Wichtig: Benutzung nur nach Zustimmung zu LICENSE.TXT

IPXSPY/IPXREM, Rechner Remote Kontrolle mittels NOVELL-DOS 7.0 IPX Verbindung

IPXREM ist die Konsole zu IPXSPY. Die vorliegende Version wurde in den
wesentlichen Punkten verbessert - der Vorgnger wurde nur bei mir verwendet.

Mit IPXREM kann man Rechner, auf denen IPXSPY luft, fernbedienen, ohne vor
dem Rechner sitzen zu mssen. IPXREM bertrgt dabei die Tastaturkontrolle
und die Bildschirminhalte vom anderen Rechner auf den lokalen Rechner.
IPXSPY ist nicht besonders intelligent, sondern enthlt nur die Prozeduren,
um die Kontrolle umzulegen, wodurch es sehr klein gehalten werden konnte.
Die eigentliche Verarbeitung der Daten geht also asynchron von IPXREM aus,
das IPXSPY dazu veranlassen mu, in lebenswichtigen Strukturen im anderen
Rechner so herumzupfuschen, da andere Programme annehmen, jemand htte eine
Taste gedrckt usw. Die eigentlich kontrollierenden Gerte (Tastatur etc.)
bekommen deshalb die nderung der Information manchmal nicht sofort mit!

IPXREM und IPXSPY haben folgende Einschrnkungen:
- Es gibt keinerlei Sicherheitsfeature. Ein Rechner kann durch mehrere
  andere Rechner berwacht werden oder auch mehrere Rechner berwachen.
  Ist das Netz nicht lokal, geht das auch von auen usw.
- Der andere Rechner bekommt keinerlei neuen Gerte etc. zur Verfgung, man
  kann also keinen VGA-Bildschirm auf dem anderen Rechner emulieren lassen.
- Der kontrollierende Rechner kann lediglich BIOS-kompatibel getriebene
  Bildschirm-Text-Darstellungen und den Shift-Status abfragen bzw.
  Tastendrcke emulieren. Ohne Hilfsprogramme kann er keine DOS-Aufrufe
  etc. ttigen, also auch keine Dateien usw. vom anderen Rechner bertragen.
- IPXSPY kann (bis auf weiteres) keine INT-Aufrufe berwachen.

IPXREM exportiert:
-	Tastatur auf den anderen Rechner

IPXREM importiert:
-	Text im monochromen oder farbigen Betriebsmodus
	Stimmen beide Displays nicht berein, kann es vorerst zu seltsamen
	Farb- bzw. Attributsverzerrungen kommen, da noch keine Umsetzung
	vorgenommen wird.

Sonstige Funktionen von IPXREM:
-	Remote rebooten
-	Tastatur-Sonderaktionen (Control-Break etc.) ausfhren
-	DOS-Escape beim kontrollierenden Rechner
	(man kann genausogut das Programm verlassen, nur mu man danach
	 den Taget neu auswhlen)

Vorgesehene, aber momentan nicht implementierte Features:
-	Verarbeitung von SysRq im Konsolenmodus
-	flush target keyboard buffer
-	send PAUSE
-	send PrintScreen

Weitere Interfaces/Transportmethoden, die ich noch einbauen will:
Das bertragungsprotokoll von IPXREM/SPY ist paketorientiert, enthlt bereits
eine Prfsumme und ist ansatzweise fehlertolerant durch Mehrfachsenden. Es
kann also ber fehlerhafte Verbindungen, wie z. B. Modem, gesendet werden.
-	UDP via FTP Packet Treiber
-	Serial Line, hnlich SLIP

Zuknftige denkbare Erweiterung:
-	Zugangskontrolle (Login-Password)
-	Grafikdaten von Grafikarten anzeigen (geht nur bei modernen
	VGA-Karten oder Grafikmodi mit weniger als 32 KB)
-	Maus exportieren
-	INT-Aufrufe loggen
-	Filetransfer mittels Zusatzprogramm
-	Speicherbereiche und IO manipulieren
-	Rechner-Trace/Remote Debugging

Ideen die ich momentan leider nicht realisieren kann:
-	IPXSPY als VLM
	(Bei Novell konnte ich keine Dokumentation zu VLMs finden)
-	IPXSPY via ISDN-CAPI
	(hat mir jemand die Spezifikation von Fossil? Wer schenkt mir einen
	ISDN-Adapter samt Anschlu?)

