suntac chipset JP2: Setting DMA channel 5656 +-+- DMA 5 5656 -+-+ DMA 6 all open (default) JP3: Interrupt settings JP4: closed if Bootprom installed SW1 : Setting Base Memory and BASE I/O Addresses (*=UP, -=DOWN) Swiches Base Memory Address 12345 ------- ------- ***** C000H ****- C200H ***-* C400H ***-- C600H **-** C800H (default) **-*- CA00H **--* CC00H **--- CE00H *-*** D000H ... usw. Die Liste ist bin„r geordnet, d.h. der Bereich ist bis F200H einstellbar und berechenbar. Swiches Base I/O Setting 678 --- ------ *** 300H (default) **- 320H *-* 340H *-- 360H -** 380H -*- 3A0H --* 3C0H --- 3E0H 3.26.44 Jumper Setting der WD8003 ---------------------------------- DNF95897 Žltere Western Digital Netzwerkkarten haben meistens die Bezeichnung WD8003E bzw. WD8013* und eine Kartenadresse, die mit 0000C0 beginnt. SMC hat diesen Gesch„ftsbereich von WD bernommen und bietet fr alle WD und SMC Karten einen einheitlichen ODI Treiber namens SMC8000.COM an. Die Jumper: W1: I/O Addresse: gesetzt I/O Adresse: gesetzt 200: 4 6 8 10 300: 4 6 8 220: 6 8 10 320: 6 8 240: 4 8 10 340: 4 8 260: 8 10 360: 8 280: 4 6 10 380: 4 6 2A0: 6 10 3A0: 6 2C0: 4 10 3C0: 4 2E0: 10 3E0: Jumper 2 wird fr langsameres timing (XT 6MHz) gesetzt W2: Interrupt request gesetzt IRQ2: 11 IRQ3: 9 IRQ4: 7 IRQ5: 5 IRQ6: 3 IRQ7: 1 W3: Network type Standard ist Thin Ethernet, alle Jumper gesetzt, fr Thick Ethernet alle Jumper entfernen W4: Frame type Standard ist Ethernet Version 2, IEEE 802.3, Thin Ethernet: Jumper nicht gesetzt, fr Ethernet Version 1 muá der Jumper gesetzt werden W5: long distance feature Standard ist Standard Thin Ethernet Segment: Jumper gesetzt. Wenn nicht gesetzt, wird das Segment auf 300m L„nge gesetzt. Alle Netzwerk- karten im Segment mssen diese Funktion untersttzen. Das geht jedoch nur, wenn das Netz aus nur einem Segment besteht. Dann funktioniert auch IEEE 802.3 nicht mehr. Wenn W3 nicht gesetzt ist, wird W5 ignoriert. 3.26.45 Adaptec 1542B Jumperbelegung ------------------------------------- DNF95898 Hier die Jumperbelegung der AHA - 1542 B / 1540 B (mit und ohne Floppy): (Auszug aus "adaptec AHA - 1540B / 1542B Installation Guide") Jumpers installed at the factory are shown as "(x)" Those not installed are shown os "o" It should not be necessary to change the jumper settings. J5 - General Controll o 1 - Synchronous Transfer negotiation enable o 2 - Diagnostics (used only at Adaptec) o 3 - SCSI Parity disable o 4 o x o x o x o x | SCSI Address ID o 5 o o x x o o x x | (SCSI disks should be set o 6 o o o o x x x x | for ID 0 and 1) --------------- | 7 6 5 4 3 2 1 0 <Ù o 7 o x o x | DMA Channel Select (x) 8 o o x x | (see also Jumper J9) ------- | 7 6 5 0 <Ù o 9 o x o x o x | Interrupt Channel (x) 10 o o x x o o | Select o 11 o o o o x x | ---------------- | 9 10 11 12 14 15 <Ù o 12 o x o x | DMA Transfer Speed o 13 o o x x | In MBytes/sec --------------- | 5.0 5.7 6.7 8.0 <Ù J6 - BIOS/Auto Sense Control (x) 1 - BIOS Enable o 2 - not used o 3 - not used o 4 - not used o 5 - Auto Sense disable J7 - Address Selection o 1 - Floppy Secondary Address select (AHA-1542B only) (x) 2 o x o x o x | AT I/O Port Address o 3 o o x x o o | select in hexadecimal o 4 o o o o x x | ----------------------- | 334 330 234 230 134 130 <Ù o 5 o x o x | BIOS Wait State o 6 o o x x | Select in nanoseconds --------------- | 0 100 200 300 <Ù o 7 o x o x | BIOS Base Address o 8 o o x x | Select in hexadecimal ----------------------- | DC000 CC000 D8000 C8000 <Ù J8 - Floppy Disk Selection (AHA-1542B only) (x) 1 - Floppy enable Ú-----------------------------¿ (x) 2 - DMA Request 2 select | Note: On 1542BS100 series. | o 3 - DMA Request 3 select | If the floppy enable jumper | (x) 4 - DMA ACK 2 select | is removed, remove all | o 5 - DMA ACK 3 select | jumpers from J8 | (x) 6 - INT Request 6 select À-----------------------------Ù o 7 - INT Request 10 select o 8 - Dual Speed enable J9 - DMA/Interrupt Selection o 1 - DMA Request 0 select (x) 2 - DMA Request 5 select o 3 - DMA Request 6 select o 4 - DMA Request 7 select o 5 - DMA ACK 0 select (x) 6 - DMA ACK 5 select o 7 - DMA ACK 6 select o 8 - DMA ACK 7 select o 9 - INT Request 9 select o 10 - INT Request 10 select (x) 11 - INT Request 11 select o 12 - INT Request 12 select o 13 - INT Request 14 select o 14 - INT Request 15 select 3.26.46 Jumper fr NE2000 -------------------------- DNF94903 +========================================================+ | Jumper 87654321 |==== | | | 1 |-+ | 2 nnnnnnnn | | DIX | +---+ +--+ 3 ~~~~~~~~ | | (AUI) | +---+ +--+ |-+ | Jumper 1111 011 | | 5432 901 +----+ BNC | +----+ | +=====| +==========+||||||||||||+=+||||||||||||||||||||||||| | +============+ +========================+ | | Die W12-W15 geben den Interrupt an: W12 = IRQ 2 W13 = IRQ 3 W14 = IRQ 4 W15 = IRQ 5 Die W9-W10 geben die Portadresse an: W9+W10 = 300h (C800h) Nur W10 = 320h (CC00h) Nur W9 = 340h Keiner = 360h (D400h) Falls W11 gesetzt ist, wird die Memoryadresse in Klammern fr ein optionales Bootrom verwendet. W1-W8 ist ein ganzer Jumperblock und gibt an, welcher der beiden Anschlsse verwendet wird: W1-W8 oben (= 1-2): DIX-Connector W1-W9 unten (= 2-3): BNC-Connector W16 darf nicht gesetzt sein bei folgenden (uralten) Rechnern: . COMPAQ 286 Portable Rechner . IBM PC Modell 30-286 . Rechner mit Chips & Technologies Chipsatz Es scheint etwas mit dem Timing zu tun haben. šber Details schweigt sich das Novell-Handbuch aus. 3.26.47 Neues Adaptec BIOS --------------------------- DNF00198 seit Kurzem gibt es von Adaptec eine neues BIOS fr alle Controller der Serien 2940UW und 2940U2W. Mir scheint seit dem Update mein Server wesentlich flotter zugange zu sein. Sogar die uralten DCAS scheinen zu neuem Leben erwacht zu sein. Es gibt einen neuen Parameter im Setup: Enable Hardware Write Back Mehrere positive Rckmeldungen drften auch in anderen Systemumgebungen ein problemloses Update erwarten lassen. 3.26.48 Probleme mit NW51SP3 ----------------------------- DNF01390 Unter NetWare 5.1 mit installiertem SP3 gibt es teilweise Probleme mit Windows 2000 Clients, wenn TCP/IP benutzt wird. Bei der Anmeldung des Clients erscheint ein Error Code 8819. Dazu gibt es mehrere L”sungsans„tze, jeder scheint das Problem etwas besser zu machen, abh„ngig von der Umgebung: 1. Novell Patch tcp542y.exe 2. NDS Version 8.77d oder neuer 3. Novell Patch ipcost.exe (Patch fr den 4.8er Client 4.8) Installieren Sie diese M”glichkeiten in dieser Reihenfolge, bis das Problem weg ist. Legato Networker funktioniert unter SP3 nicht mehr. Novell nutzt hier einen Pointer, den Legato bereits seit geraumer Zeit nutzt, obwohl sie das nicht sollten. Eine L”sung ist noch nicht in Sicht, sollte aber von Legato kommen. Auch Netshield von NAI hat mit dem SP3 Probleme. Der Server strzt beim Scannen von Dateien mit erweiterten Zeichen ab, wobei der Fehler wohl bei NAI liegt. Ein Beta-Patch der CLIB von Novell sollte das Problem umschiffen, hat sich aber als instabil herausgestellt. 3.26.49 ferrariFax ------------------- DNF99852 Erfahrungen zu ferrariFax: . ferrariFax untersttzt sowohl "Ausdrucke" ber eine Netzwerkqueue mit Hilfe des ferrariFAX-LPD (kostenloses ADD-ON fr den ferrariFAX- serverPro) als auch Faxe, die in Form einer ASCII- oder PCL5-Datei im Pollverzeichnis des ferrariFAX-serverPro zum vollautomatischen Versand hinterlegt werden. . es gibt diverse Gateways zu bestimmten Anwendungsprogrammen (KHK, SAP/R3) . Es sind Clients fr DOS, Windows 3.11, Win95, NT 3.51 und NT 4.0 vorhanden!item ferrariFax l„uft nur auf (recht teurer) ferrari-Hardware. Aber diese ist CAS-kompatibel und funktioniert damit auch mit anderer Software. ferrariFax mag zwar nichts besonderes sein, aber es l„uft bei diversen Anwendern jetzt ber Jahre hindurch ohne jede Macke - ber System-, Server-, und Client-Wechsel hinweg (vielleicht ist das ja die Besonderheit!?) 3.26.50 Ferrari Fax und Client32 3.x ------------------------------------- DNF99859 Der ferrariFax Client fr den Zugriff auf ferrariFax serverPro 2.6 l„uft ohne Anpassungen nicht mit dem Novell Client32 3.x zusammen. Novell hat eine Peer-To-Peer-Funktion des Clients, die zur Kommunikation mit dem Faxserver ben”tigt wird, entfernt. Laut Ferrari Hotline gibt es aber scheinbar Client32 Releases, bei denen diese Funktion noch aktiv ist. Der Zugriff auf den Faxserver ist aber auch per TCP/IP m”glich. Dazu installieren Sie am Client einfach zus„tzlich TCP/IP, wenn es nicht schon vorhanden ist. Auch auf dem Server muá TCP/IP korrekt installiert sein. Am ferrariFax Client stellen Sie das Protokoll auf TCP/IP um und schon klappt die Kommunikation mit dem Faxserver wieder. 3.26.51 SFT III Server herunterfahren -------------------------------------- DNF98610 Die korrekte Reihenfolge zum Herunterfahren des SFTIII Servers: 1. DOWN auf der MS-Engine 2. EXIT auf den beiden IO-Engines Wenn dagegen die sekund„re Engine zuvor mit HALT gestoppt wird, muá die prim„re IO-Engine davon ausgehen, daá die sekund„re Engine ausgefallen ist, daher wird beim n„chsten Start das ganze System neu synchronisiert. 3.26.52 ARCserve4 mit mehr als 16 MB RAM ----------------------------------------- DNF99809 ARCserve 4 geht bei heutigen Servern mit mehr als 16MB nur dann, wenn man es folgendermaáen l„dt: load tapebd above16 load tapedrv above16 load arcserve Normalerweise l„dt Tapedrv den Tapebd automatisch, wobei der Parameter "above16" dann nicht verwendet wird. Dies friát den Speicher innerhalb kurzer Zeit bis zum Abend auf. Deshalb laden Sie Tapebd einfach vor dem Aufruf von Tapedrv manuell mit dem Parameter "above16". 3.26.53 Netware 2.x -------------------- DNF00222 Nachdem die NetWare 2.x mittlerweile fast 15 Jahre alt ist, etliche Einschr„nkungen aufweist und auch nicht Jahr2000 fest (oder zumindest nicht getestet), wurden alle Tipps zu diesen Versionen hier zusammengefaát: Wenn Sie einen NW 2.x Server nachtr„glich erweitern m”chten, sei es mit neuen (gr”áeren) Platten oder anderen Netzwerkkarten, werden unbedingt die Original-Disketten bzw. die Disketten ben”tigt, mit denen das System gelinkt worden ist. Ohne die Originaldisketten und ohne die gelinkten Systemdisktten haben Sie keine Chance. Wenn Ihnen nur die gelinkten Systemdisketten fehlen, bedeutet es "nur" erheblich erh”hten Aufwand, da Sie die Konfiguration und das Linken nachholen mssen, um die Install-Tools zu bekommen. Das Server- programm heiát net$os.exe und wird w„hrend der Installation und Konfiguration aus diversen Object-Files zusammengelinkt, ebenso die Installprogramme und Zusatztools. Mit Hilfe dieser gelinkten Disketten k”nnen Sie mit dem Setup-Programm die Platte eines neuen Rechners mit einer Novell-Partition formatieren. Sie mssen bei Plattentausch bzw. -erweiterung brigens eine Platte nehmen, die wie eine MFM-Platte angesprochen wird, d.h. IDE, oder eben eine alte noch funktionierende MFM. Die Platte darf nicht als user Typ 47 angesprochen werden, fast immer r„cht sich das System mit der Meldung "Abend: improper ROM parameter table" beim Start. Bei Problemen mit dem Mounten von installierten Platten gibt es auch bei der NW 2.2 das Programm VREPAIR, das aber hier ohne speziellen Patch nur mit DOS 3.3 zusammenl„uft. 3.26.54 Win95 als Netware Server --------------------------------- DNF96872 Ein Win95 PC kann (in Anwesenheit eines echten NetWare Servers) einen weiteren NetWare Server emulieren. Der Win95 PC taucht dann mit SLIST in der Serverliste auf. Sie k”nnen sich ganz normal einloggen und sich Laufwerke und CDROM des Win95 PC mappen - ganz normal, wie unter echtem Netware 3.1x. Das Ganze erfordert einen Netware 3.x oder 4.x Server mit Bindery Emulation, der im Netz verfgbar sein muá. Von diesem Server liest der Win95 PC die User aus der Bindery ein. Fr diese User kann man dann getrennt festlegen, was die auf dem Win95 PC nutzen drfen und was nicht. Zur Installation dieses Dienstes w„hlen Sie in der Systemsteuerung unter Netzwerk "hinzufgen" und "DIENST" - "DATEI UND DRUCKERFREIGABE FšR NETWARE NETZE". Unter Eigenschaften muá nun noch die "SAP ANZEIGE" auf AKTIVIERT gestellt werden, sonst taucht der neue Server nicht auf. Der Computername, den eingetragen ist, wird brigens der Servername. Dieser Name sollte nicht bereits von einem Netware Server benutzt werden, sonst ist dieser eventuell nicht mehr zu sehen. Unter ZUGRIFFSSTEUERUNG muá man nun noch "ZUGRIFFSSTEUERUNG AUF BENUTZEREBENE" aktivieren. Jetzt den Novell Server angeben, dessen Userdatenbank verwendet werden soll. Das IPX/SPX von Microsoft muá natrlich installiert sein und die Kommunikation zu anderen WfW Clients geht dabei verloren. Das Ganze funktioniert allerdings nur mit dem MS Client und nicht mit dem Client32 von Novell. Der "NetWare Server" von Win95 bietet auch nicht den vollen Umfang eines NW 3.x Servers, obwohl er sich als solcher zu erkennen gibt. OS/2 Clients k”nnen zum Beispiel nicht darauf zugreifen. 3.26.55 Token-Bus/-Ring ------------------------ DNF94936 IEEE 802.5 - Token-Ring Alle eingesetzten PCs, Mainframes (ber Steuereinheiten oder direkt) und Workstations (UNIX...) erhalten eine Token-Ring-Adapterkarte. Žhnlich den bekannten NE2000etc.