 
AppWatch
Lizenzkontrolle mit MHS
Dokumentation zum MHS-Gateway AppWatch.


Vorbemerkung
Diese Dokumentation und das Programm wurden mit grtmglicher Sorgfalt erstellt. Bitte nehmen 
Sie sich die Zeit, diese Anleitung komplett zu lesen (Sie ist sehr kurz gehalten). Trotzdem ist es 
unmglich, mit einem vertretbarem Aufwand alle mgliche Konstellationen auszutesten oder Fehler 
vorherzusehen. Sollten wirklich Fehler auftreten, so werde ich bemht sein, diese umgehend 
abzustellen. Bitte nutzen Sie die beiden letzten Seiten um sich registrieren zu lassen und Fehler zu 
melden. Nur als registrierter Anwender knnen Sie von Aktualisierungen unterrichtet werden und die 
Testversion nach Abluf der 30 Tage lizensieren lassen. Diese Testversion ist in keiner Weise in der 
Funktion eingeschrnkt und entspricht genau der Vollversion. Allein die Rckmeldung per Mail 
werden bei der Testversion durch ,Werbung" erweitert. Damit ist es mglich, aber lizenzrechlich nicht 
erlaubt, dieses Programm lngere Zeit zu nutzen.
Beschreibung
AppWatch ist ein Gateway fr MHS und kompatible Messagerouter (z.B. Connect2), welche unter 
DOS laufen. Damit wird dieses Gateway mehr oder minder regelmig aufgerufen und kann 
automatisch seine Arbeit verrichten. AppWatch berprft die angegebenen Dateien auf die Anzahl 
der Benutzer. Wird die Datei fter benutzt, als angegeben, generiert AppWatch eine elektronische 
Post an einen angegebenen Benutzer.
Wahlweise knnen smtliche Ergebnisse in einem LOG-File abgelegt werden und mit marktblichen 
Kalkulationsprogrammen ausgewertet werden. Somit erhlt man auch ber Tage hinweg eine 
Aussage ber durchschnittliche Ausnutzung von Lizenzen.
+ Tip: Wer es ganz genau mit Lizenzen nimmt, sollte einige Lizenzen als Reserve einplanen und 
die angegebene Maximalanzahl etwas kleiner whlen als die tatschlich eingekauften Lizenzen. 
Damit bekommt man schon frher die Warnnachricht, noch bevor schon eine echte Lizenzverletzung 
eingetreten sein kann.
Im Gegensatz zu anderen von mir getesteten Programmen gehen fr die Kontrolle der Lizenzen sehr 
wenig Datenpakete ber das LAN. Mit Quittungspaketen sind gerade vier Pakete notwendig, ohne die 
Daten fr das Programm und das Schreiben der Log-Datei und Mails. Es sind Standardaufrufe fr 
den NetWare-Server und erfordern keine TSR-Programme oder NLMs noch irgendeine andere 
besondere Vorarbeit.
Lizenzbedingungen
Garantie / Gewaehrleistung / Haftung
DER AUTOR UND SEINE MITARBEITER HAFTEN NICHT FUER SCHAEDEN JEGLICHER ART, 
INSBESONDERE NICHT FUER VERMOEGENSSCHAEDEN, SACHSCHAEDEN, ENTSTANDENE 
VERBINDLICHKEITEN GEGENUEBER DRITTEN UND SCHAEDEN, DIE AUS FEHLFUNKTIONEN  
DES PROGRAMMS ODER AUFGRUND VON BEDIENUNGSFEHLERN ENTSTEHEN. DIES 
BEINHALTET - IST ABER NICHT BESCHRAENKT AUF - JEDE FORM VON UNTERBRECHUNG 
EINES SERVICE, GESCHAEFTSVERLUSTE, FOLGESCHAEDEN ODER ANDERE NACHTEILE, 
DIE AUS DER BENUTZUNG DES PROGRAMMS ENTSTEHEN. IN STAATEN, IN DENEN DIESER 
TOTALE GEWAEHRLEISTUNGS- UND HAFTUNGSAUSSCHLUSS NICHT ERLAUBT IST, IST DIE 
BENUTZUNG VON 'APPWATCH' NICHT ERLAUBT.
Das Programm verspricht, die beschriebenen Leistungen zu erbringen, dennoch kann die Funktion 
nicht in jedem Fall garantiert werden. Der Kauf von AppWatch bedeutet, da das Programm so 
gekauft wird, wie es getestet werden konnte. Forderungen irgendwelcher Art (Aktualisierung, 
Fehlerkorrektur, Support, Hotline) ergeben sich nicht daraus. Selbstverstndlich werden ich aber 
versuchen, Probleme, Anregungen und Verbesserungen zu beachten.
Die Benutzung dieses Programms stellt eine Einwilligung in diese Lizenz als ganzes dar und die 
Freistellung der Autoren und ihrer Mitarbeiter von jeglicher Verantwortung und Haftung. Der Nutzer 
erklrt sein Einverstaendnis in den Ausschluss des Rechtweges.