Gegenanzeigen:
Da IPXREM vorerst nicht dazu gedacht ist, jeden erdenklichen Rechner von
einem anderne Rechner aus zu steuern, sondern bestimmte Rechner, die man
fernsteuern muss (weil sie z. B. in einer Rumpelkammer stehen oder im Shack
kein Platz mehr war) zu bedienen, sind die Massnamen meisten kein Problem.
-	Graphic Packet kann man nicht fernsteuern.
	Grafik und Maus werden nicht untersttzt.
-	Die grafische Maus auf der VGA des ferngesteuerten Rechners sieht
	in IPXREM seltsam aus.
	Abhilfe:
	Keine grafische Maus verwenden bzw. damit leben.
	Bemerkung:
	Das Problem besteht darin, da der Zeichensatz der VGA so abgendert
	wird, da der Eindruck entsteht, man htte einen grafischen
	Mauscursor. Tatschlich besteht er aber aus 4-8 Zeichen. Dazu wird
	der VGA-Zeichenstze abgendet, was sich nur schwer auf
	nicht-VGA-Systeme bertragen lt. IPXSPY wird diesen Sonderfall
	deshalb niemals untersttzen.
-	Die obersten Zeilen flackern manchmal seltsam, z. B. in DCC.
	Abhilfe:
	Grafische Maus ausschalten.
	Bemerkung:
	Um die Zeichen der grafischen Maus auf dem Bildschirm darzustellen
	mu der VGA-Zeichensatz aktualisiert werden. Ich vermute, da dabei
	der Bildspeicher kurzzeitig aus dem Speicher gemappt wird. Will
	IPXSPY just genau dann auf den Bildschirm zugreifen, findet es nur
	Mll vor, und sendet diesen natrlich an IPXREM.
-	Mit erweiterten Bildschirmmodis mit Textmaus kommt mancher
	Maustreiber nicht klar. Bei grafischer Maus funktioniert alles
	problemlos, nur mchte soll ich diese ja nicht verwenden.
	Abhilfe:
	Anderen Maustreiber verwenden, Maustreiber abschalten da sowieso
	nicht fernbedienbar oder 80-Zeichen-Modus einstellen.
-	Der MS-DOS 5.0 Editor kann mit IPXREM nicht fernbedient werden,
	die Menschaltung funktioniert nicht mit der Fernsteuerung.
	Evtl. sind auch andere Utilities betroffen.
	Abhilfe:
	Anderen Editor/Anderes Utility verwenden, Klappleiste umgehen.
	Bemerkung:
	Es ist momentan nicht bekannt, warum man in diesem Editor die ALT-
	Taste nicht wieder loslassen kann. Ich vermute, da er bel ins
	System eingreift, beispielsweise mit einem eigenen Tastaturtreiber.
	Leider kann ich dagegen wirklich nichts (auf die Schnelle)
	unternehmen. IPXSPY wrde ausserdem wesentlich aufwendiger.
-	In einem erweiterten Bildschirmmodus kann man die unteren Zeilen
	nicht erreichen, betroffen ist z. B. DCC.
	Abhilfe:
	Diesen erweiterten Modus einfach nicht verwenden.
	Bemerkung:
	DCC initialisiert beispielsweise den Bildschirm falsch, wodurch
	IPXSPY nicht die richige Anzahl Zeilen ermitteln kann. Diesen
	Schiffbruch erleiden alle derartig unsauberen Applikationen.
	In zuknftigen Versionen von IPXSPY werde ich vielleicht (nderbare)
	Patch-Tabellen vorsehen.
-	Bildschirm sieht bescheuert aus. Es blinkt an der falschen Stelle,
	funzelt oder schmiert gar schrecklich.
	Abhilfe:
	Gleichartige Grafikkarten in ferngesteuerten und kontrollierenden
	Rechner einsetzen oder auf dem ferngesteuerten Rechner andere Farben
	einstellen. Bei heute blichen, billigen Monochromkarte kann man
	beispielsweise ALLE Bits benutzen, obwohl diese Karte nur WENIGE
	Kombinationen tatschlich VERSCHIEDEN darstellt. So kann man oft
	Einstellungen finden, die sowohl auf VGA als auch auf Hercules
	gut aussehen, OHNE das Aussehen der Herculesdarstellung zu verndern.
	Der kontrollierende Rechner ist in der Regel besser ausgestattet
	als der aus Teilen aus der Bastelkiste zusammengestpselte
	ferngesteurte Rechner! Sollte es anders herum sein, wundere ich mich
	und habe fr diesen Umstand auch (noch) nichts vorgenommen ;)
	Bemerkung:
	Obwohl fast nirgends mehr Herkulesmonitore im Handel sind (und wenn,
	dann sind sie teurer als VGA-Monitore), sind Herkuleskarten noch zu
	einem Spottpreis zu haben. Ideal fr einen aus Altteilen
	zusammengestpselten Rechner. Dieser kann sogar ohne Festplatte oder
	Laufwerke direkt aus dem Netz gebootet werden, vorausgesetzt man hat
	eine geeignete Netzwerkkarte (diese ist dann der eizige Geldfresser).
-	IPXSPY bricht pltzlich die Verbindung ab.
	Entweder hat ein anderes IPXREM die Kontrolle bernommen, oder
	IPXSPY bekam Pakete in der falschen Reihenfolge (IPXSPY ist momentan
	nicht WAN-fhig). Letzteren Fehler mchte in einer der 
	nchsten Versionen beheben.