-Karten. Die Verkabelung geschieht ber ein spezielles verdrilltes Kabel, welches sich 'TYP-1 Kabel' nennt. Die verwendeten Stecker heiáen sinnvollerweise auch 'TYP-1 Stecker'. Die Spezifikationen dafr sind von der IBM vorgeschrieben (genormt?). Natrlich gibt es davon auch noch eine Menge Unterarten und Kompatible... Die Verkabelung wird im Ring geschaltet, also nicht mit zwei Enden und den 50-Ohm-Abschluáwiderst„nden wie bei Ethernet. Auf dem Ring sieht es nun so aus, daá ein Bitmuster (Token) st„ndig bei den einzelnen Karten nachfragt, ob etwas zum Senden vorliegt. Eine neue Nachricht wird an den Token angeh„ngt und zum Empf„nger geleitet. Die Adressierung geschieht ber die Token-Ring-Adresse, die weltweit fr eine Adapterkarte eindeutig vergeben und 'eingebrannt' wird. (Burned-In). Diese Adresse kann ber Software jedoch berschrieben werden. Der Token-Ring arbeitet mit dem Token-Passing-Zugriffsverfahren. Die Daten- bertragung erfolgt jedoch auf einem šbertragungsweg, der im Sinne eines Ringes physikalisch geschlossen ist. Die Teilnehmerstationen selbst sind Teile des šbertragungsweges - im Gegensatz zum CSMA/CD-oder Token-Bus-Netz: Ein Leitungssegment beginnt an jeweils einer Station und endet an der jeweils n„chsten Station: Jede Station regeneriert in einem Repeater die von der vorausgehenden Station eintreffenden Daten und bergibt sie an die weiterfhrende Leitung. Das Token-Ring- Zugriffsverfahren basiert darauf, daá das Token als besonderes Steuerpaket im Ring kreist, d.h. daá die Datenstation erst dann Daten abschickt, wenn das Token vorbeikommt, es aus dem Ring herausnimmt, ein adressiertes Datenpaket einspeist und dann das Token wieder hinter dem Paket in den Ring einspeist. Dann wartet sie ab bis das Telegramm wieder bei ihr eingetroffen ist, vernichtet es und setzt wieder ein freies Token auf den Ring (Abb. 24). Im Unterschied zum Token-Bus werden bei der Funktionsweise des Tokens eines Tokenringes die Eigenschaften der Ringtopologie ausgenutzt (Token ist also nicht gleich Token!). Vorteile . garantierte Zugriffszeit . unabh„ngig von der Busl„nge . einfache Verkabelung . hohe Auslastung Nachteile . Stationsausfall fhrt unter Umst„nden zum Totalausfall des Systems Redundanz-Mechanismen bei Ring-LANs Einfache Ringe sind sehr st”ranf„llig, denn ein Kabelbruch oder ein loser Stecker fhrt im Normalfall zum Ausfall des Netzes. Um diesen Gefahren zu begegnen, werden meist Doppelringe eingesetzt. In den Netzwerkstationen sind Mechanismen implementiert, die diese Doppelringe sinnvoll nutzen und die St”ranf„lligkeit auf ein Minimum reduzieren. So wird z.B. bei einer St”rung auf beiden Seiten der St”rstelle eine Schleife gelegt. Der Nachrichtenverkehr l„uft auf dem bisher nicht genutzten inneren Ring in entgegengesetzter Richtung wieder zurck. Dieser Mechanismus wird "Selbstheilung" genannt. Ein weiterer Fehlerbehebungsmechanismus ist der Bypass. Im Fall einer St”rung wird das besch„digte Ringsegment umgangen, indem die Nachricht auf den der doppelt verlegten Leitung gelegt wird, der unbesch„digt ist. Mehrere Fehler- stellen lassen sich somit umgehen, es sei denn, daá beide Leitungen gest”rt sind. Die Netzwerkstationen beginnen bei der Fehlerbehebung zun„chst mit dem Bypass und schalten dann, wenn beide Leitungen unterbrochen sind, die Selbstheilung ein. Um Ringe noch fehlertoleranter zu gestalten, wird meist noch ein drittes Verfahren, die physikalische Sternanordnug, eingesetzt. Durch diesen verlegungstechnischen Kniff l„át sich der Nachrichtenverkehr beim Total- ausfall einer Station oder deren Zuleitung durch die šberbrckung der Schadensstelle am zentralen Knotenpunkt der Leitungen umleiten. Es handelt sich hier um eine Sterntopologie, bei der sich die Nachricht auf einem Ring bewegt. Im Unterschied zur Sterntopologie ist der zentrale Knotenpunkt eine passive Einheit. Dieser sogenannte Ringverteiler bernimmt keine Verteiler- funktion, er berwacht lediglich die Funktionalit„t des Kabels und der angeschlossenen Stationen und trennt diese bei St”rung einfach ab. Erst wenn durch Bypass und Selbstheilung kein Erfolg mehr erzielt werden kann, wird das besch„digte Segment vollst„ndig vom Ring abgetrennt. Bei Ringtopologien ist auf Grund dieser Mechanismen die Fehlertoleranz am gr”áten. IEEE 802.4 - Token-Bus Ein Token-Bus-Netz ist ein LAN, welches mit dem Token-Passing als Zugriffs- verfahren arbeitet. Die Spezifikationen von optischen Token-Bus-Netzen sind in IEEE 802.4 vollst„ndig festgelegt worden und sind auch ISO-Standard. Im Gegensatz eines Ethernets mit CSMA/CD-Verfahren, das Beschr„nkungen in seiner Bandbreite und Teilnehmerzahl aufgrund ihres Zugriffsverfahrens aufweist und Token-Bus-Netzen mit elektrischer šbertragungstechnik, die wegen ihrer geringen Bandbreite von 5 Mbit/s nur ein Reichweite von 700 m erlauben, wrde eine Erh”hung der Datenrate nur zu einer Reichweiteneinbuáe fhren, so ist dieses bei Token-Bus-Netzen auf LWL-Basis nicht der Fall. Durch den Einsatz von LWL ist eine erhebliche Reichweitenerh”hung von bis zu ca. 20 km bei einer Datenrate von 20 Mbit/s m”glich, d.h. bei Token-Bus-Netzen ergibt sich die Reichweiteneinbuáe lediglich auf der Grundlage des šbertragungsmediums, wobei es beim CSMA/CD- Verfahren es sich aus dem Zugriffsverfahren begrndet. Auáerdem besteht bei optischen Token-Bus-Netzen prinzipiell die M”glichkeit, beliebig viele aktive Sternkoppler und nicht nur eine begrenzte Zahl - wie bei CSMA/CD - verwenden zu k”nnen. Die einzelnen Stationen bilden eine "logische zirkul„re, ringf”rmige Anordnung", d.h. nach dem letzten Teilnehmer ist automatisch wieder der erste dran. Dazu muá der Teilnehmer lediglich seinen Vorg„nger und Nachfolger im Netz kennen und haben somit in der Regel keine Informationen ber den gesamten Ring. Die betreffende Station hat nur fr eine befristete Zeit das Senderecht, sie muá es nach Ablauf dieser Zeit an die n„chste per Projektierung festgelegte Station weitergeben. Aus dieser maximalen "Token- holding-time" resultiert fr jede einzelne Teilnehmerstation eine determinierbare maximale Wartezeit, mit der sie auf den Bus zugreifen kann. Aufgrund der Tatsache, daá die Stationen nicht Bestandteil des Ringes sind, ist es nicht m”glich, daá das LAN durch den Ausfall einer einzigen Station ausf„llt. Deswegen sind auch keine Vorsichtsmaánahmen wie "Selbstheilung" oder Bypass-Schaltungen notwendig. Die M”glichkeit, bei Token-Bus-Mischaufbauten aktive und passive Sternkoppler zu verwenden, bietet zwei Vorteile: . Eine optische Vernetzung ist mit Hilfe passiver Sternkoppler auch im eigensicheren Bereich m”glich. . Da passive Sternkoppler preiswerter als aktive Sternkoppler sind, ergibt sich aus dem m”glichen Mischaufbau ein Preisvorteil gegenber einer Vernetzung, die, wie Ethernet, nur aktive Sternkoppler verwenden kann. Es besteht weiterhin die M”glichkeit, ein Netz aus LWL und Koaxialkabeln aufzubauen, d.h. bestehende Netzwerke auf Koaxial-Basis werden nicht entwertet, sondern durch optische Komponenten erweitert. Mit der Vielzahl auf dem Markt erh„ltlichen Sternkopplern lassen sich einige modulare Systeme aufbauen. Im Unterschied zum ebenfalls deterministisch und fairen Token-Ring sind beim Token-Bus also alle Teilnehmer nicht Bestandteil des Ringes, sondern mit Hilfe von Buskopplern an das šbertragungsmedium angeschlossen. Dadurch wird verhindert, daá beim Ausfall einer einzigen Station nicht das gesamte Netz unterbrochen wird. Es ist jedoch auch offensichtlich, daá die zum Betrieb eines Token-Bus notwendigen Kontrollaktionen sehr komplex und kompliziert sind. Vorteile . garantierte Zugriffszeit . unabh„ngig von der Busl„nge . einfache Verkabelung . hohe Auslastung Nachteile . Zugriffszeit abh„ngig von der Teilnehmerzahl . langsamer als Token-Ring Redundanz-Mechanismen bei Bus-LANs Bei Bus-LANs besteht die M”glichkeit, anstatt einer Busleitung eine zweite redundante Busleitung zu verwenden. Dabei wird jeder Rechner mit dem doppelten linearen Bus verbunden, so daá im Falle des Ausfalls eines Controllers, Transceivers oder Busses, die Funktion des Rechners sichergestellt ist. Es k”nnen hiermit jedoch nur Einzelfehler korrigiert werden, Doppelfehler fhren zum Ausfall des Rechners. 3.26.56 AVM-B1 Karte --------------------- DNF94895 Wir hatten das Problem, daá eine ISDN-Verbindung (mit einer AVM-B1 Karte) nicht mehr funktioniert hat. Wir haben die AVM Karte einfach mal aus dem Slot gezogen, wieder reingesteckt und... siehe da: alles lief wieder wunderbar. Gestern mit einem anderen Router wieder genau das gleiche Problem: Consolen Meldung ISDN: No user responding" - mit "Karte raus - Karte rein" und... alles lief wieder. Erkl„rung haben wir dafr keine, aber einen Versuch ist es bei Fehlern mit der Karte wert. 3.26.57 Erweiterungskarten auf IRQ 15 -------------------------------------- DNF94933 IRQ 15 sollte man bei NetWare Servern nicht verwenden, wenn es sich vermeiden l„át. Neben der banalen Erkl„rung, daá eventuell der zweite Port des EIDE- Controllers - auf neueren Computern direkt auf dem Motherboard - nicht (vollst„ndig) deaktiviert wurde, gibt es eine recht komplexe Antwort von Novell unter der TID 10024783, die diese Aussage etwas relativiert: IRQ 7 und 15 belegen die jeweils hochwertigste IRQ Leitung der beiden IRQ Controller und fungieren als Platzhalter, wenn der Urheber eines IRQ Requests nicht gefunden wurde. Daher stammen auch die Fehler der "Lost hardware interrupts", die bei der NetWare ”fters auftauchen (k”nnen). Ger„te mit "edge triggered Interrupts" haben mit diesen "Lost Interrupts" erheblich mehr Probleme als solche, die mit "level triggered interrupts" arbeiten und auch IRQ-Sharing beherrschen. Deren Treiber sind n„mlich "gewohnt", mit lost interrupts umzugehen. In Versionen vor NetWare 4.11 gab es zus„tzlich einen Bug, der einen reellen IRQ auf IRQ 7 oder 15 als "lost hardware interrupt" deklarierte und ihn einfach verwarf. Diverse ISA Treiber mit "edge triggered interrupts" k”nnen nicht unterscheiden, ob es um einen lost interrupt oder einen reellen IRQ handelt, der fr sie gedacht war, wenn sie mit IRQ 7 oder 15 betrieben werden und beantworten diesen auf gut Glck. Und das kann genau dann schief gehen, wenn es ein "Lost Interrupt" war. Deshalb gilt die Empfehlung, IRQ 7 und IRQ 15 zu vermeiden, vor allem fr Karten, die kein Interruptsharing beherrschen. Das sind vor allem ISA Karten, kann aber auch bei PCI Karten mit schlecht programmierten Treibern passieren. Als Faustregel gilt: *.dsk Treiber k”nnen in der Mehrheit kein Interrupt- sharing, *.ham Treiber k”nnen es. Analoges gilt fr *.lan Treiber, die nicht mit ODI3.31 arbeiten. 3.26.58 IBM DFRS Platte unter Netware -------------------------------------- DNF99906 Die IBM DFRS 4GB Platte macht alle 72 Std. einen Service Check von 30sec. einlegt und ist deshalb nicht fr Netware geeignet. Das ist so auch in der c't 2/96, Seite 220f erl„utert. Sp„testens alle 72 Stunden schaltet die Platte den Motor ab und parkt die K”pfe auf einer speziellen Zone. IBM r„t vom Einsatz in Servern ab, der c't Test mit Windows NT lief hingegen unproblematisch, es erfolgte nur ein Eintrag in's Logbuch. [weiterer Kommentar:] Hier l„uft eine 2GB ohne Probleme. Die Platte meldet sich offenbar ganz ordnungsgem„á ab. Sowie ich das bisher gesehen habe, ist der Check auch immer problemlos. Ansonsten ist das Teil echt super.... 3.26.59 diverse Unvertr„glichkeiten ------------------------------------ DNF99908 Mehrere Anwender berichten von Problemen mit folgenden Produkten: (z.T. nur in speziellen Kombinationen) . Adaptec Controller und IBM DCAS Platten IBM formatiert verschiedene Plattenversionen wohl eigentlich fr die leider nicht ganz SCSI-konformen Controller in ihren AS400 (LowLevel). Damit kommt der Adaptec Controller dann nicht klar. Ein Low-Level-Format mit der Routine im BIOS des Adaptec hilft dem ab. Eventuell tritt das Problem auch bei anderen IBM Baureihen auf. . Quantum 2 GB Empire Diese Platten werden scheinbar mit den Standard-Jumpereinstellungen vom Adaptec-PCI Kontroller (2940) nicht (korrekt) erkannt. . Adaptec 1542C bzw. CF oder 1540C bzw. CF und IBM DPES 31080 Diese Kombination machte schon bei verschiedenen Anwendern Probleme, wobei geh„uft Bad Blocks bzw. "Error writing to FAT..." Fehler aufgetreten waren. IBM Platten mit neuem BIOS haben diesen Fehler nicht mehr, mit anderen Controllern (auch von Adaptec) tritt der Fehler ebenfalls nicht auf. Auáerdem gibt es auch fr die Adaptec Controller BIOS-Updates, die zusammen mit den aktuellen Treibern mit den IBM Platten laufen. 3.26.60 Netzwerkkarten ----------------------- DNF99914 3COM 3C509(B)* (Etherlink III) BNC, AUI 3C509(B)*-TP TP, AUI 3C509(B)*-TPO TP 3C509-COMBO TP, BNC, AUI 3C579 EISA nicht Busmasterf„hig 3C590 10 Combo 3C595 10/100 TP 3C900 ?? 3C905 ?? * Neu gegenber der vorherigen Generation der EtherLink III Karten (im Namen kein B) ist die "Auto Select Media Type function". Novell/Eagle NE1000 Ethernet 8 bit ISA AUI/BNC 10Mb/s PIO NE1500T Ethernet 16 bit Bus Master ISA RJ45 10Mb/s NE2000 Ethernet 16 bit ISA AUI/BNC 10Mb/s PIO NE2000T Ethernet 16 bit ISA RJ45 10Mb/s NE2000Tplus Ethernet 16 bit ISA RJ45 10Mb/s, SW Config. NE2000plus3 Ethernet 16 bit ISA 10Mb/s RJ45, AUI, BNC NE2100 Ethernet 16 bit Busmaster-DMA ISA AUI/BNC 10Mb/s NE/2 Ethernet MCA AUI/BNC 10Mb/s NE/2T Ethernet MCA RJ45 10Mb/s NE/2-32 Ethernet 32 bit MCA AUI/BNC 10Mb/s NE3200-TPA Ethernet 32 bit EISA AUI/BNC, 10Mb/s, Bus Master TPA=Twisted Pair Adapter (extern) NE3210 Ethernet 32 bit EISA AUI/BNC,RJ45 10Mb/s (WS-Karte) NTR2000 TokenRing 16 bit 16/4 (Tropic Chip) STP NE200T Ethernet PCMCIA Typ II RJ45 10Mb/s NE200XC Ethernet PCMCIA Typ II BNC NE4000 PCMCIA 3.26.61 Win95: IP Konfiguration konnte nicht gelesen werden ------------------------------------------------------------ DNF99768 Diese Meldung erhalten Sie nicht nur im Zusammenhang mit dem Novell Client32. Grund fr dieses Verhalten, bei dem auch WINIPCFG unsinnige Werte zurckgibt, ist eine defekte Winsock2 Installation, da der Client32 dieses ben”tigt und von der Original Win95 CD installiert. Diese Version ist aber bei Win95 eben nicht fehlerfrei und erzeugt manchmal den obigen Fehler. Von Microsoft gibt es den Patch W95ws2setup.exe: http://www.microsoft.com/windows95/downloads/contents/wuadmintools/ s_wunetworkingtools/w95sockets2/default.asp (alles an einem Stck) Sie k”nnen auch im Client32- Installationsverzeichnis die Datei ws2setup.exe starten. Es gibt keine Meldung. Starten Sie danach Ihren Computer neu. Sie sollten m”glichst bereits vor der Installation des Client32 TCP/IP auf dem Rechner installiert und eventuell auch gepatcht haben. Verweis: TID 2948322 Als Alternative empfiehlt die MS-Knowledgebase im MS-Article ID Q191064 folgendes, um auf Winsock1 zurckzukehren: Am DOS-Prompt: cd windows\ws2bakup ws2bakup.bat exit Sie sollten diesen Vorgang im DOS-Modus ausfhren, das heiát nicht in einem DOS-Fenster, damit keine Dateien offen sind. Ohne Winsock2 k”nnen Sie allerdings weder Native IP, noch SLP oder IP Gateway Services benutzen. 3.26.62 NT Client32 und keine Queues ------------------------------------- DNF00194 Bei den Client32 4.7x Versionen kommt es sowohl unter NT 4.0 (mit aktuellen Service Packs) als auch Win2000 zu dem Effekt, dass bei der "Anschluss"- Konfiguration des Druckers keine Auswahl der Queue mehr m”glich ist. Fr den Client 4.7 soll der Fix im SP1 enthalten sein. Es funktioniert aber auch durch einen einfachen Registry Eintrag: [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Novell\Print] "EnumAllPorts"=dword:00000001 Verweis: TID 10052408 3.26.63 Probleme des ARCserve 6.1 Managers ------------------------------------------- DNF99808 Wenn ein Win9x Arbeitsplatz mit einem aktuellen Client32 ARCserve 6.1 administriert, strzt der Computer beim Herunterfahren ab. Der Client32 installiert WinSock2, mit dem sich ARCserve 6.1 nicht vertr„gt. Es gibt verschiedene L”sungen dieses Problems: 1. Es gibt es von CA einen Betapatch namens ascomm.zip, der das Problem l”st 2. Winsock2 deinstallieren. Vorgehensweise siehe TID 10013609 3. folgender Eintrag in die arcserve.ini (in sys:arcserve/manager): [IP-Clients] Disable=1 4. Update auf ARCserveIT 6.6 oder neuer Dieser alte Manager l„uft auf Rechnern mit Win200 oder XP sehr problematisch. Verwenden Sie am besten eine alte Win98 Station, die den Manager ausfhrt. 