Lieferumfang
Sie sollten erhalten haben:
  Diese Anleitung (incl. Registrierseite zum Zurckfaxen))
  Eine gepackte Datei mit dem Gatewayprogramm, Beispieldatei und der Dokumentation auf 
Diskette.
Je nach aktuellen Kooperationen mit anderen Firmen knnen Beispiele, Demos oder Testversionen 
anderer Firmen beiliegen.
Voraussetzungen:
  Wenn eine regelmige Statistik erstellt werden soll, mu MHS dauernd laufen und das Gateway 
regelmig aufrufen und um die Lizenzwarnungen auch zuzustellen. Das Gateway macht kein 
,Local delivery"
  MHS mu Leserechte auf die Dateien haben, die auch kontrolliert werden.
  Das Gateway braucht den kompletten Pfad und Namen um den Request an den Server zu bilden. 
Die Angabe von ,DOS-Laufwerksbuchstaben" ist nicht ausreichend.
  MHS mu ,Console Operator" sein. Ohne diese Rechte kann das Gateway nicht die gewnschten 
Daten vom Server bekommen.
  MHS Version 1.5 oder hher (SMF70-Support) oder ein kompatibler Messagerouter (z.B. 
Connect) mu installiert sein. Die Rckmeldungen basieren auf dem SMF-70-Format und werden 
im SND-Verzeichnis abgelegt. Das SND-Verzeichnis wird anhand der Umgebungsvariable MV 
bzw. MAIL bestimmt.
  Die zu kontrollierenden Dateien mssen auf einem NetWare-Server liegen und die NetWare-Shell 
(NETX.EXE oder NETX.VLM) mu geladen sein. Die Aufrufe wurden NUR in Verbindung mit 
einem NetWare-Server (3.x) getestet. Eine Funktion mit LanManager oder anderen 
Betriebssysteme wurde nicht getestet und ist nich zu erwarten.
Installation
1. Legen Sie mit Hilfe des Setup von MHS ein Gateway an. Bitte lesen Sie in der Anleitung zu Ihrem 
Messagerouter die notwendigen Schritte.
Der NAME des Gateways ist freigestellt.
Die BESCHREIBUNG ist ebenso wahlfrei.
Die Zeile ,Kommandoparameter" wird nicht ausgewertet und sollte frei gelassen werden.
Als Gatewayversion bitte 70 eintragen.

Diese Eintragung ist aktuell noch unwichtig, da das Gateway alle Post, welche an das Gateway 
selbst addressiert wird, einfach lscht. Zuknftig knnten solche Mails ausgewertet werden.