IPXREM und IPXSPY:
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IPXREM pollt andauernd beim anderen Rechner die Resourcen ab und verarbeitet
die eintreffenden Antworten. Der andere Rechner reagiert nicht von selber,
weshalb durch das Pollen keine geringe Last auf den anderen Rechner gelegt
wird - also Vorsicht!
IPXREM kann nur auf vorhandene Strukturen zugreifen ohne die Integritt des
anderen Betriebssystems zu garantieren. Ist ein Teil des Grafikspeichers
also gerade ausgeblendet, kann dieser auch nicht angezeigt werden.
Gleiches gilt fr EMS-Speicher usw.

ndert sich auf dem anderen Rechner nichts, verzgert IPXREM seinen Pollen
immer weiter bis die Verzgerung ca. 1 Sekunde erreicht hat. Im schlimmsten
Fall pollt IPXREM den anderen Rechner, so schnell wie das Netzwerk es
erlaubt.


Voraussetzung fr den Einsatz:
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Beide Programme sollten auch auf einem 8086 ablauffhig sein, sofern auf dem
Rechner IPX verfgbar ist. Sie wurden u. a. auf einem 8 MHz NCR-Rechner mit
80286 getestet und liefen einwandfrei. Leider steht mir kein 8086 oder 80186
zur Verfuegung (der Atari Portfolio zhlt nicht).

Es reicht, wenn IPX geladen ist, die eigentliche Novell Netzwerksoftware
ist nicht ntig. IPX liegt beispielsweise Windows 3.1 bei. Mehr dazu
befindet sich im Verzeichnis WIN bzw. im WIN.ARJ.


Bedienung von IPXSPY:
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Damit IPXREM etwas kontrollieren kann, mu in jedem zu kontrollierenden
Rechner IPXSPY resident laden, am Besten gleich nach dem Starten des
Netzes in AUTOEXEC.BAT, etwa in dieser Form:

C:\NET\IPXSPY DG8MGV

Dabei sollte man jedem Rechner einen eindeutigen Namen (im Beispiel DG8MGV)
geben. Auch wenn die Namen nicht eindeutig sind, kann IPXREM jeden Rechner
anhand der Ethernet-Hardwareadresse unterscheiden, ber die Commandline
kann IPXREM diese Rechner aber nicht mehr exakt auswhlen.