3.26.64 Online Abend Analysis ------------------------------ DNF00180 Seit einiger Zeit bietet Novell die M”glichkeit seinen Abend online "einzusenden". Es wird dann geprft, ob es bereits eine L”sung fr das Abendproblem gibt. Wenn nicht, wird der Abend gespeichert und man bekommt eine Mail, sobald eine L”sung fr den Abend gefunden wird. Das Ganze lief bis Ende September 2001 in einer Beta-Phase. Ab sofort ist der freie Zugriff nur Premium und PartnerNet Kunden erlaubt. Alle anderen drfen max. vier Analysen pro Jahr durchfhren. Deutschsprachig eingestellte Server erzeugen allerdings auch Datumsangaben auf deutsch, die von dem System nicht erkannt werden. Stellen Sie (nicht nur deshalb) den Server mit dem Konsolenbefehl LANGUAGE 4 auf englisch um. Verweis: http://abend.novell.com/ 3.26.65 Remote Boot mit Client32 --------------------------------- DNF99770 Diskless Client32 Bootdisk FAQ V1.0 (von 100141.155@compuserve.com) Es gibt einige Haken und ™sen, um den DOS Client32 zum Booten per Bootprom zu bewegen: Der Computer sollte mindestens 8 MB RAM haben. Sonst gibt es Probleme mit den gepackten Dateien. Die Dateien passen nicht auf eine 1,44MB Diskette. Benutzen Sie NLMPACKR.EXE (im Root der Client32 Installationsdisketten), um "self-extracting" NLMs zu erzeugen W„hrend dem Windows Start wird nach Laufwerk A: oder B: gesucht. Das wird von der NIOS.EXE verursacht, die im demjenigen Verzeichnis nach NIOS.DRV sucht, in dem es sich auch beim ersten Laden befand. L”sung: Legen Sie auf der Diskette ein Unterverzeichnis an und erzeugen Sie mit Hilfe des SUBST Befehls das gleiche Laufwerk, das das Programm auch sp„ter beim normalen Arbeiten im Netzwerk vorfindet. Beispiel: NIOS.EXE und NIOS.DRV liegen im Netzwerk auf O:\windows Dann erstellen Sie auf der Diskette ein Unterverzeichnis "windows" und kopieren NIOS.* und die NET.CFG dort hinein. In der AUTOEXEC.BAT tragen Sie nun ein: subst O: A: o:\windows\nios.EXE subst O: /D > Beim Laden mehrerer Frames erscheint die Frage: > "Do you want to load=another frame type for a previously ..." Verwenden Sie den Parameter . SLOT=xxx bei PCI Karten . IRQ=xxx MEM=XXX INT=XXX bei ISA Karten und hier Beispiel Konfigdateien: CONFIG.SYS DEVICE = HIMEM.SYS /TESTMEM:OFF install = bwloadhi.com DEVICE = EMM386.EXE NOEMS RAM /NOVCPI /Y=W:\EMM386.EXE DOS = HIGH,UMB COUNTRY = 049,850,\COUNTRY.SYS SET COMSPEC=W:\COMMAND.COM SHELL = \COMMAND.COM /P /E:1024 SWITCHES = /W FILES = 60 BUFFERS = 20 LASTDRIVE = Z STACKS = 9,256 AUTOEXEC.BAT: @ECHO OFF CLS REM Default Umgebungvariablen setzen SET PS=BUERO SET NWLANGUAGE=ENGLISH REM An dieser Umgebungsvariablen kann in anderen Batches erkannt REM werden, ob der Client32 verfgbar ist (z.B. in TCPSTART etc.) SET CL32=1 REM COMSPEC setzen, sonst schl„gt DEL *.CFG fehl! SET COMSPEC=A:\COMMAND.COM REM NIOS.EXE aus einem virtuellen Laufwerk O:\windows laden REM WICHTIG, sonst l„uft's sp„ter nicht beim Windows-Start subst O: A:\ O:\windows\nios.exe REM alte NBI Konfig-Datei l”schen, sonst gibt's falsche REM SLOT-Zuordnungen del nbihw.cfg LOAD NBic32 REM Standard NLMs laden (LSL etc.) load lslc32 load cmsm load ethertsm REM jetzt LAN Karte ermitteln und laden checkpci.exe REM folgende environment Variablen brauchen wir nicht SET GRAPHIC= SET MOD= if %NETWORK%==8086 SET NIC=e100b if %NETWORK%==10B7 SET NIC=3c90x REM Slot-Nr. der Netzwerkkarte ermitteln findslot REM LAN Kartentreiber und Rahmentypen laden REM Achtung: IP Frame zuerst laden, sonst erfolgt die IP REM Bindung nicht load %NIC% frame=ethernet_II name=ip load %NIC% %LANBOARD% frame=ethernet_802.2 name=ipx REM nicht mehr ben”tigte Environment Variablen l”schen SET NETWORK= SET NIC= SET LANBOARD= SET PCI= load trannta load ipx REM COMSPEC wieder auf den sp„teren LAN Wert setzen SET COMSPEC=W:\COMMAND.COM REM CLIENT32.NLM laden. hier CL32.NLM weil mit REM NLMPACKX gepackt (sonst ist zu wenig Platz auf der Diskette) load cl32 REM tempor„res O: Laufwerk aufl”sen subst o: /D REM auf das LAN Laufwerk wechseln M: REM Boot Image aus der lokalen RAM-Disk entfernen, REM diese aufl”sen und die normale Bootfolge REM fortsetzen (CX, LOGIN BOOTPROM, etc.) BWREMOVE.BAT: @echo off bwloadhi /u anmeld.bat NET.CFG: protocol IPX net bind ethernet_802.2 e100b 1 net bind ethernet_802.2 3C90x 1 IPX SOCKETS 40 Protocol TCPIP net bind ETHERNET_II E100B net bind ETHERNET_II 3C90X IF_configuration dhcp ; PATH TCP_CFG C:\NOVELL\CLIENT32\TCP ; IP_ADDRESS ; IP_ROUTER ; IP_NETMASK NIOS REM ge„ndert, weil sonst Probleme beim Windows verlassen MEM POOL SIZE 384 NetWare DOS Requester REM ge„ndert, weil sonst viel CACHE MEM geklaut wird REM Wert in KB MAX CACHE SIZE=8192 File Cache Level 3 SEARCH DIRS FIRST = ON FIRST NETWORK DRIVE = M FORCE FIRST NETWORK DRIVE ON NETWORK PRINTERS = 9 SHOW DOTS = ON ; Read Only Compatibility=on ; wird fr SAA-Router ben”tigt, ; da sonst keine Umsetzungstabellen gefunden werden READ ONLY COMPATIBILITY = ON CONNECTIONS = 16 AUTO RETRY = 10 und die komplette Disk: Verzeichnis von A:\ WINDOWS 13.10.98 13:01 COMMAND COM 57.377 31.05.94 6:22 3C90X LAN 34.385 14.08.98 14:46 AUTOEXEC BAT 2.079 03.01.99 16:58 BWLOADHI COM 1.610 08.11.96 14:01 CHECKPCI EXE 18.176 13.10.98 15:51 CL32 NLM 271.810 18.11.98 11:04 CMSM NLM 71.826 13.05.98 13:09 CONFIG SYS 347 31.08.98 15:54 COUNTRY SYS 26.945 31.05.94 6:22 E100B LAN 52.700 10.07.98 18:23 EMM386 EXE 120.926 31.05.94 5:22 ETHERTSM NLM 16.020 07.01.98 16:09 FINDSLOT EXE 16.144 12.08.98 13:14 HIMEM SYS 29.408 31.05.94 6:22 IPX NLM 57.995 12.02.98 11:18 LSLC32 NLM 20.043 07.01.98 15:37 NBIC32 NLM 47.953 12.05.98 16:44 SUBST EXE 18.606 31.05.94 6:22 TRANNTA NLM 37.044 14.09.98 11:14 20 Datei(en) 901.394 Byte Verzeichnis von A:\WINDOWS . 13.10.98 13:01 .. 13.10.98 13:01 NIOS DRV 7.680 21.12.95 7:03 NIOS EXE 239.942 16.06.98 16:54 NET CFG 819 12.10.98 17:23 5 Datei(en) 248.441 Byte Anzahl angezeigter Dateien: 25 Datei(en) 1.149.835 Byte 221.184 Byte frei 3.26.66 Beenden von NES bringt NW 5.0 Server zum Absturz --------------------------------------------------------- DNF99841 Wer NetWare 5.0 mit dem Support Pack 2 einsetzt, braucht unbedingt den aktuellen Netscape Enterprise Server (NES), Novell Patch nesn451a.exe mit 80 MB Gr”áe. Das sollte (zumindest) die Version vom 29.04.99 sein. Alle anderen Versionen von FastTrack oder Enterprise Server bringen einen Netware 5.0 File Server genau dann zum Absturz, wenn der Admin Server beendet wird. 3.26.67 Erdung des BNC LANs ---------------------------- DNF94892 1. nur einen Widerstand erden (mehr macht wundersch”ne Brummschleifen) 2. z.B. Draht um Widerstand wickeln oder anl”ten oder unter das gecrimpte Stck des Steckers stecken oder einen leeren BNC-Stecker an der Masse mit Kabel bel”ten (=elegant und sicher, ben”tigt aber noch ein T-Stck) oder Widerstand mit L”tfahne suchen, finden und erst dann kaufen 3. l„uft oft auch ohne, "mit" mindert es aber Streuungen (aus dem RG-58- Kabel und hinein) 4. Erdung am Rechnergeh„use reicht (dieses sollte ja geerdet sein) 3.27 Zuknftiges ================= 3.27.1 NetWare 7.x und 8.x 3.27.1 NetWare 7.x und 8.x --------------------------- DNF07689 Fest steht, dass alles was nach dem Open Enterprise Server kommt, Linux only sein wird. NetWare 6.5 wird aber bald auch virtualisiert laufen und damit weiterhin NLMs untersttzen. Komponenten wie NSS oder iPrint und vor allem eDirectory bleiben aber weiter bestehen und sind bereits auf Linux portiert. Novell garantiert heute eine Untersttzung fr NetWare mindestens zum Jahr 2015. Es wird aber sicher keine NetWare 7 oder NetWare 8 geben. 3.28 Lustiges ============== 3.28.1 Kundensprche 3.28.2 Absturz !? 3.28.3 Verk„ufer 3.28.4 Maus unter Windows 3.28.5 Server ausschalten ? 3.28.6 nochmal Ethernetkabel im Freien 3.28.7 Ich bin der gr”áte DEPP des Jahrhunderts 3.28.8 Guten ABEND 3.28.9 SERVER -C64KB 3.28.10 Server-Zusammenbruch 3.28.11 "kleinere" Plattenprobleme 3.28.12 Belustigung 3.28.13 Runterfahren? 3.28.14 "nur" Server 3.28.15 šbersetzungen 3.28.16 Verkabelung erweitert 3.28.17 Bug 3.28.18 diverse IPX Network Nummern 3.28.19 NT Experten 3.28.20 Backup !? 3.28.21 Yesterday 3.28.22 Festplatten von ... 3.28.23 šbertragungsratten 3.28.24 Sinn des Bildschirmschoners 3.28.25 Imagine 3.28.26 Gefeuert!? 3.28.27 MacOS und Linux 3.28.28 Neue NW Patches 3.28.29 I DON'T LOVE YOU 3.28.30 NW 3.x Server ersetzen?? 3.28.31 gesammelte MS-Seitenhiebe 3.28.32 Manual nicht gelesen!? 3.28.33 wozu dann eine Firewall? 3.28.34 GSTP 3.28.35 Videokamera zweckentfremdet 3.28.36 perfekte Firewall 3.28.37 Brief bzgl. Jahr2000 3.28.1 Kundensprche --------------------- DNF94964 Kunde: "Ach, den Rest machen wir alleine" oder Kunde l”scht VOL1 komplett. Und macht schnell zwei Sicherungen, damit der Supporter nicht merkt, dass er wochenlang nicht gesichert hat. 3.28.2 Absturz !? ------------------ DNF94965 Wie hier schon geschrieben wurde, steht und f„llt der Server mit dem Board. Also ich finde, daá der Server mit dem Geh„use steht oder f„llt. F„llt das Geh„use runter, dann f„llt der ganze Server. Das nennt man dann auch "abgestrzt". 3.28.3 Verk„ufer ----------------- DNF94966 Wiesbaden, 06.10.94, Veranstaltung von Novell, viele teure Kunden, verschiedene Vortr„ge und als Rahmenprogramm auch bekannte Firmen, die Novell-Produkte vorstellen (HP, Cheyenne, Tobit, m&s, CBC) und eine weitere, namentlich besser nicht genannte EDV-Firma aus Dreieich. Hintergrundinformationen : So wie es fr NW 3.x das DOS-Programm "Syscon" gibt, gibt es bei Netware 4.x die Programme "NETADMIN" fr DOS oder "NWADMIN" fr Windows. Alle Programme dienen der User-Administration. Situation : Ich war gerade satt und habe bei den Beratungsgespr„chen zugeh”rt. Zwei Frauen n„hern sich unvorsichtigerweise dem Beratungsstand dieser Firma aus Dreieich. Hardware : ein Novell 4.02 Server Der Verk„ufer (Typ rhetorisch geschulter, smarter, freundlich l„chelnder Typ) quatscht sie an : "Darf ich Ihnen das etwas n„her zeigen". Kundinnen : "Ja, was haben Sie den hier?" Verk„ufer : "Das ist das neue Novell Netware 4.02, sogar in deutsch" Kundinnen : "Das soll doch sehr fehlerhaft beim Drucken sein?" Verk„ufer : "Jedes neue Betriebssystem hat immer ein paar Macken (lacht) , daher gab es auch die Version 4.00, 4.01 und 4.02. Die Version 4.02 ist komplett neu aufgebaut und ist bietet jetzt auch grafische Tools unter Windows" Kundinnen : "Was bringt uns das?" Verk„ufer : "Das ist jetzt ja alles einfacher, diese umst„ndlichen Programme wie Syscon gibt es jetzt endlich nicht mehr" Kundinnen : "Warum nicht?" Verk„ufer : "Weil jetzt ja alles unter Windows l„uft" Und geht an den Fileserver und tippt an der Serverconsole "SYSCON" ein. Dieses doofe Novell reagiert beleidigt mit "Unknown Command Error" Verk„ufer : "Das ist der Beweis, Netware 4.02 untersttzt kein Syscon mehr." Um auch seine Niveau vollends zu senken, geht er an die Serverconsole : Verk„ufer : "Und wenn ich jetzt NWADMIN eingeben, kann ich die komplette Adminstration unter Windows machen" tippt fehlerfrei "NWADMIN" ein, das doofe Novell meldet wieder "Unknown Command Error". Verk„ufer : "Da haben wir wohl noch einen Bug gefunden, den werde ich Novell melden." Kundinnen sind beeindruckt, tauschen die Karten aus und wieder ist ein Kunde das Opfer eines Verk„ufers geworden. Und ich muáte mir das Lachen verkneifen. 3.28.4 Maus unter Windows -------------------------- DNF95967 Der Maustreiber, also die Software, wird einmal zentral auf dem Server mit EXE2NLM geladen, die Maus als solche, also die Hardware, kommt jeweils an die Workstation. Im Login Script reicht dann ein MAP ROOT COM2:=MOUSE.SYS: und fertig ist die Laube... Und dann war da wieder das Problem mit dem WINWORD.NLM ... ;-) Weil ihr das alle einfach nicht installieren k”nnt - im READ.ME steht ausdrcklich drin, daá man das mit load winword port=com2 int=4 frame=Ethermouse_802.3 laden muá, damit die Maus-Pakete richtig geroutet werden. Ansonsten meldet der Server nach ca. 20 Minuten 'nen Cache Buffer Overflow, weil er nicht weiá, wohin er den K„se routen soll. 3.28.5 Server ausschalten ? ---------------------------- DNF95968 Sollte man bei einem Server, der mit NetWare 3.12 l„uft, vor dem Ausschalten das Netz mit DOWN herunterfahren und NetWare mit EXIT verlassen? Auf keinen Fall. Du verpaát sonst eine einmalige Chance, Deinem Chef zu beweisen, wie virtuos Du ein kaputtes Dateisystem reparieren kannst. 3.28.6 nochmal Ethernetkabel im Freien --------------------------------------- DNF95969 Ich hatte auch im Winter keine Probleme mit kalten Kabeln (die unter der Erde verlegt wurden). Ich habe immer so 2-3 MB heisse Texte und Bilder auf dem Server, die ich bei Frost auf die Workstation und zurck kopiere. 3.28.7 Ich bin der gr”áte DEPP des Jahrhunderts ------------------------------------------------ DNF95970 [Probleme mit dem Netzwerk: Letzte Stufe] xxxxx bricht weinend zusammen und denkt an Umschulung auf Schuhverk„ufer. 3.28.8 Guten ABEND ------------------- DNF95971 Wnschen Sie einem Novell-Netzwerkadministrator niemals einen Guten ABEND! Auch die Einladung zu einem Abendseminar sollte man tunlichst vermeiden! 3.28.9 SERVER -C64KB --------------------- DNF95972 Was bewirkt SERVER -C64KB ? Damit geht der Server in den C64-Modus :-))) 3.28.10 Server-Zusammenbruch ----------------------------- DNF95973 šbrigens: Letzte Woche ist eine Platte ausgefallen. Die AS/400 lief einfach weiter und sagte automatisch ber Modem dem Techniker Bescheid, er solle doch mal vorbeikommen. Bei Novell ist das doch viel besser, da bricht der Server zusammen und 100 User rufen gleichzeitig bei einem an und fragen, ob der Server nicht mehr da ist. Dadurch bekommt man das bestimmt mit. 3.28.11 "kleinere" Plattenprobleme ----------------------------------- DNF95974 [Kommentar, nachdem eine NEC-Platte defekt war] Hierbei noch mal ein groáes Lob an NEC, die Platte ist immerhin ein halbes Jahr ohne Probleme gelaufen. 3.28.12 Belustigung -------------------- DNF96976 Zur Beruhigung: Der Server steht in keinem production environment, sondern l„uft quasi nur zur Belustigung des Personals. 3.28.13 Runterfahren? ---------------------- DNF99977 Wenn Du den Server abends abschaltest, ... Den Server abends abschalten? Wozu in aller Welt denn das? Damit die Hardware kaputt ist, bevor sie veraltet ist? ;-) 3.28.14 "nur" Server --------------------- DNF99978 Ein Netware-Server ist nur Server, arbeiten kann man darauf nicht. Laá das mal nicht meinen Boá h”ren, der fragt mich sonst noch, wofr diese schweineteuren Kisten im Keller rumstehen - bisher habe ich mich noch immer damit rausreden k”nnen, daá die der Luftfilterung dienten... 