Dieser Schritt sollte ein Verzeichnis mit dem Namen des Gateways unter 
%MV%\MHS\MAIL\GATES anlegen.
2. Kopieren sie die Datei APPWATCH.EXE auf der Diskette in das PUBLIC-Verzeichnis des 
Gateways. (%MV%\MHS\MAIL\GATES\<gatewayname>\PUBLIC)
3. Starten sie die Datei AppWatch.EXE. Dies ist eine selbstextrahierende Datei. Es werden 
automatisch alle Dateien des Archivs ausgepackt. (Das Programm INPOST.EXE, eine ,Beispiel-
INI-Daten APPWATCH.INI, diese Dokumentation APPWATCH.DOC)
4. Editieren Sie die Datei AppWatch.INI. In dieser Datei steht die Konfiguration zu AppWatch.
Hier mssen sie z.B. die zu berwachenden Dateien eingeben.
5. Geben Sie dem Account, unter welchem MHS luft, ,Console Rechte".
Dies trgt man als Supervisor mit dem Programm SYSCON oder NETCON unter ,Supervisor 
Options" ,File Server Console Operators" ein. Hier fgt man mit der ,INS"-Taste den Usernamen 
ein, unter welchem MHS luft.
6. Der Account, welcher von MHS benutzt wird, sind die ,Read" und ,FileScan"-Rechte auf die zu 
kontrollierenden Dateien geben. Dies geschieht mit SYSCON oder NETCON oder mit dem Befehl 
GRANT R F to USER <accountname> im entsprechenden Verzeichnis.
7. Die Installation ist abgeschlossen. Starten Sie wieder MHS.
Um die Funktion des Gateways zu testen, kann man z.B. einen Lizenzeintrag auf ,0"-Lizenzen setzen 
und das Programm einmal starten. AppWatch mu beim nchsten Durchlauf eine Nachrich 
generieren. Das Gateway liest die Eintrge der AppWatch.INI bei jedem Druchlauf neu ein. Eine 
nderung der Eintragungen wird beim nchsten Aufruf von AppWatch sofort aktiv.
Alle weiteren Fehlermeldungen werden auf dem Bildschirm von MHS angezeigt und sofern Mails 
geschrieben werden knnen auch als Mails an den jeweiligen Administrator der Applikation geschickt.
Das Gateway macht keinen Gebraucht von eigenen Umgebungsvariablen, TSR-Programmen oder 
Kommandozeilenparametern. Es erwartet, da sich der PC beim Aufuf im PUBLIC-Verzeichnis des 
Gateway befinden. Dies sollte bei allen MHS-kompatiblen Messageroutern zutreffen. Anhand der 
%MV% oder %MAIL%-Variablen wird der Ausgangspostkorb ,SND" ermittelt. Dorthin werden die 
Nachrichten eingestellt, damit MHS diese zustellen kann.
Rckmeldungen
Das Gateway nutzt die Mglichkeiten der E-Mail selbst, um Fehlerbedingungen zu melden.
Wenn jedoch keine Mails erstellt werden knnen (z.B mangels Rechten oder mangels gltiger 
Mailaddresse) so bleibt nur die Anzeige auf dem Bildschirm, whrend das Gateway luft. Unter 
keinen Umstnden sollte das Gateway den MHS-PC anhalten. Das Gateway erwartet KEINE Eingabe 
am MHS-PC. Der Ablauf des Programmes wird nur dann um bis zu zehn Sekunden verzgert, wenn 
eine schwere Fehlerbedingung auftritt, so da die Mglichkeit besteht, die Fehlermeldung abzulesen.
Das Gateway schreibt seine Mails in das SND-Verzeichnis, woraus diese von dem Messagerouter 
abgeholt werden.
Das Gateway lt sich nicht durch Mails an das Gateway steuern. Da manche Messagerouter 
Quittungen an das Gateway zustellen knnten oder das Gateway forciert aufrufen, solange Post zur 
Verarbeitung im ,IN"-Verzeichnis des Gateways steht, wird jede Post an das Gateway gelscht. Der 
Administrator wird vorsorglich von diesem Vorgang unterrichtet. Ebenso, wenn Dateien aus 
irgendwelchen Grnden nicht gelscht oder angelegt werden knnen.
Wenn man als Administrator zustzlich zu dem jeweiligen Kontrolleur der Anwendung die 
Nachrichten bekommen mchte, kann man in der AppWatch.INI die eigene Mail-Adresse (durch 
Komma getrennt) mit angeben.
Das Format der Rckmeldungen
Nachrichtlich, da Logdatei erstellt wurde
----------------------------------------------------------------------------
       Vom  24.06.94    Um  13:04
----------------------------------------------------------------------------
       An:  Carius, Frank (Admin) (FCARIUS @ FC)
      Von:  Lizenzkontrolle (AppWatch@FC)
 Betrifft:  Nachrichtlich Logdatei
----------------------------------------------------------------------------
Mitteilung:

------------------------------------------------------------------------
Datum     : 24.6.1994
Zeit      : 13:03:57
------------------------------------------------------------------------
Nachricht : LOG-Datei C:\PROG\MHS\MAIL\GATES\AppWatch\PUBLIC\NC4.log angelegt

========================================================================
Lizenznehmer: Frank Carius EDV-Beratung 


Falscher Eintrag in der AppWatch.INI oder MHS hat keine Rechte:
----------------------------------------------------------------------------
       Vom  24.06.94    Um  13:04
----------------------------------------------------------------------------
       An:  Carius, Frank (Admin) (FCARIUS @ FC)
      Von:  Lizenzkontrolle (AppWatch@FC)
 Betrifft:  Fehler im Programmablauf
----------------------------------------------------------------------------
Mitteilung:

------------------------------------------------------------------------
Datum     : 24.6.1994
Zeit      : 13:03:57
------------------------------------------------------------------------
Nachricht : Datei: SYS:BACKOUT.TTS
existiert nicht oder ist ein ungltiger Dateiname

========================================================================
Lizenznehmer: Frank Carius EDV-Beratung 
Lizenzverletzung
----------------------------------------------------------------------------
       Vom  24.06.94    Um  13:11
----------------------------------------------------------------------------
       An:  Carius, Frank (Admin) (FCARIUS @ FC)
      Von:  Lizenzkontrolle (AppWatch@FC)
 Betrifft:  Mgliche Lizenzverletzung
----------------------------------------------------------------------------
Mitteilung:

------------------------------------------------------------------------
Datum     : 24.6.1994
Zeit      : 13:08:54
------------------------------------------------------------------------
Nachricht : !! Mgliche Lizenzverletzung !! 
Datei   : SYS:PROG\NC4\NC.INI
Lizenzen:     0
Benutzt :     1
------------------------------------------
Fehlend :     1


========================================================================
Lizenznehmer: Frank Carius EDV-Beratung 

Das genaue Aussehen der Mails ist natrlich von Ihrem benutzten E-Mail-Programm abhngig. Das 
Aussehen des Mailkrpers sollte identisch sein. Lediglich der Kopf ist unterschiedlich. Sollte Ihr 
E-Mail-Programm proportionale Schriften verwenden, dann werden die Tabellen selbst nicht 
bereinstimmen. In diesem Fall sollte sich ihr Programm auf Schriften mit festen Zeichnbreiten 
einstellen lassen.
die AppWatch.INI
Die AppWatch.INI beinhaltet alle zur Kontrolle ntigen Daten. Die Datei ist eine reine ASCII-Datei. 
Jeder Eintrag ist in einer Zeile. Die einzelnen Felder werden durch ,;" getrennt. Diese INI-Datei wird 
von dem Gateway bei jedem Druchlauf eingelesen
Die INI-Datei knnte etwa so aussehen.
;Diese INI-Datei benutzt AppWatch um die Lizenzkontrolle durchzufhren

;Die ist die Steuerdatei fr das Gateway AppWatch
; Werte hinter dem '!'-Zeichen dienen zur Einstellung selbst

!Sender:AppWatch@FC (Lizenzkontrolle)
!Lizenz:
!Serial:


; berwachung der Windows-Lizenzen
SYS:PROG\WIN31\USER.EXE;4;FCARIUS@FC;win31.log

; berwachung der WORD-Lizenzen
SYS:\PROG\WINWORD6.WIN\WINWORD.EXE;2;FCARIUS@FC;WW6.LOG

; berwachung der Excel-Lizenzen
SYS:\PROG\EXCEL5.WIN\EXCEL.EXE;1;FCARIUS@FC;XLS5.LOG