IPXSPY kann nicht geladen werden, wenn man keinen Namen angibt, kein IPX
vorhanden ist oder kein Socket mehr frei ist. IPXSPY belegt genau 1 (einen)
Socket - wenn man mit Sockets etwas knapp ist also unbedingt die Nummer
der Sockets in NET.CFG (oder wie auch immer das heit) um 1 erhhen.

IPXSPY belegt immer fest den Socket 7003. Sollte dieser Socket bereits belegt
sein (z. B. durch ein anderes IPXSPY), kann es nicht geladen werden.


Bedienung von IPXREM:
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Beim Starten von IPXREM kann man den oder die Rechnernamen angeben, die
vorselektiert werden sollen - in diesem Fall landet man sofort im
Konsolenmodus, sobald solch ein Rechner entdeckt wird. Auerdem werden diese
Rechner im Targetmen mit einem 'x' markiert.
Bei der Auswahl des Rechnernamens auf der Commandline sind '*' (Allquantor)
und '?' (Existenzquantor) mglich.

1) Wenn man IPXREM startet landet man direkt im Men.
   Das Men scannt periodisch alle im Netzwerk befindlichen IPXSPYs ab und
   zeigt alle verfgbaren Rechner an (das kann manchmal eine Weile dauern).
   Die angezeigten Rechner kann man auf der Commandline einschrnken.
   Rastet der Suchalgorithmus dabei 100% ein, dann landet man automatisch im
   Konsolenmodus.
2) Im Men kann man auerdem:
   Lokal:
   - in den Konsolenmodus wechseln
   - kontrollierten Rechner wechseln
   - ins DOS-Subshell wechseln
   - Programm verlassen
   - Optionen einstellen
   Remote:
   - Ctrl-Break senden
   - PrintScreen auslsen
   - Pause senden oder aufheben
3) Im Konsolenmodus wirken folgende Sondertasten lokal:
   PrintScreen	- druckt normalerweise den Bildschirm aus
   Pause	- hlt den lokalen Computer an und nicht den kontrollieren
   Ctrl-Break	- kehrt zum Men zurck
		  Wird ggf. in Zukunft auf SysRq gelegt.
   ACHTUNG! In der Entwicklungsversion dient auch SHIFT-SHIFT-STRG-ALT
   (also das simultane Drcken aller Umschalttasten) dazu, abzubrechen.
   Diese Mglichkeit wird wieder eingeschaltet, wenn man IPXREM.COM
   in IPXREM.EXE umbenennt (dadurch bleibt es zwar ein .COM, kann aber
   trotzdem gestartet werden).

Das Hauptmen:
--------------

In der ersten Zeile befindet sich eine Statuszeile. Whrend das Netz nach
Rechnern gescannt wird, "bewegt sich da etwas". Auerdem sieht man hier
Fehlerinformationen bzw. Hinweise. Den Scanvorgang kann man durch die
Leertaste etwas abkrzen, steht die Wiederholrate der Tastatur nicht auf
Maximum, sollte man die Leertaste besser zusammen mit Shift, Strg oder Alt
drcken - das erzeugt auf dem Netzwerk aber einiges an Load ..

Der momentan ausgewhlte zu kontrollierende Rechner (Target) steht auf der
zweiten Zeile.
PgUp/PgDn bzw. BildAuf/BildAb whlt nur aus Targets aus,
	die auf der Commandline vorselektiere wurden.
+/-	whlt aus allen Targets aus.
Mit '1' oder 't' gelangt man in das Target-Men (siehe weiter unten).