3.28.15 šbersetzungen ---------------------- DNF94865 deutsche šbersetzungen von Novell der Parameter, die sich per SET oder per SERVMAN setzen lassen: NCP File Commit = Anwendungen erlauben, alle anstehenden, auf Festplatte zu schreibenden Dateien zu versenken. Enable Deadlock Detection = Diese Option schaltet die Blockierungsentdeckung im SMP-Drehsperrcode ein. ----------------------------------------------------------------------------- Primary Interuptcontroller detected lost Hardwareinterupt. Was hat das zu bedeuten? Prim„rer Unterbrechungsaufpasser erkannte eine verlorene Eisenwaren- unterbrechung. ----------------------------------------------------------------------------- Quellenleitwegbestimmungsverfahren ist das Source Routing. Wer h„tte das vermutet? ----------------------------------------------------------------------------- šbersetzung von "Remote Boot Imagefiles": Fernstartabbilddateien. ----------------------------------------------------------------------------- AppleTalk clients open while stack is unbound Der Apfel Sprach-Kunde hat sich ge”ffnet w„hrend der Stapel noch ungebunden war. ----------------------------------------------------------------------------- Compaq bersetzte in seinem EISA-Konfigurationsprogramm "Plug and Play" zeitweise mit "Steck und Spiel Anschluákarten". ----------------------------------------------------------------------------- und zu guter Letzt ein šbersetzungsvorschlag fr das Optionsmen des Client32 in Windows: erweiterte Anzeigeoptionen fr dienstespezifische Einstellungen des Klienten-Zugangsprogrammes in von Drittanbietern untersttzten Netzwerken ----------------------------------------------------------------------------- Andere Hersteller k”nnen das aber auch: http://www.1allnet.com/alladvantage/alladvantage.htm 3.28.16 Verkabelung erweitert ------------------------------ DNF99980 Unsere Verkabelung wurde erweitert. Aufgrund der neuen Kabell„nge sehen die User im neuen Haus den Server nicht mehr. Wie kann ich das l”sen? Ferngl„ser verteilen 3.28.17 Bug ------------ DNF99981 Vor einiger Zeit hatte ein DAT Laufwerk den sprichw”rtlichen Bug. Als das Laufwerk wegen einem Defekt ausgebaut wurde, fiel eine Mckenleiche heraus. Dann muáte es ja ausfallen: Maschinist gestorben... 3.28.18 diverse IPX Network Nummern ------------------------------------ DNF99982 Hexadezimalzahlen, die z.B. als INTERNAL NET Nummer verwendet werden k”nnen: AFFE, ABBA, FIF0C0DE, DI0DE0FF, CODE2DIE4, DICECODE, ODE2CODE, ICEDCAFE, BADBEEF, COFFEE und zum Selbstzusammenbasteln (aus einer englischen Mail): DOE ADA ADD BOO ADE AID DOC ICE FIB BAD FOE ACE BED BEE ODD ODE FEE OFF BID DID BOA BOB DOO BOD FAB ADO FAD CAB FBI CAD FED CIA FOO OAF COB BIB DAD EBB COD COO DIE DIED ACID COCO DADA COED OBOE CODA BEEF FOOD DEED DICE BIDE DEAD DEAF FEED BEAD DODO FADE BADE CODE FIFO IDEA AIDE COCA FACE BABE CAFE ADOBE COCOA ABIDE DIODE EDDIE ADDED DECCA BOBBIE OFFICE DEBBIE DECADE DECIDE DECODE OFFICIO I und O sollte man brigens als 0 und 1 schreiben. 3.28.19 NT Experten -------------------- DNF99983 Ein bestimmter Netware 3.12 Server wurde 1993 installiert. Es handelt sich um einen 486/33 Rechner mit 16 MB RAM. Kommentar eines NT Experten: Ist schon erstaunlich, mit wie wenig Speicher die damals auskamen. 3.28.20 Backup !? ------------------ DNF99984 Wer Backups macht, ist ein Feigling! 3.28.21 Yesterday ------------------ DNF98985 Melodie von The Beatles: Yesterday Yesterday All those backups seemed a waste of pay Now my server has gone away Suddenly, There's not half the files there used to be And the owners hanging over me The system crashed so quickly I pushed something wrong What it was I could not say Now all my data's gone And I long for Yesterday Yesterday, The tape rotation seemed so far away I knew my server was here to stay Now I believe in yesterday... 3.28.22 Festplatten von ... ---------------------------- DNF99986 "Gott schtze uns vor Sturm und Wind und Platten, die von ... sind." 3.28.23 šbertragungsratten --------------------------- DNF99987 [nach einem Schreibfehler in einem Fidonet Echo] Ich frag mich schon die ganze Zeit, was šbertragungsratten sind? Was glaubst Du, wer im Mittelalter die Pest bertragen hat? 3.28.24 Sinn des Bildschirmschoners ------------------------------------ DNF99989 Wozu braucht man einen Bildschirmschoner am Server? Um auch dem dmmsten Kunden erkl„ren zu k”nnen, wann der Server abgestrzt ist: "Wenn das Schl„ngchen nicht mehr schl„ngelt, dann ruf an!!" 3.28.25 Imagine ---------------- DNF99990 Melodie von John Lennon: Imagine Imagine there's no Windows, It's easy if you try. No fattal errors or new bugs To kill your hard drives. Imagine Mr. Bill Gates Leaving us in peace! Imagine neverending hard disks, It isn't hard to do. Nothing to del or wipe off And no floppy too Imagine Mr. Bill Gates Sharing all his money. You may say I'm a hacker, But I'm not the only one. I hope someday you'll join us And your games will fit in RAM Imagine 1-Giga RAM I wonder if you can. No need for left-shifts or setups And no booting again and again. Imagine all the systems Working all life-time! You may say I'm a hacker, But I'm not the only one. Maybe someday I'll be a cracker And then I'll make Windows run. 3.28.26 Gefeuert!? ------------------- DNF00152 Am 11.01.2000 (!) schrieb jemand folgendes Posting in eine Newsgroup: Thema: NetWare 3.11 and Y2K and 200 DOS 5.0 Workstations (286) Any Idea on what patches I need for compliance. Must finnish before my manager comes back from holidays tommorrow. 3.28.27 MacOS und Linux ------------------------ DNF00158 Kommentar eines Administrators zu Windows: Bloá gut, dass es auf der Welt nicht nur MacOS und LINUX gibt, das w„re ja glatt existenzgef„hrdend. 3.28.28 Neue NW Patches ------------------------ DNF00175 Novell meldete in seiner Newsgroup novell.newsflash: These files should be available for download in 24 hours: [Netware 5.1 Service Pack] Size: 250 MB Kommentar eines Lesers: Bei einem durchschnittlichen Datendurchsatz von 3 KB/s (ein 33.6er Modem wird nicht ganz ausgelastet) hat man die paar Daten schon in 22 h 40 min heruntergeladen. Also: Ziel erreicht ;-) Kommentar nach einer weiteren Ankndigung von neuen Patches: (insgesamt ca. 400 MB fr NW 4.x und 5.x) Was man vom FTP-Server von Novell im Moment bekommt, sind keine Antwortzeiten, das sind Lieferfristen. 3.28.29 I DON'T LOVE YOU ------------------------- DNF00179 This is the Unix version of "I Love You". It works on the honor system. If you receive this mail, you should delete a bunch of GIFs, MP3s, and binaries from your home directory, then send a copy of this e-mail to everyone you know. Thanks for your cooperation. (gefunden in der Newsgroup de.sysadmin.recovery) 3.28.30 NW 3.x Server ersetzen?? --------------------------------- DNF00186 Warum ersetzen? Die NetWare 3.x ist wie ein Khlschank. Einschalten, l„uft. 3.28.31 gesammelte MS-Seitenhiebe ---------------------------------- DNF00205 Wissen Sie, warum NT5 auf 2000 umbenannt wurde? Ist doch ganz klar: NT3 lief halbwegs stabil mit Service Pack 3, NT4 lief halbwegs stabil mit Service Pack 4 ..... Was kann ein Microsoft-Produkt, was andere nicht k”nnen? Es sorgt dafr, daá Admins nicht arbeitslos werden. Ein Virus fr Windows/ActiveX w„re dasselbe, wie wenn man eine Sabotage sabotieren wrde. (Timo Fuchs in de.comm.internet.misc) Win98SE - some errors Win ME - more errors 3.28.32 Manual nicht gelesen!? ------------------------------- DNF00239 Das Programm installiert als Zugabe auch ein Textadventure, in der Heldenrolle ein kleiner Junge mit Namen Manual (muss wohl spanisch oder portugiesisch sein), da sollen angeblich auch ein paar Hinweise zur L”sung Deines Problems versteckt sein. [Erwin Schomburg in der Newsgroup de.comp.sys.handhelds.palm-pilot] 3.28.33 wozu dann eine Firewall? --------------------------------- DNF00249 Gegeben sind zwei verschiedenen Internetzug„nge, wobei nur der erste durch einen Firewall (Novell BorderManager) abgesichert ist. Kommentar: Klingt wie eine Disco mit zwei Eing„ngen, und nur einer kostet Geld. 3.28.34 GSTP ------------- DNF01311 GSTP Grilled Steaks Transfer Protocol Thomas Nesges April 2001 TNT Computer http://www.tnt-computer.de/ 1. Einleitung Das Ziel des Grilled Steaks Tranfer Protocols (GSTP) ist gegrillte Steaks zuverl„ssig und knusprig ber weite Strecken zu transportieren. N”tig wurde dies w„hrend der extremen Wetterschwankungen im Frhjahr 2001, welche die Entscheidung zwischen FLAL (FleischLappen AufLegen) und BABT (Bier Auf Balkon Trinken) in bestimmten Regionen unm”glich machten. Da andernorts bereits AOFG (Am Offenen Feuer Grillen) zum Einsatz kommen konnte, ist GSTP n”tig geworden um entfernten Regionen bereits im Vorfeld der lokalen Grillsaison den GS Genuss zu erm”glichen. 2. Das GSTP Modell Zur Kommunikation via GSTP werden ein GS-Sender (CHEF) und ein GS-Empf„nger (HUNP [HUNgry Person]) vorrausgesetzt. Der Transport erfolgt auf der STREAT (STeak Raw EAT) Schicht. H ~~~|GSTP|\ O ~~~~ |______| O +-----+ \ / ~~~ oo oo \/| |Grill|<--> | ------- STREAT --------> (_| +-----+ / \ _| CHEF HUNP Die Anforderung des GS beim CHEF erfolgt ueber das popul„re SMTP (Steak Mit Toast Please!) Protokoll. 3. GSTP Kommandos 3.1 GRIL Die Zubereitung beginnt mit dem Kommando GRIL welches den Grill veranlasst ein Steak zu braten. 3.2 KNSPR Nach dem Grillen sendet der Grill das Kommando KNSPR (mnemonisch: knusprig) an CHEF. 3.3 CALL CHEF sendet das CALL Kommando an den Driver der STREAT Schicht. Dieser bereitet sich selbst„ndig auf die Aufnahme eines GSPs (Grilled Steak Paket) vor. 3.4 HUNP Das HUNP Kommando teilt dem Driver die GS-Z (Zieladresse) mit. Ab hier l„uft die Kommunikation auf der bekannten STREAT-Schicht weiter. 4. Fehlercodes Soweit nicht anders vermerkt, sind alle auftretenden Fehler fatal und der Prozess muss bei GRIL neu gestartet werden. 4.1 VBRNT Das soeben aufgelegte Steak ist VerBRanNT. 4.2 CHUN CHef hatte HUNger und hat das fertige Steak selbst gegessen. 4.3 DRECK W„hrend der Zubereitung des Steaks durch Chef ist es in den DRECK gefallen. 4.4 OOST Out Of STeaks. Meldung des Grills. 4.5 LATE Driver to LATE. Das Steak kam zu sp„t, HUNP ist verhungert. Der ProZESS muss *nicht* neu gestartet werden. 3.28.35 Videokamera zweckentfremdet ------------------------------------ DNF03530 Nachdem ein NetWare 6 Server beim Systemstart Fehlermeldungen anzeigte, die aufgrund der Geschwindigkeit nicht lesbar waren, rckte der Admin dem Server mit einem digitalen Camcorder zu Leibe und hat den Bootvorgang auf DigitalVideo aufgenommen. Beim Standbild lies sich die Fehlermeldung gut auf dem kleinen LCD-Monitor des Camcorders lesen. Eine Suche in der Knowledgebase brachte dann auch eine L”sung. (Der Tipp ist zwar wirklich interessant und kann auch gerne nachgeahmt werden, ich fand diese Idee aber trotzdem so lustig, dass ich sie in dieses Kapitel gepackt habe.) Einer meiner Kunden hat brigens in einer Filiale eine Digitalkamera liegen, um Screenshots des Servers schiessen zu k”nnen, damit bei der šbermittlung von Fehlermeldungen sich keine weiteren User-basierte Fehler einschleichen. 3.28.36 perfekte Firewall -------------------------- DNF03534 Haben sie auch schon nach der perfekten Firewall gesucht, die wirklich alles "b”se" abblockt? http://www.home.pages.at/heaven/absolut.htm 3.28.37 Brief bzgl. Jahr2000 ----------------------------- DNF05646 Dear Boss, Our staff has completed the 18 months of work on time and on budget. We have gone through every line of code in every program in every system. We have analyzed all databases, all data files, including backups and historic archives, and modified all data to reflect the change. We are proud to report that we have completed the "Y2K" date change mission, and have now implemented all changes to all programs and all data to reflect your new standards: Januark, Februark, March, April, Mak, June, Julk, August, September, October, November, December As well as: Sundak, Mondak, Tuesdak, Wednesdak, Thursdak, Fridak, Saturdak I trust that this is satisfactory, because to be honest, none of this "Y to K" problem has made any sense to me. But I understand it is a global problem, and our team is glad to help in any way possible. And what does the year 2000 have to do with it? Speaking of which, what do you think we ought to do next year when the two digit year rolls over from 99 to 00? We'll await your direction. Joan Duh Snr Programmer 3.29 Glossar ============= 3.29.1 RAID 3.29.2 Sparse-File 3.29.3 ABEND 3.29.4 Elevator Seeking 3.29.5 Netbios 3.29.6 Patch 3.29.7 ATM 3.29.8 Bindery 3.29.9 NDS 3.29.10 Heterogen 3.29.11 NLM 3.29.12 Volume 3.29.13 SNMP 3.29.14 VLM 3.29.15 BOOTP 3.29.16 Repeater 3.29.17 Bridge 3.29.18 Router 3.29.19 Gateway 3.29.20 Ethernet 3.29.21 Arcnet 3.29.22 TTS 3.29.23 DDS 3.29.24 SMS 3.29.25 Switch 3.29.26 DHCP 3.29.27 SCSI 3.29.28 USV 3.29.29 NAL 3.29.30 HotFix 3.29.31 SMP 3.29.32 VREPAIR 3.29.33 RFC 3.29.34 LDAP 3.29.35 Suballocation 3.29.1 RAID ------------ DNF94992 Normalerweise werden Daten einmal auf ein Speichermedium (Diskette, Festplatte, Band oder Optical-Disc) - in erster Linie aber auf Harddisks - geschrieben. Das geht gut, bis die Festplatte mal aussteigt. Hier kann ein RAID-Controller helfen. RAID bedeutet "Redundant Array of Inexpensive Disks" oder in einer anderen Schreibweise "Redundant Array of Independent Disks" und zeigt an, daá Daten auf mehreren Festplatten verteilt gespeichert werden. Je nach Raid-Level werden die Bytes doppelt geschrieben oder aufgeteilt und auf verschiedenen Disks gespeichert. Level 0: ist eigentlich kein RAID, sondern erreicht durch Striping (d.h. Plattenaneinanderh„ngen) eine hohe Performance und 100 prozentige Ausnutzung der Platten- kapazit„t, wobei aber das ganze "RAID" beim Ausfall einer Platte ausf„llt. Level 1: Das „lteste wirkliche RAID Verfahren basiert auf Plattenspiegelung und benutzt zwei identische Festplatten, auf denen sich jeweils dieselben Daten befinden. Alle Festplattenzugriffe erfolgen gleich- zeitig und identisch auf beiden Disks (Mirroring). Dieses Verfahren ist aber bzgl. des Speicherplatzes recht ineffektiv, weil immer die doppelte Platten- kapazit„t vorhanden sein muá. Level 2 und 3: Diese beiden Level speichern die Daten auf mehreren Sekund„rplatten. Auáerdem werden Prfsummen gebildet, aus denen sich die Daten einer ausgefallenen Platte rekonstruieren lassen. Diese Level finden in der Praxis kaum Einsatz. Level 4: Hier werden die zu speichernden Bytes auf mind. zwei Platten gelegt, die gebildeten Prfsummen wiederum auf eine weitere Festplatte. Raid Level 4 basiert im Vergleich zu Level 2 und 3 auf einem intelligenten Festplatten- Controller, der die Verwaltung ohne CPU- Rechenzeit selbst bernimmt. Level 5: Diese Stufe arbeitet „hnlich wie Level vier, nur werden die Daten- und Prfsummenbits durch den Controller gleichm„ssig auf alle (mind. drei) Festplatten verteilt. Dies erh”ht den Datendurchsatz, da nicht nur eine Platte die Prfsummen aufnimmt, belastet den Prozessor aber auch etwas mehr. Es gibt weitere RAID-Level, die aber nicht genormt sind und von Herstellern unterschiedlich implementiert werden. Weitere Infos zu RAID-Begriffen: Hot-Swap Hot-Swap bezeichnet die F„higkeit, eine defekte Platte im laufenden Betrieb herauszunehmen und durch eine neue zu ersetzen. Dies funktioniert allerdings nur im RAID 5, das die fehlende Platte durch Prfsummenbildung rekonstruieren kann und das im laufenden Betrieb auch macht. Dazu mssen die Platten in einem (Metall-) Wechselrahmen stecken. Ohne Not sollte man das Auswecheln im laufenden Betrieb allerdings nicht machen, es gibt zu viele Fehlerquellen und die Performance wird durch das Rekonstruieren im Hintergrund nicht unbedingt besser. Hot-Fix oder Hot-Spare Eine Hot-Fix Platte hat im normal laufenden RAID5 System keine Funktion, springt aber beim Ausfall einer anderen Platte automatisch ein, ohne daá eine Platte gewechselt werden muá (siehe Hot-Swap). Allerdings geht auch hier die Systemperformance je nach System und Controller fr die Dauer der Rekonstruktion zurck. 