Zeilen mit einem Semikolon sind Bemerkungen.
Zeilen mit einem ,!" am Anfang dienen globalen Einstellungen. Hier kann man die Absenderaddresse 
ndern und die Lizenzinformation eingeben. Wenn Sie AppWatch lizensieren mchten, dann tragen 
Sie hinter !LIZENZ: Ihren Firmennamen ein. Senden sie bitte GENAU diese Zeichenkette an mich 
(Fax, Mail) Anhand dieser Information wird ein Schlssel errechnet, welcher ihnen bermittelt wird. 
Dieser Schlssel wird hinter !SERIAL: eingetragen. Damit ist AppWatch lizensiert.
Diese weiteren Zeilen prfen die Anzahl der ffnungen der relevanten Dateien die Anwendungen 
Windows 3.1, Excel 5.0 und WinWord 6.0.
Entsprechend mu man fr alle Applikationen eine Datei suchen, welche von diesem Programm 
immer offen gehalten wird. Hierbei kann man mit MONITOR.NLM auf dem Fileserver diese Dateien 
ausfindig machen.
Es gibt keine Lngenbegrenzung fr diese Datei. Eine Zeile darf maximal 255 Zeichen lang sein. 
Zeilenumbrche innerhalb eines Datensatzes sind nicht erlaubt.
In den Zeilen zur Kontrolle der Lizenzen sind folgende Eintrge notwendig:
- Dateiname mit komplettem Pfad (Pflicht)
Die Angaben der Datei mu immer VOLL deklariert werden. Es drfen KEINE Laufwerksbuchstaben 
verwendet werden. Nur die Zuordnung ber VolumeName:Pfad\Programmname.Extension ist 
zulssig. Inwieweit AppWatch auch Programme auf einem anderen Server kontrollieren kann, konnte 
nicht getestet werden.
Zeilen, welche mit einem ,;" beginnen werden als Bemerkung bersprungen. Leere Zelen werden 
bersprungen.
- Anzahl der Lizenzen (Pflicht)
Die Angabe erfolgt numerisch. Bei berschreiten der Schwelle im Moment der Kontrolle wird eine 
Warnmeldung abgeschickt. Optional wird auch ein Logbucheintrag geschrieben.
- Mailadresse des Verantwortlichen (Pflicht)
Es knnen auch mehrere Personen durch Kommata getrennt angegeben werden. Wird keine Adresse 
angegeben, dann wird per Default der User ,-MaiSer-" eingesetzt. Mail an diesen User wird an den 
administrativen User des Mailhubs weitergeleitet.
Trgt man statt der Mailadresse ein ,-"-Zeichen (minus) ein, dann werden keine Mails erzeugt.
Bei der Angabe der Addressen mssen die Konventionen von MHS eingehalten werden.
USERNAME@HOST [(VollerName)] [{extended Adressing}]
ber die optionalen Angaben im ,{}" knnen auch Gateways addressiert werden. Die Angaben in []-
Klammern knnen weggelassen werden. Aufgrund er verschiedenen Gateways kann die Nachricht 
auch an X4.00, Internet oder andere Empfnger schickt werden.
Im Einzelfall sollte man die Angaben prfen. Wenn ein Messagerouter eine bestimmte Adressangabe 
nicht ,versteht" sendet dieser ein Fehlermeldung an den administrativen User des Hosts.
- LOG-Datei (optional)
Zustzlich zu der Nachricht per Mail beim berschreiten einer Lizenz oder bei Fehlern, kann 
AppWatch ein LOG-File mitfhren. Hier wird allerdings bei JEDEM Durchlauf eine Zeile eingetragen. 
In der Zeile finden sich durch Semikolon (,;") getrennt das Datum, die Zeit, der Dateiname und die 
Anzahl der benutzten Lizenzen. Der Dateiname fr das LOG-Filemu gem den DOS-
Spezifikationen deklariert werden. Zu beachten ist, da die Laufwerkszuordnungen fr den MHS-
Account stimmen mssen. Diese mssen nicht unbedingt mit der Zuordnung eines Benutzers 
bereinstimmen. Wird einfach nur ein Dateiname angegeben, so wird die Datei im PUBLIC-
Verzeichnis des Hosts erstellt. MHS mu die Schreibrechte fr die Erstellung und das Anhngen an 
diese Datei haben.
Es wird als Ergebnis die Anzahl der ffnungn ausgeschrieben. Im Fehlerfalle wird der Fehler 
ausgeschrieben.
Diese LOG-Datei kann mit Excel oder andern Programmen ausgewertet werden. Damit lassen sich 
einfach mit Chartfunktionen darstellen, wie z.B. due Nutzung bestimmter Programm er Tage variiert. 
Es kann fr jedes Programm eine eigene LOG-Datei angegeben werden. AppWatch hngt die neue 
Datei einfach an die bestehende Datei an. Es knnen auch die Ergebnisse mehrerer Dateien in einem 
LOG-File zusammengefasst werden.
Beispiel fr ein LOG-File
Datum;Zeit;Dateiname;OpenCount
22.4.1994;11:06:33;SYS:PROG\WIN31\USER.EXE;1
22.4.1994;12:12:26;SYS:PROG\WIN31\USER.EXE;3
22.4.1994;13:09:43;SYS:PROG\WIN31\USER.EXE;5
22.4.1994;14:17:15;SYS:PROG\WIN31\USER.EXE;Fehler 198 bei GetConnectionsUsing_A_File
22.4.1994;15:24:43;SYS:PROG\WIN31\USER.EXE;5
22.4.1994;16:26:45;SYS:PROG\WIN31\USER.EXE;1
22.4.1994;17:16:12;SYS:PROG\WIN31\USER.EXE;3

Hier ist z.B. auch zu sehen, da (durch einen Test provoziert) der User MHS am 22.4 gegen 14:17 
keine ,Consolen Rechte" hatte.
Diese Datei wurde in Excel importiert und hier als Graph umgesetzt: Wenn mehr Messwerte und 
hhere Lizenzanzahlen ausgewertet werden, wird der Anblick sicherlich ansehnlicher.
 