Darunter steht als Hinweis der kontrollierende Rechner (normalerweise der,
an dem man gerade sitzt).
Als erstes steht die Netzwerknummer (unter Novell-DOS normalerweise 0),
dann die Ethernet-Hardwareadresse (6 HEX-Bytes, durch ':' abgesetzt),
und danach die verwendete IPX-Socket-Nummer (IPXSPY belegt 7003,
IPXREM verwendet meist eine andere). Dahinter folgt (beim Target) die
normalerweise eindeutige Anwahlnummer und der vom Benutzer vergebene Name.

Der Rest ist reiner (englischer) Informations- oder Hilfstext. Es gibt einen
Bildschirmschoner, der nach 2 Minuten ohne Aktion aktiv wird, oder den man
mit F1 manuell aufrufen kann. Der Bildschirmschoner wird mit irgendeinem
Tastendruck (auch auf die Shift-Tasten) wieder deaktiviert.

Der Konsolenmodus:
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Im Konsolenmodus kontolliert man den selektieren Rechner. Man kann immer nur
einen Rechner gleichzeitig und exklusiv kontrollieren. Das bedeutet, wird der
zu kontrollierende Rechner bereits von einem anderen Rechner aus kontrolliert,
wirft man den anderen Rechner aus dem Konsolenmodus.

Ist der Bildschirm des kontrollierten Rechners grer als der eigene
Bildschirm, so scrollt IPXREM anhand der Cursorposition in der Nhe des
Bildschirmrandes.

Momentan wird SysRq nicht an den kontrollierten Rechner weitergeleitet -
das liegt aber nur an IPXREM. IPXSPY ist dafr bereits vorbereitet.

Control-Break wirkt nicht auf den anderen Rechner, sondern kehrt in das
Hauptmen zurck.

Die Verbindung zum anderen Rechner luft in 3 Schritten ab:

1. Verbindung ffnen (synchronisieren). Fr jeden Versuch wird ein '.'
   ausgegeben. Fr jeden Erfolg ein '!', und fr jeden Fehler ein '?'.
2. Bildschirm Darstellen, Tastatur exportieren usw.
3. Verbindung abbauen - dazu mu man alle Shift-Tasten usw. loslassen.

Reit eine Verbindung zum kontrollierten Rechner komplett ab (der Rechner
strzt ab etc.) mu man Strg-Break 2-Mal eingeben, damit der 3. Schritt
unterbrochen wird.

Whlt man vom Hauptmen eine gefhrliche Option aus (kontrollierten Rechner
rebooten), erhlt man vorher natrlich eine Sicherheitsabfrage.

Im Konsolenmodus gibt es momentan keinen Bildschirmschoner.

Es werden auch nur drei Cursorformen untersttzt:
- Kein Cursor		wenn der Cursor unsichtbar ist
- Kleiner Cursor	wenn der Cursor kleiner als 4 Zeilen ist
- Vollcursor		wenn der Cursor grer als 3 Zeilen ist

Der Konsolenmodus schliet momentan die Verbindung zum kontrollierten Rechner
nicht ordentlich. Da dies nur Strg-Break verlangsamen wrde und vorerst
unntig ist (es wre ein reiner Formalismus) ist dies nicht weiter wichtig.
Vielleicht bekommt diese Tatsache aber spter einmal eine Bedeutung.


Das Target-Men:
----------------

In der ersten Zeile befindet sich wie immer die Statuszeile.
Darunter befinden sich seitenweise die bisher gefundenen Rechner,
jeweils mit Buchstaben durchnumeriert.
Hinter dem Buchstaben befindet sich
'-'	wenn es der aktuelle Target ist,
'x'	wenn er auf der Commandline angegeben wurde,
'*'	wenn beides zutrifft,
und dahinter die vom Hauptmen her schon bekannte Ausgabe des Rechners.
In der letzten Zeile befindet sich noch der Hinweis darauf, was man
machen kann:
ESC	zurck zum Hauptmen
?	alle bisher gefundenen Rechner vergessen und alles neu einscannen
+/-	andere Seite anzeigen
Gibt man den angegeben Buchstaben ein, whlt man den Rechner aus.
Gibt man den Buchstaben zusammen mit CAPS oder der Shift-Taste ein,
dann springt man zugleich in den Konsolen-Modus.