3.29.2 Sparse-File ------------------- DNF95993 Ein Sparse-File ist eine auf einem Netware Volume angelegte Datei, deren tats„chliche (physikalische) Gr”áe sich von der logischen (von DOS oder anderen BS) erkannten Gr”áe unterscheidet. Die angezeigte Gr”áe kann sogar h”her als der verfgbare Speicherplatz auf diesem Volume sein. Ein Sparse-File wird von der Netware angelegt, wenn folgende Situation auftritt: Eine Anwendung erzeugt eine Datei und schreibt unmittelbar an dessen Anfang einige Daten. Zu einem sp„teren Zeitpunkt macht nun die Anwendung einen "seek", der (weit) ber das derzeitige physikalische Ende der Datei hinausgeht und schreibt dort nochmals einige Daten. In diesem Fall belegt Novell nur den Speicherplatz, der notwendig ist, um die Daten am Datei-Anfang und am (neuen) Datei-Ende zu speichern. Der ungenutzte Rest der Datei in der Mitte wird von Novell nur in der Verwaltung der Datei bercksichtigt, belegt aber keinen Platz. Bei einem Zugriff auf diesen "ungenutzten" Mittelteil liefert Novell der Anwendung einen mit bin„ren Nullen gefllten Record zurck. Sparse-Files entstehen oft dadurch, wenn Applikationen abstrzen oder einen Seek mit nicht-initialisierten Variablen durchfhren, meistens bei Datenbanken. Viele Datenbankprogramme erzeugen ihre Dateien allerdings absichtlich als Sparse-Dateien, so z.B. MS Access, erzeugen aber nur recht kleine "L”cher". Ein weiteres Beispiel fr Sparse-Dateien sind die Images von CD-ROMs, die vom CDROM.NLM in SYS:CDROM$$.ROM abgelegt werden. Sparse Files kann man auf die folgende Weise erzeugen: FILE *f = fopen("irgend.was","w"); fseek(f,1000000l,SEEK_SET); fwrite(buffer,1,1,f); fclose(f); Damit hat man eine Datei erzeugt, die aus nur 0en und einem Byte am Ende besteht. Solange diese Datei auf dem Server verbleibt, ist sie absolut unkritisch. Anzeigen kann man Sparse-Dateien mit SPAR101B.ZIP oder TSPARSE.ZIP (beide aus den NetwareFiles.de). Probleme bekommt man vielleicht, wenn man die Datei auf eine lokale Platte kopiert, weil DOS die Datei "komplett" anlegt oder die Datei per COPY auf einen anderen Server kopiert. Auch dabei wird sie expandiert. Probleme gibt es je nach Sicherungssoftware auch beim Backup der Datei. Abhilfe: bei Server -> Server NCOPY benutzen. Dann bleibt sie sparse. Da die Datei erst einmal viel weniger Platz auf der Platte braucht als ihre Gr”áe angibt, l„át man sie im Normalfall auf dem Server oder versucht, mit datenbankeigenen Routinen die Datenbank wieder neu aufzubauen. 3.29.3 ABEND ------------- DNF96995 Ein ABEND ist ein ABnormal END, d.h. ein Absturz, der entweder durch fehler- hafte Hardware oder (was h„ufiger vorkommt) durch Software hervorgerufen wird. Beim ABEND steht dann eine Reihe von Registern und (wichtig fr den Servicetechniker) das NLM (d.h. Programm), in dem der Absturz passiert ist, auf dem Server-Bildschirm. Die Netware schl„gt dann noch vor, den RAM-Inhalt des Servers auf Diskette oder die lokale DOS-Partition zu sichern, was aber in den seltensten Faellen Sinn macht, weil kaum jemand diese Informationen auswerten kann. Seit NetWare 4.11 wird - wenn m”glich - allerdings eine ASCII-Datei mit den notwendigen Informationen in SYS:SYSTEM/ABEND.LOG abgelegt, die in den meisten F„llen weiterhilft. 3.29.4 Elevator Seeking ------------------------ DNF96996 Elevator-Seeking bezeichnet den Festplattenzugriff von NetWare. Dabei werden die Anfragen nicht sequentiell abgearbeitet, sondern umsortiert. Der Schreib- /Lesekopf springt dabei auch nicht von einer Position zur n„chsten, sondern bewegt sich von innen nach auáen, von da wieder nach innen und so weiter. Bei dieser Bewegung werden die Anfragen erfllt. Dadurch bekommt man mehr Geschwindigkeit und eine deutlich geringere Festplattenbelastung. 3.29.5 Netbios --------------- DNF94997 NETBIOS wird fr andere Netzwerkbetriebssysteme (z.B. Lantastic) oder netzwerkf„hige Programme (z.B. Datev) verwendet. Auch Groárechneremulationen ben”tigen zum Transport der Daten im Netz oftmals Netbios. Da viele Programme auf diese Protokoll aufbauen, gibt es fr Novell Umgebungen eine Emulation, die nicht *statt* IPX, sondern nach IPX geladen wird und natrlich zus„tzlich Speicher verbraucht. Fr den normalen Novellbetrieb ist Netbios transparent, nur die Programme, die darauf aufsetzen, benutzen es. 3.29.6 Patch ------------- DNF95998 Die w”rtliche šbersetzung von Patch bedeutet "Flickwerk" und meint, daá Fehler in Software nicht durch eine komplett neue Version bereinigt werden, sondern einzelne Programmteile ersetzt werden bzw. sogar in einem (auch bereits laufenden) Programm durch geeignete Software einzelne Bytes ersetzt werden, die einen bestimmten Fehler beseitigen sollen. Bei Novell gibt es zu den einzelnen Produkten viele Patches, wobei es mittlerweile einige Produkte gibt, bei denen die Patches und (Treiber-) Updates mit Hilfe von neuen CD-Images bereits bei der Installation integriert sind. Frher musste man jedes Produkt immer manuell auf den neuesten Stand bringen. Netware 3.11 zum Beispiel wurde bis zum Schluss mit demselben PSERVER.NLM ausgeliefert, der wegen gravierender Fehler bereits zwei Wochen nach Ver”ffentlichung ersetzt wurde. Bei NetWare 3.x und 4.1 gab es noch dynamische Patches, die Fehler erst im laufenden Betrieb im Arbeitsspeicher korrigierten. (alle *FIX.NLM aus den Paketen 31xPTx.EXE und 41xPTx.EXE) Eingespielt werden Patches am besten nach der immer beigefgten Anleitung, m”glich sind normalerweise folgende Vorgehensweisen: 1. Patches manuell installieren (z.B. bei LANDR7.EXE): alte NLMs wegsichern, neue darber installieren, bei Problemen Restore der alten NLMs. Neue Support Packs, die eine Vielzahl von Patches und neuen Versionen enthalten, sollte man auf diese Weise aber nicht installieren. 2. Patches automatisch installieren (z.B. nw411pt9.EXE): Archiv in einem Unterverzeichnis (am besten in der obersten Ebene) auspacken, Readme lesen. Meistens muss der Patch ber die Product Options von NWCONFIG.NLM bzw. INSTALL.NLM installiert werden. Die Support Packs der NW 4.x, 5.x und 6.x werden zuerst ausgepackt (s.u.), dann ber NWCONFIG.NLM Product Options eingespielt, auf Wunsch werden auch alle alten Dateien gesichert, um eine Rckkehr auf der vorhergehenden Stand zu erm”glichen. Sie mssen nicht alle vorherigen Support Packs installieren, sondern es reicht, den jeweils aktuellen zu verwenden. (kumulativ) Hinweis: Packen Sie die gesicherten ARJ-Patches unter Windows NT, 2000 und XP nur aus dem DOS-Fenster (cmd) aus. Wenn Sie das Archiv durch Doppelklick aus dem Explorer zu extrahieren versuchen, kann es oft nicht (komplett) entpackt werden. Deaktivieren Sie bei Problemen auch unbedingt den Virenscanner der Servers und des Clients, der das Archiv auspackt. 3.29.7 ATM ----------- DNF99999 Asyncronous Transfer Mode. Mittels ATM werden ber verschiedene "Schalter" dedizierte Verbindungen zwischen 2 Knoten aufgebaut, zwischen denen eine Information bertragen wird. 3.29.8 Bindery --------------- DNF99100 Die Bindery besteht aus den drei Dateien NET$VAL.SYS, NET$OBJ.SYS und NET$PROP.SYS, die alle in SYS:SYSTEM stehen und alle Resourcen eines Netware 3.1x Servers (User, Gruppen, Printqueues und deren Passw”rter) inklusive aller Verknpfungen zueinander beinhalten. Bei Netware 2.x gibt es diese Bindery auch, allerdings besteht sie dort aus zwei Dateien NET$*.SYS und hat ein etwas anderes Format. Diese Bindery wird st„ndig offengehalten und kann deshalb mit normalen Programmen weder gesichert noch betrachtet werden. Beim Hochfahren des Servers erscheint grunds„tzlich die Meldung: BINDERY OPEN REQUESTED BY THE servername Das ist keine Fehlermeldung, sondern eine Systemmeldung. Er sagt damit nur, daá der Server gerade die Anforderung (Request) zum ™ffnen der Bindery gegeben hat. Mit dem Programm BINDFIX kann die Bindery auf Inkonsistenzen berprft und gegebenenfalls repariert werden. Dabei werden drei Dateien mit der Extension .OLD erstellt, die die alte Bindery beinhalten und im Fehlerfall mit BINDREST zurckgeholt werden k”nnen. Wenn beim Durchfhren von BINDFIX die Meldung "Cannot Write *.old Files" kommt und danach nur noch SUPERVISOR und GUEST ohne Paáwort vorhanden sind, liegt das meist daran, daá ein Schreibschutz auf den alte Bindery- dateienNET$OBJ.OLD, NET$PROP.OLD und NET$VAL.OLD bestanden hatte. Dieser Schreibschutz kann durch ein FLAG aller Dateien in SYS:SYSTEM erfolgt sein und verhindert, daá weitere Sicherungsdateien erstellt werden. Daraufhin wird eine neue "leere" Bindery erzeugt. Man sollte die Bindery dann per Restore zurcksichern, da die alte Bindery in NET$*.OLD wahrscheinlich erheblich „lter ist. Ansonsten kann man den Schreib- schutz dieser alten Bindery mit FLAG NET$*.OLD N wieder aufheben und diese mit BINDREST wieder zurckholen. 3.29.9 NDS ----------- DNF95101 Analog zur Bindery bei der Netware 3.x gibt es bei 4.x die Netware Directory Services (NDS). Diese stellt eine netzwerkweite Struktur zur Verfgung, die bei Žnderungen auf allen File Servern automatisch ge„ndert (synchronisiert) wird. Auáerdem l„át sich das komplette Netzwerk hierarchisch in einem Strukturbaum verwalten. Ausgehend vom Root werden Container eingerichtet, die wiederum Benutzer, Gruppen, Queues und File Server enthalten (k”nnen). Bei der NDS muá nicht wie in der Bindery alles in einer Ebene stehen, sondern kann die tats„chliche Firmenstruktur nachbilden. Zur Untersttzung alter Programme, die auf eine Bindery angewiesen sind, gibt es in der NDS eine Bindery-Emulation, die die NDS-Objekte eines oder mehrerer Container als Bindery darstellt. Die NDS liegt im Volume SYS: (siehe dort) im Verzeichnis _NETWARE. 3.29.10 Heterogen ------------------ DNF94102 Heterogen sind Netze mit Multiprotokollvernetzung (TCP/IP, IPX, Appletalk, SNA-Welt usw.) oder Multiservernetze, bei denen verschiedene Netzwerk- betriebssysteme eingesetzt werden (z.B. NetWare, Banyan, Unix mit NFS, VMS mit DECnet usw.) oder wenn ber das LAN-Kabel nicht nur Netzwerkbetrieb geht, sondern gleichzeitig noch Telefon und/oder Videoanwendungen. Multiservernetze mssen noch lange nicht heterogen sein. 3.29.11 NLM ------------ DNF95103 NLM (Netware Loadable Modules) sind einerseits LAN- und Disktreiber und Systemerweiterungem, andererseits Zusatzprogramme wie Datenbanken, Sicherungsprogramme, Virenscanner, die auf einem Server ab Netware 3.x als spezielle 32-Bit Applikation laufen und bei Bedarf geladen oder auch wieder entladen werden k”nnen. Welche NLMs aktuell geladen sind, kann man durch Eingabe von MODULES an der Fileserver Console feststellen. Wenn ein Patchmanager geladen ist, kann man sich unter Netware 3.x und 4.x auáerdem mit PATCHES alle geladenen Patches anschauen. Bei NetWare 5 werden keine dynamischen Patches mehr geladen, sondern die betroffenen Dateien komplett ausgetauscht. 3.29.12 Volume --------------- DNF94104 Ein Volume ist in etwa vergleichbar mit einer formatierten Partition unter DOS. Diese Volumes mssen im Server gemounted werden. Dabei wird die Dateistruktur eingelesen. Mit MAP kann man dem Volume einen Laufwerks- buchstaben zuordnen und damit von einem Client auf das Volume zugreifen. Seit Netware 3.x kann man ein Volume auf mehrere physikalische Platten legen ("Spanning") und damit sehr groáe Volumes erzeugen. Vorgehensweise: . (das zu erweiternde Volume kann gemounted bleiben) . load install . volume options . bei Netware 3.x: gewnschtes Volume ausw„hlen und bei Display segments nochmal best„tigen. Mit der Taste INS Add Segment to Volume und freien Bereich ganz oder teilweise ausw„hlen (Blockanzahl einstellbar) . seit Netware 4.x: Einfgen mit Taste INS und freien Bereich ausw„hlen und dem gewnschten bestehenden Volume zuordnen (statt ein neues Volume zu erstellen) . Fertig! Durch zus„tzliche NLMs k”nnen neben DOS auch OS/2-, MacIntosh- und NFS- Laufwerke emuliert werden. (siehe unter Name Space) Bei Problemen mit dem Mounten von Volumes sollte das Programm VREPAIR (siehe dort) verwendet werden. 3.29.13 SNMP ------------- DNF94105 Das Simple Network Management Protocol (SNMP) ist ein Standard fr das Netzwerk-Management. Ein SNMP-basiertes Managementsystem besteht aus SNMP-Agenten, einem SNMP- Manager und einer Management Information Base (MIB), in der die Beschreibung der im Netzwerk angeschlossenen, zu verwaltenden Objekte und Funktionen enthalten sind. Diese MIB erlaubt dann die Anzeige der Statusmeldungen im Klartext, da die SNMP-Agenten nur Codes, die sich auf diese MIB beziehen, bertragen. Wenn die eingesetzte Hardware dieses Protokoll untersttzt, dann kann man Status Informationen von diesem Ger„t abfragen. Wenn zum Beispiel Bridges benutzt werden, kann man sich anzeigen lassen, wieviele Pakete das Netz verlassen und wieviele hineinkommen. Besonders bei groáen Netzwerken kann man durch Einstellen von Parametern kritische Grenzwerte berwachen und beh„lt den šberblick durch eine gemeinsame Oberfl„che. Es gibt SNMPv1, ein nicht standardisiertes SNMPv2 und ein gerade vor dem Standard stehendes SNMPv3, das endlich einige Sicherheitsfeatures enthalten wird. Hierbei ist auch RMON (Remote Monitoring) anzusprechen. Das Ger„t kann Vorauswertungen vornehmen und sendet nicht alles zur Konsole (ein vollst„ndiges SNMP-basiertes Netzwerkmanagement ohne RMON kann das Netz ziemlich belasten, vor allem ueber WANs.) 3.29.14 VLM ------------ DNF99106 VLMs (Virtual Loadable Modules) werden von Novell seit geraumer Zeit nicht mehr supported, laufen jedoch auch noch mit NetWare 6.x zusammen, wenn das IPX/SPX-Protokoll eingesetzt wird und NDS-Untersttzung aktiviert ist. Das Konzept: eine VLM.EXE als Loader und viele kleine .VLM Module, die je nach Bedarf geladen werden k”nnen, dadurch weniger Speicher verbrauchen (oder wenigstens nicht allzuviel mehr als NETX) und auch besser in den HMB geladen werden k”nnen. Die letzten VLMs haben die Version 1.21, sind bei Novell selbst allerdings nicht mehr erh„ltlich. Sie erhalten diese noch ber meine Service DVD 1 fr NetWare. Wenn Sie weiterhin unter purem DOS arbeiten, sollten Sie eher den Client32 fr DOS einsetzen, der allerdings etwas h”here Ansprche an Rechner und RAM stellt. 3.29.15 BOOTP -------------- DNF95107 BOOTP (Boot Protocol) ist ein Unix Protokoll, das festlegt, wie System- und Netzwerkinformationen von einem Server an Arbeitsstationen bermittelt werden. Bei einigen TCP/IP Protokollstapeln fr PCs (z.B. LAN Workgroup) wird dieses Protokoll genutzt, um die Netzwerkinformationen (IP-Addresse, default Gateway, Netzwerkmaske) von einem Server zu erfragen. 