Abbildung 1 Grafische Ansicht der Lizenznutzung
Die Probleme der Lizenzkontrolle
Es mu immer eine Datei gefunden werden, welche durch eine Anwendung dauerhaft offen gehalten 
wird. Dabei kann einem MONITOR.NLM helfen. Einfaches Spiel hat man mit Programmen, welche 
ein Datei ,sperrt" um gemeinsamen Zugriff zu regeln. Das ,EXE-Progamm" der Anwendung wird von 
vielen Windowsanwendungen geffnet und offen gehalten, um Overlays nachzuladen. Leider ist dies 
nicht immer zuverlssig. Wenn nicht mit einem Programm gearbeitet wird, dies aber im Speicher des 
PC ist, dann zhlt die das aufgebrauchte Lizenz. Allerdings kann es vorkommen, da diese Datei 
trotzdem nicht mehr auf dem Server als offen gekennzeichnet. Dieser passiert ab und an, wenn ein 
Programm passiv im Speicher liegt, d.h. zwar geladen ist, jedoch nicht benutzt wird (z.B. beobachtet 
bei WinWord 6.0). Arbeitet jedoch ein Benutzer mit diesem Programm, dann bleibt diese Datei in der 
Regel offen, da immer wieder Zugriffe ntig sind.
Dieser Umstand ist durch keine externe Software (weder NLM, nocht Client) zu lsen. Solange hier 
die Anwendungsprogrammierer nicht selbst aktiv werden, ist eine echte Lizenzzhlung und erst Recht 
eine Lizenzkontrolle nicht mglich.
Gelst werden knnte diese ,Undichtigkeit" durch die Programmierer der Anwendungen selbst.
Oder dadurch, da jedem Programm ein anderes Programm vor und nachgeschaltet wird, welches 
vorher eine Seemaphore setzt und danach wieder lscht. Dies wird jedoch dann wieder umgangen, 
wenn z.B. dufch OLE oder eine Teilnutzung von Modulen das eigentliche Hauptprogramm (welches 
so geschtzt wre) berhaupt nicht gestartet wird.
Ansichten zur Lizenzkontrolle
Es gibt mehrere denkbare Anstze:
	Man kann nun auf dem Standpunkt stehen, und sagen:"Wenn das Programm es nicht 
berprft, ich kann es auch nicht, also ist es nicht mein Problem". Damit drfte sich aber keine 
Softwarefirma zufrieden geben, und die Gerichte wohl auch nicht.
Oder	man schtzt die Anzahl der maximal gleichzeitig eingesetzten Lizenzen und kauft diese 
Anzahl. Nun verlt man sich auf seine Schtzung und versucht so einen Mittelweg zwischen 
zuwenig (=unlizensiert) und der vollen Menge (= keine Kosteneinsparung) zu finden. Hier bietet 
AppWatch das Hilfmittel der LOG-Dateien, um die eigene Schtzung zu verifizieren.
Oder	es erhalten nur die Benutzer Zugriffsrechte fr Anwendungsprogramme, die eine Lizenz 
beschafft haben, z.B. eine Lizenz bezahlt haben. Die Anwendung wrde nur unter bestimmten 
Benutzernamen laufen (personengebunden; ,Member of" Anwendungsgruppe). Damit erreicht man 
eine 100%ige Kontrolle aber hat keinen Einsparungseffekt fr Lizenzen, da theoretisch die volle 
Lizenzzahl vorhanden sein mte.
Oder	der Server fhrt fr jede Anwendung einen internen Zhler, der die aktiven Benutzer der 
Anwendungen berprft. Sollte der Zhler die angeschafften Lizenzen erreichen, kann kein weiterer 
Benutzer die Anwendung starten. Der Zhler kann auch abteilungsgebunden sein, damit 
abteilungsbergreifend keine Konkurrenz besteht. Die Zhler knnten als Teil der Bindery oder als 
Semaphoren implementiert werden werden. Allerdings mu dies im Server verwaltet werden. Wer 
stellt sicher, da die User dann wirklich mit dem Programm arbeiten und nicht nur morgens das 
Programm starten, um es den ganzen Tag dann zu haben ?. Dies ist keine Funktion des Fileservers, 
jedoch gibt es Zusatzprodukte (z.B. Sitelock.NLM), welche solch eine Kontrolle erlauben. Zu 
berlegen ist, ob eine ,verweigerte" Lizenz nicht mehr rger erzeugt.
Oder	die Software kontrolliert selbst. Der sauberste Weg. Dies kann dadurch geschehen, da dei 
Software eine Lockdatei ffnet und dann selbst beim Start den "Open-count" liest. So kann Sie leicht 
herausfinden, wie oft die Applikation schon luft (Dosfunktion SHARE). berprft werden mu aber 
auch, wenn ein Benutzer die gleiche Anwendung mehrmals startet (DeskView oder Windows). Wenn 
ein Benutzer seinen PC ohne Ausloggen einfach abschaltet ist die Lizenz gesperrt, bis sich an diesem 
PC ein neuer User anmeldet oder der Server die Connection lscht. Weiterhin bleibt zu klren, wie 
man die Anzahl der Lizenzen hier einspielt. Manche Programme erwarten das Einspielen von 
"Workstationdisketten", welche dann eine Lizenz hinzuaddieren (z.B. Open Access III). Andere 
Programm haben ein eigenes Setup-programm, mit welchem der Administrator die Lizenzzahl 
einstellt.
Letztlich bleibt es dem jeweiligen Netzwerkverantwortlichen berlassen, fr welche Variante er sich 
entscheidet. Auf jeden Fall ist davon abzuraten, eine Kontrolle durch Drittprodukte auf dem Server 
selbst auszufhren, welche beim Erreichen des Limits den Zugriff verwehren. Dies wird sicher den 
laufenden Betrieb stren und zu mehr Verrgerung fhren. Trotzdem tut eine Lizenzkontrolle Not. 
Allerdings knnte man sich damit begngen, da ein Programm selbst oder ein berwachungstool 
eine berschreitung der Lizenzen einfach meldet und somit eine Nachbeschaffung oder 
Nutzereinschrnkung erfolgen kann. Genau das ermglicht AppWatch.
Auf jeden Fall solle grndlich berlegt werden, ob eine Lizenzkontrolle zum Einsatz kommt, welche 
den Zugang zu Programmen ab der Schwelle verhindert. Dies drfte hchste Unzufriedenheit bei den 
Anwendern verursachen.