Das Optionsmen:
----------------

- Momentan nicht vorhanden


Sourcecode:
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Ausnahmsweise zu meiner blichen Praxis verbreite ich den Sourcecode von
dem Ganzen nicht. Nur gegen schriftliches Akzeptieren der NDA (siehe
LICENSE.TXT) ist der Sourcecode bis auf weiteres bei zu bekomen.
Dies geschieht auch deshalb, weil ich diesmal das Paket auch per 7PLUS
kodiert ins DL-weite PR-Netz einspielen werde, und nicht nur in mein
[Commercial ON]
Lieblingsbxchen DJ9EZ-1 via DB0SAA.
[Commercial OFF]


Warum IPXREM:
=============

Zwischen meinem Arbeitsrechner und meinem PR-Rechner steht ein Tisch.
Um den mu ich immer rumlaufen, wenn ich jemandem mal schnell was tippen
will, und das ist tzend. Es ist also einfacher, mal schnell in ein Programm
zu wechseln. Auerdem habe ich eine ganze Reihe von Rechnern, fr die ich
keinen (oder keinen passenden) Monitor habe, keinen Stellplatz mehr habe
oder die man problemlos als Druckerserver verwenden knnte. Das einzige,
das also fehlt ist eine Fernbedienung, HI, und IPX knnen die eigentlich
alle (technisch kann man das Programm auch auf die FTP Device-Driver
umschreiben, nur habe ich die Paketschnittstelle noch nicht kapiert).

Auerdem habe ich vor, demnchst einen Rechner auf den Dachboden zu
installieren, der dann den ganzen AFU-Verkehr abwickelt und der spter
einmal 24h Online sein soll (es soll eine Sonderfunkstelle werden).
Mein Handy hngt nach einem miglckten Umbau sowieso schon eine Zeit lang
am Mast und auf den Dachboden fhrt eine LAAAANGE Versorgungsleitung.
Diese wird einfach durch eine Ethernetleitung ersetzt, ber die ich alle
Signale an den anderen Rechner schicken will, auch die Signale fr den TNC,
denn dank TFPCR-Schnittstelle im TOP wre auch das auf hnliche Weise wie
IPXSPY mglich. Mit IPXREM kann ich diesen Rechner fernsteuern, ohne spter
dauernd auf den Dachboden laufen zu mssen (obwohl das nur ein Treppchen
hher ist).

Mich nervt es sowieso, wenn ich Anrufe bekomme, whrend ich auf der Toilette
sitze. Deswegen habe ich seit kurzem ein schnurloses Telefon. Mich nervt
es aber auch, da ich nicht schnell meine Ideen in den Rechner klopfen kann,
nur weil ich gerade auf der Toilette sitze. Jetzt kann ich mir theoretisch
einen Rechner ins rtchen installieren, und die Konsole eines jeden anderen
Rechners per IPXREM zu bernehmen (Disclaimer: das meine ich nicht ernst!).

Linux(!) kennt IPX mittlerweile auch, also kann ich dann sogar vom
Unix-Rechner aus die DOS-Rechner kontrollieren. Man kann sogar so etwas
wie IPXSPY unter Linux basteln, so da man mittels IPXREM einen Login ins
Linux bekommt. Mal sehen, wann ich dazu Zeit habe.

Steht der Rechner auf dem Dachboden, werde ich mir auerdem einen
Quereinstieg in diesen Rechner ausdenken, mit dem ich per PR auf meine
Rechner zuhause zugreifen kann. Eigentlich hautpschlich deshalb, weil ich
den Rechner selber fernsteuern will, aber warum mu das darauf unbedingt
beschrnkt bleiben?

Und von der Uni aus mchte ich vielleicht ebenfalls mal schnell den
huslichen Rechner per Telefon fernsteuern, und dazu braucht es dann nur
noch einen IPXREM-Gateway. OOPS, da fllt mir gerade auf, ich kann dann
auch den PR-Rechner vom Telefon aus fernsteuern, HI, aber mit der indirekten
Telefonkoppelung nimmt das ja mittlerweile keiner mehr so genau, oder?