3.29.16 Repeater ----------------- DNF99108 Repeater arbeiten (wie Hubs oder concentrators) auf Schicht 1 des OSI-Modells und dienen zur Topologieausdehnung von Netzwerk-Segmenten. Sie geben alle Signale eines Segmentes auf alle anderen angeschlossenen Segmente weiter. Aus Sicht der LAN-Teilnehmer und der Zugriffsstrategie ist ein Repeater "unsichtbar", d.h. er darf weder die Fairneá des Medienzugriffs verletzen noch addressierbar sein. 3.29.17 Bridge --------------- DNF99109 Eine Bridge arbeitet auf Schicht 2 des OSI-Modells. Sie betrachtet nur den Rahmen der MAC-Schicht und wertet Physikalische Knotenadressen (Quelle und Ziel) aus. Kennt sie die Ziel-Adresse, so leitet sie sie weiter (wenn die Ziel-Adresse auf einem anderen als dem Strang ist, wo der Frame herkam) oder vernichtet ihn (der Empf„nger hat den Rahmen ja schon). Kennt sie die Adresse nicht, flutet sie (leitet in alle ihr bekannten Segmente weiter) und merkt sich die Quelladresse. 3.29.18 Router --------------- DNF99110 Router arbeiten auf der dritten Ebene des OSI-Modells und sind protokoll- spezifisch, d.h. sie empfangen ein Paket der h”heren Protokollebenen, werten die Informationen der Netzwerkschicht aus und leiten das Paket entsprechend der protokollspezifischen Vorgehensweise (z.B. IP) an die tieferen Ebenen weiter. Im Gegensatz zu einer Bridge wertet ein Router also nicht die physikalischen, sondern die logischen Adressen aus, d.h. Quell- und Zieladresse, die im Protokoll-Kp codiert ist. Also z.B. IPX oder IP-Adressen. Die Segment-Adressen der verbundenen Segmente sind dabei unterschiedlich (Net-Parameter beim Bind) Zwar sind beim heutigen Stand der Technik die Router in der Lage, eine Vielzahl von Protokollen abzuarbeiten ("Multiprotokollrouter") und fr nicht routingf„hige Protokolle als Bridge zu arbeiten ("Brouter"), aber das heiát nicht, daá z.B. IPX verwendende Rechner durch den Einsatz der Router mit Maschinen kommunizieren k”nnen, die z.B. IP verwenden. 3.29.19 Gateway ---------------- DNF99111 Ein Gateway wandelt die Protokolle komplett um. Da die Ver„nderung des Protokolls auf unterschiedlichen Ebenen des OSI-Modells erfolgen kann, spricht man bei diesen Ger„ten je nach Schicht auf der dieser Vorgang greift, von einem Layer-N-Gateway. 3.29.20 Ethernet ----------------- DNF95112 Ethernet u. IEEE 802.3: Der erste Unterschied besteht schon im Namen: Ethernet wurde von DIX (Digital, Intel u. Xerox) entwickelt, IEEE 802.3 ist eine Normung von IEEE. Ethernet untersttzt als Medium nur das Yellow- Cable. IEEE 802.3 untersttzt auáerdem noch Cheapernet, Shielded/ Unshielded Twisted Pair und Breitband- Koax. Die Segmentl„ngen reichen von 185m bei Cheapernet, ber 500m bei Yellow- Cable, 100m bei TP und 1800m bei Breitband- Koax. Die Topologien k”nnen entweder Stern oder Bus sein. Als Kanalzugriffsverfahren wird bei Ethernet (IEEE 802.3) CSMA/CD verwendet. 3.29.21 Arcnet --------------- DNF95113 Es handelt sich um ein Punkt-zu-Punkt Netzwerk. Im Arcnet k”nnen gleichzeitig die 3 Medien Twisted- Pair, Koax und Glasfaser verwendet werden. Der Aufbau der meisten Arcnet- Netze ist sternf”rmig mit einem aktiven oder passiven Hub im Mittelpunkt. Bei Verwendung eines aktiven Hubs kann ein Segment bis zu 650m lang, bei einem passiven 30m lang sein. Aktive Hubs k”nnen mit anderen aktiven oder passiven Hubs verbunden werden. Die Ausbreitungsverz”gerung des Signals darf allerdings nicht gr”áer 31 Mikrosekunden sein. Das bei Arcnet verwendete Zugriffsverfahren ist Token- Passing. Wird eine neue Station in das Netzwerk eingebunden, erfolgt eine Reorganisation des Netzes. Dabei versucht die Station mit der gr”áten ID seinen Nachbarn zu finden. Dazu erh”ht er die Next-ID jedesmal um eins. Erh„lt die Station eine Antwort, gibt sie das Token an die n„chste Station weiter. Die letzte Station "schlieát" dann den Ring. Dadurch besitzt jede Station seine eigene Adresse (Source-ID, SID) und die seines Nachbarn (Next- ID, NID) 3.29.22 TTS ------------ DNF96114 Das TTS (Transaction Tracking System) ist ein Algorithmus, der sicherstellen soll, daá komplexe Operationen auf Netware Datentr„gern korrekt und komplett ausgefhrt werden. Wird eine Schreiboperation ber mehrere Dateien (Transaktion) durchgefhrt, wie sie bei Datenbanken oder auch bei Žnderungen der Bindery oder NDS regelm„áig vorkommt, und w„hrend des Schreibens strzt der Server ab, dann nimmt der Server beim n„chsten Starten seine Aufzeichnungen aus dem TTS Backout File und macht diese halb ausgefhrten Schreiboperation rckg„ngig. (Rollback) Damit ein Programm vom TTS profitiert, mssen die entsprechenden Dateien mit FLAG auf transactional gesetzt werden und das spezielle Novell-TTS von diesem Programm untersttzt werden. Auszug aus der TTS$LOG.ERR in SYS:: Initializing Transaction Tracking System Scanning TTS Backout File backing out transactions Incomplete Transactions Found. Transactions will be backed out and not displayed or logged. Die erste Zeile erscheint nach einem Neustart immer. Die zweite Zeile kommt dann beim Booten, wenn der Server nicht ordnungsgem„á runtergefahren wurde. Wenn es unvollst„ndige Transaktionen gegeben hat, erscheint je nach NetWare Version auch die dritte oder vierte und fnfte Zeile, die den Rollback durchfhrt. 3.29.23 DDS ------------ DNF95115 Das Aufzeichnungsformat Digital Data Storage (DDS) ist notwendig, um ein Audio-DAT-Laufwerk fr die Speicherung digitaler Computerdaten einzusetzen. Ende der 80'er Jahre haben die Firmen HP und Sony dieses Format entwickelt, das mittlerweile von ANSI, ISO und ECMA als Industriestandard fr DDS- Laufwerke akzeptiert. DDS ist eine Erweiterung des ursprnglichen Audioformats, das fr Computer- daten zu unflexibel und nicht sicher genug ist. Jeweils 22 der sogenannte "DAT-Frames" (Spurpaare) werden bei DDS in eine Folge von Datengruppen mit einheitlicher L„nge zusammengefaát. Nur etwas 60% jeder Spur stehen fr die Datenspeicherung zur Verfgung, der Rest wird beispielsweise fr ATF-Codes (Automatic Track Findung) und spezielle Codes zum schnellen Auffinden von Daten auf dem Band (Fastsearch) belegt. Das Laufwerk braucht die ATF-Informationen, damit es den Schreib-Lese-Kopf stets exakt ber der jeweiligen Spur positionieren kann. Fastsearch ist eines der wichtigsten Features von DDS und erlaubt durchschnittliche Zugriffszeiten von rund 30sec auf einem 90m Band. Fr die 120m B„nder mit einer Kapazit„t von 4GB muáte das DDS- (bzw. DDS-1-) Format erweitert werden. DDS-2 ist jedoch voll kompatibel zu den krzeren 60m und 90m Medien. Noch neuer ist das DDS-3 Format, das mit 125 m arbeitet und noch h”here Kapazit„ten erlaubt. Um die Datensicherheit zu erh”hen, sind in DDS insgesamt 10 Fehlerkorrektur- einrichtungen integriert, darunter allein 3 ECC-Stufen (Audio-B„nder arbeiten nur mit 2 ECC-Stufen). DDS-Laufwerke verwenden 4 K”pfe anstelle von 2, die alle im Winkel von 90 Grad zueinander angeordnet sind. Dadurch k”nnen Daten sofort nach dem Schreibvorgang wieder gelesen und berprft werden. Bei einem Fehler f„hrt das Band automatisch zurck und der Schreibvorgang wird solange wiederholt, bis die Daten einwandfrei auf dem Band angekommen sind. Normale DAT-Audiob„nder k”nnen in DDS-Laufwerken zwar verwendet werden, allerdings ist die Qualit„t von Band und Bandfhrungsmechanik wesentlich geringer als bei speziellen DDS-B„ndern. Um eine m”glichst hohe Daten- sicherheit zu garantieren, sollten Sie daher stets DDS-B„nder fr Backups verwenden. Im Jahre 1991 wurde das DDS-Format um eine integrierte Datenkompression erweitert und das Ergebnis erhielt die Bezeichnung DDS-DC (Data-Compression). Aus der groáen Anzahl unterschiedlicher Kompressionsalgorithmen entschied sich die DDS Manufactures Group (ein Zusammenschluá von 19 Herstellern von DDS- Produkten) fr DCLZ (Data Compression Lempel-Ziv). Dieser Algorithmus ist leistungsf„hig genug, um je nach Datentyp im Idealfall eine bis zu vier- fache Kompression zu erm”glichen. DDS-DC arbeitet auf Hardwarebasis, das heiát, die Datenkompression wird im Laufwerk durchgefhrt, ohne daá die Backupsoftware etwas davon bemerkt. 3.29.24 SMS ------------ DNF94116 SMS (Storage Management System) ist die Novell-Methode ber des Netzwerk beliebige Server oder Workstations auf einem zentralen Backup-Server zu sichern. Sie ben”tigen dafr ein TSR auf den Workstations (das TSA_SMS.COM fr DOS, TSAOS2.EXE fr OS/2, TSA311.NLM, TSA312.NLM, TSA410.NLM bzw. TSA500.NLM fr die jeweilige Netware Version). Die DOS- und OS/2 Module erfordern zus„tzlich ein .NLM auf dem Server, das ist einmal TSA_DOS.NLM und dann TSA_OS2.NLM. Die .com und .exe Dateien ben”tigen dann noch Infos, auf welchen Server sie Zugriff mit welchem Usernamen und Paáwort erlauben. Wenn Sie z.B. in einem Netz mit 5 Servern auf allen Servern das TSAxxx.NLM laden, k”nnen Sie alle Server mit dem Tape sichern, das nur auf einem der Server installiert ist. Einige Backup-Programme untersttzen dieses System, natrlich das SBACKUP von Netware selbst, aber auch ARCserve oder BackupExec. 3.29.25 Switch --------------- DNF99117 Ein Switch schaltet eine virtuelle Verbindung zwischen einem Eingangs- und einem Ausgangsport zur šbermittlung von Daten. Es gibt eine Vielzahl von Anwendungsf„llen fr Switchingtechnologien (X.25, ATM, Ethernet-Switches u.a.m.). In lokalen Netzwerken setzt sich das Ethernet- Switching immer mehr durch. Eine gute Darstellung der dabei verwendeten Technologien findet man in der Zeitschrift PC-Netze 3/95 auf S.67ff. 3.29.26 DHCP ------------- DNF99118 Das Dynamic Host Configuration Protocol ist die Funktion, bei der sich ein DHCP-Client von einem zentralen Rechner (DHCP-Server) eine TCP/IP-Adresse holt. Dabei wird der DHCP-Server dem Client diese IP-Adresse dynamisch aus einem definierten Adressbereich zuweisen. Der Client bekommt also immer wieder eine neue, aber eindeutige IP-Adresse. 3.29.27 SCSI ------------- DNF99119 SCSI (Small Computer System Interface) hat sich zumindest im File Server Bereich als Quasi-Standard fr Festplatten und sonstige Peripherie (z.B. CD- ROM, Tape, Optical drives,...) etabliert. Bei SCSI k”nnen sieben (bei Wide SCSI sogar 15) Ger„te an einen Strang angeschlossen werden, wobei diese Ger„te auch unterschiedlich schnell sein drfen. Zum Vergleich: Bei IDE und EIDE k”nnen pro Kanal (normalerweise auch nur zwei Kan„le pro System) nur 2 Ger„te angeschlossen werden und da meist auch nur Festplatten und CD-ROM- Laufwerke. Scanner, Tapedrives und andere Peripherie bleibt da auáen vor. Ein langsames Ger„t bremst ein weiteres schnelleres am gleichen Kanal aus (unterschiedliche PIO Modi). SCSI ist im Gegensatz zu IDE und EIDE meistens Hot-Swap-f„hig, d.h. es k”nnen neue Ger„te w„hrend des Betriebs an den Bus angeh„ngt werden. Zumindest mit Streamern funktioniert das, bei manchen Systemen k”nnen sogar Festplatten im laufenden Betrieb ausgetauscht oder dazugefgt werden. Bei SCSI muá der Bus an beiden physikalischen Enden terminiert werden, da ansonsten durch Reflektionen eine šberlagerung mit den Signalen entsteht, die eine Kommunikation der einzelnen Ger„te verhindert. Die Terminierung kann auf zwei Arten geschehen, aktiv und passiv. Bei der passiven Terminierung werden am letzten Ger„t im Bus Widerstandsarrays eingesetzt oder aktiviert (schmale, braune Leisten mit eingeschweiáten Widerst„nden), die den Bus abschlieáen. Warnung! Diese Widerst„nde drfen nur an den beiden Ger„ten am Ende des Busses vorhanden sein. Aktive Terminierung funktioniert „hnlich. Dabei ist (vereinfacht) ein Transistor zwischen Signal und Masse gelegt und nicht angesteuert. Damit hat er einen unendlichen Widerstand, also keine terminierende Wirkung. Erst wenn er per Jumper (TRM oder TERM) aktiviert wird, schaltet er auf Durchlaá mit einem Widerstand im 100 kOhm-Bereich. Dazu muá er mit Leistung versorgt werden, der Termination Power. Die kann im Prinzip von jedem Ger„t im Bus bereitgestellt werden (der Jumper heiát meist TRMPWR), es kann aber zu Problemen fhren, wenn mehrere Ger„te versuchen, diese Leitung zu betreiben, vor allem, wenn ein externes Ger„t diese Termination Power zur Verfgung stellt. Praktischerweise sollte sie immer vom SCSI-Controller kommen. Falsche Terminierung ist einer der h„ufigsten Fehler bei der Einrichtung eines SCSI Systems. Jede Ger„t bekommt auf dem SCSI-Bus eine eindeutige ID, die zwischen 0 und 7 liegt (0-15 bei W-SCSI). Diese ID muá per Jumper oder Taster eingestellt werden. Das Ger„t mit der h”chsten Nummer hat die h”chste Priorit„t und wird blicherweise dem Controller zugewiesen. Auáerdem kann auf dem Bus noch eine Parit„tsprfung stattfinden, es werden also eigentlich 9 (18) Bit parallel bertragen. Ob man die Prfung einstellt oder nicht, ist mehr oder weniger egal, nur muá sie bei allen Ger„ten gleich eingetragen sein. SCSI kommt inzwischen in verschiedenen Ausfhrungen daher, die nicht ohne weiteres miteinander zusammenarbeiten. Es gibt Single Ended, Differential ended, SCSI-1, SCSI-2, Wide SCSI und Fast SCSI. Beim Single Ended wird der Signalpegel zwischen Signalleitung und Masse gelegt. Elektrische St”rungen schlagen also voll durch und k”nnen zu Fehlern fhren. Deshalb ist die maximale L„nge des Busses auch auf 1 m begrenzt. Darber geht es vermutlich auch, kann aber zu Problemen fhren. Beim Differential Verfahren liegt der Pegel zwischen zwei floatenden Leitungen. Elektrische St”rungen wirken sich auf beide Leitungen gleich aus, die Differenz zwischen ihnen bleibt unbeeinflusst. Differential SCSI erlaubt l„ngere Busse (um die 12 ft. !?). Man kann keine Single Ended und Differential Ger„te auf dem gleichen Bus betreiben. Typischerweise erkennt man beim PC die Single-Ended-Controller (meist eingesetzt fr einfache Streamer, Scanner und dergleichen) daran, daá in der Slotblende kein Anschluss fr externen Ger„te (was bei der geringen erlaubten Busl„nge ja auch nicht sehr sinnvoll w„re) vorhanden ist. Differential SCSI- Controller sollten diesen externen Anschluss (meist 50pol Centronics) allerdings besitzen. Die Zahl hinter SCSI gibt die maximale šbertragungsgeschwindigkeit an. SCSI-1 schafft 5 MB/sec, SCSI-2 bringt es auf 10 MB/sec, wenn beide Partner dazu in der Lage sind und ebenfalls nur 5 MB/sec, wenn einer der Partner ein SCSI-1 Ger„t ist. Wide-SCSI ist schneller als fast, da dort dir Busbreite auf 16 Bit vergr”áert ist, mit einem W-SCSI Partner sind theoretisch 20 MB/sec m”glich. Mit einem Fast-SCSI Partner f„llt wegen der nur 8 bittigen šbertragung die Geschwindigkeit auf die H„lfte zurck. Typischerweise sind SCSI-1-Controller mit einem 8bit-Bus (XT-Bus), SCSI-2- Controller mit einem 16bit-Bus (ISA-Bus) oder 32bit-Bus (EISA, VLB oder PCI) und W-SCSI-Controller mit einem 32bit-Bus (PCI) an den Rechner angeschlossen. Theoretisch sind diese Werte nicht nur, weil die Anzahl der angeschlossenen Endger„te die šbertragungsrate drcken kann, sondern insbesondere beim ISA- Bus, der die Daten des Controllers nicht schnell genug verabreiten kann. 3.29.28 USV ------------ DNF94120 Eine USV oder unterbrechungsfreie Stromversorgung bzw. englisch UPS (=Uninterruptable Power Supply) versorgt File Server oder Arbeitsstationen mit Strom, falls die Netzspannung ausf„llt oder Spannungseinbrche entstehen. Auch šberspannungen (z.B. von Blitzschl„gen) k”nnen damit abgefangen werden. Wichtig ist auch, daá der Computer von dem Stromausfall etwas mitbekommt. Vor allem File Server reagieren allergisch, wenn der USV nach mehreren Minuten Netzausfall die Batteriespannung zur Neige geht und dem Server einfach den Strom ausschaltet. Dazu wird der Computer mit der USV per Kabel (meist seriell) verbunden und ber ein Programm per Signal ber das Kabel auf Netz- ausfall hingewiesen. Nach einer einstellbaren Zeit kann dieses Programm den Computer sauber herunterfahren. Es gibt zwei Arten von USVs. Bei einer Online-USV wird die Ausgangsspannung immer aus dem Akku genommen, der permanent durch die Netzspannung geladen wird. Online-USVs k”nnen gerade bei der Ausfilterung von St”rungen im Netz besser sein. Netz >--------> USV >----------> Rechner Durch die ganze Umwandlung von 220 V Wechselstrom auf Gleichstrom und wieder auf 220 V Wechselstrom, ist der Wirkungsgrad einer Online-USV natrlich nicht optimal. weiterer Nachteil: Eine Online-USV ist meist teurer als eine gleich starke Offline-USV. Bei einer Offline-USV wird im Normalfall der Computer ber das Netz versorgt. Bei einem Stromausfall wird dann innerhalb von ms auf den Akku umgeschaltet. Offline-USVs sind mittlerweile auch hinsichtlich der St”rungsfilterung fast auf dem Level der Online-Ger„te. Netz >--------------------------> Rechner I I I I L----> USV >--/ ---- Sie sind allerdings preislich interessanter. 