Registrierung/Bestellung
Wenn Sie AppWatch bis zu 30 Tage getestet haben und sich registrieren mchten, dann schicken Sie 
bitte diese Seite. Sie erhalten umgehend den Schlssel zur Freischaltung und die Rechnung.
Addresse:
E-Mail:

Frank Carius
Zeiskamer Stra 28
D-76756 Bellheim
Fax: +49 7272 92013-6
MHS: FCARIUS@FC  +49 7272 92013-5  oder via CSERVE
Internet: fcarius@fc.mhs.compuserve.com
X400:c=us;a=compuserve;p=csmail;d=ID:"MHS:FCARIUS(a)FC" 


Bitte fllen sie folgende Felder genau aus
LIZENZ:


(Tragen Sie hier ein, was in der AppWatch.INI hinter !LIZENZ stehen soll
Ihre Addresse:








Zahlungsweise:








Woher haben sie von AppWatch erfahren oder es bezogen !




Drfen Sie sie ber weitere Produkte informieren ?
q Ja
q Nein



Dies ist eine ,Bestellung" und fhrt zu der Zusendung des passenden ,Schlssels" und der Flligkeit 
der Lizenzgebhr fr AppWatch.



Unterschrift


Problembericht
Bitte schicken Sie diese Seite per Mail an 
	Internet:	FCARIUS@FC.MHS.COMPUSERVE.COM 
oder	MHS:	FCARIUS@FC an 07272-92013-5 oder via CSERVE, LEND-ING
oder	Fax 	+49 7272 92013-6
Absender








Prioritt
q Produkt behindert Betrieb
q Produkt ohne Funktion
q Verbesserungsvorschlag


Fehlermeldung/Symptome:








Ihre ,Umgebung":
MTA: (Hersteller, Version):




Auszug der AppWatch.INI













Appwatch	Seite 1

c 1994 by Frank Carius, Zeiskamer Str. 28, D-76756 Bellheim, Tel +49 (0) 7272/5861; MHS: FCARIUS@FC via CSERVE