PR-Telefon-Koppelung durch IPXREM?
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Wenn mein Telefon und mein TNC an derselben Steckdose hngen,
liegt doch sicher keine Telefonkoppelung vor!
Wenn mein PR-Rechner und DF-Rechner am selben Netware-Server hngen,
liegt doch hoffendlich ebenfalls keine Telefonkoppelung vor!

Wer jetzt argumentiert, da ich ber die Netzwerkverbindung ja Daten
transportieren kann, aber ber die Steckdose nicht, der kennt weder das
Babyphon (das ber die Steckdose den Schlaf des Babys berwacht) noch
hat er meine Erfahrung bezglich serieller 1-Draht-Duplex-Verbindungen:
Ich hatte (ich habe dafr einen Zeugen der mit mir einen Tag lang den Fehler
gesucht hat) mal einen Drucker, der druckte nur, wenn man RX und GND
abklemmte. Danach liefen die Daten anscheinend ber Erdleitung und TX,
lustigerweise aber sogar bi-direktional, denn der PC empfing auch die
Antworten des Druckers - ok, ich gebe zu, die serielle Karte war defekt, HI.

Da es mittlerweile erlaubt sein soll, PR-Daten via Standleitung zu
transportieren, werden moderne (geswitchte) ISDN-Standleitungen vermutlich
auch nicht ausgenommen, obwohl der ISDN-Vermittlungsrechner ja gleichzeitig
auch normale ISDN-Telefonate vermittelt! Also erlaube ich mir die Freiheit,
alle meine Rechner im Hause zu vernetzen, obwohl dabei ein DF- und ein
PR-Rechner dabei sind.

Da IPXSPY/IPXREM eine Peer-to-Peer Verbindung ermglichen, mit der man
vom Telefon aus auf AFU gehen _kann_, bedeutet meiner Meinung nach keinen
Versto gegen die Bestimmungen. Man verstt erst, wenn man es wirklich
softwaremig koppelt! Und damit man sich dieser Tatsache bewut ist,
und sie bei Mglichkeit ausschliessen kann, schreibe ich es hier hin.

Auerdem verstehe ich eigentlich nicht, warum die Koppelung verboten ist,
sofern sie ein HAM aktiv vornimmt. Die Post kassiert dann doch nur
ordentlich Gebhren, gerade im Nahbereich, der ja immer teuerer wird.
(Das Argument Ausland zieht irgendwie nicht. Nur weil ein Telefonat zwischen
 zwei Nachbarn in Australien 100 km berbrckt ist Mnchen von Augsburg aus
 ja auch nicht zum Ortstarif erreichbar. Auerdem telefoniert man im Amerika
 in kleinen Orten mit kommunalem Telefonbetreiber oft rtlich vllig
 kostenfrei da sich das Netz leicht ber die monatlichen Gebhren erhalten
 lt, und man bekommt den Telefonanschlu dort auch manchmal noch am
 gleichen Tag, sogar sonntags)


Abschlieende Bemerkung:
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Ich wre sehr daran interessiert, wenn Rckmeldungen ber den erfolgreichen
oder erfolglosen Einsatz von IPXSPY/IPXREM hren wrde.
Insbesondere wenn jeman Sonderwnsche hat, die sich vielleicht leicht
einarbeiten lieen, bin ich gerne bereit, derartige Anliegen zu untersttzen.
Grafik und Maus werde ich aber in absehbarer Zeit nicht untersttzen,
denn dazu fehlt mir einfach die Zeit (und soetwas braucht auch recht viel
residenten Speicher). Windows kenne ich nicht gut genug, und hoffe, es
niemals gut genug zu kennen, um dafr eine Fernsteuerung zu basteln.

Tino, DG8MGV @ DB0MWS.DEU.EU
      DG8MGV @ DB0SAO.DEU.EU