3.29.29 NAL ------------ DNF99121 (noch auf englisch) NAL (Netware Application Launcher) gives network administrators the option of "pulling" or "pushing" software to desktops. Pull distribution lets you surface an application icon on the user's desktop. Clicking the icon launches an application (which resides on a server) or runs an install program, placing the application on the user's hard drive before launching it. Push distribution loads applications onto target desktops without user intervention. This helps in distributing software that needs to reside on desktops, like an operating system or network client updates, as well as e- mail and custom business applications. (Server-to-server software distribution will be available in the future.) [Novell AppNotes 8/97] Diese Information gilt fr Version 2.0. Aktuell ist die Version 2.5. 3.29.30 HotFix --------------- DNF95122 Hotfix oder Redirection Area ist ein Bereich (bei NW 3.1 normalerweise 2% der Gesamtgr”áe, bei 4.x abh„ngig von der Plattengr”áe), der fr fehlerhafte Blocks freigehalten wird. Findet die Netware bei ihrem internen Read-After-Write- Verify heraus, daá der wieder gelesene Block mit dem gerade geschriebenen nicht bereinstimmt, markiert sie diesen Block als defekt und nimmt sich einen aus dem Hotfix Bereich. Nachdem aber die meisten neuen Platten intern selbst einen Hotfix haben, ist das ein ernst zu nehmendes Zeichen. Der interne Hotfix Bereich der Platte ist bereits voll, das heiát es gibt schon etliche Fehler auf der Platte! Sollte dann auch noch die Meldung "Could not redirect block xxx on Device #y" und "WARNING: THERE ARE NO MORE REDIRECTION BLOCKS" kommen, sollte man sich schleunigst um einen Plattentausch kmmern. Die Anzahl dieser Redirected Blocks und die Gesamtanzahl der Redirection Blocks ist mit MONITOR.NLM festzustellen: Bei Disk Information die gewnschte Platte ausw„hlen und in der Statistikinformation in oberen Bereich danach suchen. Nachtr„glich kann die Anzahl der Redirection Blocks nicht mehr ge„ndert werden, es sei denn man partitioniert die gesamte Platte neu, was alle Volumes auf dieser Platte l”scht. 3.29.31 SMP ------------ DNF99123 SMP (Symmetric MultiProcessing) wird von Novell seit NetWare 4.10 untersttzt. Damit ist es m”glich, wie bei anderen Betriebsystemen wie Unix und NT mehrere Prozessoren in einem Rechner anzusprechen und die Last auf diese zu verteilen. Beide Prozessoren mssen identisch sein und von Intel, da andere Prozessor- hersteller die Multi Prozessor Spezifikationen nicht einhalten (?). Bei NetWare 4.10 wurde die Implementierung von SMP ber OEM-Vertr„ge von Rechnerherstellern wie COMPAQ und HP (?) durchgefhrt und ist auf speziell zugeschnittene Hardware beschr„nkt. Auch der Support erfolgt hier nicht ber Novell, sondern durch den jeweiligen Hersteller. Die SMP-Untersttzung von NetWare 4.11 ist herstellerunabh„ngig, ist aber auf Programme und Treiber beschr„nkt, die SMP direkt untersttzen. Dazu geh”ren z.B. Oracle Datenbank Server und LAN Treiber. Bis zu vier Prozessoren k”nnen mit dem NetWare 4.11 Basispaket betrieben werden, weitere erfordern eine Zusatzlizenz. Erst in NetWare 5 wird das SMP von LAN Treibern, Groupwise 5.X, Webserver 3.1 und weiteren Modulen untersttzt, auáerdem ist der Kernel entsprechend vorbereitet. Trotzdem ist der Flaschenhals bei NetWare Servern meistens nicht der Prozessor, sondern LAN und Festplatten, d.h. SMP macht das ganze System nur selten schneller, bisweilen wegen des Overheads sogar langsamer. Netter Gag am Rande: Bei mehreren Prozessoren bekommt jeder vom MONITOR Screen Saver einen eigenen "Wurm", wobei der erste rot, der zweite blau und die beiden n„chsten gelb und grn sind. 3.29.32 VREPAIR ---------------- DNF98124 Mit LOAD VREPAIR an der File Server Console kann man Volumes wieder in Ordnung bringen, die (vor allem beim Mounten) Defekte anzeigen. Meist wurde der Server nicht richtig heruntergefahren, ein Absturz oder Stromausfall hat verhindert, daá die Daten im Cache auf die Festplatten weggeschrieben wurden. Dadurch entstehen unter anderem ungltige FAT-Tabellen, die zwar durch zwei Kopien relativ unempfindlich sind, aber dennoch manuell repariert werden mssen. Gravierender sind natrlich Fehler, die aufgrund von defekten Festplatten entstehen. Aber auch hier ist es m”glich, defekte Bereiche von der weiteren Benutzung durch Netware auszuschlieáen, allerdings ist hier ein baldiger Austausch der Festplatte angeraten. Es k”nnen nur Volumes repariert werden, die nicht gemountet sind. Bei Volumes mit Name Space (siehe dort) muá ein weiteres NLM geladen werden, das mit diesem Name Space auch umgehen kann. Hinweis: Man muá beachten, daá VREPAIR oft mehrmals aufgerufen werden muá, um Folgefehler, die nicht gleich beim ersten Durchgang erkannt wurden, in weiteren Durchg„ngen zu reparieren. Sollten die Fehler auch nach 8-10 Durchg„ngen weiterhin bestehen, sollte man in Betracht ziehen, daá die Festplatte defekt ist und das letzte Backup zurckspielen. Man sollte sich auch immer darum kmmern, eine aktuelle Version VREPAIR.NLM zu haben, da diese mehr Fehler und Probleme behebt. Bei (E)IDE sollte man auch darauf achten, ob die Plattenwerte im BIOS ge„ndert wurden. Auch das kann Fehler hervorrufen. Dateien mit Namen VR0000*.FIL auf SYS:/ werden von VREPAIR generiert, wenn Dateireste entdeckt wurden. Diese Dateien entsprechen den *.CHK von CHKDSK. Man kann den Aufruf von VREPAIR auch automatisieren, indem man es mit einem Volume-Namen als Parameter aufruft, z.B. LOAD VREPAIR SYS. Das klappt sowohl mit NW 4.x als auch mit der 3.12. (3.11 nicht getestet) So nebenbei werden durch diese Art des Aufrufes alle Benutzerdialoge abgestellt und das aufrufende NCF-File solange angehalten, bis VREPAIR die Kontrolle wieder zurckgibt. In Verbindung mit dem Laden des Disk-Treibers in der c:autoexec.ncf kann man also ein VREPAIR automatisch vor dem Mounten der Volumes durchfhren lassen. 3.29.33 RFC ------------ DNF98125 RFC (Request for Comment) ist der Name fr ein Dokument, das eine Funktion/Protokoll des ehemaligen ARPA beschreibt (ARPA ist der Vorg„nger dessen, was heute allgemein unter "Internet" verstanden wird). Der Name deutet auch an, daá es sich nie um eine endgltige "Festlegung" handelt, sondern immer fr Verbesserungen oder sinnvolle Erweiterungen offen ist. Wenn Sie also wissen m”chten, wie bestimmte Teile von TCP/IP, dem "Internet" oder einzelner Dienste funktionieren, dann empfiehlt sich immer ein Blick in die RFCs z.B. bei . ftp://ftp.uni-paderborn.de/pub/doc/rfc/ . http://www.iana.org . http://www.ripe.net 3.29.34 LDAP ------------- DNF01318 LDAP ist ein Protokoll, mit dessen Hilfe eine Anwendung aus einem Verzeichnisdienst wie der NDS Informationen auslesen und fr sich verwenden kann. Man kann der NDS Informationen wie E-Mail oder Post Adressen von Benutzern entnehmen. Eine weitere M”glichkeit ist es, eine Benutzerauthorisierung via LDAP zu erm”glichen. Eine Anwendung ben”tigt Benutzer-ID und Passwort. Statt jetzt in der Anwendung selber eine Benutzerverwaltung aufzubauen, fr„gt die Anwendung die NDS, ob die User-ID und das Passwort, das eingegeben wurde, so richtig ist. 3.29.35 Suballocation ---------------------- DNF01309 Suballocation ist die F„higkeit der Netware ab Version 4.0, auch bei groáen Bl”cken (mit 64 K), bei denen der RAM-Verbrauch im Vergleich zu kleinen Bl”cken erheblich reduziert wurde, diese mit mehreren kleinen Dateien zu fllen, was den Verschnitt bei vielen kleinen Dateien deutlich vermindert. Warnung! Wenn das Volume fast voll ist, geht die Netware bzgl. Suballocation in einen sogenannten "Agressive Mode", der die Performance in den Keller rutschen l„át. Verweis: TID 10054133 4 Mailingliste *************** Die aktuellen Neuigkeiten zur Deutschen NetWare FAQ gibt es auch als Mailingliste. Die aktuellen Infos finden Sie bei http://www.braunstein.de/mailinglisten.html Die Netware FAQ Mailingliste ist fr alle Teilnehmer ausser mir Read-Only, das heiát es finden keine Diskussionen statt, sondern die Liste dient nur zur Information. Es werden pro Monat max. 2-3 Nachrichten gepostet. ----------------------------------------------------------------------------- 5 Bedienung / Suche ******************** Allgemein Allen Versionen sind die Inhalte gemeinsam. Unterschiede gibt es jedoch in der Formatierung, Bedienung und Suche von bestimmten Inhalten. Die Suche nach ge„nderten und neuen Tipps und die nach Top Ten Tipps funktioniert jedoch bei jedem Format. DNF Index Hinweis: Jeder Tipp hat einen eindeutigen Index, mit dessen Hilfe dieser schnell gefunden werden kann, auch wenn sich die Struktur der FAQ „ndert. Er hat das Format DNFjjxxx. jj ist dabei das Jahr, in dem der Tip erstellt wurde, xxx ist eine fortlaufende dreistellige Zahl. Handhabung dieser Version Die ASCII-Version bietet natrlich nur eingeschr„nkten Komfort. Formatierungen wie bei WinHelp, RTF oder HTML mit all ihrem Komfort sind hier nicht m”glich. Dafr kann dieses Format mit dem gewohnten Editor betrachtet und durchsucht werden. 6 Bezugsquellen / Download der FAQ *********************************** Die Deutsche Netware FAQ wird jeden Monatsersten neu erstellt und ist ber folgende Quellen zu bekommen: . Internet - WWW: http://www.netwarefaq.de/download.html NetWare FAQ 10/2008 | kurzer Dateiname Info ----------------------------------------------+-------------------------------------------------- Deutsche-Netware-FAQ-810-ASCII.zip | nfaq810a.zip Deutsche-Netware-FAQ-810-EXE.zip | nfaq810x.zip Deutsche-Netware-FAQ-810-WinHelp.zip | nfaq810w.zip Deutsche-Netware-FAQ-810-HTML.zip | nfaq810h.zip Deutsche-Netware-FAQ-810-RTF.zip | nfaq810r.zip RTF-Info Deutsche-Netware-FAQ-810-HTMLHelp-Search.zip | nfaq810f.zip Deutsche-Netware-FAQ-810-isilo.zip | nfaq810i.zip iSilo-Info Deutsche-Netware-FAQ-810-Plucker.zip | nfaq810p.zip Plucker-Info Alle Dateien sind mit dem Freeware Programm Info-ZIP gepackt. Informationen und Download von Packer und Entpacker bei http://www.info-zip.org/pub/ infozip/. 7 Sponsoren / Spenden ********************** Firmen: ----------------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------------- Stefan Braunstein, http://www.braunstein.de CNE; qualifizierter Netware Support; Erfahrung bei Neuinstallationen, Updates, Fehlerbehebung, aber auch bei Schulungs- und Weiterbildungsmaánahmen im NetWare Bereich Faxnummer: +49-7853-97992 ----------------------------------------------------------------------------- Spenden Sowohl die NetWare FAQ als auch die NetwareFiles.de sind vollst„ndig kostenlos. Ich hoffe jedoch, dass sie fr Sie nicht umsonst sind und Sie Nutzen durch die Tipps und Tools fr Ihre t„gliche Arbeit als Supporter und Admin ziehen k”nnen. Beide Projekte erfordern seit Jahren viel zeitlichen Aufwand und auch einige Aufwendungen wie Webserverkapazit„t und Transfervolumen. Ich m”chte diese Dienste auch weiterhin kostenlos anbieten, andererseits darf aber meine sonstige Arbeit nicht darunter leiden und der finanzielle Aufwand auch nicht zu hoch sein. Ab sofort k”nnen Sie mir einen Betrag in beliebiger H”he per Paypal zukommen lassen: Spende per Paypal Zahlungen per Kreditkarte ber Paypal sind nun auch m”glich. Auáerdem k”nnen Sie auch direkt per VISA und Mastercard Kreditkarten spenden. Kontaktieren Sie mich (siehe Impressum). Alternativ k”nnen Sie mich auch mit Sachspenden von meiner Amazon.de-Wunschliste erfreuen. Eine šberweisung an mein Bankkonto (siehe Impressum) wird natrlich auch angenommen. Und wenn Sie selbst auch etwas von der Spende haben m”chten, bestellen Sie doch eine (oder mehrere unterschiedliche) Service DVDs fr NetWare oder SME Server aus dem Webshop http://shop.braunstein.de. Hier finden Sie sicher Patches, Tools und Tipps, die Sie auch bei (zeit-)intensiver Suche im Internet sonst nicht (mehr) finden. Nochmal: Der Begriff Spende sollte klar ausdrcken, dass eine Bezahlung v”llig freiwillig ist. Andererseits wird damit mein Engagement bezglich NetWare FAQ, NetwareFiles.de, Antworten in Newsgroups und bei anderen Projekten zunehmen. Leider kann ich keine Spendenquittung wie eine gemeinntzige Institution ausstellen. 8 Copyright / Rechtliches ************************** Die Deutsche NetWare FAQ wurde mit gr”átm”glicher Sorgfalt zusammengestellt. Trotzdem k”nnen Fehler nicht ausgeschlossen werden. Weder die Autoren der einzelnen Tipps noch der Autor der FAQ bernehmen eine juristische Verant- wortung fr falsche Angaben oder die falsche Anwendung von Angaben und k”nnen auch nicht fr dadurch entstandene Probleme und Sch„den haftbar gemacht werden. Hinweis Fast alle Soft- und Hardwarebezeichnungen und Markennamen, die in diesem Buch erw„hnt werden, sind eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Hersteller und urheberrechtlich geschtzt. Die FAQ wird unentgeltlich verteilt. Dennoch liegt das Copyright beim Autor der FAQ bzw. bei den Autoren der jeweiligen Tipps. Ver”ffentlichungen (vor allem fr den kommerziellen Bereich) von einzelnen Tipps oder der ganzen FAQ sind ohne Einverst„ndnis des Autors nicht gestattet. ----------------------------------------------------------------------------- 9 Danksagung / Tippgeber ************************* Ich m”chte folgenden Personen und Firmen besonders danken fr Ihre Untersttzung: . Tom Demmer fr das Verwalten der FAQ der de.comp.sys.novell, die seit Mitte Februar 1998 in meiner FAQ integriert ist und selbst nicht mehr gepflegt wird. . dann Frank Schaffert, J”rg Napp und Dirk Windberg, die sich in der Vergangenheit die Riesenmhe gemacht hatten, meine zum Teil recht wenig ansehliche FAQ aufzupeppen, in diversen Formaten anzubieten und immer wieder upzudaten. Von ihnen habe ich einige Anregungen bernommen, wie ich die neuen Versionen besser gestalten kann. Vor allem J”rg Napp hat auch viele inhaltliche Vorschl„ge gemacht, die ich in meine Versionen bernommen habe. . weiterhin Uwe Gawehn, Alex Woick, Massimo Rosen und Rainer H„ssner, die sich durch sehr qualifizierte Tipps hervorheben und Hans Nellissen, der mich immer wieder mit neuen Tipps aus Newsgroups und anderen Quellen versorgt. . der Firma Novell fr ihre hervorragende - aber leider englischsprachige - Knowledgebase, auf die ich in der FAQ immer wieder verweise und aus der einige der hier erw„hnten Tipps stammen. . natrlich auch Dirk Hagedorno fr seinen Konverter UDO 6, ohne den all diese verschiedenen Versionen gar nicht m”glich w„ren. Den DRC-Konverter fr das EXE-Format hat er speziell fr mich in UDO eingebaut. . den unz„hligen Schreibern im Fidonet und Internet, die zum Teil nicht einmal wissen, daá sie zum Gelingen der FAQ beigetragen haben. . meiner Frau Beatrice fr Ihre Untersttzung und meinen Kindern Julia und Jannis fr die kurzweilige Abwechslung in den Arbeitspausen. ;-) . und letztendlich allen folgenden Tippgebern, die mir mehr als nur kurze Textfragmente geliefert haben (in Klammern finden Sie die Anzahl der gelieferten Tipps) und die maágeblich am Erfolg der FAQ beteiligt waren: Marcus ??, Walter ??, Manfred Ackermann, Chris Andrew, Klaus Arpe(3), Marcus Backes(3), Albert Bank, Christian Bauer, Peter Bauernfeind(2), Dieter Baumgartner, Andreas Baumunk, Axel Beckmann, Karsten Berghaus, Konrad Bergmeier, Andreas Beutling(3), Pit Biernath, Heinz-Josef Bomanns, Felix Bosseler, Andreas Braukmann, Stefan Braunstein(265), Marcus Breiden, Andreas Briefs, Christian Broich, Matthias Bronstering, Martin Burnicki, Gary Busby, Oliver B”hm, Frank Carius(2), Ludger Clemens(2), Paul Cowper, Marcel Cox(10), Tobias Crefeld, Hans-Joachim Czech, Fred DeCosta, Tom Demmer(3), Ralph Depser, Jrgen Dettmer, Ernst Dolkemeier, Holger Dopp, Andreas Eckert(2), Dirk Emmermacher, Andreas Engelkenmeier, Martin Entstrasser, Olaf Erkens(3), Matthias Evers, Martin Fahs, Andreas Frank, Christian Franke, Hermann Franz(3), Axel Freimller, Dirk Friedel, Georg Fritsch, Jrgen Fritz(2), Jeff Frost, Uwe Gawehn(7), Andreas Geissler, Volker Gerdes, Martin Gerdes, Petra Grinjuks, Peter Grundler, Mirko Guldner, Bj”rn Gundermann, Anders Gustafson, Lutz Gustke, Rainer Haessner(2), Karsten Hain, Todd Hale, Petra Haller, Frank Hamburger(2), Peter Heck(2), Jrgen Heckel, Marcus Heerdegen(2), Manfred Hehlert, Gnther Heidel, Hermann Heidemann, Thomas Heimann(2), Jens Heinemann, Georg Helmes, Uwe Herczeg, Paul Herger, J”rg Herrmann, Rainer Heuwes, Claas Hilbrecht(3), Thorsten Hock, Alexander Hoernigk, Roger Holmstedt, Bernd Holzinger, Marc Holzkamp, Con Horaitis, Oliver Huber, Heinz Huber, Lars Huesemann, Kevin Hurni, Holger Hbner, Torsten H”llermann, Karsten Iwen, Christoph Jahn(2), Henning Jebsen, Dominik Jergus, Craig Johnson, Andreas Joos(2), Mark J„ger, Uwe Kadner(2), Michael Kaiser(2), Thorsten Kampe(2), Andreas Karsten, Martin Kaufmann(2), Jrgen Kehrel, Andreas Keller, Michael Keukert, Uwe Klemm, Jrgen Klnder, Michael Erik Kramm, Jrgen Kreis, Thomas Kuchenbuch, Niels Kuhnen, Peter Kuo, Walter Knkel, Stephan K”nig, Robert K”stler, Andreas Lammel, Alexander Lay(3), Lynnette Loomis, Rudolf Macke, Eckart Maerkel, Willi Marquart, Harald Armin Massa, Mike Maynard, Dirk Meiners, Ulrich Menz, Dirk Merten, Matthias Meyer, Carsten Meyer, Joseph Moore, Mirko Mucko(2), Thomas W. Mueller, Jrgen Mller, Marco Mller, Christoph M„rcker(6), Joachim Nabi, J”rg Napp(7), Hans Nellissen(4), Thomas Nesges, Holger von Nethen, Hans-Juergen Noack, Heiko Nonnenmacher, Bernd von Osten(2), Michiel Overweel, Martin Pangert(2), Herr Patzwall, Hans Peeks, Wolfram Pienkoss, Karsten Pinger, Shaun Pond(2), Dieter Prochowski, Hans Pschel, Roman Redl, Kai Reichert(8), Andreas Reisinger, Michael Renzmann, Nikolaus Riehm(3), Peter Rohner, Massimo Rosen(31), Michael Rottwinkel, Gisbert Rudolph, Falk Rybak, Reiner Sachau, Dirk Schadt, Roland Scheffer, Hans-Gerhard Schehl(2), Thomas Scherhag, Axel Scherrer(2), Thomas Schimana, Marco Schlegel, Karlheinz Schmidthaus, Joachim Schmitt, Christian Schnarr, Stephan Schneider, Barry Schnur(4), Erwin Schomburg, Holger Schoonbeek-Kuper, Kurt Schrang, Armin Schreppel, Walter Schulz(7), Markus Schwarz, Karsten Schweer(2), Udo Schtz(2), Andreas Sch”ller, Thomas Sch”pf, Tim Scotland, Sven Seefeld, Nils Seemann, Peter Seidl(2), Peter Seitz, Sven Semel, Maurice Smulders(3), Roland Sommer, Klaus Sonnenberg(2), Rene Spronk, Snezana Stark, Al Stearns, Vincent Steger(2), Christian Steinhoff(4), Bernd Stich, Daniel Stricharz(4), Jrgen Strufe(2), M. Sttz(2), Rolf Taschler, Christian Tauber, Andrew Taubman(3), Jens Tautenhahn, Tim Themann, Rudolf Thilo(7), Gerd Thuemmler, Egeler Torsten, Jrgen Tress(8), Axel Umpfenbach(3), Erwin Vogel(2), Arne Vogt, Gunnar Wagenknecht, Gilbert Waitz, Sven Wandner, Raimund Weiss(4), Christoph Weller, Harry Wengner(3), Marcel Werner(2), Henning Wessels, Sascha Wiegmann(3), Marcus Williamson, Karl M Winkler, Bernd Wohltmann, Alex Woick(13), Jens Wolf, Peter Wolters, Matthias Zahn, Alexander Zillner, Martin Zimmer, Guni, Irgendjemand(3) 10 Kommentare ************** [Tobias Crefeld, Fidonet: 2:2480/13.97] Die FAQ in ihrer derzeitigen Form betrachte ich als ein gutes Nachschlagewerk fr Tips & Tricks zur Fehlerbehebung neben Handbuch und Online-Docs. ----------------------------------------------------------------------------- Bei Google hat meine FAQ einen Page Rank von 5. ----------------------------------------------------------------------------- Auch Yahoo Deutschland hat die FAQ (wie auch die NetwareFiles.de) in ihrem Verzeichnis gelistet: http://de.dir.yahoo.com/computer_und_technik/software/netzwerke_und_dfue/Novell_Netware/ ----------------------------------------------------------------------------- Die Novell FAQ bei http://spotlight.de/novell-faq/novell-faq.html schreibt: ... fr den tieferen Einstieg [in Novell Netware] m”chte ich vor allem die Seiten bei Novell http://www.novell.de oder http://www.braunstein.de empfehlen. ----------------------------------------------------------------------------- [Peter Grabowski, EMail: peter.grabowski at infomas.de] Die Netware-FAQ finde ich einfach phantastisch. Es gibt hier zu fast jedem Problem eine L”sung, auf die man sich auch verlassen kann. Das ist wirklich sehr professionell und h”chst engagiert. ----------------------------------------------------------------------------- [Heinz Duda, EMail: hduda.schwalbe at t-online.de] Die NetWare FAQ ist fr mich zum Monatsersten eine Pflichtlektre geworden. ----------------------------------------------------------------------------- [Sascha Harusta, EMail: hijacker at dacotec.de] [http://www.netwarefaq.de] Der link wird dann an http://www.braunstein.de weitergeleitet. Ein Blick auf diese Seite lohnt sich immer. ----------------------------------------------------------------------------- [Roland Beerli, EMail: roland.beerli at fiatfinance.ch] Ich muá Ihnen hier ein spontanes Kompliment fr Ihr gelungenes Online- Nachschlagewerk in Sachen Netware machen. Hatte jetzt einige Zeit nur mit NT-Servern zu tun und bin ein wenig von der Novell-Schiene gerutscht. Nun habe ich hier wieder einen neuen Job mit Novell-Environment und finde mich dank Ihrer informativen Seite relativ schnell wieder in der Novell-Welt zurecht. Super. Machen Sie weiter so... ----------------------------------------------------------------------------- [Otto R”sch, EMail: webmaster at roesch-edv.de] Ihre FAQs sind wirklich brilliant. Kompakt und verst„ndlich und trifft den Nagel genau auf den Kopf. ----------------------------------------------------------------------------- [Michael Clauáen, EMail: michael.claussen at cruise.de] Deine Hompage ist wirklich Super! Ich habe mir die Novell FAQ auf meinen Palm Pilot geladen, und so habe ich die FAQ immer unterwegs dabei. ----------------------------------------------------------------------------- [Alain G. Stucki, EMail: alain.stucki at iname.com] Ich habe Ihre Netware FAQ runtergeladen und angeschaut. SUPER! Die Windows- Help-Version ist einfach genial. Ich konnte einige Probleme damit l”sen. ----------------------------------------------------------------------------- [Peter Seeck, EMail: PeterSeeck at lycosmail.com] Ich habe gerade mal einen Blick auf die NwFAQ von Stefan Braunstein geworfen... TOTAL GENIAL!!! Wer denkt, dort steht nur Anf„ngerblabla, der hat sich geirrt. Die Tips sind auch fr Profis eine unsch„tzbare Hilfe. Ich bin eigentlich nicht sonderlich gut im Loben, aber das hat ein dickes Lob verdient!! Weiter so... ----------------------------------------------------------------------------- [Udo Nikolai, EMail: Udo.Nikolai at diletta.com] habe mir die halbe Nacht um die Ohren geschlagen und habe das aktuelle Support Pack 9 von Novell runtergezogen und Deine supergeniale Homepage durchforstet. TIPP AN ALLE: SCHAUT UNBEDINGT MAL UNTER http://www.braunstein.de/ REIN. DA KANN JEDER (auch Novell-Supporties) NOCH WAS LERNEN. ----------------------------------------------------------------------------- [Wolfram Ansin, Fidonet: 2:2480/13.187] Deine FAQ ist genial. Eine super Fundgrube!! Und genau die Fragen, die ich schon immer hatte. ----------------------------------------------------------------------------- [Oliver Kummerow, Fidonet: 2:244/6252.4] Das Werk ist wesentlich informativer und qualifizierter, als ich ohnehin schon erwartet hatte. Liest sich wie ein Who is who der relevanten Problemstellungen. Wesentlich interessanter als 90% der marktblichen Sekund„rliteratur. Man erh„lt sogar eine Menge interessanter Antworten, auf Fragen, die man noch garnicht gestellt hatte. Anders gesagt: Der Zeitaufwand lohnt sich locker. Also ich glaube, da hat sich jemand wirklich Mhe gemacht. ----------------------------------------------------------------------------- [Harald Reissl, Fidonet: 2:2480/834] Die FAQ habe ich mir nun endlich mal geholt - Kompliment. Ich finde sie sehr gut bisher. Es macht sogar Spaá, sie von oben nach unten durchzulesen. H„tte ich sie schon frher gehabt, w„re mir so manches Kopfzerbrechen erspart geblieben. ----------------------------------------------------------------------------- [Jochen Kmietsch, Fidonet: 2:2437/320.1] Super, das Teil. Werde ich morgen gleich binden lassen und als Pflichtlektre unter's Kopfkissen legen. ----------------------------------------------------------------------------- [Frank Schtze, EMail: Frank.Schuetze at t-online.de] ich m”chte Dir mal ein ganz groáes Lob aussprechen fr die NetWare FAQ. Ich konnte schon eine Menge daraus lernen. ----------------------------------------------------------------------------- [Jochen Wiesner, EMail: jwiesner at schaefer-gehaeuse.de] ich bin Ihnen dankbar fr die NetWare FAQ. Sie hat mir schon oft geholfen. ----------------------------------------------------------------------------- [Dirk Friedel, Fidonet: 2:2432/701] [...] ein Lob, an die Leute, die an der Erweiterung der NetWare FAQ mitwirken und diese am Leben halten, bisher muáte ich einige Male darauf zurckgreifen und fand auch die passende L”sung zu meinem Problem! ----------------------------------------------------------------------------- [S”nke Hilscher, EMail: Hilscher-EDV at kueste.de] Im Internet bin ich auf Ihre Seiten gestoáen, die mir sehr hilfreich waren. Sie haben alles sehr klar und verst„ndlich beschrieben. TOLL!!! Das sich jemand diese Mhe macht, [...] man merkt, daá Sie des ”fteren Netware Server eingerichtet und supportet haben. Vielen Dank dafr. ----------------------------------------------------------------------------- [Dieter Hirt, Fidonet: 2:246/8040] Ich habe mir auch zwischenzeitlich die FAQ von Stefan geholt. Die ist ja richtig gut, beinhart. Ich habe sie gerade ausgedruckt vor mir liegen, das f„llt ja schon unter den Begriff "dicker W„lzer". ----------------------------------------------------------------------------- [Axel Scherrer] [In der FAQ] steht wirklich (fast) alles drin was man als Einsteiger (und auch als Fortgeschrittener) wissen muá. ----------------------------------------------------------------------------- [Gerhard Huber, EMail: gerhard.huber at magnet.at] Die deutsche FAQ habe ich mir heruntergeladen und finde sie sehr gut. ----------------------------------------------------------------------------- [Heinz Huber, EMail: huber.rz at fht-stuttgart.de] [...] m”chte ich Dir sagen, daá ich die FAQ auáerordentlich hilfreich finde. Sie ist eigentlich immer einer meiner ersten Anlaufpunkte. Mach bitte weiter so !!! ----------------------------------------------------------------------------- [Dominik Jergus] Ersteinmal ein riesen Lob fr Deine FAQ's zu NOVELL/Netzwerken. Ich bin absolut begeistert, denn ich glaube, ich habe noch nie so viele Fragen zu Novell beantwortet bekommen, wie durch Deine FAQ-Liste und das obwohl ich mich doch nun schon einige Zeit damit auseinandersetzen muá. (Man sollte ein Buch daraus machen und die Original-Novell-Bcher in den Harz kicken !!!) [...] ----------------------------------------------------------------------------- [Stefan Hagemann] Die FAQ ist mittlerweile fr unseren SYSAD und mich zur Pflichtlektre geworden.....weiter so! ----------------------------------------------------------------------------- [weitere Kommentare:] Eine der besten Seiten und Hilfen die ich je gesehen habe. Diese FAQ ist absolut das Beste, was ich auf diesem Gebiet bis jetzt gesehen habe. 1000 Dank, ohne Dich h„tte ich schon meinen Job verloren... Gratulation zur tollen NetWare FAQ. Ich wollte eigentlich nur mal loswerden, daá mir die FAQ auáerordentlich gut gef„llt. Echt genial! ... zumal es etwas vergleichbares in deutsch nicht einmal von Novell gibt! FAQ LESEN!!!! Hilft wirklich (und kaum Nebenwirkungen...) Muá mich mal bedanken fr die vielen fantastischen Tips in der FAQ. Hat mir schon oft aus dem Schneider geholfen. Vielen Dank fr die FAQs. Davon k”nnten sich andere 'ne Scheibe abschneiden! Vielen Dank fr die Mhe der FAQs. Ich habe sie bisher nur berflogen, aber bin begeistert. 11 Impressum/Kontakt ********************* ----------------------------------------------------------------------------- Adresse Stefan Braunstein Im Luttigraben 7 D-77694 Kehl/Rhein Mailadressen . faq „t braunstein . de: allgemeine Anfragen zur FAQ selbst . webmaster „t braunstein . de: Hinweise zum Webserver (auch fr braunstein.de und netwarefiles.de) Bitte nutzen Sie diese Adressen nur fr neue Tipps, Hinweise auf Fehler oder Unklarheiten zu FAQ bzw. Website, nicht jedoch fr konkrete Fragen ber NetWare oder verwandte Themen. Fr derartige Anfragen nutzen Sie folgende Anlaufstelle: http://www.netware-server.de/intern/support.html oder Sie fragen kostenlos in einer Newsgroup nach. Adressen und die Vorgehensweise finden Sie dazu bei http://www.netware-server.de/intern/newsgr.html Umsatzsteuer-ID Nummer (VAT-ID) DE 142 572 290 -----------------------------------------------------------------------------